Die Bruststraffung, medizinisch Mastopexie, hebt eine abgesunkene Brust an, formt sie neu und bringt Brustwarze und Warzenhof in eine höhere, natürlichere Position. Dabei wird überschüssige Haut entfernt und das Brustgewebe so umgeformt, dass die Brust fester und jugendlicher wirkt. Das Volumen bleibt weitgehend erhalten. Wer zusätzlich mehr Fülle wünscht, kann die Straffung mit einem Implantat oder mit Eigenfett verbinden. Medespoir organisiert Bruststraffungen für Patientinnen aus der Deutschschweiz und der Romandie in Partnerkliniken in Tunesien.
Diese Seite erklärt, warum eine Brust absinkt, wie das Ausmass eingeteilt wird, welche Schnitttechniken es gibt und welche Narben sie hinterlassen, wann eine Kombination mit einem Implantat sinnvoll ist, wie die Heilung verläuft, welche Risiken bestehen und wie lange das Ergebnis hält. Einen Überblick über alle Brusteingriffe finden Sie auf der Seite zur Brustchirurgie. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Eine Bruststraffung hebt die Brust an und formt sie neu. Sie vergrössert die Brust nicht. Für mehr Volumen wird sie mit einem Implantat oder Eigenfett kombiniert.
Jede Straffung hinterlässt Narben. Ihre Länge hängt vom Ausmass des Absinkens und von der gewählten Technik ab.
Das Ergebnis ist dauerhaft, aber nicht unveränderlich: Schwerkraft, Alter, Schwangerschaften und Gewichtsveränderungen wirken weiter.
Eine ästhetische Bruststraffung wird von der Grundversicherung nach KVG nicht vergütet. Kostenangaben sind indikativ und nicht vertraglich.
Das Absinken der Brust, medizinisch Ptose genannt, ist ein natürlicher Vorgang, der durch mehrere Faktoren beschleunigt wird. Schwangerschaften und Stillzeiten dehnen Haut und Bindegewebe, und nach dem Abstillen bildet sich die Drüse zurück, während die gedehnte Haut bleibt. Grosse Gewichtsschwankungen, besonders eine starke Abnahme, hinterlassen einen leeren Hautmantel. Mit zunehmendem Alter verlieren Haut und Bindegewebe an Elastizität, und nach den Wechseljahren wird Drüsengewebe teilweise durch weicheres Fett ersetzt. Auch die Veranlagung, die Grösse und das Gewicht der Brust, Rauchen und starke Sonneneinstrahlung spielen eine Rolle.
Die Brust wird von Haut und feinen Bindegewebssträngen gehalten, die von der Muskelhülle zur Haut ziehen. Wenn diese Strukturen nachgeben, rutscht das Gewebe nach unten, die Brustwarze zeigt nach unten, und der obere Brustanteil wirkt leer. Kein Training und keine Creme kann diese Veränderungen rückgängig machen, weil die Brust selbst keinen Muskel enthält. Ein Training des Brustmuskels kann die Unterlage etwas kräftigen, hebt die abgesunkene Brust aber nicht an.
Das Ausmass des Absinkens wird häufig nach der Lage der Brustwarze im Verhältnis zur Unterbrustfalte eingeteilt. Diese Einteilung hilft bei der Wahl der Technik.
| Grad | Beschreibung | Typische Behandlung |
|---|---|---|
| Pseudoptose | Die Brustwarze liegt auf Höhe der Falte oder darüber, das Gewebe hängt aber unter die Falte | Oft Implantat oder kleine Straffung |
| Grad I, leicht | Die Brustwarze liegt auf Höhe der Unterbrustfalte | Kleine Straffung um den Warzenhof oder Implantat |
| Grad II, mittel | Die Brustwarze liegt unterhalb der Falte, aber oberhalb des tiefsten Punkts der Brust | Vertikale Straffung |
| Grad III, ausgeprägt | Die Brustwarze liegt am tiefsten Punkt der Brust und zeigt nach unten | Vertikale Straffung oder T-Schnitt |
Neben dem Grad spielen die Hautqualität, das Volumen, die Form und der Abstand zwischen Brustwarze und Unterbrustfalte eine Rolle. Ein erfahrener Chirurg berücksichtigt alle diese Faktoren bei der Wahl der Technik.
Gute Voraussetzungen bestehen, wenn die Brust abgesunken ist und Sie sich eine festere, höhere Form wünschen, wenn die Familienplanung weitgehend abgeschlossen ist, wenn Ihr Gewicht stabil ist, wenn Sie gesund sind, nicht rauchen und die Narben einer Straffung akzeptieren. Häufig sind es Frauen nach Schwangerschaften und Stillzeiten, nach grossen Gewichtsabnahmen oder mit altersbedingten Veränderungen.
Weniger geeignet ist der Eingriff bei ungeklärten Befunden in der Brust, während Schwangerschaft und Stillzeit, bei aktivem Rauchen, bei schlecht eingestellten Erkrankungen, bei starken Gewichtsschwankungen oder geplanter Gewichtsabnahme und wenn narbenfreie Ergebnisse erwartet werden. Bei einer sehr grossen, schweren Brust ist oft eine Brustverkleinerung die passendere Lösung, die ebenfalls strafft.
Die Brust liegt auf dem grossen Brustmuskel und ist mit ihm und mit der Haut durch Bindegewebsstränge verbunden, die als Cooper-Bänder bezeichnet werden. Diese Bänder und die Haut tragen das Gewicht der Brust. Sie bestehen aus Kollagen und elastischen Fasern, die im Laufe des Lebens an Festigkeit verlieren. Die Brust selbst besteht aus Drüsengewebe, das in der Schwangerschaft wächst und sich nach dem Abstillen zurückbildet, und aus Fettgewebe, dessen Anteil mit dem Alter und nach den Wechseljahren zunimmt.
Wenn die tragenden Strukturen nachgeben, verlagert sich das Gewebe nach unten. Die Brustwarze folgt dieser Bewegung, der obere Brustanteil wird leer, und die Haut im unteren Anteil dehnt sich. Je schwerer die Brust und je schwächer das Bindegewebe, desto ausgeprägter ist dieser Vorgang. Die Bruststraffung setzt genau hier an: Sie verkleinert den gedehnten Hautmantel, verlagert Brustwarze und Gewebe nach oben und fixiert die neue Form. Weil die natürlichen Kräfte aber weiter wirken, kann kein Verfahren ein erneutes Nachsinken vollständig verhindern.
Bei jeder Straffung wird die Brustwarze an einem Gewebestiel verlagert, der sie mit Blut und Nerven versorgt. Dieser Stiel kann von oben, von innen, von unten oder von der Mitte her geplant werden. Die Wahl hängt von der Technik, dem Ausmass der Verlagerung und der Anatomie ab. Eine gute Durchblutung des Stiels ist entscheidend für die Heilung der Brustwarze und für ihre Empfindung. Rauchen, starke Verlagerung, frühere Operationen an der Brust und eine gleichzeitige Implantateinlage können die Durchblutung gefährden. Deshalb achten erfahrene Chirurgen darauf, die Brustwarze nicht übermässig zu spannen, und planen bei hohem Risiko ein zweizeitiges Vorgehen.
Die ersten Bruststraffungen wurden bereits Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts beschrieben, oft als Nebenprodukt von Techniken zur Brustverkleinerung. Lange Zeit war der T-Schnitt die Standardtechnik, weil er grosse Korrekturen ermöglichte. In den 1990er-Jahren wurden vertikale Techniken populär, die mit kürzeren Narben eine gute Projektion erzielen. Parallel dazu wurden Techniken um den Warzenhof für leichte Formen entwickelt. Heute stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, und die Wahl richtet sich nach dem individuellen Befund, nicht nach einer einzigen Standardmethode.
Ein gut sitzender BH kann eine Straffung nicht ersetzen, unterstützt aber das Ergebnis danach. Er entlastet die Haut und die Bindegewebsstränge, besonders bei körperlicher Aktivität. In den ersten Wochen nach der Operation ist der Stütz-BH ein wichtiger Teil der Nachsorge. Langfristig empfiehlt sich ein BH, der gut stützt, ohne einzuschneiden. Beim Sport, besonders beim Laufen und Springen, ist ein Sport-BH sinnvoll, weil starke Bewegungen der Brust die tragenden Strukturen belasten. Wer auf einen BH verzichten möchte, kann dies nach der Heilung tun, sollte aber wissen, dass die Brust dann tendenziell schneller nachsinkt.
Alle Techniken folgen demselben Grundprinzip: Die Brustwarze wird mit dem Warzenhof an einem gut durchbluteten Gewebestiel nach oben verlagert, das Drüsengewebe wird umgeformt und höher fixiert, und die überschüssige Haut wird entfernt. Die Unterschiede liegen in der Schnittführung und damit in der Länge der Narben und im Ausmass der möglichen Korrektur.
Bei der periareolären Technik, auch nach Benelli benannt, wird ein Hautring um den Warzenhof entfernt und die Haut mit einer Tabaksbeutelnaht zusammengezogen. Die Narbe liegt nur um den Warzenhof. Diese Technik eignet sich für ein leichtes Absinken, zur Anhebung der Brustwarze um wenige Zentimeter und zur Verkleinerung eines grossen Warzenhofs. Bei stärkerem Absinken reicht sie nicht aus und kann die Brust abflachen oder den Warzenhof später wieder verbreitern.
Bei der vertikalen Technik, oft nach Lejour oder Hall-Findlay benannt, verläuft die Narbe um den Warzenhof und senkrecht nach unten zur Unterbrustfalte, in Form eines Lollipops. Das Drüsengewebe wird nach innen gefaltet und nach oben verlagert, was die Brust schmaler und projizierter macht. Diese Technik eignet sich für mittlere bis ausgeprägte Ptosen und ist heute sehr verbreitet. In den ersten Wochen wirkt die Brust unten oft gerafft, diese Fältelung glättet sich über Wochen bis Monate.
Bei der Technik mit umgekehrtem T, nach Wise oder als Ankerschnitt bezeichnet, kommt zur Narbe um den Warzenhof und der senkrechten Narbe eine waagrechte Narbe in der Unterbrustfalte hinzu. Diese Technik erlaubt die Entfernung von viel Haut und eignet sich für eine ausgeprägte Ptose mit starkem Hautüberschuss, etwa nach grossen Gewichtsabnahmen. Die Narbe in der Falte ist beim Stehen meist verdeckt.
| Technik | Narbe | Typische Eignung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Um den Warzenhof | Ring um den Warzenhof | Leichtes Absinken, grosser Warzenhof | Begrenzte Anhebung, Abflachung möglich |
| Vertikal | Warzenhof und senkrecht nach unten | Mittleres bis ausgeprägtes Absinken | Gute Projektion, anfängliche Fältelung |
| T-Schnitt | Warzenhof, senkrecht und in der Falte | Ausgeprägtes Absinken, viel Haut | Grösste Korrektur, längste Narbe |
Neben der Haut wird bei vielen Techniken auch das Drüsengewebe neu geformt. Bei der sogenannten Autoaugmentation wird Gewebe aus dem unteren Anteil der Brust unter den oberen Anteil geschoben und dort fixiert, um den oberen Pol ohne Implantat voller wirken zu lassen. Manche Chirurgen verwenden zusätzlich innere Nähte oder Netze zur Stabilisierung. Wie dauerhaft solche Massnahmen sind, hängt vom Gewebe ab. Eine Garantie gegen erneutes Absinken gibt es nicht.
Viele Frauen mit abgesunkener Brust haben auch Volumen verloren. Eine Straffung allein hebt und formt, füllt den leeren oberen Anteil aber nur begrenzt. Dann kann die Straffung mit einem Implantat kombiniert werden. Das Implantat liefert das Volumen, die Straffung die Form und die richtige Lage der Brustwarze.
Die Kombination ist anspruchsvoller als jeder Eingriff für sich, weil sich zwei Kräfte entgegenwirken: Das Implantat dehnt das Gewebe, die Straffung zieht es zusammen. Deshalb ist die Wahl eines moderaten Implantats besonders wichtig. Bei ausgeprägter Ptose oder dünnem Gewebe empfehlen manche Chirurgen ein zweizeitiges Vorgehen, bei dem zuerst gestrafft und einige Monate später das Implantat eingesetzt wird, oder umgekehrt. Das kann das Risiko von Wundheilungsstörungen und Formproblemen verringern. Mehr zu Implantaten erfahren Sie auf der Seite zur Brustvergrösserung.
Statt eines Implantats kann Eigenfett verwendet werden, um den oberen Brustanteil aufzufüllen, entweder in derselben Operation oder später. Die Volumenzunahme ist moderater, das Ergebnis sehr natürlich. Mehr dazu auf der Seite zum Brustlipofilling.
Frauen, die ihre Implantate entfernen lassen, stehen oft vor einer leeren, abgesunkenen Brust, weil Haut und Gewebe über Jahre gedehnt wurden. Eine Straffung, gleichzeitig mit der Entfernung oder einige Monate danach, kann die Form deutlich verbessern, eventuell ergänzt durch Eigenfett. Mehr dazu auf der Seite zum Implantatwechsel.
Viele Frauen, die vor Jahren eine Brustvergrösserung hatten, stehen irgendwann vor der Frage, ob sie ihre Implantate behalten, wechseln oder entfernen lassen möchten. Gründe für eine Entfernung sind etwa eine Kapselfibrose, ein Implantatdefekt, Beschwerden, die mit den Implantaten in Verbindung gebracht werden, oder einfach der Wunsch, ohne Fremdmaterial zu leben. Nach Jahren mit Implantaten sind Haut und Gewebe jedoch gedehnt, und das eigene Brustgewebe ist oft dünner geworden. Nach der Entfernung wirkt die Brust deshalb häufig leer und abgesunken.
Eine Straffung kann in dieser Situation die Form deutlich verbessern. Sie kann gleichzeitig mit der Entfernung erfolgen, wenn das Gewebe gut durchblutet und ausreichend dick ist, oder einige Monate später, wenn sich Haut und Gewebe nach der Entfernung zurückgezogen haben. Das zweizeitige Vorgehen erlaubt eine bessere Beurteilung, wie viel Haut tatsächlich entfernt werden muss, und kann das Risiko für Durchblutungsstörungen verringern. Um verlorenes Volumen teilweise zu ersetzen, kann Eigenfett eingesetzt werden, oft in einer oder mehreren Sitzungen. Die Entscheidung über das Vorgehen trifft der Chirurg gemeinsam mit Ihnen nach einer genauen Untersuchung.
Mit Mitte zwanzig bis dreissig ist eine Straffung meist wegen einer angeborenen Formvariante oder eines frühen Absinkens gefragt. Die Haut ist dann oft noch elastisch, was gute und dauerhafte Ergebnisse begünstigt. Wer in dieser Lebensphase noch Kinder plant, sollte bedenken, dass eine Schwangerschaft das Ergebnis verändern kann. Zwischen dreissig und fünfzig ist die Straffung nach Schwangerschaften und Stillzeiten am häufigsten. Die Familienplanung ist oft abgeschlossen, und die Veränderungen sind am deutlichsten. Nach fünfzig verändert sich die Brust durch die Wechseljahre, das Drüsengewebe wird durch Fett ersetzt, und die Haut verliert weiter an Elastizität. Eine Straffung ist auch dann möglich und oft sehr wirkungsvoll, wobei die regelmässige Brustkrebsvorsorge in dieser Lebensphase besonders wichtig ist.
Eine gute Wundheilung setzt voraus, dass der Körper ausreichend mit Eiweiss, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt ist. Das ist besonders nach grossen Gewichtsabnahmen und nach bariatrischen Operationen wichtig, weil dann Mängel an Eiweiss, Eisen, Zink oder Vitaminen häufiger vorkommen. Vor einer Straffung sollten die Blutwerte überprüft und allfällige Mängel ausgeglichen werden. Auch nach der Operation unterstützt eine eiweissreiche, ausgewogene Ernährung die Heilung. Starke Diäten in den Wochen vor und nach dem Eingriff sollten vermieden werden, weil sie die Wundheilung beeinträchtigen können.
Ein häufiges Missverständnis ist die Annahme, ein Implantat allein könne eine abgesunkene Brust anheben. Tatsächlich füllt ein Implantat Volumen auf, verschiebt aber die Brustwarze nicht nach oben. Wird bei deutlicher Ptose nur ein Implantat eingesetzt, kann es über der Brust sitzen, während das eigene Gewebe darunter hängt, was als Snoopy-Deformität bezeichnet wird. Ein zweites Missverständnis betrifft die Narben: Viele hoffen auf eine Straffung nur um den Warzenhof, auch wenn das Absinken dafür zu ausgeprägt ist. Eine solche Technik würde dann nicht ausreichend anheben und die Brust abflachen. Eine ehrliche Beratung erklärt, welche Narbe für ein gutes Ergebnis nötig ist, auch wenn sie länger ausfällt als erhofft.
Ein drittes Missverständnis ist die Erwartung eines lebenslang unveränderten Ergebnisses. Die Straffung verbessert die Form dauerhaft, doch die natürlichen Kräfte wirken weiter. Wer das weiss, ist mit dem Ergebnis langfristig zufriedener und kann gezielt dazu beitragen, dass es möglichst lange erhalten bleibt.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Stört Sie vor allem, dass die Brust abgesunken ist, oder auch, dass sie leer oder zu gross ist? Liegt die Brustwarze auf Höhe der Unterbrustfalte oder deutlich darunter? Ist die Familienplanung abgeschlossen, und ist Ihr Gewicht stabil? Sind Sie bereit, die Narben einer Straffung zu akzeptieren? Wie wichtig ist Ihnen das Stillen? Möchten Sie auf Fremdmaterial verzichten, oder wäre ein Implantat für Sie denkbar? Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, können Sie in der Beratung gezielt nachfragen und gemeinsam mit dem Chirurgen die passende Technik wählen. Unser Team hilft Ihnen gern, die Fragen vorzubereiten und Ihre Unterlagen zusammenzustellen.
Vor dem Eingriff untersucht der Chirurg die Brust im Stehen, misst den Abstand zwischen Brustbein und Brustwarze, zwischen Brustwarze und Unterbrustfalte und die Breite der Brust, beurteilt Haut, Gewebe, Symmetrie und Volumen und tastet die Brust auf Veränderungen ab. Er bespricht mit Ihnen, ob eine Straffung allein genügt oder ob Volumen ergänzt werden sollte, welche Technik passt und wo die Narben liegen werden. Je nach Alter und Risiko wird vor dem Eingriff eine Bildgebung der Brust empfohlen, idealerweise in der Schweiz vor der Abreise. Blutuntersuchungen und das Narkosegespräch ergänzen die Vorbereitung.
Am Tag der Operation zeichnet der Chirurg im Stehen die neue Position der Brustwarze, die Schnittlinien und die Mittellinie des Körpers an. Die neue Lage der Brustwarze orientiert sich meist an der Höhe der Unterbrustfalte. Eine sorgfältige Anzeichnung ist die Grundlage für eine symmetrische Form.
Die Bruststraffung erfolgt in Vollnarkose und dauert je nach Technik und Kombination etwa zwei bis drei Stunden. Der Chirurg entfernt die überschüssige Haut, verlagert Brustwarze und Warzenhof an einem durchbluteten Gewebestiel nach oben, formt das Drüsengewebe neu und verschliesst die Wunden in mehreren Schichten. Bei einer Kombination mit einem Implantat wird dieses meist zuerst eingesetzt und die Straffung danach angepasst. Manche Chirurgen legen für ein bis zwei Tage Drainagen ein.
Die meisten Patientinnen bleiben eine bis zwei Nächte in der Klinik. Die Brust ist geschwollen und gespannt, die Schmerzen sind meist mässig und gut mit Medikamenten zu behandeln. Ein Stütz-BH wird für mehrere Wochen tag und nachts getragen. In den folgenden Tagen im Hotel finden Kontrollen statt, und nach etwa sieben Tagen ist die Rückreise meist möglich.
| Zeitraum | Was Sie erwarten können | Empfehlungen |
|---|---|---|
| Tag 1 bis 3 | Spannungsgefühl, Schwellung, eventuell Drainagen | Schmerzmittel, Stütz-BH, auf dem Rücken schlafen |
| Woche 1 | Blutergüsse, gespannte Narben | Nicht schwer heben, Arme nicht über den Kopf |
| Woche 2 bis 3 | Wunden verheilen, Fäden werden entfernt falls nötig | Leichte Tätigkeiten, Büroarbeit oft möglich |
| Woche 4 bis 6 | Schwellung nimmt ab, Fältelung glättet sich | Sport schrittweise nach Freigabe |
| Monat 3 bis 6 | Form stabilisiert sich | Narbenpflege, Sonnenschutz |
| Monat 12 bis 18 | Narben gereift | Kontrolle |
In den ersten Wochen sollten Sie schweres Heben, Tragen und Überkopfarbeiten vermeiden, auf dem Rücken schlafen und den Stütz-BH wie empfohlen tragen. Die Narben sollten keiner Spannung ausgesetzt werden. Intensiver Sport ist meist nach sechs Wochen erlaubt. Rauchen und Nikotin sollten Sie strikt meiden, weil sie die Durchblutung von Haut und Brustwarze verschlechtern und das Risiko für Wundheilungsstörungen deutlich erhöhen. Duschen ist meist nach wenigen Tagen erlaubt, Baden und Sauna erst nach vollständigem Wundverschluss.
Die Narben sind der Preis für die neue Form. Ihre Länge hängt von der Technik ab, ihre Qualität von der Veranlagung, der Spannung, der Wundheilung und der Pflege. In den ersten Monaten sind die Narben gerötet und können etwas erhaben sein. Über zwölf bis achtzehn Monate verblassen sie meist zu feinen, hellen Linien. Bei manchen Frauen werden Narben breiter oder wulstig, besonders bei einer Veranlagung zu hypertrophen Narben oder Keloiden.
Zur Narbenpflege gehören nach Abschluss der Wundheilung Silikonpflaster oder -gel, sanfte Massagen, das Vermeiden von Zug auf die Narben und konsequenter Sonnenschutz über mindestens ein Jahr. Auffällige Narben können mit Injektionen, Laser oder einer späteren Korrektur verbessert werden. Die Narbe um den Warzenhof liegt am Übergang von dunkler zu heller Haut und fällt oft wenig auf, die senkrechte Narbe und die Narbe in der Unterbrustfalte sind im BH oder Bikini meist verdeckt.
Wie jede Operation hat auch die Bruststraffung Risiken. Die meisten Frauen erleben einen unkomplizierten Verlauf, doch eine gute Aufklärung ist wichtig.
Bei einer Kombination mit einem Implantat kommen die Risiken der Brustvergrösserung hinzu, etwa die Kapselfibrose. Weil sich Implantat und Straffung entgegenwirken, ist das Risiko für Wundheilungsstörungen und Formprobleme bei der kombinierten Operation höher als bei den einzelnen Eingriffen.
Wenden Sie sich sofort an die Klinik oder einen Arzt bei einer rasch zunehmenden, einseitigen Schwellung, bei dunkler oder bläulicher Verfärbung der Brustwarze, bei Fieber, Rötung und Überwärmung, bei starken Schmerzen, bei Wundöffnungen mit Absonderung, bei Atemnot oder Brustschmerzen und bei einer einseitigen schmerzhaften Beinschwellung. In der Schweiz wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, eine Notfallstation oder in lebensbedrohlichen Situationen an die Sanitätsnotrufnummer 144.
Bei den meisten Straffungstechniken bleibt die Brustwarze mit einem Teil der Drüse und der Milchgänge verbunden, weshalb Stillen häufig möglich bleibt. Eine Garantie gibt es jedoch nicht, weil das Stillen auch ohne Operation von vielen Faktoren abhängt und der Eingriff die Verbindung teilweise beeinträchtigen kann. Wenn Ihnen das Stillen wichtig ist, sprechen Sie dies in der Beratung an. Viele Frauen warten mit einer Straffung, bis die Familienplanung abgeschlossen ist, weil eine Schwangerschaft die Brust erneut verändern kann.
Eine Bruststraffung verändert Form und Lage der Brust dauerhaft. Die entfernte Haut kommt nicht zurück, und die Brustwarze bleibt höher als vorher. Die Brust unterliegt aber weiterhin der Schwerkraft, dem Alter, hormonellen Veränderungen, Schwangerschaften und Gewichtsschwankungen. Im Laufe der Jahre kann sie deshalb wieder etwas absinken, meist aber weniger als vor der Operation. Bei einer grossen, schweren Brust oder bei schlechter Hautqualität ist dieses Risiko höher. Ein stabiles Gewicht, ein gut sitzender BH, besonders beim Sport, der Verzicht auf Rauchen und Sonnenschutz unterstützen ein lang anhaltendes Ergebnis.
Nach Schwangerschaften und Stillzeiten ist die Brust häufig leerer und abgesunken, die Haut gedehnt und der Warzenhof vergrössert. Empfohlen wird meist, mindestens sechs Monate nach dem Abstillen zu warten, bis sich Gewebe und Volumen stabilisiert haben. Je nach Befund genügt eine Straffung, oder sie wird mit einem Implantat oder Eigenfett verbunden. Wenn gleichzeitig Veränderungen am Bauch bestehen, kann ein Mommy Makeover die Eingriffe in einer Operation verbinden.
Nach einer grossen Gewichtsabnahme, etwa nach einer Adipositasoperation, ist die Brust oft stark entleert und abgesunken, und die Haut hat an Elastizität verloren. Häufig ist eine Straffung mit T-Schnitt nötig, manchmal kombiniert mit Eigenfett oder einem Implantat und einer Straffung der seitlichen Brustwand. Voraussetzung ist ein stabiles Gewicht über mehrere Monate und ein guter Ernährungszustand. Wegen der schlechteren Hautqualität kann die Brust nach der Straffung stärker nachsinken.
Wenn eine Brust stärker abgesunken oder grösser ist als die andere, können die Straffungen beider Seiten unterschiedlich geplant werden, eventuell ergänzt durch eine Verkleinerung der grösseren oder eine Auffüllung der kleineren Seite. Eine perfekte Symmetrie ist nicht erreichbar, doch Unterschiede lassen sich meist deutlich verringern.
Bei einer tubulären Brust mit schmaler Basis, hoher Unterbrustfalte und vorgewölbtem, vergrössertem Warzenhof umfasst die Korrektur oft eine Verkleinerung des Warzenhofs, das Lösen einschnürender Gewebestränge, das Senken der Falte und das Auffüllen des Volumens. Eine periareoläre Straffung ist dabei häufig ein Teil des Eingriffs.
Auch jenseits von fünfzig oder sechzig Jahren ist eine Bruststraffung möglich, sofern die Gesundheit gut ist und die Vorsorgeuntersuchungen unauffällig sind. Die Hautqualität ist dann oft geringer, was bei der Technik berücksichtigt wird. Eine aktuelle Mammografie vor dem Eingriff ist in diesem Alter besonders wichtig.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Eine Frau Anfang dreissig hat nach einer Stillzeit eine leicht abgesunkene Brust mit einem vergrösserten Warzenhof. Die Brustwarze liegt etwa auf Höhe der Unterbrustfalte. Eine periareoläre Straffung kann den Warzenhof verkleinern und die Brustwarze leicht anheben, mit einer Narbe nur um den Warzenhof.
Eine Frau Anfang vierzig hat nach zwei Schwangerschaften eine abgesunkene, leere Brust. Die Brustwarze liegt deutlich unterhalb der Falte. Eine vertikale Straffung kann die Brust anheben und formen. Weil sie sich zusätzlich mehr Fülle im oberen Anteil wünscht, wird die Kombination mit einem moderaten Implantat oder mit Eigenfett besprochen.
Eine Frau hat nach einer Adipositasoperation stark abgenommen. Die Brust ist entleert, die Haut hängt deutlich, und die Brustwarze zeigt nach unten. Eine Straffung mit T-Schnitt, eventuell mit Autoaugmentation oder Eigenfett, kann die Form deutlich verbessern. Die Chirurgin weist darauf hin, dass die Haut wegen ihrer geringen Elastizität später wieder etwas nachgeben kann.
Eine Frau hat eine grosse, schwere und abgesunkene Brust mit Rücken- und Nackenschmerzen. Eine reine Straffung würde das Gewicht nicht verringern und die Brust wieder rasch absinken lassen. Deshalb wird eine Brustverkleinerung empfohlen, die gleichzeitig strafft.
In der Beratung werden Ihre Wünsche, Ihr Gesundheitszustand, Medikamente, frühere Operationen, Schwangerschaften, Stillwünsche, Gewichtsverlauf und die familiäre Belastung mit Brust- oder Eierstockkrebs besprochen. Der Chirurg untersucht und misst die Brust, beurteilt den Grad der Ptose, die Hautqualität, das Volumen und die Symmetrie. Er erklärt, welche Technik er empfiehlt, wo die Narben liegen werden, ob eine Kombination mit Implantat oder Eigenfett sinnvoll ist und ob diese in einer oder zwei Operationen erfolgen sollte. Er klärt über Risiken, Stillfähigkeit, Empfindung und die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses auf. Eine gute Beratung zeigt auch Grenzen auf, etwa wenn eine Verkleinerung sinnvoller wäre oder die Hautqualität ein dauerhaft festes Ergebnis erschwert.
Viele Frauen, die sich für eine Bruststraffung interessieren, haben eine grosse Veränderung ihres Körpers erlebt, sei es durch Schwangerschaften und Stillzeiten oder durch eine erhebliche Gewichtsabnahme. Die Brust sieht dann oft anders aus als früher, und das kann belasten. Eine Straffung kann helfen, sich im eigenen Körper wieder wohler zu fühlen. Gleichzeitig ist es hilfreich, realistische Ziele zu formulieren: Eine gestraffte Brust ist fester und höher, sie wird aber nicht exakt wie vor den Schwangerschaften oder wie in jungen Jahren aussehen, und sie trägt Narben.
Wenn die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper sehr gross ist, sich auf viele Körperstellen gleichzeitig bezieht oder sich trotz früherer Eingriffe nicht bessert, kann ein Gespräch mit einer Fachperson für psychische Gesundheit sinnvoll sein. Eine gute Entscheidung für einen Eingriff entsteht aus einem klaren, eigenen Wunsch und realistischen Erwartungen.
Eine seriöse Bruststraffung beginnt mit einer gründlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch. Der Chirurg misst die Brust aus, bestimmt den Grad der Ptose, erklärt nachvollziehbar, welche Technik er empfiehlt und wo die Narben liegen werden, und zeigt realistisch auf, wie lange das Ergebnis voraussichtlich hält. Er klärt über Risiken wie Wundheilungsstörungen, Durchblutungsstörungen der Brustwarze und Empfindungsveränderungen auf, bespricht die Stillfähigkeit und empfiehlt eine Bildgebung der Brust, wenn Alter oder Risiko es nahelegen. Wenn eine Kombination mit Implantat sinnvoll ist, bespricht er offen, ob sie in einer oder zwei Operationen erfolgen sollte.
Vorsicht ist angebracht, wenn eine narbenfreie oder dauerhaft unveränderliche Straffung versprochen wird, wenn bei ausgeprägter Ptose nur eine Straffung um den Warzenhof angeboten wird, wenn ein grosses Implantat als Ersatz für eine Straffung empfohlen wird oder wenn Risiken verharmlost werden.
Nach der Rückkehr vereinbaren Sie einen Kontrolltermin bei Ihrem Hausarzt oder Gynäkologen und nehmen den Operationsbericht mit. Tragen Sie den Stütz-BH wie empfohlen, schonen Sie die Arme und halten Sie die Narben sauber und trocken. Kleine Wundöffnungen am Treffpunkt der Narben sind nicht ungewöhnlich und werden meist mit Wundpflege behandelt. Senden Sie bei Unsicherheit Fotos an unser Team, damit der Chirurg eine Empfehlung geben kann. Nach Abschluss der Wundheilung beginnen Sie mit der Narbenpflege und schützen die Narben ein Jahr lang konsequent vor Sonne. Melden Sie Warnzeichen wie eine dunkle Verfärbung der Brustwarze, Fieber oder eine einseitige Schwellung sofort.
Eine Bruststraffung kann eine abgesunkene Brust deutlich anheben und ihr eine festere, jugendlichere Form geben. Ihr Preis sind Narben, eine Erholungszeit von einigen Wochen und die Tatsache, dass die Brust im Laufe der Jahre wieder etwas nachsinken kann. Wer diese Punkte kennt, die Technik wählt, die zum Ausmass des Absinkens passt, und bei Bedarf Volumen ergänzt, kann mit einer Straffung ein harmonisches und lang anhaltendes Ergebnis erreichen.
Eine Bruststraffung gelingt am besten, wenn Zeitpunkt, Technik und Nachsorge gut aufeinander abgestimmt sind. Wählen Sie eine Lebensphase mit stabilem Gewicht, abgeschlossener oder weitgehend abgeschlossener Familienplanung und genügend Zeit für die Erholung. Klären Sie vor der Reise alle Fragen zur Technik, zu den Narben und zur Kombination mit Volumen. Organisieren Sie die Zeit nach der Rückkehr, einschliesslich Hilfe im Alltag und eines Termins bei Ihrem Hausarzt. Diese Vorbereitung trägt wesentlich dazu bei, dass die Heilung ruhig verläuft und das Ergebnis Ihren Erwartungen entspricht.
In den ersten Tagen nach der Operation ist die Brust geschwollen und gespannt, und die Narben sind mit Pflastern oder Verbänden abgedeckt. Sie tragen den Stütz-BH tag und nachts, schlafen auf dem Rücken und bewegen die Arme nur vorsichtig. Nach etwa einer Woche lassen die Beschwerden deutlich nach. In der zweiten und dritten Woche verheilen die Wunden, gegebenenfalls werden Fäden entfernt, und viele kehren zu leichter Arbeit zurück.
Zwischen der vierten und sechsten Woche nimmt die Schwellung weiter ab. Die Brust, die anfangs oben sehr voll und unten gerafft wirkte, beginnt sich zu setzen. Nach Freigabe durch den Chirurgen nehmen Sie den Sport schrittweise wieder auf. Nach drei Monaten hat die Brust meist eine weitgehend stabile Form, nach sechs Monaten sind die letzten Veränderungen abgeschlossen. Die Narben bleiben noch längere Zeit gerötet und verblassen bis zum Ende des ersten Jahres oder etwas später.
Viele Frauen sind in den ersten Wochen verunsichert, weil die Brust noch ungewohnt aussieht. Fotos in regelmässigen Abständen helfen, die positive Entwicklung zu erkennen. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an unser Team oder an den Chirurgen.
Die drei häufigsten Eingriffe an der Brust haben unterschiedliche Ziele, überschneiden sich aber. Die Straffung hebt und formt, ohne das Volumen wesentlich zu verändern. Die Brustvergrösserung erhöht das Volumen, hebt aber eine abgesunkene Brust nicht an. Die Brustverkleinerung verringert das Volumen und strafft gleichzeitig. Welche Kombination passt, hängt davon ab, ob Ihre Brust vor allem abgesunken, zu klein oder zu gross ist. Häufig liegen mehrere dieser Aspekte vor, etwa eine abgesunkene und zugleich leere Brust, die mit einer Straffung und einem Implantat behandelt wird. Die Beratung klärt, welches Problem im Vordergrund steht und welche Eingriffe sich sinnvoll ergänzen. Einen Überblick über alle Möglichkeiten finden Sie auf der Seite zur Brustchirurgie.
Unser Team begleitet Sie von der ersten Anfrage bis zur Nachsorge. Wir leiten Ihre Fotos und Unterlagen an den Chirurgen weiter, erinnern Sie an die empfohlene Bildgebung vor der Reise, erstellen eine transparente Offerte, koordinieren Transfers, Klinik und Hotel und bleiben nach der Rückkehr erreichbar, besonders in den ersten Wochen, in denen Fragen zur Wundheilung häufig sind. Wenn die Vorabbeurteilung zeigt, dass eine Verkleinerung, ein Lipofilling oder ein zweizeitiges Vorgehen besser passt, sagen wir Ihnen das offen.
Wie lange eine gestraffte Brust ihre Form behält, hängt stark vom Lebensstil ab. Ein stabiles Gewicht ist der wichtigste Faktor, denn jede grössere Zunahme dehnt das Gewebe erneut, und jede grössere Abnahme lässt die Brust leerer werden. Ein gut sitzender BH, besonders beim Sport, entlastet die tragenden Strukturen. Der Verzicht auf Rauchen erhält die Qualität von Haut und Bindegewebe, und Sonnenschutz beugt einer vorzeitigen Hautalterung vor. Eine ausgewogene Ernährung und regelmässige Bewegung unterstützen ausserdem das allgemeine Wohlbefinden und die Hautqualität. Wer diese Punkte beachtet, kann das Ergebnis einer Straffung über viele Jahre geniessen.
Die Brust enthält keinen Muskel. Training kräftigt den darunterliegenden Brustmuskel, hebt die abgesunkene Brust aber nicht an.
Eine Straffung hebt und formt, das Volumen bleibt weitgehend gleich oder wird leicht kleiner. Für mehr Volumen ist ein Implantat oder Eigenfett nötig.
Jede Straffung erfordert Schnitte. Ihre Länge hängt vom Ausmass des Absinkens ab. Die Narben verblassen, verschwinden aber nicht.
Die Brust unterliegt weiterhin Schwerkraft, Alter und Gewichtsveränderungen. Ein gewisses Nachsinken im Laufe der Jahre ist möglich.
Ein Implantat füllt Volumen, hebt eine deutlich abgesunkene Brust aber nicht an. Ein zu grosses Implantat kann das Absinken sogar verstärken.
| Kriterium | Behandlung in der Schweiz | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Kosten | Höheres Kostenniveau | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Aufenthalt | Keine Reise | Etwa sieben bis acht Tage |
| Nachkontrollen | Am Wohnort | Kontrollen vor Ort, danach Hausarzt und Fernbetreuung |
| Wundheilungsstörungen | Behandlung am Wohnort | Erste Tage vor Ort, danach Wundpflege in der Schweiz |
| Versicherung | Ästhetisch, keine Übernahme | Keine Vergütung durch die Grundversicherung |
Medespoir ist eine Vermittlungs- und Organisationsagentur für Patientinnen aus der Schweiz. Wir arbeiten mit Partnerkliniken und Chirurgen in Tunesien zusammen, deren Rahmenbedingungen wir vor einer Zusammenarbeit prüfen. Angaben zu Qualifikationen und Zulassungen der Ärzte stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung, damit Sie diese selbst überprüfen können. Mehr dazu auf der Seite Unsere Kliniken. Die medizinische Verantwortung liegt beim behandelnden Chirurgen und der Klinik.
Die Kosten hängen von der Technik, einer allfälligen Kombination mit Implantat oder Eigenfett, der Klinik und der Aufenthaltsdauer ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Eingriff in einer Privatklinik, ohne Reise |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Pauschale inklusive Aufenthalt, je nach Offerte |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Eine Bruststraffung aus ästhetischen Gründen ist keine Pflichtleistung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG. Auch Zusatzversicherungen übernehmen sie in der Regel nicht. Anders kann die Situation im Rahmen einer Rekonstruktion nach Brustkrebs sein, etwa bei der Angleichung der gesunden Brust, oder bei ausgeprägten angeborenen Fehlbildungen. Dann kann die Grundversicherung in der Schweiz nach vorgängiger Kostengutsprache eine Übernahme prüfen. Bei einer grossen, schweren Brust mit Beschwerden ist eher eine Brustverkleinerung das Thema, die unter bestimmten Voraussetzungen übernommen werden kann.
Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung grundsätzlich nicht vergütet. Das KVG folgt dem Territorialitätsprinzip. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt. Klären Sie vor der Reise, wie Komplikationen nach einem ästhetischen Eingriff im Ausland versicherungsrechtlich behandelt werden.
Weitere praktische Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Aufenthalt in Tunesien.
| Tag | Programm | Hinweise |
|---|---|---|
| Tag 1 | Ankunft, Empfang, Transfer | Bildgebung der Brust mitbringen |
| Tag 2 | Konsultation, Voruntersuchungen, Anzeichnung | Technik und Narben besprechen |
| Tag 3 | Operation | Eine bis zwei Nächte in der Klinik |
| Tag 4 bis 7 | Erholung im Hotel, Kontrollen | Stütz-BH, Arme schonen |
| Tag 8 | Abschlusskontrolle, Rückreise | Operationsbericht mitnehmen |
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Jeder Eingriff erfordert eine individuelle Indikation durch einen qualifizierten Facharzt.
Jede Bruststraffung hinterlässt Narben. Ergebnisse sind individuell verschieden und können nicht garantiert werden. Die Brust kann im Laufe der Jahre wieder etwas absinken.
Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nach KVG grundsätzlich nicht vergütet. Eine allfällige Kostenübernahme setzt eine vorgängige Kostengutsprache Ihrer Krankenkasse voraus.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Ein Eingriff, der eine abgesunkene Brust anhebt, neu formt und Brustwarze und Warzenhof höher setzt. Überschüssige Haut wird entfernt und das Drüsengewebe umgeformt. Medizinisch heisst er Mastopexie.
Nein, das Volumen bleibt weitgehend gleich oder wird durch die Hautentfernung etwas kleiner. Die Brust wirkt aber voller, weil das Gewebe höher sitzt. Für mehr Volumen wird die Straffung mit einem Implantat oder Eigenfett kombiniert.
Durch Schwangerschaften, Stillzeiten, Gewichtsschwankungen, das Alter, hormonelle Veränderungen und die Veranlagung. Haut und Bindegewebe verlieren an Elastizität, und das Gewebe rutscht nach unten.
Nein, die Brust enthält keinen Muskel. Training kräftigt den Brustmuskel darunter und verbessert die Haltung, hebt das abgesunkene Gewebe aber nicht an.
Cremes können die Haut pflegen, verändern aber weder das gedehnte Bindegewebe noch die Lage der Brust. Eine sichtbare Straffung ist damit nicht zu erreichen.
Ptose ist der medizinische Begriff für das Absinken der Brust. Das Ausmass wird nach der Lage der Brustwarze im Verhältnis zur Unterbrustfalte in Grade eingeteilt.
Anhand der Lage der Brustwarze: auf Höhe der Unterbrustfalte, darunter oder am tiefsten Punkt der Brust. Hinzu kommt die Pseudoptose, bei der die Brustwarze normal hoch liegt, das Gewebe aber hängt.
Eine Situation, in der die Brustwarze auf normaler Höhe liegt, das Brustgewebe aber unter die Unterbrustfalte hängt, oft nach Volumenverlust. Häufig genügt dann ein Implantat oder eine kleine Straffung.
Nein, jede Straffung erfordert Schnitte. Bei leichtem Absinken kann die Narbe auf den Warzenhof beschränkt bleiben, bei stärkerem kommen senkrechte und eventuell waagrechte Narben hinzu.
Die Straffung um den Warzenhof, die vertikale Straffung mit Lollipop-Narbe und die Straffung mit T-Schnitt. Die Wahl hängt vom Ausmass des Absinkens und vom Hautüberschuss ab.
Die Narbe der vertikalen Technik: ein Kreis um den Warzenhof und eine senkrechte Linie nach unten zur Unterbrustfalte, ähnlich einem Lutscher.
Die Narbe der T-Technik mit Kreis um den Warzenhof, senkrechter Linie und waagrechter Narbe in der Unterbrustfalte. Sie ermöglicht die grösste Korrektur bei starkem Hautüberschuss.
Eine Straffung um den Warzenhof, bei der ein Hautring entfernt und die Haut mit einer Tabaksbeutelnaht zusammengezogen wird. Sie eignet sich für leichtes Absinken und grosse Warzenhöfe.
Eine Technik, bei der eigenes Brustgewebe aus dem unteren Anteil unter den oberen Anteil verlagert und fixiert wird, um den oberen Brustanteil ohne Implantat voller wirken zu lassen.
Für gesunde Frauen mit abgesunkener Brust, die sich eine höhere, festere Form wünschen, ein stabiles Gewicht haben, nicht rauchen, die Familienplanung weitgehend abgeschlossen haben und Narben akzeptieren.
Bei ungeklärten Befunden in der Brust, Schwangerschaft, Stillzeit, aktivem Rauchen, geplanter grosser Gewichtsabnahme oder wenn ein narbenfreies Ergebnis erwartet wird. Bei sehr schwerer Brust ist eine Verkleinerung oft passender.
Möglich ist es, doch eine spätere Schwangerschaft kann die Brust erneut verändern und das Ergebnis beeinträchtigen. Viele Frauen warten deshalb, bis die Familienplanung abgeschlossen ist.
Eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Entscheidend sind Gesundheit, Hautqualität und unauffällige Vorsorgeuntersuchungen. Im höheren Alter ist eine aktuelle Mammografie vor dem Eingriff besonders wichtig.
Nein, Rauchen erhöht das Risiko für Wundheilungsstörungen und Durchblutungsstörungen der Brustwarze deutlich. Ein vollständiger Nikotinverzicht mehrere Wochen vor und nach der Operation ist dringend empfohlen.
Das hängt vom Grad des Absinkens, vom Hautüberschuss, vom Volumen und von Ihren Wünschen ab. Leichtes Absinken wird oft um den Warzenhof gestrafft, mittleres vertikal, ausgeprägtes mit T-Schnitt.
Weil sie die Brustwarze nur um wenige Zentimeter anheben kann. Bei stärkerem Absinken würde sie die Brust abflachen und den Warzenhof später wieder verbreitern.
Bei der vertikalen Technik wird die Haut der senkrechten Narbe gerafft. Diese Fältelung glättet sich meist über Wochen bis Monate. Bleibt sie bestehen, kann sie mit einer kleinen Korrektur behoben werden.
Ja, das ist ein häufiger Teil der Straffung. Der vergrösserte Warzenhof wird auf einen harmonischen Durchmesser verkleinert.
Bei den üblichen Techniken nein. Brustwarze und Warzenhof bleiben an einem durchbluteten Gewebestiel mit dem darunterliegenden Gewebe verbunden und werden nach oben verlagert.
Manche Chirurgen verwenden auflösbare oder dauerhafte Netze zur Stabilisierung des Gewebes. Ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist und welches Material verwendet würde, besprechen Sie in der Beratung.
Wenn die Brust abgesunken ist und zugleich Volumen verloren hat, besonders im oberen Anteil. Das Implantat liefert Fülle, die Straffung Form und Lage der Brustwarze.
Weil das Implantat das Gewebe dehnt und die Straffung es zusammenzieht. Das erhöht das Risiko für Wundheilungsstörungen und Formprobleme, weshalb ein moderates Implantat gewählt wird.
Straffung und Implantat werden in zwei getrennten Operationen im Abstand von einigen Monaten durchgeführt. Das kann bei ausgeprägter Ptose oder dünnem Gewebe die Sicherheit und Vorhersagbarkeit erhöhen.
Ja, Eigenfett kann den oberen Brustanteil auffüllen, in derselben Operation oder später. Die Volumenzunahme ist moderater, das Ergebnis sehr natürlich.
Ja, diese Kombination ist beim Mommy Makeover üblich. Die Operation wird länger und die Erholung anspruchsvoller, weshalb die Sicherheit individuell beurteilt wird.
Ja, die Entfernung von Implantaten mit gleichzeitiger oder späterer Straffung ist häufig. Sie verbessert die Form der entleerten Brust, eventuell ergänzt durch Eigenfett.
Im Stehen, meist auf Höhe der Unterbrustfalte oder leicht darüber, unter Berücksichtigung der Körpermitte und der Proportionen. Eine zu hohe Position ist schwer zu korrigieren, weshalb sorgfältig geplant wird.
Meist etwa zwei bis drei Stunden in Vollnarkose, bei einer Kombination mit Implantat oder Eigenfett etwas länger.
Meist eine bis zwei Nächte. Danach folgt die Erholung im Hotel mit Kontrollen bis zur Rückreise.
Die Schmerzen sind meist mässig, oft geringer als nach einer Brustvergrösserung hinter dem Muskel. Spannungsgefühl und Empfindlichkeit werden mit Schmerzmitteln gut behandelt.
Meist etwa sechs Wochen, oft tag und nachts. Er entlastet die Narben und stützt die neue Form.
Viele Chirurgen verwenden auflösbare Fäden. Nicht auflösbare Fäden werden meist nach zehn bis vierzehn Tagen entfernt.
Bei Bürotätigkeit meist nach ein bis zwei Wochen. Bei körperlich anstrengender Arbeit mit Heben ist oft eine Pause von drei bis vier Wochen nötig.
Spaziergänge sind sofort erwünscht. Leichter Ausdauersport ist oft nach drei bis vier Wochen möglich, intensiver Sport und Krafttraining nach etwa sechs Wochen, nach Freigabe.
Die Form stabilisiert sich über drei bis sechs Monate, wenn Schwellung und Fältelung abgeklungen sind. Die Narben reifen über zwölf bis achtzehn Monate.
Meist erst nach einigen Wochen. In der ersten Zeit wird die Rückenlage empfohlen, um die Narben nicht zu belasten.
Je nach Technik ein Kreis um den Warzenhof, eine senkrechte Linie nach unten und eventuell eine Narbe in der Unterbrustfalte. Anfangs gerötet, verblassen sie über zwölf bis achtzehn Monate zu feinen, hellen Linien.
Die senkrechte Narbe und die Narbe in der Unterbrustfalte sind im BH oder Bikini meist verdeckt. Die Narbe um den Warzenhof liegt am Übergang der Hautfarben und fällt oft wenig auf.
Sobald die Wunden geschlossen sind, helfen Silikongel oder -streifen entlang der senkrechten Linie und in der Unterbrustfalte, dazu ein gut sitzender BH ohne Druck auf die Narben. Vor UV-Licht sollten die Narben ein Jahr geschützt bleiben.
Durch Spannung, Veranlagung, Wundheilungsstörungen oder Belastung in der Heilungsphase. Bei Neigung zu hypertrophen Narben oder Keloiden ist das Risiko höher.
Ja, besonders nach einer Straffung nur um den Warzenhof kann die Spannung ihn mit der Zeit wieder etwas verbreitern. Innere Nähte sollen das begrenzen.
Ja, etwa durch Injektionen, Laser oder eine kleine Narbenkorrektur, meist frühestens nach einem Jahr, wenn die Narbe ausgereift ist.
Ein wulstiges Narbengewebe, das über die ursprüngliche Narbe hinauswächst. Wer bereits Keloide an anderen Stellen hatte, zum Beispiel nach Ohrlöchern, sollte das in der Beratung erwähnen.
Nachblutung, Infektion, Wundheilungsstörungen, Durchblutungsstörung der Brustwarze, veränderte Empfindung, Asymmetrie, auffällige Narben, erneutes Absinken und allgemeine Operationsrisiken.
Das ist selten, aber möglich, wenn die Durchblutung des Gewebestiels nicht ausreicht. Rauchen, starke Verlagerung und eine Kombination mit Implantat erhöhen das Risiko. Eine bläuliche Verfärbung muss sofort gemeldet werden.
Am Treffpunkt der senkrechten und der waagrechten Narbe beim T-Schnitt, wo die Spannung am grössten ist. Die meisten heilen mit Wundpflege in einigen Wochen aus.
Vorübergehende Taubheit oder Überempfindlichkeit ist häufig und bessert sich meist über Monate. Eine dauerhafte Veränderung ist möglich, aber seltener.
Die Symmetrie verbessert sich meist deutlich. Leichte Unterschiede bleiben häufig bestehen, weil beide Seiten nie völlig gleich sind und unterschiedlich heilen.
Das kann vorkommen, wenn das Gewebe unter der Brustwarze nachsinkt und die Brustwarze dadurch nach oben zu zeigen scheint. Eine sorgfältige Planung verringert dieses Risiko, eine Korrektur ist schwierig.
Ein Absinken des Gewebes im unteren Brustanteil, sodass der Abstand zwischen Brustwarze und Unterbrustfalte zunimmt. Es kann eine Korrektur erfordern.
Ein gewisses Nachsinken im Laufe der Jahre ist normal, meist aber geringer als vor der Operation. Bei schwerer Brust, schlechter Hautqualität oder Gewichtsveränderungen ist es ausgeprägter.
Kleinere Korrekturen, etwa von Narben, Fältelung oder Asymmetrien, sind nicht selten. Klären Sie vor dem Eingriff, wie Korrekturen organisiert und abgerechnet werden.
Eine Verhärtung durch abgestorbenes Fettgewebe, die als Knoten tastbar sein kann. Sie ist meist harmlos, sollte aber ärztlich beurteilt werden, um andere Ursachen auszuschliessen.
Häufig ja, weil die Brustwarze mit einem Teil der Drüse verbunden bleibt. Eine Garantie gibt es nicht, weil der Eingriff die Milchgänge teilweise beeinträchtigen kann.
Narben und umgeformtes Gewebe können in der Mammografie sichtbar sein. Erfahrene Radiologen können sie meist gut einordnen, besonders wenn sie über den Eingriff informiert sind und Vergleichsbilder vorliegen.
Je nach Alter und Risiko wird eine Bildgebung vor dem Eingriff empfohlen. Sie schliesst bestehende Veränderungen aus und dient als Vergleich für spätere Untersuchungen.
Bei einer Straffung wird vor allem Haut entfernt. Wird auch Drüsengewebe entfernt, kann es feingeweblich untersucht werden. Fragen Sie, wie die Klinik dies handhabt.
Häufig mit T-Schnitt, weil viel Haut entfernt werden muss, manchmal kombiniert mit Eigenfett, Autoaugmentation oder einem Implantat und einer Straffung der seitlichen Brustwand.
Weil die Haut nach grosser Gewichtsabnahme oft wenig Elastizität hat. Sie kann nach der Straffung stärker nachgeben, sodass die Brust wieder etwas absinkt.
Wenn das Gewicht über mehrere Monate stabil ist, oft zwölf bis achtzehn Monate nach der Operation, und der Ernährungszustand gut ist.
Beide Seiten werden unterschiedlich geplant, eventuell mit Verkleinerung der grösseren oder Auffüllung der kleineren Brust. Unterschiede lassen sich deutlich verringern, aber nicht vollständig beseitigen.
Die Straffung um den Warzenhof ist oft Teil der Korrektur, ergänzt durch das Lösen einschnürender Gewebestränge, das Senken der Unterbrustfalte und das Auffüllen des Volumens.
Bei grosser, schwerer Brust ist meist eine Verkleinerung sinnvoller, weil sie auch strafft. Eine reine Straffung würde das Gewicht nicht verringern, und die Brust würde rascher wieder absinken.
Ja, zur Angleichung an die rekonstruierte Brust. In der Schweiz kann die Grundversicherung eine solche Angleichung im Rahmen der Rekonstruktion nach Kostengutsprache übernehmen.
Nach grosser Gewichtsabnahme oder bei ausgeprägter Gynäkomastie kann bei Männern überschüssige Brusthaut entfernt werden. Das Vorgehen unterscheidet sich von der weiblichen Bruststraffung.
Die neue Form ist dauerhaft, die Brust unterliegt aber weiterhin Schwerkraft, Alter und Gewichtsveränderungen. Ein gewisses Nachsinken im Laufe der Jahre ist möglich.
Mit einem stabilen Gewicht, einem gut sitzenden BH, besonders beim Sport, dem Verzicht auf Rauchen und Sonnenschutz. Diese Massnahmen verlangsamen das natürliche Nachsinken.
Die Brust wächst und verändert sich in Schwangerschaft und Stillzeit. Danach kann sie wieder absinken oder an Volumen verlieren, was eine erneute Korrektur nötig machen kann.
In den ersten Wochen ja, danach empfiehlt sich ein gut sitzender BH im Alltag und beim Sport, um das Gewebe zu stützen. Eine strikte Pflicht besteht langfristig nicht.
Manchmal etwas, weil Haut entfernt und das Gewebe gestrafft wird. Sie wirkt aber oft voller und runder, weil das Gewebe höher sitzt.
Nach der vollständigen Heilung, meist nach etwa drei Monaten, ja. Bis dahin sollten die Narben nicht durch Bügel oder starken Druck belastet werden.
Anfangs wirkt die Brust oft oben voll und unten gerafft. Mit dem Abklingen der Schwellung setzt sich das Gewebe, die Fältelung glättet sich, und die Form wird runder und natürlicher.
Kleine Wundöffnungen sind nach Straffungen nicht selten und werden meist mit Wundpflege durch den Hausarzt behandelt. Senden Sie Fotos an unser Team, damit der Chirurg die Behandlung empfehlen kann.
Einen Operationsbericht mit Technik, allfälligen Implantatangaben und Empfehlungen zur Nachsorge. Bewahren Sie ihn für Vorsorgeuntersuchungen und spätere Eingriffe auf.
Das hängt vom Ausmass des Absinkens ab. Bei leichter Ptose ist es ein schmaler Ring um den Warzenhof, bei ausgeprägter Ptose ein grösseres Hautareal im unteren Brustanteil.
Das ist individuell. Bei leichtem Absinken wenige Zentimeter, bei ausgeprägtem deutlich mehr. Ziel ist eine Position etwa auf Höhe der Unterbrustfalte, passend zu den Proportionen des Körpers.
Teilweise, durch Autoaugmentation mit eigenem Gewebe oder durch Eigenfett. Die Wirkung ist moderater als mit einem Implantat, dafür ohne Fremdmaterial.
Weil das Gewebe nach oben verlagert wurde und geschwollen ist. In den folgenden Wochen setzt es sich, und die Form wird natürlicher.
Manche Chirurgen legen für ein bis zwei Tage dünne Schläuche ein, um Wundflüssigkeit abzuleiten, andere verzichten darauf. Das hängt von Technik und Situation ab.
Leichte Bewegungen sind erlaubt, Überkopfarbeiten und schweres Heben sollten in den ersten zwei bis drei Wochen vermieden werden, um die Narben nicht zu belasten.
Wenn alle Wunden vollständig verschlossen sind, meist nach drei bis vier Wochen. Duschen ist meist nach wenigen Tagen möglich.
Sie können nach der Heilung ins Freie, sollten die Narben aber mindestens ein Jahr vor direkter Sonne schützen, damit sie nicht dunkel verfärben.
Meist erst nach sechs bis acht Wochen, wenn die Narbe in der Unterbrustfalte stabil ist. Bis dahin wird ein weicher Stütz-BH ohne Bügel empfohlen.
Achten Sie auf eine Ausbildung in plastischer Chirurgie, Erfahrung mit verschiedenen Straffungstechniken, eine sorgfältige Beratung mit Ausmessen und ehrlicher Aufklärung über Narben und eine geregelte Nachsorge.
Ein erneutes Absinken der Brust nach der Operation. Es tritt im Laufe der Jahre in unterschiedlichem Ausmass auf und kann eine erneute Straffung erfordern.
Ja, eine erneute Straffung ist möglich, etwa nach Schwangerschaften, Gewichtsveränderungen oder mit zunehmendem Alter. Die bestehenden Narben werden dabei meist wieder verwendet.
Der Brustumfang verändert sich kaum. Die Körbchengrösse kann durch die Hautentfernung etwas kleiner ausfallen, obwohl die Brust voller wirkt.
Bei kleiner, leerer und abgesunkener Brust wird die Straffung oft mit Volumen kombiniert, weil eine Straffung allein wenig Gewebe zum Formen findet.
Ein Implantat kann auch Jahre nach einer Straffung eingesetzt werden. Der Chirurg berücksichtigt dann die Narben und die Durchblutung des bereits operierten Gewebes.
Kleine Straffungen um den Warzenhof werden manchmal ambulant durchgeführt. Bei grösseren Eingriffen ist eine Überwachung von ein bis zwei Nächten in der Klinik üblich und sinnvoll.
Je elastischer die Haut, desto stabiler das Ergebnis. Bei dünner Haut mit vielen Dehnungsstreifen ist das Ergebnis weniger dauerhaft, kann aber dennoch deutlich verbessert werden.
Nur die Streifen in der entfernten Haut. Dehnungsstreifen in der verbleibenden Haut bleiben bestehen, können aber mit der Zeit verblassen.
Lassen Sie die empfohlene Bildgebung der Brust durchführen, stellen Sie das Rauchen mehrere Wochen vorher ein, besprechen Sie Medikamente mit Ihrem Arzt, halten Sie Ihr Gewicht stabil und besorgen Sie Oberteile, die vorne geöffnet werden können.
Fotos der Brust von vorne, von beiden Seiten und schräg, im Stehen mit hängenden Armen, bei gleichmässigem Licht. So kann der Chirurg das Ausmass des Absinkens einschätzen.
Sie legt die neue Position der Brustwarze und die Schnittlinien fest. Da sie im Stehen erfolgt, berücksichtigt sie die tatsächliche Lage der Brust und ist die Grundlage für Symmetrie.
Schweres Heben, Überkopfarbeiten, Schlafen auf der Seite oder dem Bauch, Rauchen, Baden, Sauna und Belastung der Narben.
Innerhalb der ersten Woche nach der Rückkehr für eine Wundkontrolle. Nehmen Sie den Operationsbericht mit. Bei Warnzeichen früher.
Manche Chirurgen empfehlen sie, um Schwellungen schneller abzubauen. Sie sollte erst nach Freigabe beginnen und die Narben nicht belasten.
Vor allem die Arme sollten zwei bis drei Wochen geschont werden. Danach nehmen Sie die normalen Tätigkeiten schrittweise wieder auf, intensiven Sport nach etwa sechs Wochen.
In den ersten zwei bis drei Wochen sollten Sie keine kleinen Kinder hochheben. Organisieren Sie Unterstützung für diese Zeit.
Die Erholungszeit schliesst Baden, Sonne und körperliche Aktivitäten weitgehend aus. Viele schätzen dennoch die ruhige Umgebung für die ersten Tage der Erholung.
Tragen Sie den Stütz-BH und Kompressionsstrümpfe, bewegen Sie sich regelmässig, trinken Sie ausreichend, heben Sie kein schweres Gepäck und wenden Sie die verordnete Thrombosevorbeugung an.
Juckreiz ist während der Heilung häufig. Feuchtigkeitspflege nach Freigabe und Silikonprodukte helfen. Kratzen sollten Sie vermeiden. Bei starkem Juckreiz mit Rötung sollte die Narbe beurteilt werden.
Ja, eingezogene oder stark vorstehende Brustwarzen können bei der Straffung mitkorrigiert werden. Das wird in der Planung besprochen.
Bei Fieber oder einem Infekt sollte die Operation verschoben werden. Die Bedingungen für Verschiebungen sind in der Offerte festgehalten.
So viel wie nötig. Eine seriöse Beratung lässt Ihnen Zeit, Informationen zu vergleichen, Fragen zu klären und die Narben in Ruhe abzuwägen.
Das können Sie selbst entscheiden. Die Entscheidung sollte aber von Ihnen ausgehen und Ihren eigenen Wünschen entsprechen.
Bindegewebsstränge, die die Brust mit der Haut und der Muskelhülle verbinden und ihr Gewicht mittragen. Wenn sie nachgeben, sinkt die Brust ab.
Die Brustwarze wird an einem Gewebestiel verlagert, der sie mit Blut und Nerven versorgt. Eine gute Durchblutung ist entscheidend für ihre Heilung und Empfindung.
Die Straffung hebt und formt die Brust bei weitgehend gleichem Volumen. Die Verkleinerung entfernt zusätzlich Drüsen- und Fettgewebe und strafft dabei ebenfalls.
Nicht wesentlich, weil das Gewicht der Brust weitgehend gleich bleibt. Bei Beschwerden durch eine schwere Brust ist eine Verkleinerung die passende Lösung.
Weil das Gewebe nach oben verlagert und die Haut unten zusammengezogen wurde. Beides gleicht sich in den ersten Wochen bis Monaten aus.
Nach grosser Gewichtsabnahme ist diese Kombination möglich. Die Operation wird länger, und die Arme sind in der Erholung stärker eingeschränkt, was bei der Planung berücksichtigt wird.
Die Entfernung überschüssiger Haut an der seitlichen Brustwand unter der Achsel, oft nach grosser Gewichtsabnahme. Sie kann mit der Bruststraffung verbunden werden.
Ja, Sie können Fotos an unser Team senden, das sie an den Chirurgen weiterleitet. Die Wundpflege vor Ort übernimmt in der Regel Ihr Hausarzt.
Eine Formveränderung, bei der ein Implantat hoch sitzt, während das abgesunkene eigene Gewebe darunter hängt. Sie entsteht, wenn bei deutlicher Ptose nur ein Implantat ohne Straffung eingesetzt wird, und wird durch eine Straffung korrigiert.
Besonders nach grossen Gewichtsabnahmen können Mängel an Eiweiss, Eisen oder Vitaminen bestehen, die die Wundheilung beeinträchtigen. Sie sollten vor der Operation ausgeglichen werden.
Starke Diäten in den Wochen vor und nach der Operation sollten vermieden werden, weil sie die Wundheilung beeinträchtigen können. Ein stabiles Gewicht ist wichtiger.
Ja, wenn das Gewebe gut durchblutet und dick genug ist. Bei dünnem Gewebe wird oft einige Monate nach der Entfernung gestrafft, um das Risiko zu verringern.
Ob vor allem das Absinken stört oder auch das Volumen, wo die Brustwarze liegt, ob Familienplanung und Gewicht stabil sind, ob Sie die Narben akzeptieren und wie wichtig Ihnen Stillen und der Verzicht auf Implantate sind.
Ja, etwa bei deutlicher Asymmetrie oder zur Angleichung nach einer Brustkrebsoperation. Meist werden aber beide Seiten behandelt, um eine harmonische Form zu erreichen.
Die Brustwarze selbst bleibt meist unverändert, der Warzenhof wird oft verkleinert und runder geformt. Eingezogene Brustwarzen können gleichzeitig korrigiert werden.
Viele Frauen empfinden, dass Oberteile und Badekleidung nach der Straffung besser sitzen, weil die Brust höher und fester ist. Die BH-Grösse kann sich verändern.
Rauchen, grosse Gewichtsschwankungen, starke Sonneneinstrahlung und Sport ohne stützenden BH. Diese Faktoren belasten Haut und Bindegewebe und beschleunigen das Nachsinken.
Eine moderate Abnahme ist möglich, eine grosse Gewichtsabnahme kann die Brust aber wieder leerer und schlaffer wirken lassen. Idealerweise erreichen Sie Ihr Wunschgewicht vor der Operation.
Das Drüsengewebe wird teilweise durch Fett ersetzt, und die Haut verliert weiter an Elastizität. Die Brust kann dadurch weicher werden und etwas nachsinken.
Eine Phase mit stabilem Gewicht, weitgehend abgeschlossener Familienplanung und genügend Zeit für die Erholung von einigen Wochen. Viele wählen die kühlere Jahreszeit wegen des Stütz-BHs und des Sonnenschutzes der Narben.
Etwa sieben bis acht Tage in Tunesien und danach ein bis zwei Wochen Schonung zu Hause, bei körperlicher Arbeit länger. Die vollständige Erholung für Sport dauert etwa sechs Wochen.
Ich habe Medespoir Schweiz wegen einer Botox-Injektion kontaktiert. Mir hat ihre Freundlichkeit sehr gefallen und ihre Schönheitsärztin ist sehr kompetent.
Frankreich
Meine Schwester und ich sind für eine Fettabsaugung und eine
Bauchdeckenstraffung nach Tunesien gekommen. Nachdem wir zwischen mehreren
Agenturen gezögert hatten, entschieden wir uns für Medespoir. Für uns, die wir
in Genf wohnen, war es eine Entscheidung, die auf dem Preis und dem
Namen des Schönheitschirurgen, der uns vorgeschlagen wurde. Das Ergebnis nach
drei Monaten ist für mich und meine Schwester sehr zufriedenstellend.
Genf
Für einen Mann ist der kleine Bauch überhaupt nicht ästhetisch. Ich kontaktierte Medespoir Schweiz für eine Fettabsaugung am Bauch im September 2019. Das Ergebnis hat mich umgehauen und ich war angenehm überrascht von der Qualität der Betreuung.
Genf
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