Die Narbenbehandlung umfasst alle Verfahren, mit denen sichtbare oder störende Narben verbessert werden können: von Silikonpflastern und Massagen über Injektionen, Laser, Microneedling und Unterspritzungen bis zur chirurgischen Narbenkorrektur. Narben entstehen, wenn die Haut nach einer Verletzung, Operation, Verbrennung, Akne oder Entzündung heilt. Sie lassen sich nie vollständig entfernen, können aber oft deutlich unauffälliger, flacher, weicher und farblich angepasster werden. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von der Art, dem Alter, der Lage und der Grösse der Narbe ab. Medespoir organisiert Narbenbehandlungen für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in Partnerkliniken in Tunesien, oft auch als Teil der Nachbetreuung nach einer Operation.
Diese Seite erklärt, wie Narben entstehen und reifen, welche Narbenarten es gibt, was Sie selbst in der Heilungsphase tun können, welche Behandlungen es für welche Narben gibt, welche Risiken bestehen und wann eine Behandlung in der Schweiz vorteilhafter ist. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Narben lassen sich nicht vollständig entfernen, aber oft deutlich verbessern. Welche Behandlung passt, hängt von der Narbenart ab: eingezogen, wulstig, Keloid, verfärbt oder verkürzend.
Narben reifen über zwölf bis achtzehn Monate. Frühe Pflege mit Silikon, Sonnenschutz und gegebenenfalls Druck beeinflusst das Ergebnis. Viele Behandlungen erfordern mehrere Sitzungen.
Keloide neigen zu Rückfällen und erfordern eine sorgfältige, oft kombinierte Behandlung. Ergebnisse sind individuell und können nicht garantiert werden.
Bei funktionellen Einschränkungen, etwa Narbenkontrakturen oder Verbrennungsnarben, sowie bei Unfallfolgen kann in der Schweiz eine Übernahme durch Unfall- oder Krankenversicherung geprüft werden. Kostenangaben sind indikativ und nicht vertraglich.
Wenn die Haut bis in die Lederhaut verletzt wird, kann sie sich nicht mehr vollständig in ihrer ursprünglichen Form regenerieren. Stattdessen bildet der Körper Ersatzgewebe, die Narbe. Die Wundheilung verläuft in mehreren Phasen. In der Entzündungsphase in den ersten Tagen wird die Wunde gereinigt, und Abwehrzellen wandern ein. In der Aufbauphase über einige Wochen bilden Bindegewebszellen neues Kollagen, und neue Blutgefässe wachsen ein, weshalb junge Narben oft rot und erhaben sind. In der Umbauphase, die zwölf bis achtzehn Monate dauern kann, wird das Kollagen neu geordnet, die Blutgefässe bilden sich zurück, und die Narbe wird flacher, weicher und heller.
Das Narbengewebe unterscheidet sich von gesunder Haut: Das Kollagen ist parallel statt netzartig angeordnet, es fehlen Haarfollikel, Schweiss- und Talgdrüsen, und die Narbe ist weniger elastisch. Wie eine Narbe aussieht, hängt von vielen Faktoren ab: der Art und Tiefe der Verletzung, der Spannung auf der Wunde, der Lage am Körper, Infektionen, der Wundversorgung, dem Alter, dem Hauttyp und der Veranlagung. Narben an Brust, Schultern, Oberarmen und Ohrläppchen neigen stärker zu Verdickungen als Narben im Gesicht.
Die meisten Narben werden mit der Zeit flach, hell und weich und fallen kaum auf. Sie liegen auf Hautniveau und verursachen keine Beschwerden.
Hypertrophe Narben sind rote, erhabene, oft juckende Narben, die auf den Bereich der ursprünglichen Wunde begrenzt bleiben. Sie entstehen häufig bei Spannung auf der Wunde, etwa an Gelenken oder am Brustbein, und nach Verbrennungen. Sie können sich im Laufe von Monaten bis Jahren teilweise von selbst zurückbilden.
Keloide sind wulstige, oft glänzende Wucherungen, die über den Rand der ursprünglichen Wunde hinauswachsen, manchmal auch nach kleinen Verletzungen wie Ohrlochstechen, Akne oder Impfungen. Sie bilden sich nicht von selbst zurück, können jucken und schmerzen und neigen nach einer Behandlung stark zu Rückfällen. Eine Neigung zu Keloiden ist teilweise erblich und bei dunkleren Hauttypen häufiger.
Atrophe Narben liegen unter dem Hautniveau, weil beim Heilen zu wenig Gewebe gebildet wurde. Typisch sind Aknenarben, Windpockennarben und Narben nach Verletzungen. Bei Aknenarben unterscheidet man spitze, schmale Narben, kastenförmige Narben mit steilen Rändern und wellenförmige Narben mit weichen Übergängen.
Narbenkontrakturen sind Narben, die sich zusammenziehen und die Beweglichkeit einschränken, besonders über Gelenken, am Hals oder an den Händen und häufig nach Verbrennungen. Sie können funktionelle Beschwerden verursachen und erfordern oft eine chirurgische Behandlung.
Manche Narben werden mit der Zeit breiter, besonders bei Spannung, oder bleiben dauerhaft rot, braun oder weisser als die umgebende Haut. Auch Dehnungsstreifen sind eine besondere Form von Narben in der Lederhaut.
Menschen haben seit jeher versucht, Narben zu pflegen und zu verbessern, mit Salben, Ölen und Pflanzenextrakten. Die moderne Narbenbehandlung entwickelte sich im zwanzigsten Jahrhundert mit dem besseren Verständnis der Wundheilung. Die plastische Chirurgie entwickelte Techniken wie die Z-Plastik, um Narben neu auszurichten und Kontrakturen zu lösen, besonders in der Behandlung von Kriegs- und Verbrennungsverletzungen. In den 1980er-Jahren wurde die Wirkung von Silikon auf Narben entdeckt, das heute zu den am besten untersuchten Behandlungen gehört. Kortisoninjektionen wurden zur Standardbehandlung bei Keloiden. Ab den 1990er-Jahren kamen Laser hinzu, zunächst Gefässlaser, später fraktionierte Laser, die die Behandlung von Aknenarben und Operationsnarben deutlich verbessert haben. Heute stehen zahlreiche Verfahren zur Verfügung, die oft kombiniert werden.
Eine seriöse Narbenbehandlung beginnt mit einer genauen Diagnose der Narbenart. Der Arzt erklärt, welche Verfahren für Ihre Narbe geeignet sind, welche Verbesserung realistisch ist und wie viele Sitzungen nötig sind. Er spricht offen über Risiken, insbesondere über Pigmentverschiebungen bei dunkleren Hauttypen und über Rückfälle bei Keloiden. Er empfiehlt bei jungen Narben zunächst Pflege und Geduld und rät von einer vorzeitigen chirurgischen Korrektur ab. Er weist auf mögliche Kostenübernahmen in der Schweiz hin und dokumentiert den Verlauf mit Fotos.
Vorsicht ist angebracht, wenn eine vollständige Entfernung der Narbe versprochen wird, wenn ein Keloid ohne Nachbehandlung einfach herausgeschnitten werden soll, wenn ein aggressiver Laser bei dunkler Haut ohne Aufklärung eingesetzt wird oder wenn eine junge Narbe ohne Not operiert werden soll.
Narben erzählen Geschichten, von Unfällen, Operationen, Krankheiten oder schwierigen Lebensphasen. Für manche Menschen sind sie kaum von Bedeutung, für andere eine tägliche Belastung, besonders wenn sie im Gesicht liegen, mit belastenden Erinnerungen verbunden sind oder Beschwerden verursachen. Aknenarben können das Selbstbewusstsein junger Menschen stark beeinträchtigen. Eine Narbenbehandlung kann das Wohlbefinden deutlich verbessern, wenn die Erwartungen realistisch sind. Wenn eine Narbe mit einem traumatischen Erlebnis verbunden ist oder sehr stark belastet, kann neben der medizinischen Behandlung auch eine psychologische Begleitung hilfreich sein.
Bei der Narbenbehandlung arbeiten oft verschiedene Fachärzte zusammen. Der Hautarzt beurteilt die Narbe, behandelt sie mit Injektionen, Lasern, Microneedling oder Peelings und kann Hauterkrankungen wie Akne behandeln, bevor Narben angegangen werden. Der plastische Chirurg übernimmt chirurgische Korrekturen, die Lösung von Kontrakturen und Hauttransplantationen. Bei Verbrennungsnarben sind oft zusätzlich Physiotherapeuten und Ergotherapeuten beteiligt. Für eine Behandlung über mehrere Sitzungen ist ein Ansprechpartner in der Schweiz wichtig, der den Verlauf begleitet.
Die ersten Monate nach einer Verletzung oder Operation sind entscheidend für das spätere Aussehen einer Narbe. Viele Massnahmen, die Sie selbst durchführen können, beeinflussen das Ergebnis deutlich.
Silikongel und Silikonpflaster gelten als bewährte Basisbehandlung zur Vorbeugung und Behandlung von hypertrophen Narben und Keloiden. Sie bilden eine Schutzschicht, halten die Narbe feucht und regulieren die Kollagenbildung. Silikon wird meist ab dem Abschluss der Wundheilung, nachdem die Fäden entfernt und die Wunde verschlossen ist, über mehrere Monate täglich angewendet, idealerweise viele Stunden am Tag. Die Wirkung zeigt sich allmählich.
Junge Narben sind besonders empfindlich gegenüber Sonnenlicht und können sich durch UV-Strahlung dauerhaft dunkel verfärben. Deshalb sollten Narben mindestens ein Jahr lang konsequent vor der Sonne geschützt werden, durch Kleidung, Pflaster oder ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
Sanfte Narbenmassagen, meist ab einigen Wochen nach der Heilung, können die Narbe geschmeidiger machen, Verklebungen mit dem darunterliegenden Gewebe lösen und Juckreiz lindern. Die Massage erfolgt mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen, oft mit einer Pflegecreme oder einem Silikongel.
Bei grossflächigen Narben, etwa nach Verbrennungen oder grossen Operationen, kann eine konsequente Kompression mit speziell angepasster Kleidung die Bildung hypertropher Narben verringern. Sie wird oft über viele Monate getragen.
Spannung auf einer frischen Narbe fördert eine Verbreiterung und Verdickung. In den ersten Wochen sollten Bewegungen, die die Narbe stark dehnen, vermieden werden. Nach einer Operation am Bauch oder an den Armen gelten die Empfehlungen des Chirurgen, etwa für eine Abdominoplastik oder ein Armlifting. Informationen zur Narbenpflege nach einer Bauchdeckenstraffung finden Sie auf der Seite zu den Narben nach einer Abdominoplastik.
Rauchen verschlechtert die Durchblutung und die Wundheilung und kann zu breiteren, auffälligeren Narben führen.
Bei hypertrophen Narben und Keloiden wird häufig ein Kortisonpräparat direkt in die Narbe gespritzt. Es hemmt die Kollagenbildung und die Entzündung, macht die Narbe flacher und weicher und lindert Juckreiz. Meist sind mehrere Injektionen im Abstand von einigen Wochen nötig. Mögliche Nebenwirkungen sind ein Einsinken der Haut, hellere Flecken und sichtbare Äderchen an der Injektionsstelle. Kortison kann mit anderen Wirkstoffen, etwa 5-Fluorouracil, kombiniert werden, um die Wirkung bei Keloiden zu verstärken.
Bei der Kryotherapie wird die Narbe mit flüssigem Stickstoff vereist, was das Narbengewebe schädigt und die Narbe flacher werden lassen kann. Sie wird vor allem bei kleineren Keloiden eingesetzt, oft in Kombination mit Kortison. Bei dunkleren Hauttypen kann sie helle Flecken hinterlassen.
Verschiedene Laser werden bei Narben eingesetzt. Gefässlaser, etwa der gepulste Farbstofflaser, behandeln Rötungen in jungen Narben und können hypertrophe Narben flacher machen. Informationen dazu finden Sie auf der Seite zum Gefässlaser. Fraktionierte Laser erzeugen feine Mikroverletzungen, die das Narbengewebe umbauen, und werden bei Aknenarben, Operations- und Verbrennungsnarben verwendet. Abtragende Laser glätten die Oberfläche erhabener oder unebener Narben. Meist sind mehrere Sitzungen nötig. Bei dunkleren Hauttypen besteht ein Risiko für Pigmentverschiebungen.
Beim Microneedling werden mit feinen Nadeln zahlreiche winzige Kanäle in der Haut erzeugt, die die Kollagenbildung anregen. Es eignet sich besonders bei eingezogenen Aknenarben und hat ein geringeres Pigmentrisiko als Laser, was es für dunklere Hauttypen interessant macht. Meist sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen nötig. Es kann mit PRP oder Wirkstoffseren kombiniert werden.
Bei der Subzision werden mit einer feinen Nadel oder Kanüle die Bindegewebsstränge unter einer eingezogenen Narbe durchtrennt, die die Narbe nach unten ziehen. Die Narbe hebt sich dadurch an. Die Subzision wird vor allem bei wellenförmigen Aknenarben eingesetzt, oft kombiniert mit anderen Verfahren.
Eingezogene Narben können mit Hyaluronsäure oder Eigenfett unterfüttert werden. Hyaluronsäure wirkt sofort, hält aber nur einige Monate. Eigenfett kann länger halten und soll zusätzlich die Qualität des Narbengewebes verbessern. Es wird auch bei grösseren eingezogenen Narben und bei verklebten Narben eingesetzt.
Peelings können oberflächliche Aknenarben und Verfärbungen verbessern. Bei tieferen Aknenarben wird teilweise hochkonzentrierte Trichloressigsäure punktuell in die Narbe aufgetragen.
Bei breiten, verzogenen oder ungünstig verlaufenden Narben kann die Narbe herausgeschnitten und neu vernäht werden. Durch besondere Schnitttechniken wie die Z-Plastik oder die W-Plastik lässt sich die Richtung einer Narbe verändern, Spannung verteilen oder eine Kontraktur lösen. Bei grossen Narben können Hautlappen oder Hauttransplantate nötig sein. Die neue Narbe durchläuft wieder die gesamte Reifung und sollte mit Silikon und Sonnenschutz nachbehandelt werden. Bei Keloiden ist eine alleinige Operation wegen der hohen Rückfallrate problematisch und wird meist mit Kortison oder einer Bestrahlung kombiniert.
Bei schweren oder immer wiederkehrenden Keloiden kann nach einer chirurgischen Entfernung eine niedrig dosierte Bestrahlung durchgeführt werden, um Rückfälle zu verhindern. Sie wird in spezialisierten Zentren nach sorgfältiger Abwägung eingesetzt.
Laser gehören zu den vielseitigsten Werkzeugen der Narbenbehandlung. Sie arbeiten mit Licht einer bestimmten Wellenlänge, das von bestimmten Strukturen in der Haut aufgenommen wird. Gefässlaser, etwa der gepulste Farbstofflaser, zielen auf den roten Blutfarbstoff und verschliessen die kleinen Gefässe, die junge Narben rot erscheinen lassen. Sie können auch das Wachstum hypertropher Narben bremsen und Juckreiz lindern. Fraktionierte Laser, sowohl abtragende als auch nicht abtragende, erzeugen in einem feinen Raster winzige Behandlungszonen in der Haut, zwischen denen unbehandelte Haut bleibt. Diese Zonen regen den Umbau des Narbengewebes an, während die unbehandelte Haut die Heilung beschleunigt. Abtragende fraktionierte Laser wirken stärker und erfordern etwas mehr Ausfallzeit, nicht abtragende sind sanfter, erfordern aber mehr Sitzungen.
Bei Verbrennungsnarben und grossen Operationsnarben haben fraktionierte Laser die Behandlungsmöglichkeiten deutlich erweitert. Sie können steife Narben weicher und beweglicher machen und die Oberfläche glätten. Bei dunkleren Hauttypen werden die Einstellungen vorsichtig gewählt, um Pigmentverschiebungen zu vermeiden, und manchmal wird die Haut vorbereitet. Nach jeder Laserbehandlung sind Sonnenschutz und eine sorgfältige Pflege wichtig. Die Wahl des Lasers und der Einstellungen erfordert Erfahrung und eine genaue Beurteilung der Narbe.
Viele Narben haben mehrere Eigenschaften, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Eine hypertrophe Narbe kann gleichzeitig rot, erhaben und steif sein. Eine Kombination aus Gefässlaser gegen die Rötung, Kortisoninjektionen gegen die Verdickung und fraktioniertem Laser gegen die Steifheit kann dann wirksamer sein als ein einzelnes Verfahren. Bei Aknenarben werden oft Subzision, Laser und Unterspritzungen kombiniert. Bei Keloiden sind Kombinationen die Regel. Manche Verfahren werden in einer Sitzung kombiniert, andere nacheinander in einem Abstand von einigen Wochen. Der Arzt legt ein Behandlungsschema fest, das an die Entwicklung der Narbe angepasst wird.
Die chirurgische Narbenkorrektur ist sinnvoll, wenn eine Narbe breit, verzogen, eingezogen oder ungünstig verlaufend ist und sich mit anderen Verfahren nicht ausreichend verbessern lässt. Bei der einfachen Exzision wird die Narbe herausgeschnitten und die Wunde spannungsarm in mehreren Schichten neu vernäht. Das Ziel ist eine schmalere, flachere Narbe. Bei Narben, die quer zu den natürlichen Spannungslinien der Haut verlaufen, können Techniken wie die Z-Plastik oder die W-Plastik die Richtung der Narbe verändern und sie in die Spannungslinien legen, wo sie weniger auffällt. Bei Kontrakturen löst die Z-Plastik die Verkürzung und verlängert die Narbe, sodass die Beweglichkeit verbessert wird.
Bei grossen Narben, etwa nach Verbrennungen, können Hautlappen aus der Umgebung verschoben oder Hauttransplantate eingesetzt werden. In manchen Fällen werden Gewebeexpander verwendet, die gesunde Haut in der Umgebung dehnen, um eine grosse Narbe später ersetzen zu können. Diese Eingriffe gehören in erfahrene Hände und werden oft in mehreren Schritten durchgeführt. Nach jeder chirurgischen Korrektur entsteht eine neue Narbe, die wieder reifen muss. Deshalb ist die Nachbehandlung mit Silikon, Sonnenschutz und gegebenenfalls Kortison oder Laser ein wichtiger Teil des Ergebnisses.
Am Tag einer Laser- oder Microneedling-Behandlung erscheinen Sie ohne Make-up oder Creme im Behandlungsbereich. Nach der Besprechung wird eine Betäubungscreme aufgetragen, die etwa eine halbe Stunde einwirkt. Die Behandlung selbst dauert je nach Fläche etwa fünfzehn bis sechzig Minuten. Danach wird die Haut gekühlt und mit einer beruhigenden Pflege und Sonnenschutz versorgt. Sie können die Klinik meist direkt verlassen. Bei einer chirurgischen Korrektur gelten die üblichen Abläufe einer Operation mit Vorgespräch, örtlicher Betäubung oder Narkose, Eingriff und Wundversorgung. Je nach Umfang können Sie die Klinik am selben Tag verlassen oder bleiben eine Nacht.
| Narbenart | Typische Behandlungen | Hinweise |
|---|---|---|
| Junge, rote Narbe | Silikon, Sonnenschutz, Gefässlaser | Frühe Behandlung beeinflusst die Reifung |
| Hypertrophe Narbe | Silikon, Druck, Kortisoninjektionen, Laser | Kann sich teilweise zurückbilden |
| Keloid | Kortison, Kryotherapie, Silikon, Operation mit Nachbehandlung, Bestrahlung | Hohe Rückfallneigung |
| Eingezogene Aknenarben | Microneedling, fraktionierter Laser, Subzision, Filler, TCA punktuell | Meist Kombination und mehrere Sitzungen |
| Breite, verzogene Operationsnarbe | Chirurgische Korrektur, danach Silikon | Neue Narbe reift erneut |
| Kontraktur | Chirurgische Lösung, Z-Plastik, Hauttransplantat, Physiotherapie | Funktionelle Verbesserung im Vordergrund |
| Verfärbte Narbe | Gefässlaser bei Rötung, Pigmentbehandlung bei dunklen Narben, Sonnenschutz | Weisse Narben schwer zu behandeln |
| Haarlose Narbe im Bart oder auf dem Kopf | Haartransplantation | Siehe Barttransplantation |
Diese Übersicht ist eine vereinfachte Orientierung. Viele Narben haben mehrere Eigenschaften, etwa eine Rötung und eine Verdickung, und werden mit einer Kombination von Verfahren behandelt. Die Wahl trifft der Arzt nach Untersuchung der Narbe.
Der Zeitpunkt der Behandlung spielt bei Narben eine wichtige Rolle. Silikon, Sonnenschutz und Massage sollten möglichst früh nach der Wundheilung beginnen. Gefässlaser können bei jungen, roten Narben bereits nach einigen Wochen eingesetzt werden. Kortisoninjektionen werden bei beginnender Verdickung früh eingesetzt, um die Entwicklung einer hypertrophen Narbe oder eines Keloids zu bremsen. Für eine chirurgische Narbenkorrektur wird dagegen meist empfohlen, die Reifung der Narbe über zwölf bis achtzehn Monate abzuwarten, weil sich viele Narben in dieser Zeit noch deutlich verbessern und eine vorzeitige Korrektur nicht nötig wäre. Ausnahmen gelten bei Kontrakturen mit funktionellen Einschränkungen, die früher behandelt werden können. Bei Aknenarben sollte die Akne selbst vor der Narbenbehandlung weitgehend abgeheilt sein.
In der Beratung wird die Narbe untersucht: ihre Art, ihr Alter, ihre Lage, Grösse, Farbe, Festigkeit und ob sie Beschwerden wie Juckreiz, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen verursacht. Der Arzt fragt nach der Entstehung der Narbe, früheren Behandlungen, einer Neigung zu Keloiden in Ihrer Familie, Ihrem Hauttyp und Ihren Erwartungen. Er erklärt, welche Behandlung oder Kombination er empfiehlt, wie viele Sitzungen nötig sind, welche Verbesserung realistisch ist und welche Risiken bestehen. Fotos dokumentieren den Ausgangszustand.
Der Ablauf hängt vom Verfahren ab. Injektionen und Kryotherapie dauern meist nur wenige Minuten. Laser- und Microneedling-Sitzungen dauern je nach Fläche etwa dreissig bis sechzig Minuten und erfolgen meist nach Auftragen einer Betäubungscreme. Eine chirurgische Narbenkorrektur erfolgt in örtlicher Betäubung oder in Narkose und dauert je nach Umfang von einer halben Stunde bis zu mehreren Stunden. Nach der Behandlung erhalten Sie Anweisungen zur Pflege.
Nach Laser- und Microneedling-Behandlungen ist die Haut meist für einige Tage gerötet und geschwollen, nach fraktionierten Lasern können kleine Krusten entstehen. Nach Injektionen kann die Stelle für einige Tage empfindlich sein. Nach einer chirurgischen Korrektur wird die Wunde versorgt, Fäden werden nach einigen Tagen bis zwei Wochen entfernt, und die neue Narbe wird mit Silikon und Sonnenschutz nachbehandelt. Bei allen Behandlungen ist ein konsequenter Sonnenschutz wichtig.
| Verfahren | Typische Sitzungen | Ausfallzeit |
|---|---|---|
| Silikon | Tägliche Anwendung über Monate | Keine |
| Kortisoninjektion | Mehrere im Abstand von einigen Wochen | Keine bis gering |
| Gefässlaser | Mehrere Sitzungen | Einige Tage Rötung oder Blutergüsse |
| Fraktionierter Laser | Mehrere Sitzungen | Einige Tage Rötung und Krusten |
| Microneedling | Mehrere Sitzungen | Ein bis drei Tage Rötung |
| Subzision | Eine bis mehrere Sitzungen | Einige Tage Schwellung und Blutergüsse |
| Chirurgische Korrektur | Meist einmal | Einige Tage bis Wochen je nach Umfang |
Die Pflege einer Narbe im ersten Jahr ist ein fortlaufender Prozess. In den ersten Wochen nach dem Wundverschluss steht der Schutz im Vordergrund: Die Narbe sollte sauber gehalten, nicht gedehnt und vor Sonne geschützt werden. Sobald die Wunde vollständig verschlossen ist, beginnt die Anwendung von Silikon, meist als Pflaster über Nacht und als Gel tagsüber. Nach einigen Wochen können sanfte Massagen hinzukommen, die die Narbe geschmeidiger machen. In den folgenden Monaten beobachten Sie die Narbe genau. Wenn sie sich verdickt, rot bleibt oder juckt, sollten Sie frühzeitig einen Arzt aufsuchen, weil eine frühe Behandlung mit Kortison oder Laser die Entwicklung einer hypertrophen Narbe oder eines Keloids bremsen kann. Der Sonnenschutz bleibt das ganze Jahr über wichtig, besonders im Sommer und bei Aufenthalten in sonnigen Regionen.
Tunesien hat einen grossen Teil des Jahres eine hohe Sonneneinstrahlung. Wer nach einer Operation oder einer Narbenbehandlung in Tunesien bleibt, sollte die Narben konsequent vor der Sonne schützen, durch Kleidung, Pflaster oder ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Strandaufenthalte und intensives Sonnenbaden sollten in den ersten Wochen nach einer Laserbehandlung oder Korrektur vermieden werden. Auch bei einem späteren Urlaub in sonnigen Ländern sollten junge Narben geschützt werden, weil sie sich durch UV-Strahlung dauerhaft dunkel verfärben können.
Die Kosten einer Narbenbehandlung hängen stark vom Verfahren und von der Zahl der Sitzungen ab. Silikonprodukte sind vergleichsweise günstig, müssen aber über Monate angewendet werden. Laser, Microneedling und Injektionen erfordern meist mehrere Sitzungen, sodass sich die Kosten summieren. Eine chirurgische Korrektur ist oft ein einmaliger Eingriff, erfordert aber eine Nachbehandlung. Bei einer Behandlung im Ausland kommen Reise- und Aufenthaltskosten für jede Sitzung hinzu. Bei Unfallfolgen oder funktionellen Einschränkungen kann eine Kostenübernahme in der Schweiz die Kosten erheblich verringern. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Narben im Gesicht sind besonders sichtbar und werden deshalb oft als besonders belastend empfunden. Gleichzeitig heilt die Gesichtshaut dank ihrer guten Durchblutung und der vielen Haarfollikel und Drüsen oft besser als die Haut am Körper, und Narben im Gesicht sprechen häufig gut auf Behandlungen an. Bei frischen Verletzungen im Gesicht ist eine sorgfältige Wundversorgung mit feinen Nähten der erste und wichtigste Schritt für ein gutes Ergebnis. Später können Laser, Microneedling, Unterspritzungen und chirurgische Korrekturen die Narbe verbessern. Im Gesicht ist besondere Sorgfalt nötig, weil schon kleine Veränderungen auffallen und Strukturen wie Augenlider, Lippen und Nasenflügel durch Narbenzug verzogen werden können. Bei Narben, die ein Augenlid oder die Lippe verziehen, steht die funktionelle Korrektur im Vordergrund, die in der Schweiz unter Voraussetzungen übernommen werden kann.
Manche Menschen überlegen, eine Narbe mit einem Tattoo zu überdecken. Das ist grundsätzlich möglich, sollte aber erst erfolgen, wenn die Narbe vollständig ausgereift ist, meist nach mindestens einem Jahr. Narbengewebe nimmt die Farbe anders auf als gesunde Haut, und die Linien können verschwimmen. Bei Keloiden oder hypertrophen Narben wird von Tattoos abgeraten, weil die Verletzung der Haut die Narbe verschlimmern kann. Eine medizinische Pigmentierung kann helle Narben farblich an die umgebende Haut angleichen. Sprechen Sie mit einem Arzt und einem erfahrenen Tätowierer, bevor Sie eine Narbe tätowieren lassen.
Die beste Narbenbehandlung beginnt bei der Versorgung der frischen Wunde. Eine gründlich gereinigte, spannungsfrei verschlossene Wunde heilt meist mit einer feineren Narbe als eine verschmutzte oder unter Spannung stehende Wunde. Bei grösseren oder klaffenden Wunden, besonders im Gesicht, sollte die Wunde möglichst rasch ärztlich versorgt werden, idealerweise innerhalb weniger Stunden. Kleinere Wunden werden sauber gehalten, mit einem geeigneten Verband feucht geschützt und nicht aufgekratzt. Eine feuchte Wundheilung unter einem Pflaster führt oft zu besseren Ergebnissen als das Austrocknen an der Luft mit einer dicken Kruste. Zeichen einer Infektion wie zunehmende Rötung, Schwellung, Wärme, Eiter oder Fieber sollten ärztlich behandelt werden, weil Infektionen die Narbenbildung verschlechtern.
Bei Narben, die die Beweglichkeit einschränken, etwa nach Verbrennungen, Operationen an Gelenken oder grossen Bauchoperationen, spielt die Physiotherapie eine wichtige Rolle. Gezielte Dehnübungen, manuelle Techniken zur Lösung von Verklebungen und Bewegungstraining helfen, die Beweglichkeit zu erhalten und Kontrakturen vorzubeugen. Nach chirurgischen Lösungen von Kontrakturen ist die Physiotherapie oft entscheidend für ein dauerhaftes Ergebnis. Sie wird meist in der Schweiz am Wohnort durchgeführt und kann bei medizinischer Indikation ärztlich verordnet werden.
Die Narbenbildung verändert sich im Laufe des Lebens. Bei jungen Menschen ist die Wundheilung aktiv, was einerseits eine schnelle Heilung bedeutet, andererseits aber häufiger zu kräftigen, hypertrophen Narben und Keloiden führt. Aknenarben entstehen vor allem in der Jugend und im jungen Erwachsenenalter. Im mittleren Lebensalter stehen häufig Operationsnarben im Vordergrund, etwa nach Kaiserschnitten, Bauchoperationen oder ästhetischen Eingriffen, sowie Dehnungsstreifen nach Schwangerschaften. Im höheren Alter heilen Wunden langsamer, die Narben werden aber oft feiner und weniger auffällig. Die Behandlung wird an diese Unterschiede angepasst: Bei jungen Menschen mit Keloidneigung ist Vorsicht bei Operationen geboten, bei älteren Menschen wird die langsamere Heilung berücksichtigt.
Jede Operation hinterlässt Narben. Bei ästhetischen Eingriffen werden die Schnitte so geplant, dass die Narben möglichst unauffällig sind: in natürlichen Falten, an verdeckten Stellen wie der Unterbrustfalte, der Bikinizone oder hinter dem Ohr, oder in der Haargrenze. Dennoch hängt das Aussehen der Narben auch von der Veranlagung und der Nachsorge ab. Nach Bauchdeckenstraffungen, Oberarm- und Oberschenkelstraffungen sind die Narben oft lang und können sich durch Spannung verbreitern. Nach Brustoperationen neigen Narben am Brustbein und in der Unterbrustfalte zu Verdickungen. Wer eine ästhetische Operation plant, sollte die Narben in die Entscheidung einbeziehen und sich über die Nachsorge informieren. Wenn eine Narbe nach einer Operation auffällig wird, stehen die auf dieser Seite beschriebenen Verfahren zur Verfügung, oft in Abstimmung mit dem operierenden Chirurgen.
Ein häufiges Missverständnis ist die Erwartung, eine Narbe könne vollständig entfernt werden. Tatsächlich lässt sich eine Narbe nur verbessern. Ein zweites Missverständnis betrifft den Zeitpunkt: Viele möchten eine junge, rote Narbe sofort operieren lassen, obwohl sie sich in den folgenden Monaten oft von selbst deutlich bessert. Ein drittes Missverständnis ist, dass ein Keloid einfach herausgeschnitten werden könne. Ohne Nachbehandlung kehrt es oft zurück. Und schliesslich wird die Bedeutung des Sonnenschutzes häufig unterschätzt, obwohl Sonne junge Narben dauerhaft verfärben kann.
Eine gute Planung einer Narbenbehandlung beruht auf einer genauen Analyse der Narbe. Der Arzt bestimmt die Narbenart, beurteilt Alter, Grösse, Farbe, Festigkeit und Beweglichkeit, fragt nach Beschwerden und einer Keloidneigung und berücksichtigt Ihren Hauttyp. Er erstellt einen Behandlungsplan mit einem oder mehreren Verfahren, legt die Reihenfolge und die Zahl der Sitzungen fest und erklärt, welche Verbesserung realistisch ist. Er dokumentiert den Ausgangszustand mit Fotos und vereinbart Kontrollen, um den Plan an die Entwicklung der Narbe anzupassen. Diese Sorgfalt ist die Grundlage für ein möglichst gutes Ergebnis und schützt vor Behandlungen, die die Narbe verschlechtern könnten.
Da viele Narbenbehandlungen mehrere Sitzungen erfordern, wird die Behandlung nach einem Aufenthalt in Tunesien oft in der Schweiz fortgesetzt. Bringen Sie dafür den Behandlungsbericht mit, der die angewendeten Verfahren, Geräte, Einstellungen oder Präparate und den Verlauf beschreibt. So kann ein Hautarzt oder plastischer Chirurg in der Schweiz die Behandlung nahtlos fortführen. Wenn eine chirurgische Korrektur in Tunesien durchgeführt wurde, übernimmt ein Arzt in der Schweiz die Kontrolle der Wundheilung und die Nachbehandlung der neuen Narbe mit Silikon, Kortison oder Laser.
Narbenbehandlungen sind bei fachgerechter Anwendung sicher, dennoch sind Nebenwirkungen möglich.
Wenden Sie sich an den Arzt bei zunehmender Rötung, Überwärmung, Schmerzen, Eiter oder Fieber nach einer Behandlung, bei einer rasch wachsenden Verdickung, bei Wundöffnungen nach einer Korrektur oder bei neuen dunklen Flecken. Eine Narbe, die sich plötzlich verändert, blutet oder nicht heilt, sollte immer ärztlich untersucht werden, weil in seltenen Fällen andere Erkrankungen dahinterstehen können. In der Schweiz wenden Sie sich an einen Hautarzt, Ihren Hausarzt oder in dringenden Fällen an eine Notfallstation.
Aknenarben gehören zu den häufigsten Gründen für eine Narbenbehandlung. Sie entstehen, wenn entzündete Akneherde die Lederhaut schädigen, besonders bei tiefen Entzündungen, bei spätem Behandlungsbeginn oder wenn Pickel ausgedrückt werden. Man unterscheidet spitze, schmale Narben, die wie kleine Einstiche aussehen, kastenförmige Narben mit steilen Rändern und flachem Boden und wellenförmige Narben, die durch Bindegewebsstränge unter der Haut entstehen und der Haut ein unebenes Relief geben. Daneben bleiben oft rötliche oder bräunliche Flecken zurück, die keine echten Narben sind und sich mit der Zeit und mit Peelings oder Lasern gut verbessern lassen.
Die Behandlung von Aknenarben erfordert meist eine Kombination von Verfahren, weil die verschiedenen Narbentypen unterschiedlich ansprechen. Spitze Narben werden oft punktuell mit hochkonzentrierter Säure oder kleinen Stanzen behandelt, kastenförmige Narben mit fraktionierten Lasern oder Microneedling, wellenförmige Narben mit Subzision und Unterspritzungen. Mehrere Sitzungen über Monate sind üblich, und eine deutliche Verbesserung ist oft möglich, eine vollständig glatte Haut aber selten. Vor der Behandlung sollte die Akne selbst weitgehend abgeheilt sein. Nach einer Behandlung mit Isotretinoin gegen Akne wird je nach Verfahren eine Wartezeit empfohlen.
Operationsnarben lassen sich oft durch eine sorgfältige Nachsorge positiv beeinflussen. Erfahrene Chirurgen legen Schnitte möglichst in natürliche Hautfalten oder an verdeckte Stellen und nähen spannungsarm. Nach der Operation helfen Silikon, Sonnenschutz, Massage und das Vermeiden von Spannung. Wenn eine Narbe dennoch breit, wulstig oder verfärbt wird, stehen Kortisoninjektionen, Laser und nach Abschluss der Reifung eine chirurgische Korrektur zur Verfügung. Bei Narben nach ästhetischen Operationen im Ausland ist es sinnvoll, den operierenden Chirurgen einzubeziehen und die Nachsorge frühzeitig zu planen.
Menschen mit dunklerer Haut haben bei Narben einige Besonderheiten. Sie neigen häufiger zu Keloiden und hypertrophen Narben, und Entzündungen hinterlassen häufiger dunkle Flecken, sogenannte postinflammatorische Hyperpigmentierungen. Gleichzeitig reagiert die Haut empfindlicher auf Wärme und Licht, weshalb Laser vorsichtig eingesetzt werden müssen. Microneedling, Subzision, Unterspritzungen und bestimmte sanfte Peelings sind oft sicherere Optionen. Vor einer Behandlung kann die Haut mit aufhellenden Cremes vorbereitet werden, und nach der Behandlung ist ein konsequenter Sonnenschutz besonders wichtig. Ein Arzt mit Erfahrung in der Behandlung dunklerer Haut kann die Risiken gut einschätzen.
Keloide sind eine besondere Herausforderung in der Narbenbehandlung. Sie entstehen durch eine überschiessende Kollagenbildung, die nicht zum Stillstand kommt, und wachsen über die Grenzen der ursprünglichen Wunde hinaus. Typische Stellen sind Ohrläppchen, Brustbein, Schultern, Oberarme, Nacken und Kieferlinie. Keloide können nach Operationen, Verletzungen, Piercings, Impfungen, Akne oder sogar ohne erkennbaren Auslöser entstehen. Die Neigung ist teilweise erblich und bei dunkleren Hauttypen häufiger.
Die Behandlung von Keloiden zielt darauf, sie flacher, weicher und weniger störend zu machen und Beschwerden wie Juckreiz und Schmerzen zu lindern. Eine vollständige, dauerhafte Entfernung ist schwierig. Häufig werden mehrere Verfahren kombiniert: Kortisoninjektionen, gegebenenfalls mit 5-Fluorouracil, Kryotherapie, Silikon und Druck. Eine chirurgische Entfernung allein führt bei Keloiden sehr häufig zu einem Rückfall, oft mit einem grösseren Keloid als zuvor. Deshalb wird eine Operation fast immer mit einer Nachbehandlung kombiniert, etwa mit Kortisoninjektionen in die frische Narbe, Druck oder einer niedrig dosierten Bestrahlung. Wer zu Keloiden neigt, sollte dies vor jeder Operation und vor Piercings mitteilen.
Verbrennungsnarben können ausgedehnt sein, sich zusammenziehen und die Beweglichkeit einschränken. Ihre Behandlung gehört meist in spezialisierte Zentren und umfasst Kompressionsbekleidung, Silikon, Physiotherapie, Laser, chirurgische Lösungen von Kontrakturen und Hauttransplantationen. Die Behandlung erstreckt sich oft über Jahre. Bei Verbrennungsnarben mit funktionellen Einschränkungen ist in der Schweiz eine Übernahme durch die Unfallversicherung oder die Krankenkasse häufig möglich, weshalb eine Behandlung in der Schweiz meist die erste Wahl ist.
Dehnungsstreifen entstehen, wenn die Haut schnell gedehnt wird, etwa in der Schwangerschaft, bei Gewichtszunahme, in der Pubertät oder beim Muskelaufbau, und die Fasern der Lederhaut einreissen. Frische Dehnungsstreifen sind rötlich oder violett, ältere weisslich und leicht eingesunken. Frische Streifen sprechen besser auf Behandlungen an, etwa auf Gefässlaser, fraktionierte Laser, Microneedling oder bestimmte Cremes. Alte, weisse Streifen lassen sich nur begrenzt verbessern. Bei ausgeprägten Dehnungsstreifen am Unterbauch können diese im Rahmen einer Abdominoplastik teilweise mit der überschüssigen Haut entfernt werden.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Ein Mann Ende zwanzig hat nach einer schweren Akne zahlreiche eingezogene Narben an den Wangen. Nach Abschluss der Aknebehandlung wird eine Kombination aus Subzision, fraktioniertem Laser und Microneedling in mehreren Sitzungen geplant. Der Arzt erklärt, dass eine deutliche Verbesserung möglich ist, eine vollständig glatte Haut aber nicht zu erwarten ist.
Eine Frau hat einige Monate nach einer Bauchdeckenstraffung eine rote, erhabene Narbe. Kortisoninjektionen, Silikon und ein Gefässlaser können die Narbe flacher und heller machen. Eine chirurgische Korrektur wird erst nach Abschluss der Reifung erwogen, falls nötig.
Ein junger Mann hat nach einem Ohrpiercing ein Keloid am Ohrläppchen. Eine chirurgische Entfernung mit anschliessenden Kortisoninjektionen und einem Druckclip wird geplant, verbunden mit der Aufklärung über das Rückfallrisiko.
Eine Frau hat nach einem Fahrradunfall eine breite, eingezogene Narbe an der Stirn. Nach Abschluss der Reifung kann eine chirurgische Korrektur mit Neuausrichtung der Narbe und anschliessender Laserbehandlung die Narbe deutlich unauffälliger machen. In der Schweiz kann eine Übernahme durch die Unfallversicherung geprüft werden.
Ein Mann Mitte fünfzig hat nach einer Herzoperation eine wulstige, juckende Narbe am Brustbein, die seit über einem Jahr besteht. Da es sich um eine Narbe nach einer medizinisch notwendigen Operation mit Beschwerden handelt, wird zuerst geprüft, ob die Behandlung in der Schweiz übernommen werden kann. Kortisoninjektionen und Silikon können die Narbe flacher machen und den Juckreiz lindern. Eine chirurgische Entfernung wird wegen der Keloidgefahr am Brustbein zurückhaltend gesehen.
Narbenbehandlungen erfordern eine genaue Diagnose, geeignete Geräte und Erfahrung mit verschiedenen Hauttypen. Eine falsche Einschätzung, etwa bei einer unerkannten Keloidneigung, oder ein zu aggressiver Laser bei dunkler Haut können eine Narbe verschlechtern. Wir prüfen die Rahmenbedingungen der Partnerkliniken und stellen Ihnen Angaben zu den Ärzten und Geräten auf Anfrage zur Verfügung. Da viele Narbenbehandlungen mehrere Sitzungen erfordern, besprechen wir mit Ihnen offen, ob eine Behandlung in Tunesien sinnvoll ist oder ob die Behandlung besser in der Schweiz erfolgt. Nach der Rückkehr stehen wir für Fragen zur Verfügung, und bei Komplikationen wenden Sie sich an einen Hautarzt in der Schweiz.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Wie alt ist die Narbe, und hat sie sich in den letzten Monaten noch verändert? Ist sie eingezogen, erhaben, wulstig, verfärbt oder verkürzend? Verursacht sie Beschwerden wie Juckreiz, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen? Neigen Sie oder Ihre Familie zu Keloiden? Welchen Hauttyp haben Sie? Ist die Narbe durch einen Unfall entstanden, sodass eine Versicherung zuständig sein könnte? Wie viele Sitzungen und wie viel Ausfallzeit können Sie einplanen? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie gezielt in die Beratung gehen und gemeinsam mit dem Arzt das passende Vorgehen wählen.
Unser Team begleitet Sie von der ersten Anfrage bis zur Nachsorge. Wir leiten Fotos Ihrer Narbe an den Arzt weiter, der eine erste Einschätzung gibt. Wir besprechen offen, ob eine Behandlung in Tunesien für Sie sinnvoll ist, etwa eine chirurgische Korrektur oder eine Behandlung im Rahmen eines anderen Aufenthalts, oder ob eine Serie in der Schweiz praktischer wäre. Wenn eine Übernahme durch Ihre Versicherung in der Schweiz möglich sein könnte, weisen wir Sie darauf hin.
Narben lassen sich mit den heutigen Verfahren oft deutlich verbessern, auch wenn sie nie vollständig verschwinden. Der wichtigste Schritt ist die richtige Einordnung der Narbenart, weil eingezogene Narben, hypertrophe Narben, Keloide und Kontrakturen ganz unterschiedlich behandelt werden. Frühe Pflege mit Silikon und Sonnenschutz, Geduld während der Reifung und eine Kombination geeigneter Verfahren führen meist zu den besten Ergebnissen. Da viele Behandlungen mehrere Sitzungen erfordern und bei Unfallfolgen oder funktionellen Einschränkungen eine Kostenübernahme in der Schweiz möglich sein kann, ist eine Behandlung in der Schweiz oft vorteilhaft. Eine Behandlung in Tunesien kann sinnvoll sein, etwa für eine chirurgische Korrektur oder als Teil eines anderen Aufenthalts.
In der Beratung werden die Entstehung der Narbe, ihr Alter, Beschwerden, frühere Behandlungen, Ihr Hauttyp, eine familiäre Neigung zu Keloiden, Vorerkrankungen und Medikamente besprochen. Der Arzt untersucht die Narbe, beurteilt Art, Grösse, Farbe, Festigkeit und Beweglichkeit und klärt, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche Verfahren in Frage kommen. Er erklärt, welche Verbesserung realistisch ist, wie viele Sitzungen nötig sind und welche Risiken bestehen. Bei Narben nach Unfällen oder mit funktionellen Einschränkungen weist er auf mögliche Kostenübernahmen in der Schweiz hin.
Meiden Sie in den Wochen vor einer Laserbehandlung intensive Sonne und Selbstbräuner im Behandlungsbereich. Informieren Sie den Arzt über Medikamente, besonders über blutverdünnende Mittel und über eine kürzliche Einnahme von Isotretinoin. Bei Neigung zu Lippenherpes wird vor Behandlungen im Gesicht oft vorbeugend ein Medikament gegeben. Bringen Sie Berichte über frühere Operationen und Behandlungen der Narbe mit. Bei einer chirurgischen Korrektur gelten zusätzlich die üblichen Vorbereitungen für eine Operation, etwa der Verzicht auf Rauchen.
Nach der Rückkehr setzen Sie die Pflege mit Silikon, Sonnenschutz und gegebenenfalls Massage fort. Viele Narbenbehandlungen erfordern mehrere Sitzungen, die Sie nach Absprache in der Schweiz oder bei einem weiteren Aufenthalt in Tunesien durchführen lassen können. Bringen Sie den Behandlungsbericht mit, damit ein Arzt in der Schweiz die Behandlung fortsetzen kann. Dokumentieren Sie den Verlauf mit Fotos und senden Sie bei Fragen Bilder an unser Team.
Narben lassen sich deutlich verbessern, aber nicht vollständig entfernen. Ziel ist eine unauffälligere, flachere und weichere Narbe.
Manche Pflegeprodukte können die Narbe geschmeidiger machen. Silikonprodukte sind am besten untersucht. Keine Creme lässt eine Narbe verschwinden.
Eine Entfernung allein führt bei Keloiden sehr häufig zu einem Rückfall. Eine Nachbehandlung ist fast immer nötig.
Für eine chirurgische Korrektur wird meist empfohlen, die Reifung der Narbe über zwölf bis achtzehn Monate abzuwarten, weil sich viele Narben noch deutlich verbessern.
Das Gegenteil ist der Fall. Junge Narben können sich durch Sonne dauerhaft dunkel verfärben.
| Kriterium | Behandlung in der Schweiz | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Kosten bei Selbstzahlung | Höheres Kostenniveau | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Kostenübernahme | Bei Unfallfolgen und funktionellen Einschränkungen möglich | Grundsätzlich keine Vergütung durch die Grundversicherung |
| Mehrere Sitzungen | Einfach planbar | Mehrere Reisen oder Kombination mit anderem Aufenthalt |
| Chirurgische Korrektur | Am Wohnort | Einmaliger Aufenthalt, Nachsorge danach in der Schweiz |
| Nachkontrollen | Am Wohnort | Kontrolle vor Ort, danach Hautarzt und Fernbetreuung |
Medespoir ist eine Vermittlungs- und Organisationsagentur für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz. Wir arbeiten mit Partnerkliniken in Tunesien zusammen, deren Rahmenbedingungen wir vor einer Zusammenarbeit prüfen. Angaben zu Qualifikationen der Ärzte und zu den verwendeten Geräten stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Mehr dazu auf der Seite Unsere Kliniken. Die medizinische Verantwortung liegt beim behandelnden Arzt und der Klinik. Wenn eine Behandlung in der Schweiz für Sie vorteilhafter wäre, etwa wegen einer möglichen Kostenübernahme oder mehrerer Sitzungen, sagen wir Ihnen das offen.
Die Kosten hängen vom Verfahren, der Grösse der Narbe, der Zahl der Sitzungen, Kombinationen, der Klinik und dem Aufenthalt ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Behandlung in Praxis oder Klinik, ohne Reise |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Reisekosten für mehrere Sitzungen berücksichtigen |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Eine rein ästhetische Narbenbehandlung ist keine Pflichtleistung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG. Anders kann es bei Narben mit funktionellen Einschränkungen sein, etwa bei Kontrakturen, bei Verbrennungsnarben, bei schmerzhaften oder stark juckenden Keloiden oder bei entstellenden Narben nach Krankheiten. Dann kann in der Schweiz eine Übernahme nach vorgängiger Kostengutsprache geprüft werden. Narben nach Unfällen fallen häufig in die Zuständigkeit der Unfallversicherung nach UVG, die unter Umständen auch Narbenkorrekturen übernimmt. Klären Sie dies vor einer selbst bezahlten Behandlung mit Ihrer Versicherung.
Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung grundsätzlich nicht vergütet. Das KVG folgt dem Territorialitätsprinzip. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt.
Weitere praktische Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Aufenthalt in Tunesien.
| Tag | Programm | Hinweise |
|---|---|---|
| Tag 1 | Ankunft, Empfang, Transfer | Berichte über die Narbe mitbringen |
| Tag 2 | Beratung, Behandlung | Verfahren und Sitzungen besprechen |
| Tag 3 bis 5 | Kontrolle, bei Korrektur längerer Aufenthalt | Sonnenschutz, Pflege |
| Rückreise | Je nach Verfahren | Behandlungsbericht mitnehmen |
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Narben, die sich plötzlich verändern, bluten oder nicht heilen, sollten ärztlich untersucht werden.
Narben lassen sich verbessern, aber nicht vollständig entfernen. Ergebnisse sind individuell verschieden und können nicht garantiert werden.
Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nach KVG grundsätzlich nicht vergütet. Eine allfällige Kostenübernahme setzt eine vorgängige Kostengutsprache voraus.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Ersatzgewebe, das der Körper bildet, wenn die Haut bis in die Lederhaut verletzt wurde. Es unterscheidet sich von gesunder Haut durch parallel angeordnetes Kollagen und das Fehlen von Haarfollikeln und Drüsen.
Nein, Narben lassen sich deutlich verbessern, aber nicht vollständig entfernen. Ziel ist eine unauffälligere, flachere, weichere und farblich angepasste Narbe.
Meist zwölf bis achtzehn Monate. In dieser Zeit wird die Narbe flacher, weicher und heller.
Weil in der Aufbauphase neue Blutgefässe in die Narbe einwachsen. Mit der Reifung bilden sie sich zurück, und die Narbe wird heller.
Eine eingezogene Narbe unter dem Hautniveau, etwa nach Akne oder Windpocken, weil beim Heilen zu wenig Gewebe gebildet wurde.
Eine Narbe, die sich zusammenzieht und die Beweglichkeit einschränkt, häufig über Gelenken oder nach Verbrennungen.
Von Art und Tiefe der Verletzung, Spannung, Lage am Körper, Infektionen, Wundversorgung, Alter, Hauttyp und Veranlagung.
An Brust, Schultern, Oberarmen, Ohrläppchen und über Gelenken, weil dort mehr Spannung besteht oder die Haut stärker zu Verdickungen neigt.
Ja, sie sind eine besondere Form von Narben, bei denen die Fasern der Lederhaut durch schnelle Dehnung einreissen.
Silikon anwenden, die Narbe mindestens ein Jahr vor Sonne schützen, nach der Heilung sanft massieren, Spannung vermeiden und nicht rauchen.
Silikon bildet eine Schutzschicht, hält die Narbe feucht und reguliert die Kollagenbildung. Es gilt als bewährte Basisbehandlung bei hypertrophen Narben und Keloiden.
Meist ab dem Abschluss der Wundheilung, wenn die Fäden entfernt und die Wunde verschlossen ist.
Meist über mehrere Monate täglich, idealerweise viele Stunden am Tag. Die Wirkung zeigt sich allmählich.
Weil junge Narben sich durch UV-Strahlung dauerhaft dunkel verfärben können. Der Schutz sollte mindestens ein Jahr lang erfolgen.
Bei grossflächigen Narben, etwa nach Verbrennungen, kann eine konsequente Kompression mit angepasster Kleidung die Bildung hypertropher Narben verringern.
Manche können die Narbe geschmeidiger machen. Silikonprodukte sind am besten untersucht. Keine Creme lässt eine Narbe verschwinden.
Sie hemmen die Kollagenbildung und die Entzündung, machen die Narbe flacher und weicher und lindern Juckreiz. Meist sind mehrere Injektionen nötig.
Mögliche Nebenwirkungen sind ein Einsinken der Haut, hellere Flecken und sichtbare Äderchen an der Injektionsstelle.
Ein Wirkstoff, der die Zellteilung hemmt und manchmal mit Kortison kombiniert in Keloide gespritzt wird, um die Wirkung zu verstärken.
Das Vereisen der Narbe mit flüssigem Stickstoff, das das Narbengewebe schädigt und kleinere Keloide flacher werden lassen kann.
Ein Gefässlaser, der gezielt Blutgefässe behandelt. Er wird bei roten, jungen Narben und hypertrophen Narben eingesetzt.
Er erzeugt feine Mikroverletzungen in einem Raster, die den Umbau des Narbengewebes und die Bildung von neuem Kollagen anregen.
Feine Nadeln erzeugen winzige Kanäle, die die Kollagenbildung anregen. Es eignet sich besonders bei eingezogenen Aknenarben und hat ein geringes Pigmentrisiko.
Das Durchtrennen von Bindegewebssträngen unter einer eingezogenen Narbe mit einer feinen Nadel, damit sich die Narbe anhebt.
Ja, Hyaluronsäure kann eingezogene Narben sofort anheben, hält aber nur einige Monate. Eigenfett kann länger halten.
Es kann eingezogene Narben unterfüttern, Verklebungen lösen und soll die Qualität des Narbengewebes verbessern.
Die Narbe wird herausgeschnitten und neu vernäht, oft mit Techniken wie der Z-Plastik, um ihre Richtung zu verändern oder Spannung zu verteilen.
Eine Schnitttechnik, bei der die Narbe in Z-Form umgestaltet wird. So lässt sich ihre Richtung ändern, Spannung verteilen oder eine Kontraktur lösen.
Bei schweren oder wiederkehrenden Keloiden nach einer chirurgischen Entfernung, um Rückfälle zu verhindern. Sie erfolgt in spezialisierten Zentren.
Oberflächliche Aknenarben und Verfärbungen lassen sich mit Peelings verbessern. Bei tieferen Narben sind andere Verfahren meist wirksamer.
Weil sich viele Narben in den ersten zwölf bis achtzehn Monaten noch deutlich verbessern und eine vorzeitige Korrektur nicht nötig wäre.
Bei Kontrakturen mit funktionellen Einschränkungen, die die Beweglichkeit behindern, kann eine frühere Behandlung sinnvoll sein.
Wenn entzündete Akneherde die Lederhaut schädigen, besonders bei tiefen Entzündungen, spätem Behandlungsbeginn oder wenn Pickel ausgedrückt werden.
Spitze, schmale Narben, kastenförmige Narben mit steilen Rändern und wellenförmige Narben, die durch Bindegewebsstränge unter der Haut entstehen.
Oft punktuell mit hochkonzentrierter Säure oder durch kleine Stanzen, bei denen die Narbe herausgeschnitten und vernäht wird.
Häufig mit fraktionierten Lasern oder Microneedling, manchmal ergänzt durch Unterspritzungen.
Oft mit Subzision, die die Stränge unter der Haut löst, kombiniert mit Unterspritzungen oder Microneedling.
Rötliche oder bräunliche Flecken nach Akne sind meist keine echten Narben, sondern Verfärbungen, die mit der Zeit, mit Peelings oder Lasern gut verblassen.
Ja, weitgehend. Sonst entstehen neue Narben, und manche Behandlungen können aktive Akne verschlimmern.
Je nach Verfahren wird eine Wartezeit empfohlen, weil die Wundheilung unter Isotretinoin beeinträchtigt sein kann. Der Arzt legt den Zeitpunkt fest.
Meist mehrere Sitzungen über Monate, oft mit einer Kombination verschiedener Verfahren.
Eine deutliche Verbesserung ist oft möglich, eine vollständig glatte Haut aber selten.
Weil die Neigung zur überschiessenden Kollagenbildung bestehen bleibt. Ohne Nachbehandlung entsteht in der neuen Narbe häufig ein erneutes, manchmal grösseres Keloid.
Mit Kortisoninjektionen in die frische Narbe, Druck, Silikon oder in schweren Fällen einer niedrig dosierten Bestrahlung.
An Ohrläppchen, Brustbein, Schultern, Oberarmen, Nacken und Kieferlinie.
Teilweise ja. Wer Familienangehörige mit Keloiden hat oder selbst schon Keloide hatte, sollte dies vor Operationen und Piercings mitteilen.
Ja, besonders am Ohrläppchen und am Ohrknorpel. Wer zu Keloiden neigt, sollte auf Piercings verzichten.
Häufig, und sie können auch schmerzen. Kortisoninjektionen lindern diese Beschwerden oft deutlich.
Ein spezieller Clip übt nach der Entfernung eines Keloids am Ohrläppchen konstanten Druck aus, der die Rückfallgefahr verringern kann.
Keloide sind gutartig. Eine Narbe, die sich plötzlich verändert, blutet oder nicht heilt, sollte aber ärztlich untersucht werden.
Ja, dunklere Hauttypen neigen häufiger zu Keloiden, weshalb bei Operationen und Behandlungen besondere Vorsicht geboten ist.
Mit Kompressionsbekleidung, Silikon, Physiotherapie, Lasern, chirurgischen Lösungen von Kontrakturen und Hauttransplantationen, meist in spezialisierten Zentren.
Frische, rötliche Streifen sprechen besser auf Gefässlaser, fraktionierte Laser, Microneedling oder Cremes an. Alte, weisse Streifen lassen sich nur begrenzt verbessern.
Bei einer Bauchdeckenstraffung werden Dehnungsstreifen am Unterbauch teilweise mit der überschüssigen Haut entfernt.
Weisse Narben ohne Pigment sind schwer zu behandeln. Manche Laser oder medizinische Pigmentierungen können sie etwas angleichen.
Mit Sonnenschutz, aufhellenden Cremes, Peelings oder Pigmentlasern, je nach Ursache der Verfärbung.
Ähnlich wie Aknenarben, etwa mit punktueller Säurebehandlung, Stanzen, Microneedling oder Lasern.
Ja, Gesichtsnarben sprechen oft gut an, weil die Gesichtshaut gut durchblutet ist. Die Behandlung erfordert besondere Sorgfalt.
Ja, mit einer Haartransplantation, etwa bei Narben im Bart oder auf der Kopfhaut. Die Anwachsrate kann in Narbengewebe geringer sein.
Ja, mit Lasern, Microneedling oder einer chirurgischen Korrektur. Eine einfühlsame Beratung und gegebenenfalls psychologische Begleitung sind dabei wichtig.
Mit Silikon, Sonnenschutz und Massage in der Heilungsphase. Bei eingezogenen oder wulstigen Narben können Injektionen, Laser oder eine Korrektur helfen.
Rötung, Schwellung, Blutergüsse, Pigmentverschiebungen, Einsinken der Haut nach Kortison, Rückfälle bei Keloiden, selten Infektionen und eine unzureichende Wirkung.
Selten, etwa wenn eine Keloidneigung unterschätzt wird oder eine Infektion auftritt. Eine genaue Diagnose verringert dieses Risiko.
Weil die Pigmentzellen dunklerer Haut stärker auf Entzündungen und Wärme reagieren. Laser werden daher vorsichtig eingesetzt, und Microneedling wird oft bevorzugt.
Zunehmende Rötung, Überwärmung, Schmerzen, Eiter, Fieber, rasch wachsende Verdickungen, Wundöffnungen oder neue dunkle Flecken.
Wenn sie sich plötzlich verändert, blutet, nicht heilt oder ungewöhnlich wächst, weil in seltenen Fällen andere Erkrankungen dahinterstehen können.
Selten können alte Narben jucken, schmerzen oder sich verändern. Veränderungen sollten ärztlich beurteilt werden.
Der Arzt untersucht die Narbe, fragt nach Entstehung, Alter, Beschwerden, früheren Behandlungen, Hauttyp und Keloidneigung und erklärt die passenden Verfahren und realistischen Ergebnisse.
Je nach Fläche meist etwa dreissig bis sechzig Minuten, oft nach Auftragen einer Betäubungscreme.
Die meisten Verfahren sind mit Betäubungscreme oder örtlicher Betäubung gut erträglich. Injektionen können kurz unangenehm sein.
Das hängt vom Verfahren und der Narbe ab. Laser, Microneedling und Injektionen erfordern meist mehrere Sitzungen, eine chirurgische Korrektur oft nur eine.
Meist einige Tage, nach fraktionierten Lasern können zusätzlich kleine Krusten entstehen.
Eine rein ästhetische Behandlung nicht. Bei funktionellen Einschränkungen, Verbrennungsnarben oder belastenden Keloiden kann in der Schweiz nach Kostengutsprache eine Übernahme geprüft werden.
Narben nach Unfällen fallen häufig in die Zuständigkeit der Unfallversicherung, die unter Umständen auch Korrekturen übernimmt. Klären Sie dies vorher.
Mehrere Sitzungen bedeuten mehrere Reisen. Eine chirurgische Korrektur oder eine Behandlung im Rahmen eines anderen Aufenthalts ist oft sinnvoller.
Ja, mit dem Behandlungsbericht kann ein Arzt in der Schweiz die Behandlung fortsetzen.
Berichte über die Operation oder Verletzung, frühere Behandlungen der Narbe, Angaben zu Medikamenten und einer Keloidneigung.
Achten Sie auf eine genaue Diagnose der Narbenart, ehrliche Aufklärung über Grenzen und Risiken, geeignete Geräte, Erfahrung mit Ihrem Hauttyp und eine Dokumentation des Verlaufs.
Mit milder Reinigung, beruhigender Pflege, konsequentem Sonnenschutz und ohne Kratzen an Krusten.
Das hängt von der Lage und Grösse ab. Oft wird empfohlen, einige Wochen Bewegungen zu vermeiden, die die neue Narbe dehnen.
Im Gesicht meist nach etwa fünf bis sieben Tagen, am Körper nach etwa zehn bis vierzehn Tagen.
Ja, die neue Narbe durchläuft wieder die gesamte Reifung und sollte mit Silikon, Sonnenschutz und gegebenenfalls Massage nachbehandelt werden.
Konsequenter Sonnenschutz ist nach jeder Behandlung wichtig. Nach Laserbehandlungen sollte direkte Sonne einige Wochen gemieden werden.
Die Entzündungsphase in den ersten Tagen, die Aufbauphase über einige Wochen und die Umbauphase, die zwölf bis achtzehn Monate dauern kann.
Weil bei der Narbenbildung keine neuen Haarfollikel entstehen. Narbengewebe enthält auch keine Schweiss- und Talgdrüsen.
Weil das Kollagen in Narben parallel statt netzartig angeordnet ist und elastische Fasern fehlen.
In der Heilungsphase durch die Aktivität der Nerven und Entzündungsbotenstoffe, bei hypertrophen Narben und Keloiden auch dauerhaft. Silikon, Massage und Kortison können helfen.
Weil die Zugkraft das junge Narbengewebe auseinanderzieht. Deshalb wird nach Operationen empfohlen, Spannung in den ersten Wochen zu vermeiden.
Die Wirkung von Silikon auf Narben wurde in den 1980er-Jahren beschrieben. Es gehört heute zu den am besten untersuchten Behandlungen.
Kinder bilden oft kräftigere Narben, die länger rot bleiben können. Medespoir vermittelt keine ästhetischen Behandlungen an Minderjährige.
Ältere Haut bildet oft feinere, weniger auffällige Narben, heilt aber langsamer.
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiss, Vitaminen und Spurenelementen unterstützt die Wundheilung. Ein Mangel kann sie verzögern.
Möglichst in natürlichen Falten oder an verdeckten Stellen wie der Unterbrustfalte, der Bikinizone, hinter dem Ohr oder in der Haargrenze, damit die Narben unauffällig bleiben.
Weil lange Narben an Bauch, Armen oder Oberschenkeln unter Spannung stehen, die das junge Narbengewebe auseinanderziehen kann.
Ja, die aktive Wundheilung führt bei jungen Menschen häufiger zu hypertrophen Narben und Keloiden.
Ja, der Chirurg kennt die Operation und kann frühzeitig Massnahmen wie Kortison oder Silikon empfehlen oder eine spätere Korrektur planen.
Deutlich. Auch bei perfekter Technik können manche Menschen breitere oder wulstige Narben bilden, besonders bei familiärer Neigung.
Ja, Lage, Länge und mögliche Entwicklung der Narben sollten in die Entscheidung einbezogen werden.
Meist wird davon abgeraten, weil sich junge Narben in den folgenden Monaten oft von selbst deutlich bessern.
Anfangs ist sie oft rot und erhaben, dann wird sie allmählich flacher, weicher und heller, bis sie nach zwölf bis achtzehn Monaten reif ist.
Wie alt die Narbe ist, welche Art sie hat, ob sie Beschwerden verursacht, ob eine Keloidneigung besteht, welcher Hauttyp vorliegt, ob eine Versicherung zuständig sein könnte und wie viele Sitzungen realistisch sind.
Weil eingezogene Narben, hypertrophe Narben, Keloide und Kontrakturen ganz unterschiedlich behandelt werden. Eine falsche Behandlung kann die Narbe verschlechtern.
Eine unerkannte Keloidneigung, ein zu aggressiver Laser bei dunkler Haut, Infektionen, Sonne, Spannung und das Aufkratzen oder Abziehen von Krusten.
Oft eine chirurgische Korrektur oder eine Behandlung im Rahmen eines anderen Aufenthalts. Serien mit mehreren Sitzungen sind in der Schweiz meist praktischer.
Bei gutem, gleichmässigem Licht, aus der Nähe und aus etwas Entfernung, idealerweise mit einem Massstab und immer aus der gleichen Perspektive.
Bei Keloiden sind Rückfälle häufig. Andere Narben bleiben nach einer erfolgreichen Behandlung meist stabil, können sich aber durch Sonne verfärben.
Abtragende Laser entfernen winzige Hautzonen und wirken stärker, mit etwas mehr Ausfallzeit. Nicht abtragende Laser erhitzen das Gewebe ohne Abtragung, sind sanfter und erfordern mehr Sitzungen.
Ja, fraktionierte Laser können steife Narben weicher und beweglicher machen und die Oberfläche glätten, oft über mehrere Sitzungen.
Weil viele Narben mehrere Eigenschaften haben, etwa Rötung, Verdickung und Steifheit, die jeweils mit einem anderen Verfahren am besten behandelt werden.
Manche Verfahren lassen sich in einer Sitzung kombinieren, andere werden nacheinander im Abstand von einigen Wochen durchgeführt.
Meist einige Wochen, damit die Haut sich erholt und die Wirkung beurteilt werden kann.
Meist nach einigen Tagen, wenn die Haut sich beruhigt hat und keine Krusten mehr vorhanden sind.
Ja, mit vorsichtigen Einstellungen und gegebenenfalls Vorbereitung der Haut. Microneedling ist bei dunkler Haut oft eine sicherere Alternative.
Die Narbe wird herausgeschnitten und die Wunde spannungsarm in mehreren Schichten neu vernäht, um eine schmalere, flachere Narbe zu erreichen.
Natürliche Linien, entlang derer die Haut die geringste Spannung hat. Narben, die in diesen Linien verlaufen, fallen weniger auf.
Ein Ballon, der unter gesunde Haut eingesetzt und schrittweise gefüllt wird, um die Haut zu dehnen. Die gewonnene Haut kann später eine grosse Narbe ersetzen.
Ein Stück gesunder Haut mit eigener Blutversorgung, das aus der Umgebung verschoben wird, um eine Narbe oder einen Defekt zu ersetzen.
Meist etwa eine halbe Stunde, bevor die Behandlung beginnt.
Anfangs sauber halten und schützen, nach Wundverschluss Silikon anwenden, nach einigen Wochen sanft massieren, konsequent Sonnenschutz verwenden und Veränderungen frühzeitig ärztlich beurteilen lassen.
Frühzeitig, wenn die Narbe sich verdickt, rot bleibt oder juckt, weil eine frühe Behandlung die Entwicklung einer hypertrophen Narbe oder eines Keloids bremsen kann.
Mit Kleidung, Pflastern oder einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, und indem Sie Strand und intensives Sonnenbaden in den ersten Wochen meiden.
Silikonprodukte sind vergleichsweise günstig, müssen aber über Monate angewendet werden. Die Gesamtkosten hängen vom Verfahren und der Zahl der Sitzungen ab.
Oft ja, weil die Gesichtshaut gut durchblutet ist und viele Haarfollikel und Drüsen enthält, aus denen sich die Haut erneuert.
Grundsätzlich ja, aber erst nach vollständiger Reifung, meist nach mindestens einem Jahr. Bei Keloiden oder hypertrophen Narben wird davon abgeraten.
Das Einbringen von hautfarbenem Pigment in helle Narben, um sie farblich an die umgebende Haut anzugleichen.
Hier steht die funktionelle Korrektur im Vordergrund, die in der Schweiz unter Voraussetzungen von der Versicherung übernommen werden kann.
Sauber halten, bei grösseren Wunden rasch ärztlich versorgen lassen, feucht unter einem Pflaster heilen lassen, nicht aufkratzen und Infektionszeichen ernst nehmen.
Eine feuchte Wundheilung unter einem geeigneten Pflaster führt oft zu besseren Ergebnissen als das Austrocknen mit einer dicken Kruste.
Bei Narben, die die Beweglichkeit einschränken, etwa nach Verbrennungen oder Operationen an Gelenken. Dehnübungen und manuelle Techniken beugen Kontrakturen vor.
Die angewendeten Verfahren, Geräte, Einstellungen oder Präparate, die Zahl der Sitzungen und den Verlauf, damit ein Arzt die Behandlung fortsetzen kann.
Eine dunkle Verfärbung, die nach einer Entzündung der Haut zurückbleibt, etwa nach Akne oder einer Behandlung. Sie ist bei dunklerer Haut häufiger und verblasst oft mit Zeit und Sonnenschutz.
Oft Microneedling, Subzision, Unterspritzungen und sanfte Peelings, während Laser vorsichtig und mit angepassten Einstellungen eingesetzt werden.
Weil am Brustbein durch Atmung und Bewegung ständig Spannung auf der Narbe liegt und die Haut dort stärker zu hypertrophen Narben und Keloiden neigt.
Ja, auch ältere Keloide sprechen oft auf Kortisoninjektionen an, meist über mehrere Sitzungen. Eine vollständige Rückbildung ist aber selten.
Ja, viele Menschen erleben unter Silikon eine Linderung des Juckreizes, weil die Narbe feucht gehalten und beruhigt wird.
Ja, spezielle deckende Produkte können Rötungen und Verfärbungen im Alltag gut kaschieren, bis eine Behandlung Wirkung zeigt. Sie werden erst nach vollständiger Wundheilung verwendet.
Ja, wenn sie wiederholt ungeschützt der Sonne ausgesetzt wird. Auch reife Narben profitieren deshalb von Sonnenschutz.
Ich habe Medespoir Schweiz wegen einer Botox-Injektion kontaktiert. Mir hat ihre Freundlichkeit sehr gefallen und ihre Schönheitsärztin ist sehr kompetent.
Frankreich
Meine Schwester und ich sind für eine Fettabsaugung und eine
Bauchdeckenstraffung nach Tunesien gekommen. Nachdem wir zwischen mehreren
Agenturen gezögert hatten, entschieden wir uns für Medespoir. Für uns, die wir
in Genf wohnen, war es eine Entscheidung, die auf dem Preis und dem
Namen des Schönheitschirurgen, der uns vorgeschlagen wurde. Das Ergebnis nach
drei Monaten ist für mich und meine Schwester sehr zufriedenstellend.
Genf
Für einen Mann ist der kleine Bauch überhaupt nicht ästhetisch. Ich kontaktierte Medespoir Schweiz für eine Fettabsaugung am Bauch im September 2019. Das Ergebnis hat mich umgehauen und ich war angenehm überrascht von der Qualität der Betreuung.
Genf
Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, um relevante Informationen zur Zahlungsweise zu erhalten.
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