Die Gingivektomie ist ein kleiner chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Zahnfleisch entfernt wird. Sie wird eingesetzt, wenn das Zahnfleisch gewuchert ist, wenn tiefe Zahnfleischtaschen durch vergrössertes Zahnfleisch entstanden sind oder wenn beim Lächeln zu viel Zahnfleisch sichtbar ist und die Zähne dadurch kurz wirken. Eng verwandt ist die Gingivoplastik, bei der der Zahnfleischrand nicht nur gekürzt, sondern auch neu geformt wird, damit er harmonisch und natürlich verläuft. Beide Eingriffe werden heute mit dem Skalpell, mit einem Laser oder mit einem elektrochirurgischen Gerät durchgeführt. Medespoir organisiert Zahnfleischkorrekturen für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in zahnärztlichen Partnerkliniken in Tunesien, oft im Rahmen einer ästhetischen Zahnbehandlung.
Diese Seite erklärt, wann eine Gingivektomie sinnvoll ist, welche Ursachen ein vergrössertes Zahnfleisch haben kann, wie sich die Gingivektomie von einer Kronenverlängerung mit Knochenkorrektur unterscheidet, wie der Eingriff abläuft, wie die Heilung verläuft, welche Risiken bestehen und welche Rolle die Zahnfleischgesundheit spielt. Einen Überblick über alle Zahnbehandlungen finden Sie auf der Seite Zahnbehandlungen. Die Informationen ersetzen keine zahnärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Die Gingivektomie entfernt überschüssiges Zahnfleisch, etwa bei Zahnfleischwucherungen oder wenn beim Lächeln zu viel Zahnfleisch sichtbar ist. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung und heilt meist in ein bis zwei Wochen.
Ob eine Gingivektomie genügt, hängt von der Ursache ab. Liegt der Knochen zu nah am Zahnfleischrand, ist eine Kronenverlängerung mit Knochenkorrektur nötig, und bei einer beweglichen Oberlippe oder einem grossen Oberkiefer helfen andere Behandlungen.
Vor dem Eingriff müssen Zahnfleischentzündungen behandelt sein. Ohne gute Mundhygiene kann das Zahnfleisch wieder wuchern. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Eine ästhetische Zahnfleischkorrektur wird von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Kostenangaben sind indikativ und nicht vertraglich.
Das Zahnfleisch kann aus verschiedenen Gründen wuchern, sodass es einen Teil der Zähne bedeckt, dicker und wulstiger wird und Taschen bildet, in denen sich Beläge sammeln. Eine häufige Ursache sind Beläge und eine chronische Zahnfleischentzündung, die das Zahnfleisch anschwellen lassen. Auch eine festsitzende Zahnspange, die die Reinigung erschwert, kann zu Wucherungen führen. Bestimmte Medikamente sind eine weitere wichtige Ursache: Manche Mittel gegen Bluthochdruck aus der Gruppe der Kalziumkanalblocker, bestimmte Mittel gegen Epilepsie und Medikamente, die das Immunsystem nach Organtransplantationen unterdrücken, können das Zahnfleisch stark wachsen lassen. Hormonelle Veränderungen, etwa in der Schwangerschaft, können vorübergehende Schwellungen verursachen. Selten sind erbliche Formen der Zahnfleischvergrösserung.
Bei Wucherungen durch Beläge und Entzündung steht zunächst eine gründliche Zahnreinigung und eine Verbesserung der Mundhygiene im Vordergrund, weil sich das Zahnfleisch dann oft deutlich zurückbildet. Erst wenn danach noch überschüssiges Gewebe besteht, ist eine Gingivektomie sinnvoll. Bei medikamentenbedingten Wucherungen kann in Absprache mit dem behandelnden Arzt manchmal ein anderes Medikament gewählt werden. Eigenmächtiges Absetzen von Medikamenten ist aber gefährlich und sollte nie erfolgen.
Wenn beim Lächeln viel Zahnfleisch sichtbar ist, spricht man von einem Gummy Smile. Die Zähne wirken dann oft kurz und breit. Eine häufige Ursache ist, dass das Zahnfleisch nach dem Durchbruch der Zähne nicht ausreichend zurückgewichen ist und einen Teil der Zahnkronen bedeckt, eine sogenannte verzögerte passive Eruption. In diesem Fall kann eine Gingivektomie oder eine Kronenverlängerung die natürliche Länge der Zähne freilegen. Andere Ursachen sind eine besonders bewegliche oder kurze Oberlippe, die beim Lächeln weit nach oben gezogen wird, oder ein nach unten vergrösserter Oberkiefer. Bei einer beweglichen Oberlippe kann Botulinumtoxin die Lippenbewegung abschwächen, bei einem vergrösserten Oberkiefer ist eine kieferchirurgische Behandlung nötig. Die genaue Ursache muss vor der Behandlung geklärt werden, weil eine Gingivektomie nur bei überschüssigem Zahnfleisch hilft.
Ein ungleichmässiger Verlauf des Zahnfleischrands, bei dem einzelne Zähne länger oder kürzer wirken als ihre Nachbarn, kann das Lächeln unharmonisch erscheinen lassen. Eine Gingivoplastik kann den Rand ausgleichen, sodass er symmetrisch und in einem natürlichen Bogen verläuft. Dies ist besonders vor Veneers oder Kronen im sichtbaren Bereich sinnvoll, weil der Zahnfleischrand den Rahmen für die neuen Zähne bildet. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten zu Zahnschalen und zum Hollywood Smile.
Wenn Karies oder ein Bruch bis unter den Zahnfleischrand reicht, kann eine Gingivektomie den Defekt freilegen, damit er sauber gefüllt oder mit einer Krone versorgt werden kann. Reicht der Defekt bis nahe an den Knochen, ist eine Kronenverlängerung mit Knochenkorrektur nötig.
Das Zahnfleisch, fachlich Gingiva genannt, ist der Teil der Mundschleimhaut, der die Zahnhälse umschliesst und den Kieferknochen bedeckt. Man unterscheidet das freie Zahnfleisch, das den Zahn als schmaler Saum umgibt, und das befestigte Zahnfleisch, das fest mit dem Knochen verbunden ist und nicht verschiebbar ist. Zwischen den Zähnen bildet das Zahnfleisch die Papillen, kleine dreieckige Spitzen, die die Zwischenräume ausfüllen. Gesundes Zahnfleisch ist blassrosa, fest und hat oft eine leicht gestippelte Oberfläche, ähnlich einer Orangenhaut. Zwischen Zahn und Zahnfleischrand liegt eine flache Rinne, der Sulkus, die beim gesunden Zahnfleisch nur wenige Millimeter tief ist.
Unterhalb des Sulkus haftet das Zahnfleisch mit einer Epithelschicht und Bindegewebsfasern am Zahn an, bevor der Kieferknochen beginnt. Dieser Bereich schützt den Knochen vor Bakterien aus der Mundhöhle. Die Dicke des Zahnfleischs ist individuell verschieden. Dünnes Zahnfleisch neigt eher zum Zurückweichen, dickes eher zur Bildung von Taschen und Wucherungen. Diese Anatomie bestimmt, wie viel Zahnfleisch bei einer Gingivektomie entfernt werden darf und ob eine Knochenkorrektur nötig ist.
Für ein harmonisches Lächeln spielt der Verlauf des Zahnfleischrands eine wichtige Rolle. Bei einem als schön empfundenen Lächeln verläuft der Zahnfleischrand an den mittleren Schneidezähnen und Eckzähnen meist auf ähnlicher Höhe, während er an den seitlichen Schneidezähnen etwas tiefer liegt. Der höchste Punkt des Zahnfleischrands liegt bei den mittleren Schneidezähnen und Eckzähnen leicht zur Seite versetzt. Beim Lächeln sollte nur wenig Zahnfleisch sichtbar sein, meist nur einige Millimeter. Die Papillen sollten die Zwischenräume ausfüllen, damit keine dunklen Dreiecke entstehen. Eine Gingivoplastik kann diese Proportionen wiederherstellen und so die Wirkung der Zähne deutlich verbessern, auch ohne die Zähne selbst zu verändern.
Eine seriöse Zahnfleischkorrektur beginnt mit einer genauen Diagnose. Der Zahnarzt klärt die Ursache des vergrösserten oder sichtbaren Zahnfleischs, misst die Taschentiefen und die Lage des Knochens, behandelt zuerst Entzündungen und erklärt, ob eine Gingivektomie, eine Kronenverlängerung oder eine andere Behandlung nötig ist. Er plant den neuen Zahnfleischrand gemeinsam mit Ihnen, erhält die biologische Breite und bespricht die Heilung und die Pflege. Vorsicht ist angebracht, wenn ohne Messung der Knochenlage operiert wird, wenn bei einer beweglichen Oberlippe dennoch eine Gingivektomie empfohlen wird oder wenn Entzündungen nicht vorher behandelt werden.
Medikamentenbedingte Zahnfleischwucherungen sind eine besondere Form der Gingivahyperplasie. Sie beginnen meist einige Monate nach Beginn der Einnahme, zuerst an den Papillen zwischen den Frontzähnen, und können sich allmählich über den ganzen Zahnfleischrand ausbreiten. Das Zahnfleisch wird fest, knotig und kann die Zähne teilweise bedecken, was die Reinigung erschwert und Entzündungen fördert. Nicht jeder, der ein solches Medikament einnimmt, entwickelt eine Wucherung. Das Risiko ist höher bei vorbestehender Zahnfleischentzündung, schlechter Mundhygiene und hoher Dosierung. Eine gründliche Mundhygiene und regelmässige professionelle Reinigungen können das Ausmass verringern.
Die Behandlung erfolgt in Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und behandelndem Arzt. Manchmal kann das auslösende Medikament durch ein anderes ersetzt werden, das keine Wucherungen verursacht, woraufhin sich das Zahnfleisch teilweise zurückbilden kann. Ein Medikamentenwechsel darf aber nur nach ärztlicher Abwägung erfolgen, weil die Grunderkrankung, etwa ein Bluthochdruck, eine Epilepsie oder der Zustand nach einer Organtransplantation, eine sichere Behandlung erfordert. Wenn das Medikament beibehalten werden muss, wird das überschüssige Zahnfleisch mit einer Gingivektomie entfernt. Da die Wucherung bei fortgesetzter Einnahme wiederkehren kann, sind engmaschige Kontrollen und Reinigungen nötig, und manchmal muss die Gingivektomie nach einiger Zeit wiederholt werden.
Ein Gummy Smile wird meist dann als störend empfunden, wenn beim Lächeln deutlich mehr als einige Millimeter Zahnfleisch sichtbar sind. Um die richtige Behandlung zu wählen, analysiert der Zahnarzt mehrere Faktoren. Er misst die Länge und Breite der Zähne und prüft, ob sie im Verhältnis zueinander kurz wirken. Er beurteilt, wie weit das Zahnfleisch die Zahnkronen bedeckt, und misst die Lage des Knochens. Er betrachtet die Länge und Beweglichkeit der Oberlippe beim Sprechen und Lächeln und beurteilt die Höhe des Oberkiefers im Verhältnis zum Gesicht. Oft liegen mehrere Ursachen gleichzeitig vor.
Wenn das Zahnfleisch einen Teil der Zahnkronen bedeckt und der Knochen ausreichend tief liegt, genügt eine Gingivektomie. Wenn der Knochen zu nah am Rand liegt, ist eine Kronenverlängerung mit Knochenkorrektur nötig. Wenn die Oberlippe beim Lächeln besonders weit nach oben gezogen wird, kann Botulinumtoxin die Lippenmuskulatur abschwächen, mit einer Wirkung über einige Monate. Chirurgische Verfahren zur Begrenzung der Lippenbewegung werden seltener eingesetzt. Wenn der Oberkiefer nach unten vergrössert ist, ist eine kieferorthopädische und kieferchirurgische Behandlung nötig. Bei abgenutzten, kurzen Zähnen kann ein Aufbau mit Komposit oder Veneers die Zähne verlängern. Häufig werden mehrere Verfahren kombiniert, um ein harmonisches Lächeln zu erreichen.
| Ursache | Typischer Befund | Behandlung |
|---|---|---|
| Überschüssiges Zahnfleisch | Zahnfleisch bedeckt Teil der Krone, Knochen ausreichend tief | Gingivektomie |
| Knochen nahe am Rand | Kurze Zähne, wenig Abstand zum Knochen | Kronenverlängerung |
| Bewegliche Oberlippe | Normale Zahnlänge, Lippe zieht weit nach oben | Botulinumtoxin |
| Vergrösserter Oberkiefer | Langes Mittelgesicht, viel Zahnfleisch in Ruhe | Kieferchirurgie |
| Abgenutzte Zähne | Kurze Zähne durch Abnutzung | Aufbau mit Komposit oder Veneers |
Zwischen dem Zahnfleischrand und dem Kieferknochen liegt beim gesunden Zahn ein bestimmter Abstand, in dem das Zahnfleisch am Zahn anhaftet. Dieser Bereich, oft als biologische Breite bezeichnet, ist für die Gesundheit des Zahnfleischs wichtig. Wird er verletzt, etwa weil eine Krone zu tief unter das Zahnfleisch reicht oder das Zahnfleisch zu stark gekürzt wird, entzündet sich das Zahnfleisch dauerhaft oder wächst wieder nach. Deshalb muss vor jeder Zahnfleischkorrektur geprüft werden, wo der Knochen liegt.
Wenn nur überschüssiges Zahnfleisch vorhanden ist und der Knochen ausreichend tief liegt, genügt eine Gingivektomie, bei der nur Zahnfleisch entfernt wird. Liegt der Knochen dagegen zu nah am geplanten neuen Zahnfleischrand, muss zusätzlich etwas Knochen abgetragen werden, damit der nötige Abstand erhalten bleibt. Dieser Eingriff wird als chirurgische Kronenverlängerung bezeichnet. Dabei wird das Zahnfleisch aufgeklappt, der Knochenrand vorsichtig geformt und das Zahnfleisch in der neuen Position vernäht. Die Kronenverlängerung ist aufwendiger, die Heilung dauert länger, und das endgültige Ergebnis zeigt sich erst nach einigen Monaten. Der Zahnarzt misst vor dem Eingriff mit einer feinen Sonde und anhand von Röntgenbildern, wo der Knochen liegt, und entscheidet, welches Verfahren nötig ist.
| Verfahren | Was wird entfernt | Typische Anwendung | Heilung |
|---|---|---|---|
| Gingivektomie | Überschüssiges Zahnfleisch | Wucherungen, Zahnfleischtaschen durch vergrössertes Zahnfleisch | Etwa ein bis zwei Wochen |
| Gingivoplastik | Zahnfleisch, neu geformt | Unregelmässiger Zahnfleischrand | Etwa ein bis zwei Wochen |
| Kronenverlängerung | Zahnfleisch und etwas Knochen | Gummy Smile mit Knochen nahe am Rand, tiefe Defekte | Einige Wochen, Ergebnis nach Monaten |
Die klassische Gingivektomie wird mit einem feinen Skalpell durchgeführt. Der Zahnarzt markiert die gewünschte Linie des neuen Zahnfleischrands, oft mit einer Sonde oder einer Schablone, entfernt das überschüssige Gewebe und formt den Rand nach. Die Wunde blutet anfangs etwas und wird oft mit einem Wundverband geschützt. Das Skalpell erlaubt eine sehr präzise Schnittführung.
Beim Laser wird das Gewebe mit gebündeltem Licht abgetragen. Der Laser verschliesst dabei kleine Blutgefässe, sodass der Eingriff meist nahezu unblutig ist und oft kein Wundverband nötig ist. Viele Patienten empfinden die Heilung nach einem Lasereingriff als angenehmer, auch wenn die Heilungsdauer ähnlich sein kann. Der Laser eignet sich besonders für kleinere ästhetische Korrekturen. Wichtig ist eine sorgfältige Anwendung, weil zu viel Wärme das Gewebe und den darunterliegenden Knochen schädigen kann.
Bei der Elektrochirurgie wird das Gewebe mit einer feinen Elektrode durch hochfrequenten Strom geschnitten, was ebenfalls blutstillend wirkt. Sie wird seltener für ästhetische Korrekturen eingesetzt, weil in der Nähe des Knochens Vorsicht geboten ist.
Welche Technik gewählt wird, hängt vom Befund, von der Menge des zu entfernenden Gewebes, von der Nähe zum Knochen und von der Ausstattung der Klinik ab. Für das Ergebnis ist die Erfahrung des Behandlers wichtiger als die Technik.
Vor dem Eingriff untersucht der Zahnarzt das Zahnfleisch, misst die Taschentiefen, prüft die Lage des Knochens und fertigt Röntgenbilder an. Er analysiert das Lächeln, die Länge und Breite der Zähne, die Lachlinie und die Symmetrie. Eine bestehende Zahnfleischentzündung wird zuerst behandelt, meist mit einer professionellen Zahnreinigung und einer Verbesserung der Mundhygiene, weil sich das Zahnfleisch danach oft schon zurückbildet und die Planung genauer wird. Bei ästhetischen Korrekturen wird der neue Verlauf des Zahnfleischrands oft mit Fotos oder einem Mock-up geplant und mit Ihnen besprochen.
Die Gingivektomie erfolgt in örtlicher Betäubung. Nach der Anzeichnung der neuen Linie wird das überschüssige Zahnfleisch mit Skalpell oder Laser entfernt und der Rand geformt. Bei einer Kronenverlängerung wird das Zahnfleisch zusätzlich aufgeklappt, der Knochen geformt und das Zahnfleisch vernäht. Je nach Zahl der Zähne dauert der Eingriff etwa dreissig bis neunzig Minuten. Anschliessend wird die Wunde gegebenenfalls mit einem Wundverband abgedeckt, und Sie erhalten Anweisungen zur Pflege.
Die chirurgische Kronenverlängerung ist aufwendiger als eine einfache Gingivektomie und wird eingesetzt, wenn der Knochen zu nah am geplanten neuen Zahnfleischrand liegt. Nach der örtlichen Betäubung wird der neue Zahnfleischverlauf angezeichnet und das überschüssige Zahnfleisch entfernt. Anschliessend wird das Zahnfleisch vorsichtig vom Knochen gelöst und aufgeklappt, sodass der Knochenrand sichtbar wird. Mit feinen Instrumenten wird etwas Knochen abgetragen, bis der nötige Abstand zum neuen Zahnfleischrand erreicht ist, und der Knochen wird so geformt, dass er einem natürlichen Verlauf folgt. Danach wird das Zahnfleisch in der neuen Position vernäht. Die Fäden werden meist nach etwa einer Woche entfernt.
Die Heilung nach einer Kronenverlängerung dauert länger als nach einer Gingivektomie. Das Zahnfleisch ist in den ersten Tagen geschwollen und empfindlich, und es kann einige Wochen dauern, bis es sich vollständig erholt hat. Der Zahnfleischrand kann sich in den ersten Monaten noch leicht verändern, weil sich das Gewebe an die neue Knochenform anpasst. Deshalb werden Kronen oder Veneers meist erst einige Monate nach einer Kronenverlängerung endgültig angefertigt, damit ihr Rand genau am stabilisierten Zahnfleisch liegt. Eine Kronenverlängerung wird auch eingesetzt, wenn Karies oder ein Bruch bis unter den Zahnfleischrand und nahe an den Knochen reicht, damit der Zahn sauber versorgt werden kann.
Für Zahnfleischkorrekturen werden verschiedene Laser verwendet. Diodenlaser sind weit verbreitet, eignen sich gut für das Schneiden von Weichgewebe und wirken stark blutstillend. Sie arbeiten mit Wärme, weshalb in der Nähe des Knochens Vorsicht geboten ist. Erbium-Laser können sowohl Weichgewebe als auch Knochen bearbeiten und erzeugen weniger Wärme, was sie für Kronenverlängerungen mit Knochenkorrektur interessant macht. Kohlendioxid-Laser werden ebenfalls für Weichgewebe eingesetzt. Die Wahl des Lasers hängt vom Eingriff und von der Ausstattung der Klinik ab. Für das Ergebnis ist entscheidend, dass der Behandler den Laser sicher beherrscht, die Wärmeentwicklung kontrolliert und die biologische Breite respektiert. Ein Laser ersetzt nicht die sorgfältige Planung und Anzeichnung des neuen Zahnfleischrands.
Die Parodontitis ist eine der häufigsten Erkrankungen im Mund und die wichtigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen. Sie beginnt meist mit einer Zahnfleischentzündung, der Gingivitis, bei der Bakterien in Belägen am Zahnfleischrand eine Entzündung auslösen. Das Zahnfleisch rötet sich, schwillt an und blutet beim Putzen. In diesem Stadium ist die Entzündung mit guter Mundhygiene und professioneller Reinigung vollständig heilbar. Bleibt sie unbehandelt, kann sie sich in die Tiefe ausbreiten. Die Bakterien und die Abwehrreaktion des Körpers zerstören dann die Fasern, die den Zahn mit dem Knochen verbinden, und den Knochen selbst. Zwischen Zahn und Zahnfleisch entstehen tiefe Taschen, in denen sich weitere Bakterien ansiedeln. Die Zähne können sich lockern, wandern und schliesslich verloren gehen.
Man unterscheidet zwei Arten von Zahnfleischtaschen. Bei sogenannten Pseudotaschen ist das Zahnfleisch nur geschwollen oder gewuchert, während der Knochen und die Fasern intakt sind. Hier kann eine Gingivektomie helfen, die Tasche zu beseitigen. Bei echten Taschen ist der Knochen bereits abgebaut. Hier genügt eine Gingivektomie nicht, weil sie den Knochenabbau nicht rückgängig macht. Echte Taschen erfordern eine Parodontitisbehandlung mit gründlicher Reinigung der Wurzeloberflächen, manchmal ergänzt durch chirurgische Eingriffe, bei denen das Zahnfleisch aufgeklappt, die Wurzeln unter Sicht gereinigt und in manchen Fällen verlorener Knochen mit regenerativen Verfahren teilweise wieder aufgebaut wird. Die Unterscheidung zwischen Pseudotaschen und echten Taschen erfolgt durch die Messung mit einer Sonde und durch Röntgenbilder.
Eine Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die eine lebenslange Nachsorge erfordert, mit regelmässigen professionellen Reinigungen und Kontrollen der Taschentiefen. Risikofaktoren sind vor allem Rauchen, Diabetes, eine genetische Veranlagung, Stress und eine unzureichende Mundhygiene. Da die Behandlung mehrere Sitzungen über Wochen bis Monate umfasst und die Nachsorge regelmässig erfolgen muss, wird eine Parodontitisbehandlung am besten in der Schweiz durchgeführt. Vor Implantaten, Veneers oder einer Zahnfleischkorrektur sollte sie abgeschlossen und die Entzündung stabilisiert sein.
Das Gegenteil einer Zahnfleischwucherung ist der Zahnfleischrückgang, bei dem sich das Zahnfleisch zurückzieht und die Zahnhälse freiliegen. Ursachen sind zu kräftiges Putzen mit harter Zahnbürste, dünnes Zahnfleisch, eine Parodontitis, Zahnfehlstellungen, Zähneknirschen, Piercings an Lippe oder Zunge und manchmal kieferorthopädische Behandlungen. Freiliegende Zahnhälse sind oft empfindlich, anfällig für Karies und können ästhetisch stören, weil die Zähne länger wirken. Eine Gingivektomie hilft hier nicht. Stattdessen kann ein Zahnfleischtransplantat den Rand wieder aufbauen. Dabei wird Bindegewebe, meist vom Gaumen, unter das Zahnfleisch am betroffenen Zahn eingebracht, oder das umgebende Zahnfleisch wird verschoben, um die Zahnhälse abzudecken. Auch Ersatzmaterialien stehen zur Verfügung. Die Ergebnisse hängen vom Ausmass des Rückgangs und vom Knochen zwischen den Zähnen ab. Vor einer solchen Behandlung sollte die Ursache des Rückgangs behoben werden, etwa durch eine schonende Putztechnik.
Festsitzende Zahnspangen erschweren die Reinigung der Zähne und des Zahnfleischrands, weil sich an Brackets und Drähten leicht Beläge sammeln. Viele Patienten entwickeln während einer kieferorthopädischen Behandlung eine Zahnfleischentzündung mit geschwollenem, wucherndem Zahnfleisch, das einen Teil der Zähne bedecken kann. Eine besonders sorgfältige Mundhygiene mit speziellen Bürsten, Interdentalbürsten und einer Munddusche sowie regelmässige professionelle Reinigungen helfen, dies zu verhindern. Nach der Entfernung der Zahnspange bildet sich das Zahnfleisch oft innerhalb einiger Wochen bis Monate zurück, wenn die Mundhygiene gut ist. Wenn danach noch überschüssiges Gewebe besteht, kann eine Gingivektomie den Zahnfleischrand wieder harmonisch gestalten. Auch bei durchsichtigen Schienen ist eine gute Mundhygiene wichtig, weil die Schienen Beläge am Zahnfleisch festhalten können.
Auch um Zahnimplantate herum spielt das Zahnfleisch eine wichtige Rolle. Ein ausreichend breiter Streifen festen, befestigten Zahnfleischs schützt das Implantat vor Entzündungen und erleichtert die Reinigung. Wenn nur bewegliche Schleimhaut vorhanden ist, kann das Implantat anfälliger für Reizungen und Entzündungen sein. In solchen Fällen kann das feste Zahnfleisch mit einem Transplantat verbreitert werden. Bei der Freilegung eines eingeheilten Implantats wird das Zahnfleisch manchmal mit einer kleinen Gingivektomie oder mit dem Laser geöffnet. Im Frontzahnbereich ist die Formung des Zahnfleischs um die Implantatkrone besonders wichtig, damit sie natürlich wirkt und sich die Papillen zwischen den Zähnen ausbilden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zu Zahnimplantaten.
Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen weicht das Zahnfleisch nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne oft noch einige Jahre zurück. Ein Gummy Smile durch überschüssiges Zahnfleisch kann sich in dieser Zeit von selbst verbessern, weshalb eine Gingivektomie meist erst im Erwachsenenalter geplant wird. Bei jungen Erwachsenen stehen häufig ästhetische Korrekturen im Vordergrund, oft im Rahmen eines Smile Makeovers. Im mittleren Lebensalter treten häufiger medikamentenbedingte Wucherungen und Zahnfleischerkrankungen auf. Im höheren Alter steht eher der Zahnfleischrückgang mit freiliegenden Zahnhälsen im Vordergrund, bei dem keine Gingivektomie, sondern Transplantate oder eine schonende Pflege hilfreich sind.
Am Tag der Gingivektomie erscheinen Sie nach einem leichten Frühstück und gründlichem Zähneputzen in der Klinik. Der Zahnarzt bespricht mit Ihnen noch einmal den geplanten Verlauf des neuen Zahnfleischrands, oft anhand von Fotos oder eines Mock-ups. Nach der örtlichen Betäubung wird die neue Linie mit einer Sonde oder einem feinen Stift angezeichnet, und bei Bedarf werden Messungen zur Lage des Knochens vorgenommen. Anschliessend wird das überschüssige Gewebe entfernt und der Rand geformt. Während des Eingriffs spüren Sie keine Schmerzen, beim Laser eventuell einen leichten Geruch oder ein Wärmegefühl. Nach dem Eingriff wird die Wunde gegebenenfalls abgedeckt, und Sie erhalten Schmerzmittel, eine Spüllösung und schriftliche Pflegehinweise. Sie können die Klinik meist kurz nach dem Eingriff verlassen. Eine Kontrolle einige Tage später ist sinnvoll, bevor Sie nach Hause reisen.
Ein häufiges Missverständnis ist, dass jedes sichtbare Zahnfleisch beim Lächeln entfernt werden sollte. Tatsächlich ist ein wenig sichtbares Zahnfleisch natürlich und wirkt jugendlich. Ein zweites Missverständnis betrifft die Ursache: Viele gehen davon aus, dass ein Gummy Smile immer durch zu viel Zahnfleisch entsteht, obwohl oft die Oberlippe oder der Oberkiefer beteiligt sind. Ein drittes Missverständnis ist, dass eine Gingivektomie Zahnfleischentzündungen heilt. Entzündungen müssen vorher behandelt werden, und ohne gute Mundhygiene kehren sie zurück. Und schliesslich wird oft unterschätzt, dass der Knochen bestimmt, wie viel Zahnfleisch entfernt werden darf.
Eine gute Planung einer Zahnfleischkorrektur beruht auf einer genauen Diagnose der Ursache, einer Messung der Taschentiefen und der Knochenlage, einer Analyse des Lächelns und der Proportionen der Zähne und einer vorherigen Behandlung von Entzündungen. Der Zahnarzt erklärt, ob eine Gingivektomie, eine Kronenverlängerung oder eine andere Behandlung nötig ist, plant den neuen Rand gemeinsam mit Ihnen, respektiert die biologische Breite und bespricht die Heilung, die Pflege und den Zeitpunkt weiterer Behandlungen wie Veneers.
Nach einer Gingivektomie ist das Zahnfleisch einige Tage empfindlich, und es können leichte Schmerzen, Schwellungen und eine geringe Blutung auftreten. Die Beschwerden sind meist mild und gut mit Schmerzmitteln zu behandeln. Die Wunde ist anfangs oft weisslich belegt, was ein normaler Teil der Heilung ist. In den ersten Tagen sollten Sie weiche, nicht zu heisse, nicht zu scharfe und nicht säurehaltige Speisen essen, auf Rauchen und Alkohol verzichten und den behandelten Bereich nicht mit der Zahnbürste bearbeiten, sondern nach Anweisung mit einer antiseptischen Lösung spülen. Die übrigen Zähne werden normal geputzt. Nach einigen Tagen kann der behandelte Bereich vorsichtig mit einer sehr weichen Bürste gereinigt werden. Nach etwa ein bis zwei Wochen ist das Zahnfleisch weitgehend verheilt. Das endgültige Ergebnis, besonders nach einer Kronenverlängerung, zeigt sich nach einigen Wochen bis Monaten, wenn sich das Zahnfleisch stabilisiert hat. Veneers oder Kronen werden deshalb meist erst einige Wochen bis Monate nach einer Zahnfleischkorrektur angefertigt.
| Zeitraum | Was Sie erwarten können | Empfehlungen |
|---|---|---|
| Tag 1 bis 3 | Empfindlichkeit, leichte Schwellung | Weiche Kost, spülen nach Anweisung, nicht rauchen |
| Tag 4 bis 7 | Wunde weisslich belegt, Beschwerden nehmen ab | Vorsichtige Reinigung mit sehr weicher Bürste |
| Woche 2 | Zahnfleisch weitgehend verheilt | Normale Mundhygiene schrittweise |
| Woche 4 bis 12 | Zahnfleischrand stabilisiert sich | Kontrolle, Planung von Veneers oder Kronen |
Die Gingivektomie ist ein vergleichsweise kleiner Eingriff, dennoch sind Nebenwirkungen und Komplikationen möglich.
Wenden Sie sich an einen Zahnarzt bei zunehmenden Schmerzen nach einigen Tagen, bei anhaltender Blutung, bei Fieber, Eiter oder einer starken Schwellung. In der Schweiz wenden Sie sich an Ihren Zahnarzt oder einen zahnärztlichen Notfalldienst.
Die Gingivektomie ist nur so gut wie die Zahnfleischgesundheit danach. Beläge, die sich am Zahnfleischrand sammeln, lösen Entzündungen aus, die das Zahnfleisch erneut anschwellen lassen oder eine Parodontitis verursachen können. Nach dem Eingriff ist deshalb eine sorgfältige tägliche Mundhygiene mit einer weichen Zahnbürste, der Reinigung der Zwischenräume und regelmässigen professionellen Zahnreinigungen entscheidend. Bei medikamentenbedingten Wucherungen, die nicht durch einen Medikamentenwechsel verhindert werden können, sind engmaschige Kontrollen und Reinigungen besonders wichtig, weil das Zahnfleisch sonst wieder wachsen kann. Eine Gingivektomie ist keine Behandlung einer Parodontitis mit tiefem Knochenabbau. Diese erfordert eine eigene Parodontitisbehandlung, die am besten in der Schweiz durchgeführt wird.
Bei Zahnfleischwucherungen durch Beläge und Entzündung ist eine professionelle Zahnreinigung mit verbesserter Mundhygiene oft die erste und manchmal ausreichende Behandlung. Bei einem Gummy Smile durch eine bewegliche Oberlippe kann Botulinumtoxin die Lippenbewegung abschwächen, die Wirkung hält aber nur einige Monate. Bei einem vergrösserten Oberkiefer ist eine kieferchirurgische Operation nötig, die in der Schweiz unter Voraussetzungen übernommen werden kann. Bei kurzen Zähnen durch Abnutzung kann ein Aufbau mit Komposit oder Veneers die Zähne verlängern, oft in Kombination mit einer Zahnfleischkorrektur. Bei zurückgegangenem Zahnfleisch mit freiliegenden Zahnhälsen hilft keine Gingivektomie, sondern ein Zahnfleischtransplantat, das den Rand wieder aufbaut.
Zähneknirschen und Zähnepressen belasten nicht nur die Zähne, sondern auch das Zahnfleisch und den Knochen. Hohe Kräfte können zu kleinen keilförmigen Defekten am Zahnhals führen, zu Zahnfleischrückgang beitragen und bei einer bestehenden Parodontitis den Knochenabbau beschleunigen. Nach einer Zahnfleischkorrektur, besonders in Kombination mit Veneers oder Kronen, ist eine nächtliche Schutzschiene bei Knirschen wichtig. Hinweise auf Knirschen sind abgenutzte Zahnkanten, verspannte Kaumuskeln, morgendliche Kiefer- oder Kopfschmerzen und keilförmige Defekte an den Zahnhälsen. Ihr Zahnarzt kann beurteilen, ob eine Schiene sinnvoll ist.
In den ersten Wochen nach einer Gingivektomie sehen Sie, wie sich das Zahnfleisch neu formt. Direkt nach dem Eingriff ist der Rand oft noch etwas uneben und gerötet, und in den ersten Tagen bildet sich ein weisslicher Belag. Nach etwa einer Woche ist das Zahnfleisch meist wieder rosa, aber noch empfindlich. Nach zwei Wochen ist die Oberfläche verheilt, und Sie können schrittweise zur normalen Mundhygiene zurückkehren. In den folgenden Wochen stabilisiert sich der Rand, und kleine Unregelmässigkeiten gleichen sich aus. Nach einer Kronenverlängerung verläuft die Heilung langsamer. Fotografieren Sie Ihr Lächeln in regelmässigen Abständen, um die Veränderung zu beobachten, und wenden Sie sich an Ihren Zahnarzt, wenn Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint.
Neben Belägen und Medikamenten gibt es weitere Ursachen für ein vergrössertes Zahnfleisch. In der Pubertät und der Schwangerschaft können hormonelle Veränderungen das Zahnfleisch stärker auf Beläge reagieren lassen, sodass es anschwillt und leichter blutet. In der Schwangerschaft kann sich zudem eine gutartige, knotige Wucherung bilden, die oft nach der Geburt von selbst zurückgeht. Eine gute Mundhygiene und professionelle Reinigungen sind in dieser Zeit besonders wichtig, und Eingriffe werden meist auf die Zeit danach verschoben. Selten gibt es erbliche Formen, bei denen das Zahnfleisch schon in der Kindheit stark wächst, oder Zahnfleischvergrösserungen im Rahmen von Allgemeinerkrankungen wie bestimmten Blutkrankheiten. Einzelne, rasch wachsende oder ungewöhnlich aussehende Knoten am Zahnfleisch sollten immer untersucht und gegebenenfalls feingeweblich abgeklärt werden, am besten in der Schweiz.
Wenn im Rahmen eines neuen Lächelns Veneers oder Kronen im sichtbaren Bereich geplant sind, wird der Zahnfleischrand oft zuerst korrigiert. Der Zahnfleischrand bildet den Rahmen der Zähne, und ein harmonischer Verlauf ist die Voraussetzung dafür, dass die Veneers gleichmässig und natürlich wirken. Die Planung erfolgt meist gemeinsam: Mit einem Wax-up oder einer digitalen Simulation werden die zukünftige Zahnform und der Zahnfleischverlauf festgelegt, und daraus wird eine Schablone hergestellt, die bei der Gingivektomie als Führung dient. Nach dem Eingriff braucht das Zahnfleisch Zeit, um sich zu stabilisieren, bei einer einfachen Gingivektomie einige Wochen, nach einer Kronenverlängerung einige Monate. Erst danach werden die Zähne für die Veneers vorbereitet und die Abdrücke genommen, damit die Ränder der Veneers genau am endgültigen Zahnfleischrand liegen. Bei einer Behandlung in Tunesien bedeutet das oft, dass die Zahnfleischkorrektur bei einem ersten Aufenthalt und die Veneers bei einem zweiten Aufenthalt erfolgen, oder dass die Zahnfleischkorrektur vorher in der Schweiz durchgeführt wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zu Zahnschalen.
Nach einer Gingivektomie kann es vorkommen, dass der neue Zahnfleischrand nicht ganz symmetrisch ist oder dass sich das Zahnfleisch teilweise wieder aufbaut. Kleinere Unregelmässigkeiten gleichen sich in den ersten Wochen oft noch aus. Wenn nach der vollständigen Heilung eine Asymmetrie besteht, kann eine kleine Nachkorrektur sinnvoll sein. Wurde zu viel Zahnfleisch entfernt, ist eine Korrektur schwieriger und erfordert manchmal ein Transplantat. Besprechen Sie vor dem Eingriff, wie mit Nachkorrekturen umgegangen wird, und lassen Sie sich die Regelung schriftlich geben.
Ob Zähne als kurz oder lang wirken, hängt vom Verhältnis ihrer Länge zu ihrer Breite ab. Bei den oberen mittleren Schneidezähnen wird meist ein Verhältnis als harmonisch empfunden, bei dem die Breite etwa drei Viertel bis vier Fünftel der Länge beträgt. Wenn überschüssiges Zahnfleisch einen Teil der Zahnkrone bedeckt, verschiebt sich dieses Verhältnis, und die Zähne wirken breit und kurz. Eine Gingivektomie kann die natürliche Länge freilegen und die Proportionen wiederherstellen. Der Zahnarzt misst die Zähne vor dem Eingriff, bestimmt die gewünschte Länge und plant den neuen Zahnfleischrand so, dass die Zähne harmonisch zueinander und zum Gesicht passen. Diese Werte sind aber nur Richtwerte, entscheidend ist der Gesamteindruck des Lächelns.
Nach der Heilung einer Gingivektomie ist eine sorgfältige Pflege entscheidend, damit das Zahnfleisch gesund bleibt und nicht wieder wuchert. Putzen Sie zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste, die Sie leicht schräg zum Zahnfleischrand halten, und bewegen Sie sie mit kleinen, sanften Bewegungen, ohne zu schrubben. Eine elektrische Zahnbürste mit Andruckkontrolle kann helfen, zu kräftiges Putzen zu vermeiden. Reinigen Sie die Zahnzwischenräume täglich mit Interdentalbürsten in der passenden Grösse oder mit Zahnseide. Eine Munddusche kann ergänzend Speisereste entfernen. Verwenden Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta und bei empfindlichen Zahnhälsen eine Zahnpasta für empfindliche Zähne. Gehen Sie regelmässig zur professionellen Zahnreinigung, bei medikamentenbedingten Wucherungen oder nach einer Parodontitis oft häufiger als einmal jährlich. Verzichten Sie auf Rauchen, das die Durchblutung des Zahnfleischs verschlechtert und Entzündungen fördert.
Ein Gummy Smile oder ein unregelmässiger Zahnfleischrand kann das Lächeln stark beeinflussen. Manche Menschen lächeln deshalb mit geschlossenen Lippen oder vermeiden Fotos. Eine Zahnfleischkorrektur kann das Lächeln harmonisieren und die Zähne proportionierter wirken lassen, oft ohne dass die Zähne selbst verändert werden müssen. Wichtig ist, realistische Erwartungen zu haben und die Ursache genau zu klären, damit die richtige Behandlung gewählt wird. Bei einer beweglichen Oberlippe oder einem vergrösserten Oberkiefer würde eine Gingivektomie allein enttäuschen.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Wirken Ihre Zähne kurz, oder sind sie normal lang, aber beim Lächeln ist viel Zahnfleisch sichtbar? Ist Ihr Zahnfleisch geschwollen, gerötet oder blutet es beim Putzen? Nehmen Sie Medikamente, die das Zahnfleisch wuchern lassen können? Tragen oder trugen Sie eine Zahnspange? Planen Sie Veneers oder Kronen im sichtbaren Bereich? Haben Sie eher zu viel oder zu wenig Zahnfleisch, etwa mit freiliegenden Zahnhälsen? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie gezielt in die Beratung gehen und gemeinsam mit dem Zahnarzt die passende Behandlung wählen.
Unser Team begleitet Sie von der ersten Anfrage bis zur Nachsorge. Wir leiten Ihre Fotos und Befunde an den Zahnarzt weiter und besprechen offen, ob eine Zahnfleischkorrektur in Tunesien für Sie sinnvoll ist, meist im Rahmen einer umfassenderen ästhetischen Behandlung. Wir erstellen eine transparente Offerte, koordinieren den Aufenthalt und bleiben nach der Rückkehr erreichbar.
Die Gingivektomie ist ein vergleichsweise kleiner, gut planbarer Eingriff, der überschüssiges Zahnfleisch entfernt und das Lächeln harmonisieren kann. Entscheidend ist die genaue Klärung der Ursache, weil nicht jedes Gummy Smile durch das Zahnfleisch bedingt ist und nicht jede Tasche mit einer Gingivektomie behandelt werden kann. Eine gute Mundhygiene ist die Voraussetzung für ein dauerhaftes Ergebnis. Allein ist eine Gingivektomie in der Schweiz meist praktischer, im Rahmen einer ästhetischen Gesamtbehandlung in Tunesien kann sie sinnvoll sein.
Das Zahnfleisch spiegelt oft den allgemeinen Gesundheitszustand wider. Ein schlecht eingestellter Diabetes erhöht das Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis und verschlechtert die Wundheilung nach Eingriffen. Umgekehrt kann eine Parodontitis die Blutzuckereinstellung erschweren. Rauchen verschlechtert die Durchblutung des Zahnfleischs, verschleiert Entzündungszeichen wie Bluten und erhöht das Risiko für Parodontitis erheblich. Hormonelle Veränderungen in der Pubertät, der Schwangerschaft und den Wechseljahren können das Zahnfleisch empfindlicher machen. Bestimmte Blutkrankheiten und ein geschwächtes Immunsystem können sich zuerst am Zahnfleisch zeigen, etwa durch starkes Bluten oder ungewöhnliche Schwellungen. Deshalb ist es wichtig, dem Zahnarzt vor einer Zahnfleischbehandlung alle Erkrankungen und Medikamente mitzuteilen. Ungewöhnliche Veränderungen des Zahnfleischs, die nicht auf eine übliche Behandlung ansprechen, sollten in der Schweiz abgeklärt werden.
Auch bei einem vergleichsweise kleinen Eingriff wie der Gingivektomie ist eine sorgfältige Durchführung wichtig. Achten Sie darauf, dass die Ursache vorher geklärt wird, dass Entzündungen behandelt sind, dass die Lage des Knochens gemessen wird und dass Sie klare Anweisungen für die Pflege erhalten. Wir prüfen die Rahmenbedingungen unserer zahnärztlichen Partnerkliniken und stellen Ihnen Angaben zu den Zahnärzten und zur Technik auf Anfrage zur Verfügung.
Zahnfleischbluten beim Putzen ist eines der häufigsten Zeichen einer Zahnfleischentzündung und sollte nicht ignoriert werden. Viele Menschen putzen bei Bluten vorsichtiger oder seltener, was die Entzündung verstärkt. Richtig ist das Gegenteil: Eine gründliche, sanfte Reinigung, besonders der Zahnzwischenräume, lässt die Entzündung meist innerhalb von ein bis zwei Wochen abklingen. Wenn das Bluten trotz guter Pflege anhält, sollte ein Zahnarzt prüfen, ob eine Parodontitis vorliegt. Auch spontanes Bluten ohne Putzen, sehr starkes Bluten oder Bluten zusammen mit Müdigkeit, blauen Flecken oder anderen Beschwerden sollte ärztlich abgeklärt werden.
Die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen hat eine lange Geschichte. Schon in antiken Schriften wurden Methoden zur Behandlung von geschwollenem und blutendem Zahnfleisch beschrieben. Im neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert wurde die Gingivektomie als Verfahren zur Beseitigung von Zahnfleischtaschen entwickelt und lange Zeit häufig bei Parodontitis eingesetzt. Mit dem besseren Verständnis der Parodontitis zeigte sich jedoch, dass das Abschneiden von Zahnfleisch bei echten Knochentaschen das Problem nicht löst und zu freiliegenden Zahnhälsen führen kann. Deshalb wurden Lappenoperationen entwickelt, bei denen das Zahnfleisch aufgeklappt und nach der Reinigung wieder angelegt wird, und später regenerative Verfahren, die verlorenes Gewebe teilweise wieder aufbauen können. Heute wird die Gingivektomie vor allem bei Wucherungen, Pseudotaschen und ästhetischen Korrekturen eingesetzt, und die Einführung von Lasern hat die Eingriffe schonender gemacht. Die ästhetische Zahnfleischchirurgie, die den Zahnfleischrand als Rahmen des Lächelns gestaltet, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem eigenen Fachgebiet entwickelt.
Ihr Zahnarzt in der Schweiz kann vor der Reise eine Zahnfleischentzündung behandeln, eine professionelle Zahnreinigung durchführen und Röntgenbilder anfertigen. Er kann beurteilen, ob eine Parodontitis vorliegt, die vorher behandelt werden muss, und den Behandlungsvorschlag der Partnerklinik prüfen. Nach der Rückkehr kontrolliert er die Heilung, übernimmt die regelmässigen Reinigungen und achtet darauf, dass das Zahnfleisch nicht wieder wuchert. Bei medikamentenbedingten Wucherungen stimmt er sich mit Ihrem Hausarzt ab.
Eine Gingivektomie ist meist ein einmaliger Eingriff, doch das Ergebnis hängt von der langfristigen Pflege ab. Regelmässige professionelle Zahnreinigungen sind die wichtigste Investition, um ein Nachwachsen des Zahnfleischs zu verhindern. Bei medikamentenbedingten Wucherungen kann eine Wiederholung des Eingriffs nach einigen Jahren nötig sein. Wenn die Zahnfleischkorrektur Teil einer ästhetischen Behandlung mit Veneers oder Kronen ist, sollten auch deren langfristige Kosten berücksichtigt werden. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Eine junge Frau empfindet ihre oberen Schneidezähne als kurz und sieht beim Lächeln viel Zahnfleisch. Die Untersuchung zeigt, dass das Zahnfleisch einen Teil der Zahnkronen bedeckt und der Knochen ausreichend tief liegt. Eine Gingivektomie mit Laser legt die natürliche Länge der Zähne frei.
Ein Mann Mitte zwanzig hat ebenfalls kurze Zähne und viel sichtbares Zahnfleisch. Die Messung zeigt, dass der Knochen nahe am Zahnfleischrand liegt. Eine chirurgische Kronenverlängerung mit Knochenkorrektur ist nötig, damit das Zahnfleisch nicht wieder nachwächst.
Ein Mann Anfang sechzig nimmt ein Medikament gegen Bluthochdruck und hat deutlich gewuchertes Zahnfleisch. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt wird geprüft, ob ein anderes Medikament möglich ist. Nach einer gründlichen Reinigung wird das verbleibende überschüssige Gewebe mit einer Gingivektomie entfernt, und engmaschige Kontrollen werden vereinbart.
Eine Frau Anfang vierzig plant Veneers an den oberen Frontzähnen. Der Zahnfleischrand verläuft ungleichmässig. Eine Gingivoplastik gleicht ihn aus, und die Veneers werden einige Wochen später angefertigt, wenn sich das Zahnfleisch stabilisiert hat.
Eine Frau Ende zwanzig sieht beim Lachen viel Zahnfleisch, obwohl ihre Zähne normal lang sind. Die Ursache ist eine sehr bewegliche Oberlippe. Eine Gingivektomie wäre hier nicht sinnvoll. Stattdessen wird eine Behandlung mit Botulinumtoxin besprochen.
In der Beratung werden Ihre Wünsche, Ihre Mundhygiene, Ihre Erkrankungen und Medikamente besprochen, besonders solche, die Zahnfleischwucherungen verursachen können. Der Zahnarzt untersucht das Zahnfleisch, misst die Taschentiefen und die Lage des Knochens, analysiert das Lächeln und klärt die Ursache des vergrösserten oder sichtbaren Zahnfleischs. Er erklärt, ob eine Gingivektomie, eine Kronenverlängerung oder eine andere Behandlung sinnvoll ist, welche Technik er verwendet, wie die Heilung verläuft und welche Risiken bestehen.
Lassen Sie vor dem Eingriff eine professionelle Zahnreinigung durchführen und behandeln Sie Zahnfleischentzündungen. Informieren Sie den Zahnarzt über alle Medikamente, besonders Blutverdünner. Setzen Sie keine Medikamente eigenmächtig ab. Planen Sie für die ersten Tage weiche Kost ein und vermeiden Sie wichtige Termine, bei denen Sie viel sprechen müssen, falls das Zahnfleisch empfindlich ist.
Setzen Sie die Pflege nach Anweisung fort und reinigen Sie den behandelten Bereich zunächst vorsichtig. Lassen Sie das Zahnfleisch einige Wochen nach dem Eingriff bei Ihrem Zahnarzt kontrollieren. Wenn Veneers oder Kronen geplant sind, besprechen Sie den Zeitpunkt mit dem Zahnarzt. Gehen Sie regelmässig zur professionellen Zahnreinigung, damit das Zahnfleisch gesund bleibt und nicht wieder wuchert.
Sie hilft nur, wenn überschüssiges Zahnfleisch die Ursache ist. Bei einer beweglichen Oberlippe oder einem vergrösserten Oberkiefer sind andere Behandlungen nötig.
Der Laser macht den Eingriff meist unblutiger, doch auch hier sind Risiken wie eine zu starke Entfernung oder Wärmeschäden möglich.
Bei schlechter Mundhygiene oder weiter eingenommenen auslösenden Medikamenten kann es wieder wuchern.
Eine Parodontitis mit Knochenabbau erfordert eine eigene Behandlung. Eine Gingivektomie entfernt nur überschüssiges Zahnfleisch.
Der Abstand zum Knochen muss erhalten bleiben. Zu viel Entfernung führt zu Entzündungen oder Nachwachsen.
| Kriterium | Behandlung in der Schweiz | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Kosten | Höheres Kostenniveau | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Sinnvoll allein | Ja, gut verfügbar | Wegen Reisekosten meist nicht |
| Im Rahmen anderer Behandlungen | Möglich | Sinnvoll vor Veneers oder im Rahmen eines Smile Makeovers |
| Nachkontrolle | Am Wohnort | Kontrolle vor Ort, danach Zahnarzt in der Schweiz |
| Versicherung | Ästhetisch keine Übernahme | Keine Vergütung durch die Grundversicherung |
Medespoir ist eine Vermittlungs- und Organisationsagentur für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz. Wir arbeiten mit zahnärztlichen Partnerkliniken in Tunesien zusammen, deren Rahmenbedingungen wir vor einer Zusammenarbeit prüfen. Angaben zu Qualifikationen der Zahnärzte und zur verwendeten Technik stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Mehr dazu auf der Seite Unsere Kliniken. Die medizinische Verantwortung liegt beim behandelnden Zahnarzt und der Klinik. Eine Zahnfleischkorrektur allein ist in der Schweiz meist praktischer, im Rahmen einer umfassenderen ästhetischen Behandlung in Tunesien kann sie sinnvoll sein.
Die Kosten hängen von der Zahl der behandelten Zähne, der Technik, einer eventuellen Knochenkorrektur, der Kombination mit anderen Behandlungen und der Klinik ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Behandlung in einer Zahnarztpraxis, ohne Reise |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Vor allem im Rahmen anderer Behandlungen sinnvoll |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Eine ästhetische Zahnfleischkorrektur wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG nicht übernommen. Zahnbehandlungen einschliesslich Zahnfleischbehandlungen sind grundsätzlich keine Pflichtleistungen. Ausnahmen gelten nur für Behandlungen, die durch eine schwere, nicht vermeidbare Erkrankung des Kausystems oder eine schwere Allgemeinerkrankung oder ihre Folgen bedingt sind. Ob eine ausgeprägte Zahnfleischwucherung infolge eines unverzichtbaren Medikaments bei einer schweren Allgemeinerkrankung darunter fallen kann, wird im Einzelfall beurteilt und setzt eine vorgängige Kostengutsprache voraus. Zahnzusatzversicherungen leisten je nach Vertrag einen Beitrag. Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet.
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine zahnärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Vor einer Zahnfleischkorrektur muss die Ursache geklärt werden.
Medikamente dürfen nie eigenmächtig abgesetzt werden. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Zahnbehandlungen werden von der Grundversicherung nach KVG grundsätzlich nicht übernommen. Eine allfällige Kostenübernahme setzt eine vorgängige Kostengutsprache voraus.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Ein kleiner chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Zahnfleisch entfernt wird, etwa bei Wucherungen oder wenn beim Lächeln zu viel Zahnfleisch sichtbar ist.
Die Formung des Zahnfleischrands, damit er harmonisch und natürlich verläuft. Sie wird oft mit einer Gingivektomie kombiniert.
Bei der Gingivektomie wird nur Zahnfleisch entfernt. Bei der Kronenverlängerung wird zusätzlich etwas Knochen abgetragen, wenn der Knochen zu nah am neuen Zahnfleischrand liegt.
Der Bereich zwischen Zahnfleischrand und Knochen, in dem das Zahnfleisch am Zahn anhaftet. Er muss erhalten bleiben, damit das Zahnfleisch gesund bleibt.
Eine Wucherung des Zahnfleischs, bei der es dicker wird und einen Teil der Zähne bedecken kann.
Blassrosa, fest, oft leicht gestippelt, ohne Bluten beim Putzen und mit Papillen, die die Zwischenräume ausfüllen.
Die kleinen dreieckigen Zahnfleischspitzen zwischen den Zähnen, die die Zwischenräume ausfüllen.
Die flache Rinne zwischen Zahn und Zahnfleischrand, die beim gesunden Zahnfleisch nur wenige Millimeter tief ist.
Häufig durch Beläge und chronische Entzündung, durch Zahnspangen, bestimmte Medikamente, hormonelle Veränderungen und selten durch erbliche Veranlagung.
Bestimmte Mittel gegen Bluthochdruck aus der Gruppe der Kalziumkanalblocker, bestimmte Mittel gegen Epilepsie und Medikamente, die das Immunsystem nach Transplantationen unterdrücken.
Nie eigenmächtig. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob ein anderes Medikament möglich ist.
Ja, weil die Reinigung erschwert ist und sich Beläge sammeln. Nach der Entfernung der Spange bildet sich das Zahnfleisch oft zurück.
Wenn das Zahnfleisch nach dem Durchbruch der Zähne nicht ausreichend zurückweicht und einen Teil der Zahnkronen bedeckt, sodass die Zähne kurz wirken.
Nein, dann ist die Ursache nicht das Zahnfleisch. Botulinumtoxin kann die Lippenbewegung abschwächen.
Eine kieferchirurgische Behandlung, die in der Schweiz unter Voraussetzungen von der Grundversicherung übernommen werden kann.
Ja, hormonelle Veränderungen können das Zahnfleisch vorübergehend anschwellen lassen. Eine Gingivektomie wird dann meist nicht durchgeführt.
Beides ist möglich. Das Skalpell erlaubt eine sehr präzise Schnittführung, der Laser ist meist unblutiger. Die Erfahrung des Behandlers ist wichtiger als die Technik.
Er verschliesst kleine Blutgefässe, sodass der Eingriff meist nahezu unblutig ist und oft kein Wundverband nötig ist.
Zu viel Wärme kann das Gewebe und den Knochen schädigen. Eine sorgfältige Anwendung ist wichtig.
Das Schneiden des Gewebes mit hochfrequentem Strom, das ebenfalls blutstillend wirkt, aber in der Nähe des Knochens Vorsicht erfordert.
Anhand der Lage des Knochens, der Proportionen der Zähne, der Lachlinie und Ihrer Wünsche, oft mit Fotos oder einem Mock-up.
Mit einer feinen Sonde unter örtlicher Betäubung und anhand von Röntgenbildern.
Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung. Danach können einige Tage leichte Beschwerden bestehen, die gut mit Schmerzmitteln zu behandeln sind.
Nach einem Eingriff mit Skalpell oft ja. Nach einem Lasereingriff ist oft kein Verband nötig.
Der weissliche Belag ist ein normaler Teil der Heilung und verschwindet in einigen Tagen.
Weiche, nicht zu heisse, nicht zu scharfe und nicht säurehaltige Speisen in den ersten Tagen.
In den ersten Tagen den behandelten Bereich nicht bürsten, sondern nach Anweisung spülen. Danach vorsichtig mit einer sehr weichen Bürste reinigen.
Meist etwa ein bis zwei Wochen. Nach einer Kronenverlängerung dauert es länger, und das endgültige Ergebnis zeigt sich nach Monaten.
Meist einige Wochen bis Monate später, wenn sich der Zahnfleischrand stabilisiert hat.
Meist schon am nächsten Tag, wenn Sie keine schwere körperliche Arbeit verrichten. Das Sprechen kann anfangs etwas ungewohnt sein.
Schmerzen, Nachblutung, empfindliche Zahnhälse, Wiederwachsen des Zahnfleischs, zu starke Entfernung, Asymmetrie, selten Infektionen und Wärmeschäden bei Laser oder Elektrochirurgie.
Ja, besonders bei unzureichender Mundhygiene oder weiter eingenommenen Medikamenten, die Wucherungen verursachen.
Es können freiliegende Zahnhälse, dunkle Dreiecke zwischen den Zähnen oder Entzündungen durch eine Verletzung der biologischen Breite entstehen.
Lücken zwischen den Zähnen am Zahnfleischrand, wenn die Papillen fehlen oder zurückgegangen sind. Sie können das Lächeln älter wirken lassen.
Vorübergehend kann mehr freiliegende Zahnoberfläche empfindlicher auf Kälte reagieren. Das lässt meist nach.
Zunehmende Schmerzen nach einigen Tagen, anhaltende Blutung, Fieber, Eiter oder eine starke Schwellung.
Ja, wenn der neue Rand ungleichmässig verläuft. Eine sorgfältige Planung und Anzeichnung verringern dieses Risiko.
Nein, eine Parodontitis mit Knochenabbau erfordert eine eigene Parodontitisbehandlung. Die Gingivektomie entfernt nur überschüssiges Zahnfleisch.
Weil sich entzündetes Zahnfleisch nach einer Reinigung oft zurückbildet und die Planung erst dann genau möglich ist.
Bei Wucherungen durch Beläge und Entzündung manchmal ja, weil sich das Zahnfleisch nach einer gründlichen Reinigung deutlich zurückbilden kann.
Regelmässig, meist ein- bis zweimal pro Jahr, bei medikamentenbedingten Wucherungen oft häufiger.
Nicht eine Gingivektomie, sondern ein Zahnfleischtransplantat, das den Rand wieder aufbaut und freiliegende Zahnhälse abdeckt.
Meist nur einige Millimeter. Deutlich mehr wird oft als Gummy Smile empfunden.
An den mittleren Schneidezähnen und Eckzähnen meist auf ähnlicher Höhe, an den seitlichen Schneidezähnen etwas tiefer, in einem natürlichen Bogen.
Ja, wenn überschüssiges Zahnfleisch einen Teil der Zahnkronen bedeckt, legt sie die natürliche Länge frei.
Ja, oft wird zuerst der Zahnfleischrand korrigiert und einige Wochen später werden die Veneers angefertigt.
Oft ja, mit Fotos, einer digitalen Planung oder einem Mock-up, das die neue Zahnlänge zeigt.
Meist nicht, weil die Reisekosten die Einsparung übersteigen. Im Rahmen einer umfassenderen ästhetischen Behandlung kann sie sinnvoll sein.
Von der Zahl der behandelten Zähne, der Technik, einer eventuellen Knochenkorrektur und der Klinik. Zur Orientierung liegen sie in Tunesien etwa 60 % unter dem Schweizer Niveau, indikativ und nicht vertraglich.
Eine ästhetische Zahnfleischkorrektur nicht. Bei ausgeprägten Wucherungen durch ein unverzichtbares Medikament bei schwerer Erkrankung kann im Einzelfall eine Kostengutsprache geprüft werden.
Je nach Vertrag kann sie einen Beitrag leisten, ästhetische Korrekturen sind aber oft ausgeschlossen.
Der Eingriff selbst dauert meist unter zwei Stunden, mit Kontrolle sind einige Tage sinnvoll. Oft erfolgt er im Rahmen eines längeren Aufenthalts.
Bei Kindern und Jugendlichen weicht das Zahnfleisch oft noch zurück. Medespoir vermittelt Behandlungen ausschliesslich an volljährige Patientinnen und Patienten.
In den ersten Tagen sollten Sie darauf verzichten, weil Rauchen die Wundheilung beeinträchtigt. Langfristig schadet Rauchen dem Zahnfleisch.
Leichter Sport ist meist nach ein bis zwei Tagen möglich. Nach einer Kronenverlängerung sollte etwas länger gewartet werden.
Meist nach etwa einer Woche schrittweise, zuerst mit einer sehr weichen Bürste.
In der Regel nicht. In den ersten Tagen kann das empfindliche Zahnfleisch das Sprechen etwas ungewohnt machen.
Ja, meist wird das Bleaching nach der Heilung des Zahnfleischs durchgeführt, damit das Gel das frische Gewebe nicht reizt.
Wenn eine Krone geplant ist, wird oft ein Provisorium getragen, bis sich das Zahnfleisch stabilisiert hat.
Die Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleischs ohne Knochenabbau und vollständig heilbar. Die Parodontitis greift auf den Zahnhalteapparat über und baut den Knochen ab.
Zahnfleischtaschen, die durch geschwollenes oder gewuchertes Zahnfleisch entstehen, ohne dass der Knochen abgebaut ist. Hier kann eine Gingivektomie helfen.
Taschen, bei denen der Knochen und die Haltefasern bereits abgebaut sind. Sie erfordern eine Parodontitisbehandlung.
Durch die Messung mit einer Sonde und durch Röntgenbilder, die zeigen, ob der Knochen abgebaut ist.
In manchen Fällen teilweise mit regenerativen Verfahren. Ein vollständiger Wiederaufbau ist meist nicht möglich.
Vor allem Rauchen, Diabetes, genetische Veranlagung, Stress und unzureichende Mundhygiene.
Weil die Behandlung mehrere Sitzungen über Wochen bis Monate umfasst und eine regelmässige Nachsorge erfordert.
Die Bakterien können übertragen werden, doch ob eine Parodontitis entsteht, hängt vor allem von Mundhygiene, Veranlagung und Risikofaktoren ab.
Durch zu kräftiges Putzen, dünnes Zahnfleisch, Parodontitis, Zahnfehlstellungen, Zähneknirschen, Piercings und manchmal kieferorthopädische Behandlungen.
Nein, sie entfernt Zahnfleisch. Bei Rückgang wird dagegen Gewebe aufgebaut.
Sie sind oft empfindlich, anfälliger für Karies und lassen die Zähne länger wirken.
Ja, besonders mit harter Zahnbürste und schrubbenden Bewegungen. Eine weiche Bürste und eine schonende Technik schützen das Zahnfleisch.
Ja, Lippen- und Zungenpiercings können am Zahnfleisch reiben und einen Rückgang verursachen.
Ja, etwa durch eine schonende Putztechnik oder die Entfernung eines Piercings, damit das Zahnfleisch nicht erneut zurückgeht.
Meist einige Monate nach Beginn der Einnahme, zuerst an den Papillen zwischen den Frontzähnen.
Nein. Das Risiko ist höher bei vorbestehender Entzündung, schlechter Mundhygiene und hoher Dosierung.
Teilweise ja, wenn das auslösende Medikament ärztlich durch ein anderes ersetzt werden kann.
Manchmal ja, weil die Wucherung bei fortgesetzter Einnahme wiederkehren kann. Engmaschige Kontrollen sind wichtig.
Meist wenn beim Lächeln deutlich mehr als einige Millimeter Zahnfleisch sichtbar sind. Die Wahrnehmung ist aber individuell.
Durch Messung der Zahnlänge, der Knochenlage, der Lippenbeweglichkeit und der Höhe des Oberkiefers.
Ja, oft liegen etwa überschüssiges Zahnfleisch und eine bewegliche Oberlippe gleichzeitig vor, die dann kombiniert behandelt werden.
Meist einige Monate, danach muss die Behandlung wiederholt werden.
Ja, sie werden aber seltener eingesetzt. Botulinumtoxin ist meist die erste Wahl.
Ja, mit Komposit oder Veneers, manchmal kombiniert mit einer Zahnfleischkorrektur.
Nach Betäubung wird überschüssiges Zahnfleisch entfernt, das Zahnfleisch aufgeklappt, etwas Knochen abgetragen und geformt und das Zahnfleisch in der neuen Position vernäht.
Einige Wochen, und der Zahnfleischrand kann sich in den ersten Monaten noch leicht verändern.
Damit ihr Rand genau am stabilisierten Zahnfleisch liegt, das sich in den ersten Monaten noch anpasst.
Wenn Karies oder ein Bruch bis unter den Zahnfleischrand und nahe an den Knochen reicht, damit der Zahn sauber versorgt werden kann.
Ein weit verbreiteter Laser für Weichgewebe, der stark blutstillend wirkt, aber mit Wärme arbeitet.
Ein Laser, der Weichgewebe und Knochen bearbeiten kann und weniger Wärme erzeugt, was ihn für Kronenverlängerungen interessant macht.
Nein, die sorgfältige Planung und Anzeichnung bleiben entscheidend. Der Laser ist nur ein Werkzeug.
Die Beschwerden danach sind oft etwas stärker und dauern länger, sind aber meist gut mit Schmerzmitteln zu behandeln.
Ja, das aufgeklappte Zahnfleisch wird vernäht. Die Fäden werden meist nach etwa einer Woche entfernt.
Weil sich an Brackets und Drähten leicht Beläge sammeln, die das Zahnfleisch entzünden und anschwellen lassen.
Oft innerhalb einiger Wochen bis Monate, wenn die Mundhygiene gut ist. Verbleibendes Gewebe kann mit einer Gingivektomie korrigiert werden.
Mit speziellen Bürsten, Interdentalbürsten, einer Munddusche und regelmässigen professionellen Reinigungen.
Manchmal wird das Zahnfleisch mit einer kleinen Gingivektomie oder dem Laser geöffnet, um das eingeheilte Implantat freizulegen.
Weil das Zahnfleisch nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne oft noch einige Jahre zurückweicht und sich ein Gummy Smile von selbst verbessern kann.
Vor allem Zahnfleischrückgang mit freiliegenden Zahnhälsen, bei dem Transplantate oder eine schonende Pflege helfen.
Ja, weil die Schienen Beläge am Zahnfleisch festhalten können. Zähne und Schienen sollten vor dem Einsetzen gereinigt werden.
Mit einer weichen Bürste, leicht schräg zum Zahnfleischrand, mit kleinen, sanften Bewegungen und ohne zu schrubben.
Ja, sie warnt bei zu kräftigem Putzen und schützt so das Zahnfleisch vor Verletzungen und Rückgang.
Meist ein- bis zweimal jährlich, bei medikamentenbedingten Wucherungen oder nach Parodontitis oft häufiger.
Ob die Zähne kurz wirken, ob das Zahnfleisch entzündet ist, ob auslösende Medikamente eingenommen werden, ob Veneers geplant sind und ob eher zu viel oder zu wenig Zahnfleisch vorhanden ist.
Ja, wenn überschüssiges Zahnfleisch die Ursache ist, lässt eine Korrektur die Zähne oft proportionierter wirken, ohne sie zu verändern.
Wenn die Ursache des Gummy Smile eine bewegliche Oberlippe oder ein vergrösserter Oberkiefer ist, verändert die Gingivektomie allein wenig.
Ja, Rauchen verschlechtert die Durchblutung, verzögert die Heilung und fördert Entzündungen.
Sie wurde im neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert als Verfahren zur Beseitigung von Zahnfleischtaschen entwickelt.
Weil sie bei echten Knochentaschen das Problem nicht löst. Heute werden dafür Lappenoperationen und regenerative Verfahren verwendet.
Ein Eingriff, bei dem das Zahnfleisch aufgeklappt, die Wurzeln unter Sicht gereinigt und das Zahnfleisch wieder angelegt wird.
Ein Fachgebiet, das den Zahnfleischrand als Rahmen des Lächelns gestaltet, etwa durch Gingivoplastik, Kronenverlängerung und Transplantate.
Er behandelt vorher Entzündungen, prüft auf Parodontitis, beurteilt den Vorschlag und übernimmt nach der Rückkehr Kontrollen und Reinigungen.
Vor allem regelmässige professionelle Zahnreinigungen und bei medikamentenbedingten Wucherungen eventuell eine Wiederholung des Eingriffs.
Besprechung des neuen Zahnfleischrands, örtliche Betäubung, Anzeichnung der Linie, Entfernung des Gewebes, Formung des Rands und Pflegehinweise.
Keine Schmerzen dank der Betäubung, eventuell einen leichten Geruch oder ein Wärmegefühl.
Ja, ein wenig sichtbares Zahnfleisch ist natürlich und wirkt jugendlich. Nicht jedes sichtbare Zahnfleisch muss entfernt werden.
Die Diagnose der Ursache, die Messung von Taschentiefen und Knochenlage, eine Lächelanalyse, die Behandlung von Entzündungen und die gemeinsame Planung des neuen Rands.
Ja, starkes Bluten oder ungewöhnliche Schwellungen können auf Blutkrankheiten, ein geschwächtes Immunsystem oder einen schlecht eingestellten Diabetes hinweisen.
Weil Rauchen die Durchblutung verringert, sodass das Zahnfleisch weniger blutet, obwohl eine Entzündung besteht.
Ja, hormonelle Veränderungen können das Zahnfleisch empfindlicher machen und Mundtrockenheit begünstigen.
Auf die Klärung der Ursache, die vorherige Behandlung von Entzündungen, die Messung der Knochenlage und klare Pflegehinweise.
Weil er den Rahmen der Zähne bildet und ein harmonischer Verlauf die Voraussetzung dafür ist, dass die Veneers gleichmässig wirken.
Mit einem Wax-up oder einer digitalen Simulation, aus der eine Schablone hergestellt wird, die bei der Gingivektomie als Führung dient.
Oft ja, weil das Zahnfleisch Zeit zur Stabilisierung braucht. Alternativ kann die Zahnfleischkorrektur vorher in der Schweiz erfolgen.
Kleinere Unregelmässigkeiten gleichen sich oft aus. Bleibt eine Asymmetrie, kann eine kleine Nachkorrektur sinnvoll sein.
Ja, hohe Kräfte können zu keilförmigen Defekten am Zahnhals, Zahnfleischrückgang und bei Parodontitis zu schnellerem Knochenabbau beitragen.
Kleine Einkerbungen am Zahnhals, die durch Knirschen, zu kräftiges Putzen oder Säure entstehen können.
Meist wieder rosa, aber noch empfindlich. Nach etwa zwei Wochen ist die Oberfläche verheilt.
Ja, eine gutartige, knotige Wucherung kann entstehen, die oft nach der Geburt von selbst zurückgeht.
Ja, selten wächst das Zahnfleisch aufgrund einer erblichen Veranlagung schon in der Kindheit stark.
Immer, wenn er rasch wächst, ungewöhnlich aussieht oder nicht auf eine übliche Behandlung anspricht, am besten in der Schweiz.
Meist wird ein Verhältnis als harmonisch empfunden, bei dem die Breite etwa drei Viertel bis vier Fünftel der Länge beträgt. Es sind aber nur Richtwerte.
Nein, eine gründliche, sanfte Reinigung lässt die Entzündung meist in ein bis zwei Wochen abklingen. Hält das Bluten an, sollte ein Zahnarzt nachsehen.
Bei spontanem oder sehr starkem Bluten oder wenn es zusammen mit Müdigkeit, blauen Flecken oder anderen Beschwerden auftritt.
In den ersten Tagen besser lauwarm und in Massen, weil sehr heisse Getränke das frische Zahnfleisch reizen können.
Die neue Zahnlänge ist sofort sichtbar, das endgültige Ergebnis zeigt sich nach der Heilung in einigen Wochen.
Ja, etwa um einen einzelnen Zahn an die Nachbarzähne anzugleichen oder vor einer Füllung am Zahnfleischrand.
In der Regel nicht. Das Zahnfleisch heilt meist ohne sichtbare Narben ab und nimmt seine normale Farbe und Struktur wieder an.
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