Diese Seite richtet sich an Patientinnen aus dem Kanton Waadt, die eine Brustvergrösserung mit Implantaten erwägen und das Implantat selbst besser verstehen möchten. Ein Brustimplantat ist ein Medizinprodukt, das viele Jahre im Körper bleibt, regelmässige Kontrollen erfordert und oft irgendwann gewechselt werden muss. Die Wahl des Implantats, seiner Füllung, Oberfläche, Form, Grösse und Lage beeinflusst das Ergebnis, das Gefühl der Brust, die Risiken und die langfristige Betreuung. Medespoir organisiert Brustvergrösserungen für Patientinnen aus der Schweiz in Partnerkliniken in Tunesien und unterstützt bei der Planung der Nachsorge in der Waadt. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Arten von Implantaten es gibt, wie die Wahl getroffen wird, welche Risiken bestehen, welche Kontrollen nötig sind, wann ein Wechsel ansteht und wie die langfristige Betreuung im Kanton Waadt organisiert werden kann. Allgemeine Informationen zum Eingriff finden Sie auf der Seite Brustvergrösserung, Informationen zu den Kosten auf der Seite Preis Brustvergrösserung Waadt. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Brustimplantate unterscheiden sich in Füllung, Oberfläche, Form, Grösse und Profil. Die Wahl richtet sich nach Körperbau, Gewebe, Wünschen und Lebensstil.
Implantate sind Medizinprodukte, die nicht ein Leben lang halten. Regelmässige Kontrollen und oft ein späterer Wechsel gehören dazu. Ein Implantatpass mit Hersteller, Modell, Grösse und Seriennummer ist unerlässlich.
Mögliche Risiken sind unter anderem Kapselfibrose, Implantatdefekt, Verschiebung, Asymmetrie, Gefühlsstörungen und selten ein bestimmtes Lymphom im Zusammenhang mit texturierten Implantaten. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Eine ästhetische Brustvergrösserung wird von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Kostenangaben sind indikativ und nicht vertraglich.
Ein Brustimplantat besteht aus einer Hülle aus Silikonelastomer und einer Füllung. Die Hülle ist mehrschichtig aufgebaut und soll verhindern, dass die Füllung austritt. Die heute am häufigsten verwendeten Implantate sind mit einem kohäsiven Silikongel gefüllt, das so vernetzt ist, dass es auch bei einem Riss der Hülle weitgehend in Form bleibt. Solche Implantate fühlen sich einer natürlichen Brust ähnlich an. Seltener werden Implantate mit Kochsalzlösung verwendet, die nach dem Einsetzen gefüllt werden können und bei einem Riss eine harmlose Flüssigkeit abgeben, die der Körper aufnimmt, sich aber weniger natürlich anfühlen und eher Falten oder Wellen bilden können. Die Wahl der Füllung wird in der Beratung besprochen.
| Füllung | Eigenschaften | Hinweise |
|---|---|---|
| Kohäsives Silikongel | Natürliches Gefühl, formstabil | Heute am häufigsten |
| Kochsalzlösung | Harmlose Flüssigkeit bei Riss | Weniger natürlich, Faltenbildung möglich |
Die Oberfläche der Implantathülle kann glatt oder texturiert sein. Glatte Implantate haben eine ebene Oberfläche und bewegen sich etwas freier in der Implantattasche. Texturierte Implantate haben eine raue Oberfläche, die mit dem umgebenden Gewebe verwächst und die Lage stabilisieren soll, was besonders bei tropfenförmigen Implantaten wichtig ist, damit sie sich nicht verdrehen. Es gibt verschiedene Grade der Texturierung. In den letzten Jahren wurde ein seltenes Lymphom, das anaplastische grosszellige Lymphom im Zusammenhang mit Brustimplantaten, kurz BIA-ALCL, vor allem mit stark texturierten Implantaten in Verbindung gebracht. Manche stark texturierten Implantate wurden deshalb vom Markt genommen. Die Wahl der Oberfläche sollte mit dem Chirurgen unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse besprochen werden. Manche Hersteller bieten auch Implantate mit sehr feiner Oberflächenstruktur an.
| Oberfläche | Eigenschaften | Hinweise |
|---|---|---|
| Glatt | Freiere Beweglichkeit | Meist rund |
| Fein texturiert | Mittlere Haftung | Verschiedene Hersteller |
| Stark texturiert | Starke Haftung, stabile Lage | Mit BIA-ALCL in Verbindung gebracht, teilweise vom Markt genommen |
Brustimplantate gibt es in runder und in tropfenförmiger, sogenannter anatomischer Form. Runde Implantate sind symmetrisch, geben dem oberen Brustpol mehr Fülle und können sich nicht verdrehen, weil jede Ausrichtung gleich aussieht. Anatomische Implantate sind unten voller als oben und ahmen die natürliche Form der Brust nach, was bei schlanken Frauen mit wenig eigenem Gewebe ein natürlicheres Ergebnis ergeben kann. Sie sind meist texturiert, damit sie sich nicht verdrehen. Das Profil beschreibt, wie weit das Implantat im Verhältnis zu seiner Breite nach vorne ragt. Es gibt Implantate mit niedrigem, mittlerem, hohem und sehr hohem Profil. Ein höheres Profil ergibt bei gleicher Breite mehr Projektion. Die Wahl von Form und Profil richtet sich nach der Breite des Brustkorbs, der Menge des eigenen Brustgewebes, der Haut und den Wünschen.
| Form | Eigenschaften | Geeignet für |
|---|---|---|
| Rund | Mehr Fülle oben, kann sich nicht verdrehen | Viele Frauen, besonders mit etwas eigenem Gewebe |
| Anatomisch | Natürlicher Verlauf, unten voller | Schlanke Frauen mit wenig Gewebe |
| Profil | Bedeutung | |
| Niedrig | Wenig Projektion, breite Basis | |
| Mittel | Ausgewogene Projektion | |
| Hoch | Mehr Projektion bei schmaler Basis | |
| Sehr hoch | Starke Projektion, eher selten gewählt |
Die Grösse eines Brustimplantats wird in Kubikzentimetern angegeben und hängt eng mit der Breite zusammen. Wichtiger als die Zahl ist die Frage, welche Grösse zum Körper passt. Der Chirurg misst die Breite der Brust, den Abstand zwischen Brustwarze und Unterbrustfalte, die Dicke des Gewebes und die Dehnbarkeit der Haut. Ein Implantat, das zu breit für den Brustkorb ist oder das die Haut stark dehnt, erhöht das Risiko für sichtbare Ränder, ein Absinken, Dehnungsstreifen und ein unnatürliches Aussehen. Zu grosse Implantate werden später häufiger gewechselt. Viele Kliniken verwenden Probeimplantate zum Anprobieren im BH oder dreidimensionale Simulationen, die eine Vorstellung vom Ergebnis geben. Wünsche nach einer bestimmten Körbchengrösse sind nur eine grobe Orientierung, weil Körbchengrössen je nach Hersteller variieren. Eine offene Besprechung, bei der der Chirurg auch von zu grossen Implantaten abrät, ist ein Zeichen für eine gute Beratung.
Ein Brustimplantat kann vor oder hinter dem grossen Brustmuskel eingesetzt werden. Bei der Lage vor dem Muskel, unter der Brustdrüse, ist der Eingriff meist etwas weniger schmerzhaft und die Erholung rascher, doch bei wenig eigenem Gewebe können die Ränder des Implantats sichtbar oder tastbar sein. Bei der Lage hinter dem Muskel ist das Implantat im oberen Bereich besser bedeckt, was bei schlanken Frauen ein natürlicheres Ergebnis ergibt, und das Risiko einer Kapselfibrose wird teilweise als geringer beschrieben, doch das Implantat kann sich bei Anspannung des Muskels bewegen. Eine Zwischenlösung ist die sogenannte Dual-Plane-Technik, bei der das Implantat oben vom Muskel und unten von der Brustdrüse bedeckt ist. Die Wahl hängt von der Gewebedicke, dem Körperbau, der Sportart und den Wünschen ab.
| Lage | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Vor dem Muskel | Raschere Erholung, keine Muskelbewegung | Ränder bei wenig Gewebe sichtbar |
| Hinter dem Muskel | Bessere Bedeckung oben, natürlicher bei schlanken Frauen | Bewegung bei Muskelanspannung, etwas längere Erholung |
| Dual Plane | Kombination beider Vorteile | Je nach Anatomie |
Das Implantat wird über einen Schnitt in der Unterbrustfalte, am unteren Rand des Brustwarzenhofs oder in der Achselhöhle eingesetzt. Der Schnitt in der Unterbrustfalte ist am häufigsten, bietet eine gute Übersicht und hinterlässt eine Narbe, die meist von der Brust verdeckt wird. Der Schnitt am Brustwarzenhof hinterlässt eine Narbe am Übergang zwischen dunkler und heller Haut, kann aber die Empfindlichkeit und die Stillfähigkeit etwas eher beeinflussen. Der Schnitt in der Achsel hinterlässt keine Narbe an der Brust, ist aber technisch anspruchsvoller. Die Wahl wird in der Beratung besprochen.
Die Wahl des richtigen Implantats beginnt mit einer genauen Untersuchung. Der Chirurg misst die Breite der Brustbasis, also die Breite der eigenen Brust von der Mitte bis zur Seite, den Abstand zwischen Brustbein und Brustwarze, den Abstand zwischen Brustwarze und Unterbrustfalte in Ruhe und bei gedehnter Haut, die Dicke des Gewebes am oberen Brustpol mit einem sanften Kneiftest und die Elastizität der Haut. Er beurteilt die Symmetrie der Brüste, die Lage der Brustwarzen, die Form des Brustkorbs, eine mögliche Erschlaffung der Brust und besondere Formen wie eine tubuläre Brust. Aus diesen Messungen ergibt sich, welche Breite und welches Volumen des Implantats zum Körper passen. Ihre Wünsche werden mit diesen Messungen in Einklang gebracht. Fotos von Ergebnissen, die Ihnen gefallen, können helfen, sollten aber zu Ihrem Körperbau passen. Viele Kliniken verwenden Probeimplantate zum Anprobieren im BH unter einem eng anliegenden Oberteil oder dreidimensionale Simulationen. Beide geben eine Vorstellung, aber keine Garantie für das Ergebnis. Eine gute Beratung erklärt auch, was mit Ihrem Körper nicht möglich ist, etwa ein sehr volles Dekolleté bei weit auseinanderliegenden Brüsten.
| Messung | Bedeutung für die Implantatwahl |
|---|---|
| Breite der Brustbasis | Bestimmt die maximale Breite des Implantats |
| Abstand Brustwarze zu Unterbrustfalte | Zeigt, ob die Falte angepasst werden muss |
| Gewebedicke oben | Entscheidet mit über die Lage vor oder hinter dem Muskel |
| Elastizität der Haut | Beeinflusst die mögliche Grösse |
| Symmetrie | Kann unterschiedliche Implantate erfordern |
| Erschlaffung | Kann eine zusätzliche Straffung erfordern |
Viele Frauen haben leicht unterschiedlich grosse Brüste. Bei einer deutlichen Asymmetrie können Implantate unterschiedlicher Grösse oder eine Kombination aus Implantat und Lipofilling eingesetzt werden. Eine vollständige Symmetrie ist nicht immer erreichbar, weil auch die Brustwarzen, die Unterbrustfalte und der Brustkorb unterschiedlich sein können.
Bei einer tubulären Brust, einer angeborenen Formvariante, ist die Brustbasis schmal, die Unterbrustfalte hoch und der Brustwarzenhof oft vergrössert und vorgewölbt. Eine Korrektur erfordert besondere Techniken, etwa eine Lösung der schmalen Basis, eine Absenkung der Unterbrustfalte und manchmal eine Verkleinerung des Brustwarzenhofs, oft kombiniert mit einem Implantat oder Lipofilling. Eine tubuläre Brust sollte von einem erfahrenen Chirurgen behandelt werden.
Bei einer deutlich erschlafften Brust, bei der die Brustwarze unter der Unterbrustfalte liegt, reicht ein Implantat allein meist nicht aus, weil es die Brustwarze nicht anhebt. Dann wird eine Bruststraffung mit oder ohne Implantat empfohlen. Informationen finden Sie auf der Seite Bruststraffung.
Eine Trichterbrust, eine Kielbrust oder eine Skoliose können die Form und Symmetrie der Brust beeinflussen und die Wahl des Implantats erschweren. Sie sollten in der Beratung angesprochen werden.
Die Implantattasche ist der Raum, in den das Implantat eingesetzt wird. Sie wird während des Eingriffs vor oder hinter dem Brustmuskel gebildet und muss genau auf die Grösse und Form des Implantats abgestimmt sein. Eine zu grosse Tasche kann dazu führen, dass sich das Implantat verschiebt, zur Seite rutscht oder absinkt. Eine zu kleine Tasche kann das Implantat zu hoch halten oder die Form verzerren. Die untere Grenze der Tasche bestimmt die Lage der Unterbrustfalte, die manchmal abgesenkt werden muss, damit das Implantat richtig sitzt. Die innere Grenze bestimmt den Abstand zwischen den Implantaten und damit das Dekolleté. Eine zu weite Lösung zur Mitte hin kann zu einer Verbindung der beiden Taschen führen, die korrigiert werden muss. Die Bildung einer genauen Tasche erfordert Erfahrung und ist ein wichtiger Faktor für ein natürliches und stabiles Ergebnis.
Nicht jedes Ergebnis entspricht den Erwartungen. Häufige Gründe für eine Korrektur sind eine Asymmetrie, eine Verschiebung oder ein Absinken des Implantats, eine Kapselfibrose, sichtbare oder tastbare Ränder, eine unerwünschte Grösse oder eine Veränderung der Brust mit der Zeit. Vor einer Korrektur sollte meist das endgültige Ergebnis abgewartet werden, weil sich die Brust in den ersten Monaten noch verändert. Klären Sie vor dem Eingriff, wie die Klinik mit Korrekturen umgeht, unter welchen Bedingungen sie durchgeführt werden und welche Kosten dabei entstehen, etwa für neue Implantate, den Eingriff, die Reise und den Aufenthalt. Eine zweite Meinung bei einem plastischen Chirurgen in der Waadt kann hilfreich sein.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Möchten Sie eine Vergrösserung, eine Formkorrektur oder eine Straffung? Wäre ein Brust-Lipofilling ausreichend? Welche Grösse passt zu Ihrem Körper? Sind Sie bereit, regelmässige Kontrollen und möglicherweise einen späteren Wechsel in Kauf zu nehmen? Ist Ihre Familienplanung abgeschlossen, oder haben Sie bedacht, wie eine Schwangerschaft das Ergebnis verändert? Ist die langfristige Betreuung in der Waadt organisiert? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie gezielt in die Beratung gehen.
Während des Eingriffs werden verschiedene Massnahmen ergriffen, um das Risiko von Infektionen und einer Kapselfibrose zu verringern. Dazu gehören eine vorbeugende Antibiotikagabe vor dem Eingriff, eine sorgfältige Desinfektion der Haut, ein möglichst kurzer Kontakt des Implantats mit der Haut, etwa durch das Einbringen mit einem speziellen Trichter, das Wechseln der Handschuhe vor dem Berühren des Implantats, das Spülen der Implantattasche mit einer antiseptischen Lösung und eine sorgfältige Blutstillung, weil Blutergüsse das Risiko einer Kapselfibrose erhöhen können. Diese Massnahmen werden oft unter dem Begriff einer berührungsarmen Technik zusammengefasst. Fragen Sie in der Beratung, welche Massnahmen die Klinik anwendet. Die Operation dauert meist etwa eine bis zwei Stunden und erfolgt in Vollnarkose.
Nach dem Einsetzen der Implantate verändert sich die Brust in den ersten Wochen und Monaten. Anfangs sitzen die Implantate oft etwas hoch, die Brust wirkt fest, geschwollen und manchmal unnatürlich rund, besonders bei Implantaten hinter dem Muskel. Mit dem Abklingen der Schwellung und der Entspannung des Muskels und der Haut senken sich die Implantate allmählich in ihre endgültige Position, und die Brust wird weicher und natürlicher. Dieser Vorgang dauert meist einige Wochen bis wenige Monate. Das endgültige Ergebnis zeigt sich oft nach drei bis sechs Monaten. Es ist deshalb wichtig, das Ergebnis nicht zu früh zu beurteilen. Manche Kliniken empfehlen in den ersten Wochen ein Stützband oberhalb der Brust, um das Absinken zu unterstützen, andere nicht. Folgen Sie den Anweisungen Ihres Chirurgen.
| Zeitraum | Typischer Zustand |
|---|---|
| Erste Tage | Geschwollen, fest, Implantate sitzen hoch, Schmerzen |
| Erste Wochen | Schwellung nimmt ab, Implantate senken sich |
| Nach zwei bis drei Monaten | Brust weicher, natürlichere Form |
| Nach drei bis sechs Monaten | Weitgehend endgültiges Ergebnis |
| Nach einem Jahr | Narben ausgereift |
Nach der Heilung können Frauen mit Brustimplantaten ihren Alltag ohne Einschränkungen gestalten. Fliegen, Tauchen und Aufenthalte in der Höhe sind mit modernen Implantaten unproblematisch. Das Schlafen auf dem Bauch ist nach der Heilung möglich, auch wenn es sich anfangs ungewohnt anfühlen kann. Ein BH ist nicht zwingend nötig, kann aber die Brust stützen. Starke Schläge auf die Brust, etwa beim Kampfsport, können ein Implantat schädigen. Bei einem Unfall mit Verletzung der Brust sollte ein Arzt aufgesucht werden. Implantate lösen an Flughafenkontrollen keinen Alarm aus. Bei medizinischen Untersuchungen, Operationen und Injektionen im Brustbereich sollte das Personal über die Implantate informiert werden.
Am Tag der Brustvergrösserung erscheinen Sie nüchtern in der Klinik. Der Chirurg zeichnet im Stehen die Unterbrustfalte, die Mittellinie, die Schnittführung und die geplante Lage der Implantate an. Nach einem Gespräch mit dem Anästhesisten erfolgt die Vollnarkose. Vor dem Eingriff wird ein Antibiotikum gegeben. Der Chirurg bildet die Implantattasche, prüft die Grösse manchmal mit einem Probeimplantat während der Operation, setzt die Implantate mit einer berührungsarmen Technik ein, kontrolliert die Symmetrie im Sitzen und verschliesst die Wunden schichtweise. Manchmal werden kleine Drainagen eingelegt. Nach dem Eingriff wird der Stütz-BH angelegt, und Sie werden im Aufwachraum überwacht. Meist bleiben Sie eine Nacht in der Klinik. Am nächsten Tag erfolgen eine Kontrolle und die Entfernung allfälliger Drainagen.
Die Schmerzen nach einer Brustvergrösserung sind in den ersten Tagen am stärksten und werden oft als Spannungs- oder Druckgefühl beschrieben, besonders bei Implantaten hinter dem Muskel, weil der Muskel gedehnt wird. Regelmässig eingenommene Schmerzmittel, Kühlung und Schonung helfen. Die Schmerzen nehmen meist innerhalb einer Woche deutlich ab. Ein Ziehen oder gelegentliches Stechen kann einige Wochen anhalten. Zunehmende Schmerzen, besonders einseitig mit Schwellung, oder Fieber sollten rasch ärztlich abgeklärt werden.
Die Narbe nach einer Brustvergrösserung ist meist etwa vier bis fünf Zentimeter lang. Beim Schnitt in der Unterbrustfalte liegt sie in der Falte und wird von der Brust verdeckt, beim Schnitt am Brustwarzenhof liegt sie am Übergang zwischen dunkler und heller Haut, beim Schnitt in der Achsel in einer Hautfalte der Achsel. Die Narben sind anfangs gerötet und verblassen über etwa ein Jahr. Eine Narbenpflege mit Silikon und ein Schutz vor Sonne verbessern das Ergebnis. Bei einem späteren Wechsel wird oft die gleiche Narbe verwendet.
Brustimplantate werden von einer Reihe internationaler Hersteller produziert. Sie gelten als Medizinprodukte und müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, bevor sie in Europa und der Schweiz verwendet werden dürfen. In der Schweiz ist Swissmedic für die Aufsicht über Medizinprodukte zuständig. In der Vergangenheit gab es international Fälle, in denen bestimmte Implantate vom Markt genommen wurden, etwa wegen der Verwendung eines nicht zugelassenen Silikons durch einen Hersteller oder wegen des Zusammenhangs bestimmter stark texturierter Implantate mit einem seltenen Lymphom. Solche Fälle zeigen, wie wichtig es ist, Implantate bewährter Hersteller zu wählen und genau zu wissen, welches Implantat eingesetzt wurde. Bei einer Behandlung in Tunesien sollten Sie darauf bestehen, dass Implantate bekannter Hersteller verwendet werden, die auch in Europa oder der Schweiz zugelassen sind, und sich vor dem Eingriff Hersteller und Modell nennen lassen. Nach dem Eingriff erhalten Sie einen Implantatpass mit Hersteller, Modell, Grösse, Füllung, Oberfläche und Seriennummer. Angaben zu den in unseren Partnerkliniken verwendeten Implantaten stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung, sofern sie von der Klinik bestätigt sind.
Der Implantatpass ist das wichtigste Dokument nach einer Brustvergrösserung. Er enthält die Angaben zu beiden Implantaten, meist mit Aufklebern des Herstellers, und das Datum des Eingriffs. Er ist wichtig für spätere Kontrollen, für eine Mammografie oder ein Ultraschall, bei dem das Personal über die Implantate informiert werden sollte, für einen Wechsel, bei dem der Chirurg wissen muss, welche Implantate entfernt werden, und bei einem Rückruf oder einer Sicherheitsmeldung, damit Sie informiert werden können. Bewahren Sie den Implantatpass dauerhaft an einem sicheren Ort auf und machen Sie eine Kopie. Legen Sie ihn bei Kontrollen bei Ihrer Gynäkologin oder einem plastischen Chirurgen in der Waadt vor.
Brustimplantate halten nicht ein Leben lang. Viele Implantate bleiben zehn bis fünfzehn Jahre oder länger ohne Probleme im Körper, doch mit der Zeit steigt das Risiko für einen Defekt der Hülle, eine Kapselfibrose oder eine Veränderung der Brustform durch das Alter, Gewichtsveränderungen oder Schwangerschaften. Ein Wechsel ist nicht automatisch nach einer bestimmten Zahl von Jahren nötig, sondern wenn Probleme auftreten oder die Frau eine Veränderung wünscht. Regelmässige Kontrollen helfen, Probleme früh zu erkennen. Frauen, die sich für Implantate entscheiden, sollten davon ausgehen, dass im Laufe des Lebens mindestens ein weiterer Eingriff nötig werden kann. Informationen finden Sie auf der Seite Wechsel von Brustprothesen.
Um jedes Implantat bildet der Körper eine dünne Bindegewebskapsel. Bei einer Kapselfibrose verdickt und verhärtet sich diese Kapsel und zieht sich zusammen, wodurch die Brust hart, verformt und manchmal schmerzhaft wird. Die Kapselfibrose ist eine der häufigsten Ursachen für einen Wechsel. Sie wird nach Schweregrad eingeteilt, von einer leicht tastbaren bis zu einer harten, schmerzhaften und sichtbar verformten Brust. Bei stärkeren Formen wird die Kapsel operativ entfernt und das Implantat gewechselt.
Die Hülle eines Implantats kann im Laufe der Jahre einreissen. Bei modernen kohäsiven Silikonimplantaten bleibt das Gel meist innerhalb der Kapsel, und der Defekt verursacht oft keine Beschwerden, weshalb man von einem stillen Defekt spricht. Er wird oft zufällig im Ultraschall oder in der Magnetresonanztomografie entdeckt. Ein defektes Implantat wird meist gewechselt.
Implantate können sich verschieben, absinken oder verdrehen, und die Brüste können unterschiedlich aussehen. Manchmal ist eine Korrektur nötig.
Die Empfindlichkeit der Brustwarzen kann nach dem Eingriff verändert sein, meist vorübergehend, selten dauerhaft.
Das anaplastische grosszellige Lymphom im Zusammenhang mit Brustimplantaten ist eine seltene Form von Lymphdrüsenkrebs, die sich in der Kapsel oder der Flüssigkeit um das Implantat entwickelt, meist Jahre nach dem Eingriff. Es wurde vor allem mit stark texturierten Implantaten in Verbindung gebracht. Ein typisches Zeichen ist eine späte, deutliche Schwellung der Brust durch Flüssigkeit, oft Jahre nach dem Eingriff. Bei rechtzeitiger Erkennung ist die Prognose meist gut, und die Behandlung besteht oft in der Entfernung des Implantats mit der Kapsel. Eine späte Schwellung der Brust sollte immer ärztlich abgeklärt werden.
Manche Frauen berichten über allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit, Gelenkschmerzen oder Konzentrationsstörungen, die sie mit ihren Implantaten in Verbindung bringen. Ob ein Zusammenhang besteht, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Manche Frauen berichten über eine Besserung nach der Entfernung der Implantate. Solche Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt und ernst genommen werden.
| Risiko | Hinweise |
|---|---|
| Kapselfibrose | Verhärtung und Verformung, häufiger Grund für einen Wechsel |
| Defekt der Hülle | Oft still, im Ultraschall oder MRT entdeckt |
| Verschiebung, Asymmetrie | Manchmal Korrektur nötig |
| Gefühlsstörungen | Meist vorübergehend |
| BIA-ALCL | Selten, vor allem bei stark texturierten Implantaten |
| Allgemeine Beschwerden | Zusammenhang nicht geklärt, ärztlich abklären |
Die Kapselfibrose wird meist nach der Einteilung von Baker in vier Grade eingeteilt. Beim ersten Grad fühlt sich die Brust weich und natürlich an. Beim zweiten Grad ist die Brust etwas fester, sieht aber normal aus. Beim dritten Grad ist die Brust deutlich fester und sichtbar verformt. Beim vierten Grad ist die Brust hart, verformt, oft kalt und schmerzhaft. Die ersten beiden Grade erfordern meist keine Behandlung. Beim dritten und vierten Grad wird oft eine Operation empfohlen, bei der die verhärtete Kapsel ganz oder teilweise entfernt und das Implantat gewechselt wird, manchmal mit einer Verlagerung in eine neue Tasche. Die Ursachen der Kapselfibrose sind nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden unter anderem eine unterschwellige bakterielle Besiedlung der Implantatoberfläche, Blutergüsse nach dem Eingriff, die Lage des Implantats und die Oberfläche. Eine Kapselfibrose kann Monate oder Jahre nach dem Eingriff auftreten. Nach einem Wechsel kann sie erneut auftreten.
| Grad nach Baker | Befund | Behandlung |
|---|---|---|
| I | Weich, natürlich | Keine |
| II | Etwas fester, normales Aussehen | Meist keine |
| III | Deutlich fester, sichtbar verformt | Oft Operation |
| IV | Hart, verformt, schmerzhaft | Operation |
Manche Frauen entscheiden sich nach Jahren, ihre Implantate entfernen zu lassen, ohne sie zu ersetzen, etwa wegen Beschwerden, einer Kapselfibrose, eines Defekts, einer veränderten Einstellung zum eigenen Körper oder aus Sorge vor Langzeitrisiken. Nach der Entfernung kann die Brust kleiner, schlaffer oder unregelmässig wirken, besonders nach grossen Implantaten, die das Gewebe gedehnt haben. Eine gleichzeitige Bruststraffung oder ein Lipofilling kann die Form verbessern. Bei der Entfernung kann die Kapsel belassen, teilweise oder vollständig entfernt werden, je nach Befund. Bei Verdacht auf ein Lymphom wird die Kapsel vollständig mit dem Implantat in einem Stück entfernt. Die Entscheidung sollte mit einem erfahrenen Chirurgen besprochen werden. Bei medizinischen Gründen kann die Entfernung in der Schweiz unter Voraussetzungen übernommen werden.
Ein Wechsel von Brustimplantaten ist nötig oder sinnvoll bei einem Defekt, einer Kapselfibrose, einer Verschiebung, einer Veränderung der Brustform durch Alter, Gewicht oder Schwangerschaften oder bei dem Wunsch nach einer anderen Grösse. Beim Wechsel werden die alten Implantate entfernt, die Kapsel nach Bedarf behandelt und neue Implantate eingesetzt, manchmal mit einer Bruststraffung. Der Eingriff ist oft aufwendiger als die erste Operation. Für die Planung sind die Angaben im Implantatpass wichtig. Informationen finden Sie auf der Seite Wechsel von Brustprothesen.
Wenn bei einem bestimmten Implantattyp Sicherheitsprobleme bekannt werden, können die Behörden und die Hersteller Sicherheitsmeldungen veröffentlichen, Rückrufe veranlassen oder Empfehlungen für betroffene Frauen herausgeben. Damit Sie in einem solchen Fall informiert werden können, ist es wichtig, dass die Angaben zu Ihren Implantaten dokumentiert sind und Sie Ihren Implantatpass aufbewahren. Wenn Sie von einer Sicherheitsmeldung zu Ihrem Implantattyp erfahren, besprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrer Gynäkologin oder einem plastischen Chirurgen. Eine Sicherheitsmeldung bedeutet nicht immer, dass die Implantate entfernt werden müssen. Oft werden regelmässige Kontrollen empfohlen, und eine Entfernung wird nur bei Beschwerden oder auffälligen Befunden erwogen.
Die Brust verändert sich im Laufe des Lebens, auch mit Implantaten. Eine Schwangerschaft und das Stillen vergrössern die Brustdrüse vorübergehend und können danach zu einer Erschlaffung und einem Volumenverlust führen, was das Ergebnis einer Brustvergrösserung verändern kann. Gewichtsschwankungen verändern die Menge des Fettgewebes in der Brust und damit die Bedeckung und Form. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität, das Brustgewebe wird durch Fett ersetzt, und die Brust sinkt ab, während die Implantate ihre Form behalten, was zu einem Unterschied zwischen Implantat und Gewebe führen kann. In den Wechseljahren verändert sich die Brust zusätzlich durch die hormonellen Veränderungen. Diese Veränderungen erklären, warum manche Frauen nach Jahren einen Wechsel, eine Straffung oder eine Entfernung der Implantate wünschen. Ein stabiles Gewicht, ein gut stützender BH beim Sport und regelmässige Kontrollen helfen, das Ergebnis möglichst lange zu erhalten.
Die Brustkrebsvorsorge bleibt auch mit Implantaten wichtig. Frauen mit Implantaten sollten ihre Brust regelmässig selbst abtasten, weil Knoten neben einem Implantat manchmal gut tastbar sind. Eine Mammografie ist mit Implantaten möglich, erfordert aber besondere Aufnahmetechniken, bei denen das Implantat zur Seite geschoben wird, um möglichst viel Brustgewebe darzustellen. Informieren Sie das Personal vorab über die Implantate. Ergänzend werden oft ein Ultraschall oder eine Magnetresonanztomografie eingesetzt. Die Empfehlungen zur Vorsorge richten sich nach Ihrem Alter und Ihrem persönlichen Risiko und sollten mit Ihrer Gynäkologin in der Waadt besprochen werden. Brustimplantate erhöhen nach heutigem Wissen das Risiko für den gewöhnlichen Brustkrebs nicht.
Bei einer leicht bis deutlich erschlafften Brust kann eine Brustvergrösserung mit einer Bruststraffung kombiniert werden, eine sogenannte Augmentationsmastopexie. Dabei wird die Haut gestrafft, die Brustwarze angehoben und gleichzeitig ein Implantat eingesetzt. Der Eingriff ist aufwendiger als eine reine Brustvergrösserung und hinterlässt zusätzliche Narben um den Brustwarzenhof und manchmal senkrecht bis zur Unterbrustfalte. Das Risiko für Komplikationen ist etwas höher, und manchmal ist eine spätere Korrektur nötig. Bei manchen Frauen wird der Eingriff auf zwei Operationen aufgeteilt. Informationen finden Sie auf der Seite Bruststraffung.
Nach einer oder mehreren Schwangerschaften und der Stillzeit verlieren viele Frauen Volumen im oberen Teil der Brust, und die Haut kann erschlaffen. Eine Brustvergrösserung mit Implantaten kann das Volumen wiederherstellen. Bei einer zusätzlichen Erschlaffung kann eine Kombination mit einer Bruststraffung nötig sein. Die Brustvergrösserung sollte erst erfolgen, wenn die Stillzeit einige Monate zurückliegt, die Brust ihre endgültige Form nach der Stillzeit erreicht hat und das Gewicht stabil ist. Frauen, die weitere Kinder planen, sollten bedenken, dass eine weitere Schwangerschaft das Ergebnis erneut verändern kann. Bei einem Mommy Makeover wird die Brustkorrektur oft mit einer Bauchstraffung kombiniert. Informationen finden Sie auf der Seite Mommy Makeover.
Nach einem grossen Gewichtsverlust, etwa nach einer Adipositasoperation, ist die Brust oft deutlich erschlafft und hat an Volumen verloren. Ein Implantat allein reicht dann meist nicht aus, und eine Kombination aus Bruststraffung und Implantat oder eine Straffung mit eigenem Gewebe ist oft sinnvoller. Der Eingriff sollte erst erfolgen, wenn das Gewicht seit mindestens sechs bis zwölf Monaten stabil ist und die Versorgung mit Eiweiss und Vitaminen gut ist.
Auch Transfrauen wünschen sich manchmal eine Brustvergrösserung mit Implantaten, oft nach einer Hormonbehandlung, die das Brustwachstum anregt. Die Planung berücksichtigt die Form des Brustkorbs, der bei Transfrauen oft breiter ist, und die Menge des eigenen Gewebes. In der Schweiz kann eine Brustvergrösserung im Rahmen einer geschlechtsangleichenden Behandlung unter bestimmten Voraussetzungen übernommen werden, was vorab mit der Krankenkasse geklärt werden sollte.
Die ersten Brustimplantate aus Silikon wurden in den 1960er-Jahren eingesetzt. Seither haben sich die Implantate stark verändert. Die frühen Implantate hatten dünne Hüllen und ein flüssiges Gel, das bei einem Riss austreten konnte. In den 1990er-Jahren wurden Silikonimplantate in manchen Ländern wegen Sicherheitsbedenken vorübergehend eingeschränkt, und in dieser Zeit wurden vermehrt Kochsalzimplantate verwendet. Später wurden Silikonimplantate nach umfangreichen Untersuchungen wieder breiter zugelassen. Die modernen Implantate haben mehrschichtige, widerstandsfähigere Hüllen und ein kohäsives Gel, das auch bei einem Riss weitgehend in Form bleibt. In den 2010er-Jahren führte der Skandal um einen Hersteller, der ein nicht zugelassenes Industriesilikon verwendet hatte, zu strengeren Kontrollen in Europa. Etwa zur gleichen Zeit wurde der Zusammenhang zwischen stark texturierten Implantaten und einem seltenen Lymphom erkannt. Diese Entwicklungen haben die Sicherheit verbessert und die Bedeutung der Dokumentation und der Nachverfolgung von Implantaten unterstrichen.
Bei einer Brustvergrösserung mit Implantaten ist die Erfahrung des Chirurgen besonders wichtig, weil die Wahl des Implantats, die Bildung der Tasche, die Lage und die Symmetrie das Ergebnis prägen. Fragen Sie nach seiner Facharztausbildung, seiner Erfahrung mit Brustvergrösserungen, den Implantaten, die er verwendet, den Massnahmen zur Verringerung der Kapselfibrose, seiner Rate an Nachoperationen und nach Vorher-Nachher-Bildern eigener Patientinnen mit ähnlichem Körperbau. Ein guter Chirurg nimmt sich Zeit für die Messungen, erklärt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen und rät auch von zu grossen Implantaten ab. Angaben zu den Qualifikationen der Chirurgen unserer Partnerkliniken stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung, sofern sie von den Kliniken bestätigt sind. Mehr dazu auf der Seite Unsere Chirurgen.
Nein, sie halten oft viele Jahre, doch ein Wechsel kann im Laufe des Lebens nötig werden.
Nein, zu grosse Implantate erhöhen das Risiko für Komplikationen und werden häufiger gewechselt.
Viele Frauen mit Implantaten können stillen.
Nein, moderne Implantate sind beim Fliegen unproblematisch.
Moderne Implantate fühlen sich oft natürlich an, besonders bei ausreichender Bedeckung durch eigenes Gewebe.
Für viele Frauen ist eine Brustvergrösserung mit dem Wunsch verbunden, sich in ihrem Körper wohler zu fühlen, etwa nach Schwangerschaften, nach einem Gewichtsverlust oder bei einer seit der Jugend als zu klein empfundenen Brust. Viele Frauen berichten nach einem gelungenen Eingriff über mehr Selbstvertrauen und Freude an der Kleidung. Gleichzeitig ist es wichtig, dass der Wunsch aus eigenem Antrieb kommt und nicht auf Druck des Partners oder des Umfelds entsteht, und dass die Erwartungen realistisch sind. In den ersten Wochen nach dem Eingriff, wenn die Brust geschwollen ist und die Implantate hoch sitzen, sind manche Frauen unsicher, ob sie die richtige Grösse gewählt haben. Diese Unsicherheit legt sich meist, wenn sich die Implantate gesenkt haben. Frauen, die sich übermässig mit ihrem Körper beschäftigen oder deren Unzufriedenheit sich auf viele Bereiche erstreckt, sollten vor einer Entscheidung mit einer Fachperson sprechen.
Eine Brustvergrösserung ist eine persönliche Entscheidung. Viele Frauen sprechen mit ihrem Partner oder einer Vertrauensperson darüber, und eine unterstützende Haltung des Umfelds kann in der Zeit der Heilung hilfreich sein. In den ersten Wochen ist körperliche Nähe eingeschränkt, weil die Brust geschont werden muss. Eine offene Kommunikation hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Die Entscheidung über die Grösse und Form sollte aber bei der Frau selbst liegen, nach ihren Wünschen und in Übereinstimmung mit ihrem Körper.
Unser Team kommuniziert mit Patientinnen aus der Waadt auf Französisch oder Deutsch. In den tunesischen Kliniken wird meist Französisch gesprochen, sodass Sie Ihre Wünsche zu Grösse, Form und Lage direkt mit dem Chirurgen besprechen können. Nach der Rückkehr können Sie uns Fragen und Fotos senden, die wir an den behandelnden Chirurgen weiterleiten.
Gute Voraussetzungen für eine Brustvergrösserung mit Implantaten bestehen bei gesunden, volljährigen Frauen mit einem stabilen Gewicht, einer abgeschlossenen Brustentwicklung, realistischen Erwartungen und einem eigenen Wunsch. Die Familienplanung sollte bedacht werden, weil Schwangerschaften das Ergebnis verändern können. Rauchen sollte vor und nach dem Eingriff eingestellt werden. Vor dem Eingriff sollte die Brust gesund sein, und bei Frauen ab einem bestimmten Alter oder mit erhöhtem Risiko sollte eine Vorsorgeuntersuchung erfolgt sein. Weniger geeignet sind Frauen mit aktiven Infektionen, unbehandelten Erkrankungen der Brust, schweren Allgemeinerkrankungen, einer Schwangerschaft oder Stillzeit, einer stark schwankenden Gewichtsentwicklung oder unrealistischen Erwartungen. Medespoir vermittelt Behandlungen ausschliesslich an volljährige Patientinnen.
Eine Brustvergrösserung mit Implantaten erfordert besonders strenge Hygiene, weil eine Infektion eines Implantats oft dessen Entfernung erfordert. Der Eingriff sollte in einem sterilen Operationssaal mit einer erfahrenen Anästhesie erfolgen. Die Implantate sollten steril verpackt sein und erst unmittelbar vor dem Einsetzen geöffnet werden. Eine vorbeugende Antibiotikagabe, eine sorgfältige Desinfektion und eine berührungsarme Technik verringern das Risiko. Achten Sie darauf, dass die Klinik diese Standards erfüllt, und fragen Sie in der Beratung danach. Medespoir prüft die Rahmenbedingungen seiner Partnerkliniken vor einer Zusammenarbeit. Mehr dazu auf der Seite Unsere Kliniken.
Wenden Sie sich rasch an die Klinik oder nach der Rückkehr an einen Arzt in der Waadt bei Fieber, zunehmender Rötung, Wärme oder Schwellung einer Brust, Ausfluss aus der Wunde, einer rasch zunehmenden, einseitigen Schwellung, die auf einen Bluterguss hinweisen kann, oder zunehmenden Schmerzen. Sofort eine Notfallstation aufsuchen sollten Sie bei Atemnot, Brustschmerzen im Brustkorb oder einer einseitigen Beinschwellung. Auch Jahre nach dem Eingriff sollten eine späte Schwellung, eine Verhärtung, eine Formveränderung oder Knoten abgeklärt werden.
Nach einer Brustvergrösserung sind regelmässige Kontrollen wichtig. In den ersten Wochen erfolgen die Kontrollen vor Ort und nach der Rückkehr bei Ihrem Hausarzt oder einem plastischen Chirurgen in der Waadt. Danach sind Kontrollen nach etwa einem Jahr und anschliessend in regelmässigen Abständen sinnvoll, bei einer Gynäkologin oder einem plastischen Chirurgen. Bei diesen Kontrollen werden die Form, die Konsistenz und die Symmetrie der Brust beurteilt, und bei Bedarf wird ein Ultraschall durchgeführt. Eine Magnetresonanztomografie kann zur genaueren Beurteilung der Implantate eingesetzt werden, etwa bei Verdacht auf einen Defekt. Die üblichen Vorsorgeuntersuchungen der Brust, etwa eine Mammografie im entsprechenden Alter, bleiben mit Implantaten möglich und wichtig. Informieren Sie das Personal über die Implantate, weil für die Mammografie besondere Aufnahmetechniken verwendet werden. Tasten Sie Ihre Brust regelmässig selbst ab und lassen Sie Veränderungen wie Knoten, eine Verhärtung, eine Schwellung oder Schmerzen abklären. Bei Notfällen wenden Sie sich an eine Notfallstation, etwa an das Universitätsspital in Lausanne.
| Zeitpunkt | Kontrolle | Wo |
|---|---|---|
| Erste Tage | Wundkontrolle, Verband | Klinik in Tunesien |
| Nach der Rückkehr | Wundkontrolle | Hausarzt in der Waadt |
| Nach einigen Wochen | Heilung, Form | Plastischer Chirurg oder Team in Tunesien |
| Nach etwa einem Jahr | Form, Konsistenz, Ultraschall | Gynäkologin oder plastischer Chirurg |
| Danach regelmässig | Kontrolle, bei Bedarf Bildgebung | Gynäkologin oder plastischer Chirurg |
| Vorsorge | Mammografie im entsprechenden Alter | Radiologie, mit Hinweis auf Implantate |
Viele Frauen mit Brustimplantaten können stillen, besonders wenn der Schnitt in der Unterbrustfalte oder der Achsel liegt und die Brustdrüse und die Milchgänge nicht verletzt wurden. Ein Schnitt am Brustwarzenhof kann die Stillfähigkeit etwas eher beeinflussen. Eine Schwangerschaft und das Stillen verändern die Brust, was das Ergebnis einer Brustvergrösserung beeinflussen kann. Frauen, die noch Kinder möchten, sollten dies in der Beratung ansprechen. Manche entscheiden sich, eine Brustvergrösserung erst nach Abschluss der Familienplanung durchführen zu lassen.
Nach der Heilung ist mit Brustimplantaten fast jeder Sport möglich. In den ersten Wochen sollte der Oberkörper geschont werden. Laufen ist mit einem gut stützenden Sport-BH oft nach etwa sechs Wochen möglich. Übungen für die Brustmuskulatur sollten meist sechs bis acht Wochen gemieden werden, bei Implantaten hinter dem Muskel oft länger. Bei Implantaten hinter dem Muskel kann sich das Implantat bei Anspannung des Muskels bewegen, was bei Kraftsportlerinnen bei der Wahl der Lage berücksichtigt werden sollte. Informationen finden Sie auf der Seite Ästhetische Chirurgie Lausanne.
Eine Alternative zu Implantaten ist das Brust-Lipofilling, bei dem Eigenfett, das an einer anderen Stelle abgesaugt wurde, in die Brust eingebracht wird. Es eignet sich für eine massvolle Vergrösserung um etwa eine Körbchengrösse, für eine Formkorrektur oder für die Korrektur von Asymmetrien und hat den Vorteil, dass kein Fremdkörper eingesetzt wird. Ein Teil des Fetts wird abgebaut, und manchmal sind mehrere Sitzungen nötig. Bei einer erschlafften Brust kann eine Bruststraffung ohne Implantat sinnvoller sein. Informationen finden Sie auf den Seiten Brust-Lipofilling und Bruststraffung.
Die Wahl zwischen Implantaten und Eigenfett hängt von den Wünschen, dem Körperbau und der Menge an verfügbarem Fett ab. Implantate ermöglichen eine deutliche und genau planbare Vergrösserung in einem Eingriff, unabhängig vom Körperfett. Sie sind aber Fremdkörper mit einer begrenzten Lebensdauer, die Kontrollen erfordern und Risiken wie eine Kapselfibrose haben. Eigenfett ist körpereigen, fühlt sich natürlich an und hat den zusätzlichen Vorteil einer Formung der Entnahmestelle, etwa an Bauch oder Oberschenkeln. Die Vergrösserung ist aber meist auf etwa eine Körbchengrösse begrenzt, ein Teil des Fetts wird abgebaut, manchmal sind mehrere Sitzungen nötig, und schlanke Frauen haben oft nicht genug Fett. Ölzysten oder Verkalkungen können entstehen und sollten bei der Brustvorsorge von Veränderungen unterschieden werden. Eine Kombination aus Implantat und Eigenfett kann bei manchen Frauen die Vorteile beider Verfahren verbinden, etwa um die Ränder eines Implantats zu kaschieren.
| Kriterium | Implantat | Eigenfett |
|---|---|---|
| Vergrösserung | Deutlich, genau planbar | Massvoll, etwa eine Körbchengrösse |
| Material | Fremdkörper | Körpereigen |
| Haltbarkeit | Begrenzt, Wechsel möglich | Teilweiser Abbau, dann stabil |
| Voraussetzung | Unabhängig vom Körperfett | Ausreichend Fett nötig |
| Besondere Risiken | Kapselfibrose, Defekt | Zysten, Verkalkungen |
Die langfristige Betreuung von Brustimplantaten sollte bereits vor dem Eingriff geplant werden. Informieren Sie Ihre Gynäkologin oder Ihren Hausarzt in der Waadt vor der Reise über Ihre Pläne. Klären Sie, ob sie bereit sind, die Kontrollen nach der Rückkehr zu übernehmen, und ob bei Bedarf ein plastischer Chirurg in der Region hinzugezogen werden kann. Nach der Rückkehr sollten Sie beim ersten Termin den Operationsbericht und den Implantatpass vorlegen, damit die Angaben zu den Implantaten in Ihrer Krankenakte vermerkt werden. Bei den jährlichen oder regelmässigen gynäkologischen Kontrollen wird die Brust untersucht, und bei Bedarf wird ein Ultraschall veranlasst. Bei Veränderungen wie einer Verhärtung, einer Schwellung, einer Formveränderung, Schmerzen oder Knoten wird eine weitere Abklärung eingeleitet. Wenn ein Wechsel oder eine Entfernung nötig wird, kann dies in der Waadt oder erneut in Tunesien erfolgen, je nach Situation und Wunsch. Das Team von Medespoir bleibt auch Jahre nach dem Eingriff erreichbar.
| Zeitpunkt | Wer in der Waadt | Was geschieht |
|---|---|---|
| Vor der Reise | Gynäkologin, Hausarzt | Information, Voruntersuchung |
| Nach der Rückkehr | Hausarzt oder Gynäkologin | Wundkontrolle, Implantatpass vorlegen |
| Regelmässig | Gynäkologin | Brustuntersuchung, bei Bedarf Ultraschall |
| Bei Veränderungen | Gynäkologin, plastischer Chirurg | Abklärung, Bildgebung |
| Bei Wechsel oder Entfernung | Plastischer Chirurg | Planung des Eingriffs |
Bei der Planung einer Brustvergrösserung sollten auch die langfristigen Kosten berücksichtigt werden. Dazu gehören die Kontrollen nach der Rückkehr, die meist selbst bezahlt werden, Ultraschall- oder MRT-Untersuchungen der Implantate, die je nach Anlass unterschiedlich übernommen werden, und ein späterer Wechsel oder eine Entfernung, die aus ästhetischen Gründen selbst bezahlt werden, bei medizinischen Komplikationen aber unter Voraussetzungen übernommen werden können. Informationen zu den Kosten finden Sie auf der Seite Preis Brustvergrösserung Waadt. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Der Weg zu einer Brustvergrösserung in Tunesien verläuft in klaren Schritten. Nach Ihrer unverbindlichen Anfrage mit Fotos der Brust von vorne und von der Seite, Angaben zu Grösse, Gewicht, BH-Grösse, Ihren Wünschen und Ihrer Gesundheit leiten wir Ihre Angaben vertraulich an einen Chirurgen weiter, der eine erste Einschätzung gibt. Wir erstellen eine schriftliche Offerte, in der die Implantate, die Narkose, der Klinikaufenthalt, die Nachkontrollen vor Ort, der Stütz-BH und die Unterkunft aufgeführt sind. Nach einer ausreichenden Bedenkzeit planen wir den Termin und helfen bei der Wahl des Flugs ab Genf. Voruntersuchungen können bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Gynäkologin in der Waadt erfolgen, bei Frauen ab einem bestimmten Alter oder mit erhöhtem Risiko auch eine Bildgebung der Brust vor dem Eingriff. In Tunesien erfolgen die persönliche Beratung mit Messungen und Probeimplantaten, die Wahl des Implantats, die Aufklärung und der Eingriff. Nach dem Eingriff werden Sie betreut, und die ersten Kontrollen erfolgen vor Ort. Vor der Abreise erhalten Sie den Implantatpass und den Operationsbericht. Nach der Rückkehr übernehmen Ihr Hausarzt oder Ihre Gynäkologin die weitere Betreuung.
| Schritt | Was geschieht |
|---|---|
| Anfrage | Fotos, Masse, Wünsche, Gesundheit |
| Vorabbeurteilung | Erste Einschätzung durch den Chirurgen |
| Offerte | Implantate, Narkose, Klinik, Kontrollen, Unterkunft |
| Voruntersuchung | Hausarzt oder Gynäkologin in der Waadt |
| Beratung vor Ort | Messungen, Probeimplantate, Wahl, Aufklärung |
| Eingriff und Kontrollen | In Tunesien |
| Abreise | Implantatpass, Operationsbericht |
| Nachsorge | Hausarzt, Gynäkologin in der Waadt |
In den ersten Tagen sind Schmerzen, ein Spannungsgefühl, Schwellungen und Blutergüsse häufig, besonders bei Implantaten hinter dem Muskel. Schmerzmittel helfen. Der Stütz-BH wird Tag und Nacht nach Anweisung getragen, meist etwa sechs Wochen. Schlafen Sie in den ersten Wochen auf dem Rücken mit leicht erhöhtem Oberkörper. Heben Sie keine schweren Lasten und vermeiden Sie Bewegungen, bei denen die Arme über den Kopf gehoben werden, in den ersten Wochen. Duschen ist meist nach einigen Tagen erlaubt. Bürotätigkeit ist oft nach etwa einer Woche möglich. Autofahren ist meist nach etwa ein bis zwei Wochen wieder möglich, wenn Sie schmerzfrei lenken und sich anschnallen können. Sport wird schrittweise wieder aufgenommen.
Eine gute Vorbereitung verringert die Risiken und erleichtert die Erholung. Hören Sie einige Wochen vor und nach dem Eingriff mit dem Rauchen auf. Besprechen Sie Ihre Medikamente mit dem Arzt, besonders Blutverdünner, hormonelle Verhütungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, und setzen Sie nichts eigenmächtig ab. Lassen Sie die nötigen Voruntersuchungen bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Gynäkologin in der Waadt durchführen. Besorgen Sie weite Oberteile, die sich vorne öffnen lassen, weil das Anheben der Arme in den ersten Tagen schwierig ist. Legen Sie Dinge, die Sie häufig brauchen, in bequemer Höhe bereit. Planen Sie Unterstützung für die ersten Tage nach der Rückkehr ein, besonders wenn Sie kleine Kinder haben, die Sie nicht heben sollten. Vereinbaren Sie vor der Abreise einen Termin bei Ihrem Hausarzt einige Tage nach der Rückkehr.
Bevor Sie eine Anfrage senden, lohnt es sich, die Informationsseiten zur Brustchirurgie zu lesen. Allgemeine Informationen zum Eingriff finden Sie auf der Seite Brustvergrösserung, zu den Kosten auf der Seite Preis Brustvergrösserung Waadt, zur Brustchirurgie im Überblick auf der Seite Brustchirurgie und zur Region auf der Seite Ästhetische Chirurgie Lausanne.
Brustimplantate können vielen Frauen zu einer Brust verhelfen, mit der sie sich wohler fühlen, und moderne Implantate sind sicherer als frühere Generationen. Sie sind aber Medizinprodukte mit einer begrenzten Lebensdauer, die regelmässige Kontrollen erfordern und im Laufe des Lebens oft einen weiteren Eingriff nötig machen. Entscheidend sind die Wahl eines passenden Implantats eines bewährten Herstellers, ein erfahrener Chirurg, eine vollständige Dokumentation mit Implantatpass und eine gut organisierte langfristige Betreuung in der Waadt.
Eine Brustvergrösserung mit Implantaten ist in der Schweiz eine Selbstzahlerleistung. Eine Behandlung in Tunesien kann für Patientinnen aus der Waadt wegen der französischen Sprache, der kurzen Flugzeit ab Genf und des tieferen Kostenniveaus eine Option sein. Entscheidend sind Implantate bewährter Hersteller mit Implantatpass, ein erfahrener Chirurg, eine ausführliche Beratung zu Grösse, Form und Lage, ein Aufenthalt von etwa einer Woche und eine vorab organisierte langfristige Betreuung in der Waadt.
| Kriterium | Behandlung in der Waadt | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Relatives Kostenniveau | Referenz (100 %) | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Implantate | Zugelassene Produkte | Zugelassene Produkte bekannter Hersteller verlangen |
| Sprache | Französisch | Französisch |
| Aufenthalt | Termine am Wohnort | Etwa sieben Tage |
| Langfristige Kontrollen | Am Wohnort | In der Waadt |
Die Kosten hängen von den Implantaten, der Technik, der Narkose, der Klinik und dem Aufenthalt ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise. Ausführliche Informationen zu den Kosten finden Sie auf der Seite Preis Brustvergrösserung Waadt.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Behandlung in einer Privatklinik |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Pauschale je nach Offerte, Reisekosten separat |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Eine ästhetische Brustvergrösserung wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG nicht übernommen. Ein Brustaufbau nach Brustkrebs wird dagegen als Folge der Krankheit übernommen. Die Entfernung oder der Wechsel von Implantaten kann bei medizinischen Komplikationen, etwa einer ausgeprägten Kapselfibrose mit Beschwerden, einem Defekt oder einem Lymphom, unter bestimmten Voraussetzungen übernommen werden, meist nach vorgängiger Kostengutsprache. Ein Wechsel aus ästhetischen Gründen wird nicht übernommen. Geplante Behandlungen im Ausland werden nicht vergütet, weil das KVG dem Territorialitätsprinzip folgt. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt.
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Die Wahl eines Implantats erfordert eine individuelle Beratung.
Eine späte Schwellung, eine Verhärtung, Knoten oder Schmerzen in der Brust sollten ärztlich abgeklärt werden. Fieber, eine starke Schwellung oder Rötung nach dem Eingriff erfordern rasche Hilfe. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Eine ästhetische Brustvergrösserung wird von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Geplante Behandlungen im Ausland werden nicht vergütet.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Aus einer mehrschichtigen Hülle aus Silikonelastomer und einer Füllung aus Silikongel oder Kochsalzlösung.
Ein vernetztes Gel, das auch bei einem Riss der Hülle weitgehend in Form bleibt.
Moderne kohäsive Silikonimplantate fühlen sich einer natürlichen Brust ähnlich an.
Die Kochsalzlösung tritt aus und wird vom Körper aufgenommen, die Brust wird kleiner.
Weil sie sich weniger natürlich anfühlen und eher Falten oder Wellen bilden können.
Glatte Implantate bewegen sich freier, texturierte verwachsen mit dem Gewebe und liegen stabiler.
Damit sie sich nicht verdrehen.
Wegen ihres Zusammenhangs mit einem seltenen Lymphom, dem BIA-ALCL.
Ein tropfenförmiges Implantat, das unten voller ist als oben.
Oft für schlanke Frauen mit wenig eigenem Brustgewebe.
Weil es symmetrisch ist und in jeder Ausrichtung gleich aussieht.
Wie weit das Implantat im Verhältnis zu seiner Breite nach vorne ragt.
Niedrig, mittel, hoch und sehr hoch.
In Kubikzentimetern.
Die Breite der Brust, den Abstand von Brustwarze zu Unterbrustfalte, die Gewebedicke und die Hautdehnbarkeit.
Sie erhöhen das Risiko für sichtbare Ränder, Absinken und Dehnungsstreifen und werden häufiger gewechselt.
Implantate zum Anprobieren im BH, die eine Vorstellung von der Grösse geben.
Nur eine grobe Orientierung, weil Körbchengrössen je nach Hersteller variieren.
Bei schlanken Frauen mit wenig Gewebe, weil das Implantat oben besser bedeckt ist.
Das Implantat kann sich bei Anspannung des Muskels bewegen.
Der Schnitt in der Unterbrustfalte.
Ja, dann bleibt keine Narbe an der Brust, der Eingriff ist aber anspruchsvoller.
Swissmedic, das Schweizerische Heilmittelinstitut.
Damit Sie sicher sind, dass bewährte und zugelassene Implantate verwendet werden.
Hersteller, Modell, Grösse, Füllung, Oberfläche, Seriennummer und das Datum des Eingriffs.
Ja, und das Original an einem sicheren Ort aufbewahren.
Nicht automatisch, sondern wenn Probleme auftreten oder eine Veränderung gewünscht wird.
Im Laufe des Lebens kann mindestens ein weiterer Eingriff nötig werden.
Mit einer operativen Entfernung der Kapsel und einem Wechsel des Implantats.
Ein Riss der Hülle ohne Beschwerden, der oft zufällig im Ultraschall oder MRT entdeckt wird.
Eine späte, deutliche Schwellung der Brust durch Flüssigkeit, oft Jahre nach dem Eingriff.
Bei rechtzeitiger Erkennung ist die Prognose meist gut, oft mit Entfernung von Implantat und Kapsel.
Manche Frauen berichten darüber, ein Zusammenhang ist wissenschaftlich nicht geklärt. Die Beschwerden sollten abgeklärt werden.
Nach etwa einem Jahr und danach in regelmässigen Abständen.
Ja, mit besonderen Aufnahmetechniken. Informieren Sie das Personal über die Implantate.
Etwa bei Verdacht auf einen Defekt, zur genaueren Beurteilung.
Ja, regelmässig, und Veränderungen abklären lassen.
Die Breite der eigenen Brust, die die maximale Breite des Implantats bestimmt.
Die Dicke des Gewebes am oberen Brustpol, die mit über die Lage des Implantats entscheidet.
Nein, sie geben eine Vorstellung, aber keine Garantie.
Oft nur begrenzt, weil die Brustbasis die Lage der Implantate vorgibt.
Mit Implantaten unterschiedlicher Grösse oder einer Kombination aus Implantat und Lipofilling.
Nicht immer, weil auch Brustwarzen, Falte und Brustkorb unterschiedlich sein können.
Mit besonderen Techniken zur Lösung der Basis und Absenkung der Falte, oft mit Implantat oder Lipofilling.
Nein, bei deutlicher Erschlaffung ist meist eine Bruststraffung nötig.
Ja, sie kann Form und Symmetrie beeinflussen und sollte in der Beratung angesprochen werden.
Mit Antibiotika, Desinfektion, berührungsarmer Technik, Spülung der Tasche und sorgfältiger Blutstillung.
Ein möglichst kurzer Kontakt des Implantats mit der Haut, etwa mit einem speziellen Trichter.
Wegen der Schwellung und der Spannung von Muskel und Haut. Sie senken sich in den folgenden Wochen.
Ein Band oberhalb der Brust, das manche Kliniken zur Unterstützung des Absinkens empfehlen.
Ja, Tauchen ist mit modernen Implantaten nach der Heilung unproblematisch.
Nach der Heilung ja, auch wenn es sich anfangs ungewohnt anfühlen kann.
Nein, Brustimplantate lösen keinen Alarm aus.
Starke Schläge können ein Implantat schädigen. Nach einer Verletzung sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Eine Einteilung der Kapselfibrose in vier Grade, von weich und natürlich bis hart, verformt und schmerzhaft.
Der dritte und vierte Grad nach Baker.
Diskutiert werden unter anderem eine bakterielle Besiedlung, Blutergüsse, die Lage und die Oberfläche des Implantats.
Ja, sie kann erneut auftreten.
Ja, viele Frauen entscheiden sich dafür, oft kombiniert mit einer Straffung oder einem Lipofilling.
Sie kann kleiner, schlaffer oder unregelmässig wirken, besonders nach grossen Implantaten.
Je nach Befund belassen, teilweise oder vollständig. Bei Verdacht auf ein Lymphom vollständig in einem Stück.
Bei Defekt, Kapselfibrose, Verschiebung, veränderter Brustform oder dem Wunsch nach anderer Grösse.
Oft ja, weil die Kapsel behandelt werden muss und Narbengewebe vorhanden ist.
Die Brustdrüse vergrössert sich vorübergehend und kann danach erschlaffen, was das Ergebnis verändern kann.
Sie verändern das Fettgewebe und damit die Bedeckung und Form.
Weil das Gewebe erschlafft und absinkt, während das Implantat seine Form behält.
Mit besonderen Aufnahmetechniken, bei denen das Implantat zur Seite geschoben wird.
Nach heutigem Wissen erhöhen sie das Risiko für den gewöhnlichen Brustkrebs nicht.
Ihre Gynäkologin, nach Ihrem Alter und persönlichen Risiko.
Eine Kombination aus Brustvergrösserung mit Implantat und Bruststraffung.
Um den Brustwarzenhof und manchmal senkrecht bis zur Unterbrustfalte.
Ja, bei manchen Frauen, um das Risiko zu verringern.
Fotos der Brust von vorne und von der Seite, zusammen mit Grösse, Gewicht, BH-Grösse und Wünschen.
Je nach Angebot Implantate, Narkose, Klinikaufenthalt, Kontrollen vor Ort, Stütz-BH und Unterkunft.
Bei Frauen ab einem bestimmten Alter oder mit erhöhtem Risiko oft ja, etwa bei der Gynäkologin in der Waadt.
In der persönlichen Beratung vor Ort mit Messungen und Probeimplantaten.
Vor der Abreise, zusammen mit dem Operationsbericht.
Meist etwa sechs Wochen Tag und Nacht, nach Anweisung.
In den ersten Wochen besser nicht.
Meist nach etwa ein bis zwei Wochen, wenn Sie schmerzfrei lenken und sich anschnallen können.
Moderne Implantate haben mehrschichtige, widerstandsfähigere Hüllen und ein kohäsives Gel.
Der Skandal um einen Hersteller, der ein nicht zugelassenes Industriesilikon verwendet hatte.
Nach Ausbildung, Erfahrung, verwendeten Implantaten, Massnahmen gegen Kapselfibrose, Nachoperationen und eigenen Vorher-Nachher-Bildern.
Nein, zu grosse Implantate erhöhen das Risiko für Komplikationen.
Nein, moderne Implantate sind beim Fliegen unproblematisch.
Moderne Implantate fühlen sich oft natürlich an, besonders bei guter Bedeckung durch eigenes Gewebe.
Gesunde, volljährige Frauen mit stabilem Gewicht, abgeschlossener Brustentwicklung, realistischen Erwartungen und eigenem Wunsch.
Ja, weil Schwangerschaften das Ergebnis verändern können.
Weil eine Infektion eines Implantats oft dessen Entfernung erfordert.
Erst unmittelbar vor dem Einsetzen, steril.
Einen Bluterguss, der rasch ärztlich beurteilt werden sollte.
Eine späte Schwellung, eine Verhärtung, eine Formveränderung oder Knoten.
Der Raum vor oder hinter dem Brustmuskel, in den das Implantat eingesetzt wird.
Das Implantat kann sich verschieben, zur Seite rutschen oder absinken.
Damit das Implantat richtig sitzt.
Meist nach dem endgültigen Ergebnis, weil sich die Brust in den ersten Monaten noch verändert.
Ob Vergrösserung, Formkorrektur oder Straffung gewünscht ist, welche Grösse passt und ob Kontrollen und Wechsel in Kauf genommen werden.
Ja, und klären, ob sie die Kontrollen nach der Rückkehr übernimmt.
Damit die Angaben zu den Implantaten bei allen späteren Untersuchungen verfügbar sind.
Ja, je nach Situation und Wunsch in der Waadt oder erneut in Tunesien.
Je nach Anlass unterschiedlich, bei medizinischen Gründen eher als bei Routinekontrollen.
Ja, das Team bleibt auch langfristig erreichbar.
Viele Frauen berichten nach einem gelungenen Eingriff über mehr Selbstvertrauen.
Ja, solange die Implantate hoch sitzen und die Brust geschwollen ist. Die Unsicherheit legt sich meist.
Die Frau selbst, nach ihren Wünschen und in Übereinstimmung mit ihrem Körper.
Wenn die Stillzeit einige Monate zurückliegt, die Brust ihre Form erreicht hat und das Gewicht stabil ist.
Meist nicht, eine Kombination mit einer Bruststraffung ist oft sinnvoller.
Ja, die Planung berücksichtigt den oft breiteren Brustkorb und das eigene Gewebe.
Im Rahmen einer geschlechtsangleichenden Behandlung unter bestimmten Voraussetzungen, was vorab zu klären ist.
Am Operationstag im Stehen, vor der Narkose.
Manchmal mit einem Probeimplantat während der Operation.
Manchmal kleine Drainagen, die meist am nächsten Tag entfernt werden.
Weil der Muskel gedehnt wird.
Meist etwa vier bis fünf Zentimeter.
Oft ja.
Ja, sie sind sicherer als frühere Generationen, bleiben aber Medizinprodukte mit begrenzter Lebensdauer.
Ja, etwa um die Ränder eines Implantats zu kaschieren.
Ja, Ölzysten oder Verkalkungen können entstehen und sollten bei der Vorsorge berücksichtigt werden.
Schlanke Frauen haben oft nicht genug Fett, was der Chirurg in der Beratung beurteilt.
Ja, Brustimplantate sind bei Magnetresonanztomografien unproblematisch. Informieren Sie das Personal dennoch.
Implantate können sich bei Kälte etwas kühler anfühlen als das eigene Gewebe, besonders bei wenig Bedeckung.
Nach der Heilung ja, Wärme schadet modernen Implantaten nicht.
Eine normale Massage schadet nicht. Starker Druck direkt auf die Implantate sollte vermieden werden.
Bei wenig Gewebe können die Ränder im Liegen oder zur Seite hin tastbar sein.
Nein, Impfungen im Oberarm sind unproblematisch.
Nach der Heilung meist ja. Die Regeln der Blutspendedienste sollten geprüft werden.
Nach der Einheilung sitzen sie meist stabil. Ein gut stützender Sport-BH verringert die Belastung.
Nicht immer. Eine Entfernung wird oft nur bei Beschwerden oder auffälligen Befunden erwogen.
Über Ihre Ärzte, die Behörden oder den Hersteller, sofern Ihre Implantate dokumentiert sind.
Nur mit einem erneuten Eingriff, frühestens nach der vollständigen Heilung, meist nach einigen Monaten.
Ja, die endgültige Wahl erfolgt oft vor Ort mit Probeimplantaten, nach Besprechung mit dem Chirurgen.
Ränder können eher sichtbar oder tastbar sein. Eine Lage hinter dem Muskel oder ergänzendes Lipofilling kann helfen.
Das ist schwer vorherzusagen, weil Körbchengrössen variieren. Kaufen Sie neue BHs erst nach einigen Wochen.
Nach der vollständigen Heilung meist ja, anfangs kann es ungewohnt sein.
Meist nicht, sie kann aber bei starker Schwellung hilfreich sein.
Nein, zunächst wird der Stütz-BH getragen. BHs mit Bügeln meist erst nach einigen Wochen bis Monaten, nach Anweisung.
Oft gar nicht, weil er still sein kann. Manchmal verändern sich Form, Grösse oder Konsistenz. Ein Ultraschall oder MRT klärt dies.
Selten, bei starken Stössen möglich. Nach einer Verletzung der Brust sollte eine Kontrolle erfolgen.
Ja, Brustimplantate beeinflussen die Fruchtbarkeit nicht.
Ja, damit sie die Brustveränderungen richtig einordnen kann.
Nach heutigem Wissen gibt es keine Hinweise, dass Silikonimplantate der Muttermilch schaden.
Ja, mit einem Wechsel. Nach grossen Implantaten kann dabei eine Straffung nötig werden.
Ja, bei einem plastischen Chirurgen oder einer Gynäkologin in der Region, meist auf eigene Kosten.
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