Die ästhetische Medizin umfasst Behandlungen, die das Aussehen von Haut, Gesicht und Körper verbessern, ohne einen chirurgischen Eingriff mit Schnitten und Narkose. Dazu gehören Injektionen mit Botulinumtoxin und Hyaluronsäure, chemische Peelings, Laserbehandlungen, Microneedling, Radiofrequenz, Ultraschall, Fadenlifting, Behandlungen mit Eigenblut und Verfahren zur Fettreduktion wie die Kryolipolyse. Diese Behandlungen sind meist kurz, erfordern wenig oder keine Ausfallzeit und haben eine vorübergehende oder allmählich einsetzende Wirkung. Sie ergänzen die ästhetische Chirurgie, ersetzen sie aber nicht, wenn deutliche Veränderungen gewünscht sind. Medespoir organisiert Behandlungen der ästhetischen Medizin für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in Partnerkliniken in Tunesien, meist im Rahmen eines Aufenthalts für andere Behandlungen.
Diese Seite ist ein Wegweiser durch die ästhetische Medizin. Sie erklärt, welche Verfahren es gibt, wofür sie sich eignen, wie sie sich unterscheiden, wie sie kombiniert werden, welche Risiken bestehen und wann eine Behandlung im Ausland sinnvoll ist. Zu den wichtigsten Verfahren finden Sie ausführliche Detailseiten. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Die ästhetische Medizin umfasst nicht operative Behandlungen wie Botulinumtoxin, Hyaluronsäure, Peelings, Laser, Microneedling, Radiofrequenz und Fadenlifting. Sie wirken meist vorübergehend oder allmählich.
Jedes Verfahren hat ein eigenes Anwendungsgebiet. Eine gute Beratung klärt, welches Problem vorliegt, und wählt das passende Verfahren oder eine Kombination.
Viele Behandlungen erfordern Serien oder regelmässige Auffrischungen. Eine Reise ins Ausland allein dafür ist oft nicht sinnvoll, als Ergänzung zu anderen Behandlungen kann sie es sein. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Ästhetische Behandlungen werden von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Kostenangaben sind indikativ und nicht vertraglich.
Die ästhetische Medizin liegt zwischen der Dermatologie, der plastischen Chirurgie und der allgemeinen Medizin. Sie befasst sich mit Veränderungen, die meist keine Krankheit darstellen, aber das Wohlbefinden beeinträchtigen können, etwa Falten, Volumenverlust, Pigmentflecken, sichtbare Gefässe, unerwünschte Haare, Tätowierungen, Narben, erschlaffte Haut oder lokale Fettpolster. Ihre Behandlungen sind minimalinvasiv, das heisst, sie greifen nur wenig in den Körper ein, meist über Injektionen, Energie aus Licht, Laser, Radiofrequenz oder Ultraschall, oder über chemische und mechanische Einwirkungen auf die Haut. Viele dieser Verfahren sind medizinische Behandlungen mit Risiken und gehören in ärztliche Hände oder unter ärztliche Aufsicht. In der Schweiz dürfen etwa Injektionen mit Botulinumtoxin und Hyaluronsäure nur von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden.
| Verfahren | Wirkprinzip | Typische Anwendung | Detailseite |
|---|---|---|---|
| Botulinumtoxin | Entspannt Muskeln | Mimische Falten, Schwitzen, Knirschen | Botulinumtoxin |
| Hyaluronsäure | Füllt auf | Volumenverlust, Falten, Lippen, Konturen | Hyaluronsäure |
| Chemisches Peeling | Kontrollierte Abtragung der Haut | Pigment, Hautstruktur, feine Falten, Akne | Peeling |
| Laser-Haarentfernung | Zerstörung der Haarwurzeln durch Licht | Unerwünschte Haare | Laser-Haarentfernung |
| Laser-Tattooentfernung | Zertrümmerung der Farbpigmente | Tätowierungen | Laser-Tattooentfernung |
| Gefässlaser | Verschluss kleiner Gefässe | Besenreiser, Couperose, Feuermale | Gefässlaser |
| Fraktionierter Laser | Mikroverletzungen, Hauterneuerung | Narben, Falten, Hautstruktur | Narbenbehandlung |
| Microneedling | Mikroverletzungen mit Nadeln | Narben, Poren, Hautqualität | Diese Seite |
| Radiofrequenz und Ultraschall | Erwärmung tiefer Schichten | Leichte Hautstraffung | Diese Seite |
| Fadenlifting | Anheben mit resorbierbaren Fäden | Leichte Erschlaffung | Fadenlifting |
| Eigenblut, PRP | Wachstumsfaktoren aus dem Blut | Haarausfall, Hautqualität | PRP für die Haare |
| Kryolipolyse | Kälte zerstört Fettzellen | Lokale Fettpolster | Kryolipolyse |
| Biostimulatoren | Anregung der Kollagenbildung | Volumen, Hautqualität | Diese Seite |
Um die Verfahren der ästhetischen Medizin richtig einzusetzen, hilft es, die Hautalterung zu verstehen. Man unterscheidet die innere, genetisch und hormonell bedingte Alterung, die bei allen Menschen mit den Jahren abläuft, und die äussere Alterung durch Umwelteinflüsse, vor allem Sonnenlicht, aber auch Rauchen, Luftverschmutzung, Schlafmangel und Stress. Die Sonne ist für einen grossen Teil der sichtbaren Hautalterung verantwortlich, man spricht von Lichtalterung. UV-Strahlen bauen Kollagen und elastische Fasern ab, verursachen Pigmentflecken, erweiterte Gefässe und eine raue, lederartige Hautstruktur und erhöhen das Hautkrebsrisiko. Mit dem Alter wird die Oberhaut dünner, die Zellerneuerung verlangsamt sich, die Lederhaut verliert Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure, und die Talg- und Schweissdrüsen werden weniger aktiv. Unter der Haut schwinden die Fettpolster und der Knochen, und die Bänder, die das Gewebe halten, erschlaffen. Diese verschiedenen Ebenen erklären, warum kein einzelnes Verfahren alle Zeichen der Alterung behandeln kann und warum eine Kombination oft sinnvoll ist. Der wichtigste Schutz vor vorzeitiger Hautalterung bleibt ein konsequenter Sonnenschutz, der Verzicht auf Rauchen und eine gute Hautpflege.
Keine Behandlung der ästhetischen Medizin ersetzt eine gute tägliche Hautpflege. Ein täglicher Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor auch an bewölkten Tagen schützt vor Lichtalterung und Pigmentflecken und ist nach Peelings und Laserbehandlungen unverzichtbar. Eine milde Reinigung, die die Hautbarriere nicht angreift, und eine Feuchtigkeitspflege passend zum Hauttyp bilden die Basis. Wirkstoffe wie Retinoide, die aus Vitamin A abgeleitet sind, gehören zu den am besten untersuchten Substanzen gegen Hautalterung. Sie fördern die Zellerneuerung und die Kollagenbildung, können aber anfangs reizen und müssen vor bestimmten Behandlungen abgesetzt werden. Vitamin C wirkt antioxidativ und kann den Teint aufhellen. Fruchtsäuren verbessern die Hautstruktur. Eine Dermatologin oder ein Dermatologe kann eine individuelle Pflege empfehlen. Die Hautpflege ergänzt die Behandlungen und verlängert ihre Wirkung.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Eine Frau Mitte vierzig wirkt müde, obwohl sie sich gut fühlt. Die Ärztin empfiehlt Botulinumtoxin für die Zornesfalte, eine kleine Menge Hyaluronsäure für die Wangen und eine Serie oberflächlicher Peelings für den Teint.
Ein Mann Anfang dreissig stört sich an eingesunkenen Aknenarben. Eine Serie fraktionierter Laserbehandlungen, kombiniert mit Microneedling, wird geplant, ergänzt durch eine Unterschneidung einzelner tiefer Narben.
Eine Frau Ende fünfzig hat Pigmentflecken und erweiterte Gefässe im Gesicht. Eine Behandlung mit IPL oder Laser, ein konsequenter Sonnenschutz und eine aufhellende Pflege werden kombiniert.
Eine Frau Anfang fünfzig bemerkt erste Hängebäckchen, möchte aber keine Operation. Ein Fadenlifting oder eine Behandlung mit Ultraschall wird besprochen, mit dem Hinweis auf die begrenzte Wirkung.
Ein Mann Anfang sechzig wünscht eine deutliche Straffung von Gesicht und Hals mit Fillern. Der Arzt erklärt, dass grosse Mengen Filler das Gesicht schwer wirken lassen würden, und empfiehlt ein Facelifting, ergänzt durch Botulinumtoxin.
Für viele Verfahren der ästhetischen Medizin, besonders für Laser, IPL und Peelings, ist der Hauttyp entscheidend. Häufig wird die Einteilung nach Fitzpatrick verwendet, die sechs Hauttypen unterscheidet, von sehr heller Haut, die immer verbrennt und nie bräunt, bis zu sehr dunkler Haut, die kaum verbrennt. Je dunkler die Haut, desto mehr Pigment enthält sie, und desto mehr Licht wird in der Oberhaut aufgenommen. Das erhöht bei Lasern und IPL das Risiko für Verbrennungen, Blasen und Pigmentstörungen, sowohl dunkle Flecken als auch helle Flecken, die manchmal lange bestehen bleiben. Bei dunkler Haut werden deshalb spezielle Laser mit längerer Wellenlänge, etwa der Nd:YAG-Laser, niedrigere Energien und Testbehandlungen eingesetzt. Auch nach Peelings neigt dunklere Haut eher zu Pigmentveränderungen, weshalb oberflächliche Peelings und eine vorbereitende Hautpflege bevorzugt werden. Menschen mit Wurzeln im Mittelmeerraum, in Nordafrika, im Nahen Osten, in Asien oder in Afrika haben oft einen mittleren bis dunklen Hauttyp und sollten bei der Wahl der Behandlung besonders gut beraten werden. Auch eine frische Sonnenbräune verändert den Hauttyp vorübergehend und muss berücksichtigt werden.
| Hauttyp | Merkmale | Hinweise für Laser und Peeling |
|---|---|---|
| Typ I | Sehr hell, verbrennt immer, bräunt nie | Gute Voraussetzungen, Sonnenschutz |
| Typ II | Hell, verbrennt leicht, bräunt wenig | Gute Voraussetzungen |
| Typ III | Mittel, verbrennt manchmal, bräunt allmählich | Vorsicht bei Bräune |
| Typ IV | Hellbraun, verbrennt selten, bräunt leicht | Angepasste Laser, Testbehandlung |
| Typ V | Braun, verbrennt sehr selten | Spezielle Laser, niedrige Energien |
| Typ VI | Dunkelbraun bis schwarz | Besondere Vorsicht, spezielle Laser |
Die Wurzeln der ästhetischen Medizin reichen weit zurück. Schon in der Antike wurden Säuren aus Milch oder Wein auf die Haut aufgetragen, um sie zu verjüngen, was als Vorläufer der heutigen Peelings gilt. Im zwanzigsten Jahrhundert entwickelte die Dermatologie chemische Peelings mit verschiedenen Säuren weiter. In den 1960er-Jahren wurde der erste Laser gebaut, und bald darauf begann man, Laser in der Medizin einzusetzen. In den 1980er-Jahren wurde das Prinzip der selektiven Photothermolyse beschrieben, nach dem ein Laser bestimmte Zielstrukturen gezielt erwärmt, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Dies ermöglichte die gezielte Behandlung von Gefässen, Pigment und Haaren. Botulinumtoxin wurde ab den 1990er-Jahren für ästhetische Zwecke eingesetzt, Hyaluronsäure-Filler kamen etwa zur gleichen Zeit auf. Seither sind zahlreiche Verfahren hinzugekommen, etwa fraktionierte Laser, Radiofrequenz, Ultraschall, Kryolipolyse und PRP. Die ästhetische Medizin hat sich zu einem eigenen Fachgebiet entwickelt, in dem Wissenschaft und Technik rasch voranschreiten, aber nicht jedes neue Verfahren hält, was es verspricht.
Botulinumtoxin entspannt gezielt einzelne Muskeln und glättet dadurch mimische Falten an der Stirn, zwischen den Augenbrauen und an den Augenwinkeln. Es wird auch bei übermässigem Schwitzen und Zähneknirschen eingesetzt. Die Wirkung setzt nach einigen Tagen ein und hält meist drei bis sechs Monate. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite Botulinumtoxin.
Hyaluronsäure füllt verlorenes Volumen auf, glättet statische Falten und betont Konturen an Lippen, Wangen, Kinn und Kieferlinie. Die Wirkung ist sofort sichtbar und hält je nach Produkt und Zone einige Monate bis etwa eineinhalb Jahre. Hyaluronsäure lässt sich bei Bedarf mit einem Enzym auflösen. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite Hyaluronsäure.
Biostimulatoren sind Füllstoffe, die weniger durch ihr eigenes Volumen wirken, sondern die körpereigene Kollagenbildung anregen. Zu ihnen gehören Poly-L-Milchsäure und Calciumhydroxylapatit. Sie werden in mehreren Sitzungen eingesetzt, wirken allmählich über einige Monate und halten oft länger als Hyaluronsäure. Sie eignen sich für einen flächigen Volumenaufbau und eine Verbesserung der Hautqualität, lassen sich aber nicht mit einem Enzym auflösen. Informationen zur Anwendung am Gesäss finden Sie auf der Seite Sculptra Gesäss.
Bei der Mesotherapie werden kleine Mengen von Wirkstoffen, etwa Vitamine, Aminosäuren oder sehr weiche Hyaluronsäure, in zahlreichen oberflächlichen Injektionen in die Haut eingebracht, um sie zu befeuchten und ihre Qualität zu verbessern. Diese Behandlungen werden in Serien durchgeführt. Die wissenschaftliche Datenlage ist je nach Wirkstoff unterschiedlich. Für sehr weiche Hyaluronsäure, die sogenannten Skinbooster, ist die befeuchtende Wirkung besser belegt als für viele andere Mischungen.
Bei der Behandlung mit plättchenreichem Plasma, kurz PRP, wird eine kleine Menge Blut abgenommen und zentrifugiert, sodass die Blutplättchen mit ihren Wachstumsfaktoren konzentriert werden. Das Plasma wird dann in die Kopfhaut oder die Gesichtshaut gespritzt oder beim Microneedling aufgetragen. PRP wird bei erblich bedingtem Haarausfall und zur Verbesserung der Hautqualität eingesetzt. Die Studienlage ist vielversprechend, aber nicht einheitlich, und mehrere Sitzungen sind nötig. Informationen finden Sie auf der Seite PRP für die Haare.
Bei einem chemischen Peeling wird eine Säurelösung auf die Haut aufgetragen, die die oberen Hautschichten kontrolliert ablöst und die Hauterneuerung anregt. Oberflächliche Peelings mit Frucht- oder Salicylsäuren verbessern den Teint, feine Linien und Unreinheiten und erfordern kaum Ausfallzeit, müssen aber in Serien wiederholt werden. Mitteltiefe Peelings wirken stärker auf Pigmentflecken, Falten und Narben, führen aber zu einigen Tagen Rötung und Schuppung. Tiefe Peelings sind heute selten und erfordern eine ärztliche Überwachung. Nach jedem Peeling ist ein konsequenter Sonnenschutz nötig, weil die Haut empfindlicher auf Sonne reagiert. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite Peeling.
Laser erzeugen Licht einer bestimmten Wellenlänge, das von bestimmten Zielstrukturen in der Haut aufgenommen wird, etwa Pigment in Haarwurzeln oder Tätowierungen oder Blutfarbstoff in Gefässen. Dadurch lassen sich diese Strukturen gezielt behandeln, während das umliegende Gewebe geschont wird. Es gibt zahlreiche Laser für unterschiedliche Anwendungen. Für die Haarentfernung werden Dioden-, Alexandrit- oder Nd:YAG-Laser eingesetzt, für die Tattooentfernung gütegeschaltete oder Pikosekundenlaser, für Gefässe Farbstoff- oder Nd:YAG-Laser und für die Hauterneuerung fraktionierte ablative oder nicht ablative Laser. Die intensiv gepulste Lichttechnologie, kurz IPL, arbeitet mit einem breiten Lichtspektrum und wird für Haarentfernung, Pigmentflecken und Rötungen eingesetzt. Die Wahl des Geräts hängt vom Problem, vom Hauttyp und von der Erfahrung der behandelnden Person ab. Bei dunkler oder gebräunter Haut ist besondere Vorsicht nötig, weil das Pigment der Haut das Licht ebenfalls aufnimmt und Verbrennungen oder Pigmentstörungen entstehen können. Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten Laser-Haarentfernung, Laser-Tattooentfernung und Gefässlaser.
Biostimulatoren sind Füllstoffe, deren Hauptwirkung nicht im eigenen Volumen liegt, sondern in der Anregung der körpereigenen Kollagenbildung. Poly-L-Milchsäure ist ein biologisch abbaubares Material, das in Wasser aufgelöst und in tiefere Hautschichten gespritzt wird. Die Mikropartikel lösen eine kontrollierte Entzündungsreaktion aus, in deren Folge der Körper über Wochen bis Monate neues Kollagen bildet. Die anfängliche Füllwirkung durch die Flüssigkeit verschwindet nach wenigen Tagen, das eigentliche Ergebnis baut sich allmählich auf. Meist sind zwei bis drei Sitzungen im Abstand von einigen Wochen nötig, und die Wirkung kann ein bis zwei Jahre oder länger anhalten. Nach der Behandlung wird oft eine Massage über einige Tage empfohlen, damit sich das Material gleichmässig verteilt und keine Knötchen entstehen. Calciumhydroxylapatit besteht aus kleinen Kügelchen in einem Gel, das sofort Volumen gibt, während die Kügelchen die Kollagenbildung anregen. Es wird für Wangen, Kieferlinie und Handrücken eingesetzt und kann verdünnt zur Verbesserung der Hautqualität verwendet werden. Biostimulatoren eignen sich für einen flächigen, natürlichen Volumenaufbau, nicht für die Lippen oder die Tränenrinne. Da sie sich nicht auflösen lassen, erfordert ihre Anwendung besondere Erfahrung, und Knötchen sind schwieriger zu behandeln als bei Hyaluronsäure.
Radiofrequenz- und Ultraschallgeräte gehören zu den energiebasierten Verfahren, die Wärme in tiefere Schichten der Haut und des Bindegewebes bringen. Die Wärme verursacht eine sofortige Verkürzung der Kollagenfasern und eine Wundheilungsreaktion, in deren Folge über Monate neues Kollagen gebildet wird. Bei der monopolaren Radiofrequenz fliesst der Strom von einer Elektrode auf der Haut zu einer Gegenelektrode am Körper, was eine tiefe Wirkung ermöglicht. Bei der bipolaren Radiofrequenz fliesst er zwischen zwei nahe beieinanderliegenden Elektroden, was oberflächlicher wirkt. Fokussierter Ultraschall bündelt Energie punktgenau in einer bestimmten Tiefe, etwa in der Bindegewebsschicht unter der Haut. Die Behandlungen erfordern meist keine oder wenig Ausfallzeit, können aber unangenehm sein. Die Ergebnisse sind moderat und unterschiedlich ausgeprägt, weil nicht jeder Mensch gleich stark mit Kollagenbildung reagiert. Am besten eignen sich diese Verfahren für jüngere Menschen mit beginnender Erschlaffung und guter Hautqualität. Bei deutlicher Erschlaffung, bei sehr dünner Haut oder bei älteren Menschen ist die Wirkung oft enttäuschend. Seltene Nebenwirkungen sind Verbrennungen, Taubheit, ein Verlust von Unterhautfett mit Dellen und Nervenreizungen.
Beim Microneedling wird die Haut mit einem Gerät behandelt, das zahlreiche sehr feine Nadeln in einer einstellbaren Tiefe in die Haut sticht. Früher wurden dafür Walzen mit Nadeln verwendet, heute meist elektrische Geräte mit auswechselbaren Nadelköpfen, die die Tiefe genauer steuern und weniger Verletzungen an der Hautoberfläche verursachen. Die feinen Kanäle lösen eine Wundheilungsreaktion aus, bei der Wachstumsfaktoren freigesetzt und neues Kollagen und Elastin gebildet werden. Gleichzeitig können aufgetragene Wirkstoffe wie Hyaluronsäure oder PRP besser in die Haut eindringen. Vor der Behandlung wird eine betäubende Creme aufgetragen. Nach der Behandlung ist die Haut gerötet, fühlt sich warm und gespannt an und kann einige Tage leicht schuppen. Make-up sollte erst nach etwa einem Tag aufgetragen werden, und Sonne muss konsequent gemieden werden. Meist sind drei bis sechs Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen nötig, und das Ergebnis baut sich über Monate auf. Microneedling eignet sich für die meisten Hauttypen, auch für dunklere Haut, weil keine Lichtenergie verwendet wird. Bei aktiver Akne, Hautinfektionen, Ekzemen oder Neigung zu Keloiden sollte es nicht oder nur mit Vorsicht durchgeführt werden. Heimgeräte mit längeren Nadeln bergen ein Risiko für Infektionen und Narben und sind nicht empfehlenswert.
Neben der Anwendung bei Haarausfall wird plättchenreiches Plasma auch zur Verbesserung der Hautqualität eingesetzt, oft als sogenanntes Vampirlifting bezeichnet, ein Begriff, der mehr Werbung als Medizin ist. Das Plasma wird nach der Blutabnahme und Zentrifugation in die Haut gespritzt oder beim Microneedling aufgetragen. Die Wachstumsfaktoren sollen die Kollagenbildung, die Durchblutung und die Hauterneuerung anregen. Die Studienlage ist für die Haut weniger einheitlich als für Haarausfall, doch viele berichten über eine frischere, strahlendere Haut. Da eigenes Blut verwendet wird, sind allergische Reaktionen sehr selten. Nebenwirkungen sind Blutergüsse, Rötungen und Schwellungen. Die Qualität des Plasmas hängt vom Aufbereitungssystem ab, und die Konzentration der Blutplättchen kann sich zwischen Systemen deutlich unterscheiden.
Beim Microneedling wird die Haut mit einem Gerät mit zahlreichen feinen Nadeln behandelt, die winzige Kanäle in der Haut erzeugen. Diese Mikroverletzungen regen die Wundheilung und die Bildung von Kollagen und Elastin an, was die Hautstruktur, feine Linien, vergrösserte Poren und Aknenarben verbessern kann. Nach der Behandlung ist die Haut einige Tage gerötet. Meist sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen nötig. Das Microneedling kann mit PRP oder anderen Wirkstoffen kombiniert werden. Bei der Radiofrequenz-Microneedling-Technik wird zusätzlich Wärme über die Nadeln in tiefere Schichten geleitet, was die Wirkung verstärkt.
Radiofrequenzgeräte erwärmen die tieferen Hautschichten, ohne die Oberfläche zu verletzen. Die Wärme führt zu einer Verkürzung der Kollagenfasern und regt langfristig die Bildung von neuem Kollagen an, was die Haut leicht straffen kann. Die Wirkung ist moderat, setzt allmählich über einige Monate ein und eignet sich für leichte Erschlaffung. Deutlich erschlaffte Haut lässt sich mit Radiofrequenz nicht ausreichend straffen.
Hochintensiver fokussierter Ultraschall, kurz HIFU, erzeugt gebündelte Energie in bestimmten Tiefen der Haut und des darunterliegenden Bindegewebes, einschliesslich der Schicht, die beim Facelifting angehoben wird. Die punktuelle Erwärmung regt die Kollagenbildung an und kann das Gewebe über einige Monate leicht anheben. Die Behandlung kann unangenehm sein, erfordert aber keine Ausfallzeit. Die Wirkung ist deutlich geringer als bei einem Facelifting und eignet sich vor allem für leichte Veränderungen. Informationen zum Facelifting finden Sie auf der Seite Facelifting.
Beim Fadenlifting werden resorbierbare Fäden mit feinen Widerhaken oder Kegeln unter die Haut eingeführt, die das Gewebe anheben und gleichzeitig die Kollagenbildung anregen. Es eignet sich für leichte bis mässige Erschlaffung an Wangen, Kieferlinie, Hals oder Augenbrauen. Die Wirkung ist sofort sichtbar und hält meist ein bis zwei Jahre, ist aber deutlich begrenzter als bei einem Facelifting. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite Fadenlifting.
Die ästhetische Medizin bietet auch Behandlungen für den Körper. Die Kryolipolyse zerstört Fettzellen in lokalen Fettpolstern durch kontrollierte Kälte, etwa am Bauch, an den Flanken oder am Doppelkinn. Das Fett wird über einige Wochen vom Körper abgebaut. Sie eignet sich für kleine, umschriebene Fettpolster bei normalem Gewicht und ist keine Methode zur Gewichtsabnahme. Für grössere Fettmengen ist eine Fettabsaugung wirksamer. Weitere Körperbehandlungen umfassen Radiofrequenz und Ultraschall zur Hautstraffung, Behandlungen gegen Cellulite, Injektionen mit Biostimulatoren am Gesäss und die Behandlung von Besenreisern mit Laser oder Verödung. Informationen finden Sie auf den Seiten Kryolipolyse und Fettabsaugung.
| Verfahren | Ausfallzeit | Zahl der Sitzungen | Dauer der Wirkung |
|---|---|---|---|
| Botulinumtoxin | Keine | Eine, Auffrischung alle drei bis sechs Monate | Einige Monate |
| Hyaluronsäure | Kaum bis wenige Tage | Eine, Auffrischung nach Monaten | Monate bis etwa eineinhalb Jahre |
| Oberflächliches Peeling | Kaum | Serie | Wochen bis Monate |
| Mitteltiefes Peeling | Etwa eine Woche | Eine bis wenige | Oft länger |
| Laser-Haarentfernung | Kaum | Serie | Langfristige Reduktion |
| Microneedling | Einige Tage | Serie | Monate |
| Radiofrequenz, Ultraschall | Keine bis kaum | Eine bis mehrere | Monate |
| Fadenlifting | Einige Tage | Eine | Etwa ein bis zwei Jahre |
| Kryolipolyse | Kaum | Eine bis mehrere | Langfristig bei stabilem Gewicht |
Pigmentflecken gehören zu den häufigsten Anliegen in der ästhetischen Medizin. Man unterscheidet vor allem Altersflecken, die durch jahrelange Sonnenexposition entstehen, Sommersprossen, die genetisch bedingt sind und durch Sonne dunkler werden, Pigmentflecken nach Entzündungen, etwa nach Akne oder Verletzungen, und das Melasma, eine fleckige, oft symmetrische Pigmentierung an Stirn, Wangen und Oberlippe, die durch Hormone, etwa in der Schwangerschaft oder durch die Pille, und Sonne ausgelöst wird. Altersflecken und Sommersprossen sprechen gut auf Laser, IPL und Peelings an. Das Melasma ist dagegen schwierig zu behandeln, weil es durch Wärme und Licht verstärkt werden kann und häufig wiederkehrt. Hier stehen ein sehr konsequenter Sonnenschutz, auch gegen sichtbares Licht, aufhellende Cremes und vorsichtige, oberflächliche Peelings im Vordergrund, und Laser werden nur zurückhaltend eingesetzt. Bei allen Pigmentflecken ist es wichtig, vorher einen Hautkrebs auszuschliessen. Veränderte, wachsende, unregelmässig begrenzte oder mehrfarbige Flecken müssen dermatologisch untersucht werden, am besten in der Schweiz, bevor eine ästhetische Behandlung erfolgt.
Rötungen im Gesicht können verschiedene Ursachen haben. Bei der Couperose sind feine erweiterte Äderchen an Wangen und Nase sichtbar. Bei der Rosazea, einer chronischen entzündlichen Hauterkrankung, kommen zu den Rötungen oft Hitzewallungen, Knötchen und Pusteln hinzu, und die Haut ist empfindlich. Auslöser sind unter anderem Sonne, Hitze, Alkohol, scharfe Speisen und Stress. Die Rosazea wird zunächst medizinisch mit Cremes oder Tabletten behandelt. Erweiterte Äderchen und die anhaltende Rötung lassen sich mit Gefässlasern oder IPL verbessern. Eine sanfte Hautpflege und das Meiden von Auslösern helfen, die Beschwerden zu kontrollieren. Informationen finden Sie auf der Seite Gefässlaser.
Narben sind ein häufiges Anliegen in der ästhetischen Medizin. Aknenarben entstehen, wenn entzündliche Akne das Kollagen in der Haut zerstört, und zeigen sich als eingesunkene Vertiefungen unterschiedlicher Form: schmale, tiefe Eispickelnarben, kastenförmige Narben mit steilen Rändern und weiche, wellenförmige Rollnarben. Jede Form spricht auf unterschiedliche Verfahren an. Rollnarben verbessern sich oft durch Unterschneidung, bei der die Stränge unter der Narbe mit einer Nadel gelöst werden, und durch Filler. Kastenförmige Narben sprechen auf fraktionierte Laser, Microneedling und punktuelle Peelings an. Eispickelnarben werden oft mit einer punktuellen Anwendung hochkonzentrierter Säure oder einer kleinen Ausstanzung behandelt. Eine Kombination mehrerer Verfahren über mehrere Monate ergibt meist die besten Ergebnisse, eine vollständige Beseitigung ist aber selten möglich. Wichtig ist, dass die Akne selbst vorher behandelt und unter Kontrolle ist, weil neue Entzündungen neue Narben verursachen. Auch Narben nach Verletzungen oder Operationen können mit Lasern, Injektionen oder Silikonprodukten verbessert werden. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite Narbenbehandlung.
Auch bei Haarproblemen spielt die ästhetische Medizin eine Rolle. Bei erblich bedingtem Haarausfall können neben Medikamenten, die von Ärzten verschrieben werden, Behandlungen mit PRP, Microneedling der Kopfhaut und Lichttherapie eingesetzt werden. Unerwünschte Haare lassen sich mit Laser oder IPL dauerhaft reduzieren. Bei fortgeschrittenem Haarausfall ist eine Haartransplantation die wirksamste Methode. Informationen finden Sie auf den Seiten PRP für die Haare, Laser-Haarentfernung und Haartransplantation.
Die Augenpartie zeigt oft als erste Region Zeichen der Müdigkeit und Alterung, und die ästhetische Medizin bietet hier mehrere Möglichkeiten. Krähenfüsse und die Zornesfalte werden mit Botulinumtoxin behandelt, das auch die äussere Braue leicht anheben kann. Eine Tränenrinne kann mit sehr weicher Hyaluronsäure vorsichtig aufgefüllt werden. Dunkle Augenringe haben verschiedene Ursachen, etwa Pigment, durchscheinende Gefässe, dünne Haut oder Schatten durch Volumenverlust, und die Behandlung richtet sich nach der Ursache: aufhellende Pflege und Peelings bei Pigment, Laser bei Gefässen, Filler bei Schatten. Feine, knittrige Haut unter den Augen kann mit Lasern, Microneedling oder Radiofrequenz verbessert werden. Bei ausgeprägten Tränensäcken und Schlupflidern stösst die ästhetische Medizin an ihre Grenzen, und eine Lidstraffung ist wirksamer. Informationen finden Sie auf der Seite Blepharoplastik.
Der Hals und das Dekolleté altern oft sichtbar, weil sie der Sonne ausgesetzt sind und die Haut dort dünner ist. Querfalten am Hals, sogenannte Halsringe, können mit sehr weicher Hyaluronsäure oder Skinboostern gemildert werden. Die Stränge des Halsmuskels lassen sich mit Botulinumtoxin vorübergehend entspannen. Pigmentflecken und Rötungen im Dekolleté sprechen auf IPL und Laser an, feine Falten auf Radiofrequenz und Microneedling. Bei deutlich erschlafftem Hals ist ein Halslifting wirksamer. Informationen finden Sie auf der Seite Facelifting.
Die Mundpartie verändert sich mit dem Alter deutlich. Die Lippen verlieren an Volumen, die Oberlippe wird länger, die Mundwinkel sinken ab, und um den Mund bilden sich feine senkrechte Falten und Marionettenfalten. Hyaluronsäure kann Volumen und Kontur der Lippen wiederherstellen und die Falten mildern. Botulinumtoxin in kleinen Dosen kann die Mundwinkel leicht anheben und ein Gummy Smile verringern. Peelings und Laser verbessern die Hautqualität um den Mund. Eine natürliche, massvolle Behandlung ist in dieser Zone besonders wichtig, weil der Mund für Sprache und Mimik zentral ist. Informationen finden Sie auf der Seite Hyaluronsäure.
Die Wahl des Verfahrens hängt vom Problem ab, das behandelt werden soll. Mimische Falten wie Zornesfalte, Stirnfalten und Krähenfüsse werden am besten mit Botulinumtoxin behandelt. Volumenverlust an Wangen, Schläfen oder Lippen und statische Falten wie die Nasolabialfalten sprechen auf Hyaluronsäure oder Biostimulatoren an. Pigmentflecken, ein unebener Teint und feine Linien werden mit Peelings, Lasern oder IPL behandelt. Aknenarben verbessern sich mit fraktionierten Lasern, Microneedling, Peelings und manchmal Fillern. Leichte Erschlaffung kann mit Fadenlifting, Radiofrequenz oder Ultraschall behandelt werden, deutliche Erschlaffung erfordert eine Operation. Sichtbare Gefässe und Rötungen sprechen auf Gefässlaser oder IPL an. Unerwünschte Haare werden mit Laser oder IPL reduziert, Tätowierungen mit speziellen Lasern entfernt. Lokale Fettpolster lassen sich mit Kryolipolyse verringern.
| Problem | Geeignete Verfahren | Grenzen |
|---|---|---|
| Mimische Falten | Botulinumtoxin | Keine Wirkung auf Volumen |
| Volumenverlust | Hyaluronsäure, Biostimulatoren, Eigenfett | Vorübergehend oder allmählich |
| Pigmentflecken | Peeling, Laser, IPL, Hautpflege | Sonnenschutz nötig |
| Hautstruktur, Poren | Microneedling, Laser, Peeling | Mehrere Sitzungen |
| Aknenarben | Fraktionierter Laser, Microneedling, Peeling | Verbesserung, selten vollständige Entfernung |
| Leichte Erschlaffung | Fäden, Radiofrequenz, Ultraschall | Begrenzte Wirkung |
| Deutliche Erschlaffung | Facelifting | Chirurgischer Eingriff |
| Gefässe, Rötungen | Gefässlaser, IPL | Mehrere Sitzungen |
| Unerwünschte Haare | Laser, IPL | Serie, helle Haare schwierig |
| Tätowierungen | Pikosekunden- oder gütegeschalteter Laser | Viele Sitzungen |
| Lokale Fettpolster | Kryolipolyse | Kleine Mengen, keine Gewichtsabnahme |
Das Gesicht altert auf mehreren Ebenen gleichzeitig: Die Haut verliert Qualität und Pigmentgleichmass, die Muskeln erzeugen mimische Falten, Fett und Knochen verlieren Volumen, und das Gewebe erschlafft. Deshalb ist eine Kombination verschiedener Verfahren oft wirksamer als eine einzelne Behandlung. Ein häufiges Konzept verbindet Botulinumtoxin für das obere Gesicht, Hyaluronsäure für Volumen im Mittel- und Untergesicht und Peelings, Laser oder Microneedling für die Hautqualität. Die Reihenfolge wird so gewählt, dass sich die Behandlungen nicht gegenseitig beeinträchtigen. Oft wird zuerst Botulinumtoxin gespritzt, einige Tage bis Wochen später Hyaluronsäure, und Hautbehandlungen werden mit ausreichendem Abstand geplant. Bei deutlicher Erschlaffung wird die ästhetische Medizin mit einem chirurgischen Eingriff wie einem Facelifting oder einer Lidstraffung kombiniert.
Ein durchdachter Behandlungsplan ist die Grundlage für natürliche und dauerhafte Ergebnisse in der ästhetischen Medizin. Er beginnt mit einer Analyse, welche Veränderungen im Vordergrund stehen: Hautqualität, mimische Falten, Volumenverlust, Erschlaffung, Pigment oder Gefässe. Daraus ergibt sich, welche Verfahren in welcher Reihenfolge sinnvoll sind. Häufig wird mit den Behandlungen begonnen, die die Grundlage verbessern, etwa der Hautpflege und dem Sonnenschutz, gefolgt von Botulinumtoxin und Fillern und ergänzt durch Hautbehandlungen wie Peelings, Laser oder Microneedling. Zwischen bestimmten Behandlungen sind Abstände nötig, etwa zwischen Filler und Laser im selben Bereich, damit sie sich nicht gegenseitig beeinflussen. Ein Plan über ein Jahr kann Auffrischungen, Serien und saisonale Aspekte berücksichtigen, etwa Laser und Peelings eher in der sonnenarmen Jahreszeit. Ein schriftlicher Plan schafft Transparenz über Ziele, Verfahren, Zeitabstände und Kosten.
| Schritt | Beispiel | Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Grundlage | Hautpflege, Sonnenschutz | Laufend |
| Mimische Falten | Botulinumtoxin | Zu Beginn |
| Volumen | Hyaluronsäure oder Biostimulatoren | Einige Tage bis Wochen später |
| Hautqualität | Peeling, Laser, Microneedling | Mit Abstand, oft in Serien |
| Auffrischungen | Botulinumtoxin, Filler | Nach Monaten |
Für viele Behandlungen der ästhetischen Medizin spielt die Jahreszeit eine Rolle. Laserbehandlungen, IPL und mitteltiefe Peelings sollten möglichst in der sonnenarmen Jahreszeit erfolgen, weil die Haut danach empfindlicher auf Sonne reagiert und das Risiko für Pigmentflecken steigt. Auch vor der Behandlung sollte eine Bräunung vermieden werden, weil gebräunte Haut ein höheres Risiko für Verbrennungen hat. In Tunesien ist die Sonneneinstrahlung über weite Teile des Jahres stark, weshalb bei Behandlungen vor Ort ein besonders konsequenter Sonnenschutz, Schatten und eine Kopfbedeckung wichtig sind. Injektionen wie Botulinumtoxin und Hyaluronsäure sind dagegen weitgehend unabhängig von der Jahreszeit, doch starke Hitze und Sonne sollten in den ersten Tagen nach der Behandlung gemieden werden.
Zwischen zwanzig und dreissig Jahren stehen oft Hautprobleme wie Akne, Aknenarben, vergrösserte Poren, unerwünschte Haare und Tätowierungen im Vordergrund, ausserdem der Wunsch nach einer Betonung von Konturen wie Lippen oder Kinn. In diesem Alter ist Zurückhaltung bei Injektionen besonders wichtig, und die Grundlage bilden Sonnenschutz und eine gute Hautpflege. Zwischen dreissig und vierzig Jahren zeigen sich die ersten mimischen Falten und ein leichter Verlust an Frische. Botulinumtoxin, oberflächliche Peelings, Skinbooster und Microneedling sind häufige Behandlungen. Zwischen vierzig und fünfzig Jahren kommen Volumenverlust, Pigmentflecken und beginnende Erschlaffung hinzu. Hyaluronsäure, Biostimulatoren, Laser und Energiegeräte ergänzen die Behandlung. Ab fünfzig Jahren stehen Volumenverlust und Erschlaffung stärker im Vordergrund, und die ästhetische Medizin stösst an ihre Grenzen. Eine Kombination mit chirurgischen Eingriffen wie einer Lidstraffung oder einem Facelifting ist dann oft sinnvoll. In jedem Alter gilt, dass ein natürliches Ergebnis wichtiger ist als die Beseitigung jeder Falte.
Die Zahl der Männer, die Behandlungen der ästhetischen Medizin in Anspruch nehmen, wächst. Häufige Wünsche sind die Glättung der Zornesfalte und der Stirnfalten, eine definierte Kieferlinie, die Behandlung von Tränensäcken und dunklen Augenringen, die Laser-Haarentfernung am Rücken oder an den Schultern, die Behandlung von übermässigem Schwitzen und die Behandlung von Haarausfall. Männer haben meist dickere Haut, kräftigere Muskeln und ein anderes Verteilungsmuster von Fett und Knochen im Gesicht. Die Behandlungen werden deshalb angepasst, etwa mit höheren Dosen Botulinumtoxin, flacheren Brauen und kantigeren Konturen. Ein natürliches, nicht behandelt wirkendes Ergebnis ist Männern oft besonders wichtig. Ausserdem sollte bei Laserbehandlungen im Gesicht der Bartwuchs berücksichtigt werden, damit keine unerwünschte Haarentfernung erfolgt.
Die leichte Verfügbarkeit, die kurze Behandlungsdauer und die sichtbaren Ergebnisse machen die ästhetische Medizin attraktiv, bergen aber auch die Gefahr, dass Behandlungen zu häufig und in zu grossem Umfang erfolgen. Soziale Medien mit bearbeiteten Bildern und Filtern prägen Schönheitsideale, die in der Wirklichkeit kaum erreichbar sind. Manche Menschen verlieren mit der Zeit das Gefühl für ihr natürliches Aussehen. Eine gute Beratung setzt realistische Ziele, berücksichtigt die Persönlichkeit und das Alter und rät auch von Behandlungen ab, die nicht nötig sind. Wenn der Wunsch nach Behandlungen sehr stark belastet, sich auf kaum sichtbare Unterschiede bezieht oder nach jeder Behandlung neue Unzufriedenheit entsteht, kann dies auf eine körperdysmorphe Störung hinweisen. Dann ist ein Gespräch mit einer Fachperson hilfreicher als weitere Behandlungen.
In der ästhetischen Medizin ist die Qualifikation der behandelnden Person entscheidend. Viele Verfahren erfordern medizinisches Wissen über Anatomie, Hautphysiologie, Wirkstoffe, Geräte und den Umgang mit Komplikationen. In der Schweiz sind Injektionen mit Botulinumtoxin und Hyaluronsäure ärztliche Tätigkeiten, und auch für viele Laserbehandlungen gelten Anforderungen an die Ausbildung und die Aufsicht. Dermatologinnen und Dermatologen, Fachärzte für plastische Chirurgie und Ärztinnen mit einer spezialisierten Weiterbildung in ästhetischer Medizin verfügen über das nötige Wissen. Fragen Sie in der Beratung nach der Ausbildung und Erfahrung, nach den verwendeten Produkten und Geräten und danach, wie mit Komplikationen umgegangen wird. Eine seriöse Ärztin nimmt sich Zeit für die Beratung, erklärt realistisch, was möglich ist, und rät auch von Behandlungen ab.
Ein häufiges Missverständnis ist, dass nicht operative Behandlungen risikolos sind. Auch Injektionen, Laser und Peelings können Komplikationen verursachen. Ein zweites Missverständnis ist, dass ästhetische Medizin eine Operation ersetzen kann. Bei deutlicher Erschlaffung ist ein chirurgischer Eingriff wirksamer. Ein drittes Missverständnis betrifft die Dauer: Viele Behandlungen wirken nur vorübergehend und müssen regelmässig wiederholt werden. Ein viertes Missverständnis ist, dass teure Geräte oder neue Verfahren automatisch bessere Ergebnisse bringen. Entscheidend sind die passende Auswahl und die Erfahrung der behandelnden Person. Und schliesslich wird die Bedeutung von Sonnenschutz und Hautpflege als Grundlage oft unterschätzt.
Viele Behandlungen der ästhetischen Medizin sind anfangs günstiger als eine Operation, müssen aber regelmässig wiederholt werden. Botulinumtoxin wird alle drei bis sechs Monate aufgefrischt, Hyaluronsäure je nach Zone alle sechs bis achtzehn Monate, und Serienbehandlungen wie Laser oder Microneedling erfordern mehrere Sitzungen und Auffrischungen. Über mehrere Jahre summieren sich die Kosten, sodass ein chirurgischer Eingriff mit langanhaltender Wirkung manchmal wirtschaftlicher sein kann. Da Auffrischungen meist in der Schweiz erfolgen, spielt der Kostenvorteil im Ausland bei der ästhetischen Medizin eine geringere Rolle als bei einmaligen Eingriffen. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Vor jeder Behandlung der ästhetischen Medizin sollte die Allgemeingesundheit erfragt werden, weil Erkrankungen und Medikamente die Wirkung und die Risiken beeinflussen. Blutverdünnende Medikamente und bestimmte Nahrungsergänzungsmittel erhöhen das Risiko für Blutergüsse bei Injektionen. Medikamente, die die Haut lichtempfindlich machen, etwa bestimmte Antibiotika, Entwässerungsmittel oder Aknemedikamente, erhöhen das Risiko für Verbrennungen bei Laser und IPL. Nach einer Behandlung mit Isotretinoin gegen Akne wird oft empfohlen, einige Monate mit Lasern und mitteltiefen Peelings zu warten, weil die Wundheilung verändert sein kann. Autoimmunerkrankungen, eine Neigung zu Keloiden, Diabetes und ein geschwächtes Immunsystem können die Heilung beeinflussen. Bei Herpes im Behandlungsbereich kann vor Peelings, Lasern oder Lippenbehandlungen eine vorbeugende Behandlung nötig sein. In Schwangerschaft und Stillzeit werden die meisten ästhetischen Behandlungen aufgeschoben. Informieren Sie die Ärztin über alle Erkrankungen, Medikamente, Allergien und frühere Behandlungen.
Dermatologinnen und Dermatologen in der Schweiz sind wichtige Partner, auch wenn eine Behandlung in Tunesien erfolgt. Sie können vor der Reise Hauterkrankungen wie Akne, Rosazea oder Ekzeme behandeln, Pigmentflecken auf Hautkrebs untersuchen und eine passende Hautpflege empfehlen. Nach der Rückkehr übernehmen sie Kontrollen, Serien und Auffrischungen und helfen bei Komplikationen. Eine regelmässige Hautkrebsvorsorge ist unabhängig von ästhetischen Behandlungen sinnvoll, besonders bei hellem Hauttyp, vielen Muttermalen oder viel Sonnenexposition.
Auch nicht operative Behandlungen sind medizinische Eingriffe mit Risiken. Bei Injektionen können Blutergüsse, Schwellungen, Infektionen, allergische Reaktionen, Knötchen und selten ein Gefässverschluss auftreten. Bei Botulinumtoxin sind ein vorübergehend hängendes Lid oder eine veränderte Mimik möglich. Laser und IPL können bei falscher Einstellung oder dunkler Haut Verbrennungen, Blasen, Narben und Pigmentstörungen verursachen. Peelings können zu anhaltender Rötung, Pigmentveränderungen, Infektionen und selten Narben führen. Microneedling und Radiofrequenz können Rötungen, Schwellungen und selten Pigmentstörungen verursachen. Fadenlifting kann zu Unebenheiten, tastbaren oder sichtbaren Fäden und Infektionen führen. Die Kryolipolyse kann vorübergehende Taubheit und selten eine paradoxe Zunahme des Fettgewebes verursachen. Viele dieser Risiken lassen sich durch eine sorgfältige Diagnose, eine passende Auswahl des Verfahrens, geprüfte Geräte und Produkte, eine erfahrene Anwendung und eine konsequente Nachsorge mit Sonnenschutz verringern.
Wenden Sie sich sofort an die behandelnde Ärztin oder eine Notfallstation bei plötzlichem starkem Schmerz, Blässe oder fleckiger Verfärbung der Haut nach einer Filler-Injektion, bei Sehstörungen, bei Schluck- oder Atembeschwerden nach Botulinumtoxin, bei ausgedehnten Blasen oder Verbrennungen nach Laser oder Peeling, bei zunehmender Rötung, Wärme, Schwellung, Eiter oder Fieber und bei Anzeichen einer allergischen Reaktion.
Eine seriöse Behandlung der ästhetischen Medizin beginnt mit einer ärztlichen Beratung, bei der das Problem genau analysiert und das passende Verfahren gewählt wird. Die Ärztin oder der Arzt erklärt, was realistisch erreichbar ist, welche Risiken bestehen und welche Alternativen es gibt, und verwendet zugelassene Produkte und geprüfte Geräte. Bei Injektionen ist ein Notfallset mit Hyaluronidase vorhanden, bei Lasern werden Hauttyp und Bräune berücksichtigt und gegebenenfalls eine Testbehandlung durchgeführt. Behandlungen, Produkte und Mengen werden dokumentiert. Vorsicht ist angebracht bei auffällig günstigen Angeboten, bei Behandlungen durch nicht ärztliches Personal, wo ärztliche Tätigkeit nötig ist, bei unbekannten Produkten und Geräten, bei Versprechen von Ergebnissen, die einer Operation entsprechen, und bei Druck zu einer schnellen Entscheidung.
Viele Behandlungen der ästhetischen Medizin sind kurz, müssen aber in Serien oder als regelmässige Auffrischungen wiederholt werden. Eine Reise ins Ausland allein für eine einzelne Behandlung ist deshalb meist nicht sinnvoll, weil die Reisekosten die Einsparung übersteigen und Folgebehandlungen in der Schweiz erfolgen. Sinnvoll ist eine Behandlung in Tunesien vor allem im Rahmen eines Aufenthalts für andere Behandlungen, etwa als Ergänzung zu einem Lifting, einer Lidstraffung oder einer Zahnbehandlung, oder bei Behandlungen, die in einem Aufenthalt abgeschlossen werden können. Laser- und Peelingbehandlungen erfordern zudem einen strengen Sonnenschutz, der in Tunesien besonders wichtig ist.
| Kriterium | Behandlung in der Schweiz | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Kosten | Höheres Kostenniveau | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Sinnvoll allein | Ja, gut verfügbar | Wegen Reisekosten meist nicht |
| Im Rahmen anderer Behandlungen | Möglich | Sinnvoll als Ergänzung |
| Serien und Auffrischungen | Am Wohnort | Meist in der Schweiz |
| Sonnenschutz nach Laser oder Peeling | Einfacher | Besonders wichtig |
Medespoir ist eine Vermittlungs- und Organisationsagentur für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz. Wir arbeiten mit Partnerkliniken in Tunesien zusammen, deren Rahmenbedingungen wir vor einer Zusammenarbeit prüfen. Angaben zu den Ärztinnen und Ärzten, Produkten und Geräten stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Mehr dazu auf der Seite Unsere Kliniken. Die medizinische Verantwortung liegt beim behandelnden Arzt und der Klinik. Wenn eine Behandlung in der Schweiz für Sie praktischer ist, sagen wir Ihnen das offen.
Die Kosten hängen vom Verfahren, der Zahl der Sitzungen, der Menge des Produkts, dem Gerät, der Zone und der Klinik ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Behandlung in einer Praxis, ohne Reise |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Vor allem im Rahmen anderer Behandlungen sinnvoll |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Ästhetische Behandlungen werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG nicht übernommen. Einige Verfahren haben medizinische Anwendungen, die in der Schweiz bei entsprechender Diagnose und oft nach Kostengutsprache übernommen werden können, etwa Botulinumtoxin bei Lidkrampf, Spastik, chronischer Migräne oder ausgeprägter Hyperhidrose, Laserbehandlungen bei bestimmten Gefässfehlbildungen wie Feuermalen und die Behandlung von Narben nach Unfällen oder Verbrennungen durch die Unfallversicherung. Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet, weil das KVG dem Territorialitätsprinzip folgt. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt.
Am Tag einer Behandlung der ästhetischen Medizin erscheinen Sie möglichst ohne Make-up. Die Ärztin oder der Arzt bespricht mit Ihnen noch einmal die geplanten Verfahren und Zonen, betrachtet die Haut und das Gesicht und fotografiert den Ausgangszustand. Die Haut wird gereinigt und desinfiziert, und je nach Verfahren wird eine betäubende Creme aufgetragen, die etwa zwanzig bis vierzig Minuten einwirkt. Bei Laserbehandlungen tragen Sie eine Schutzbrille. Nach der Behandlung erhalten Sie genaue Hinweise zur Pflege, zum Sonnenschutz und zu den Aktivitäten, die in den folgenden Tagen gemieden werden sollten. Bei Injektionen folgt eine kurze Beobachtungszeit. Die meisten Behandlungen dauern nur wenige Minuten bis etwa eine Stunde, sodass Sie danach Ihren Tag fortsetzen können. Bei einem Aufenthalt in Tunesien werden die Behandlungen so gelegt, dass eine Kontrolle vor der Rückreise möglich ist.
Die Nachsorge ist ein wichtiger Teil jeder Behandlung. Nach Injektionen sollte der behandelte Bereich einige Stunden nicht massiert werden, und Sport, Sauna und Alkohol sollten am Behandlungstag gemieden werden. Nach Laser, Peelings und Microneedling ist die Haut empfindlich, braucht eine milde Pflege, viel Feuchtigkeit und einen hohen Sonnenschutz, und Wirkstoffe wie Retinoide oder Fruchtsäuren werden für einige Tage pausiert. Krusten und Schuppen sollten nicht abgekratzt werden. Kontrollen nach einigen Wochen helfen, das Ergebnis zu beurteilen und Nachbehandlungen zu planen. Bei Warnzeichen wenden Sie sich sofort an die behandelnde Ärztin oder eine Ärztin in der Schweiz. Bringen Sie nach einer Behandlung im Ausland die Angaben zu Verfahren, Produkten, Mengen und Geräteeinstellungen mit.
Eine gute Planung in der ästhetischen Medizin beruht auf einer genauen Analyse der Haut und des Gesichts, einer klaren Zuordnung der Probleme zu passenden Verfahren, einer sinnvollen Reihenfolge und realistischen Zielen. Die Ärztin berücksichtigt den Hauttyp, die Jahreszeit, frühere Behandlungen, Medikamente und Erkrankungen, erklärt die Zahl der Sitzungen, die Wirkdauer und die Kosten über die Zeit und plant Kontrollen. Sie dokumentiert Produkte, Mengen und Einstellungen. Ein schriftlicher Plan schafft Transparenz.
In der ästhetischen Medizin gibt es zahlreiche Produkte und Geräte, deren Qualität sich deutlich unterscheidet. Zugelassene Produkte bekannter Hersteller sind in Studien untersucht und werden unter kontrollierten Bedingungen hergestellt. Günstige Nachahmerprodukte oder Geräte ohne Zulassung können unwirksam sein oder ernste Nebenwirkungen verursachen. Fragen Sie nach dem Namen des Produkts und des Geräts, und lassen Sie sich diese Angaben schriftlich geben. Wir bestätigen die in unseren Partnerkliniken verwendeten Produkte in der Offerte.
Bei Behandlungen der ästhetischen Medizin im Ausland sind einige Punkte besonders wichtig. Achten Sie darauf, dass die Behandlung von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt wird, dass zugelassene Produkte und geprüfte Geräte verwendet werden und dass Behandlungen, Produkte und Mengen dokumentiert werden. Planen Sie Injektionen nicht unmittelbar vor der Rückreise, damit Komplikationen wie ein Gefässverschluss vor Ort erkannt und behandelt werden können. Bei Laser- und Peelingbehandlungen ist der Sonnenschutz während des Aufenthalts in Tunesien besonders wichtig. Klären Sie vorab, wie Serien und Auffrischungen organisiert werden, meist in der Schweiz. Wir prüfen die Rahmenbedingungen unserer Partnerkliniken und stellen Angaben zu Ärzten, Produkten und Geräten auf Anfrage zur Verfügung.
Eine offene Kommunikation über Wünsche, Erwartungen und frühere Behandlungen ist die Grundlage für ein gutes Ergebnis. In Tunesien wird häufig Französisch gesprochen, und unser Team unterstützt deutschsprachige Patientinnen und Patienten bei der Verständigung. Bringen Sie Fotos aus früheren Jahren mit, wenn Sie ein natürliches Ziel zeigen möchten, und teilen Sie mit, welche Behandlungen Sie bereits erhalten haben, mit welchen Produkten und Mengen und mit welchen Erfahrungen.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Was stört Sie am meisten: Falten, Volumenverlust, Pigmentflecken, Rötungen, Narben, erschlaffte Haut, Haare, Tätowierungen oder Fettpolster? Sind die Veränderungen leicht, sodass nicht operative Verfahren ausreichen, oder deutlich, sodass eine Operation wirksamer wäre? Sind Sie bereit, Serien und Auffrischungen einzuplanen? Welcher Hauttyp liegt vor, und sind Sie gebräunt? Haben Sie früher Behandlungen erhalten? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie gezielt in die Beratung gehen und die Detailseiten zu den einzelnen Verfahren nutzen.
Unser Team begleitet Sie von der ersten Anfrage bis zur Nachsorge. Wir besprechen offen, ob eine Behandlung der ästhetischen Medizin in Tunesien für Sie sinnvoll ist, meist als Ergänzung zu anderen Behandlungen, erstellen eine transparente Offerte und bleiben nach der Rückkehr erreichbar.
Die ästhetische Medizin bietet eine grosse Auswahl an wirksamen Behandlungen, die das Aussehen ohne Operation verbessern können. Ihre Stärke liegt in der gezielten Behandlung einzelner Probleme mit wenig Ausfallzeit, ihre Grenzen in der oft vorübergehenden Wirkung und der begrenzten Wirkung bei deutlicher Erschlaffung. Entscheidend sind eine genaue Analyse, die Wahl des passenden Verfahrens, eine erfahrene ärztliche Hand, massvolle Ergebnisse und eine gute Hautpflege mit Sonnenschutz. Eine Reise ins Ausland allein für ästhetische Medizin ist meist nicht sinnvoll, als Ergänzung zu anderen Behandlungen kann sie es sein.
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Viele Verfahren der ästhetischen Medizin gehören in ärztliche Hände.
Nicht operative Behandlungen haben ebenfalls Risiken. Warnzeichen wie plötzlicher Schmerz, Hautverfärbung, Sehstörungen oder Atembeschwerden erfordern sofortige Hilfe. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Ästhetische Behandlungen werden von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Geplante Behandlungen im Ausland werden nicht vergütet.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Ein Bereich der Medizin, der das Aussehen von Haut, Gesicht und Körper ohne chirurgischen Eingriff verbessert, etwa mit Injektionen, Laser, Peelings und Energiegeräten.
Die ästhetische Medizin arbeitet ohne Schnitte und Narkose mit meist vorübergehender Wirkung, die Chirurgie mit Operationen für deutlichere und dauerhaftere Veränderungen.
Dass eine Behandlung nur wenig in den Körper eingreift, meist über Injektionen, Energie oder Einwirkungen auf die Haut.
Botulinumtoxin, Hyaluronsäure, Biostimulatoren, Mesotherapie, PRP, Peelings, Laser, IPL, Microneedling, Radiofrequenz, Ultraschall, Fadenlifting und Kryolipolyse.
Viele Verfahren gehören in ärztliche Hände. In der Schweiz dürfen etwa Botulinumtoxin und Hyaluronsäure nur von Ärztinnen und Ärzten gespritzt werden.
Nein, bei deutlichen Veränderungen wie starker Erschlaffung ist eine Operation wirksamer. Ästhetische Medizin ergänzt die Chirurgie.
Je nach Verfahren einige Wochen bis etwa zwei Jahre. Viele erfordern Serien oder regelmässige Auffrischungen.
Die meisten Behandlungen sind gut erträglich, oft mit betäubender Creme. Manche, wie HIFU oder tiefe Laser, können unangenehm sein.
Sie wirken allmählich über die Kollagenbildung, halten oft länger, lassen sich aber nicht mit einem Enzym auflösen.
Oberflächliche Injektionen kleiner Mengen von Wirkstoffen wie Vitaminen, Aminosäuren oder sehr weicher Hyaluronsäure zur Verbesserung der Haut.
Je nach Wirkstoff unterschiedlich. Für Skinbooster mit sehr weicher Hyaluronsäure ist die befeuchtende Wirkung besser belegt als für viele andere Mischungen.
Plättchenreiches Plasma aus eigenem Blut, das konzentrierte Wachstumsfaktoren enthält und bei Haarausfall und zur Hautverbesserung eingesetzt wird.
Eine kleine Menge Blut wird abgenommen und zentrifugiert, sodass die Blutplättchen konzentriert werden.
Oberflächliche Peelings wirken sanft mit kaum Ausfallzeit und werden in Serien gemacht, mitteltiefe wirken stärker, führen aber zu einigen Tagen Rötung und Schuppung.
Er erzeugt Licht einer bestimmten Wellenlänge, das von bestimmten Zielstrukturen wie Pigment oder Blutfarbstoff aufgenommen wird.
Intensiv gepulstes Licht mit breitem Spektrum, das für Haarentfernung, Pigmentflecken und Rötungen eingesetzt wird.
Ein Laser arbeitet mit einer einzelnen Wellenlänge und ist gezielter, IPL mit einem breiten Lichtspektrum und ist vielseitiger, aber weniger spezifisch.
Ablative Laser tragen Haut ab und wirken stärker mit längerer Heilung, nicht ablative erwärmen das Gewebe ohne Abtragung mit weniger Ausfallzeit.
Weil das Pigment der Haut das Licht ebenfalls aufnimmt, was Verbrennungen und Pigmentstörungen verursachen kann.
Weil das zusätzliche Pigment das Risiko für Verbrennungen erhöht. Vor Laserbehandlungen sollte eine Bräunung vermieden werden.
Eine kleine Behandlung an einer unauffälligen Stelle, um die Reaktion der Haut vor der eigentlichen Behandlung zu prüfen.
Für eine Verbesserung der Hautstruktur, feiner Linien, vergrösserter Poren und Aknenarben.
Meist einige Tage.
Eine Kombination aus Microneedling und Wärme, die über die Nadeln in tiefere Schichten geleitet wird und die Wirkung verstärkt.
Sie erwärmt tiefere Hautschichten, verkürzt Kollagenfasern und regt neue Kollagenbildung an, was die Haut leicht straffen kann.
Hochintensiver fokussierter Ultraschall, der gebündelte Energie in bestimmten Tiefen erzeugt und das Gewebe über einige Monate leicht anheben kann.
Nein, die Wirkung ist deutlich geringer und eignet sich vor allem für leichte Veränderungen.
Allmählich über einige Monate, weil die Bildung neuen Kollagens Zeit braucht.
Nein, sie eignet sich für kleine, umschriebene Fettpolster bei normalem Gewicht.
Eine seltene Komplikation, bei der das behandelte Fettgewebe statt zu schrumpfen zunimmt und oft chirurgisch behandelt werden muss.
Einige Verfahren können das Erscheinungsbild vorübergehend verbessern, eine dauerhafte Beseitigung ist aber schwierig.
Am besten Botulinumtoxin, das die verursachenden Muskeln entspannt.
Hyaluronsäure, Biostimulatoren oder Eigenfett.
Peelings, Laser, IPL und eine aufhellende Hautpflege mit konsequentem Sonnenschutz.
Fraktionierte Laser, Microneedling, Peelings und manchmal Filler oder eine Unterschneidung.
Microneedling, fraktionierte Laser und Peelings, ergänzt durch eine passende Hautpflege.
Gefässlaser oder IPL, nach Abklärung der Ursache, etwa einer Rosazea.
Weil das Gesicht auf mehreren Ebenen altert und kein einzelnes Verfahren alle Zeichen behandelt.
Oft zuerst Botulinumtoxin, einige Tage bis Wochen später Hyaluronsäure, und Hautbehandlungen mit ausreichendem Abstand.
Die vorzeitige Hautalterung durch UV-Strahlung mit Faltenbildung, Pigmentflecken, erweiterten Gefässen und rauer Haut.
Die innere ist genetisch und hormonell bedingt, die äussere entsteht durch Sonne, Rauchen, Luftverschmutzung, Schlafmangel und Stress.
Ein konsequenter täglicher Sonnenschutz, der Verzicht auf Rauchen und eine gute Hautpflege.
Von Vitamin A abgeleitete Wirkstoffe, die die Zellerneuerung und Kollagenbildung fördern und zu den am besten untersuchten Substanzen gegen Hautalterung gehören.
Vor bestimmten Behandlungen wie Peelings und Laser oft ja, weil sie die Haut empfindlicher machen. Folgen Sie der ärztlichen Empfehlung.
Es wirkt antioxidativ und kann den Teint aufhellen.
Nein, eine gute tägliche Pflege mit Sonnenschutz ist die Grundlage und verlängert die Wirkung der Behandlungen.
Je nach Verfahren Blutergüsse, Schwellungen, Infektionen, allergische Reaktionen, Verbrennungen, Pigmentstörungen, Narben und selten ein Gefässverschluss.
An einer ärztlichen Beratung, einer genauen Analyse, zugelassenen Produkten, geprüften Geräten, einer Dokumentation und einem Notfallset bei Injektionen.
Auffällig günstige Angebote, nicht ärztliches Personal, unbekannte Produkte, Versprechen operationsähnlicher Ergebnisse und Druck zu einer schnellen Entscheidung.
Plötzlicher Schmerz und Hautverfärbung nach Fillern, Sehstörungen, Schluck- oder Atembeschwerden, ausgedehnte Blasen und Zeichen einer Infektion oder Allergie.
Damit spätere Behandlungen, Auffrischungen und die Behandlung von Komplikationen gezielt geplant werden können.
Allein meist nicht, weil viele Behandlungen Serien oder Auffrischungen erfordern. Als Ergänzung zu anderen Behandlungen kann sie sinnvoll sein.
Etwa Botulinumtoxin, Hyaluronsäure, ein mitteltiefes Peeling oder ein Fadenlifting. Serienbehandlungen wie Laser-Haarentfernung erfordern mehrere Termine.
Weil die Sonneneinstrahlung dort stark ist und die Haut nach Laser oder Peeling besonders empfindlich reagiert.
Vom Verfahren, der Zahl der Sitzungen, der Produktmenge, dem Gerät, der Zone und der Klinik. In Tunesien liegen sie zur Orientierung etwa 60 % unter dem Schweizer Niveau, indikativ und nicht vertraglich.
Nein, ästhetische Behandlungen werden nicht übernommen. Medizinische Anwendungen können in der Schweiz nach Kostengutsprache übernommen werden.
Etwa Botulinumtoxin bei Lidkrampf, Spastik, Migräne oder Hyperhidrose und Laser bei bestimmten Gefässfehlbildungen wie Feuermalen.
Eine Einteilung der Haut in sechs Typen, von sehr heller Haut, die immer verbrennt, bis zu sehr dunkler Haut, die kaum verbrennt.
Weil dunklere Haut mehr Pigment enthält, das Licht aufnimmt, was das Risiko für Verbrennungen und Pigmentstörungen erhöht.
Oft Laser mit längerer Wellenlänge wie der Nd:YAG-Laser, mit niedrigeren Energien und einer Testbehandlung.
Ja, weshalb oberflächliche Peelings und eine vorbereitende Hautpflege bevorzugt werden.
Vorübergehend ja, weshalb vor Laserbehandlungen eine Bräunung vermieden werden sollte.
Das Prinzip, nach dem ein Laser bestimmte Zielstrukturen gezielt erwärmt, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen.
Der erste Laser wurde in den 1960er-Jahren gebaut und bald darauf in der Medizin eingesetzt.
Ja, Säuren aus Milch oder Wein wurden auf die Haut aufgetragen, was als Vorläufer der heutigen Peelings gilt.
Nein, nicht jedes neue Verfahren ist gut untersucht. Bewährte Methoden mit guter Datenlage sind eine sichere Wahl.
Die Mikropartikel lösen eine kontrollierte Reaktion aus, in deren Folge der Körper über Wochen bis Monate neues Kollagen bildet.
Weil die anfängliche Füllung durch die Flüssigkeit nach wenigen Tagen abgebaut wird und das eigentliche Ergebnis sich allmählich aufbaut.
Damit sich das Material gleichmässig verteilt und keine Knötchen entstehen.
Ein Füllstoff aus kleinen Kügelchen in einem Gel, der sofort Volumen gibt und die Kollagenbildung anregt.
Nein, sie eignen sich für einen flächigen Volumenaufbau, nicht für Lippen oder Tränenrinne.
Schwieriger als bei Hyaluronsäure, weil sich Biostimulatoren nicht mit einem Enzym auflösen lassen.
Monopolare Radiofrequenz wirkt tiefer, bipolare oberflächlicher, weil der Strom zwischen zwei nahen Elektroden fliesst.
Für jüngere Menschen mit beginnender Erschlaffung und guter Hautqualität.
Weil nicht jeder Mensch gleich stark mit Kollagenbildung auf die Wärme reagiert.
Selten Verbrennungen, Taubheit, ein Verlust von Unterhautfett mit Dellen und Nervenreizungen.
Behandlungen von Akne, Aknenarben, Poren, unerwünschten Haaren und Tätowierungen sowie zurückhaltende Konturbetonungen.
Botulinumtoxin für erste mimische Falten, oberflächliche Peelings, Skinbooster und Microneedling.
Meist ab etwa fünfzig Jahren, wenn Volumenverlust und Erschlaffung stark ausgeprägt sind und chirurgische Eingriffe wirksamer sind.
Glättung von Zornes- und Stirnfalten, eine definierte Kieferlinie, Tränensäcke, Laser-Haarentfernung am Rücken, Schwitzen und Haarausfall.
Weil Männer dickere Haut, kräftigere Muskeln und eine andere Verteilung von Fett und Knochen im Gesicht haben.
Der Bartwuchs, damit keine unerwünschte Haarentfernung im Bartbereich erfolgt.
Sie prägen mit bearbeiteten Bildern und Filtern Schönheitsideale, die in der Wirklichkeit kaum erreichbar sind.
Ja, eine gute Beratung rät auch von Behandlungen ab, die nicht nötig oder nicht sinnvoll sind.
Heute meist elektrische Geräte mit auswechselbaren Nadelköpfen, die die Tiefe genauer steuern als frühere Nadelwalzen.
Meist drei bis sechs Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen.
Ja, weil keine Lichtenergie verwendet wird, ist das Risiko für Pigmentstörungen geringer als bei Lasern.
Bei aktiver Akne, Hautinfektionen, Ekzemen oder Neigung zu Keloiden.
Heimgeräte mit längeren Nadeln bergen ein Risiko für Infektionen und Narben und sind nicht empfehlenswert.
Ein Werbebegriff für die Behandlung der Gesichtshaut mit plättchenreichem Plasma aus eigenem Blut.
Die Studienlage ist weniger einheitlich als bei Haarausfall. Viele berichten über eine frischere Haut.
Weil eigenes Blut verwendet wird.
Ja, die Konzentration der Blutplättchen kann sich zwischen Aufbereitungssystemen deutlich unterscheiden.
Weil er festlegt, welche Verfahren in welcher Reihenfolge und mit welchen Abständen sinnvoll sind, für natürliche und dauerhafte Ergebnisse.
Mit der Grundlage aus Hautpflege und Sonnenschutz, gefolgt von Injektionen und Hautbehandlungen.
Damit sich die Behandlungen nicht gegenseitig beeinflussen, etwa Filler und Laser im selben Bereich.
Möglichst in der sonnenarmen Jahreszeit, weil die Haut danach empfindlicher auf Sonne reagiert.
Weitgehend nicht, doch starke Hitze und Sonne sollten in den ersten Tagen danach gemieden werden.
Ein besonders konsequenter Sonnenschutz, Schatten und eine Kopfbedeckung.
Ja, ein schriftlicher Plan schafft Transparenz über Ziele, Verfahren, Abstände und Kosten.
Dermatologinnen, Fachärzte für plastische Chirurgie und Ärztinnen mit einer spezialisierten Weiterbildung in ästhetischer Medizin.
Nein, auch Injektionen, Laser und Peelings können Komplikationen verursachen.
Nein, entscheidend sind die passende Auswahl des Verfahrens und die Erfahrung der behandelnden Person.
Nicht immer. Wiederholte Behandlungen summieren sich, sodass eine Operation mit langanhaltender Wirkung manchmal wirtschaftlicher ist.
Weil Auffrischungen und Serien meist in der Schweiz erfolgen.
Altersflecken, Sommersprossen, Flecken nach Entzündungen und das Melasma.
Eine fleckige, oft symmetrische Pigmentierung an Stirn, Wangen und Oberlippe, ausgelöst durch Hormone und Sonne.
Weil es durch Wärme und Licht verstärkt werden kann und häufig wiederkehrt.
Ja, veränderte, wachsende oder unregelmässige Flecken müssen dermatologisch auf Hautkrebs untersucht werden.
Eine chronische entzündliche Hauterkrankung mit Rötungen, Hitzewallungen, Knötchen und empfindlicher Haut.
Zunächst medizinisch mit Cremes oder Tabletten, erweiterte Äderchen mit Gefässlaser oder IPL, ergänzt durch das Meiden von Auslösern.
Auf qualifizierte Ärzte, zugelassene Produkte, geprüfte Geräte, eine Dokumentation und keine Injektionen unmittelbar vor der Rückreise.
Was am meisten stört, ob die Veränderungen leicht oder deutlich sind, ob Serien möglich sind, welcher Hauttyp vorliegt und welche Behandlungen schon erfolgt sind.
Schmale, tiefe Eispickelnarben, kastenförmige Narben mit steilen Rändern und weiche, wellenförmige Rollnarben.
Ein Verfahren, bei dem die Stränge unter einer eingesunkenen Narbe mit einer Nadel gelöst werden, damit sich die Haut anhebt.
Selten. Eine Kombination mehrerer Verfahren über Monate kann sie aber deutlich verbessern.
Weil neue Entzündungen neue Narben verursachen.
Medikamente, PRP, Microneedling der Kopfhaut, Lichttherapie und bei fortgeschrittenem Haarausfall die Haartransplantation.
Sie wird meist zwanzig bis vierzig Minuten vorher aufgetragen, damit sie ihre Wirkung entfaltet.
Weil das Laserlicht die Augen schädigen kann.
Weil die Haut nach Laser, Peeling oder Microneedling empfindlich ist und Retinoide sie zusätzlich reizen können.
Verfahren, Produkte, Mengen und Geräteeinstellungen, damit Nachbehandlungen in der Schweiz gezielt geplant werden können.
Medikamente, die die Haut lichtempfindlich machen, etwa bestimmte Antibiotika, Entwässerungsmittel oder Aknemedikamente.
Oft wird empfohlen, einige Monate zu warten, weil die Wundheilung verändert sein kann. Folgen Sie der ärztlichen Empfehlung.
Die meisten werden in Schwangerschaft und Stillzeit aufgeschoben.
Sie behandelt Hauterkrankungen vorher, untersucht Pigmentflecken, empfiehlt Pflege und übernimmt Kontrollen, Serien und Auffrischungen.
Ja, besonders bei hellem Hauttyp, vielen Muttermalen oder viel Sonnenexposition, unabhängig von ästhetischen Behandlungen.
Pigment, durchscheinende Gefässe, dünne Haut oder Schatten durch Volumenverlust, die jeweils unterschiedlich behandelt werden.
Leichte Schlupflider lassen sich mit Botulinumtoxin optisch verbessern. Bei ausgeprägten Schlupflidern ist eine Lidstraffung wirksamer.
Querfalten am Hals, die mit sehr weicher Hyaluronsäure oder Skinboostern gemildert werden können.
IPL und Laser für Pigmentflecken und Rötungen, Radiofrequenz und Microneedling für feine Falten.
Die Lippen verlieren Volumen, die Oberlippe wird länger, die Mundwinkel sinken ab und es bilden sich Falten um den Mund.
Hyaluronsäure für Volumen und Falten, Botulinumtoxin in kleinen Dosen für die Mundwinkel und Peelings oder Laser für die Hautqualität.
Weil zugelassene Produkte bekannter Hersteller untersucht sind, während Nachahmerprodukte unwirksam sein oder Nebenwirkungen verursachen können.
Ja, lassen Sie sich diese Angaben schriftlich geben. Wir bestätigen die Produkte in der Offerte.
Ja, mit speziellen Lasern, die die Farbpigmente zertrümmern. Meist sind viele Sitzungen nötig.
Ja, mit Gefässlaser oder Verödung. Grössere Krampfadern erfordern eine venenärztliche Abklärung.
Kleine Fettpolster unter dem Kinn lassen sich mit Kryolipolyse oder Injektionen verringern. Bei erschlaffter Haut ist ein Halslifting wirksamer.
Oft ja, etwa Botulinumtoxin und Hyaluronsäure in verschiedenen Zonen. Manche Kombinationen erfordern aber Abstände, die die Ärztin festlegt.
Meist zwei bis vier Wochen vorher, damit Schwellungen und Blutergüsse abklingen und das Ergebnis sichtbar ist.
Ich habe Medespoir Schweiz wegen einer Botox-Injektion kontaktiert. Mir hat ihre Freundlichkeit sehr gefallen und ihre Schönheitsärztin ist sehr kompetent.
Frankreich
Meine Schwester und ich sind für eine Fettabsaugung und eine
Bauchdeckenstraffung nach Tunesien gekommen. Nachdem wir zwischen mehreren
Agenturen gezögert hatten, entschieden wir uns für Medespoir. Für uns, die wir
in Genf wohnen, war es eine Entscheidung, die auf dem Preis und dem
Namen des Schönheitschirurgen, der uns vorgeschlagen wurde. Das Ergebnis nach
drei Monaten ist für mich und meine Schwester sehr zufriedenstellend.
Genf
Für einen Mann ist der kleine Bauch überhaupt nicht ästhetisch. Ich kontaktierte Medespoir Schweiz für eine Fettabsaugung am Bauch im September 2019. Das Ergebnis hat mich umgehauen und ich war angenehm überrascht von der Qualität der Betreuung.
Genf
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