Diese Seite richtet sich an Patientinnen und Patienten aus Lausanne und dem Kanton Waadt, die eine ästhetische Behandlung in Tunesien erwägen. Lausanne ist eine lebendige Universitäts- und Sportstadt am Genfersee mit einem guten medizinischen Angebot und, wie die ganze Schweiz, einem hohen Kostenniveau für ästhetische Eingriffe, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Für viele Menschen aus der Waadt ist Tunesien wegen der französischen Sprache in den Kliniken, der kurzen Flugzeit ab Genf und des tieferen Kostenniveaus eine naheliegende Option. Medespoir organisiert ästhetische Behandlungen für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in Partnerkliniken in Tunesien und unterstützt bei der Planung der Nachsorge im Kanton Waadt.
Diese Seite legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorbereitung und die Entscheidung: Wie treffen Sie eine gute Entscheidung, wie bereiten Sie Ihren Körper auf einen Eingriff vor, wie kehren Sie zu Sport und Bewegung zurück, und wie organisieren Sie die Nachsorge in der Waadt? Daneben erklärt sie die Anreise, die Rolle der Sprache, die Kosten im Vergleich und die Frage der Krankenkasse. Informationen zu den einzelnen Eingriffen finden Sie auf den jeweiligen Seiten. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Für Menschen aus Lausanne und der Waadt bietet Tunesien die französische Sprache in den Kliniken, eine kurze Flugzeit ab Genf und ein Kostenniveau, das zur Orientierung etwa 60 % unter dem Schweizer Niveau liegt, indikativ und nicht vertraglich.
Eine gute Vorbereitung des Körpers, ein ausreichender Aufenthalt und eine vorab organisierte Nachsorge im Kanton Waadt sind entscheidend.
Jeder Eingriff hat Risiken. Die Rückkehr zu Sport und Bewegung erfolgt schrittweise. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Ästhetische Eingriffe werden von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Bei medizinisch begründeten Eingriffen ist eine Behandlung in der Schweiz oft die bessere Wahl.
Eine gute Entscheidung für einen ästhetischen Eingriff braucht Zeit. Am Anfang steht die Frage, was Sie genau stört und seit wann. Ein Wunsch, der über längere Zeit besteht und aus eigenem Antrieb kommt, ist eine bessere Grundlage als ein spontaner Entschluss oder ein Wunsch, der vor allem durch andere oder durch soziale Medien ausgelöst wurde. Informieren Sie sich anschliessend über die möglichen Behandlungen, ihre Grenzen, ihre Risiken und die Erholungszeit, etwa auf den Informationsseiten zu den einzelnen Eingriffen. Sprechen Sie mit einer Vertrauensperson über Ihre Überlegungen. Holen Sie eine oder mehrere Beratungen ein, bei denen ein Chirurg Ihr Anliegen beurteilt und ehrlich sagt, was realistisch ist. Nehmen Sie sich nach der Beratung Bedenkzeit, ohne sich von befristeten Angeboten unter Druck setzen zu lassen. Prüfen Sie, ob der Eingriff in Ihre Lebenssituation passt, etwa zu Ihrer Familienplanung, Ihrem Beruf und Ihrer Gesundheit. Erst dann sollten Sie sich festlegen. Diese Schritte gelten unabhängig davon, ob Sie sich in Lausanne, anderswo in der Schweiz oder in Tunesien behandeln lassen.
| Schritt | Leitfrage |
|---|---|
| Anliegen klären | Was stört mich genau, und seit wann? |
| Informieren | Welche Behandlungen gibt es, mit welchen Grenzen und Risiken? |
| Austauschen | Was denkt eine Vertrauensperson? |
| Beraten lassen | Was ist bei mir realistisch? |
| Bedenkzeit | Möchte ich den Eingriff auch nach einigen Wochen noch? |
| Lebenssituation prüfen | Passt der Eingriff zu Familie, Beruf und Gesundheit? |
Neben der körperlichen Vorbereitung ist auch die seelische Bereitschaft wichtig. Ein ästhetischer Eingriff ist eine Veränderung des eigenen Körpers, die Zeit braucht, um angenommen zu werden. Gute Voraussetzungen sind ein stabiler Lebensabschnitt, realistische Erwartungen, ein eigener Wunsch und ein unterstützendes Umfeld. Weniger gute Voraussetzungen sind eine akute Lebenskrise, etwa nach einer Trennung, einem Verlust oder bei grossen beruflichen Belastungen, eine starke Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, die sich nicht auf einen bestimmten Bereich beschränkt, oder die Hoffnung, dass der Eingriff Probleme löst, die nichts mit dem Aussehen zu tun haben. Nach dem Eingriff erleben viele Menschen in den ersten Wochen eine Phase der Unsicherheit, weil Schwellungen und Blutergüsse das Ergebnis verbergen. Manche empfinden eine vorübergehende Niedergeschlagenheit oder Zweifel. Diese Gefühle sind häufig und meist vorübergehend. Wenn sie lange anhalten oder sehr stark sind, sollte Hilfe gesucht werden. In einer akuten Krise ist die Dargebotene Hand unter der Nummer 143 rund um die Uhr erreichbar.
Die meisten Menschen sind mit einem gut geplanten ästhetischen Eingriff zufrieden. Ein kleiner Teil bereut den Eingriff, etwa weil das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht, weil Komplikationen aufgetreten sind oder weil sich die Lebensumstände verändert haben. Das Risiko einer Reue lässt sich verringern, indem Sie sich ausführlich informieren, realistische Erwartungen haben, sich genug Bedenkzeit nehmen, den Eingriff aus eigenem Antrieb wünschen, einen erfahrenen Chirurgen wählen, der offen berät und auch abrät, und eine massvolle Veränderung wählen, die zu Ihrem Körper passt. Übertriebene Veränderungen werden häufiger bereut als harmonische.
Lausanne ist eine Stadt mit vielen Studierenden und jungen Erwachsenen. In diesem Lebensabschnitt entwickelt sich das Körperbild noch, und der Einfluss von sozialen Medien und Vergleichen mit anderen ist oft gross. Ein ästhetischer Eingriff sollte in jungen Jahren besonders gut überlegt werden. Viele Anliegen, die in jungen Jahren stören, verändern sich mit der Zeit oder werden später anders wahrgenommen. Korrekturen angeborener Formen, etwa einer auffälligen Nase oder abstehender Ohren, können in jungen Jahren sinnvoll sein, wenn sie seit langem belasten. Eine ausführliche Beratung und bei Unsicherheit ein Gespräch mit einer Fachperson sind besonders wichtig. Medespoir vermittelt Behandlungen ausschliesslich an volljährige Patientinnen und Patienten.
Viele Menschen aus der Waadt holen mehrere Beratungen ein, bevor sie sich entscheiden, etwa bei einem plastischen Chirurgen in Lausanne und bei einem Chirurgen in Tunesien. Das ist sinnvoll, weil unterschiedliche Chirurgen oft unterschiedliche Vorschläge machen. Vergleichen Sie die Beratungen nicht nur anhand des Preises, sondern anhand der Zeit, die sich der Chirurg genommen hat, der Gründlichkeit der Untersuchung, der Ehrlichkeit der Einschätzung, der Erklärung der Risiken und Alternativen, der Qualität der Antworten auf Ihre Fragen und Ihres Gefühls, ob Sie dem Chirurgen vertrauen. Ein Chirurg, der alle Wünsche ohne Einschränkungen bestätigt, ist nicht unbedingt der beste. Ein Chirurg, der auch einmal abrät oder eine massvollere Veränderung empfiehlt, zeigt oft Erfahrung und Verantwortung. Wenn die Vorschläge stark voneinander abweichen, kann eine dritte Meinung Klarheit bringen.
| Kriterium | Worauf achten |
|---|---|
| Zeit | Nimmt sich der Chirurg genug Zeit? |
| Untersuchung | Ist sie gründlich? |
| Einschätzung | Ist sie ehrlich und realistisch? |
| Risiken | Werden sie offen erklärt? |
| Alternativen | Werden sie besprochen, auch der Verzicht? |
| Vertrauen | Fühle ich mich gut beraten? |
Viele Menschen aus der Waadt wählen für einen ästhetischen Eingriff die kühleren Monate. Im Sommer sind Schwellungen bei Hitze oft stärker, das Kompressionsmieder ist unter leichter Kleidung auffälliger, und die Sonne ist schwerer zu meiden, am See wie in Tunesien. Im Winter sollte bei grösseren Eingriffen bedacht werden, dass Wintersport erst nach Rücksprache wieder möglich ist, und dass Glatteis in den ersten Wochen ein Sturzrisiko darstellt. Für Sportlerinnen und Sportler ist ein Zeitpunkt ausserhalb der wichtigsten Saison sinnvoll. Planen Sie wichtige Anlässe, etwa Hochzeiten, Ferien oder berufliche Termine, mit ausreichendem Abstand.
Nach der Rückkehr nach Lausanne sollte der Alltag schrittweise wieder aufgenommen werden. Die Stadt ist hügelig, mit steilen Strassen und vielen Treppen, was in den ersten Tagen nach grösseren Eingriffen anstrengend sein kann. Die Metro und die öffentlichen Verkehrsmittel erleichtern die Wege. Bei einer Büroarbeit ist die Rückkehr je nach Eingriff nach einigen Tagen bis wenigen Wochen möglich. Planen Sie in den ersten Tagen Unterstützung für Einkäufe und Haushalt ein.
Lausanne hat keinen eigenen Flughafen für Linienflüge. Die meisten Menschen aus Lausanne und der Waadt reisen über den Flughafen Genf, der mit dem Zug in weniger als einer Stunde erreichbar ist, mit direkten Verbindungen zum Flughafenbahnhof. Vom Flughafen Genf bestehen je nach Saison Direktflüge oder Verbindungen mit Umsteigen nach Tunesien, mit einer Flugzeit von etwa zwei Stunden bei einem Direktflug. Die Anreise mit dem Zug zum Flughafen ist bequem und erspart die Parkplatzsuche. Für die Rückreise nach einem Eingriff ist sie besonders vorteilhaft, weil Sie nach grösseren Eingriffen nicht selbst Auto fahren sollten. Planen Sie bei der Rückreise genug Zeit ein, nehmen Sie leichtes Gepäck mit oder lassen Sie sich von einer Begleitperson helfen. Menschen aus dem östlichen Teil der Waadt können je nach Verbindung auch andere Flughäfen in Betracht ziehen. Medespoir organisiert die Abholung am Flughafen in Tunesien, die Transfers und die Unterkunft.
Für Menschen aus Lausanne und der Waadt ist die französische Sprache ein grosser Vorteil. In den tunesischen Kliniken wird meist Französisch gesprochen, sodass Sie Ihre Wünsche, Fragen und Sorgen direkt mit dem Chirurgen besprechen und die Aufklärung und die Anweisungen zur Nachsorge in Ihrer Sprache erhalten können. Die Berichte werden oft auf Französisch verfasst, was die Übergabe an Ihren Hausarzt in der Waadt erleichtert. Für Menschen aus der Deutschschweiz, die in Lausanne leben, unterstützt unser Team die Verständigung auf Deutsch.
Eine gute körperliche Vorbereitung verbessert die Heilung und verringert die Risiken. Hören Sie einige Wochen vor und nach dem Eingriff mit dem Rauchen auf, auch mit E-Zigaretten und Nikotinersatz, weil Nikotin die Durchblutung verschlechtert. Halten Sie Ihr Gewicht stabil, besonders vor Eingriffen am Körper und an der Brust. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiss, Vitaminen und Mineralstoffen, die die Wundheilung unterstützen, und vermeiden Sie Crash-Diäten. Trinken Sie ausreichend. Bleiben Sie körperlich aktiv, weil eine gute Grundfitness die Erholung erleichtert, vermeiden Sie aber Verletzungen in den Wochen vor dem Eingriff. Schlafen Sie ausreichend. Besprechen Sie Ihre Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mit dem Arzt, besonders solche, die die Blutgerinnung beeinflussen, und setzen Sie nichts eigenmächtig ab. Lassen Sie die nötigen Blutuntersuchungen bei Ihrem Hausarzt in der Waadt durchführen. Behandeln Sie Infektionen und Hautprobleme vor dem Eingriff.
| Massnahme | Warum |
|---|---|
| Rauchverzicht | Bessere Durchblutung und Wundheilung |
| Stabiles Gewicht | Verlässlicheres Ergebnis |
| Ausgewogene Ernährung | Unterstützung der Heilung |
| Grundfitness | Leichtere Erholung |
| Medikamente besprechen | Weniger Blutungsrisiko |
| Blutuntersuchungen | Sicherheit vor dem Eingriff |
| Infektionen behandeln | Weniger Infektionsrisiko |
Eine gute Ernährung ist ein oft unterschätzter Teil der Vorbereitung und Heilung. Für die Wundheilung braucht der Körper ausreichend Eiweiss, das in Milchprodukten, Eiern, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchten, Tofu und Nüssen enthalten ist. Vitamin C aus Obst und Gemüse ist wichtig für die Bildung von Kollagen, Zink aus Vollkornprodukten, Nüssen und Fleisch für die Zellteilung, Eisen aus Fleisch, Hülsenfrüchten und grünem Gemüse für die Blutbildung, besonders nach Eingriffen mit Blutverlust. Nach einem Eingriff hilft eine salzarme Ernährung, Schwellungen zu verringern, und ausreichendes Trinken beugt Thrombosen und Verstopfung vor, die nach einer Operation durch Schmerzmittel und Bewegungsmangel häufig ist. Ballaststoffe aus Gemüse, Obst und Vollkorn unterstützen die Verdauung. Alkohol sollte in den ersten Tagen gemieden werden, weil er Schwellungen verstärken und mit Medikamenten wechselwirken kann. Crash-Diäten vor oder nach dem Eingriff schwächen den Körper und verschlechtern die Heilung. Menschen mit einer vegetarischen oder veganen Ernährung sollten auf eine ausreichende Eiweiss- und Eisenzufuhr achten. Nahrungsergänzungsmittel sollten mit dem Arzt besprochen werden, weil manche, etwa Fischöl, Ginkgo oder Vitamin E in hohen Dosen, die Blutgerinnung beeinflussen können.
| Nährstoff | Bedeutung für die Heilung | Quellen |
|---|---|---|
| Eiweiss | Gewebeaufbau | Milchprodukte, Eier, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte |
| Vitamin C | Kollagenbildung | Obst, Gemüse |
| Zink | Zellteilung | Vollkorn, Nüsse, Fleisch |
| Eisen | Blutbildung | Fleisch, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse |
| Flüssigkeit | Thrombosevorbeugung | Wasser, ungesüsster Tee |
| Ballaststoffe | Verdauung | Gemüse, Obst, Vollkorn |
Unter Prähabilitation versteht man eine gezielte körperliche Vorbereitung vor einem Eingriff. Bei ästhetischen Eingriffen bedeutet dies vor allem eine gute Grundfitness, die die Erholung erleichtert, und eine Kräftigung der Muskulatur, die nach dem Eingriff geschont werden muss. Vor einer Bauchstraffung kann eine Kräftigung der Rückenmuskulatur hilfreich sein, weil die Bauchmuskeln danach einige Wochen geschont werden. Vor einer Brustoperation kann eine gute Haltung und eine Kräftigung der Schultermuskulatur helfen. Regelmässiges Gehen, Radfahren oder Schwimmen in den Wochen vor dem Eingriff verbessern die Ausdauer. Wichtig ist, in den letzten Tagen vor dem Eingriff keine Verletzungen zu riskieren.
Sportlerinnen und Sportler, die an Wettkämpfen teilnehmen und Dopingkontrollen unterliegen, sollten beachten, dass manche Medikamente, die nach einem Eingriff verordnet werden, auf der Liste der verbotenen Substanzen stehen können, etwa bestimmte Kortisonpräparate oder harntreibende Mittel. Informieren Sie den Chirurgen über Ihren Status und prüfen Sie die Medikamente vor der Einnahme mit der zuständigen Stelle für Dopingfragen oder Ihrer Sportärztin. Bei medizinisch notwendigen Medikamenten kann eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden.
Nach einer Brustvergrösserung sollte der Oberkörper in den ersten Wochen geschont werden. Spaziergänge sind ab den ersten Tagen möglich, leichtes Radfahren auf dem Heimtrainer oft nach zwei bis drei Wochen. Laufen ist mit einem gut stützenden Sport-BH meist nach etwa sechs Wochen möglich. Übungen für die Brustmuskulatur wie Liegestütze, Bankdrücken oder Klimmzüge sollten meist sechs bis acht Wochen gemieden werden, bei Implantaten unter dem Muskel oft länger, und danach behutsam aufgebaut werden. Schwimmen ist nach der Wundheilung möglich, Kraulschwimmen belastet die Brustmuskulatur stärker als Brustschwimmen.
Nach einer Fettabsaugung wird das Kompressionsmieder mehrere Wochen getragen, auch beim Sport, sofern er erlaubt ist. Spaziergänge sind früh möglich und fördern die Abschwellung. Leichtes Ausdauertraining ist oft nach etwa zwei Wochen möglich, intensiver Sport nach etwa vier bis sechs Wochen. Regelmässige Bewegung hilft, das Ergebnis zu erhalten.
Nach einer Bauchstraffung mit Muskelnaht braucht die Bauchwand Zeit, um zu heilen. In den ersten Wochen wird oft leicht gebeugt gegangen. Bauchmuskeltraining, schweres Heben und Sportarten mit starker Belastung der Bauchwand sollten meist sechs bis acht Wochen oder länger gemieden werden. Danach ist ein schrittweiser Aufbau mit Physiotherapie sinnvoll.
Nach einer Nasenkorrektur sollte die Nase vor Stössen geschützt werden. Leichtes Ausdauertraining ist oft nach zwei bis drei Wochen möglich. Sportarten mit Stossgefahr wie Fussball, Basketball, Kampfsport, Skifahren oder Mountainbiking sollten meist zwei bis drei Monate gemieden werden. Schwimmen mit Kopf unter Wasser und Tauchen sollten nach Rücksprache wieder aufgenommen werden.
Nach einer Lidkorrektur oder einem Facelifting erhöht körperliche Anstrengung den Blutdruck und kann Schwellungen und Nachblutungen begünstigen. Leichte Bewegung ist früh möglich, intensiver Sport meist nach drei bis sechs Wochen. Die Sonne sollte beim Sport im Freien konsequent gemieden oder die Haut geschützt werden.
Nach einer Haartransplantation sollten starkes Schwitzen, Helme und Mützen, die auf die transplantierten Bereiche drücken, und Schwimmen in Chlorwasser oder im See einige Wochen gemieden werden. Leichter Sport ist oft nach etwa einer Woche möglich, intensiver Sport nach etwa zwei bis vier Wochen.
Laufen belastet den ganzen Körper durch Erschütterungen. Nach Brustoperationen ist ein gut stützender Sport-BH nötig, nach Bauchoperationen eine ausreichend geheilte Bauchwand. Beginnen Sie mit zügigem Gehen, dann mit kurzen, lockeren Läufen und steigern Sie langsam. Achten Sie bei Läufen im Freien auf den Sonnenschutz frischer Narben.
Radfahren auf dem Heimtrainer ist oft früh möglich, weil es gleichmässig und ohne Sturzgefahr ist. Im Freien sollte nach grösseren Eingriffen länger gewartet werden, wegen der Sturzgefahr und der Haltung auf dem Rad. Nach einer Haartransplantation drückt ein Helm auf die Kopfhaut, weshalb einige Wochen gewartet werden sollte. Nach Eingriffen im Gesäss- oder Dammbereich ist das Sitzen auf dem Sattel anfangs belastend.
Schwimmen ist erst nach der vollständigen Wundheilung möglich, weil Wasser, besonders in Seen und Schwimmbädern, Keime enthalten kann. Nach Brustoperationen belastet Kraulen die Brustmuskulatur stärker als Brustschwimmen. Nach einer Nasenkorrektur sollten Sie nach Rücksprache wieder mit dem Kopf unter Wasser schwimmen.
Krafttraining sollte nach Absprache schrittweise aufgebaut werden, zunächst ohne Belastung der operierten Region und mit leichten Gewichten. Übungen, die die operierte Region stark beanspruchen, etwa Bankdrücken nach einer Brustoperation oder Bauchübungen nach einer Bauchstraffung, sollten meist sechs bis acht Wochen oder länger gemieden werden.
Wandern auf ebenen Wegen ist oft nach einigen Wochen möglich. Bergwanderungen mit Steigungen, Abstiegen und Rucksack sollten nach grösseren Eingriffen erst später erfolgen. Ein Rucksack sollte nicht auf frischen Narben reiben. In der Höhe ist die Sonneneinstrahlung stärker, was für frische Narben besonders beachtet werden sollte.
Skifahren, Snowboarden und Langlauf sollten nach grösseren Eingriffen erst nach Rücksprache wieder aufgenommen werden, wegen des Sturzrisikos und der Belastung. Nach einer Nasenkorrektur ist das Sturzrisiko besonders zu beachten. Im Schnee ist die Sonneneinstrahlung stark, weshalb ein guter Sonnenschutz wichtig ist.
Wer im Freien Sport treibt, sollte frische Narben besonders schützen. Sonnenlicht kann frische Narben dauerhaft dunkel verfärben, weshalb sie im ersten Jahr mit Kleidung, Pflastern oder einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden sollten, besonders beim Laufen, Radfahren, Wandern, Segeln oder Skifahren, wo die Sonneneinstrahlung durch Höhe, Wasser oder Schnee verstärkt wird. Reibung durch Kleidung, Rucksackgurte oder Sport-BHs an frischen Narben kann die Heilung stören und sollte vermieden werden. Dehnung durch intensive Bewegungen in den ersten Wochen kann Narben verbreitern, etwa nach einer Oberarm- oder Bauchstraffung. Eine sanfte Narbenmassage nach der Wundheilung und Silikonpflaster oder -gel verbessern das Ergebnis. Bei Neigung zu verdickten Narben sollte dies vorher besprochen werden. Informationen finden Sie auf der Seite Narbenbehandlung.
Nach einer Brustvergrösserung, Bruststraffung oder Brustverkleinerung ist ein gut stützender BH wichtig. In den ersten Wochen wird meist ein spezieller Kompressions- oder Stütz-BH Tag und Nacht getragen, den die Klinik empfiehlt oder bereitstellt. Für die Rückkehr zum Sport ist ein gut passender Sport-BH mit starker Stützfunktion ohne Bügel sinnvoll, der die Brust bei Bewegungen stabilisiert und die Narben nicht reibt. Da sich Grösse und Form der Brust nach dem Eingriff verändern und die Schwellung abklingt, sollte ein neuer Sport-BH erst nach einigen Wochen gekauft werden, am besten mit Beratung in einem Fachgeschäft. BHs mit Bügeln sollten nach Anweisung des Chirurgen erst nach einigen Wochen bis Monaten getragen werden.
Nach einer Fettabsaugung, einer Bauchstraffung oder einer Oberarm- oder Oberschenkelstraffung wird Kompressionswäsche über mehrere Wochen getragen. Sie verringert Schwellungen, unterstützt die Anpassung der Haut und beugt Flüssigkeitsansammlungen vor. Beim Sport, sofern er erlaubt ist, sollte die Kompressionswäsche weiter getragen werden. Achten Sie auf eine gute Passform ohne Falten, die Druckstellen verursachen können, und wechseln Sie die Wäsche regelmässig, damit sie hygienisch bleibt. Ein zweites Exemplar erleichtert den Wechsel.
Auch Männer aus Lausanne und der Waadt lassen sich zunehmend ästhetisch behandeln. Häufige Wünsche sind eine Lidkorrektur, eine Nasenkorrektur, eine Fettabsaugung an Bauch und Flanken, die Behandlung einer vergrösserten Brust und eine Haartransplantation. Für sportliche Männer ist die Rückkehr zum Training oft ein wichtiges Thema. Nach einer Fettabsaugung an Bauch und Flanken ist leichtes Training oft nach etwa zwei Wochen möglich, Krafttraining der Bauchmuskeln nach etwa vier bis sechs Wochen. Nach der Behandlung einer Gynäkomastie sollten Übungen für die Brustmuskulatur einige Wochen gemieden werden. Vor der Behandlung einer Gynäkomastie ist eine Abklärung möglicher Ursachen wichtig, etwa hormoneller Störungen oder der Einnahme von Anabolika, die eine Gynäkomastie auslösen können. Informationen finden Sie auf den Seiten Gynäkomastie und Haartransplantation.
Im Kraftsport werden manchmal Anabolika oder andere Hormone eingenommen, die eine Vergrösserung der männlichen Brustdrüse auslösen können. Vor einer Behandlung der Gynäkomastie sollten diese Substanzen abgesetzt werden, weil sie sonst ein erneutes Wachstum der Brustdrüse bewirken können. Anabolika haben zudem viele weitere Risiken, etwa für das Herz, die Leber und die Fruchtbarkeit. Eine offene Besprechung mit dem Arzt ist wichtig, damit die Ursache erkannt und die Behandlung sicher geplant werden kann.
Unser Team kommuniziert mit Patientinnen und Patienten aus der Waadt auf Französisch oder Deutsch. Vor der Reise beantworten wir Ihre Fragen zur Organisation, leiten medizinische Fragen an den Chirurgen weiter und senden Ihnen Informationen zur Vorbereitung. Während des Aufenthalts ist das Team vor Ort erreichbar. Nach der Rückkehr können Sie uns Fragen und Fotos senden, die wir an den behandelnden Chirurgen weiterleiten.
Menschen aus Lausanne und der Waadt fragen die gleichen Behandlungen an wie Menschen aus anderen Regionen. Zu den häufigsten gehören Brustvergrösserungen, Bruststraffungen und Brustverkleinerungen, Fettabsaugungen und Bauchstraffungen, Eingriffe im Gesicht wie Lid- und Nasenkorrekturen und Gesichtsstraffungen, Haartransplantationen, ästhetische Zahnbehandlungen und Behandlungen der ästhetischen Medizin. Informationen zu jeder Behandlung finden Sie auf den jeweiligen Seiten, etwa Brustvergrösserung, Fettabsaugung, Bauchstraffung, Blepharoplastik, Rhinoplastik, Haartransplantation und Zahnimplantate. Zu Brustimplantaten für Patientinnen aus der Waadt gibt es eine eigene Seite: Brustimplantat Waadt. Einen Überblick bietet die Seite Alle Behandlungen.
| Behandlung | Aufenthalt in Tunesien etwa | Rückkehr zu leichtem Sport etwa |
|---|---|---|
| Lidkorrektur | Fünf bis sieben Tage | Ein bis zwei Wochen |
| Nasenkorrektur | Sieben bis zehn Tage | Zwei bis drei Wochen |
| Brustvergrösserung | Sieben Tage | Zwei bis drei Wochen |
| Fettabsaugung | Sieben Tage | Etwa zwei Wochen |
| Bauchstraffung | Zehn Tage | Drei bis vier Wochen |
| Haartransplantation | Drei bis fünf Tage | Etwa eine Woche |
Für jede Behandlung im Ausland gelten einige Grundsätze der Sicherheit: eine persönliche Beratung durch den Chirurgen vor dem Eingriff, genug Bedenkzeit, vollständige Angaben zu Vorerkrankungen und Medikamenten, ein ausreichender Aufenthalt, eine Thrombosevorsorge auf dem Rückflug, ein vollständiger Bericht und eine vorab organisierte Nachsorge in der Waadt. Die Klinik sollte über eine Zulassung, sterile Operationssäle, eine erfahrene Anästhesie, Notfallausrüstung und bei grösseren Eingriffen eine Intensivstation verfügen. Medespoir prüft die Rahmenbedingungen seiner Partnerkliniken vor einer Zusammenarbeit. Angaben zu den Qualifikationen der Chirurgen stellen wir auf Anfrage zur Verfügung, sofern sie von den Kliniken bestätigt sind. Mehr dazu auf den Seiten Unsere Chirurgen und Unsere Kliniken.
Eine gute Fitness erleichtert die Erholung, doch die Wundheilung braucht unabhängig von der Fitness ihre Zeit.
Nein, das Mieder unterstützt die Heilung, ersetzt aber nicht die Schonung in den ersten Wochen.
Viele Aktivitäten sind nach sechs Wochen wieder möglich, das endgültige Ergebnis und die Narbenreifung brauchen oft Monate.
Bei medizinisch begründeten Eingriffen, die in der Schweiz übernommen werden, ist die Schweiz meist günstiger für die Patientin oder den Patienten.
Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel in einer tiefen Vene, meist im Bein, das sich lösen und in die Lunge gelangen kann, was zu einer gefährlichen Lungenembolie führt. Das Risiko ist nach Operationen erhöht, besonders nach längeren Eingriffen, Kombinationseingriffen, Eingriffen am Bauch und an den Beinen, bei Übergewicht, Rauchen, der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel oder von Hormonersatz, früheren Thrombosen und einer familiären Neigung. Langes Sitzen auf dem Rückflug erhöht das Risiko zusätzlich. Zur Vorbeugung helfen eine frühe Mobilisation mit kurzen Spaziergängen, regelmässiges Bewegen der Füsse und Beine, ausreichendes Trinken, Kompressionsstrümpfe oder das verordnete Mieder und bei erhöhtem Risiko Spritzen oder Tabletten zur Blutverdünnung. Hormonelle Verhütungsmittel oder Hormonersatz sollten vor dem Eingriff mit dem Arzt besprochen werden. Auf dem Rückflug sollten Sie regelmässig aufstehen, die Beine bewegen, ausreichend Wasser trinken und auf Alkohol und Schlafmittel verzichten. Warnzeichen sind eine einseitige Schwellung, Schmerzen, Rötung oder Wärme in einem Bein und plötzliche Atemnot oder Brustschmerzen, bei denen sofort ärztliche Hilfe nötig ist.
| Risikofaktor | Vorbeugung |
|---|---|
| Lange Operation | Kompression, frühe Mobilisation, gegebenenfalls Blutverdünnung |
| Hormonelle Verhütung | Vorher mit dem Arzt besprechen |
| Rauchen | Vorher aufhören |
| Übergewicht | Besondere Vorsicht, Bewegung |
| Rückflug | Aufstehen, Beine bewegen, trinken, Kompression |
| Frühere Thrombose | Dem Arzt mitteilen, gezielte Vorbeugung |
Die Unterkunft in Tunesien sollte ruhig, sauber und nahe bei der Klinik sein, damit die Kontrollen einfach erreichbar sind. Die Klinik sollte über eine Zulassung, sterile Operationssäle, eine erfahrene Anästhesie und bei grösseren Eingriffen eine Intensivstation verfügen. Informationen zum Aufenthalt finden Sie auf der Seite Ihr Aufenthalt in Tunesien.
Vor einem ästhetischen Eingriff sollte Ihre Gesundheit geprüft werden, weil sie die Sicherheit und die Heilung beeinflusst. Ein gut eingestellter Blutdruck, ein kontrollierter Blutzucker bei Diabetes und eine stabile Herz- und Lungenfunktion sind wichtig. Eine Schlafapnoe erhöht das Narkoserisiko und sollte mitgeteilt werden. Frühere Thrombosen, Gerinnungsstörungen und eine familiäre Neigung zu Thrombosen erfordern besondere Vorsichtsmassnahmen. Autoimmunerkrankungen und die Einnahme von Kortison oder Immunsuppressiva können die Wundheilung beeinträchtigen. Eine Blutarmut sollte vor grösseren Eingriffen behandelt werden. Hautinfektionen oder Entzündungen in der zu operierenden Region sollten abgeheilt sein. Ihr Hausarzt in der Waadt kann diese Punkte vor der Reise prüfen und Befunde erstellen, die dem Team in Tunesien übermittelt werden.
Die Wochen nach einem Eingriff können emotional anspruchsvoll sein. Schwellungen, Blutergüsse, Einschränkungen im Alltag und die Pause vom Sport können aufs Gemüt schlagen, besonders bei Menschen, für die Bewegung ein wichtiger Ausgleich ist. Planen Sie ruhige Aktivitäten, die Ihnen guttun, etwa Lesen, Musik, Spaziergänge oder Treffen mit Freunden. Halten Sie Kontakt mit Menschen, die Sie unterstützen. Wenn eine Niedergeschlagenheit länger anhält oder sehr stark ist, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder einer Fachperson.
Viele Menschen in Lausanne sind sportlich aktiv, ob beim Laufen am Seeufer, beim Radfahren, beim Schwimmen, im Fitnesscenter, beim Wandern in den Voralpen oder beim Wintersport. Nach einem ästhetischen Eingriff ist eine schrittweise Rückkehr zum Sport wichtig, damit die Wunden heilen, die Narben nicht gedehnt werden und das Ergebnis nicht gefährdet wird. In den ersten Tagen sind kurze Spaziergänge sinnvoll, weil sie Thrombosen vorbeugen. Leichtes Ausdauertraining wie zügiges Gehen oder Radfahren auf dem Heimtrainer ist oft nach zwei bis vier Wochen möglich. Krafttraining, besonders mit Belastung der operierten Region, sollte meist vier bis acht Wochen gemieden werden, etwa das Training der Brustmuskeln nach einer Brustvergrösserung oder das Training der Bauchmuskeln nach einer Bauchstraffung. Laufen ist nach Brustoperationen mit einem gut stützenden Sport-BH oft nach etwa sechs Wochen möglich. Kontaktsportarten und Sportarten mit Sturzgefahr wie Skifahren, Kampfsport oder Mountainbiking sollten nach grösseren Eingriffen erst nach Rücksprache wieder aufgenommen werden, nach einer Nasenkorrektur oft erst nach zwei bis drei Monaten. Schwimmen ist nach der vollständigen Wundheilung möglich. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern Sie die Belastung langsam.
| Sportart | Nach kleineren Eingriffen etwa | Nach grösseren Eingriffen etwa |
|---|---|---|
| Spaziergänge | Ab den ersten Tagen | Ab den ersten Tagen |
| Leichtes Ausdauertraining | Nach ein bis zwei Wochen | Nach zwei bis vier Wochen |
| Laufen | Nach zwei bis drei Wochen | Nach etwa sechs Wochen |
| Krafttraining der operierten Region | Nach drei bis vier Wochen | Nach sechs bis acht Wochen |
| Schwimmen | Nach der Wundheilung | Nach der Wundheilung |
| Kontaktsport, Skifahren | Nach Rücksprache | Nach Rücksprache |
Für Leistungssportler und sehr aktive Menschen ist die Planung eines Eingriffs besonders wichtig. Wählen Sie einen Zeitpunkt ausserhalb der Wettkampfsaison, planen Sie genug Zeit für die Erholung und den Wiederaufbau der Leistungsfähigkeit ein und besprechen Sie Ihren Trainingsplan mit dem Chirurgen. Bei manchen Eingriffen, etwa einer Brustvergrösserung mit Implantaten unter dem Brustmuskel, kann die Muskelaktivität das Ergebnis beeinflussen, was bei der Wahl der Technik berücksichtigt werden sollte. Informieren Sie auch Ihren Trainer oder Ihre Sportärztin.
Die ersten Kontrollen erfolgen vor Ort in Tunesien. Nach der Rückkehr übernimmt Ihr Hausarzt oder ein plastischer Chirurg im Kanton Waadt die weiteren Kontrollen. Informieren Sie Ihren Hausarzt vor der Reise über Ihre Pläne und bringen Sie nach der Rückkehr den Operationsbericht, den Entlassungsbericht und gegebenenfalls den Implantatpass mit. Lymphdrainagen, Physiotherapie und Narbenbehandlungen werden in der Region angeboten. Bei Notfällen wenden Sie sich an eine Notfallstation, etwa an das Universitätsspital in Lausanne, und teilen mit, welcher Eingriff wann und wo durchgeführt wurde. Das Team von Medespoir bleibt nach der Rückkehr erreichbar.
| Nachsorge | Wer übernimmt sie |
|---|---|
| Erste Kontrollen | Klinik in Tunesien |
| Wundkontrolle | Hausarzt in der Waadt |
| Fragen zum Ergebnis | Plastischer Chirurg in der Region oder Team in Tunesien |
| Lymphdrainage, Physiotherapie | Therapeuten in der Region |
| Rückkehr zum Sport | Hausarzt, Sportärztin, Physiotherapie |
| Notfälle | Notfallstation, etwa das Universitätsspital in Lausanne |
Nach manchen Eingriffen kann eine Physiotherapie die Erholung und die Rückkehr zum Sport unterstützen. Nach einer Bauchstraffung mit Muskelnaht hilft sie, die Bauch- und Rumpfmuskulatur schrittweise wieder aufzubauen und eine gute Haltung zu fördern. Nach Brustoperationen kann sie bei Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich helfen. Nach Fettabsaugungen und Straffungen unterstützt die manuelle Lymphdrainage die Abschwellung. Physiotherapeuten mit Erfahrung im Sport können einen Plan für die Rückkehr zum Training erstellen. Nach ästhetischen Eingriffen wird die Physiotherapie meist nicht von der Krankenkasse übernommen und sollte in die Kostenplanung einbezogen werden.
Manche Behandlungen erfordern eine langfristige Betreuung. Nach einer Brustvergrösserung sind regelmässige Kontrollen der Brust und der Implantate über Jahre sinnvoll, bei einer Gynäkologin oder einem plastischen Chirurgen in der Waadt, mit dem Implantatpass. Nach einer Haartransplantation begleitet eine Hautärztin die Behandlung des fortschreitenden Haarausfalls. Nach Zahnimplantaten sind regelmässige Kontrollen und eine professionelle Zahnreinigung bei einem Zahnarzt in der Region wichtig. Nach Eingriffen im Gesicht helfen Sonnenschutz und gegebenenfalls ergänzende Behandlungen, das Ergebnis zu erhalten.
Am Tag vor dem Eingriff erfolgen meist die Beratung mit dem Chirurgen, die Untersuchungen und das Gespräch mit dem Anästhesisten. Nutzen Sie diese Gespräche, um alle offenen Fragen zu klären. Vor einer Vollnarkose oder einem Dämmerschlaf müssen Sie ab einem bestimmten Zeitpunkt nüchtern bleiben, meist ab Mitternacht, nach den Anweisungen der Klinik. Entfernen Sie Nagellack, Schmuck, Piercings und Make-up. Duschen Sie am Morgen des Eingriffs, gegebenenfalls mit einer antiseptischen Seife, die die Klinik empfiehlt. Tragen Sie bequeme, weite Kleidung, die sich vorne öffnen lässt. Nehmen Sie Ihre gewohnten Medikamente nur nach Absprache ein. Vor dem Eingriff markiert der Chirurg die zu behandelnden Bereiche. Nach dem Eingriff werden Sie im Aufwachraum überwacht, bis die Wirkung der Narkose nachlässt.
In den ersten Stunden nach dem Eingriff werden Sie überwacht, und die Schmerzen werden mit Medikamenten behandelt. Übelkeit nach der Narkose ist möglich und lässt sich behandeln. Die Pflegefachpersonen helfen Ihnen beim ersten Aufstehen, das meist noch am gleichen Tag erfolgt, um Thrombosen vorzubeugen. Trinken Sie nach Anweisung und essen Sie leicht. Melden Sie starke Schmerzen, Atemnot, starke Übelkeit oder Blutungen sofort. Die meisten Patientinnen und Patienten bleiben nach mittleren und grösseren Eingriffen eine Nacht in der Klinik.
Nach der Rückkehr in die Waadt setzen Sie die Wundpflege nach den Anweisungen der Klinik fort. Halten Sie die Wunden sauber und trocken, wechseln Sie Verbände oder Pflaster nach Anweisung und berühren Sie die Wunden nur mit sauberen Händen. Duschen ist meist nach einigen Tagen erlaubt, Baden, Schwimmen und Sauna erst nach der vollständigen Wundheilung. Tragen Sie keine Cremes oder Salben auf offene Wunden auf, ausser sie wurden verordnet. Beobachten Sie die Wunden auf Rötung, Wärme, Schwellung, Ausfluss oder Geruch, die auf eine Infektion hinweisen können. Selbstauflösende Fäden lösen sich meist nach einigen Wochen auf, andere Fäden werden nach etwa einer bis zwei Wochen entfernt, oft vor Ort oder bei Ihrem Hausarzt. Nach der Wundheilung beginnen Sie mit der Narbenpflege, etwa einer sanften Massage mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme und Silikonprodukten, und schützen die Narben konsequent vor Sonne.
| Zeitpunkt | Pflege |
|---|---|
| Erste Tage | Sauber und trocken halten, Verband nach Anweisung |
| Nach einigen Tagen | Duschen meist erlaubt |
| Nach ein bis zwei Wochen | Fäden entfernen, falls nicht selbstauflösend |
| Nach der Wundheilung | Narbenmassage, Silikon, Sonnenschutz |
| Erstes Jahr | Konsequenter Sonnenschutz |
Kennen Sie die Warnzeichen, bei denen Sie rasch Hilfe suchen sollten. Sofort eine Notfallstation aufsuchen sollten Sie bei Atemnot, Brustschmerzen, Herzrasen, einer einseitigen Schwellung oder Schmerzen in einem Bein, einer starken Blutung oder einer dunklen oder bläulichen Verfärbung der Haut. Rasch einen Arzt aufsuchen sollten Sie bei Fieber, zunehmender Rötung, Wärme oder Eiter an einer Wunde, einer zunehmenden Schwellung oder zunehmenden starken Schmerzen. Teilen Sie immer mit, welcher Eingriff wann und wo durchgeführt wurde, und bringen Sie den Operationsbericht mit. Informieren Sie anschliessend das Team.
Die Hausärztin oder der Hausarzt ist bei einer Behandlung im Ausland eine wichtige Ansprechperson. Vor der Reise kann sie Ihre Gesundheit beurteilen, Blutuntersuchungen durchführen und Medikamente anpassen. Nach der Rückkehr kontrolliert sie die Wunden, entfernt gegebenenfalls Fäden, verordnet Lymphdrainagen oder Physiotherapie und erkennt Komplikationen. Sie kann bei Bedarf an einen plastischen Chirurgen oder andere Fachärzte in der Region überweisen. Informieren Sie sie vor der Reise über Ihre Pläne, damit sie im Notfall Bescheid weiss.
Ein guter Schlaf ist für die Heilung wichtig, wird nach einem Eingriff aber oft durch Schmerzen, Schwellungen und die ungewohnte Schlafposition erschwert. Nach Eingriffen im Gesicht und an der Brust wird meist empfohlen, in den ersten Wochen auf dem Rücken mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen. Zusätzliche Kissen oder ein Keilkissen helfen, diese Position zu halten. Nach einer Bauchstraffung ist eine leicht gebeugte Haltung mit einem Kissen unter den Knien angenehm. Nach einer Fettabsaugung am Gesäss oder einer Gesässvergrösserung sollte nicht direkt auf dem Gesäss gelegen werden. Nehmen Sie die Schmerzmittel nach Plan, auch am Abend, damit Schmerzen den Schlaf nicht stören. Verzichten Sie auf Schlafmittel, sofern nicht verordnet, und auf Alkohol. Ein ruhiges, kühles, dunkles Zimmer fördert den Schlaf. Kurze Ruhephasen am Tag sind in den ersten Wochen normal und sinnvoll.
| Eingriff | Empfohlene Schlafposition in den ersten Wochen |
|---|---|
| Gesicht | Rückenlage, Oberkörper erhöht |
| Brust | Rückenlage, Oberkörper leicht erhöht |
| Bauchstraffung | Rückenlage, leicht gebeugt, Kissen unter den Knien |
| Gesäss | Bauch- oder Seitenlage, nicht auf dem Gesäss |
| Fettabsaugung | Je nach Region, nach Anweisung |
Die Rückkehr an den Arbeitsplatz hängt vom Eingriff und von der Art der Arbeit ab. Bei einer Büroarbeit ist sie je nach Eingriff nach einigen Tagen bis wenigen Wochen möglich, bei körperlicher Arbeit, in der Pflege, im Gastgewerbe oder auf dem Bau später. Wer beruflich viel Kundenkontakt hat, plant bei Eingriffen im Gesicht mehr Zeit ein, bis Schwellungen und Blutergüsse abgeklungen sind. Da ein ästhetischer Eingriff nicht immer als Krankheit anerkannt wird, sollte vorab mit dem Arbeitgeber geklärt werden, ob die Abwesenheit als Ferien, unbezahlter Urlaub oder Arbeitsunfähigkeit gilt. Telearbeit kann die Rückkehr erleichtern.
Nach dem Eingriff sollten Sie vollständige Unterlagen erhalten: einen Operationsbericht mit Angaben zum Eingriff, zur Narkose und zum Verlauf, einen Entlassungsbericht mit den Medikamenten und Empfehlungen zur Nachsorge und bei Implantaten einen Implantatpass mit Hersteller, Modell, Grösse und Seriennummer. Da die Berichte oft auf Französisch verfasst werden, sind sie für die meisten Ärztinnen und Ärzte in der Waadt verständlich. Bewahren Sie die Unterlagen sorgfältig auf und bringen Sie sie zu allen Kontrollen mit.
Der Weg zu einer Behandlung in Tunesien verläuft in klaren Schritten. Nach Ihrer unverbindlichen Anfrage, auf Französisch oder Deutsch, leiten wir Ihre Angaben vertraulich an einen Chirurgen einer Partnerklinik weiter, der eine erste Einschätzung gibt. Wir erstellen eine schriftliche Offerte. Nach einer ausreichenden Bedenkzeit planen wir den Termin, helfen bei der Wahl des Flugs ab Genf und senden Ihnen Informationen zur Vorbereitung. Voruntersuchungen können bei Ihrem Hausarzt in der Waadt erfolgen. In Tunesien werden Sie am Flughafen abgeholt. Vor dem Eingriff erfolgen die persönliche Beratung, die Untersuchungen und die Aufklärung. Nach dem Eingriff werden Sie betreut, und die ersten Kontrollen erfolgen vor Ort. Nach der Rückkehr übernimmt Ihr Hausarzt oder ein Facharzt in der Waadt die weitere Nachsorge, und unser Team bleibt erreichbar.
Bereiten Sie vor der Abreise Ihre Wohnung und Ihren Alltag auf die Zeit nach der Rückkehr vor. Legen Sie Dinge, die Sie häufig brauchen, in bequemer Höhe bereit, damit Sie sich nicht bücken oder strecken müssen, besonders nach Brust- und Bauchoperationen. Kaufen Sie leicht zuzubereitende, gesunde Lebensmittel ein. Besorgen Sie zusätzliche Kissen für eine erhöhte Lagerung, Kühlpackungen für Eingriffe im Gesicht und bequeme, weite Kleidung, die sich vorne öffnen lässt. Organisieren Sie die Betreuung von Kindern oder Haustieren. Vereinbaren Sie vor der Abreise einen Termin bei Ihrem Hausarzt einige Tage nach der Rückkehr und gegebenenfalls Termine für Lymphdrainagen. Planen Sie, wer Sie in den ersten Tagen unterstützen kann.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Eine Frau Anfang dreissig aus Lausanne, die regelmässig läuft, wünscht eine Brustvergrösserung. Mit dem Chirurgen bespricht sie die Wahl der Implantatlage und plant die Rückkehr zum Laufen nach etwa sechs Wochen mit einem gut stützenden Sport-BH.
Ein Mann Mitte vierzig aus der Waadt, der viel Velo fährt, lässt eine Fettabsaugung an Bauch und Flanken durchführen. Er trägt das Mieder mehrere Wochen und nimmt das Training schrittweise wieder auf.
Eine junge Frau aus Lausanne stört sich seit der Jugend an einem Nasenhöcker. Nach einer ausführlichen Beratung und einigen Monaten Bedenkzeit entscheidet sie sich für eine Nasenkorrektur und plant den Eingriff ausserhalb der Prüfungszeit.
Eine Frau Ende dreissig aus der Waadt plant nach zwei Schwangerschaften eine Bauchstraffung. Sie bereitet sich mit einem Training der Rückenmuskulatur vor und organisiert die Betreuung ihrer Kinder für die ersten Wochen.
Eine Frau Mitte fünfzig aus Lausanne hat eine sehr grosse Brust mit Rücken- und Nackenschmerzen. Da die Brustverkleinerung in ihrer Situation in der Schweiz übernommen werden kann, empfehlen wir ihr, diese Möglichkeit zuerst zu prüfen.
Das Ergebnis eines ästhetischen Eingriffs zeigt sich nach und nach. In den ersten Wochen verbergen Schwellungen und Blutergüsse das eigentliche Ergebnis, und viele Menschen sind in dieser Zeit unsicher. Nach einigen Wochen bis Monaten wird das Ergebnis deutlicher, und das neue Aussehen wird zunehmend als eigen empfunden. Das endgültige Ergebnis zeigt sich je nach Eingriff nach drei bis zwölf Monaten, nach einer Nasenkorrektur oft erst nach etwa einem Jahr, nach einer Haartransplantation nach zwölf bis achtzehn Monaten. Die Narben reifen über etwa ein Jahr und verblassen allmählich. Beurteilen Sie das Ergebnis deshalb nicht zu früh. Senden Sie dem Team regelmässig Fotos, damit der Chirurg den Verlauf verfolgen kann, und besprechen Sie Fragen oder Sorgen offen.
Viele Ergebnisse lassen sich durch einen gesunden Lebensstil lange erhalten. Ein stabiles Gewicht ist besonders nach Eingriffen am Körper und an der Brust wichtig. Regelmässige Bewegung, wie sie in Lausanne mit dem See, den Hügeln und den nahen Bergen viele Möglichkeiten findet, unterstützt die Körperform. Ein konsequenter Sonnenschutz und der Verzicht auf Rauchen verlangsamen die Hautalterung. Bei Implantaten sind regelmässige Kontrollen in der Waadt sinnvoll. Der natürliche Alterungsprozess setzt sich fort, weshalb manche Eingriffe nach vielen Jahren ergänzt werden.
Für Menschen aus der Waadt sollten bei der Planung neben den Kosten der Behandlung in Tunesien auch die Zugfahrt nach Genf, der Flug, eine Begleitperson, Medikamente und Hilfsmittel wie Mieder, Stütz-BH oder Silikonprodukte, die Nachsorge in der Waadt, Lymphdrainagen oder Physiotherapie, eine mögliche Korrektur und ein Arbeitsausfall berücksichtigt werden. Die Nachsorge nach einem ästhetischen Eingriff wird meist nicht von der Krankenkasse übernommen. Bei Implantaten kommen langfristige Kosten für Kontrollen und einen späteren Wechsel hinzu. Eine Komplikationsversicherung kann die finanziellen Folgen von Komplikationen abdecken. Vergleichen Sie Offerten immer anhand der enthaltenen Leistungen. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Besteht der Wunsch schon länger, und kommt er aus eigenem Antrieb? Ist Ihr Anliegen ästhetisch oder medizinisch, und wird es in Ihrer Situation in der Schweiz übernommen? Haben Sie sich über die Behandlung, ihre Grenzen und ihre Risiken informiert? Haben Sie mehrere Beratungen verglichen? Sind Sie körperlich und seelisch bereit? Passt der Zeitpunkt zu Ihrem Beruf, Ihrer Familie und Ihrem Sport? Ist die Nachsorge in der Waadt organisiert? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie eine fundierte Entscheidung treffen.
Eine gute Planung beruht auf einer ausführlichen Beratung durch den Chirurgen, einer ehrlichen Einschätzung, einer transparenten Offerte, einer ausreichenden Bedenkzeit, einer guten körperlichen Vorbereitung, einem angemessenen Aufenthalt, vollständigen Unterlagen, einem Plan für die Rückkehr zum Sport und einer vorab organisierten Nachsorge in der Waadt. Vorsicht ist angebracht bei Zeitdruck, Versprechen und fehlender Nachsorge.
Ein häufiges Missverständnis ist, dass eine sportliche Figur nach einer Fettabsaugung ohne weiteres Zutun erhalten bleibt. Ein stabiles Gewicht und Bewegung bleiben wichtig. Ein zweites Missverständnis ist, dass man nach einem Eingriff so früh wie möglich wieder intensiv trainieren sollte, um die Form zu erhalten. Eine zu frühe Belastung kann das Ergebnis gefährden. Ein drittes Missverständnis ist, dass die Nachsorge in der Waadt automatisch übernommen wird. Sie sollte vor der Reise organisiert werden.
Unser Team begleitet Patientinnen und Patienten aus Lausanne und der Waadt von der ersten Anfrage bis zur Nachsorge, auf Französisch oder Deutsch. Wir leiten Ihre Anfrage an den Chirurgen weiter, erstellen eine transparente Offerte, organisieren den Aufenthalt, helfen bei der Planung der Anreise über Genf und bleiben nach der Rückkehr erreichbar. Wir sagen Ihnen offen, wenn eine Behandlung in der Waadt oder in der Schweiz für Sie sinnvoller ist.
Für Menschen aus Lausanne und der Waadt bietet Tunesien bei ästhetischen Eingriffen die Vorteile der französischen Sprache, einer kurzen Flugzeit ab Genf und eines tieferen Kostenniveaus. Entscheidend bleiben eine gute Entscheidung, eine sorgfältige Vorbereitung, ein qualifizierter Chirurg, ein ausreichender Aufenthalt, eine schrittweise Rückkehr zum Sport und eine gut organisierte Nachsorge. Bei medizinisch begründeten Eingriffen, die in der Schweiz übernommen werden, ist eine Behandlung in der Schweiz meist die bessere Wahl.
Bevor Sie eine Anfrage senden, lohnt es sich, die Informationsseiten zu den einzelnen Behandlungen zu lesen. So verstehen Sie die Möglichkeiten, die Grenzen, die Risiken und die Erholungszeit und können gezielter fragen. Informationen zur Schönheitschirurgie allgemein finden Sie auf der Seite Schönheitschirurgie in Tunesien, zur Region Genf auf der Seite Schönheitschirurgie Genf und zur Schweiz auf der Seite Kosmetische Chirurgie Schweiz.
Eine gut vorbereitete Anfrage ermöglicht eine genauere Vorabbeurteilung. Beschreiben Sie Ihr Anliegen möglichst genau, geben Sie Alter, Grösse und Gewicht an, nennen Sie Vorerkrankungen, frühere Operationen, Medikamente, Allergien und Rauchgewohnheiten und fügen Sie je nach Behandlung Fotos oder Befunde bei. Wenn Sie regelmässig Sport treiben, geben Sie Ihre Sportarten und Ihre Trainingsziele an, damit die Rückkehr zum Sport in die Planung einbezogen werden kann. Geben Sie an, ob Sie die Kommunikation auf Französisch oder Deutsch wünschen und welche Zeiträume für den Aufenthalt in Frage kommen. Alle Angaben werden vertraulich behandelt.
Menschen aus Lausanne und der Waadt können zwischen einer Behandlung in der Region, anderswo in der Schweiz und im Ausland wählen. Eine Behandlung in der Waadt bietet kurze Wege, die gewohnte Umgebung und eine nahtlose Nachsorge, bei einem hohen Kostenniveau. Eine Behandlung in Tunesien bietet ein deutlich tieferes Kostenniveau, die französische Sprache und eine kurze Flugzeit, erfordert aber einen Aufenthalt von etwa einer Woche und eine Nachsorge, die zwischen Tunesien und der Waadt geteilt wird. Unabhängig vom Ort entscheiden die Qualifikation des Chirurgen, die Klinik, die Beratung und die Nachsorge.
| Kriterium | Waadt und Schweiz | Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Relatives Kostenniveau | Referenz (100 %) | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Sprache | Französisch | Französisch |
| Anreise | Keine | Zug nach Genf, etwa zwei Stunden Flug |
| Aufenthalt | Termine am Wohnort | Etwa eine Woche je nach Eingriff |
| Nachsorge | Durch das gleiche Team | Erste Tage vor Ort, danach in der Waadt |
| Medizinisch begründete Eingriffe | Unter Voraussetzungen Grundversicherung | Keine Vergütung |
Die Kosten hängen vom Eingriff, seinem Umfang, der Narkose, der Klinik, den Materialien, dem Aufenthalt und den Nachsorgeleistungen vor Ort ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise, sondern erstellen nach einer Vorabbeurteilung eine individuelle, schriftliche Offerte. Zu den Kosten in Tunesien kommen der Zug nach Genf, der Flug, gegebenenfalls eine Begleitperson und die Nachsorge in der Waadt hinzu.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Behandlung in einer Privatklinik |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Pauschale je nach Offerte, Reisekosten separat |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Ästhetische Eingriffe werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG nicht übernommen. Bei medizinischer Indikation können manche Eingriffe in der Schweiz übernommen werden, etwa eine Lidkorrektur bei einer Einschränkung des Gesichtsfelds, eine Brustverkleinerung bei starken Beschwerden, eine Straffung nach grossem Gewichtsverlust mit Hautproblemen oder eine Korrektur der Nasenscheidewand bei Atembeschwerden, meist nach vorgängiger Kostengutsprache. Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet, weil das KVG dem Territorialitätsprinzip folgt. In diesen Fällen ist eine Behandlung in der Waadt oder in der Schweiz meist die bessere Wahl. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt.
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Jeder Eingriff erfordert eine individuelle Planung durch einen qualifizierten Chirurgen.
Atemnot, Brustschmerzen, eine einseitige Beinschwellung, Fieber oder eine starke Schwellung nach einem Eingriff erfordern sofortige Hilfe, auch nach der Rückkehr in die Waadt. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Ästhetische Eingriffe werden von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Geplante Behandlungen im Ausland werden nicht vergütet.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Meist vom Flughafen Genf, der mit dem Zug in weniger als einer Stunde erreichbar ist.
Nein, die meisten reisen über den Flughafen Genf.
Weil Sie nach grösseren Eingriffen nicht selbst Auto fahren sollten.
Bei einem Direktflug etwa zwei Stunden, je nach Saison auch mit Umsteigen.
An eine Notfallstation, etwa an das Universitätsspital in Lausanne.
Ja, unser Team unterstützt die Verständigung auch auf Deutsch.
Anliegen klären, informieren, austauschen, beraten lassen, Bedenkzeit nehmen und die Lebenssituation prüfen.
Weil er eher aus eigenem Antrieb kommt als ein spontaner oder von aussen ausgelöster Entschluss.
Ja, ein Austausch hilft, die eigenen Überlegungen zu klären.
Weil Familienplanung, Beruf und Gesundheit den richtigen Zeitpunkt beeinflussen.
Meist nach sechs bis acht Wochen, bei Implantaten unter dem Muskel oft später, behutsam aufgebaut.
Kraulschwimmen belastet die Brustmuskulatur stärker als Brustschwimmen.
Ja, in den Wochen nach einer Fettabsaugung, sofern Sport erlaubt ist.
Ja, regelmässige Bewegung unterstützt ein stabiles Gewicht und die Körperform.
Meist nach sechs bis acht Wochen oder länger, schrittweise mit Physiotherapie.
Weil die Haut am Bauch gestrafft wurde und sich in den ersten Wochen dehnt.
Sportarten mit Stossgefahr wie Fussball, Basketball, Kampfsport, Skifahren oder Mountainbiking.
Meist nach einigen Wochen, wenn die transplantierten Bereiche nicht mehr empfindlich sind.
In den ersten Wochen besser nicht, wegen des Infektionsrisikos für die frischen Einstiche.
Weil der Körper es für den Gewebeaufbau und die Wundheilung braucht.
Weil es für die Bildung von Kollagen benötigt wird.
Für die Blutbildung, besonders nach Eingriffen mit Blutverlust.
Auf eine ausreichende Eiweiss- und Eisenzufuhr.
Eine gezielte körperliche Vorbereitung mit guter Grundfitness und Kräftigung der später geschonten Muskulatur.
Weil die Bauchmuskeln danach einige Wochen geschont werden.
Dass manche verordnete Medikamente verboten sein können, weshalb sie vor der Einnahme geprüft werden sollten.
Ja, bei medizinisch notwendigen Medikamenten kann eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden.
Ein stabiler Lebensabschnitt, realistische Erwartungen, ein eigener Wunsch und ein unterstützendes Umfeld.
Ja, sie ist häufig und meist vorübergehend.
Die meisten sind mit einem gut geplanten Eingriff zufrieden, ein kleiner Teil bereut ihn.
Mit Information, realistischen Erwartungen, Bedenkzeit, eigenem Wunsch, einem erfahrenen Chirurgen und einer massvollen Veränderung.
Ja, häufiger als harmonische Veränderungen.
Ja, weil sich das Körperbild in jungen Jahren noch entwickelt.
Etwa bei Korrekturen angeborener Formen, die seit langem belasten.
Ja, weil unterschiedliche Chirurgen oft unterschiedliche Vorschläge machen.
Anhand der Zeit, der Untersuchung, der Ehrlichkeit, der Erklärung von Risiken und Alternativen und Ihres Vertrauens.
Nicht unbedingt, ein Chirurg, der auch abrät, zeigt oft Erfahrung und Verantwortung.
Eine dritte Meinung kann Klarheit bringen.
Die kühleren Monate, weil Schwellungen bei Hitze stärker sind und die Sonne leichter zu meiden ist.
Weil es in den ersten Wochen ein Sturzrisiko darstellt.
Weil die Stadt hügelig ist, mit steilen Strassen und vielen Treppen.
Ja, die Metro und die öffentlichen Verkehrsmittel erleichtern die Wege.
Mit Kleidung, Pflastern oder Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, besonders in Höhe, am Wasser und im Schnee.
Ja, Reibung an frischen Narben sollte vermieden werden.
Ja, besonders in den ersten Wochen nach einer Oberarm- oder Bauchstraffung.
Meist einen speziellen Kompressions- oder Stütz-BH Tag und Nacht, nach Empfehlung der Klinik.
Erst nach einigen Wochen, wenn die Schwellung abgeklungen ist, am besten mit Beratung im Fachgeschäft.
Nach Anweisung des Chirurgen, meist nach einigen Wochen bis Monaten.
Ja, sofern Sport erlaubt ist, wird sie weiter getragen.
Weil es den regelmässigen Wechsel und die Hygiene erleichtert.
Ja, in beiden Sprachen.
Dinge in bequemer Höhe bereitlegen, Lebensmittel einkaufen, Kissen, Kühlpackungen und weite Kleidung besorgen.
Damit Sie sich nicht bücken oder strecken müssen.
Ja, weil schweres Heben und Anstrengung in den ersten Wochen vermieden werden sollten.
Oft nach etwa sechs Wochen mit einem gut stützenden Sport-BH.
Ausserhalb der Prüfungszeit, mit genug Zeit für die Erholung.
Mit einem Training der Rückenmuskulatur und der Organisation der Kinderbetreuung.
Sauber und trocken halten, Verbände nach Anweisung wechseln und nur mit sauberen Händen berühren.
Nein, ausser sie wurden verordnet.
Meist nach einigen Wochen.
Nach der vollständigen Wundheilung, mit Massage, Silikon und Sonnenschutz.
Rötung, Wärme, Schwellung, Ausfluss oder Geruch.
Ja, wenn sie nicht vor Ort entfernt wurden oder selbstauflösend sind.
Ja, bei Bedarf an einen plastischen Chirurgen oder andere Fachärzte in der Region.
Mit zügigem Gehen, dann kurzen, lockeren Läufen, langsam gesteigert.
Weil es gleichmässig und ohne Sturzgefahr ist.
Nach Eingriffen im Gesäss- oder Dammbereich drückt der Sattel auf die operierte Region.
Weil Wasser in Seen und Schwimmbädern Keime enthalten kann.
Schrittweise, zunächst ohne Belastung der operierten Region und mit leichten Gewichten.
Nach grösseren Eingriffen erst später als Wanderungen auf ebenen Wegen, nach Rücksprache.
Weil die Sonneneinstrahlung in der Höhe und im Schnee stärker ist.
Oft ja, wegen des geringeren Sturzrisikos, doch auch er sollte nach Rücksprache wieder aufgenommen werden.
Ja, die Seite Brustimplantat Waadt.
Eine gute Fitness erleichtert die Erholung, doch die Wundheilung braucht ihre Zeit.
Nein, es unterstützt die Heilung, ersetzt aber nicht die Schonung.
Viele Aktivitäten sind wieder möglich, das endgültige Ergebnis und die Narben brauchen oft Monate.
Nein, bei medizinisch begründeten Eingriffen mit Kostenübernahme ist die Schweiz meist günstiger.
Oft nach drei bis vier Wochen, nach Rücksprache mit dem Chirurgen.
In Rückenlage mit erhöhtem Oberkörper, oft mit zusätzlichen Kissen oder einem Keilkissen.
In Rückenlage, leicht gebeugt, mit einem Kissen unter den Knien.
In den ersten Wochen besser nicht direkt auf dem Gesäss, sondern in Bauch- oder Seitenlage.
Nur wenn sie verordnet wurden, und ohne Alkohol.
Ja, in den ersten Wochen sind sie normal und sinnvoll.
Später als bei Büroarbeit, je nach Eingriff und körperlicher Belastung.
Meist ja, weil sie oft auf Französisch verfasst werden.
Meist nicht, sie sollte bei der Planung berücksichtigt werden.
Ob der Wunsch eigen und dauerhaft ist, ob die Schweiz übernimmt, ob Beratungen verglichen wurden und ob die Nachsorge organisiert ist.
Nein, ein stabiles Gewicht und Bewegung bleiben wichtig.
Nein, eine zu frühe Belastung kann das Ergebnis gefährden.
Ja, wir helfen bei der Planung der Anreise und organisieren den Aufenthalt in Tunesien.
Lidkorrektur, Nasenkorrektur, Fettabsaugung an Bauch und Flanken, Gynäkomastie-Behandlung und Haartransplantation.
Nach einigen Wochen, nach Rücksprache mit dem Chirurgen.
Weil sie sonst ein erneutes Wachstum der Brustdrüse bewirken können.
Ja, während des Aufenthalts ist das Team vor Ort erreichbar.
Ein Blutgerinnsel in einer tiefen Vene, meist im Bein, das in die Lunge gelangen kann.
Hormonelle Verhütungsmittel sollten vor dem Eingriff mit dem Arzt besprochen werden.
Eine einseitige Schwellung, Schmerzen, Rötung oder Wärme in einem Bein.
Plötzliche Atemnot oder Brustschmerzen, bei denen sofort Hilfe nötig ist.
Damit die Kontrollen einfach erreichbar sind.
Nicht zu früh, je nach Eingriff nach drei bis zwölf Monaten oder länger.
Blutdruck, Diabetes, Herz, Lunge, Schlafapnoe, Gerinnungsstörungen, Autoimmunerkrankungen und Blutarmut.
Ja, die Befunde können dem Team in Tunesien übermittelt werden.
Weil Bewegung für viele Menschen ein wichtiger Ausgleich ist.
Ruhige Aktivitäten, Kontakte mit unterstützenden Menschen und bei anhaltender Belastung ein Gespräch mit einer Fachperson.
Meist ab Mitternacht, nach den Anweisungen der Klinik.
Ja, ebenso Piercings und Make-up.
Meist noch am gleichen Tag, mit Hilfe der Pflegefachpersonen.
Sie ist möglich und lässt sich mit Medikamenten behandeln.
Sie baut die Bauch- und Rumpfmuskulatur schrittweise wieder auf und fördert eine gute Haltung.
Ja, besonders mit Erfahrung im Sport.
Meist nicht, sie sollte in die Kostenplanung einbezogen werden.
Ja, damit die Rückkehr zum Sport in die Planung einbezogen werden kann.
Die Informationsseiten zu den Behandlungen helfen, Möglichkeiten, Grenzen und Risiken zu verstehen.
Ja, das hilft dem Chirurgen, Technik und Zeitplan anzupassen.
Ja, am besten wählen Sie einen Zeitpunkt ausserhalb der wichtigsten Saison.
Sanftes Yoga ist je nach Eingriff nach einigen Wochen möglich, Übungen mit starker Dehnung der operierten Region später.
Nach der Wundheilung und wenn die operierte Region belastbar ist, oft nach einigen Wochen, mit Sonnenschutz.
Nach Eingriffen an Brust und Armen oft nach sechs bis acht Wochen, nach Rücksprache.
Oft nach etwa vier Wochen, mit Kompressionswäsche, schrittweise gesteigert.
Ja, nach einer ausreichenden Erholung und einem schrittweisen Trainingsaufbau, oft nach einigen Monaten.
Nach der Heilung ist Klettern meist möglich, der Aufbau sollte behutsam erfolgen, besonders bei Implantaten unter dem Muskel.
Erst nach der vollständigen Wundheilung, meist nach einigen Wochen.
Nach grösseren Eingriffen meist nach etwa vier bis sechs Wochen, bei Eingriffen an Brust und Bauch nach Anweisung.
Leichte Arbeiten nach einigen Wochen, schweres Heben und Bücken später, nach Rücksprache.
Nach Brust- und Bauchoperationen meist erst nach einigen Wochen, nach Anweisung des Chirurgen.
Mindestens in den ersten Tagen und solange Medikamente eingenommen werden.
Kurze Spaziergänge sind früh möglich. Ein Hund, der stark an der Leine zieht, sollte anfangs von jemand anderem geführt werden.
Leichte Hausarbeiten nach einigen Tagen bis Wochen, anstrengende Arbeiten mit Bücken und Heben nach Anweisung später.
Ich habe Medespoir Schweiz wegen einer Botox-Injektion kontaktiert. Mir hat ihre Freundlichkeit sehr gefallen und ihre Schönheitsärztin ist sehr kompetent.
Frankreich
Meine Schwester und ich sind für eine Fettabsaugung und eine
Bauchdeckenstraffung nach Tunesien gekommen. Nachdem wir zwischen mehreren
Agenturen gezögert hatten, entschieden wir uns für Medespoir. Für uns, die wir
in Genf wohnen, war es eine Entscheidung, die auf dem Preis und dem
Namen des Schönheitschirurgen, der uns vorgeschlagen wurde. Das Ergebnis nach
drei Monaten ist für mich und meine Schwester sehr zufriedenstellend.
Genf
Für einen Mann ist der kleine Bauch überhaupt nicht ästhetisch. Ich kontaktierte Medespoir Schweiz für eine Fettabsaugung am Bauch im September 2019. Das Ergebnis hat mich umgehauen und ich war angenehm überrascht von der Qualität der Betreuung.
Genf
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