Zahnimplantate sind nicht alle gleich. Sie unterscheiden sich im Material, in der Form, in der Grösse, in der Art der Verbindung zwischen Implantat und Aufbau, in ihrer Oberfläche und in den Konzepten, mit denen sie eingesetzt und versorgt werden. Welches Implantat für Sie geeignet ist, hängt von der Zahl und Lage der fehlenden Zähne, vom verfügbaren Knochen, vom Zahnfleisch, von Ihrer Gesundheit, von ästhetischen Ansprüchen und von der geplanten Versorgung ab. Diese Seite gibt einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Implantatarten und hilft Ihnen, die Empfehlungen in der Beratung besser einzuordnen. Medespoir organisiert Implantatbehandlungen für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in zahnärztlichen Partnerkliniken in Tunesien.
Grundlegende Informationen zum Ablauf einer Implantation, zur Einheilung, zu den Risiken und zur Pflege finden Sie auf der Seite Zahnimplantate. Die Informationen ersetzen keine zahnärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Die meisten Implantate bestehen aus Titan und sind zweiteilig. Keramikimplantate sind eine metallfreie Alternative mit weniger Langzeitdaten.
Für wenig Knochen gibt es kurze oder schmale Implantate und besondere Konzepte, doch nicht jede Lösung passt zu jeder Situation. Ein Knochenaufbau kann langfristig die bessere Wahl sein.
Wichtiger als die Implantatart ist ein etabliertes System mit guter Datenlage und Ersatzteilen, die auch in der Schweiz erhältlich sind. Welches System verwendet wird, bestätigen wir in der Offerte.
Implantate werden von der Grundversicherung nach KVG grundsätzlich nicht übernommen. Kostenangaben sind indikativ und nicht vertraglich.
Titan ist das am häufigsten verwendete Material für Zahnimplantate. Es ist sehr gut verträglich, korrosionsbeständig, fest und verwächst zuverlässig mit dem Knochen. Titanimplantate werden seit Jahrzehnten eingesetzt und sind die am besten untersuchte Implantatart. Verwendet wird meist Reintitan in verschiedenen Reinheitsgraden oder Titanlegierungen, die eine höhere Festigkeit bieten. Manche Hersteller bieten Legierungen aus Titan und Zirkonium an, die besonders fest sind und schmalere Implantate ermöglichen. Titan ist dunkelgrau, was bei sehr dünnem Zahnfleisch im sichtbaren Bereich als leichter Schimmer durchscheinen kann. Echte Titanallergien sind sehr selten.
Keramikimplantate bestehen aus Zirkonoxid, einer sehr festen, zahnfarbenen Hochleistungskeramik. Sie sind metallfrei und werden gewählt, wenn Patienten ausdrücklich eine metallfreie Versorgung wünschen, bei sehr dünnem Zahnfleisch im Frontzahnbereich, wo kein grauer Schimmer entstehen soll, oder bei einer seltenen Unverträglichkeit gegenüber Titan. Das Zahnfleisch lagert sich an Keramik gut an, und Beläge haften weniger stark. Keramikimplantate haben aber auch Nachteile: Die Langzeitdaten sind weniger umfangreich als bei Titan, die Auswahl an Grössen, Formen und Aufbauteilen ist kleiner, Keramik ist weniger elastisch und kann bei Überlastung brechen, und die Planung und das Einsetzen erfordern besondere Erfahrung. Viele Keramikimplantate sind einteilig, was die prothetischen Möglichkeiten einschränkt, doch es gibt inzwischen auch zweiteilige Systeme.
| Material | Vorteile | Nachteile | Typische Anwendung |
|---|---|---|---|
| Titan | Sehr gut untersucht, grosse Auswahl, bewährt | Grauer Schimmer bei dünnem Zahnfleisch möglich | Standard für die meisten Situationen |
| Titan-Zirkonium-Legierung | Höhere Festigkeit, schmale Durchmesser möglich | Weniger verbreitet als Reintitan | Schmale Lücken, wenig Knochenbreite |
| Zirkonoxidkeramik | Metallfrei, zahnfarben, gute Zahnfleischanlagerung | Weniger Langzeitdaten, kleinere Auswahl, Bruchrisiko | Metallfreiheit, dünnes Zahnfleisch im Frontbereich |
Die meisten Implantate sind zweiteilig. Das Implantat im Knochen und das Abutment, das die Krone trägt, sind getrennte Teile, die miteinander verschraubt werden. Das ermöglicht eine gedeckte Einheilung unter dem Zahnfleisch, die Wahl verschiedener Aufbauteile, die Korrektur von Winkeln und den späteren Austausch von Aufbau und Krone, ohne das Implantat zu entfernen. Zweiteilige Implantate bieten die grösste Flexibilität für die prothetische Versorgung.
Bei einteiligen Implantaten sind Implantat und Aufbau aus einem Stück gefertigt. Es gibt keinen Spalt zwischen den Teilen, in dem sich Bakterien ansiedeln könnten, und keine Schraube, die sich lockern könnte. Dafür ragt der Aufbau schon während der Einheilung in die Mundhöhle, sodass das Implantat vor Belastung geschützt werden muss, und Winkelkorrekturen sind nur eingeschränkt möglich. Einteilige Implantate werden vor allem bei Keramik und bei bestimmten Miniimplantaten verwendet.
Bei zweiteiligen Implantaten ist die Verbindung zwischen Implantat und Abutment ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Man unterscheidet innere und äussere Verbindungen und verschiedene Formen wie Sechskant, Achtkant oder konische Verbindungen. Konische Verbindungen gelten als besonders dicht und stabil, weil die Teile wie ein Konus ineinanderpassen. Ein weiteres Konzept ist das sogenannte Platform Switching, bei dem das Abutment schmaler ist als die Implantatschulter. Es soll den Knochen am Implantathals besser erhalten. Die Passgenauigkeit der Verbindung ist entscheidend für die Stabilität und die Vermeidung von Bakterienansiedlung.
Die ersten modernen Implantate der 1960er- und 1970er-Jahre waren schraubenförmige Titanimplantate mit glatter Oberfläche, die unter dem Zahnfleisch einheilten und erst nach vielen Monaten belastet wurden. In den folgenden Jahrzehnten wurden zahlreiche Formen und Konzepte erprobt, darunter Blattimplantate, subperiostale Gerüste und Zylinderimplantate, von denen sich viele nicht bewährt haben. Durchgesetzt haben sich schraubenförmige Titanimplantate mit rauer Oberfläche, die heute die grosse Mehrheit bilden. Die Einführung aufgerauter Oberflächen verkürzte die Einheilzeit deutlich. Später kamen konische Verbindungen, Platform Switching, kurze und schmale Implantate, Keramikimplantate und Konzepte für zahnlose Kiefer mit Sofortbelastung hinzu. Mit der dreidimensionalen Bildgebung und der digitalen Planung wurde es möglich, die passende Implantatart und Position vor dem Eingriff genau festzulegen. Diese Entwicklung zeigt, dass nicht jede neue Idee sich langfristig bewährt, und dass gut untersuchte Lösungen eine sichere Wahl sind.
Eine seriöse Beratung zur Wahl des Implantats beginnt mit einer vollständigen Untersuchung und dreidimensionalen Bildgebung. Der Zahnarzt erklärt, welche Implantatart er empfiehlt und warum, zeigt Alternativen auf, nennt Hersteller und System, spricht über die Datenlage und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und erklärt die Vor- und Nachteile von festsitzenden und herausnehmbaren Lösungen. Er empfiehlt besondere Implantate wie Zygoma- oder Basalimplantate nur, wenn Standardlösungen nicht in Frage kommen, und erklärt die zusätzlichen Risiken. Er stellt einen Implantatpass aus und dokumentiert die Behandlung vollständig.
Vorsicht ist angebracht, wenn ein unbekanntes System ohne Angaben verwendet werden soll, wenn Miniimplantate für festsitzende Brücken empfohlen werden, wenn feste Zähne an einem Tag in jedem Fall versprochen werden, wenn besondere Implantate ohne klare Begründung angeboten werden oder wenn keine dreidimensionale Bildgebung erfolgt.
Bei zahnlosen Kiefern stellt sich die Frage, ob eine festsitzende Brücke oder eine herausnehmbare Prothese auf Implantaten besser passt. Eine festsitzende Brücke fühlt sich an wie eigene Zähne und muss nicht herausgenommen werden. Sie erfordert aber mehr Implantate, eine gute Knochenqualität und eine sorgfältige Reinigung unter der Brücke mit speziellen Hilfsmitteln, die bei nachlassender Geschicklichkeit schwierig werden kann. Eine herausnehmbare Prothese auf Implantaten kommt mit weniger Implantaten aus, lässt sich leicht reinigen und kann bei starkem Knochenabbau auch die fehlende Stütze für Lippen und Wangen ersetzen. Sie muss aber zur Reinigung herausgenommen werden, und die Halteelemente müssen regelmässig ersetzt werden. Welche Lösung besser passt, hängt von Ihren Wünschen, dem Knochen, der Gesichtsstütze, der Gesundheit und der Fähigkeit zur Pflege ab.
Unabhängig von der Implantatart gilt: Eine sorgfältige Mundhygiene, der Verzicht auf Rauchen und regelmässige Kontrollen sind die wichtigsten Faktoren für eine lange Haltbarkeit. Einzelkronen werden mit Zahnbürste und Interdentalbürsten gereinigt. Festsitzende Brücken erfordern zusätzlich Hilfsmittel wie Superfloss, Interdentalbürsten verschiedener Grössen oder eine Munddusche, um die Bereiche unter der Brücke zu erreichen. Herausnehmbare Prothesen werden täglich herausgenommen, gereinigt und die Halteelemente auf den Implantaten gesäubert. Bei allen Versorgungen ist eine professionelle Reinigung ein- bis zweimal jährlich oder nach Empfehlung sinnvoll.
Die Wahl der Implantatart und des Versorgungskonzepts beeinflusst die Lebensqualität im Alltag. Eine Einzelkrone auf einem Implantat fühlt sich meist an wie ein eigener Zahn, und die meisten Patienten vergessen nach kurzer Zeit, dass sie ein Implantat haben. Festsitzende Brücken für zahnlose Kiefer geben vielen Menschen das Gefühl zurück, wieder eigene feste Zähne zu haben, erfordern aber eine gewisse Gewöhnung an die Reinigung. Herausnehmbare Prothesen auf Implantaten verbessern den Halt deutlich gegenüber herkömmlichen Prothesen, sodass viele wieder unbeschwert essen, sprechen und lachen können. Die Zufriedenheit hängt stark davon ab, ob die gewählte Lösung zu den eigenen Erwartungen, dem Alltag und den Möglichkeiten der Pflege passt.
Die meisten modernen Implantate haben ein Gewinde und werden in den Knochen eingedreht. Zylindrische Implantate haben parallele Wände, konische oder wurzelförmige Implantate verjüngen sich zur Spitze hin, ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel. Konische Implantate erreichen im weichen Knochen oft eine höhere Anfangsstabilität und eignen sich gut für Sofortimplantationen in Zahnfächer. Die Gewindeform beeinflusst, wie das Implantat den Knochen verdichtet und die Kräfte verteilt.
Standardimplantate haben meist einen Durchmesser von etwa dreieinhalb bis fünf Millimetern und eine Länge von etwa acht bis vierzehn Millimetern. Sie werden in den meisten Situationen eingesetzt, wenn ausreichend Knochen vorhanden ist.
Schmale Implantate mit geringerem Durchmesser werden bei schmalen Lücken eingesetzt, etwa für seitliche Schneidezähne im Oberkiefer oder untere Frontzähne, oder wenn der Knochen schmal ist und ein Knochenaufbau vermieden werden soll. Sie sind weniger belastbar als Standardimplantate, weshalb sie für Backenzähne mit hoher Kaubelastung meist nicht geeignet sind.
Miniimplantate haben einen sehr kleinen Durchmesser, oft unter drei Millimetern, und sind meist einteilig. Sie werden vor allem eingesetzt, um herausnehmbaren Prothesen im zahnlosen Kiefer mehr Halt zu geben, besonders im Unterkiefer, oder als vorübergehende Implantate. Ihr Einsetzen ist oft minimalinvasiv, und eine Sofortbelastung ist bei Prothesen häufig möglich. Für festsitzende Kronen und Brücken sind sie meist nicht geeignet, weil sie weniger belastbar sind. Die Langzeitdaten sind begrenzter als bei Standardimplantaten.
Kurze Implantate mit einer Länge von etwa vier bis acht Millimetern werden eingesetzt, wenn der Knochen in der Höhe begrenzt ist, etwa im Oberkiefer unter der Kieferhöhle oder im Unterkiefer über dem Nerv. Sie können einen Knochenaufbau wie einen Sinuslift vermeiden. Moderne Oberflächen und Designs haben ihre Zuverlässigkeit verbessert. Sie werden oft mit breiterem Durchmesser verwendet, um die Kräfte zu verteilen. Ob ein kurzes Implantat oder ein Knochenaufbau mit einem längeren Implantat sinnvoller ist, hängt von der Situation ab und wird mit dem Zahnarzt abgewogen.
Breite Implantate mit grösserem Durchmesser werden im Backenzahnbereich eingesetzt, wo hohe Kaukräfte wirken und ausreichend Knochenbreite vorhanden ist, oder als Ersatz für ein verlorenes Implantat.
| Implantattyp | Typische Masse | Einsatzbereich | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Standardimplantat | Mittlerer Durchmesser, mittlere Länge | Die meisten Situationen | Grösste Datenlage |
| Schmales Implantat | Geringerer Durchmesser | Schmale Lücken, schmaler Knochen | Weniger belastbar |
| Miniimplantat | Sehr kleiner Durchmesser | Halt für Prothesen | Meist einteilig, begrenzte Daten |
| Kurzes Implantat | Geringe Länge | Wenig Knochenhöhe | Kann Knochenaufbau vermeiden |
| Breites Implantat | Grosser Durchmesser | Backenzähne, hohe Belastung | Ausreichend Knochenbreite nötig |
Die Oberfläche eines Implantats beeinflusst, wie schnell und wie fest der Knochen anwächst. Frühe Implantate hatten glatte, maschinell bearbeitete Oberflächen. Heute werden die Oberflächen meist aufgeraut, etwa durch Sandstrahlen und Säureätzung, oder beschichtet, um die Anlagerung von Knochenzellen zu fördern. Manche Hersteller behandeln die Oberfläche zusätzlich chemisch, um sie besonders benetzbar zu machen, was die Einheilung beschleunigen soll. Der Hals des Implantats, der im Bereich des Zahnfleischs liegt, ist oft glatter gestaltet, weil raue Oberflächen dort Beläge anziehen können. Die Oberflächentechnologie ist ein wichtiger Unterschied zwischen Implantatsystemen und ein Grund, warum etablierte Hersteller mit umfangreicher Forschung bevorzugt werden.
Der Oberkiefer und der Unterkiefer stellen unterschiedliche Anforderungen an die Wahl des Implantats. Im Unterkiefer ist der Knochen meist dichter und fester, was eine gute Anfangsstabilität ermöglicht und die Einheilung beschleunigt. Die wichtigste Struktur ist der Unterkiefernerv, zu dem ein Sicherheitsabstand eingehalten werden muss. Bei wenig Knochenhöhe über dem Nerv werden oft kurze Implantate eingesetzt. Im zahnlosen Unterkiefer genügen häufig zwei Implantate, um einer Prothese guten Halt zu geben.
Im Oberkiefer ist der Knochen weicher, was eine längere Einheilzeit und oft konische Implantate mit aggressiverem Gewinde für eine bessere Anfangsstabilität bedingt. Im Seitenzahnbereich begrenzt die Kieferhöhle die Knochenhöhe, weshalb dort häufiger ein Sinuslift, kurze Implantate oder besondere Konzepte nötig sind. Im Frontzahnbereich ist der Knochen oft schmal, und die Ästhetik ist besonders anspruchsvoll. Im zahnlosen Oberkiefer werden meist mehr Implantate benötigt als im Unterkiefer, weil die Kräfte auf den weicheren Knochen besser verteilt werden müssen. Eine Oberkieferprothese hält zudem oft auch ohne Implantate besser als eine Unterkieferprothese, weil sie über den Gaumen Saugkraft entwickelt, weshalb der Nutzen von Implantaten im Unterkiefer oft grösser ist.
Die digitale Planung hat die Wahl der Implantatart grundlegend verändert. Auf Grundlage einer dreidimensionalen Aufnahme und eines Scans der Zähne kann der Zahnarzt am Computer verschiedene Implantate virtuell einsetzen, ihre Länge, ihren Durchmesser und ihre Richtung anpassen und prüfen, wie sie zur geplanten Krone passen. So lässt sich schon vor der Operation erkennen, ob ein Standardimplantat Platz hat, ob ein kurzes Implantat ausreicht oder ob ein Knochenaufbau nötig ist. Aus der Planung kann eine Bohrschablone hergestellt werden, die die geplante Position bei der Operation genau überträgt. Manche Kliniken bieten zudem eine dynamische Navigation an, bei der die Position des Bohrers während des Eingriffs auf einem Bildschirm verfolgt wird. Diese Technologien erhöhen die Präzision, ersetzen aber nicht die Erfahrung des Operateurs.
Ein häufiges Missverständnis ist die Annahme, dass neuere oder teurere Implantatarten automatisch besser seien. Oft ist ein bewährtes Standardimplantat die sicherste Wahl. Ein zweites Missverständnis betrifft Keramikimplantate, die manchmal als grundsätzlich gesünder dargestellt werden, obwohl Titan sehr gut verträglich ist und die Datenlage bei Titan umfangreicher ist. Ein drittes Missverständnis ist, dass Konzepte wie All-on-4 für jeden zahnlosen Kiefer geeignet seien. Und schliesslich wird die Bedeutung des Implantatsystems für spätere Reparaturen häufig unterschätzt. Eine ehrliche Beratung spricht diese Punkte an und hilft, eine informierte Entscheidung zu treffen.
Zygomaimplantate sind sehr lange Implantate, die nicht nur im Oberkiefer, sondern im Jochbein verankert werden. Sie kommen bei einem stark abgebauten Oberkiefer in Frage, wenn ein Knochenaufbau nicht möglich ist oder vermieden werden soll, etwa nach langer Zahnlosigkeit, nach Tumoroperationen oder nach gescheiterten Knochenaufbauten. Zygomaimplantate ermöglichen oft eine festsitzende Versorgung ohne umfangreichen Knochenaufbau. Der Eingriff ist aber anspruchsvoll, wird meist in Vollnarkose durchgeführt und erfordert besondere Erfahrung in der Kieferchirurgie. Mögliche Komplikationen betreffen die Kieferhöhle, die Augenhöhle und die umliegenden Strukturen. Zygomaimplantate sind eine Speziallösung, keine Standardbehandlung.
Pterygoidimplantate werden im hinteren Oberkiefer schräg in einen festen Knochenbereich hinter den Backenzähnen verankert. Sie können im Seitenzahnbereich des Oberkiefers einen Sinuslift vermeiden. Auch sie erfordern besondere Erfahrung und eine genaue dreidimensionale Planung.
Bei Konzepten für zahnlose Kiefer werden hintere Implantate manchmal schräg gesetzt, um wichtige Strukturen wie die Kieferhöhle oder den Unterkiefernerv zu umgehen und gleichzeitig längere Implantate im vorhandenen Knochen zu verankern. So kann eine festsitzende Brücke auf wenigen Implantaten getragen werden, ohne einen Knochenaufbau.
Basale Implantate werden in den festen Rindenknochen des Kiefers verankert und von manchen Anbietern als Lösung für wenig Knochen mit Sofortbelastung beworben. Subperiostale Implantate sind Gerüste, die unter der Knochenhaut auf dem Knochen liegen, und werden heute teilweise als individuell gefertigte Gerüste wieder angeboten. Beide Konzepte sind in der Fachwelt umstritten oder werden nur in bestimmten Situationen empfohlen, weil die Datenlage begrenzter ist als bei konventionellen Implantaten. Wenn Ihnen solche Implantate angeboten werden, sollten Sie nach der Begründung, der Erfahrung des Behandlers und den Alternativen fragen und gegebenenfalls eine zweite Meinung einholen.
Ein einzelnes Implantat trägt eine einzelne Krone und ersetzt einen fehlenden Zahn, ohne die Nachbarzähne zu beschleifen. Es ist die häufigste und am besten untersuchte Form der Implantatversorgung.
Mehrere Implantate tragen eine Brücke, die eine Lücke mit mehreren fehlenden Zähnen überspannt. Dadurch werden weniger Implantate benötigt als fehlende Zähne.
Bei Konzepten, die oft unter Namen wie All-on-4 oder All-on-6 bekannt sind, wird ein zahnloser Kiefer mit einer festsitzenden Brücke auf vier oder sechs Implantaten versorgt. Die hinteren Implantate werden oft schräg gesetzt, um einen Knochenaufbau zu vermeiden. Häufig wird am Tag der Operation oder wenige Tage danach eine provisorische Brücke befestigt, die nach der Einheilung durch eine endgültige Brücke ersetzt wird. Diese Konzepte können Menschen mit zahnlosen Kiefern oder stark geschädigten Zähnen schnell zu festen Zähnen verhelfen. Sie erfordern aber eine sorgfältige Planung, eine gute Knochenqualität im Frontbereich, eine erfahrene Hand und eine sehr sorgfältige Reinigung unter der Brücke. Bei Problemen mit einem Implantat kann die ganze Brücke betroffen sein. Nicht jeder ist für diese Konzepte geeignet, und manchmal ist eine Versorgung mit mehr Implantaten oder eine herausnehmbare Lösung sinnvoller.
Bei zahnlosen Kiefern kann eine Prothese auf zwei bis vier Implantaten mit Halteelementen befestigt werden. Druckknopfartige Halteelemente, Magnete, Stege oder Teleskopkronen halten die Prothese fest, sie lässt sich aber zur Reinigung herausnehmen. Diese Lösung ist oft einfacher, kostengünstiger und leichter zu pflegen als eine festsitzende Brücke und eignet sich besonders im Unterkiefer und bei älteren Menschen. Die Halteelemente nutzen sich mit der Zeit ab und müssen regelmässig ersetzt werden.
| Konzept | Typische Zahl der Implantate | Festsitzend oder herausnehmbar | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Einzelkrone | Ein Implantat pro Zahn | Festsitzend | Schont Nachbarzähne |
| Implantatbrücke | Zwei oder mehr | Festsitzend | Weniger Implantate als Zähne |
| All-on-4 oder All-on-6 | Vier bis sechs | Festsitzend | Sorgfältige Reinigung nötig |
| Prothese auf Druckknöpfen | Zwei bis vier | Herausnehmbar | Einfach zu reinigen |
| Prothese auf Steg | Meist vier | Herausnehmbar | Sehr guter Halt |
| Teleskopprothese | Meist vier oder mehr | Herausnehmbar | Sehr stabil, aufwendiger |
Nicht jede Situation mit wenig Knochen lässt sich mit besonderen Implantaten lösen, und nicht immer ist das Vermeiden eines Knochenaufbaus die beste Wahl. Ein Knochenaufbau ermöglicht oft das Setzen von Standardimplantaten in einer idealen Position, was die Ästhetik und die Belastbarkeit verbessert. Das ist besonders im Frontzahnbereich wichtig, wo ein zu weit hinten oder zu tief gesetztes Implantat zu einer unnatürlichen Krone führen kann. Kurze oder schmale Implantate und besondere Konzepte vermeiden den Aufbau, haben aber eigene Grenzen. Die Entscheidung hängt vom Ausmass des Knochenverlusts, der Lage, der Ästhetik, der Belastung, Ihrer Gesundheit und Ihrer Bereitschaft für eine längere Behandlung ab. Ein erfahrener Zahnarzt stellt Ihnen die Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vor und hilft Ihnen, eine informierte Entscheidung zu treffen. Weitere Informationen zum Knochenaufbau finden Sie auf der Seite Zahnimplantate.
Die Art des Implantats und des Aufbaus beeinflusst auch das Zahnfleisch. Glatte Implantathälse, gut polierte Abutments und passgenaue Verbindungen erleichtern die Reinigung und verringern die Ansammlung von Belägen. Individuelle Abutments können das Zahnfleisch so formen, dass es die Krone natürlich einfasst und die Reinigung erleichtert. Bei zementierten Kronen ist darauf zu achten, dass keine Zementreste unter dem Zahnfleisch zurückbleiben, weil sie Entzündungen auslösen können. Unabhängig von der Implantatart ist eine sorgfältige Mundhygiene die wichtigste Voraussetzung für gesundes Zahnfleisch um das Implantat. Informationen zu Zahnfleischbehandlungen finden Sie auf der Seite zur zahnärztlichen Chirurgie.
Rauchen erhöht bei allen Implantatarten das Risiko für Einheilungsstörungen und Entzündungen. Besonders kritisch ist es bei Konzepten, bei denen wenige Implantate eine ganze Brücke tragen, weil der Verlust eines einzelnen Implantats die gesamte Versorgung gefährden kann. Auch bei Knochenaufbauten ist die Erfolgsrate bei Rauchern deutlich geringer. Ein Rauchstopp vor der Implantation und während der Einheilung verbessert die Chancen erheblich, und ein dauerhafter Verzicht senkt das Risiko für eine Periimplantitis in den folgenden Jahren. Wer nicht aufhören kann, sollte dies offen mit dem Zahnarzt besprechen, damit die Planung angepasst werden kann.
Bei der klassischen Spätimplantation wird das Implantat erst nach vollständiger Heilung des Knochens gesetzt, meist einige Monate nach der Zahnentfernung. Dieses Vorgehen ist am besten untersucht und bietet gute Voraussetzungen für eine sichere Einheilung.
Bei der verzögerten Sofortimplantation wird das Implantat einige Wochen nach der Zahnentfernung gesetzt, wenn das Zahnfleisch verheilt ist, der Knochen sich aber noch nicht stark abgebaut hat.
Bei der Sofortimplantation wird das Implantat direkt nach der Zahnentfernung in das Zahnfach gesetzt. Das kann die Behandlungszeit verkürzen und den Knochen besser erhalten, erfordert aber intakte Knochenwände, keine akute Entzündung und eine hohe Anfangsstabilität.
Bei der Sofortbelastung wird das Implantat direkt nach dem Einsetzen mit einer provisorischen Krone oder Brücke versorgt. Voraussetzung ist eine hohe Anfangsstabilität. Die Sofortbelastung ist besonders bei Konzepten für zahnlose Kiefer verbreitet, bei denen mehrere Implantate über eine Brücke verbunden werden. Bei Einzelimplantaten ist sie vor allem aus ästhetischen Gründen im Frontzahnbereich möglich, wobei die provisorische Krone nicht in den Biss einbezogen wird.
Die Wahl des Implantats beginnt mit der geplanten Versorgung. Zuerst wird festgelegt, wo die Zähne stehen sollen und welche Art von Zahnersatz sinnvoll ist. Dann wird anhand der dreidimensionalen Bildgebung geprüft, wie viel Knochen in Höhe und Breite vorhanden ist, wo Nerven und die Kieferhöhle liegen und wie dicht der Knochen ist. Daraus ergeben sich Durchmesser, Länge und Form der Implantate. Bei wenig Knochen wird abgewogen, ob ein Knochenaufbau mit Standardimplantaten, kurze oder schmale Implantate oder ein besonderes Konzept die bessere Lösung sind. Die Ästhetik im sichtbaren Bereich, die Dicke des Zahnfleischs, Ihre Gesundheit, Ihre Wünsche zur Metallfreiheit und die Möglichkeiten der Pflege fliessen ebenfalls in die Entscheidung ein. Ein erfahrener Zahnarzt erklärt Ihnen nachvollziehbar, warum er ein bestimmtes Implantat empfiehlt.
Auf dem Markt gibt es zahlreiche Implantathersteller und Systeme. Etablierte Hersteller verfügen über umfangreiche Forschung, lange Beobachtungsstudien, eine grosse Auswahl an Implantaten und Aufbauteilen und ein weltweites Vertriebsnetz. Daneben gibt es zahlreiche kleinere Anbieter und Nachahmerprodukte, die oft günstiger sind, aber weniger Daten und eine unsichere langfristige Verfügbarkeit von Ersatzteilen haben. Für Patientinnen und Patienten, die sich im Ausland behandeln lassen, ist die Wahl des Systems besonders wichtig. Bei späteren Problemen, etwa einer gelockerten Schraube, einer neuen Krone oder einer Reparatur, braucht der Zahnarzt in der Schweiz passende Teile und Werkzeuge. Bei unbekannten Systemen kann das schwierig oder unmöglich sein. Fragen Sie deshalb nach Hersteller und System, lassen Sie sich einen Implantatpass ausstellen und klären Sie mit Ihrem Zahnarzt in der Schweiz, ob er mit dem System arbeiten kann. Welches System in der gewählten Partnerklinik verwendet wird, bestätigen wir Ihnen in der Offerte.
Auch bei den Aufbauteilen gibt es Unterschiede. Konfektionierte Abutments sind vorgefertigt und in verschiedenen Formen und Winkeln erhältlich. Individuelle Abutments werden computergestützt für den einzelnen Patienten gefertigt und passen sich besser an das Zahnfleisch an, was besonders im sichtbaren Bereich ästhetische Vorteile bietet. Abutments gibt es aus Titan, aus Zirkonoxid oder als Kombination, bei der ein Titanbasisteil mit einem Keramikaufbau verbunden wird. Bei verschraubten Kronen wird die Krone direkt mit dem Implantat verschraubt, bei zementierten Kronen wird sie auf das Abutment geklebt. Die Wahl beeinflusst die Ästhetik, die Reinigung und die spätere Reparierbarkeit.
Bei den Aufbauteilen und Kronen gibt es eine Entwicklung von konfektionierten zu individuellen Lösungen. Konfektionierte Abutments sind vorgefertigt, kostengünstig und in vielen Situationen ausreichend, besonders im Seitenzahnbereich. Individuelle Abutments werden anhand eines Scans für den einzelnen Patienten gefertigt, folgen dem Verlauf des Zahnfleischs und ermöglichen eine natürlichere Form der Krone. Sie sind besonders im sichtbaren Bereich sinnvoll und können die Reinigung erleichtern, weil der Übergang zwischen Krone und Aufbau an die richtige Stelle gelegt wird. Auch Brückengerüste für zahnlose Kiefer werden heute meist digital geplant und aus einem Block gefräst, was eine hohe Passgenauigkeit ermöglicht. Die Passgenauigkeit ist wichtig, weil ungenaue Gerüste Spannungen auf die Implantate übertragen können.
Auch die Materialien der Kronen und Brücken auf Implantaten unterscheiden sich. Kronen aus Zirkonoxid sind sehr stabil und werden häufig im Backenzahnbereich verwendet, oft monolithisch aus einem Block gefräst oder mit einer dünnen Verblendkeramik versehen, um natürlicher zu wirken. Kronen aus Lithiumdisilikat sind besonders ästhetisch und eignen sich im Frontzahnbereich. Metallkeramikkronen mit einem Metallgerüst sind sehr bewährt, können aber am Zahnfleischrand einen dunklen Rand zeigen. Für grosse Brücken auf mehreren Implantaten werden oft Gerüste aus Titan oder Zirkonoxid verwendet, die mit Keramik oder Kunststoff verblendet werden. Provisorische Brücken bestehen meist aus Kunststoff. Bei Brücken für zahnlose Kiefer wird oft zusätzlich rosafarbener Kunststoff oder Keramik verwendet, um fehlendes Zahnfleisch zu ersetzen. Die Wahl des Materials beeinflusst Aussehen, Stabilität, Reparierbarkeit und Kosten.
Bei einer Implantatbehandlung im Ausland ist die Wahl der Implantatart und des Systems besonders wichtig, weil spätere Probleme oft in der Schweiz behandelt werden. Ein etabliertes System, dessen Teile auch hier erhältlich sind, ein vollständiger Implantatpass und ein ausführlicher Behandlungsbericht sind die Grundlage dafür, dass ein Zahnarzt in der Schweiz Ihre Implantate betreuen kann. Besondere Implantate wie Zygoma- oder Basalimplantate und festsitzende Brücken auf wenigen Implantaten erfordern bei Problemen oft spezialisierte Behandler, die nicht überall verfügbar sind. Wir prüfen die Rahmenbedingungen unserer Partnerkliniken, stellen Angaben zu Systemen und Zahnärzten auf Anfrage zur Verfügung und empfehlen, die Wahl der Implantatart vorab mit Ihrem Zahnarzt in der Schweiz zu besprechen.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Wie viele Zähne fehlen, und wo? Wie lange ist der Zahnverlust her? Möchten Sie eine festsitzende oder eine herausnehmbare Lösung? Ist Ihnen eine metallfreie Versorgung wichtig? Wie gut können Sie eine festsitzende Brücke reinigen? Haben Sie einen Zahnarzt in der Schweiz, der mit dem vorgeschlagenen System arbeiten kann? Sind Sie bereit, einen Knochenaufbau in Kauf zu nehmen, wenn er langfristig die bessere Lösung ist? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie gezielt in die Beratung gehen und gemeinsam mit dem Zahnarzt die passende Implantatart wählen.
Ihr Zahnarzt in der Schweiz kann bei der Wahl der Implantatart ein wertvoller Ratgeber sein. Er kennt Ihre Zähne und Ihre Vorgeschichte, kann den Behandlungsvorschlag der Partnerklinik beurteilen und eine zweite Meinung geben. Er kann einschätzen, ob die vorgeschlagene Implantatart zu Ihrer Situation passt, und sagen, ob er mit dem vorgeschlagenen System arbeiten kann. Nach der Behandlung übernimmt er die regelmässigen Kontrollen, die professionelle Reinigung und bei Bedarf Reparaturen. Eine frühzeitige Abstimmung mit Ihrem Zahnarzt erleichtert die langfristige Betreuung erheblich.
Die verschiedenen Implantatarten und Versorgungskonzepte unterscheiden sich nicht nur in den Anfangskosten, sondern auch in den langfristigen Kosten. Eine Prothese auf zwei Implantaten ist anfangs oft deutlich günstiger als eine festsitzende Brücke auf sechs Implantaten, erfordert aber den regelmässigen Austausch der Halteelemente und gelegentliche Anpassungen der Prothese. Eine festsitzende Brücke ist anfangs teurer, und Reparaturen können aufwendig sein, besonders wenn ein Implantat verloren geht. Keramikimplantate sind oft teurer als Titanimplantate. Günstige Implantatsysteme können bei späteren Reparaturen Probleme verursachen, wenn keine Teile verfügbar sind, was zusätzliche Kosten verursachen kann. Zu den langfristigen Kosten gehören zudem regelmässige Kontrollen, professionelle Reinigungen und gegebenenfalls eine Schutzschiene. Eine Kalkulation über viele Jahre hilft, die Möglichkeiten fair zu vergleichen. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Der Zahntechniker fertigt die Kronen, Brücken und Prothesen auf den Implantaten an und hat grossen Einfluss auf das Ergebnis. Er gestaltet die Form, Farbe und Oberfläche der Zähne, passt Gerüste und Aufbauteile genau an das Implantatsystem an und sorgt dafür, dass die Versorgung gut zu reinigen ist. Bei grossen Brücken für zahnlose Kiefer gestaltet er auch das künstliche Zahnfleisch. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker ist die Voraussetzung für eine gut passende, ästhetische und langlebige Versorgung. Fragen Sie in der Beratung, mit welchem Labor die Klinik zusammenarbeitet.
Woran lässt sich ein gutes Implantatsystem erkennen? Wichtige Merkmale sind eine umfangreiche wissenschaftliche Dokumentation mit Langzeitstudien, eine hohe Fertigungspräzision, eine bewährte Oberflächentechnologie, eine dichte und stabile Verbindung zwischen Implantat und Aufbau, eine grosse Auswahl an Implantaten und Aufbauteilen für verschiedene Situationen und eine langfristig gesicherte Verfügbarkeit von Ersatzteilen in vielen Ländern. Seriöse Hersteller bieten zudem Schulungen für Zahnärzte und eine Rückverfolgbarkeit der Chargen. Fragen Sie in der Beratung nach diesen Punkten.
Bei Kindern und Jugendlichen werden in der Regel keine Implantate gesetzt, weil der Kiefer noch wächst. Ein Implantat verwächst fest mit dem Knochen und wächst nicht mit, sodass es bei weiterem Wachstum tiefer zu liegen scheint als die Nachbarzähne und die Krone zu kurz wirkt. Fehlt einem Jugendlichen ein Zahn, etwa durch einen Unfall oder eine angeborene Nichtanlage, werden bis zum Abschluss des Wachstums Übergangslösungen verwendet, etwa eine Klebebrücke, eine herausnehmbare Teilprothese oder ein Lückenschluss mit einer Zahnspange. Das Implantat wird dann im jungen Erwachsenenalter gesetzt. Medespoir vermittelt ausschliesslich Behandlungen an volljährige Patientinnen und Patienten.
Wenn mehrere Zähne nebeneinander fehlen, stellt sich die Frage, ob jeder Zahn ein eigenes Implantat erhält oder ob wenige Implantate eine Brücke tragen. Einzelimplantate haben den Vorteil, dass jeder Zahn unabhängig ist und sich die Zwischenräume einzeln reinigen lassen. Bei einem Problem ist nur ein Zahn betroffen. Sie erfordern aber mehr Implantate und ausreichend Platz. Eine Implantatbrücke kommt mit weniger Implantaten aus, was Kosten und Eingriffe verringert und bei wenig Knochen hilfreich sein kann. Die Reinigung unter dem Brückenglied erfordert besondere Hilfsmittel, und bei einem Problem mit einem Implantat ist die ganze Brücke betroffen. Die Wahl hängt vom Knochen, von der Lückengrösse, von den Kosten und von Ihren Wünschen ab.
Eine gute Planung bei der Wahl der Implantatart beruht auf einer dreidimensionalen Bildgebung, einer Analyse des Bisses und einer klaren Vorstellung von der geplanten Versorgung. Der Zahnarzt erklärt, warum er eine bestimmte Implantatart, Grösse und Zahl empfiehlt, zeigt Alternativen auf, nennt Hersteller und System und bespricht die langfristige Pflege. Ein schriftlicher Behandlungsplan mit allen Schritten schafft Transparenz und ermöglicht eine zweite Meinung.
Nach der Rückkehr aus Tunesien sollte ein Zahnarzt in der Schweiz Ihre Implantate und die Versorgung kontrollieren, idealerweise einige Wochen nach der endgültigen Befestigung. Bringen Sie den Implantatpass und den Behandlungsbericht mit Angaben zu Hersteller, System, Durchmesser, Länge, Position der Implantate und zur Art der Befestigung mit. Bei herausnehmbaren Prothesen auf Implantaten sollten Sie auch die Art der Halteelemente kennen, damit sie später ersetzt werden können. Vereinbaren Sie regelmässige Kontrollen und professionelle Reinigungen. Bei festsitzenden Brücken auf mehreren Implantaten ist es sinnvoll, dass der Zahnarzt die Brücke in grösseren Abständen abnimmt, um die Implantate gründlich zu reinigen und zu kontrollieren. Unser Team hilft Ihnen gerne, Unterlagen aus der Partnerklinik zu beschaffen.
Echte allergische Reaktionen auf Titan sind sehr selten. Manche Menschen berichten dennoch über Beschwerden, die sie mit Metallen in Verbindung bringen. In solchen Fällen kann eine Abklärung durch einen Allergologen sinnvoll sein, wobei herkömmliche Hauttests für Titan nur eingeschränkt aussagekräftig sind. Wenn ein begründeter Verdacht besteht oder ein ausdrücklicher Wunsch nach Metallfreiheit, können Keramikimplantate aus Zirkonoxid eine Alternative sein. Auch bei Aufbauteilen und Kronen ist eine metallfreie Versorgung möglich.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Eine junge Frau hat einen angeboren fehlenden seitlichen Schneidezahn im Oberkiefer. Die Lücke ist schmal. Ein schmales Implantat mit einer Keramikkrone kann den Zahn ersetzen. Wegen des dünnen Zahnfleischs wird ein Keramikabutment gewählt, um einen grauen Schimmer zu vermeiden.
Ein Mann Mitte fünfzig hat im Seitenzahnbereich des Oberkiefers nur wenig Knochen unter der Kieferhöhle. Der Zahnarzt bespricht zwei Möglichkeiten: einen Sinuslift mit einem Standardimplantat oder ein kurzes, breites Implantat ohne Sinuslift. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile wird gemeinsam entschieden.
Eine Frau Anfang achtzig hat eine schlecht sitzende Unterkieferprothese und wünscht mehr Halt, möchte aber keinen grossen Eingriff. Zwei Standardimplantate mit Druckknöpfen oder, bei sehr schmalem Knochen, Miniimplantate können der Prothese mehr Halt geben.
Ein Mann Anfang sechzig hat im Oberkiefer mehrere stark geschädigte, nicht erhaltungswürdige Zähne. Nach der Entfernung der Zähne wird eine festsitzende Brücke auf sechs Implantaten geplant, mit einer provisorischen Brücke während der Einheilung. Der Zahnarzt erklärt die besondere Reinigung unter der Brücke.
Eine Frau Mitte vierzig wünscht ausdrücklich eine metallfreie Versorgung eines fehlenden Backenzahns. Ein Keramikimplantat kommt in Frage. Der Zahnarzt erklärt die geringere Datenlage und die Anforderungen an die Planung, damit sie eine informierte Entscheidung treffen kann.
Die allgemeinen Risiken einer Implantation wie Schwellung, Infektion, fehlende Einheilung, Nervverletzung und Periimplantitis bestehen bei allen Implantatarten. Daneben gibt es typische Besonderheiten. Schmale und Miniimplantate sind weniger belastbar und können bei zu hoher Belastung brechen oder sich lockern. Kurze Implantate haben weniger Kontaktfläche zum Knochen, was durch einen grösseren Durchmesser und moderne Oberflächen ausgeglichen wird. Keramikimplantate können bei Überlastung brechen und erfordern eine besonders genaue Planung. Zygoma- und Pterygoidimplantate haben ein höheres Risiko für Komplikationen an der Kieferhöhle und den umliegenden Strukturen. Bei festsitzenden Brücken auf wenigen Implantaten kann der Verlust eines Implantats die ganze Brücke gefährden. Bei herausnehmbaren Prothesen auf Implantaten nutzen sich die Halteelemente ab und müssen regelmässig ersetzt werden.
Wenden Sie sich an einen Zahnarzt bei zunehmenden Schmerzen, Schwellung, Fieber, Eiter, einer Lockerung des Implantats, der Krone oder der Prothese, bei Zahnfleischbluten um ein Implantat, bei Taubheit der Lippe oder bei Beschwerden im Bereich der Kieferhöhle wie Druckgefühl, Nasenausfluss oder Blut aus der Nase nach einem Eingriff im Oberkiefer. In der Schweiz wenden Sie sich an Ihren Zahnarzt oder einen zahnärztlichen Notfalldienst.
Keramikimplantate haben Vorteile, aber auch Nachteile wie weniger Langzeitdaten und eine kleinere Auswahl. Titan ist für die meisten Situationen die bewährte Standardlösung.
Miniimplantate eignen sich vor allem für den Halt von Prothesen. Für festsitzende Kronen und Brücken sind sie meist nicht geeignet.
Nicht jeder ist für dieses Konzept geeignet. Die provisorische Brücke am ersten Tag ist nicht die endgültige Versorgung.
Implantatsysteme unterscheiden sich in Material, Oberfläche, Verbindung, Datenlage und Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
Besondere Implantate und Konzepte können einen Knochenaufbau manchmal vermeiden. In vielen Fällen ist ein Aufbau aber die langfristig bessere Lösung.
Ein Mann Ende fünfzig hat ein Implantat im Unterkiefer durch eine Periimplantitis verloren. Nach der Entfernung und Heilung zeigt die DVT einen Knochendefekt. Der Zahnarzt plant einen Knochenaufbau und danach ein neues, eventuell breiteres Implantat. Gleichzeitig werden die Ursachen der Entzündung, etwa Rauchen und eine unzureichende Reinigung, besprochen, damit das neue Implantat bessere Voraussetzungen hat.
Eine Frau Mitte vierzig hat einen unteren Schneidezahn verloren. Die Lücke ist sehr schmal. Ein schmales Implantat oder eine Klebebrücke kommen in Frage. Der Zahnarzt erklärt die Vor- und Nachteile beider Lösungen, weil ein Implantat in sehr schmalen Lücken schwierig sein kann.
Bei jungen Erwachsenen, bei denen einzelne Zähne durch einen Unfall oder eine angeborene Nichtanlage fehlen, stehen Einzelimplantate im Vordergrund. Wichtig ist, dass das Kieferwachstum abgeschlossen ist, und im Frontzahnbereich wird besonders auf eine natürliche Ästhetik geachtet, oft mit individuellen Keramikabutments. Im mittleren Lebensalter kommen häufiger mehrere fehlende Zähne und ein beginnender Knochenabbau hinzu, sodass Implantatbrücken, kurze Implantate oder ein Knochenaufbau in Frage kommen. Im höheren Alter stehen oft zahnlose Kiefer und schlecht sitzende Prothesen im Vordergrund. Herausnehmbare Prothesen auf wenigen Implantaten sind dann oft eine einfache, gut zu pflegende Lösung. Festsitzende Brücken sind ebenfalls möglich, erfordern aber eine gute Pflegefähigkeit. Bei der Wahl im höheren Alter wird auch berücksichtigt, dass die Pflege später von Angehörigen oder Pflegepersonal übernommen werden könnte, was bei herausnehmbaren Lösungen einfacher ist.
Unser Team begleitet Sie von der ersten Anfrage bis zur Nachsorge. Wir leiten Ihre Röntgenbilder und Befunde an den Zahnarzt weiter, der einen ersten Vorschlag zur Implantatart und Versorgung erstellt. Wir achten darauf, dass ein etabliertes System verwendet wird, und bestätigen Hersteller und System in der Offerte. Wir koordinieren die Aufenthalte und bleiben in der Einheilzeit und nach der Rückkehr erreichbar.
Die Vielfalt der Implantatarten ermöglicht es heute, für fast jede Situation eine passende Lösung zu finden, von der Einzelkrone über die festsitzende Brücke bis zur Prothese auf wenigen Implantaten. Für die meisten Situationen ist ein bewährtes zweiteiliges Titanimplantat eines etablierten Herstellers die sicherste Wahl. Keramikimplantate, kurze und schmale Implantate und besondere Konzepte haben ihren Platz, erfordern aber eine sorgfältige Abwägung. Entscheidend sind eine genaue Planung, ein System mit Ersatzteilen in der Schweiz und eine lebenslange Pflege.
| Kriterium | Behandlung in der Schweiz | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Kosten | Höheres Kostenniveau | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Implantatsysteme | Breite Auswahl etablierter Systeme | System wird in der Offerte bestätigt |
| Aufenthalte | Termine am Wohnort | Meist zwei Aufenthalte |
| Nachsorge und Ersatzteile | Am Wohnort | Zahnarzt in der Schweiz, System vorab klären |
| Versicherung | Grundversicherung übernimmt nicht | Zusatzversicherung je nach Vertrag |
Medespoir ist eine Vermittlungs- und Organisationsagentur für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz. Wir arbeiten mit zahnärztlichen Partnerkliniken in Tunesien zusammen, deren Rahmenbedingungen wir vor einer Zusammenarbeit prüfen. Angaben zu Qualifikationen der Zahnärzte und Kieferchirurgen, zu den verwendeten Implantatsystemen und zum Labor stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Mehr dazu auf der Seite Unsere Kliniken. Die medizinische Verantwortung liegt beim behandelnden Zahnarzt und der Klinik.
Die Kosten hängen von der Implantatart, dem System, der Zahl der Implantate, einem Knochenaufbau, der Art der Versorgung, den Materialien, der Klinik und den Aufenthalten ab. Keramikimplantate, besondere Implantate wie Zygomaimplantate und festsitzende Brücken auf mehreren Implantaten sind in der Regel aufwendiger als ein einzelnes Standardimplantat. Wir veröffentlichen keine Festpreise.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Behandlung in einer Zahnarztpraxis, ohne Reise |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Kosten für zwei Aufenthalte berücksichtigen |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte. Informationen zu Implantaten in der Türkei finden Sie auf der Seite Zahnimplantate in der Türkei.
Zahnimplantate werden in der Schweiz von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG grundsätzlich nicht übernommen. Ausnahmen gelten nur für Zahnbehandlungen, die durch eine schwere, nicht vermeidbare Erkrankung des Kausystems oder durch eine schwere Allgemeinerkrankung bedingt sind, und setzen eine vorgängige Kostengutsprache voraus. Zahnverluste nach Unfällen werden von der Unfallversicherung übernommen. Zahnzusatzversicherungen leisten je nach Vertrag einen Beitrag. Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt.
Weitere praktische Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Aufenthalt in Tunesien.
| Aufenthalt | Typische Schritte | Hinweise |
|---|---|---|
| Erster Aufenthalt | Untersuchung, DVT, Planung, Implantation, Provisorium | Etwa fünf bis sieben Tage |
| Einheilzeit | Zu Hause in der Schweiz | Meist drei bis sechs Monate |
| Zweiter Aufenthalt | Endgültige Krone, Brücke oder Prothese | Etwa fünf bis zehn Tage |
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine zahnärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Die Wahl der Implantatart erfordert eine individuelle Planung durch einen qualifizierten Zahnarzt oder Kieferchirurgen.
Implantate erfordern eine lebenslange Pflege und regelmässige Kontrollen. Ergebnisse und Haltbarkeit können nicht garantiert werden.
Zahnbehandlungen werden von der Grundversicherung nach KVG grundsätzlich nicht übernommen. Geplante Behandlungen im Ausland werden nicht vergütet.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Implantate unterscheiden sich nach Material, Aufbau, Form, Grösse, Verbindung, Oberfläche und Versorgungskonzept, etwa Titan- und Keramikimplantate, ein- und zweiteilige, Standard-, Mini-, Kurz- und Zygomaimplantate.
Weil es sehr gut verträglich, korrosionsbeständig und fest ist, zuverlässig mit dem Knochen verwächst und seit Jahrzehnten untersucht ist.
Titan mit sehr geringem Anteil an Begleitstoffen, das in verschiedenen Reinheitsgraden für Implantate verwendet wird.
Eine Legierung, die besonders fest ist und schmalere Implantate ermöglicht, etwa bei schmalen Lücken oder wenig Knochenbreite.
Aus Zirkonoxid, einer sehr festen, zahnfarbenen Hochleistungskeramik.
Bei dem Wunsch nach Metallfreiheit, bei sehr dünnem Zahnfleisch im Frontzahnbereich oder bei einer seltenen Unverträglichkeit gegenüber Titan.
Weniger Langzeitdaten, eine kleinere Auswahl an Grössen und Aufbauteilen, ein Bruchrisiko bei Überlastung und höhere Anforderungen an die Planung.
Studien deuten darauf hin, dass Beläge an Keramik weniger stark haften und sich das Zahnfleisch gut anlagert. Die Pflege bleibt dennoch wichtig.
Bei sehr dünnem Zahnfleisch im sichtbaren Bereich kann ein leichter grauer Schimmer entstehen. Keramikabutments oder Keramikimplantate können dies vermeiden.
Ein Implantat, bei dem das Implantat im Knochen und das Abutment als getrennte Teile miteinander verschraubt werden. Es bietet die grösste Flexibilität.
Ein Implantat, bei dem Implantat und Aufbau aus einem Stück bestehen. Es hat keinen Spalt, ragt aber schon während der Einheilung in die Mundhöhle.
Eine gedeckte Einheilung, die Wahl verschiedener Aufbauteile, Winkelkorrekturen und den späteren Austausch von Aufbau und Krone ohne Entfernung des Implantats.
Eine Verbindung, bei der Implantat und Abutment wie ein Konus ineinanderpassen. Sie gilt als besonders dicht und stabil.
Ein Konzept, bei dem das Abutment schmaler ist als die Implantatschulter, was den Knochen am Implantathals besser erhalten soll.
Weil sie die Stabilität bestimmt und verhindert, dass sich Bakterien im Spalt zwischen Implantat und Aufbau ansiedeln.
Ein computergestützt für den einzelnen Patienten gefertigter Aufbau, der sich besser an das Zahnfleisch anpasst und ästhetische Vorteile bietet.
Verschraubte Kronen sind direkt mit dem Implantat verschraubt und leicht abzunehmen. Zementierte Kronen werden auf das Abutment geklebt, was Zementreste verursachen kann.
Zylindrische Implantate haben parallele Wände, konische verjüngen sich zur Spitze wie eine Zahnwurzel und erreichen im weichen Knochen oft eine höhere Anfangsstabilität.
Implantate mit mittlerem Durchmesser und mittlerer Länge, die in den meisten Situationen eingesetzt werden, wenn ausreichend Knochen vorhanden ist.
Bei schmalen Lücken, etwa für seitliche Schneidezähne, oder bei schmalem Knochen, um einen Knochenaufbau zu vermeiden.
Implantate mit sehr kleinem Durchmesser, meist einteilig, die vor allem Prothesen im zahnlosen Kiefer mehr Halt geben.
Meist nicht, weil sie weniger belastbar sind. Sie eignen sich vor allem für den Halt von herausnehmbaren Prothesen.
Implantate mit geringer Länge, die bei begrenzter Knochenhöhe eingesetzt werden und einen Knochenaufbau wie einen Sinuslift vermeiden können.
Moderne Oberflächen und Designs haben ihre Zuverlässigkeit verbessert. Ob ein kurzes Implantat oder ein Knochenaufbau sinnvoller ist, hängt von der Situation ab.
Im Backenzahnbereich mit hohen Kaukräften und ausreichender Knochenbreite oder als Ersatz für ein verlorenes Implantat.
Weil sie beeinflusst, wie schnell und fest der Knochen anwächst. Moderne aufgeraute oder behandelte Oberflächen verkürzen die Einheilzeit.
Weil raue Oberflächen im Bereich des Zahnfleischs Beläge anziehen können. Ein glatterer Hals erleichtert die Pflege.
Sehr lange Implantate, die im Jochbein verankert werden und bei stark abgebautem Oberkiefer eine festsitzende Versorgung ohne umfangreichen Knochenaufbau ermöglichen.
Bei stark abgebautem Oberkiefer, nach Tumoroperationen oder nach gescheiterten Knochenaufbauten, wenn Standardlösungen nicht möglich sind.
Der Eingriff ist anspruchsvoll, und Komplikationen können die Kieferhöhle, die Augenhöhle und umliegende Strukturen betreffen. Er erfordert besondere Erfahrung.
Implantate, die im hinteren Oberkiefer schräg in einen festen Knochenbereich verankert werden und einen Sinuslift vermeiden können.
Implantate, die in den festen Rindenknochen verankert und oft für wenig Knochen mit Sofortbelastung beworben werden. Sie sind in der Fachwelt umstritten.
Gerüste, die unter der Knochenhaut auf dem Knochen liegen. Sie werden heute teilweise als individuell gefertigte Gerüste angeboten, die Datenlage ist aber begrenzt.
Um wichtige Strukturen wie die Kieferhöhle oder den Nerv zu umgehen und längere Implantate im vorhandenen Knochen zu verankern, ohne Knochenaufbau.
Die Zahl der Implantate. Sechs Implantate verteilen die Last auf mehr Pfeiler und können bei Verlust eines Implantats mehr Sicherheit bieten, erfordern aber mehr Knochen.
Die ganze Brücke kann betroffen sein, weil sie nur auf wenigen Implantaten ruht. Oft muss ein neues Implantat gesetzt und die Brücke angepasst werden.
Mit Zahnbürste, Interdentalbürsten verschiedener Grössen, Superfloss und gegebenenfalls einer Munddusche, um die Bereiche unter der Brücke zu erreichen.
Halteelemente, auf die eine Prothese aufgedrückt wird und die ihr festen Halt geben. Die Prothese lässt sich zur Reinigung abnehmen.
Eine Prothese, die auf einem Metallsteg einrastet, der mehrere Implantate verbindet. Sie bietet einen sehr guten Halt.
Eine Prothese, die über Doppelkronen auf den Implantaten gehalten wird. Sie ist sehr stabil, aber aufwendiger in der Herstellung.
Halteelemente, bei denen Magnete die Prothese auf den Implantaten halten. Sie sind einfach zu handhaben, bieten aber meist weniger Halt als andere Systeme.
Ja, die Halteelemente nutzen sich mit der Zeit ab und müssen regelmässig ausgetauscht werden, damit die Prothese gut hält.
Das hängt von Knochen, Gesichtsstütze, Gesundheit, Wünschen und der Fähigkeit zur Pflege ab. Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile.
Ja, bei starkem Knochenabbau kann die Prothese mit ihrem Zahnfleischteil die fehlende Stütze für Lippen und Wangen ersetzen, was eine festsitzende Brücke oft nicht leisten kann.
Das Setzen des Implantats nach vollständiger Heilung des Knochens, meist einige Monate nach der Zahnentfernung.
Das Setzen des Implantats einige Wochen nach der Zahnentfernung, wenn das Zahnfleisch verheilt ist, der Knochen sich aber noch nicht stark abgebaut hat.
Die Spätimplantation ist am besten untersucht. Sofortimplantationen können bei guten Voraussetzungen ebenso erfolgreich sein.
Im Frontzahnbereich ist aus ästhetischen Gründen oft eine provisorische Krone möglich, die nicht in den Biss einbezogen wird, sofern das Implantat fest genug sitzt.
Ausgehend von der geplanten Versorgung, dem vorhandenen Knochen in Höhe und Breite, der Lage von Nerven und Kieferhöhle, der Knochendichte, der Ästhetik und Ihren Wünschen.
Der Zahnarzt schlägt eine Lösung vor und erklärt sie. Die Entscheidung treffen Sie gemeinsam, nachdem Vor- und Nachteile besprochen wurden.
Weil etablierte Systeme umfangreiche Forschung, lange Daten und langfristig verfügbare Ersatzteile bieten, die für spätere Reparaturen nötig sind.
Günstigere Implantate kleinerer Anbieter, die etablierten Systemen ähneln, aber oft weniger Daten und eine unsichere Verfügbarkeit von Ersatzteilen haben.
Fragen Sie in der Beratung nach Hersteller und System, lassen Sie sich einen Implantatpass ausstellen, und wir bestätigen das System in der Offerte.
Nicht immer. Bei etablierten Systemen meist ja, bei unbekannten Systemen fehlen oft Teile und Werkzeuge. Klären Sie dies vor der Behandlung.
Meist ja, weil die Herstellung und die Planung aufwendiger sind. Die genauen Kosten stehen in der Offerte.
Oft ja, und der Eingriff ist kleiner. Sie eignen sich aber nur für bestimmte Situationen, vor allem für den Halt von Prothesen.
Nein, Implantate werden von der Grundversicherung grundsätzlich nicht übernommen, unabhängig vom Material. Zusatzversicherungen leisten je nach Vertrag.
Meist zwei: einen für Implantation und provisorische Brücke, einen nach der Einheilung für die endgültige Brücke.
Aktuelle Röntgenbilder, idealerweise eine dreidimensionale Aufnahme, zahnärztliche Befunde, Angaben zu Erkrankungen und Medikamenten und Ihre Wünsche zur Versorgung.
Sie sind weniger belastbar und können bei Überlastung brechen oder sich lockern. Für den Halt von Prothesen sind sie aber eine bewährte Lösung.
Bei Überlastung ist ein Bruch möglich, weil Keramik weniger elastisch ist als Titan. Eine genaue Planung und Belastungskontrolle sind wichtig.
Sie haben weniger Kontaktfläche zum Knochen, was durch grösseren Durchmesser und moderne Oberflächen ausgeglichen wird. Die allgemeinen Risiken gelten ebenso.
Druckgefühl in der Kieferhöhle, Nasenausfluss, Blut aus der Nase oder zunehmende Schmerzen können auf eine Beteiligung der Kieferhöhle hinweisen und sollten abgeklärt werden.
Weil die Datenlage begrenzter ist als bei konventionellen Implantaten und Fachgesellschaften sie nur zurückhaltend empfehlen.
Frühe Konzepte wie Blattimplantate und manche subperiostalen Gerüste haben sich langfristig nicht durchgesetzt. Heute dominieren schraubenförmige Titanimplantate.
Weil Knochenzellen sich an aufgerauten Oberflächen besser anlagern, was eine schnellere und festere Verbindung ermöglicht.
Sie ermöglicht, die passende Implantatart, Grösse und Position vor dem Eingriff anhand dreidimensionaler Bilder genau festzulegen.
Nach der Begründung, der Erfahrung des Behandlers, der Datenlage und Alternativen fragen und gegebenenfalls eine zweite Meinung einholen.
Oft ein Standard- oder schmales Titanimplantat mit individuellem Keramikabutment und Keramikkrone, bei sehr dünnem Zahnfleisch eventuell ein Keramikimplantat.
Meist ein Standard- oder breites Implantat, weil im Backenzahnbereich hohe Kaukräfte wirken.
Oft ein kurzes Implantat, das genügend Abstand zum Nerv lässt. Alternativ kann ein Knochenaufbau in Frage kommen.
Ein kurzes Implantat, ein Sinuslift mit Standardimplantat oder in bestimmten Fällen ein Pterygoidimplantat. Die Wahl hängt von der Knochenhöhe ab.
Oft eine Prothese auf zwei Implantaten mit Druckknöpfen, bei entsprechendem Wunsch auch eine festsitzende Brücke auf vier bis sechs Implantaten.
Im Oberkiefer sind meist mehr Implantate nötig als im Unterkiefer, etwa vier bis sechs für eine Stegprothese oder eine festsitzende Brücke.
Weil der Knochen im Oberkiefer weicher ist und die Kräfte auf mehr Implantate verteilt werden müssen.
Ein Keramikimplantat aus Zirkonoxid, nach sorgfältiger Abklärung der Unverträglichkeit.
Meist robuste Standard- oder breite Titanimplantate mit sorgfältig eingestelltem Biss und einer Schutzschiene. Keramik- und Miniimplantate sind dann weniger geeignet.
Oft eine herausnehmbare Prothese auf Implantaten, weil sie leichter zu reinigen ist als eine festsitzende Brücke.
Täglich herausnehmen, mit einer Prothesenbürste reinigen, die Halteelemente auf den Implantaten säubern und die Prothese nachts nach Anweisung aufbewahren.
Oft wird empfohlen, die Prothese nachts herauszunehmen, um Zahnfleisch und Implantate zu entlasten. Folgen Sie der Empfehlung Ihres Zahnarztes.
Meist ein- bis zweimal jährlich, um Halteelemente, Passform und Zahnfleisch zu prüfen.
Wie ein Titanimplantat mit gründlichem Putzen, Reinigung der Zwischenräume und regelmässigen Kontrollen. Die Dentalhygiene verwendet schonende Instrumente.
Verschraubte Brücken kann der Zahnarzt bei Bedarf abnehmen, etwa zur gründlichen Reinigung oder Reparatur. Zu Hause bleibt sie fest.
Meist ein- bis zweimal jährlich oder nach Empfehlung, manchmal mit Abnahme der Brücke.
Die Langzeitdaten sind begrenzter als bei Standardimplantaten. Bei Prothesen zeigen sie in Studien meist gute Ergebnisse über mehrere Jahre.
Bei zweiteiligen Keramiksystemen werden je nach Hersteller unterschiedliche Aufbauteile verwendet. Das hängt vom System ab.
Ja, das ist möglich. Für jedes System werden aber passende Teile und Werkzeuge benötigt, weshalb der Implantatpass alle Systeme aufführen sollte.
Ein eingeheiltes Implantat wird nur bei Problemen entfernt. Nach der Heilung kann ein neues, gegebenenfalls anderes Implantat gesetzt werden.
Weil sie über den Gaumen Saugkraft entwickelt. Im Unterkiefer fehlt diese Fläche, und die Zunge bewegt die Prothese, weshalb Implantate dort oft einen grösseren Nutzen haben.
Weil sie im weicheren Knochen des Oberkiefers eine bessere Anfangsstabilität erreichen.
Ein Sicherheitsabstand, der anhand der dreidimensionalen Aufnahme festgelegt wird, um eine Verletzung des Nervs zu vermeiden.
Meist etwa vier, je nach Knochen und Kieferform.
Ja, mit ausreichend Implantaten kann eine Prothese oder Brücke ohne Gaumenabdeckung gestaltet werden, was das Geschmacksempfinden und den Tragekomfort verbessert.
Ein Verfahren, bei dem die Position des Bohrers während des Eingriffs in Echtzeit auf einem Bildschirm verfolgt und mit der Planung abgeglichen wird.
Nicht immer. Bei einfachen Situationen mit ausreichend Knochen kann frei implantiert werden. Bei komplexen Fällen erhöht eine Schablone die Präzision.
Nein, sie erhöht die Präzision, doch die Erfahrung des Operateurs bleibt entscheidend, besonders bei unerwarteten Befunden während des Eingriffs.
Ein digitaler Abdruck der Zähne mit einer kleinen Kamera im Mund. Er ersetzt oft den herkömmlichen Abdruck und wird für die Planung und Herstellung der Krone verwendet.
Viele Zahnärzte zeigen die virtuelle Planung am Bildschirm und erklären, wo die Implantate gesetzt werden sollen.
Nein, oft ist ein bewährtes Standardimplantat die sicherste Wahl. Neue Konzepte sollten sich erst in Studien bewähren.
Titan ist sehr gut verträglich. Keramik ist eine Alternative bei dem Wunsch nach Metallfreiheit, aber nicht grundsätzlich gesünder.
Wie viele Zähne fehlen, wie viel Knochen vorhanden ist, ob eine festsitzende oder herausnehmbare Lösung gewünscht ist, ob Metallfreiheit wichtig ist und wer die Nachsorge übernimmt.
Fragen Sie ihn vor der Behandlung, nennen Sie Hersteller und System aus der Offerte und klären Sie, ob er Ersatzteile beschaffen kann.
Eine Kombination aus sorgfältiger Planung, etabliertem System, guter Chirurgie, passender Versorgung, Verzicht auf Rauchen und lebenslanger Pflege.
Ja, etwa durch Zähneknirschen, einen veränderten Biss oder den Verlust benachbarter Zähne. Regelmässige Kontrollen des Bisses beugen vor.
Ja, wenn später weitere Zähne verloren gehen, können zusätzliche Implantate gesetzt und die Versorgung erweitert werden, sofern das System dies zulässt.
Manchmal ja, wenn genügend Implantate in geeigneter Position vorhanden sind oder zusätzliche Implantate gesetzt werden können.
Häufig Zirkonoxid, weil es sehr stabil ist. Es kann monolithisch oder mit einer dünnen Verblendkeramik verwendet werden.
Oft Lithiumdisilikat oder verblendetes Zirkonoxid, weil sie besonders ästhetisch sind.
Eine Krone, die aus einem einzigen Materialblock gefräst wird, ohne Verblendung. Sie ist sehr stabil und kaum anfällig für Abplatzungen.
Um fehlendes Zahnfleisch und Knochen zu ersetzen, damit die Zähne nicht unnatürlich lang wirken.
Oft aus Titan oder Zirkonoxid, die mit Keramik oder Kunststoff verblendet werden.
Kunststoff wird vor allem für Provisorien verwendet. Für dauerhafte Brücken werden meist stabilere Materialien gewählt, auch wenn Kunststoffverblendungen leichter zu reparieren sind.
Ja, besonders verblendete Keramik bei hoher Belastung. Monolithische Kronen sind weniger anfällig.
Kunststoff lässt sich leicht reparieren, Keramik schwieriger. Bei grossen Brücken beeinflusst das Material, wie aufwendig eine Reparatur ist.
Nicht unbedingt. Ein Knochenaufbau ermöglicht oft Standardimplantate in idealer Position, was Ästhetik und Belastbarkeit verbessert, besonders im Frontzahnbereich.
Weil ein zu weit hinten oder zu tief gesetztes Implantat zu einer unnatürlich langen oder schief wirkenden Krone führen kann.
Glatte, polierte und passgenaue Aufbauteile erleichtern die Reinigung. Individuelle Abutments können das Zahnfleisch natürlich formen.
Weil sie unter dem Zahnfleisch Entzündungen auslösen und eine Periimplantitis begünstigen können.
Ja, besonders bei dünnem Zahnfleisch, Entzündungen oder falscher Putztechnik. Dann können Implantatränder sichtbar werden.
In manchen Fällen mit einer Weichgewebstransplantation. Die Ergebnisse sind aber weniger vorhersehbar als bei natürlichen Zähnen.
Meist eine Prothese auf zwei Implantaten mit Druckknöpfen. Festsitzende Brücken auf mehreren Implantaten sind deutlich aufwendiger.
Vor allem der regelmässige Austausch der Halteelemente, gelegentliche Anpassungen der Prothese sowie Kontrollen und professionelle Reinigungen.
Ja, wenn bei Reparaturen keine Teile verfügbar sind und aufwendige Lösungen nötig werden.
Er fertigt Kronen, Brücken und Prothesen, passt sie genau an das System an und gestaltet Form, Farbe und Reinigbarkeit.
Weil die Qualität des Labors Passung, Aussehen und Haltbarkeit der Versorgung stark beeinflusst.
Weil der Kiefer noch wächst und ein Implantat nicht mitwächst. Es würde später tiefer liegen als die Nachbarzähne.
Etwa eine Klebebrücke, eine herausnehmbare Teilprothese oder ein Lückenschluss mit einer Zahnspange bis zum Abschluss des Wachstums.
Einzelimplantate sind unabhängig und leichter einzeln zu reinigen, erfordern aber mehr Implantate. Eine Brücke kommt mit weniger Implantaten aus.
Nur eingeschränkt. Bei begründetem Verdacht kann eine Abklärung durch einen Allergologen sinnvoll sein, und Keramikimplantate können eine Alternative sein.
Bei verschraubten Brücken ist es sinnvoll, dass der Zahnarzt sie in grösseren Abständen abnimmt, um die Implantate gründlich zu reinigen und zu kontrollieren.
In vielen Situationen, besonders im Seitenzahnbereich, wo die Ästhetik weniger anspruchsvoll ist und der Zahnfleischverlauf regelmässig ist.
Weil ungenaue Gerüste Spannungen auf die Implantate übertragen können, was Schrauben lockern und den Knochen belasten kann.
Viele empfinden es so. Die Reinigung unter der Brücke erfordert aber eine gewisse Gewöhnung und besondere Hilfsmittel.
Ja, der deutlich bessere Halt ermöglicht vielen, wieder unbeschwert zu kauen, auch festere Speisen.
Eine Brücke, die mit kleinen Flügeln auf der Rückseite der Nachbarzähne festgeklebt wird, ohne diese stark zu beschleifen. Sie ist eine Alternative bei schmalen Lücken oder als Übergangslösung.
Ja, er kann den Behandlungsvorschlag prüfen, eine zweite Meinung geben und sagen, ob er mit dem vorgeschlagenen System arbeiten kann.
Ja, weil wenige Implantate die ganze Brücke tragen und der Verlust eines einzelnen Implantats die gesamte Versorgung gefährden kann.
An umfangreichen Langzeitstudien, hoher Fertigungspräzision, bewährter Oberfläche, stabiler Verbindung, grosser Auswahl an Teilen und langfristig verfügbaren Ersatzteilen.
Dass jedes Implantat einer Produktionscharge zugeordnet werden kann. Das ist wichtig, falls ein Hersteller später Informationen oder Rückrufe zu bestimmten Chargen veröffentlicht.
Weil jedes System eigene Werkzeuge und Abläufe hat. Geschulte Zahnärzte setzen die Implantate sicherer und präziser ein.
Ich habe Medespoir Schweiz wegen einer Botox-Injektion kontaktiert. Mir hat ihre Freundlichkeit sehr gefallen und ihre Schönheitsärztin ist sehr kompetent.
Frankreich
Meine Schwester und ich sind für eine Fettabsaugung und eine
Bauchdeckenstraffung nach Tunesien gekommen. Nachdem wir zwischen mehreren
Agenturen gezögert hatten, entschieden wir uns für Medespoir. Für uns, die wir
in Genf wohnen, war es eine Entscheidung, die auf dem Preis und dem
Namen des Schönheitschirurgen, der uns vorgeschlagen wurde. Das Ergebnis nach
drei Monaten ist für mich und meine Schwester sehr zufriedenstellend.
Genf
Für einen Mann ist der kleine Bauch überhaupt nicht ästhetisch. Ich kontaktierte Medespoir Schweiz für eine Fettabsaugung am Bauch im September 2019. Das Ergebnis hat mich umgehauen und ich war angenehm überrascht von der Qualität der Betreuung.
Genf
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