Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff, der in der Haut, im Bindegewebe und in den Gelenken vorkommt und grosse Mengen Wasser binden kann. In der ästhetischen Medizin wird sie als Gel, sogenannter Filler, in die Haut oder unter die Haut gespritzt, um verlorenes Volumen wiederherzustellen, Falten aufzufüllen, Konturen zu betonen und die Haut zu befeuchten. Typische Anwendungen sind die Lippen, die Wangen, die Nasolabialfalten, die Marionettenfalten, die Tränenrinne, das Kinn und die Kieferlinie. Anders als Botulinumtoxin, das Muskeln entspannt, füllt Hyaluronsäure auf. Die Wirkung ist sofort sichtbar und hält je nach Produkt und Zone einige Monate bis etwa eineinhalb Jahre. Da Hyaluronsäure vom Körper abgebaut wird und bei Bedarf mit einem Enzym aufgelöst werden kann, gilt sie als vergleichsweise gut steuerbarer Füllstoff. Medespoir organisiert Behandlungen mit Hyaluronsäure für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in Partnerkliniken in Tunesien, meist im Rahmen eines Aufenthalts für andere Behandlungen.
Diese Seite erklärt, was Hyaluronsäure ist, welche Produkte es gibt, welche Zonen sich behandeln lassen, wie eine Behandlung abläuft, wie lange sie hält, welche Nebenwirkungen und seltenen, aber ernsten Komplikationen möglich sind und wie diese behandelt werden. Informationen zu Botulinumtoxin finden Sie auf der Seite Botulinumtoxin, zu Eigenfett auf der Seite Lipofilling Gesicht. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Hyaluronsäure füllt Volumen auf, glättet statische Falten und betont Konturen an Lippen, Wangen, Kinn und Kieferlinie. Die Wirkung ist sofort sichtbar und hält meist einige Monate bis etwa eineinhalb Jahre.
Häufige Nebenwirkungen sind Schwellung, Rötung und Blutergüsse. Selten kann ein Gefässverschluss auftreten, der sofort behandelt werden muss. Hyaluronsäure kann mit einem Enzym aufgelöst werden.
Die Behandlung gehört in ärztliche Hände mit genauer Kenntnis der Gefässanatomie. Ein massvolles Vorgehen ergibt natürliche Ergebnisse. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Ästhetische Behandlungen werden von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Kostenangaben sind indikativ und nicht vertraglich.
Hyaluronsäure ist ein langkettiges Zuckermolekül, das in fast allen Geweben des Körpers vorkommt, besonders in der Haut, im Glaskörper des Auges und in der Gelenkflüssigkeit. Ein Gramm Hyaluronsäure kann mehrere Liter Wasser binden. In der Haut sorgt sie für Feuchtigkeit, Spannkraft und Volumen. Mit dem Alter nimmt der Gehalt an Hyaluronsäure in der Haut ab, was zusammen mit dem Verlust von Kollagen und elastischen Fasern zu trockener, weniger praller Haut und Falten beiträgt. Die in Fillern verwendete Hyaluronsäure wird heute meist biotechnologisch mit Hilfe von Bakterien hergestellt und ist nicht tierischen Ursprungs. Da sie der körpereigenen Hyaluronsäure chemisch gleicht, sind allergische Reaktionen selten.
Natürliche Hyaluronsäure wird im Körper innerhalb weniger Tage abgebaut. Damit sie als Filler länger hält, wird sie vernetzt, das heisst, die langen Ketten werden chemisch miteinander verbunden. Je stärker die Vernetzung und je höher die Konzentration, desto fester ist das Gel und desto länger hält es im Gewebe. Die Hersteller bieten deshalb verschiedene Produkte mit unterschiedlicher Festigkeit an, die für verschiedene Zonen und Tiefen gedacht sind. Weiche Gele eignen sich für feine Linien, Lippen und die Tränenrinne, festere Gele für den Aufbau von Wangen, Kinn und Kieferlinie. Welches Produkt in der gewählten Partnerklinik verwendet wird, bestätigen wir Ihnen in der Offerte.
| Produktart | Festigkeit | Typische Anwendung | Typische Dauer |
|---|---|---|---|
| Sehr weiches Gel, kaum vernetzt | Flüssig | Hautbefeuchtung, feine Linien | Einige Monate, Serien |
| Weiches Gel | Gering | Lippen, Tränenrinne, feine Falten | Etwa sechs bis zwölf Monate |
| Mittelfestes Gel | Mittel | Nasolabialfalten, Marionettenfalten | Etwa neun bis zwölf Monate |
| Festes Gel | Hoch | Wangen, Kinn, Kieferlinie, Schläfen | Etwa zwölf bis achtzehn Monate |
Der Wunsch, eingefallene Gesichtspartien aufzufüllen, ist alt. Schon Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurde versucht, Eigenfett oder Paraffin unter die Haut zu spritzen, doch Paraffin verursachte schwere Entzündungen und Knoten. Im zwanzigsten Jahrhundert wurden flüssiges Silikon und später tierisches Kollagen eingesetzt. Silikon führte oft Jahre später zu Komplikationen, und Kollagen hielt nur kurz und konnte allergische Reaktionen auslösen, weshalb vorher ein Hauttest nötig war. In den 1990er-Jahren kamen die ersten vernetzten Hyaluronsäure-Filler auf den Markt, die sich wegen ihrer guten Verträglichkeit, ihrer Abbaubarkeit und der Möglichkeit, sie aufzulösen, rasch durchsetzten. Seither wurden die Produkte weiterentwickelt, mit verschiedenen Festigkeiten für verschiedene Zonen, beigemischtem Betäubungsmittel und neuen Vernetzungstechnologien. Auch das Verständnis der Gesichtsalterung hat sich verändert: Früher wurden vor allem einzelne Falten aufgefüllt, heute steht die Wiederherstellung des Volumens und der Proportionen des ganzen Gesichts im Vordergrund.
Die sichere Anwendung von Hyaluronsäure setzt eine genaue Kenntnis der Gefässe im Gesicht voraus. Die Gesichtsarterie verläuft vom Unterkiefer schräg nach oben neben der Nase bis zum inneren Augenwinkel und gibt Äste an die Lippen und die Nase ab. Die Lippenarterien verlaufen innerhalb der Lippen, meist etwas hinter dem Lippenrot. An der Stirn, zwischen den Brauen und an der Nase gibt es Verbindungen zu Gefässen, die aus der Augenhöhle kommen und mit der Augenarterie verbunden sind. Wenn Gel in diese Gefässe gelangt, kann es über diese Verbindungen bis zur Netzhaut gelangen, was die sehr seltene, aber schwerwiegende Erblindung erklärt. Die Lage der Gefässe ist zudem individuell verschieden. Erfahrene Ärztinnen und Ärzte kennen die typischen Verläufe und die Gefahrenzonen, spritzen in sicheren Tiefen, verwenden in Risikozonen Kanülen, ziehen bei der Nadel gegebenenfalls vor dem Spritzen kurz zurück, spritzen langsam und in kleinen Mengen und beobachten die Haut während der Injektion genau.
Ein häufiges Missverständnis ist, dass jede Falte direkt aufgefüllt werden sollte. Oft ist es wirksamer und natürlicher, das Volumen in einer anderen Zone wiederherzustellen. Ein zweites Missverständnis ist, dass mehr Hyaluronsäure bessere Ergebnisse bringt. Übermässige Mengen lassen das Gesicht schwer und künstlich wirken. Ein drittes Missverständnis ist, dass Hyaluronsäure völlig risikolos ist. Die meisten Nebenwirkungen sind leicht, doch ein Gefässverschluss ist eine ernste Komplikation. Und schliesslich wird die Bedeutung einer ärztlichen Anwendung mit Hyaluronidase im Notfall oft unterschätzt.
Die Lippen sind eine der häufigsten Behandlungszonen. Hyaluronsäure kann das Volumen der Lippen massvoll vergrössern, die Kontur des Lippenrots definieren, den Amorbogen der Oberlippe betonen, Asymmetrien ausgleichen, die Lippen befeuchten und feine senkrechte Falten um den Mund mildern. Mit dem Alter werden die Lippen oft schmaler, die Oberlippe länger und die Mundwinkel sinken ab. Ein natürliches Ergebnis respektiert die Proportionen, bei denen die Unterlippe meist etwas voller ist als die Oberlippe. Übertriebene Volumen wirken dagegen künstlich. Die Lippen sind gut durchblutet und schwellen nach der Behandlung oft einige Tage deutlich an.
Mit dem Alter verlieren die Wangen an Volumen, weil die Fettpolster schrumpfen und absinken und der Knochen sich zurückbildet. Das Gesicht wirkt dann flacher, müder und die Nasolabialfalten tiefer. Mit festeren Gelen, die tief auf den Knochen gespritzt werden, kann das Volumen im Wangenbereich wiederhergestellt werden. Dies hebt das Gewebe leicht an und kann die Nasolabialfalten indirekt mildern, oft wirksamer als eine direkte Unterspritzung der Falte.
Die Nasolabialfalten verlaufen von den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln, die Marionettenfalten von den Mundwinkeln zum Kinn. Beide entstehen durch Volumenverlust und Absinken des Gewebes. Sie können direkt mit mittelfestem Gel aufgefüllt werden. Oft ist es sinnvoll, zuerst das Volumen der Wangen oder des Kinns wiederherzustellen und die Falten dann nur noch leicht aufzufüllen.
Die Tränenrinne ist die Vertiefung zwischen Unterlid und Wange, die das Auge müde wirken lässt. Sie kann mit einem weichen Gel, oft mit einer stumpfen Kanüle, sehr vorsichtig aufgefüllt werden. Diese Zone ist anspruchsvoll, weil die Haut dünn ist, das Gel sichtbar sein oder bläulich durchscheinen kann und sich Flüssigkeit ansammeln kann. Bei ausgeprägten Tränensäcken ist eine Unterlidstraffung oft besser geeignet. Informationen finden Sie auf der Seite Blepharoplastik.
Ein zurückliegendes Kinn kann mit festem Gel nach vorne projiziert werden, was das Profil harmonisiert und die Nase kleiner wirken lassen kann. Eine unscharfe Kieferlinie kann mit Gel entlang des Unterkieferrands definiert werden. Diese Behandlungen sind eine nicht operative Alternative zu einer Kinnkorrektur, halten aber nicht dauerhaft. Informationen zur operativen Kinnkorrektur finden Sie auf der Seite Genioplastik.
Eingefallene Schläfen können mit Hyaluronsäure aufgefüllt werden, was das Gesicht jugendlicher wirken lässt. Kleine Unregelmässigkeiten der Nase lassen sich mit sehr kleinen Mengen ausgleichen, doch die Nase ist eine Hochrisikozone für Gefässverschlüsse. Auch Aknenarben, die Hände, der Hals und das Dekolleté können behandelt werden. Sehr weiche, kaum vernetzte Hyaluronsäure wird in Serien zur Hautbefeuchtung eingesetzt, sogenannte Skinbooster.
| Zone | Ziel | Produkt | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Lippen | Volumen, Kontur, Feuchtigkeit | Weich | Deutliche Schwellung in den ersten Tagen |
| Wangen | Volumen, Anhebung | Fest, tief | Mildert Nasolabialfalten indirekt |
| Nasolabialfalten | Auffüllen | Mittelfest | Oft nach Wangenaufbau |
| Marionettenfalten | Auffüllen | Mittelfest | Oft mit Kinnbehandlung |
| Tränenrinne | Glätten | Weich, Kanüle | Anspruchsvoll, dünne Haut |
| Kinn | Projektion | Fest | Alternative zur Operation |
| Kieferlinie | Definition | Fest | Harmonisiert das Profil |
| Schläfen | Auffüllen | Mittelfest bis fest | Jugendlicher Eindruck |
| Nase | Kleine Korrekturen | Sehr kleine Mengen | Hochrisikozone |
Hyaluronsäure und Botulinumtoxin werden oft verwechselt, wirken aber völlig unterschiedlich. Botulinumtoxin entspannt Muskeln und glättet so mimische Falten, etwa an der Stirn, zwischen den Brauen und an den Augenwinkeln. Hyaluronsäure füllt auf und eignet sich für statische Falten, Volumenverlust und Konturen. Im oberen Gesicht wird deshalb eher Botulinumtoxin, im Mittel- und Untergesicht eher Hyaluronsäure eingesetzt. Häufig werden beide kombiniert.
Die Behandlung der Lippen mit Hyaluronsäure erfordert ein gutes Gespür für Proportionen. Die Lippen bestehen aus dem Lippenrot, dem roten Teil, und dem Lippenweiss, der Haut um den Mund. Der Übergang zwischen beiden, der Lippenrand oder Lippensaum, verleiht den Lippen ihre Kontur. In der Mitte der Oberlippe bildet er den Amorbogen, darüber liegt die Rinne zur Nase, das Philtrum mit seinen beiden Säulen. Je nach Wunsch kann die Behandlung verschiedene Ziele verfolgen: den Lippenrand definieren, damit die Lippen klarer umrissen wirken, Volumen im Lippenrot aufbauen, die Mundwinkel leicht anheben, die Philtrumsäulen betonen oder die Lippen nur befeuchten, ohne ihr Volumen deutlich zu verändern. Eine natürlich wirkende Lippe hat eine Unterlippe, die etwas voller ist als die Oberlippe, und eine Oberlippe, die im Profil leicht vor der Unterlippe steht. Das Volumen sollte zur Grösse des Mundes und des Gesichts passen. Häufig wird in der ersten Behandlung eine geringe Menge verwendet und nach einigen Wochen bei Bedarf ergänzt. Übervolle Lippen, eine entenschnabelartige Oberlippe oder Gel, das über den Lippenrand hinausgewandert ist, entstehen vor allem bei zu grossen Mengen oder zu häufigen Behandlungen. Die Lippen sind sehr gut durchblutet, weshalb Schwellungen und Blutergüsse häufig sind und Gefässe sorgfältig geschont werden müssen.
Der Aufbau der Wangen ist eine der wirksamsten Behandlungen mit Hyaluronsäure, weil der Volumenverlust im Mittelgesicht viele Alterszeichen verursacht. Mit festem Gel, das tief auf den Knochen des Jochbeins oder in die tiefen Fettpolster gespritzt wird, kann die Wange ihre jugendliche Fülle und Wölbung zurückerhalten. Dies hebt das darüberliegende Gewebe leicht an, wodurch die Nasolabialfalten, die Tränenrinne und manchmal sogar die Hängebäckchen weniger ausgeprägt wirken. Bei der Planung wird darauf geachtet, dass die höchste Stelle der Wange an der richtigen Position liegt, meist etwas unterhalb und seitlich des äusseren Augenwinkels. Eine zu weit vorne oder zu tief gesetzte Fülle kann das Gesicht breit oder aufgedunsen wirken lassen. Bei Männern wird die Wange eher flacher und kantiger aufgebaut, bei Frauen eher runder und höher. Die Wirkung hält wegen der geringen Beweglichkeit der Zone oft länger als an den Lippen.
Die Tränenrinne ist eine der anspruchsvollsten Zonen für Hyaluronsäure. Sie verläuft vom inneren Augenwinkel schräg nach unten und aussen und entsteht, weil die Haut an dieser Stelle fest mit dem Knochen verbunden ist, während das Wangenfett darunter absinkt und die Fettpolster der Augenhöhle darüber vorwölben. Die Haut ist hier sehr dünn, und unter ihr liegen Gefässe und das Lymphsystem, das Flüssigkeit aus dem Gewebe ableitet. Für die Behandlung werden sehr weiche, wenig Wasser bindende Gele verwendet, die in kleinen Mengen tief auf den Knochen oder mit einer Kanüle eingebracht werden. Eine zu oberflächliche Injektion kann einen bläulichen Schimmer erzeugen, ein zu stark Wasser bindendes Gel oder eine zu grosse Menge kann zu einer anhaltenden Schwellung führen, weil Hyaluronsäure Wasser anzieht und der Lymphabfluss hier empfindlich ist. Nicht jede Tränenrinne ist für eine Behandlung geeignet. Bei ausgeprägten Tränensäcken, sehr dünner Haut oder einer Neigung zu Schwellungen am Morgen wird oft von einer Filler-Behandlung abgeraten, und eine Unterlidstraffung mit Fettverschiebung ist die bessere Wahl. Oft ist es zudem wirksamer, zuerst die Wange aufzubauen, weil das Gewebe dann angehoben wird und die Tränenrinne weniger tief erscheint.
Das Kinn und die Kieferlinie bestimmen das Profil und die Kontur des unteren Gesichts. Ein zurückliegendes oder kleines Kinn lässt die Nase grösser, den Hals weniger definiert und das Gesicht unausgewogen wirken. Mit festem Gel, das tief auf den Kinnknochen gespritzt wird, kann das Kinn nach vorne und etwas nach unten projiziert werden. Eine unscharfe Kieferlinie, die durch Volumenverlust und beginnende Hängebäckchen entsteht, kann mit Gel entlang des Unterkieferrands und am Kieferwinkel wieder definiert werden. Bei Männern wird oft eine kräftigere, kantige Kontur angestrebt, bei Frauen eine weichere, schmalere. Die Behandlung ist eine nicht operative Alternative zu einer Kinnkorrektur mit Implantat oder Knochenverschiebung, die dauerhaft ist, aber einen Eingriff erfordert. Da für Kinn und Kieferlinie oft grössere Mengen nötig sind, sollte die Behandlung gut geplant und bei Bedarf in mehreren Sitzungen durchgeführt werden.
Die Behandlung mit Hyaluronsäure ist schnell, sichtbar und vergleichsweise günstig, was sie verlockend macht. Gerade diese Einfachheit birgt die Gefahr, dass Behandlungen häufiger und in grösseren Mengen erfolgen, als nötig wäre. Soziale Medien mit bearbeiteten Bildern und Trends zu besonders vollen Lippen oder markanten Wangen verstärken diesen Druck. Manche Menschen verlieren mit der Zeit das Gefühl dafür, wie ihr natürliches Gesicht aussah, und empfinden ein übervolles Gesicht als normal. Ein wichtiger Teil einer guten Beratung ist deshalb, gemeinsam realistische Ziele festzulegen und auch einmal von einer weiteren Behandlung abzuraten. Fotos aus früheren Jahren können helfen, ein natürliches Ziel zu finden. Wenn der Wunsch nach Behandlungen sehr stark ist, sich auf kaum sichtbare Unterschiede bezieht oder nach jeder Behandlung neue Unzufriedenheit entsteht, kann dies auf eine körperdysmorphe Störung hinweisen. In diesem Fall ist ein Gespräch mit einer Fachperson hilfreicher als weitere Injektionen.
Mit sehr kleinen Mengen Hyaluronsäure lassen sich manche Unregelmässigkeiten der Nase ohne Operation ausgleichen, etwa ein kleiner Höcker, der durch Auffüllen der Bereiche darüber und darunter optisch geglättet wird, eine leichte Asymmetrie oder eine tiefe Nasenwurzel. Die Behandlung wirkt sofort und hält meist einige Monate bis etwa ein Jahr. Sie kann die Nase aber nicht verkleinern, verschmälern oder die Atmung verbessern, und sie macht die Nase eher etwas grösser. Die Nase ist zudem eine der Zonen mit dem höchsten Risiko für einen Gefässverschluss mit Hautschäden und sehr selten Sehstörungen, weil ihre Gefässe mit denen des Auges verbunden sind. Die Behandlung sollte deshalb nur von sehr erfahrenen Ärztinnen und Ärzten mit genauer Kenntnis der Gefässanatomie durchgeführt werden, die Hyaluronidase griffbereit haben. Nach früheren Nasenoperationen ist das Risiko erhöht, weil die Gefässe verändert sein können. Für dauerhafte oder deutliche Veränderungen ist eine chirurgische Nasenkorrektur die geeignete Methode. Informationen finden Sie auf der Seite Rhinoplastik.
Mit dem Alter fallen die Schläfen oft ein, weil das Fettgewebe und der Schläfenmuskel an Volumen verlieren. Das Gesicht wirkt dann im oberen Bereich schmaler, die Augenbrauen erscheinen seitlich abgesunken, und der Knochenrand der Augenhöhle tritt stärker hervor, was einen hageren, müden Eindruck vermittelt. Mit Hyaluronsäure, die tief auf den Knochen oder mit einer Kanüle in die oberflächliche Schicht eingebracht wird, lassen sich die Schläfen auffüllen, was das Gesicht jugendlicher und harmonischer wirken lässt und die seitlichen Brauen leicht stützt. Die Schläfen sind jedoch eine Zone mit wichtigen Gefässen, weshalb eine genaue Kenntnis der Anatomie nötig ist. An der Stirn werden Filler seltener eingesetzt, etwa bei eingesunkenen Bereichen oder tiefen statischen Falten nach einer Behandlung mit Botulinumtoxin. Die Stirn gehört zu den Zonen mit erhöhtem Risiko für Gefässverschlüsse mit Verbindung zum Auge, weshalb hier besondere Vorsicht geboten ist und oft sehr weiche Produkte in kleinen Mengen verwendet werden.
Eingesunkene Narben, etwa nach Akne oder Windpocken, können mit Hyaluronsäure angehoben werden, sodass die Haut glatter wirkt. Dies eignet sich vor allem für weiche, runde Narben, die sich beim Dehnen der Haut ausgleichen. Scharf begrenzte, tiefe Narben sprechen weniger gut an und werden besser mit anderen Verfahren wie einer Unterschneidung der Narbe, Laser oder Peelings behandelt. Die Wirkung von Hyaluronsäure bei Narben ist vorübergehend. Informationen finden Sie auf der Seite Narbenbehandlung.
Gute Voraussetzungen bestehen bei Volumenverlust, statischen Falten oder dem Wunsch nach einer Betonung von Konturen, bei guter Allgemeingesundheit und bei realistischen Erwartungen. Nicht behandelt werden sollten Schwangere und Stillende, Menschen mit einer aktiven Hautinfektion, einem Lippenherpes oder einer Entzündung im Behandlungsbereich, Menschen mit einer bekannten Allergie gegen Bestandteile des Produkts, etwa das oft beigemischte Betäubungsmittel Lidocain, und Menschen mit bestimmten Autoimmunerkrankungen in einer aktiven Phase. Bei einer Neigung zu Lippenherpes kann vor einer Lippenbehandlung eine vorbeugende Behandlung sinnvoll sein. Blutverdünner erhöhen das Risiko für Blutergüsse, dürfen aber nicht eigenmächtig abgesetzt werden. Wenn Sie früher andere, insbesondere dauerhafte Füllstoffe erhalten haben, sollten Sie dies unbedingt mitteilen, weil sich daraus Komplikationen ergeben können. Medespoir vermittelt Behandlungen ausschliesslich an volljährige Patientinnen und Patienten.
In der Beratung werden Ihre Wünsche, Ihre Gesundheit, Medikamente und frühere Behandlungen besprochen. Die Ärztin oder der Arzt betrachtet Ihr Gesicht als Ganzes, von vorne und von der Seite, in Ruhe und beim Sprechen und Lächeln, und beurteilt, wo Volumen verloren gegangen ist, welche Falten statisch sind und welche Konturen betont werden können. Oft zeigt sich, dass nicht die Falte selbst, sondern der Volumenverlust in einer anderen Zone die Ursache ist, etwa die Wange bei der Nasolabialfalte. Ein natürliches Ergebnis entsteht durch eine massvolle Menge, die an den richtigen Stellen eingebracht wird, und nicht durch das Auffüllen jeder einzelnen Falte. Häufig wird schrittweise vorgegangen, mit einer ersten Behandlung und einer Kontrolle nach einigen Wochen. Sie erfahren, welches Produkt verwendet wird, wie das Ergebnis aussehen kann, wie lange es hält und welche Risiken bestehen.
Vor der Behandlung wird die Haut gründlich gereinigt und desinfiziert, weil eine saubere Haut das Infektionsrisiko verringert. Oft wird eine betäubende Creme aufgetragen, und viele Produkte enthalten bereits ein Betäubungsmittel, das die Injektion angenehmer macht. Die Hyaluronsäure wird mit einer feinen Nadel oder einer stumpfen, flexiblen Kanüle in die gewünschte Tiefe gespritzt. Kanülen verringern in manchen Zonen das Risiko, ein Gefäss zu verletzen, und verursachen oft weniger Blutergüsse. Während der Injektion wird das Gel gegebenenfalls sanft modelliert. Die Behandlung dauert je nach Zone etwa fünfzehn bis sechzig Minuten. Das Ergebnis ist sofort sichtbar, auch wenn es durch die Schwellung anfangs etwas voller wirkt.
Nach der Behandlung können leichte Schwellungen, Rötungen und kleine Blutergüsse auftreten, besonders an den Lippen. Kühlen in den ersten Stunden hilft. In den ersten Tagen sollten Sie den behandelten Bereich nicht massieren, sofern der Arzt nichts anderes empfiehlt, und auf intensiven Sport, Sauna, Solarium, starke Hitze und Alkohol verzichten. Make-up sollte erst am nächsten Tag aufgetragen werden. Nach einer Lippenbehandlung sollten Sie am ersten Tag nicht mit dem Strohhalm trinken und keine sehr heissen Speisen essen. Zahnbehandlungen sollten in den ersten zwei Wochen nach einer Behandlung vermieden werden, weil Keime aus dem Mund eine Infektion begünstigen können.
Die Dauer hängt vom Produkt, der Zone, der Menge und dem Stoffwechsel ab. In beweglichen Zonen wie den Lippen wird die Hyaluronsäure schneller abgebaut, meist in sechs bis zwölf Monaten. In weniger beweglichen Zonen und bei festen Gelen, etwa an Wangen oder Kinn, hält sie oft zwölf bis achtzehn Monate, manchmal länger. Der Abbau erfolgt allmählich, sodass das Ergebnis langsam nachlässt. Bei regelmässigen Auffrischungen genügen oft geringere Mengen. Neue Bildgebungsstudien deuten darauf hin, dass Reste von Hyaluronsäure manchmal länger im Gewebe verbleiben als früher angenommen, weshalb ein massvolles Vorgehen bei wiederholten Behandlungen wichtig ist.
Am Tag der Behandlung erscheinen Sie möglichst ohne Make-up. Die Ärztin oder der Arzt bespricht mit Ihnen noch einmal die geplanten Zonen und die Menge, betrachtet Ihr Gesicht in Ruhe und bei Bewegung und fotografiert es von mehreren Seiten. Die Haut wird gründlich gereinigt und mit einem Desinfektionsmittel behandelt, weil eine saubere Haut das Infektionsrisiko deutlich verringert. Bei empfindlichen Zonen wie den Lippen wird oft eine betäubende Creme für einige Minuten aufgetragen oder eine kleine örtliche Betäubung gesetzt. Dann wird das Gel langsam und in kleinen Mengen eingebracht. Nach jeder Zone prüft die Ärztin das Ergebnis, modelliert das Gel sanft und achtet auf Veränderungen der Hautfarbe, die auf ein Problem mit einem Gefäss hinweisen könnten. Am Ende werden die Einstichstellen gereinigt, und Sie erhalten eine kühle Kompresse. Nach einer kurzen Beobachtungszeit können Sie die Klinik verlassen. Bei einem Aufenthalt in Tunesien sollte die Behandlung nicht am letzten Tag erfolgen, damit eine Kontrolle nach einigen Tagen möglich ist.
In den ersten Stunden bis Tagen können die behandelten Zonen geschwollen, gerötet und druckempfindlich sein. An den Lippen ist die Schwellung am ersten und zweiten Tag oft am stärksten und kann das Ergebnis zunächst zu voll erscheinen lassen. Blutergüsse sind möglich und können mit Make-up abgedeckt werden, sobald die Einstichstellen verschlossen sind. Kühlen in den ersten Stunden, ein erhöhter Kopf in der ersten Nacht und das Meiden von Hitze, Sport und Alkohol helfen. Kleine Knötchen oder Unebenheiten gleichen sich oft innerhalb von zwei Wochen aus, wenn sich das Gel im Gewebe setzt. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa zwei Wochen. Wenn Sie nach einigen Tagen zunehmende Schmerzen, eine Verfärbung oder Anzeichen einer Entzündung bemerken, wenden Sie sich sofort an die Klinik oder eine Ärztin in der Schweiz.
Eine gute Planung einer Behandlung mit Hyaluronsäure beruht auf einer Analyse des ganzen Gesichts und nicht einzelner Falten. Die Ärztin beurteilt, wo Volumen fehlt, welche Proportionen harmonisch wären und welche Menge nötig ist, und schlägt eher zu wenig als zu viel vor. Sie wählt das Produkt passend zur Zone, verwendet in Risikozonen Kanülen, hat Hyaluronidase griffbereit, dokumentiert Produkt und Menge und plant eine Kontrolle. Sie rät von Behandlungen ab, die nicht nötig sind oder bei denen andere Verfahren besser geeignet wären.
Vor einer Behandlung mit Hyaluronsäure sollte die Allgemeingesundheit erfragt werden. Blutverdünnende Medikamente und bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie Fischöl, Ginkgo oder hochdosiertes Vitamin E erhöhen das Risiko für Blutergüsse. Blutverdünner dürfen aber nicht eigenmächtig abgesetzt werden. Bei Autoimmunerkrankungen in einer aktiven Phase oder bei Behandlungen, die das Immunsystem beeinflussen, kann das Risiko für Entzündungsreaktionen erhöht sein. Bei einer Neigung zu Lippenherpes wird vor einer Lippenbehandlung oft eine vorbeugende Behandlung empfohlen. Nach einer Impfung, einer Grippe oder einer anderen Infektion kann das Immunsystem vorübergehend stärker auf Filler reagieren, weshalb manche Ärztinnen und Ärzte einen Abstand von einigen Wochen empfehlen. Zahnbehandlungen sollten in den Wochen vor und nach einer Behandlung vermieden werden. Informieren Sie die Ärztin oder den Arzt über alle Erkrankungen, Medikamente und geplanten Eingriffe.
In den ersten zwei Wochen setzt sich das Gel im Gewebe, Schwellungen klingen ab, und das endgültige Ergebnis zeigt sich. Eine Kontrolle nach etwa zwei bis vier Wochen ist sinnvoll, um kleine Asymmetrien auszugleichen oder bei Bedarf eine geringe Menge zu ergänzen. In den folgenden Monaten wird die Hyaluronsäure allmählich abgebaut, sodass das Ergebnis langsam nachlässt. Viele planen eine Auffrischung, wenn sie merken, dass das Volumen abnimmt, und nicht erst, wenn es vollständig verschwunden ist, wodurch oft geringere Mengen genügen. Dokumentieren Sie Ihre Behandlungen mit Datum, Produkt, Menge und Zonen und vergleichen Sie Fotos im Verlauf, um ein Übermass zu vermeiden.
Neben Hyaluronsäure gibt es weitere Füllstoffe. Biostimulatoren wie Poly-L-Milchsäure oder Calciumhydroxylapatit regen die körpereigene Kollagenbildung an und wirken länger, lassen sich aber nicht mit einem Enzym auflösen. Eigenfett, das beim Lipofilling eingebracht wird, kann teilweise dauerhaft bestehen bleiben, erfordert aber eine Fettabsaugung. Dauerhafte, nicht abbaubare Füllstoffe wie Silikon oder bestimmte Kunststoffe werden heute von vielen Fachgesellschaften abgelehnt, weil sie noch Jahre nach der Behandlung Entzündungen, Knoten und Verformungen verursachen können, die schwer zu behandeln sind und oft chirurgisch entfernt werden müssen. Wenn Ihnen ein dauerhafter Filler angeboten wird, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Hyaluronsäure gilt wegen ihrer Abbaubarkeit und Auflösbarkeit als vergleichsweise sichere Wahl.
| Material | Wirkung | Dauer | Auflösbar |
|---|---|---|---|
| Hyaluronsäure | Volumen, Auffüllen | Monate bis etwa eineinhalb Jahre | Ja, mit Hyaluronidase |
| Poly-L-Milchsäure | Kollagenbildung | Oft länger | Nein |
| Calciumhydroxylapatit | Volumen, Kollagenbildung | Oft länger | Nein |
| Eigenfett | Volumen | Teilweise dauerhaft | Nein |
| Dauerhafte Kunststoffe | Volumen | Dauerhaft | Nein, oft problematisch |
Hyaluronsäure wird häufig mit anderen Verfahren kombiniert. Botulinumtoxin entspannt mimische Falten, während Hyaluronsäure Volumen und statische Falten behandelt. Bei tiefen Zornesfalten wird oft zuerst Botulinumtoxin und später Hyaluronsäure eingesetzt. Peelings, Laser und Microneedling verbessern die Hautqualität. Bei deutlicher Erschlaffung ist ein Fadenlifting oder Facelifting wirksamer als grosse Mengen Filler, die das Gesicht schwer wirken lassen können. Nach einem Facelifting kann Hyaluronsäure ergänzend eingesetzt werden. Informationen finden Sie auf den Seiten Botulinumtoxin, Fadenlifting und Facelifting.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Eine Frau Anfang dreissig wünscht sich etwas vollere, definierte Lippen. Eine kleine Menge weiches Gel betont die Kontur und gibt leichtes Volumen, wobei die natürlichen Proportionen erhalten bleiben.
Eine Frau Anfang fünfzig wirkt müde, weil die Wangen eingefallen und die Nasolabialfalten tief sind. Festes Gel wird tief auf den Wangenknochen gespritzt, wodurch das Gesicht frischer wirkt und die Nasolabialfalten weicher werden.
Ein Mann Mitte dreissig hat ein zurückliegendes Kinn und ein unausgewogenes Profil. Festes Gel am Kinn verbessert das Profil. Die Ärztin bespricht auch eine operative Kinnkorrektur als dauerhafte Alternative.
Eine Frau Mitte vierzig hat eine deutliche Tränenrinne und dünne Haut. Die Ärztin füllt sie sehr vorsichtig mit einer kleinen Menge weichem Gel über eine Kanüle auf und erklärt das Risiko eines bläulichen Schimmers.
Eine Frau Ende dreissig hat nach wiederholten Lippenbehandlungen an einem anderen Ort übervolle Lippen mit Gel über dem Lippenrand. Das Gel wird mit Hyaluronidase aufgelöst, und nach einigen Wochen wird eine massvolle Neubehandlung geplant.
Zwischen zwanzig und dreissig Jahren steht oft der Wunsch nach einer Betonung von Konturen im Vordergrund, etwa vollere Lippen oder ein definiertes Kinn. In diesem Alter ist Zurückhaltung besonders wichtig, weil früh begonnene und oft wiederholte Behandlungen über die Jahre zu einem unnatürlichen Aussehen führen können. Zwischen dreissig und fünfzig Jahren beginnt der Volumenverlust im Mittelgesicht, die Nasolabialfalten und die Tränenrinne vertiefen sich, und die Lippen werden schmaler. Hier kann Hyaluronsäure das Gesicht auffrischen, oft kombiniert mit Botulinumtoxin. Ab fünfzig Jahren stehen Volumenverlust und Erschlaffung im Vordergrund. Hyaluronsäure kann Volumen ersetzen, doch bei deutlicher Erschlaffung sind grosse Mengen nicht sinnvoll, weil sie das Gesicht schwer wirken lassen. Hier ist ein Lifting oft die bessere Wahl, das mit Hyaluronsäure ergänzt werden kann. Im höheren Alter ist die Haut dünner, und Unregelmässigkeiten sind eher sichtbar, weshalb weichere Produkte und kleinere Mengen verwendet werden.
In den letzten Jahren wird zunehmend über das sogenannte Overfilled-Syndrom berichtet, ein aufgedunsenes, unnatürliches Aussehen durch zu viel Filler. Es entsteht oft schleichend durch wiederholte Behandlungen, bei denen immer wieder neue Hyaluronsäure eingebracht wird, während Reste der vorherigen Behandlungen noch vorhanden sind. Typisch sind ein breites, rundes Mittelgesicht, übervolle Wangen, die beim Lächeln unnatürlich wirken, übervolle Lippen und ein schwerer Ausdruck. Betroffene bemerken die schleichende Veränderung oft selbst nicht, weil sie sich an ihr Spiegelbild gewöhnen. Die Behandlung besteht in einer Auflösung des überschüssigen Gels mit Hyaluronidase und einer anschliessenden Pause, bevor gegebenenfalls massvoll neu behandelt wird. Um ein Overfilled-Syndrom zu vermeiden, sind massvolle Mengen, ausreichende Abstände zwischen den Behandlungen, eine Dokumentation der verwendeten Mengen und ein kritischer Blick auf Fotos im Verlauf wichtig. Eine erfahrene Ärztin oder ein erfahrener Arzt rät auch von einer Behandlung ab, wenn sie nicht nötig ist.
Hyaluronsäure ist keine einmalige Behandlung, sondern muss je nach Zone alle sechs bis achtzehn Monate aufgefrischt werden, wenn die Wirkung erhalten bleiben soll. Über einige Jahre summieren sich die Kosten. Bei einem Vergleich mit Eigenfett oder einem Lifting sollten diese wiederkehrenden Kosten berücksichtigt werden. Da Auffrischungen meist in der Schweiz erfolgen, spielt der Kostenvorteil im Ausland bei Hyaluronsäure eine geringere Rolle als bei einmaligen Eingriffen. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Auch Männer lassen sich zunehmend mit Hyaluronsäure behandeln. Die Ziele unterscheiden sich oft von denen der Frauen: Bei Männern stehen eine kräftige, kantige Kieferlinie, ein markantes Kinn, eingefallene Schläfen und tiefe Nasolabialfalten im Vordergrund, weniger das Volumen der Lippen. Männliche Gesichter haben meist eine breitere Stirn, stärkere Augenbrauenbögen, flachere Wangen und einen kräftigeren Unterkiefer. Eine Behandlung, die das Gesicht runder oder die Wangen höher und voller macht, kann feminisierend wirken und ist deshalb oft nicht erwünscht. Männer haben zudem dickere Haut und oft mehr Volumen, sodass teilweise grössere Mengen nötig sind. Der Bartwuchs kann die Injektion im unteren Gesicht beeinflussen, und die Haut sollte vor der Behandlung frisch rasiert und gründlich gereinigt werden, um das Infektionsrisiko zu verringern.
Neben dem Gesicht altern auch die Hände, der Hals und das Dekolleté sichtbar. An den Handrücken verlieren die Hände mit dem Alter Fett, sodass Venen und Sehnen stärker hervortreten. Hyaluronsäure oder Eigenfett können die Handrücken auffüllen und sie jugendlicher wirken lassen, wobei die Wirkung einige Monate bis etwa ein Jahr anhält. Am Hals und im Dekolleté kann sehr weiche Hyaluronsäure in Form von Skinboostern die Haut befeuchten und feine Querfalten mildern. Tiefe Halsfalten und eine erschlaffte Halshaut lassen sich mit Fillern aber nur begrenzt verbessern. Hier sind ein Halslifting oder andere Verfahren wirksamer. Informationen finden Sie auf der Seite Facelifting.
Nach der Rückkehr beobachten Sie in den ersten Wochen, wie sich das Ergebnis setzt. Wenn eine Seite voller wirkt als die andere, Knötchen bestehen bleiben oder das Ergebnis nicht Ihren Erwartungen entspricht, kann eine Ärztin oder ein Arzt in der Schweiz eine Kontrolle und gegebenenfalls eine Korrektur vornehmen. Bringen Sie die Angaben zu Produkt, Menge und Zonen mit. Bei Warnzeichen wie zunehmenden Schmerzen, Verfärbungen, Sehstörungen oder Entzündungszeichen suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf. Vermeiden Sie in den ersten Wochen Zahnbehandlungen und planen Sie Auffrischungen je nach Zone nach sechs bis achtzehn Monaten.
Skinbooster sind sehr weiche, kaum oder gering vernetzte Hyaluronsäure-Produkte, die nicht zum Auffüllen von Volumen, sondern zur Verbesserung der Hautqualität eingesetzt werden. Sie werden in zahlreichen kleinen Tröpfchen oberflächlich in die Haut gespritzt, oft über das ganze Gesicht, den Hals, das Dekolleté oder die Handrücken. Die Hyaluronsäure bindet Wasser in der Haut, verbessert die Feuchtigkeit, die Elastizität und den Glanz und kann feine Linien mildern. Manche Produkte enthalten zusätzlich Aminosäuren, Vitamine oder Antioxidantien. Skinbooster werden meist in einer Serie von zwei bis drei Behandlungen im Abstand von einigen Wochen angewendet, gefolgt von Auffrischungen alle paar Monate. Nach der Behandlung sind kleine Quaddeln und Rötungen für einige Stunden bis Tage sichtbar. Skinbooster eignen sich für Menschen mit trockener, müder Haut ohne ausgeprägten Volumenverlust und können mit anderen Behandlungen wie Botulinumtoxin, Peelings oder Laser kombiniert werden. Informationen finden Sie auf der Seite Peeling.
Für ein natürliches Ergebnis ist eine offene Kommunikation über Wünsche und Grenzen wichtig. In Tunesien wird häufig Französisch gesprochen, und unser Team unterstützt deutschsprachige Patientinnen und Patienten bei der Verständigung. Sagen Sie, was Sie stört und was Ihnen gefällt, bringen Sie Fotos mit, die ein natürliches Ziel zeigen, und teilen Sie frühere Behandlungen mit Fillern oder Botulinumtoxin mit. Lassen Sie sich die geplante Menge und das Produkt erklären und dokumentieren.
Bei einer Behandlung mit Hyaluronsäure im Ausland ist es wichtig, dass die Behandlung von einer erfahrenen Ärztin oder einem erfahrenen Arzt mit einem zugelassenen Produkt durchgeführt wird, dass Hyaluronidase in der Klinik vorrätig ist und dass die Behandlung nicht unmittelbar vor der Rückreise erfolgt, damit Komplikationen vor Ort erkannt und behandelt werden können. Lassen Sie sich Produkt, Menge und Zonen schriftlich geben. Wir prüfen die Rahmenbedingungen unserer Partnerkliniken und bestätigen das verwendete Produkt in der Offerte.
Häufig und vorübergehend sind Schwellung, Rötung, Druckempfindlichkeit, kleine Blutergüsse und leichte Knötchen, die sich meist nach einigen Tagen bis zwei Wochen zurückbilden. An den Lippen ist die Schwellung oft ausgeprägter.
Die wichtigste ernste Komplikation ist ein Gefässverschluss. Er entsteht, wenn Hyaluronsäure versehentlich in ein Blutgefäss gespritzt wird oder ein Gefäss von aussen zusammendrückt. Das Gewebe, das von diesem Gefäss versorgt wird, erhält dann nicht genügend Blut. Anzeichen sind ein plötzlicher, starker Schmerz während oder kurz nach der Injektion, eine Blässe oder fleckige, bläulich-violette Verfärbung der Haut und später Bläschen oder Krusten. Ohne rasche Behandlung kann die Haut absterben. In sehr seltenen Fällen kann Hyaluronsäure über Gefässverbindungen in die Arterie des Auges gelangen und zu Sehstörungen bis zur Erblindung führen, besonders bei Injektionen an Nase, Stirn, zwischen den Brauen und an der Tränenrinne. Ein Gefässverschluss ist ein Notfall. Er wird sofort mit Hyaluronidase behandelt, einem Enzym, das die Hyaluronsäure auflöst, oft in hoher Dosis und wiederholt. Eine erfahrene Ärztin oder ein erfahrener Arzt kennt die Gefässanatomie, verwendet in Risikozonen Kanülen, spritzt langsam und in kleinen Mengen und hat Hyaluronidase jederzeit griffbereit.
Wenden Sie sich sofort an die behandelnde Ärztin oder eine Notfallstation bei plötzlichem starkem Schmerz, einer Blässe oder fleckigen Verfärbung der Haut, bei Sehstörungen, Doppelbildern oder Augenschmerzen, bei zunehmender Rötung, Wärme und Schwellung mit Fieber oder bei Anzeichen einer allergischen Reaktion. Sehstörungen nach einer Filler-Behandlung sind ein augenärztlicher Notfall.
Ein grosser Vorteil von Hyaluronsäure gegenüber anderen Füllstoffen ist, dass sie sich mit dem Enzym Hyaluronidase auflösen lässt. Hyaluronidase wird bei einem Gefässverschluss als Notfallbehandlung eingesetzt, aber auch bei Überkorrekturen, Knötchen, einem Tyndall-Effekt oder einem unerwünschten Ergebnis. Nach der Injektion baut das Enzym die Hyaluronsäure innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen ab. Es kann auch etwas körpereigene Hyaluronsäure abbauen, die sich aber rasch nachbildet. Allergische Reaktionen auf Hyaluronidase sind selten, aber möglich. Fragen Sie in der Beratung, ob Hyaluronidase in der Klinik vorrätig ist.
Eine Infektion nach einer Behandlung mit Hyaluronsäure ist selten, kann aber auftreten, wenn Keime von der Haut oder aus dem Mund in das Gewebe gelangen. Eine frühe Infektion zeigt sich innerhalb weniger Tage durch zunehmende Rötung, Wärme, Schwellung, Schmerzen und manchmal Fieber oder Eiter. Sie muss rasch mit Antibiotika behandelt werden, und manchmal wird das Gel zusätzlich mit Hyaluronidase aufgelöst. Eine besondere Form ist der sogenannte Biofilm, eine Ansammlung von Bakterien, die sich auf dem Gel festsetzen und durch eine Schutzschicht vor dem Immunsystem und vor Antibiotika geschützt sind. Biofilme können Wochen bis Monate nach der Behandlung zu verhärteten, geröteten Knötchen führen, die immer wieder aufflammen, oft ausgelöst durch einen Infekt, eine Zahnbehandlung oder eine Impfung. Die Behandlung ist schwierig und umfasst meist eine längere Antibiotikatherapie und eine Auflösung des Gels. Um Infektionen vorzubeugen, sind eine gründliche Desinfektion der Haut, sterile Arbeitsweise, das Vermeiden von Make-up am Behandlungstag und das Verschieben von Zahnbehandlungen um einige Wochen wichtig. Auch aktive Entzündungen wie Akne oder Lippenherpes im Behandlungsbereich sollten vorher abgeheilt sein.
Die Behandlung mit Hyaluronsäure erfordert eine gründliche medizinische Ausbildung. Die Ärztin oder der Arzt muss die Anatomie des Gesichts mit Knochen, Fettpolstern, Muskeln und besonders den Gefässen genau kennen, die Alterung des Gesichts verstehen, die richtige Zone, Tiefe, Technik und Menge wählen, Komplikationen früh erkennen und im Notfall mit Hyaluronidase und weiteren Massnahmen behandeln können. In der Schweiz ist die Anwendung von Fillern ärztliche Tätigkeit. Behandlungen durch nicht ärztliches Personal, in Kosmetikstudios oder mit sogenannten nadelfreien Geräten, die Hyaluronsäure mit Druck in die Haut schiessen, sind mit erhöhten Risiken verbunden, weil Kontrolle, Hygiene und Notfallbehandlung nicht gesichert sind. Fragen Sie nach der Ausbildung und Erfahrung der behandelnden Person, nach dem Produkt und danach, ob Hyaluronidase vorrätig ist.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Was stört Sie: Volumenverlust, statische Falten, schmale Lippen, ein zurückliegendes Kinn oder eine unscharfe Kieferlinie? Sind die Falten eher mimisch, sodass Botulinumtoxin besser geeignet wäre, oder statisch? Liegt eine deutliche Erschlaffung vor, bei der ein Lifting wirksamer wäre? Haben Sie früher Filler erhalten, besonders dauerhafte? Sind Sie bereit, die Behandlung regelmässig aufzufrischen? Haben Sie realistische Erwartungen an ein natürliches Ergebnis? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie gezielt in die Beratung gehen.
Unser Team begleitet Sie von der ersten Anfrage bis zur Nachsorge. Wir besprechen offen, ob eine Behandlung mit Hyaluronsäure in Tunesien für Sie sinnvoll ist, meist als Ergänzung zu anderen Behandlungen, erstellen eine transparente Offerte und bleiben nach der Rückkehr erreichbar.
Hyaluronsäure ist ein vielseitiger, gut steuerbarer Füllstoff, der Volumen wiederherstellen, statische Falten auffüllen und Konturen betonen kann. Ihr grosser Vorteil ist, dass sie abgebaut wird und sich bei Bedarf auflösen lässt. Die meisten Nebenwirkungen sind leicht, doch ein Gefässverschluss ist eine ernste Komplikation, die eine erfahrene ärztliche Hand und griffbereite Hyaluronidase erfordert. Massvolle Mengen ergeben natürliche Ergebnisse, übermässige Mengen wirken künstlich. Eine Reise ins Ausland allein für Hyaluronsäure ist meist nicht sinnvoll, als Ergänzung zu anderen Behandlungen kann sie es sein.
Mit dem Alter sinken die Mundwinkel oft ab, was dem Gesicht einen traurigen oder mürrischen Ausdruck geben kann. Gleichzeitig bilden sich an der Oberlippe feine senkrechte Falten, die sogenannten Raucherfältchen, die auch bei Nichtrauchern entstehen. Mit kleinen Mengen Hyaluronsäure unter den Mundwinkeln lässt sich die Stütze wiederherstellen, sodass sie leicht angehoben wirken. Die Raucherfältchen können mit sehr weichen Gelen vorsichtig aufgefüllt werden. Oft wird die Behandlung mit Botulinumtoxin kombiniert, das den Muskel entspannt, der die Mundwinkel nach unten zieht. Diese Zone erfordert eine vorsichtige Dosierung, damit die Lippen beim Sprechen und Lächeln beweglich bleiben.
Bei einer massvollen Menge an den richtigen Stellen wirkt das Gesicht frischer, nicht aufgedunsen. Übermässige Mengen können dagegen unnatürlich wirken.
Sie ist chemisch der körpereigenen Hyaluronsäure ähnlich, wird biotechnologisch hergestellt und vom Körper abgebaut.
Nein, sie wird je nach Produkt und Zone über Monate bis etwa eineinhalb Jahre abgebaut.
Sie wirkt vor allem auf statische Falten und Volumenverlust. Mimische Falten werden besser mit Botulinumtoxin behandelt.
Die meisten Nebenwirkungen sind leicht, doch ein Gefässverschluss ist eine ernste Komplikation, die sofort behandelt werden muss.
Eine Behandlung mit Hyaluronsäure ist kurz und in der Schweiz gut verfügbar. Da die Wirkung nicht dauerhaft ist und Auffrischungen nötig sind, ist eine Reise allein für diese Behandlung meist nicht sinnvoll. Eine Behandlung in Tunesien bietet sich vor allem im Rahmen eines Aufenthalts für andere Behandlungen an, etwa ergänzend zu einem Lifting, einer Lidstraffung oder einer Nasenkorrektur. Da Komplikationen wie ein Gefässverschluss sofort behandelt werden müssen, sollte die Behandlung nicht unmittelbar vor der Rückreise erfolgen.
| Kriterium | Behandlung in der Schweiz | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Kosten | Höheres Kostenniveau | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Sinnvoll allein | Ja, gut verfügbar | Wegen Reisekosten meist nicht |
| Im Rahmen anderer Behandlungen | Möglich | Sinnvoll als Ergänzung |
| Umgang mit Komplikationen | Am Wohnort | Vor Ort, danach in der Schweiz |
| Auffrischungen | Am Wohnort | Meist in der Schweiz |
Medespoir ist eine Vermittlungs- und Organisationsagentur für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz. Wir arbeiten mit Partnerkliniken in Tunesien zusammen, deren Rahmenbedingungen wir vor einer Zusammenarbeit prüfen. Angaben zu den Ärztinnen und Ärzten und zum verwendeten Produkt stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Mehr dazu auf der Seite Unsere Kliniken. Die medizinische Verantwortung liegt beim behandelnden Arzt und der Klinik.
Die Kosten hängen von der Menge, dem Produkt, der Zahl der Zonen und der Klinik ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Behandlung in einer Praxis, ohne Reise |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Vor allem im Rahmen anderer Behandlungen sinnvoll |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Eine ästhetische Behandlung mit Hyaluronsäure wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG nicht übernommen. Ausnahmen können bei rekonstruktiven Indikationen bestehen, etwa bei einem Volumenverlust im Gesicht durch bestimmte Erkrankungen oder Medikamente, und setzen eine vorgängige Kostengutsprache voraus. Die Behandlung von Komplikationen nach einer ästhetischen Behandlung kann Fragen zur Kostenbeteiligung aufwerfen. Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet, weil das KVG dem Territorialitätsprinzip folgt. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt.
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Injektionen mit Hyaluronsäure gehören in ärztliche Hände.
Plötzlicher starker Schmerz, eine Verfärbung der Haut oder Sehstörungen nach einer Injektion sind ein Notfall. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Ästhetische Behandlungen werden von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Geplante Behandlungen im Ausland werden nicht vergütet.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Ein körpereigenes Zuckermolekül, das grosse Mengen Wasser bindet und in der Ästhetik als Gel zum Auffüllen von Volumen und Falten verwendet wird.
Ein Füllstoff, der unter die Haut gespritzt wird, um Volumen wiederherzustellen, Falten aufzufüllen oder Konturen zu betonen.
Sie wird heute meist biotechnologisch mit Hilfe von Bakterien hergestellt und ist nicht tierischen Ursprungs.
Damit sie im Gewebe länger hält. Natürliche Hyaluronsäure würde innerhalb weniger Tage abgebaut.
Weil sie sich in Festigkeit und Vernetzung unterscheiden und für verschiedene Zonen und Tiefen gedacht sind.
Meist ein weiches Gel, das sich natürlich anfühlt und die Beweglichkeit der Lippen erhält.
Meist ein festes Gel, das tief auf den Knochen gespritzt wird und Volumen und Anhebung gibt.
Ein Gramm Hyaluronsäure kann mehrere Liter Wasser binden.
Weil der Körper mit den Jahren weniger davon bildet, was zu trockener, weniger praller Haut beiträgt.
Nein, sie sind selten, weil die Filler-Hyaluronsäure der körpereigenen chemisch gleicht.
Lippen, Wangen, Nasolabialfalten, Marionettenfalten, Tränenrinne, Kinn, Kieferlinie, Schläfen, kleine Nasenkorrekturen, Hände, Hals und Dekolleté.
Ja, massvoll. Sie kann auch die Kontur definieren, Asymmetrien ausgleichen und die Lippen befeuchten.
Die geschwungene Kontur der Oberlippe in der Mitte, die mit Hyaluronsäure betont werden kann.
Weil sie Volumen verlieren, die Oberlippe länger wird und die Mundwinkel absinken.
Meist ist die Unterlippe etwas voller als die Oberlippe.
Weil der Volumenverlust der Wange die Falte vertieft. Ein Wangenaufbau mildert sie oft wirksamer als eine direkte Unterspritzung.
Weil die Haut dünn ist, das Gel sichtbar sein oder bläulich schimmern kann und sich Flüssigkeit ansammeln kann.
Ja, festes Gel kann das Kinn nach vorne projizieren. Die Wirkung ist aber nicht dauerhaft.
Ja, festes Gel entlang des Unterkieferrands kann eine unscharfe Kieferlinie betonen.
Weil dort viele Gefässe mit Verbindungen zur Augenarterie verlaufen und ein Gefässverschluss ernste Folgen haben kann.
Schwangere, Stillende, Menschen mit aktiver Hautinfektion oder Lippenherpes im Behandlungsbereich, bei Allergie gegen Bestandteile und bei aktiven Autoimmunerkrankungen.
Ein Betäubungsmittel, das vielen Hyaluronsäure-Produkten beigemischt ist, damit die Injektion angenehmer ist.
Die Ärztin kann eine vorbeugende Behandlung empfehlen, weil die Injektion einen Herpes auslösen kann.
Weil besonders dauerhafte Füllstoffe Komplikationen verursachen können, wenn darüber erneut gespritzt wird.
Die Haut wird gereinigt und desinfiziert, oft betäubt, und das Gel wird mit Nadel oder Kanüle in die gewünschte Tiefe gespritzt und modelliert.
Die Nadel ist spitz und präzise, die Kanüle stumpf und flexibel und verringert in manchen Zonen das Risiko, ein Gefäss zu verletzen.
Je nach Zone etwa fünfzehn bis sechzig Minuten.
Ja, auch wenn es durch die Schwellung anfangs etwas voller wirkt.
Dank betäubender Creme und beigemischtem Betäubungsmittel meist gut erträglich. Die Lippen sind empfindlicher.
Weil Keime aus dem Mund in den ersten zwei Wochen eine Infektion begünstigen können.
Am ersten Tag besser nicht, weil der Saugdruck die Lippen belasten kann.
Je nach Produkt und Zone einige Monate bis etwa eineinhalb Jahre.
Weil die Lippen sehr beweglich sind und die Hyaluronsäure dort schneller abgebaut wird, meist in sechs bis zwölf Monaten.
Oft zwölf bis achtzehn Monate, manchmal länger.
Oft ja, weil ein Teil der Hyaluronsäure noch vorhanden ist.
Neue Bildgebungsstudien deuten darauf hin, dass Reste manchmal länger verbleiben als früher angenommen.
Häufig Schwellung, Rötung, Druckempfindlichkeit, kleine Blutergüsse und Knötchen, die meist nach einigen Tagen bis zwei Wochen abklingen.
Ein bläulicher Schimmer, wenn das Gel zu oberflächlich unter dünner Haut liegt, etwa an der Tränenrinne.
Tastbare oder sichtbare Verdickungen durch ungleichmässig verteiltes Gel, die sich oft massieren oder auflösen lassen.
Eine Verlagerung des Gels in benachbarte Bereiche, etwa über den Lippenrand.
Knötchen oder Schwellungen Wochen bis Monate nach der Behandlung, manchmal ausgelöst durch Infekte.
Eine Blockade eines Blutgefässes durch versehentlich injiziertes oder drückendes Gel, sodass das Gewebe nicht genügend Blut erhält.
An plötzlichem starkem Schmerz, Blässe oder fleckiger, bläulich-violetter Verfärbung der Haut und später Bläschen oder Krusten.
Sofort mit Hyaluronidase, einem Enzym, das die Hyaluronsäure auflöst, oft in hoher Dosis und wiederholt.
In sehr seltenen Fällen, wenn Gel über Gefässverbindungen in die Augenarterie gelangt, besonders bei Injektionen an Nase, Stirn und Tränenrinne.
Nase, Stirn, der Bereich zwischen den Brauen, die Tränenrinne und die Nasolabialfalten.
Durch genaue Kenntnis der Gefässanatomie, Kanülen in Risikozonen, langsames Spritzen kleiner Mengen und griffbereite Hyaluronidase.
Ja, sie erfordern sofortige augenärztliche Hilfe.
Bei einem Gefässverschluss als Notfallbehandlung sowie bei Überkorrekturen, Knötchen, Tyndall-Effekt oder unerwünschtem Ergebnis.
Etwas, doch diese bildet sich rasch nach.
Selten, aber möglich. Die Ärztin berücksichtigt dies bei der Anwendung.
Ja, das Gel kann mit Hyaluronidase aufgelöst werden, und nach einigen Wochen ist eine massvolle Neubehandlung möglich.
Biostimulatoren wie Poly-L-Milchsäure und Calciumhydroxylapatit, Eigenfett und dauerhafte, nicht abbaubare Füllstoffe.
Füllstoffe, die die körpereigene Kollagenbildung anregen und länger wirken, sich aber nicht mit einem Enzym auflösen lassen.
Weil sie noch Jahre nach der Behandlung Entzündungen, Knoten und Verformungen verursachen können, die schwer zu behandeln sind.
Weil sie abgebaut wird und sich bei Problemen mit Hyaluronidase auflösen lässt.
Hyaluronsäure ist schnell, ohne Entnahme und auflösbar, aber vorübergehend. Eigenfett kann teilweise dauerhaft sein, erfordert aber eine Fettabsaugung.
Vor allem das Mittel- und Untergesicht mit Wangen, Lippen, Nasolabialfalten, Kinn und Kieferlinie.
Weil grosse Mengen Filler das Gesicht schwer wirken lassen können, während ein Lifting das Gewebe anhebt.
Meist nicht, weil die Wirkung vorübergehend ist und Auffrischungen nötig sind.
Damit Komplikationen wie ein Gefässverschluss noch vor Ort sofort behandelt werden können.
Ästhetische Behandlungen nicht. Rekonstruktive Indikationen können nach Kostengutsprache geprüft werden.
Der rote Teil der Lippen, der mit Hyaluronsäure an Volumen gewinnen kann.
Die Rinne zwischen Oberlippe und Nase mit ihren beiden Säulen, die mit Hyaluronsäure betont werden können.
Ja, mit sehr weichen Produkten kann die Lippe befeuchtet werden, ohne ihr Volumen deutlich zu verändern.
Vor allem durch zu grosse Mengen oder zu häufige Behandlungen.
Oft eine geringe Menge, die nach einigen Wochen bei Bedarf ergänzt wird.
Eine übermässig vorstehende Oberlippe durch zu viel Filler, die unnatürlich wirkt.
Meist etwas unterhalb und seitlich des äusseren Augenwinkels.
Manchmal leicht, weil das Gewebe angehoben wird. Bei deutlicher Erschlaffung ist ein Lifting wirksamer.
Bei Männern eher flacher und kantiger, bei Frauen eher runder und höher.
Weil die Wangen weniger beweglich sind als die Lippen und das Gel dort langsamer abgebaut wird.
Paraffin, flüssiges Silikon und tierisches Kollagen, die oft Komplikationen verursachten oder nur kurz hielten.
Seit den 1990er-Jahren, als die ersten vernetzten Produkte auf den Markt kamen.
Weil tierisches Kollagen allergische Reaktionen auslösen konnte. Bei Hyaluronsäure ist das meist nicht nötig.
Früher wurden einzelne Falten aufgefüllt, heute steht die Wiederherstellung des Volumens und der Proportionen im Vordergrund.
Vom Unterkiefer schräg nach oben neben der Nase bis zum inneren Augenwinkel, mit Ästen zu Lippen und Nase.
Weil an Stirn, Brauen und Nase Gefässe mit der Augenarterie verbunden sind.
Nein, sie ist individuell verschieden, weshalb Erfahrung und vorsichtiges Vorgehen wichtig sind.
Damit der Druck gering bleibt und die Ärztin Veränderungen der Haut sofort bemerkt.
Nein, oft ist es wirksamer, das Volumen in einer anderen Zone wiederherzustellen.
Nein, übermässige Mengen lassen das Gesicht schwer und künstlich wirken.
Weil Hyaluronsäure Wasser anzieht und der Lymphabfluss unter dem Auge empfindlich ist.
Sehr weiche, wenig Wasser bindende Gele in kleinen Mengen, tief oder mit einer Kanüle eingebracht.
Bei ausgeprägten Tränensäcken, sehr dünner Haut oder einer Neigung zu morgendlichen Schwellungen.
Weil das Gewebe angehoben wird und die Tränenrinne weniger tief erscheint.
Mit festem Gel, das tief auf den Kinnknochen gespritzt wird und das Kinn nach vorne projiziert.
Weil diese Zonen gross sind und eine deutliche Veränderung der Kontur angestrebt wird.
Nein, sie hält meist zwölf bis achtzehn Monate. Eine operative Korrektur ist dauerhaft.
Zurückhaltung ist wichtig, weil früh begonnene und oft wiederholte Behandlungen über die Jahre unnatürlich wirken können.
Weil grosse Mengen das Gesicht schwer wirken lassen. Ein Lifting ist dann oft besser und kann mit Filler ergänzt werden.
Ein aufgedunsenes, unnatürliches Aussehen durch zu viel Filler, oft durch wiederholte Behandlungen.
Weil die Veränderung schleichend ist und man sich an das eigene Spiegelbild gewöhnt.
Mit einer Auflösung des überschüssigen Gels durch Hyaluronidase und einer Pause vor einer massvollen Neubehandlung.
Mit massvollen Mengen, ausreichenden Abständen, einer Dokumentation der Mengen und einem kritischen Blick auf Verlaufsfotos.
Je nach Zone alle sechs bis achtzehn Monate.
Die wiederkehrenden Kosten summieren sich über die Jahre, was bei einem Vergleich mit Eigenfett oder Lifting berücksichtigt werden sollte.
Weil eine saubere Haut das Infektionsrisiko deutlich verringert.
Um die Kontrolle zu behalten und Veränderungen der Hautfarbe, die auf ein Gefässproblem hinweisen, sofort zu bemerken.
Wegen der Schwellung, die am ersten und zweiten Tag am stärksten ist. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa zwei Wochen.
Oft innerhalb von zwei Wochen, wenn sich das Gel im Gewebe setzt.
Ja, mit Make-up, sobald die Einstichstellen verschlossen sind, meist ab dem nächsten Tag.
Eine Analyse des ganzen Gesichts, eine massvolle Menge, ein passendes Produkt, Kanülen in Risikozonen, griffbereite Hyaluronidase und eine Kontrolle.
Ja, Produkt, Menge und Zonen helfen bei späteren Behandlungen und vermeiden ein Übermass.
Durch zunehmende Rötung, Wärme, Schwellung, Schmerzen und manchmal Fieber oder Eiter innerhalb weniger Tage.
Oft Wochen bis Monate nach der Behandlung als verhärtete, gerötete Knötchen, die wiederholt aufflammen.
Meist mit einer längeren Antibiotikatherapie und einer Auflösung des Gels mit Hyaluronidase.
Mit gründlicher Desinfektion, sterilem Arbeiten, keinem Make-up am Behandlungstag und dem Verschieben von Zahnbehandlungen.
Ja, aktive Entzündungen im Behandlungsbereich erhöhen das Infektionsrisiko.
Sie sind mit erhöhten Risiken verbunden, weil Kontrolle, Tiefe und Hygiene nicht gesichert sind.
Die Anwendung von Fillern ist ärztliche Tätigkeit und gehört in die Hände von Ärztinnen und Ärzten.
Nach Ausbildung, Erfahrung, dem verwendeten Produkt und danach, ob Hyaluronidase vorrätig ist.
Eine kräftige, kantige Kieferlinie, ein markantes Kinn, aufgefüllte Schläfen und weichere Nasolabialfalten.
Weil männliche Gesichter flachere Wangen haben und ein runderes Mittelgesicht eher weiblich wirkt.
Ja, eine frisch rasierte und gründlich gereinigte Haut verringert das Infektionsrisiko im unteren Gesicht.
Ja, sie kann die Handrücken auffüllen, sodass Venen und Sehnen weniger hervortreten.
Nur begrenzt. Feine Querfalten lassen sich mildern, bei erschlaffter Halshaut ist ein Halslifting wirksamer.
Weil die Behandlung schnell und sichtbar ist, was zu häufigeren und grösseren Behandlungen verleiten kann.
Ja, sie helfen, ein natürliches Ziel zu finden, das dem eigenen Gesicht entspricht.
Optisch ja, durch Auffüllen der Bereiche darüber und darunter. Die Nase wird dadurch aber nicht kleiner.
Ja, weil die Gefässe nach einer Operation verändert sein können.
Für dauerhafte oder deutliche Veränderungen und wenn die Nase verkleinert oder die Atmung verbessert werden soll.
In zahlreichen kleinen Tröpfchen oberflächlich in die Haut, meist in einer Serie von zwei bis drei Behandlungen.
Für Menschen mit trockener, müder Haut ohne ausgeprägten Volumenverlust.
Nach der ersten Serie meist alle paar Monate.
Das Produkt, die Menge und die behandelten Zonen.
Weil Fettgewebe und Schläfenmuskel an Volumen verlieren, was das obere Gesicht schmaler und hagerer wirken lässt.
Ja, tief auf den Knochen oder mit einer Kanüle eingebracht, was das Gesicht jugendlicher wirken lässt.
Weil dort Gefässe mit Verbindung zum Auge verlaufen und ein Gefässverschluss ernste Folgen haben kann.
Weiche, runde, eingesunkene Narben lassen sich anheben. Tiefe, scharf begrenzte Narben sprechen weniger gut an.
Fischöl, Ginkgo oder hochdosiertes Vitamin E können Blutergüsse begünstigen. Besprechen Sie diese mit der Ärztin.
Manche Ärztinnen empfehlen einige Wochen Abstand, weil das Immunsystem vorübergehend stärker reagieren kann.
Nach etwa zwei bis vier Wochen, um Asymmetrien auszugleichen oder eine geringe Menge zu ergänzen.
Wenn das Volumen abnimmt, nicht erst wenn es verschwunden ist. So genügen oft geringere Mengen.
Was stört, ob die Falten mimisch oder statisch sind, ob eine Erschlaffung vorliegt, ob frühere Filler bestehen und ob Sie regelmässig auffrischen möchten.
Ja, als Ergänzung, zum Beispiel nach einem Lifting oder einer Nasenkorrektur, nach Rücksprache mit dem Chirurgen.
Kleine Mengen unter den Mundwinkeln können die Stütze wiederherstellen, oft kombiniert mit Botulinumtoxin.
Ja, mit sehr weichen Gelen, vorsichtig dosiert, damit die Lippen beweglich bleiben.
Ja, eine Flugreise ist in der Regel unproblematisch, doch die Behandlung sollte nicht unmittelbar vor der Rückreise erfolgen.
Am Behandlungstag besser nicht. Ab dem nächsten oder übernächsten Tag ist Sport meist möglich.
Manche bemerken bei Kälte oder Hitze leichte Veränderungen, besonders an den Lippen. Das ist meist vorübergehend.
Massagen und Gesichtsbehandlungen im behandelten Bereich sollten etwa zwei Wochen verschoben werden.
Ja, festes Gel kann das Kinn leicht nach unten verlängern, was ein kurzes Untergesicht harmonisieren kann.
Ja, schlaffe, faltige Ohrläppchen können mit kleinen Mengen aufgefüllt werden, was auch das Tragen von Ohrringen erleichtert.
Leichte Asymmetrien, etwa an Lippen, Wangen oder Kinn, lassen sich oft mit unterschiedlichen Mengen auf beiden Seiten ausgleichen.
Im MRT kann sie sichtbar sein. Informieren Sie das Personal bei Untersuchungen über frühere Filler-Behandlungen.
In der ersten Nacht wird oft Rückenlage mit leicht erhöhtem Kopf empfohlen, damit kein Druck auf die behandelten Zonen entsteht.
Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, um relevante Informationen zur Zahlungsweise zu erhalten.
Profitieren Sie von hohen Rabatten ab der zweiten Intervention. Sparen Sie bis zu 60% auf den Gesamtbetrag Ihrer Operationen.