Nicht jede Lidoperation ist ein ästhetischer Eingriff. Eine medizinische Blepharoplastik, auch funktionelle Lidchirurgie genannt, ist nötig, wenn die Augenlider das Sehen einschränken, das Auge reizen oder schützen nicht mehr ausreichend können. Häufige Gründe sind stark herabhängende Oberlider, die das Gesichtsfeld nach oben begrenzen, ein zu tief stehender Lidrand durch einen geschwächten Lidhebermuskel, nach aussen oder innen gekippte Unterlider und Lidfehlstellungen nach Verletzungen, Lähmungen oder Erkrankungen. In diesen Fällen geht es nicht in erster Linie um das Aussehen, sondern um die Funktion und den Schutz des Auges, auch wenn sich das Aussehen dabei oft ebenfalls verbessert.
Diese Seite erklärt, welche Lidprobleme medizinisch behandelt werden müssen, wie sie abgeklärt werden, welche Eingriffe möglich sind und wie die Kostenübernahme durch die Krankenkasse in der Schweiz funktioniert. Wichtig vorab: Medizinisch begründete Lideingriffe können in der Schweiz von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen werden, nicht aber bei einer geplanten Behandlung im Ausland. Deshalb empfehlen wir bei einer funktionellen Einschränkung, zuerst die Möglichkeiten in der Schweiz zu prüfen. Informationen zur ästhetischen Lidstraffung finden Sie auf der Seite Blepharoplastik. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Eine medizinische Blepharoplastik behandelt Lidprobleme, die das Sehen einschränken oder das Auge schädigen, etwa hängende Oberlider mit Gesichtsfeldeinschränkung, eine Ptosis oder nach aussen oder innen gekippte Unterlider.
Die Abklärung erfolgt meist beim Augenarzt mit Gesichtsfeldmessung und Fotodokumentation. Auf dieser Grundlage kann bei der Krankenkasse eine Kostengutsprache beantragt werden.
Die Grundversicherung nach KVG übernimmt medizinisch begründete Lideingriffe nur in der Schweiz. Geplante Behandlungen im Ausland werden nicht vergütet. Prüfen Sie deshalb zuerst die Kostenübernahme in der Schweiz.
Plötzlich auftretende Lidveränderungen, besonders mit Doppelbildern oder Kopfschmerzen, sind ein Notfall. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Wenn die Haut des Oberlids so stark erschlafft, dass sie über den Lidrand und die Wimpern hängt, spricht man von einer Dermatochalasis. In ausgeprägten Fällen verdeckt die Hautfalte den oberen Teil der Pupille und schränkt das Gesichtsfeld nach oben und zur Seite ein. Betroffene bemerken, dass sie beim Autofahren, beim Treppensteigen oder beim Lesen den Kopf nach hinten neigen oder die Stirn anspannen müssen, um besser zu sehen. Dauerhaftes Anspannen der Stirnmuskulatur kann zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führen. Die Haut kann zudem auf den Wimpern aufliegen und die Augen reizen, und in der Hautfalte kann sich Feuchtigkeit sammeln, was zu Entzündungen der Haut führt.
Bei einer Ptosis steht der Lidrand selbst zu tief, weil der Muskel, der das Oberlid hebt, oder seine Sehne geschwächt ist. Die häufigste Form im Erwachsenenalter ist die altersbedingte Ptosis, bei der sich die Sehne des Lidhebermuskels von ihrem Ansatz löst. Sie kann auch nach langjährigem Tragen harter Kontaktlinsen, nach Augenoperationen wie einer Kataraktoperation oder nach Verletzungen auftreten. Seltener sind angeborene Formen, bei denen der Muskel von Geburt an schwach entwickelt ist, und Formen durch Nerven- oder Muskelerkrankungen. Eine Ptosis kann ein- oder beidseitig sein und das Gesichtsfeld ebenfalls deutlich einschränken.
Beim Ektropium ist das Unterlid nach aussen gekippt, sodass die Innenseite des Lids sichtbar wird und das Lid nicht mehr am Auge anliegt. Die Tränen können nicht richtig abfliessen und laufen über die Wange, das Auge trocknet aus, rötet sich und entzündet sich leicht. Häufigste Ursache ist eine altersbedingte Erschlaffung des Unterlids. Weitere Ursachen sind Narben nach Verletzungen oder Operationen, eine Lähmung des Gesichtsnervs und Hauterkrankungen.
Beim Entropium ist das Lid, meist das Unterlid, nach innen gekippt, sodass die Wimpern auf dem Auge reiben. Das verursacht ein Fremdkörpergefühl, Tränen, Rötung und kann die Hornhaut verletzen. Ursachen sind vor allem eine altersbedingte Erschlaffung, seltener Narben der Bindehaut nach Entzündungen oder Verätzungen. Ein Entropium sollte rasch behandelt werden, um Schäden an der Hornhaut zu vermeiden.
Zu den medizinischen Indikationen gehören auch Lidfehlstellungen nach einer Gesichtslähmung, bei der das Auge nicht mehr richtig geschlossen werden kann, ein zurückgezogenes Oberlid bei einer Schilddrüsenerkrankung mit Augenbeteiligung, falsch wachsende Wimpern, die das Auge reizen, und Tumoren der Lider, die entfernt werden müssen. Veränderungen an den Lidern, die wachsen, bluten oder nicht abheilen, sollten immer in der Schweiz abgeklärt werden, weil es sich um Hautkrebs handeln kann.
Der erste Schritt ist meist ein Gespräch mit dem Hausarzt oder direkt eine Untersuchung beim Augenarzt. Der Augenarzt prüft die Sehschärfe, untersucht die Lider, misst den Abstand zwischen Lidrand und Pupillenmitte, beurteilt die Kraft des Lidhebermuskels, die Lage der Augenbrauen, die Spannung des Unterlids, die Tränenwege und die Augenoberfläche. Bei einer Ptosis prüft er auch die Beweglichkeit der Augen und die Pupillen, um neurologische Ursachen auszuschliessen. Bei einem Ektropium oder Entropium beurteilt er die Hornhaut und den Tränenfluss.
Um eine Einschränkung durch hängende Oberlider objektiv nachzuweisen, wird eine Gesichtsfeldmessung durchgeführt, die sogenannte Perimetrie. Dabei blickt der Patient auf einen Punkt in der Mitte eines Geräts, während am Rand Lichtpunkte erscheinen, die er per Knopfdruck meldet. Die Messung wird oft zweimal durchgeführt: einmal mit den natürlich hängenden Lidern und einmal mit angehobenen Lidern, die mit einem Pflaster fixiert werden. Der Vergleich zeigt, wie stark die Lider das Gesichtsfeld einschränken und wie viel eine Operation verbessern würde.
Zusätzlich werden Fotos der Augenpartie von vorne und von der Seite angefertigt, bei entspanntem Blick geradeaus. Die Fotos zeigen, wie weit die Haut oder der Lidrand über die Pupille reicht. Zusammen mit der Gesichtsfeldmessung und dem ärztlichen Bericht bilden sie die Grundlage für den Antrag auf Kostengutsprache.
Medizinisch begründete Lideingriffe können eine Pflichtleistung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG sein. Da die Abgrenzung zwischen medizinischer und ästhetischer Indikation bei der Oberlidstraffung nicht immer eindeutig ist, verlangen die Krankenkassen in der Regel eine vorgängige Kostengutsprache. Der Antrag wird vom behandelnden Arzt oder Chirurgen gestellt und enthält den ärztlichen Bericht mit Beschwerden und Befund, die Gesichtsfeldmessung mit und ohne angehobene Lider und die Fotodokumentation. Der Vertrauensarzt der Krankenkasse prüft den Antrag und entscheidet, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Das kann einige Wochen dauern. Wird die Kostengutsprache erteilt, übernimmt die Grundversicherung die Kosten der Operation in der Schweiz nach Abzug von Franchise und Selbstbehalt. Bei einer Ptosis, einem Ektropium oder einem Entropium ist die medizinische Notwendigkeit oft eindeutiger, doch auch hier kann eine Kostengutsprache nötig sein. Lehnt die Krankenkasse ab, kann man mit dem Arzt prüfen, ob ergänzende Unterlagen sinnvoll sind.
Wichtig ist: Diese Leistungen gelten für Behandlungen in der Schweiz. Das KVG folgt dem Territorialitätsprinzip, und geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet. Wer eine Kostengutsprache erhält, hat deshalb in der Regel keinen finanziellen Vorteil von einer Behandlung im Ausland. Wird eine ästhetische Unterlidstraffung gleichzeitig durchgeführt, ist dieser Teil selbst zu bezahlen.
| Situation | Möglicher Weg | Kosten für den Patienten |
|---|---|---|
| Gesichtsfeldeinschränkung mit Kostengutsprache | Operation in der Schweiz | Franchise und Selbstbehalt |
| Ptosis, Ektropium, Entropium mit Indikation | Operation in der Schweiz, oft mit Kostengutsprache | Franchise und Selbstbehalt |
| Keine ausreichende Einschränkung, Kostengutsprache abgelehnt | Selbstzahlung in der Schweiz oder im Ausland | Volle Kosten |
| Ästhetischer Wunsch ohne Beschwerden | Selbstzahlung | Volle Kosten |
Bei hängender Oberlidhaut wird die überschüssige Haut, gegebenenfalls ein schmaler Muskelstreifen und vorgewölbtes Fett, über einen Schnitt in der Lidfalte entfernt. Dabei bleibt genug Haut erhalten, damit das Auge vollständig geschlossen werden kann. Der Eingriff erfolgt meist in örtlicher Betäubung und dauert etwa eine Stunde. Wenn die Augenbrauen abgesunken sind, kann zusätzlich ein Brauenlifting sinnvoll sein, das bei einer medizinischen Indikation aber nicht immer übernommen wird. Informationen dazu finden Sie auf der Seite Endoskopisches Facelifting.
Bei einer Ptosis wird die gelockerte Sehne des Lidhebermuskels wieder am Tarsus befestigt oder gerafft, sodass der Lidrand angehoben wird. Der Zugang erfolgt meist über einen Schnitt in der Lidfalte, manchmal über die Innenseite des Lids. Der Eingriff wird oft in örtlicher Betäubung durchgeführt, damit der Patient die Augen öffnen kann und die Lidhöhe während der Operation genau eingestellt werden kann. Bei einem sehr schwachen Muskel, etwa bei angeborenen Formen, wird das Lid manchmal mit einer Schlinge an der Stirnmuskulatur aufgehängt. Die Ptosiskorrektur erfordert besondere Erfahrung, weil die Lidhöhe beider Seiten genau angeglichen werden muss.
Beim Ektropium und Entropium wird das Unterlid meist gestrafft und wieder richtig am Auge positioniert, oft über eine Verkürzung und Wiederbefestigung des äusseren Lidbands. Beim Entropium werden zusätzlich Nähte oder kleine Eingriffe an den Lidstrukturen verwendet, um das Lid nach aussen zu drehen. Bei narbenbedingten Fehlstellungen kann ein Hauttransplantat nötig sein. Die Eingriffe erfolgen meist in örtlicher Betäubung.
Der Weg zu einer medizinisch begründeten Lidoperation in der Schweiz folgt meist mehreren Schritten. Zunächst bemerken Betroffene Beschwerden wie ein eingeschränktes Gesichtsfeld, schwere Lider, Kopfschmerzen, Tränen oder ein Fremdkörpergefühl. Der Hausarzt oder direkt der Augenarzt untersucht die Augen und die Lider. Bei Verdacht auf eine funktionelle Einschränkung wird eine Gesichtsfeldmessung mit und ohne angehobene Lider durchgeführt, und es werden Fotos angefertigt. Der Augenarzt oder der Lidchirurg erstellt einen Bericht und stellt den Antrag auf Kostengutsprache bei der Krankenkasse. Nach einigen Wochen erhält man die Antwort. Bei einer Zusage wird ein Operationstermin vereinbart, meist ambulant in örtlicher Betäubung. Nach der Operation folgen Kontrollen nach etwa einer Woche zur Entfernung der Fäden und nach einigen Wochen bis Monaten. Bei einer Ablehnung kann man mit dem Arzt besprechen, ob ergänzende Unterlagen sinnvoll sind oder ob man den Eingriff selbst bezahlt, in der Schweiz oder im Ausland.
| Schritt | Wer | Was geschieht |
|---|---|---|
| Beschwerden | Patient | Eingeschränktes Gesichtsfeld, schwere Lider, Tränen |
| Erste Abklärung | Hausarzt oder Augenarzt | Untersuchung der Augen und Lider |
| Gesichtsfeldmessung | Augenarzt | Messung mit und ohne angehobene Lider, Fotos |
| Antrag | Augenarzt oder Lidchirurg | Bericht und Kostengutsprache bei der Krankenkasse |
| Entscheid | Vertrauensarzt der Krankenkasse | Zusage oder Ablehnung |
| Operation | Lidchirurg | Meist ambulant in örtlicher Betäubung |
| Nachsorge | Augenarzt oder Chirurg | Fadenentfernung und Kontrollen |
Viele Patientinnen und Patienten mit einer medizinischen Indikation für eine Oberlidstraffung wünschen sich gleichzeitig eine Verbesserung des Aussehens, etwa eine Unterlidstraffung bei Tränensäcken, ein Brauenlifting oder ein Lipofilling. Diese Eingriffe können oft in derselben Operation durchgeführt werden. Die Krankenkasse übernimmt dann nur den medizinisch begründeten Teil, während die ästhetischen Anteile selbst zu bezahlen sind. Die Aufteilung der Kosten sollte vorab mit dem Chirurgen und der Krankenkasse geklärt werden. In manchen Fällen ist es sinnvoll, den medizinischen Eingriff in der Schweiz mit Kostengutsprache durchführen zu lassen und ästhetische Eingriffe separat zu planen.
Ein häufiges Missverständnis ist, dass jede Oberlidstraffung von der Krankenkasse übernommen wird, wenn man ältere Menschen sieht, deren Lider hängen. Tatsächlich ist eine nachgewiesene Einschränkung des Gesichtsfelds und eine Kostengutsprache nötig. Ein zweites Missverständnis ist, dass eine Kostengutsprache auch für eine Behandlung im Ausland gilt. Die Grundversicherung vergütet geplante Behandlungen im Ausland nicht. Ein drittes Missverständnis betrifft die Ptosis, die oft mit hängender Haut verwechselt wird und eine andere Operation erfordert. Und schliesslich wird ein tränendes Auge oft den Lidern zugeschrieben, obwohl auch die Tränenwege oder trockene Augen die Ursache sein können.
Die Ptosis ist die häufigste medizinische Indikation für eine Lidoperation neben der Dermatochalasis. Um sie richtig zu behandeln, muss ihre Ursache geklärt werden. Bei der aponeurotischen Ptosis, der häufigsten Form bei Erwachsenen, hat sich die Sehnenplatte des Lidhebermuskels, die Aponeurose, gedehnt oder vom Tarsus gelöst. Der Muskel selbst ist kräftig, weshalb die Lidhebung bei Blick nach oben gut ist. Typisch ist eine hohe oder verstrichene Lidfalte. Diese Form lässt sich durch eine Wiederbefestigung der Sehne meist gut korrigieren. Bei der angeborenen Ptosis ist der Muskel selbst schwach entwickelt und durch Bindegewebe ersetzt. Die Lidhebung ist eingeschränkt, und das Lid bleibt beim Blick nach unten oft zurück. Hier ist je nach Muskelkraft eine Verkürzung des Muskels oder eine Aufhängung an der Stirn nötig.
Seltener sind neurogene Formen, bei denen der Nerv, der den Lidhebermuskel versorgt, geschädigt ist, etwa durch einen Schlaganfall, ein Aneurysma oder einen Tumor, und myogene Formen bei Muskelerkrankungen. Eine Sonderform ist die Myasthenie, eine Autoimmunerkrankung, bei der die Ptosis im Laufe des Tages zunimmt und oft wechselnd ausgeprägt ist, manchmal mit Doppelbildern. Beim Horner-Syndrom tritt eine leichte Ptosis zusammen mit einer verengten Pupille auf. Diese Formen erfordern eine neurologische Abklärung, bevor eine Operation erwogen wird. Auch eine scheinbare Ptosis ist möglich, etwa wenn ein Auge tiefer in der Augenhöhle liegt oder das andere Lid zurückgezogen ist. Deshalb ist eine sorgfältige Untersuchung vor jeder Ptosiskorrektur unerlässlich.
| Form der Ptosis | Ursache | Typische Merkmale | Behandlung |
|---|---|---|---|
| Aponeurotisch | Gelöste oder gedehnte Sehne | Gute Muskelkraft, hohe Lidfalte | Wiederbefestigung der Sehne |
| Angeboren | Schwach entwickelter Muskel | Eingeschränkte Lidhebung | Muskelverkürzung oder Stirnaufhängung |
| Neurogen | Nervenschädigung | Oft mit Doppelbildern oder Pupillenveränderung | Neurologische Abklärung zuerst |
| Myasthenie | Autoimmunerkrankung | Zunahme im Tagesverlauf | Neurologische Behandlung |
| Mechanisch | Tumor oder Schwellung am Lid | Schweres Lid | Behandlung der Ursache |
Bei einer Schilddrüsenerkrankung mit Augenbeteiligung, der endokrinen Orbitopathie, können sich die Augen durch Schwellung des Gewebes in der Augenhöhle nach vorne wölben, und die Oberlider ziehen sich oft zurück, sodass oberhalb der Iris ein weisser Streifen sichtbar wird. Die Augen wirken dann starr oder erstaunt, schliessen schlecht und trocknen aus. Die Behandlung erfolgt zunächst durch die Behandlung der Schilddrüse und der Entzündung in der Augenhöhle. Operationen an den Lidern werden erst durchgeführt, wenn die Erkrankung mindestens einige Monate stabil ist, und erfordern besondere Erfahrung. Oft ist eine Reihenfolge nötig: zuerst gegebenenfalls eine Entlastung der Augenhöhle, dann eine Korrektur der Augenmuskeln und zuletzt der Lider. Diese Eingriffe gehören in spezialisierte Zentren und werden in der Schweiz bei medizinischer Indikation von der Grundversicherung übernommen.
Bei einer Lähmung des Gesichtsnervs, etwa nach einer idiopathischen Fazialisparese, nach Operationen oder Verletzungen, kann das Auge nicht mehr richtig geschlossen werden. Das Unterlid sinkt ab, das Auge tränt und trocknet aus, und die Hornhaut ist gefährdet. Kurzfristig schützen Tränenersatzmittel, Salben und nachts ein Uhrglasverband das Auge. Wenn sich die Lähmung nicht zurückbildet, können Eingriffe wie das Einsetzen eines kleinen Goldgewichts oder Platinkettchens in das Oberlid, das den Lidschluss durch die Schwerkraft unterstützt, und eine Straffung des Unterlids helfen. Diese Eingriffe sind medizinisch notwendig und werden in der Schweiz übernommen.
Die angeborene Ptosis ist bei Kindern sichtbar, sobald die Augen geöffnet werden. Wenn das hängende Lid die Pupille teilweise oder ganz verdeckt, kann sich das Sehen auf diesem Auge nicht normal entwickeln, und es droht eine Schwachsichtigkeit, die sogenannte Amblyopie. Deshalb müssen Kinder mit einer ausgeprägten angeborenen Ptosis früh augenärztlich betreut werden, und manchmal ist eine Operation schon im Kleinkindalter nötig. Bei leichteren Formen, bei denen die Pupille frei ist, kann die Operation oft bis ins Schulalter oder später aufgeschoben werden. Da die Behandlung von Kindern besondere Erfahrung und eine enge Betreuung erfordert und bei medizinischer Indikation in der Schweiz übernommen wird, gehört sie in die Hände spezialisierter Kinderaugenärzte und Lidchirurgen in der Schweiz. Medespoir vermittelt ausschliesslich Behandlungen an volljährige Patientinnen und Patienten. Erwachsene mit einer seit der Kindheit bestehenden, unbehandelten oder nur teilweise korrigierten Ptosis können sich ebenfalls operieren lassen, wobei die Technik von der verbleibenden Muskelkraft abhängt.
Wenn Sie sich nach einer abgelehnten Kostengutsprache für eine selbst bezahlte Lidoperation im Ausland entscheiden, gelten die gleichen Grundsätze wie bei jeder Lidchirurgie. Bringen Sie den augenärztlichen Befund und die Gesichtsfeldmessung mit, damit der Chirurg die Situation genau kennt. Planen Sie einen Aufenthalt von etwa einer Woche, damit die Fäden vor der Rückreise entfernt werden können. Klären Sie die Nachsorge mit Ihrem Augenarzt in der Schweiz vorab. Achten Sie auf einen vollständigen Operationsbericht. Wir prüfen die Rahmenbedingungen unserer Partnerkliniken und stellen Angaben zu den Chirurgen auf Anfrage zur Verfügung.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Schränken Ihre Lider das Sehen ein, oder stören sie vor allem optisch? Wurde eine Gesichtsfeldmessung durchgeführt? Hat Ihre Krankenkasse eine Kostengutsprache erteilt oder abgelehnt? Handelt es sich um hängende Haut, eine Ptosis, eine Fehlstellung des Unterlids oder eine andere Ursache? Ist die Veränderung plötzlich aufgetreten, was eine sofortige Abklärung erfordert? Wünschen Sie gleichzeitig ästhetische Eingriffe? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie mit Ihrem Arzt den passenden Weg wählen.
Bei einer medizinischen Indikation empfehlen wir Ihnen, zuerst die Abklärung und die Kostengutsprache in der Schweiz zu prüfen. Wenn die Kostengutsprache abgelehnt wird oder Sie zusätzlich ästhetische Eingriffe wünschen, leiten wir Ihre Unterlagen an den Chirurgen unserer Partnerklinik weiter, erstellen eine transparente Offerte, organisieren den Aufenthalt und bleiben nach der Rückkehr erreichbar.
Eine medizinische Blepharoplastik kann das Gesichtsfeld erweitern, das Tränen verringern, das Auge schützen und die Lebensqualität deutlich verbessern. Bei einer nachgewiesenen funktionellen Einschränkung werden die Kosten in der Schweiz von der Grundversicherung übernommen, weshalb eine Behandlung in der Schweiz in diesen Fällen meist die bessere Wahl ist. Eine Behandlung in Tunesien kann sinnvoll sein, wenn keine Kostengutsprache erteilt wird oder zusätzliche ästhetische Eingriffe gewünscht werden. Plötzliche Lidveränderungen und Lidtumoren gehören immer in die Schweiz.
Ein Blepharospasmus ist eine neurologische Erkrankung, bei der sich der Ringmuskel des Auges unwillkürlich und wiederholt zusammenzieht, sodass die Augen zwinkern oder sich krampfhaft schliessen. In ausgeprägten Fällen können Betroffene die Augen zeitweise nicht öffnen, was das Sehen und die Selbständigkeit stark einschränkt. Die Ursache ist eine Störung der Bewegungssteuerung im Gehirn. Ein Blepharospasmus wird nicht mit einer Lidstraffung behandelt, sondern in erster Linie mit Injektionen von Botulinumtoxin in den Ringmuskel, die den Krampf für einige Monate lindern und regelmässig wiederholt werden. Diese Behandlung wird in der Schweiz bei einer entsprechenden Diagnose von der Grundversicherung übernommen. Wenn gleichzeitig hängende Lider bestehen, kann nach einer Stabilisierung eine Lidoperation ergänzend sinnvoll sein. Harmloses, kurzzeitiges Lidzucken, das viele Menschen bei Stress oder Müdigkeit erleben, ist davon zu unterscheiden und verschwindet meist von selbst. Informationen zu Botulinumtoxin finden Sie auf der Seite Botulinumtoxin.
Tumoren an den Lidern sind nicht selten, besonders bei älteren Menschen und bei viel Sonnenexposition. Die meisten sind gutartig, etwa Warzen, Zysten, Talgdrüsenknötchen oder gelbliche Fetteinlagerungen, die sogenannten Xanthelasmen. Es gibt aber auch bösartige Tumoren, vor allem das Basalzellkarzinom, der häufigste Hautkrebs der Lider, seltener das Plattenepithelkarzinom, das Talgdrüsenkarzinom und das Melanom. Warnzeichen sind ein wachsendes Knötchen, eine Wunde, die nicht abheilt oder blutet, ein Verlust der Wimpern an einer Stelle und eine Veränderung der Lidkontur. Solche Veränderungen müssen in der Schweiz durch einen Augenarzt oder Dermatologen untersucht und meist feingeweblich abgeklärt werden. Die Entfernung bösartiger Tumoren und die Rekonstruktion des Lids erfordern besondere Erfahrung und eine Nachsorge über Jahre. Eine Behandlung im Ausland ist in diesen Fällen nicht sinnvoll. Die Kosten werden in der Schweiz von der Grundversicherung übernommen.
Die Augenlider haben vielfältige Aufgaben. Sie schützen das Auge vor Fremdkörpern, Licht und Verletzungen, verteilen bei jedem Lidschlag den Tränenfilm über die Hornhaut und transportieren die Tränen zu den Tränenpünktchen am inneren Augenwinkel, von wo sie über die Tränenwege in die Nase abfliessen. Das Oberlid wird vom Lidhebermuskel und einem kleinen glatten Muskel, dem Müller-Muskel, angehoben und vom Ringmuskel geschlossen. Der Lidhebermuskel wird von einem Hirnnerv gesteuert, der Müller-Muskel vom vegetativen Nervensystem, weshalb Stress und Müdigkeit die Lidhöhe beeinflussen können. Das Unterlid wird vor allem durch seine Spannung zwischen den Lidbändern am Auge gehalten. Jede Störung dieser fein abgestimmten Funktionen kann zu Beschwerden führen, von trockenen Augen über Tränen bis zu einer Gefährdung der Hornhaut. Funktionelle Lidchirurgie zielt deshalb immer darauf, diese Funktionen wiederherzustellen.
Ein tränendes Auge wird oft mit den Lidern in Verbindung gebracht, kann aber auch durch eine Störung der Tränenwege verursacht sein. Die Tränen fliessen normalerweise über zwei kleine Öffnungen am inneren Rand des Ober- und Unterlids, die Tränenpünktchen, in feine Kanälchen, von dort in den Tränensack und über den Tränennasengang in die Nase. Wenn dieser Weg verengt oder verschlossen ist, etwa durch Entzündungen, Narben oder altersbedingte Veränderungen, laufen die Tränen über die Wange, und es können sich Entzündungen des Tränensacks bilden. Auch ein nach aussen gekipptes Tränenpünktchen bei einem Ektropium kann das Tränen verursachen. Umgekehrt kann ein trockenes Auge paradoxerweise zu vermehrtem Tränen führen, weil die gereizte Oberfläche eine reflexartige Tränenbildung auslöst. Vor einer Lidoperation wegen Tränens prüft der Augenarzt deshalb, ob die Tränenwege durchgängig sind, meist durch eine Spülung. Verschlossene Tränenwege werden mit eigenen Eingriffen behandelt, etwa einer Aufweitung oder einer Verbindung zwischen Tränensack und Nase, die in der Schweiz bei medizinischer Indikation übernommen werden.
Mit zunehmendem Alter treten funktionelle Lidprobleme häufiger auf. Die Lidhaut erschlafft, die Sehne des Lidhebermuskels lockert sich, das Unterlid verliert an Spannung, und die Augen werden oft trockener. Gleichzeitig nehmen Allgemeinerkrankungen und die Einnahme blutverdünnender Medikamente zu. Bei älteren Menschen ist deshalb eine sorgfältige Abklärung wichtig, die auch die Allgemeingesundheit, die Medikamente und die Augenoberfläche berücksichtigt. Funktionelle Lidoperationen können gerade im Alter die Lebensqualität deutlich verbessern, weil sie das Gesichtsfeld erweitern, das Tränen verringern und die Selbständigkeit fördern. Sie werden meist in örtlicher Betäubung durchgeführt, was für ältere Menschen schonend ist. Da bei medizinischer Indikation die Krankenkasse die Kosten übernimmt und eine Nachsorge in der Nähe wichtig ist, ist eine Behandlung in der Schweiz im Alter meist die bessere Wahl.
Der Hausarzt ist oft die erste Anlaufstelle, wenn hängende Lider, ein tränendes Auge oder eine Reizung der Augen auffallen. Er kann eine Überweisung zum Augenarzt veranlassen, die Allgemeingesundheit beurteilen und Medikamente wie Blutverdünner mit dem Chirurgen abstimmen. Der Augenarzt stellt die Diagnose, misst das Gesichtsfeld, beurteilt die Augenoberfläche und die Tränenwege, schliesst andere Augenerkrankungen aus und erstellt die Unterlagen für eine Kostengutsprache. Viele Augenärzte führen funktionelle Lidoperationen auch selbst durch oder überweisen an einen spezialisierten Lidchirurgen. Nach der Operation übernimmt der Augenarzt die Kontrollen. Diese enge Betreuung am Wohnort ist ein wichtiger Grund, funktionelle Lideingriffe in der Schweiz durchführen zu lassen.
Für das Autofahren ist neben einer ausreichenden Sehschärfe auch ein ausreichendes Gesichtsfeld erforderlich. In der Schweiz gelten für den Führerausweis Mindestanforderungen an das Sehvermögen, die bei der Ausstellung und bei regelmässigen Kontrollen im höheren Alter überprüft werden. Stark hängende Oberlider oder eine ausgeprägte Ptosis können das Gesichtsfeld nach oben und zur Seite so einschränken, dass Verkehrsschilder, Ampeln oder seitlich herannahende Fahrzeuge schlechter wahrgenommen werden. Wer bemerkt, dass er beim Fahren den Kopf nach hinten neigen muss, sollte dies augenärztlich abklären lassen. Der Augenarzt kann beurteilen, ob das Gesichtsfeld ausreicht und ob eine Lidoperation die Situation verbessern würde. Eine Gesichtsfeldmessung, die eine relevante Einschränkung durch die Lider zeigt, ist zugleich eine wichtige Grundlage für eine Kostengutsprache.
Beim Floppy-Eyelid-Syndrom sind die Oberlider auffallend schlaff und lassen sich leicht umstülpen. Im Schlaf können sie sich durch Druck auf das Kopfkissen umdrehen, sodass die Innenseite des Lids und die Augenoberfläche am Kissen reiben. Die Folge sind chronisch gerötete, gereizte Augen mit Schleimabsonderung, besonders am Morgen und oft auf der Seite, auf der man schläft. Das Syndrom tritt häufig bei Menschen mit Übergewicht und einer obstruktiven Schlafapnoe auf, bei der die Atmung im Schlaf wiederholt aussetzt. Die Behandlung umfasst Schutzmassnahmen in der Nacht, befeuchtende Tropfen und Salben und in ausgeprägten Fällen eine operative Straffung des Oberlids. Wichtig ist, eine mögliche Schlafapnoe abzuklären und zu behandeln, weil sie auch für die Allgemeingesundheit bedeutsam ist.
Bei einer Lidretraktion steht das Oberlid zu hoch oder das Unterlid zu tief, sodass mehr vom Weiss des Auges sichtbar ist als normal. Die häufigste Ursache ist eine Schilddrüsenerkrankung mit Augenbeteiligung. Weitere Ursachen sind Narben nach Verletzungen oder früheren Lidoperationen, bei denen zu viel Haut oder Gewebe entfernt wurde, und eine Überkorrektur nach einer Ptosisoperation. Die Augen können dann nicht vollständig schliessen, trocknen aus und wirken starr. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann eine Verlängerung der Lidhebermuskeln, das Einsetzen von Gewebe zur Verlängerung des Lids oder eine Stütze des Unterlids umfassen. Diese Eingriffe erfordern besondere Erfahrung und werden bei medizinischer Indikation in der Schweiz übernommen.
Trockene Augen und Lidprobleme hängen eng zusammen. Ein unvollständiger Lidschluss, etwa bei einer Gesichtslähmung, einer Lidretraktion oder einem Ektropium, lässt die Augenoberfläche austrocknen. Umgekehrt können trockene Augen durch eine Entzündung der Lidränder verstärkt werden, bei der die kleinen Talgdrüsen am Lidrand, die Meibom-Drüsen, verstopfen und zu wenig Fett in den Tränenfilm abgeben. Diese sogenannte Blepharitis oder Meibom-Drüsen-Dysfunktion ist sehr häufig und wird mit Wärmeanwendungen, Lidrandpflege, befeuchtenden Tropfen und manchmal Medikamenten behandelt. Vor jeder Lidoperation sollte eine bestehende Blepharitis behandelt werden, weil sie die Heilung und die Beschwerden nach dem Eingriff beeinflussen kann. Nach einer funktionellen Lidoperation, die den Lidschluss verbessert, bessern sich die trockenen Augen oft. Nach einer Oberlidstraffung oder Ptosiskorrektur, die das Lid anhebt, können sie sich dagegen vorübergehend verschlechtern. Die richtige Balance zwischen einem offenen Blick und einem vollständigen Lidschluss ist deshalb ein wichtiges Ziel der funktionellen Lidchirurgie.
Die Wimpern schützen das Auge vor Staub und Fremdkörpern. Bei einer Trichiasis wachsen einzelne Wimpern in Richtung Auge und reiben auf der Hornhaut, oft nach Entzündungen oder Narben am Lidrand. Bei einer Distichiasis wächst eine zusätzliche Wimpernreihe an ungewöhnlicher Stelle. Einzelne fehlgerichtete Wimpern können ausgezupft werden, wachsen aber meist nach. Eine dauerhafte Behandlung ist mit einer Verödung der Haarwurzeln durch Strom, Laser oder Kälte oder mit einer Operation am Lidrand möglich. Wenn die Wimpern durch ein Entropium nach innen gerichtet sind, wird die Fehlstellung des Lids korrigiert. Diese Behandlungen sind medizinisch begründet und werden in der Schweiz übernommen.
Nicht selten entstehen Lidprobleme als Folge früherer Eingriffe. Nach einer ästhetischen Unterlidstraffung, bei der zu viel Haut entfernt wurde oder das Unterlid nicht ausreichend gestützt wurde, kann das Lid absinken oder nach aussen kippen, sodass das Auge tränt und austrocknet. Nach einer Oberlidstraffung mit zu viel Hautentfernung kann der Lidschluss unvollständig sein. Nach einer Ptosiskorrektur kann das Lid zu hoch oder zu tief stehen. Auch Augenoperationen wie eine Kataraktoperation oder eine Netzhautoperation können eine Ptosis begünstigen. Die Korrektur solcher Folgen ist oft anspruchsvoller als der ursprüngliche Eingriff, weil das Gewebe vernarbt ist und manchmal Haut oder Gewebe ersetzt werden muss, etwa mit einem Hauttransplantat oder einem Transplantat aus Gaumenschleimhaut oder Ohrknorpel zur Stütze des Unterlids. Solche Revisionseingriffe gehören in die Hände erfahrener Lidchirurgen. Ob die Krankenkasse eine Korrektur nach einem ästhetischen Eingriff übernimmt, hängt vom Einzelfall ab und sollte vorab geklärt werden.
Die Hornhaut ist die klare, gewölbte Vorderfläche des Auges und für ein scharfes Sehen unerlässlich. Sie ist sehr empfindlich und auf einen stabilen Tränenfilm und einen vollständigen Lidschluss angewiesen. Wenn das Auge nicht richtig geschlossen wird oder Wimpern auf ihr reiben, kann die Hornhaut austrocknen, sich entzünden, oberflächliche Verletzungen oder im schlimmsten Fall Geschwüre und Narben entwickeln, die das Sehen dauerhaft beeinträchtigen. Deshalb sind Lidfehlstellungen, die die Hornhaut gefährden, keine rein kosmetischen Probleme, sondern müssen zeitnah behandelt werden. Schmerzen, zunehmende Rötung, Lichtempfindlichkeit und eine Sehverschlechterung sind Warnzeichen, die eine rasche augenärztliche Untersuchung erfordern.
Eine gute Abklärung vor einer funktionellen Lidoperation beginnt mit einer genauen Erfassung der Beschwerden: Wann treten sie auf, wie stark schränken sie ein, und seit wann bestehen sie? Der Arzt untersucht die Lider im Sitzen und im Liegen, misst die Lidhöhe, die Muskelkraft, die Brauenlage, die Unterlidspannung und den Lidschluss, beurteilt die Augenoberfläche, die Tränenwege und die Pupillen und schliesst andere Ursachen aus. Er führt eine Gesichtsfeldmessung durch oder veranlasst sie und dokumentiert den Befund mit Fotos. Er erklärt die Diagnose, die möglichen Behandlungen und ihre Risiken und unterstützt Sie beim Antrag auf Kostengutsprache. Bei einer plötzlich aufgetretenen Ptosis oder begleitenden neurologischen Zeichen veranlasst er eine dringende Abklärung. Eine solche sorgfältige Abklärung ist die Grundlage für eine sichere und wirksame Behandlung und für eine gerechtfertigte Kostenübernahme.
Obwohl funktionelle Lidoperationen meist ambulant in örtlicher Betäubung erfolgen, spielt die Allgemeingesundheit eine wichtige Rolle. Blutverdünnende Medikamente erhöhen das Risiko für Blutergüsse und Nachblutungen und werden bei älteren Menschen häufig eingenommen. Sie dürfen nicht eigenmächtig abgesetzt werden, oft ist ein Eingriff unter Fortführung der Medikation möglich, nach Absprache zwischen Chirurg und behandelndem Arzt. Ein erhöhter Blutdruck sollte gut eingestellt sein. Bei Diabetes sollte der Blutzucker kontrolliert sein, weil er die Wundheilung beeinflusst. Bei Schilddrüsenerkrankungen, neurologischen Erkrankungen oder Muskelerkrankungen ist eine Abstimmung mit dem behandelnden Facharzt nötig. Bringen Sie eine vollständige Liste Ihrer Medikamente mit, auch Augentropfen und pflanzliche Präparate.
Die Kommunikation mit der Krankenkasse ist bei einer medizinischen Lidoperation ein wichtiger Schritt. Informieren Sie sich vorab, welche Unterlagen Ihre Krankenkasse verlangt, und lassen Sie sich von Ihrem Arzt unterstützen. Bewahren Sie Kopien aller Unterlagen, der Gesichtsfeldmessung und der Fotos auf. Wenn die Kostengutsprache abgelehnt wird, erhalten Sie eine Begründung, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen können. Bei einer Ablehnung kann eine erneute Messung nach einiger Zeit sinnvoll sein, wenn sich die Lider weiter gesenkt haben.
Operationen zur Entfernung überschüssiger Lidhaut, die das Sehen behinderte, wurden schon in antiken und mittelalterlichen Schriften beschrieben. Im neunzehnten Jahrhundert entwickelten Augenärzte und Chirurgen in Europa Verfahren zur Korrektur von Lidfehlstellungen, zur Wiederherstellung von Lidern nach Verletzungen und Tumoren und zur Behandlung der Ptosis. Lange Zeit wurde die Ptosis vor allem durch Verkürzung des Muskels oder durch Aufhängung an der Stirn behandelt. In den 1970er-Jahren wurde erkannt, dass die häufigste Ptosis bei Erwachsenen durch eine gelöste Sehne entsteht, was zur Entwicklung der heute üblichen Wiederbefestigung der Sehne führte. Auch die Behandlung von Ektropium und Entropium wurde durch die Straffung des äusseren Lidbands vereinfacht und verbessert. Die Einführung von Botulinumtoxin in den 1980er-Jahren revolutionierte die Behandlung des Blepharospasmus. Heute ist die funktionelle Lidchirurgie ein eigenes Spezialgebiet der Augenheilkunde und der plastischen Chirurgie, die okuloplastische Chirurgie.
Wenn Sie eine selbst bezahlte Lidoperation im Ausland haben durchführen lassen, sollten Sie nach der Rückkehr eine Kontrolle bei Ihrem Augenarzt vereinbaren und den Operationsbericht mitbringen. Der Augenarzt beurteilt die Lidhöhe, den Lidschluss, die Augenoberfläche und das Gesichtsfeld. Verwenden Sie weiterhin befeuchtende Tropfen und in der Nacht eine Salbe, solange der Lidschluss unvollständig ist. Schützen Sie die Augen mit einer Sonnenbrille vor Sonne und Wind. Bei Warnzeichen wie Sehverschlechterung, starken Schmerzen oder zunehmender Schwellung wenden Sie sich sofort an einen Augenarzt oder eine Notfallstation.
Bei einer medizinisch begründeten Lidoperation mit Kostengutsprache fallen in der Schweiz für den Patienten nur Franchise und Selbstbehalt an, weshalb eine Behandlung im Ausland finanziell meist keinen Vorteil bringt. Bei einer abgelehnten Kostengutsprache ist der Eingriff selbst zu bezahlen, und ein Kostenvergleich zwischen der Schweiz und dem Ausland kann sinnvoll sein. Berücksichtigen Sie dabei die Reisekosten, den Aufenthalt, die Nachsorge in der Schweiz und die Möglichkeit einer Nachkorrektur, etwa bei einer Ptosis. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Ein Mann Anfang siebzig bemerkt, dass er beim Autofahren den Kopf nach hinten neigen muss, um Verkehrsschilder zu sehen. Die Gesichtsfeldmessung beim Augenarzt zeigt eine deutliche Einschränkung, die sich mit angehobenen Lidern normalisiert. Die Krankenkasse erteilt eine Kostengutsprache, und die Oberlidstraffung erfolgt in der Schweiz.
Eine Frau Mitte fünfzig trägt seit dreissig Jahren harte Kontaktlinsen und hat ein zunehmend hängendes Oberlid auf einer Seite. Die Untersuchung zeigt eine aponeurotische Ptosis mit guter Muskelkraft. Eine Wiederbefestigung der Sehne wird geplant, mit Kostengutsprache in der Schweiz.
Eine Frau Ende siebzig hat ein ständig tränendes, gerötetes Auge. Das Unterlid ist nach aussen gekippt. Eine Straffung des Unterlids am äusseren Augenwinkel bringt das Lid wieder an das Auge, und das Tränen bessert sich.
Eine Frau Anfang sechzig empfindet ihre Oberlider als schwer, die Gesichtsfeldmessung zeigt aber nur eine geringe Einschränkung, und die Kostengutsprache wird abgelehnt. Sie entscheidet sich für eine selbst bezahlte Oberlidstraffung und vergleicht die Möglichkeiten in der Schweiz und in Tunesien.
Ein Mann Mitte fünfzig bemerkt innerhalb weniger Tage ein hängendes Oberlid mit Doppelbildern und Kopfschmerzen. Er wird sofort in eine Notfallstation überwiesen, weil eine neurologische Ursache ausgeschlossen werden muss. Eine Lidoperation kommt erst nach Abklärung in Frage.
Hängende Lider und Lidfehlstellungen beeinträchtigen nicht nur das Sehen, sondern auch das Wohlbefinden. Viele Betroffene fühlen sich ständig müde, haben Kopfschmerzen durch das Anspannen der Stirn und werden auf ihren müden oder traurigen Ausdruck angesprochen. Ein tränendes Auge ist im Alltag störend und kann peinlich sein. Die Einschränkung des Gesichtsfelds kann die Sicherheit im Strassenverkehr und die Selbständigkeit im Alter beeinträchtigen. Eine medizinisch begründete Lidoperation kann deshalb die Lebensqualität deutlich verbessern, und viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie sich nach dem Eingriff wacher und sicherer fühlen. Wer eine Einschränkung bemerkt, sollte sie nicht als unvermeidliche Alterserscheinung hinnehmen, sondern ärztlich abklären lassen.
Abgesunkene Augenbrauen können hängende Oberlider verstärken oder vortäuschen. Wenn die Brauen tief stehen, schiebt sich die Haut von oben auf das Oberlid. Viele Betroffene gleichen dies durch ständiges Anspannen der Stirn aus. Vor einer Oberlidstraffung wird deshalb geprüft, ob die Brauen abgesunken sind. Wird nur die Lidhaut entfernt, obwohl die Brauen das Hauptproblem sind, kann die Braue nach der Operation noch tiefer sinken, weil die Stirn sich entspannt. In solchen Fällen kann ein Brauenlifting nötig sein. Ob die Krankenkasse ein Brauenlifting übernimmt, hängt vom Einzelfall ab und muss vorab geklärt werden.
Vor einer funktionellen Lidoperation sollten eine augenärztliche Untersuchung, gegebenenfalls eine Gesichtsfeldmessung und eine Klärung der Kostenübernahme erfolgen. Besprechen Sie Medikamente mit Ihrem Arzt, besonders Blutverdünner, und setzen Sie keine Medikamente eigenmächtig ab. Nach dem Eingriff helfen Kühlen, befeuchtende Tropfen und eine Salbe in der Nacht. Kontrollen beim Augenarzt oder Chirurgen sind in den ersten Wochen und nach einigen Monaten sinnvoll, um die Lidhöhe, den Lidschluss und die Augenoberfläche zu beurteilen.
Nach einer ambulanten Lidoperation in örtlicher Betäubung können Sie meist kurz nach dem Eingriff nach Hause gehen, sollten aber nicht selbst Auto fahren und idealerweise von einer Begleitperson abgeholt werden. Zu Hause kühlen Sie die Augen in den ersten zwei bis drei Tagen regelmässig mit kühlen, feuchten Kompressen, ohne Druck auszuüben. Schlafen Sie mit erhöhtem Oberkörper. Verwenden Sie die verschriebenen Tropfen und Salben nach Anweisung, besonders die Salbe in der Nacht, falls der Lidschluss noch unvollständig ist. Vermeiden Sie in den ersten Tagen Bücken, schweres Heben, Sport und längeres Lesen oder Bildschirmarbeit. Leichte Schmerzen lassen sich mit einfachen Schmerzmitteln behandeln, wobei Mittel, die die Blutgerinnung beeinflussen, nur nach Rücksprache eingenommen werden sollten. Die Fadenentfernung erfolgt meist nach etwa einer Woche. Viele Patientinnen und Patienten können nach etwa ein bis zwei Wochen wieder ihrer gewohnten Tätigkeit nachgehen.
Für viele Patientinnen und Patienten ist die Verbesserung nach einer funktionellen Lidoperation deutlich spürbar. Sie sehen wieder freier nach oben und zur Seite, müssen die Stirn nicht mehr anspannen, haben weniger Kopfschmerzen und fühlen sich weniger müde. Ein tränendes Auge wird trockener, ein reibendes Fremdkörpergefühl verschwindet. Viele berichten auch, dass sie im Spiegel wieder wacher aussehen und von anderen darauf angesprochen werden. Diese Verbesserungen wirken sich auf den Alltag aus, etwa beim Lesen, Autofahren, Arbeiten am Bildschirm und bei sozialen Kontakten.
Das Unterlid wird durch seine Spannung zwischen dem inneren und äusseren Lidband am Auge gehalten. Mit dem Alter lockern sich diese Bänder, und das Lid wird länger und schlaffer. Je nachdem, wie sich die Kräfte verteilen, kippt das Lid nach aussen, beim Ektropium, oder nach innen, beim Entropium. Beim Ektropium wird das Lid meist durch Verkürzen und Wiederbefestigen des äusseren Lidbands am Knochen der Augenhöhle gestrafft, eine sogenannte laterale Tarsalzungenplastik. Beim Entropium wird neben der Straffung auch der Muskel, der das Lid nach unten zieht, neu befestigt, damit das Lid nach aussen dreht. Wenn das Unterlid durch eine Narbe nach unten gezogen wird, muss zusätzlich Haut ergänzt werden. Diese Eingriffe dauern meist weniger als eine Stunde und erfolgen in örtlicher Betäubung. Das Ergebnis ist meist sofort spürbar, weil das Lid wieder richtig am Auge anliegt.
Nach einer funktionellen Lidoperation sind die Lider einige Tage geschwollen, und es können Blutergüsse auftreten. Kühlen, eine erhöhte Kopflage und befeuchtende Augentropfen helfen. Nach einer Ptosiskorrektur kann der Lidschluss in den ersten Tagen unvollständig sein, weshalb eine Augensalbe in der Nacht wichtig ist. Die Fäden werden meist nach etwa einer Woche entfernt. Die Lidhöhe kann sich in den ersten Wochen noch leicht verändern, wenn die Schwellung abklingt. Viele Patientinnen und Patienten bemerken sofort nach dem Eingriff, dass sie freier sehen und die Stirn nicht mehr anspannen müssen. Das Tränen beim Ektropium und das Fremdkörpergefühl beim Entropium bessern sich meist rasch. Kontrollen beim Augenarzt oder Chirurgen sind in den ersten Wochen und nach einigen Monaten sinnvoll.
Wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder eine Notfallstation bei starken oder zunehmenden Schmerzen im Auge, bei einer Sehverschlechterung, bei Doppelbildern, bei einer rasch zunehmenden Schwellung mit Druckgefühl oder bei Fieber. Eine plötzlich auftretende Ptosis ohne vorherige Operation, besonders mit Doppelbildern, Kopfschmerzen oder ungleichen Pupillen, kann auf eine neurologische Erkrankung hinweisen und muss sofort abgeklärt werden.
Bei einer medizinisch begründeten Lidoperation ist die Behandlung in der Schweiz meist die bessere Wahl, wenn die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Eine Behandlung in Tunesien kann in Frage kommen, wenn die Kostengutsprache abgelehnt wurde und die Einschränkung zwar störend, aber nicht ausreichend für eine Kostenübernahme ist, oder wenn gleichzeitig umfangreiche ästhetische Eingriffe gewünscht werden, die ohnehin selbst bezahlt werden müssen. Eine plötzliche oder ungeklärte Ptosis, Lidtumoren und Lidfehlstellungen, die die Hornhaut gefährden, sollten dagegen immer in der Schweiz abgeklärt und behandelt werden.
| Kriterium | Behandlung in der Schweiz | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Kosten mit Kostengutsprache | Franchise und Selbstbehalt | Keine Vergütung durch die Grundversicherung |
| Kosten ohne Kostengutsprache | Volle Kosten | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Plötzliche Ptosis, Lidtumoren | Abklärung und Behandlung in der Schweiz | Nicht geeignet |
| Nachkontrollen | Am Wohnort | Vor Ort, danach in der Schweiz |
Medespoir ist eine Vermittlungs- und Organisationsagentur für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz. Wir arbeiten mit Partnerkliniken in Tunesien zusammen, deren Rahmenbedingungen wir vor einer Zusammenarbeit prüfen. Angaben zu Qualifikationen und Erfahrung der Chirurgen stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Mehr dazu auf den Seiten Unsere Chirurgen und Unsere Kliniken. Die medizinische Verantwortung liegt beim behandelnden Chirurgen und der Klinik. Bei einer medizinischen Indikation empfehlen wir Ihnen ausdrücklich, zuerst die Möglichkeit einer Kostengutsprache in der Schweiz zu prüfen. Wenn diese abgelehnt wird, beraten wir Sie gerne zu einer Behandlung in Tunesien.
Die Kosten hängen von der Art des Eingriffs, der Behandlung eines oder beider Lider, Kombinationen mit anderen Eingriffen, der Narkose, der Klinik und dem Aufenthalt ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Bei Kostengutsprache nur Franchise und Selbstbehalt |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Selbstzahlung, Reisekosten separat |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Medizinisch begründete Lideingriffe wie die Oberlidstraffung bei nachgewiesener Gesichtsfeldeinschränkung, die Ptosiskorrektur und die Korrektur von Ektropium oder Entropium können Pflichtleistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG sein. Voraussetzung ist in der Regel eine ärztliche Abklärung mit Befunddokumentation und bei der Oberlidstraffung eine vorgängige Kostengutsprache. Lidfehlstellungen nach einem Unfall können von der Unfallversicherung übernommen werden. Diese Leistungen gelten für Behandlungen in der Schweiz. Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet, weil das KVG dem Territorialitätsprinzip folgt. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt. Ästhetische Anteile eines Eingriffs sind selbst zu bezahlen.
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Lidprobleme sollten augenärztlich abgeklärt werden.
Eine plötzlich auftretende Ptosis, besonders mit Doppelbildern oder Kopfschmerzen, ist ein Notfall. Veränderungen an den Lidern, die wachsen oder bluten, müssen in der Schweiz abgeklärt werden. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Medizinisch begründete Eingriffe können in der Schweiz nach KVG übernommen werden, geplante Behandlungen im Ausland nicht.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Eine Lidoperation, die nicht in erster Linie aus ästhetischen Gründen erfolgt, sondern weil die Lider das Sehen einschränken, das Auge reizen oder es nicht mehr ausreichend schützen.
Die medizinische behandelt eine funktionelle Einschränkung wie eine Gesichtsfeldeinschränkung oder Lidfehlstellung, die ästhetische verbessert vor allem das Aussehen.
Erschlaffte, überschüssige Haut am Oberlid, die über den Lidrand und die Wimpern hängen und das Gesichtsfeld einschränken kann.
Wenn Sie den Kopf nach hinten neigen oder die Stirn anspannen müssen, um nach oben zu sehen, etwa beim Autofahren oder Treppensteigen.
Weil viele Betroffene die Stirnmuskulatur ständig anspannen, um die Lider anzuheben, was zu Verspannungen und Kopfschmerzen führt.
Ja, in der Hautfalte kann sich Feuchtigkeit sammeln, was zu Hautentzündungen führen kann.
Ein nach innen gekipptes Lid, bei dem die Wimpern auf dem Auge reiben und die Hornhaut verletzen können.
Weil die reibenden Wimpern die Hornhaut schädigen und Entzündungen oder Narben verursachen können.
Vor allem eine altersbedingte Erschlaffung des Unterlids, ausserdem Narben, eine Gesichtslähmung und Hauterkrankungen.
Weil die Tränen nicht mehr in die Tränenwege am inneren Augenwinkel abfliessen können und über das Lid laufen.
Ja, Veränderungen, die wachsen, bluten oder nicht abheilen, sollten in der Schweiz abgeklärt werden, weil es sich um Hautkrebs handeln kann.
Die häufigste Ptosis bei Erwachsenen, bei der sich die Sehnenplatte des Lidhebermuskels gedehnt oder vom Tarsus gelöst hat.
An einem zu tief stehenden Lidrand bei guter Muskelkraft und einer hohen oder verstrichenen Lidfalte.
Eine Ptosis, bei der der Lidhebermuskel von Geburt an schwach entwickelt ist, mit eingeschränkter Lidhebung.
Ja, nach Augenoperationen wie einer Kataraktoperation kann sich eine Ptosis entwickeln.
Eine Autoimmunerkrankung, bei der die Muskelkraft ermüdet. Eine Ptosis nimmt dabei oft im Tagesverlauf zu, manchmal mit Doppelbildern.
Eine Störung von Nervenfasern, die eine leichte Ptosis zusammen mit einer verengten Pupille verursacht und abgeklärt werden muss.
Wenn ein Lid nur tiefer wirkt, etwa weil das Auge tiefer in der Augenhöhle liegt oder das andere Lid zurückgezogen ist.
Meist der Augenarzt, oft nach Überweisung durch den Hausarzt.
Er prüft Sehschärfe, Lidstellung, Abstand zwischen Lidrand und Pupille, Kraft des Lidhebermuskels, Brauenlage, Unterlidspannung, Tränenwege und Augenoberfläche.
Eine Gesichtsfeldmessung, bei der der Patient auf einen Punkt blickt und Lichtpunkte am Rand per Knopfdruck meldet.
Weil der Vergleich zeigt, wie stark die Lider das Gesichtsfeld einschränken und wie viel eine Operation verbessern würde.
Meist mit einem Pflaster, das die Lidhaut nach oben fixiert.
Sie dokumentieren, wie weit die Haut oder der Lidrand über die Pupille reicht, und sind Teil des Antrags auf Kostengutsprache.
Um neurologische Ursachen wie ein Horner-Syndrom oder eine Nervenschädigung auszuschliessen.
Ja, der Augenarzt beurteilt die Tränenwege und den Tränenabfluss.
Sie kann eine Pflichtleistung sein, wenn die Einschränkung nachgewiesen ist. In der Regel ist eine vorgängige Kostengutsprache nötig.
Der behandelnde Arzt oder Chirurg in der Schweiz, mit ärztlichem Bericht, Gesichtsfeldmessung und Fotos.
Der Vertrauensarzt der Krankenkasse, der entscheidet, ob die Voraussetzungen erfüllt sind.
Oft einige Wochen, je nach Krankenkasse.
Mit dem Arzt prüfen, ob ergänzende Unterlagen sinnvoll sind, oder den Eingriff selbst bezahlen.
Bei medizinischer Indikation meist ja, weil die Fehlstellung das Auge gefährdet.
Nein, geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet, weil das KVG dem Territorialitätsprinzip folgt.
In der Regel nicht, weil in der Schweiz nur Franchise und Selbstbehalt anfallen.
Die Unfallversicherung kann die Behandlung von Unfallfolgen übernehmen.
Nein, ästhetische Anteile sind selbst zu bezahlen.
Das hängt vom Einzelfall ab und muss vorab mit der Krankenkasse geklärt werden.
Die überschüssige Haut, gegebenenfalls ein Muskelstreifen und Fett, wird über einen Schnitt in der Lidfalte entfernt, wobei genug Haut für den Lidschluss erhalten bleibt.
Die gelockerte Sehne des Lidhebermuskels wird wieder am Tarsus befestigt oder gerafft, sodass der Lidrand angehoben wird.
Damit der Patient die Augen öffnen kann und die Lidhöhe während der Operation genau eingestellt werden kann.
Ein Eingriff bei sehr schwachem Lidhebermuskel, bei dem das Lid mit einer Schlinge an der Stirnmuskulatur aufgehängt wird.
Meist durch Straffung des Unterlids und Verkürzung und Wiederbefestigung des äusseren Lidbands.
Durch Straffung des Lids und Nähte oder kleine Eingriffe, die das Lid nach aussen drehen.
Bei narbenbedingten Fehlstellungen, wenn nicht genug Haut vorhanden ist.
Meist etwa ein bis eineinhalb Stunden, je nach Befund und ob eine oder beide Seiten behandelt werden.
Weil die Lidhöhe beider Seiten genau angeglichen werden muss und kleine Abweichungen sichtbar sind.
Viele bemerken sofort, dass sie freier sehen und die Stirn nicht mehr anspannen müssen.
Weil der Lidschluss in den ersten Tagen unvollständig sein kann und das Auge in der Nacht austrocknen würde.
In den ersten Wochen leicht, wenn die Schwellung abklingt.
Meist rasch, sobald das Lid wieder am Auge anliegt und die Tränen abfliessen können.
In den ersten Wochen und nach einigen Monaten, um Lidhöhe, Lidschluss und Augenoberfläche zu beurteilen.
Wenn das Lid nach der Operation zu hoch steht, was zu trockenen Augen und einem erstaunten Ausdruck führen kann.
Wenn das Lid nach der Operation noch zu tief steht. Manchmal ist eine Nachkorrektur nötig.
Ja, mit der Zeit kann eine Ptosis oder Lidfehlstellung wiederkehren.
Starke oder zunehmende Augenschmerzen, Sehverschlechterung, Doppelbilder, rasch zunehmende Schwellung mit Druck oder Fieber.
Eine Augenbeteiligung bei Schilddrüsenerkrankungen mit Schwellung in der Augenhöhle, hervortretenden Augen und zurückgezogenen Lidern.
Durch Entzündung und Veränderungen der Lidmuskeln, sodass oberhalb der Iris ein weisser Streifen sichtbar wird.
Erst wenn die Erkrankung mindestens einige Monate stabil ist, oft nach anderen Eingriffen in einer bestimmten Reihenfolge.
Oft zuerst eine Entlastung der Augenhöhle, dann eine Korrektur der Augenmuskeln und zuletzt der Lider.
Kurzfristig Tränenersatzmittel, Salben und nachts ein Uhrglasverband, langfristig Eingriffe wie ein Goldgewicht im Oberlid.
Ein kleines Gewicht aus Gold oder Platin, das in das Oberlid eingesetzt wird und den Lidschluss bei einer Gesichtslähmung durch die Schwerkraft unterstützt.
Ein durchsichtiger Schutzverband, der das Auge nachts feucht hält, wenn es nicht vollständig geschlossen werden kann.
Ja, sie sind medizinisch notwendig und werden in der Schweiz übernommen.
Wimpern, die in Richtung Auge wachsen und die Hornhaut reizen. Sie können entfernt oder mit Eingriffen am Lid korrigiert werden.
Wenn die Kostengutsprache abgelehnt wurde oder gleichzeitig umfangreiche ästhetische Eingriffe gewünscht werden, die ohnehin selbst bezahlt werden.
Eine plötzliche oder ungeklärte Ptosis, Lidtumoren und Lidfehlstellungen, die die Hornhaut gefährden.
Für den Patienten fallen Franchise und Selbstbehalt an.
Von Art und Umfang des Eingriffs, Kombinationen, Narkose, Klinik und Aufenthalt. Zur Orientierung liegen sie etwa 60 % unter dem Schweizer Niveau, indikativ und nicht vertraglich.
Ja, die Anfrage und die Vorabbeurteilung sind unverbindlich. Bei medizinischer Indikation empfehlen wir zuerst die Abklärung in der Schweiz.
Den augenärztlichen Befund, die Gesichtsfeldmessung, Fotos, eine allfällige Ablehnung der Kostengutsprache und eine Liste der Medikamente.
Ja, eine Einschränkung des Gesichtsfelds nach oben und zur Seite kann das Erkennen von Schildern und Hindernissen erschweren.
Nein, bei einer Einschränkung sollten sie ärztlich abgeklärt werden, weil eine Behandlung die Lebensqualität deutlich verbessern kann.
Weil es im Alltag stört, die Haut unter dem Auge reizt und oft als peinlich empfunden wird.
Eine neurologische Erkrankung mit unwillkürlichen Krämpfen des Ringmuskels, sodass die Augen zwinkern oder sich krampfhaft schliessen.
Vor allem mit Injektionen von Botulinumtoxin in den Ringmuskel, die den Krampf für einige Monate lindern.
Bei entsprechender Diagnose wird die Behandlung mit Botulinumtoxin in der Schweiz von der Grundversicherung übernommen.
Meist nicht. Kurzzeitiges Lidzucken bei Stress oder Müdigkeit ist harmlos und verschwindet meist von selbst.
Gelbliche Fetteinlagerungen in der Haut der Lider, die harmlos sind, aber auf erhöhte Blutfette hinweisen können.
Das Basalzellkarzinom, besonders bei älteren Menschen und nach viel Sonnenexposition.
Ein wachsendes Knötchen, eine nicht abheilende oder blutende Wunde, ein Verlust der Wimpern an einer Stelle und eine veränderte Lidkontur.
Nein, Lidtumoren müssen in der Schweiz abgeklärt, feingeweblich untersucht und mit Nachsorge über Jahre behandelt werden.
Sie schützen das Auge, verteilen den Tränenfilm und transportieren die Tränen zu den Tränenwegen am inneren Augenwinkel.
Ein kleiner glatter Muskel im Oberlid, der vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird und zur Lidhebung beiträgt.
Weil der Müller-Muskel vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird und Müdigkeit oder Stress die Lidhöhe beeinflussen.
Über die Tränenpünktchen am inneren Augenwinkel und die Tränenwege in die Nase.
Ja, verengte oder verschlossene Tränenwege lassen die Tränen über die Wange laufen und können Entzündungen des Tränensacks verursachen.
Meist durch eine Spülung der Tränenwege beim Augenarzt.
Mit einer Aufweitung oder einer operativen Verbindung zwischen Tränensack und Nase, die bei medizinischer Indikation in der Schweiz übernommen wird.
Weil die gereizte Oberfläche eine reflexartige Tränenbildung auslöst.
Weil die Lidhaut erschlafft, die Sehne des Lidhebermuskels sich lockert, das Unterlid an Spannung verliert und die Augen trockener werden.
Sie werden meist in örtlicher Betäubung durchgeführt und sind vergleichsweise schonend.
Weil bei medizinischer Indikation die Krankenkasse die Kosten übernimmt und eine Nachsorge in der Nähe wichtig ist.
Er ist oft die erste Anlaufstelle, veranlasst die Überweisung zum Augenarzt und stimmt Medikamente mit dem Chirurgen ab.
Viele Augenärzte führen funktionelle Lidoperationen selbst durch oder überweisen an einen spezialisierten Lidchirurgen.
Meist der Augenarzt oder der Chirurg, der den Eingriff durchgeführt hat.
Beschwerden, erste Abklärung, Gesichtsfeldmessung mit Fotos, Antrag auf Kostengutsprache, Entscheid der Krankenkasse, Operation und Nachsorge.
Meist ja, in örtlicher Betäubung, sodass man am selben Tag nach Hause gehen kann.
Ja, oft in derselben Operation. Die Krankenkasse übernimmt nur den medizinischen Teil.
Vorab mit dem Chirurgen und der Krankenkasse, damit klar ist, welcher Teil selbst zu bezahlen ist.
Nein, nötig sind eine nachgewiesene Einschränkung des Gesichtsfelds und in der Regel eine Kostengutsprache.
Ja, dabei erfordert eine Ptosis eine Korrektur des Lidhebermuskels, nicht nur eine Hautentfernung.
Nein, auch verschlossene Tränenwege oder trockene Augen können die Ursache sein.
Weil ein Lid, das die Pupille verdeckt, die Sehentwicklung stören und eine Schwachsichtigkeit verursachen kann.
Eine Schwachsichtigkeit, die entsteht, wenn sich das Sehen auf einem Auge in der Kindheit nicht normal entwickelt.
Bei spezialisierten Kinderaugenärzten und Lidchirurgen in der Schweiz. Medespoir vermittelt ausschliesslich an volljährige Patienten.
Ja, wobei die Technik von der verbleibenden Muskelkraft abhängt.
Ob das Sehen eingeschränkt ist, ob eine Gesichtsfeldmessung erfolgt ist, wie die Krankenkasse entschieden hat, welche Ursache vorliegt und ob die Veränderung plötzlich auftrat.
Sie können das Gesichtsfeld so einschränken, dass Schilder und seitliche Fahrzeuge schlechter wahrgenommen werden. Eine augenärztliche Abklärung ist sinnvoll.
Ja, in der Schweiz gelten Mindestanforderungen an das Sehvermögen, einschliesslich des Gesichtsfelds, die der Augenarzt beurteilen kann.
Eine auffallende Schlaffheit der Oberlider, die sich im Schlaf umdrehen und die Augen reizen können.
Chronisch gerötete, gereizte Augen mit Schleimabsonderung, besonders morgens und auf der Schlafseite.
Ja, es tritt häufig bei Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe auf, die ebenfalls abgeklärt und behandelt werden sollte.
Eine Lidstellung, bei der das Oberlid zu hoch oder das Unterlid zu tief steht, sodass mehr vom Weiss des Auges sichtbar ist.
Vor allem eine Schilddrüsenerkrankung mit Augenbeteiligung, ausserdem Narben nach Verletzungen oder Operationen und eine Überkorrektur einer Ptosis.
Je nach Ursache durch eine Verlängerung der Lidhebermuskeln, Einsetzen von Gewebe oder eine Stütze des Unterlids.
Ein Spezialgebiet der Augenheilkunde und plastischen Chirurgie, das sich mit Operationen an Lidern, Tränenwegen und Augenhöhle befasst.
Seit den 1970er-Jahren, als erkannt wurde, dass die häufigste Ptosis bei Erwachsenen durch eine gelöste Sehne entsteht.
Seit den 1980er-Jahren. Es hat die Behandlung des Blepharospasmus grundlegend verändert.
Eine Kontrolle beim Augenarzt vereinbaren, den Operationsbericht mitbringen und die Augen weiterhin befeuchten und schützen.
Wenn die Kostengutsprache abgelehnt wurde und der Eingriff selbst bezahlt werden muss.
Reise, Aufenthalt, Nachsorge in der Schweiz und die Möglichkeit einer Nachkorrektur.
Eine Entzündung der Lidränder, oft mit verstopften Talgdrüsen, die trockene Augen und gerötete Lidränder verursacht.
Kleine Talgdrüsen am Lidrand, die Fett in den Tränenfilm abgeben und ihn vor dem Verdunsten schützen.
Mit Wärmeanwendungen, Lidrandpflege, befeuchtenden Tropfen und manchmal Medikamenten.
Ja, weil sie die Heilung und die Beschwerden nach dem Eingriff beeinflussen kann.
Einzelne Wimpern, die in Richtung Auge wachsen und auf der Hornhaut reiben.
Durch Verödung der Haarwurzeln mit Strom, Laser oder Kälte oder durch eine Operation am Lidrand.
Die Erfassung der Beschwerden, die Untersuchung von Lidern, Brauen, Augenoberfläche, Tränenwegen und Pupillen, eine Gesichtsfeldmessung und eine Fotodokumentation.
Ja, weil sich die Lidstellung je nach Körperlage verändern kann.
Nicht eigenmächtig. Oft ist der Eingriff unter Fortführung möglich, nach Absprache zwischen Chirurg und Arzt.
Schilddrüsenerkrankungen, neurologische Erkrankungen und Muskelerkrankungen.
Ja, etwa ein abgesunkenes oder gekipptes Unterlid nach zu starker Hautentfernung oder ein unvollständiger Lidschluss.
Oft mit Revisionseingriffen, manchmal mit Haut- oder Gewebetransplantaten zur Stütze des Lids.
Weil sie auf einen vollständigen Lidschluss und einen stabilen Tränenfilm angewiesen ist und bei Austrocknung oder Reibung geschädigt werden kann.
Schmerzen, zunehmende Rötung, Lichtempfindlichkeit und Sehverschlechterung.
Nein, Sie sollten von einer Begleitperson abgeholt werden, weil Schwellung und Salbe das Sehen beeinträchtigen können.
Einfache Schmerzmittel nach Anweisung. Mittel, die die Blutgerinnung beeinflussen, nur nach Rücksprache.
Wenn sie durch ständiges Anspannen der Stirn bedingt waren, bessern sie sich oft, weil die Stirn nicht mehr angespannt werden muss.
Ein Eingriff, bei dem das äussere Lidband verkürzt und wieder am Knochen befestigt wird, um ein erschlafftes Unterlid zu straffen.
Meist weniger als eine Stunde in örtlicher Betäubung.
Ja, wenn sich die Lider mit der Zeit weiter gesenkt haben, kann eine erneute Messung und ein neuer Antrag sinnvoll sein.
Ja, bewahren Sie Kopien der Berichte, der Gesichtsfeldmessung und der Fotos auf.
Ja, eine Ptosis kann ein- oder beidseitig sein. Bei einseitiger Ptosis wird besonders auf eine symmetrische Lidhöhe geachtet.
Ja, selten kann nach Injektionen an der Stirn oder zwischen den Brauen vorübergehend ein Lid absinken. Das bildet sich meist in einigen Wochen zurück.
Der Eingriff erfolgt in Betäubung. Danach sind die Beschwerden meist gering und gut mit einfachen Schmerzmitteln zu behandeln.
Ja, oft werden beide Seiten in einer Sitzung behandelt, damit die Lidhöhe symmetrisch eingestellt werden kann.
Die Narbe liegt meist in der Lidfalte und ist bei geöffnetem Auge verborgen.
Ich habe Medespoir Schweiz wegen einer Botox-Injektion kontaktiert. Mir hat ihre Freundlichkeit sehr gefallen und ihre Schönheitsärztin ist sehr kompetent.
Frankreich
Meine Schwester und ich sind für eine Fettabsaugung und eine
Bauchdeckenstraffung nach Tunesien gekommen. Nachdem wir zwischen mehreren
Agenturen gezögert hatten, entschieden wir uns für Medespoir. Für uns, die wir
in Genf wohnen, war es eine Entscheidung, die auf dem Preis und dem
Namen des Schönheitschirurgen, der uns vorgeschlagen wurde. Das Ergebnis nach
drei Monaten ist für mich und meine Schwester sehr zufriedenstellend.
Genf
Für einen Mann ist der kleine Bauch überhaupt nicht ästhetisch. Ich kontaktierte Medespoir Schweiz für eine Fettabsaugung am Bauch im September 2019. Das Ergebnis hat mich umgehauen und ich war angenehm überrascht von der Qualität der Betreuung.
Genf
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