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Ratgeber Adipositaschirurgie Tunesien Schweiz

Umfassender Ratgeber zur Adipositaschirurgie in Tunesien für Patienten aus der Schweiz

Dieser Ratgeber behandelt die Adipositaschirurgie für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz: die verschiedenen Techniken, ihre Indikationen, die Begleiterkrankungen, die unverzichtbare Nachbetreuung und die Sicherheitsanforderungen. Er erklärt, was die Chirurgie ermöglicht, was sie verlangt und wo ihre Grenzen liegen. Von der Schweiz aus organisiert Medespoir Ihre Abklärung, den Eingriff in Tunesien und Ihre Nachbetreuung.

Adipositaschirurgie für Patienten aus der Schweiz in Tunesien
Die Adipositaschirurgie wirkt auf den Magen und manchmal auf den Verdauungsweg, um die Zufuhr zu verringern und die Sättigung zu verändern; sie ist ein Werkzeug im Dienst einer Veränderung des Lebensstils, keine passive Lösung. Die Techniken unterscheiden sich in Mechanismus, Wirkungen und Risiken, und die Wahl beruht auf einer vollständigen Abklärung und einem interdisziplinären Team. Die lebenslange Nachbetreuung, besonders der Ernährung, ist unverzichtbar. Es ist kein ästhetischer Eingriff, und er birgt ernsthafte Risiken. Für Patienten aus der Schweiz liegen die Kosten in Tunesien etwa 60 % unter jenen einer Schweizer Privatklinik, in der Türkei etwa 30 % unter jenen in Tunesien, als unverbindlicher Richtwert (indikativ und nicht vertraglich). In der Schweiz wird die bariatrische Chirurgie unter genauen Bedingungen übernommen; ein geplanter Eingriff im Ausland wird von der Grundversicherung in der Regel nicht übernommen, unter Vorbehalt der Prüfung bei Ihrer Krankenkasse.

Sleeve, Bypass, Magenband, Magenballon: Indikationen, lebenslange Nachbetreuung und was Ihre Versicherung tatsächlich deckt

Medespoir Schweiz organisiert bariatrische Behandlungen in Tunesien seit 2009. Dokument unserer Redaktion zu Informationszwecken.

Was dieses Dokument enthält

Alle bariatrischen Eingriffe, erklärt nach dem, was sie tatsächlich mit Ihrer Verdauung machen.

Die Kriterien der Indikation und warum es sie gibt.

Die lebenslange Ernährungsbetreuung, die das Ergebnis ebenso bestimmt wie der chirurgische Eingriff.

Was Ihre Versicherung in der Schweiz deckt und was Sie verlieren, wenn Sie ins Ausland gehen.

Die Situationen, in denen eine Behandlung im Ausland sinnvoll ist, und jene, in denen es besser ist, in der Schweiz zu bleiben.

Und die Wiederherstellungschirurgie, die häufig auf einen grossen Gewichtsverlust folgt.

Was dieses Dokument nicht tun wird

Ihnen die Chirurgie als einfache Lösung darstellen. Sie verändert Ihre Verdauungsanatomie dauerhaft und bindet Ihre Ernährung für den Rest Ihres Lebens.

Ihnen verschweigen, was die Schweiz übernimmt. Sie ist der einzige unserer Eingriffe, der bei erfüllten Bedingungen von Ihrer obligatorischen Grundversicherung gedeckt wird. Dieses Wissen verändert Ihre Entscheidung, und Sie haben das Recht, es zu kennen.

Und Ihnen ein Ergebnis ohne eigenen Einsatz versprechen.

Was Sie vor allem anderen lesen sollten

In der Schweiz wird die Adipositaschirurgie von der obligatorischen Grundversicherung übernommen, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Die medizinischen Kriterien sind erfüllt, der Eingriff erfolgt in einer anerkannten Einrichtung, und Indikation wie Nachbetreuung entsprechen den Richtlinien der zuständigen Fachgesellschaft.

Ins Ausland zu gehen, bedeutet, auf diese Übernahme zu verzichten.

Wir sagen das auf der ersten Seite, weil eine Entscheidung ohne diese Information keine echte Entscheidung ist.

An wen richtet sich dieser Ratgeber also?

An Patienten, deren BMI die geforderten Schwellen nicht erreicht, deren Beeinträchtigung aber real ist.

An jene, deren Gesuch abgelehnt wurde und die eine dokumentierte Alternative suchen.

An jene, die von den Wartezeiten des Schweizer Weges entmutigt sind.

An jene, die eine Diskretion wünschen, die ihr berufliches oder familiäres Umfeld nötig macht.

Und an jene, die einfach verstehen wollen, bevor sie entscheiden, wo sie sich behandeln lassen.

Inhalt

Adipositas verstehen

Worum es wirklich geht

Adipositas ist eine chronische Krankheit, als solche anerkannt, und kein Mangel an Willenskraft. Sie entsteht aus einem dauerhaften Ungleichgewicht zwischen Zufuhr und Verbrauch, auf einem Boden, auf dem Genetik, Hormone, Schlaf, Stress, bestimmte Behandlungen und das Ernährungsumfeld mitwirken.

Dieses Ungleichgewicht erhält sich selbst, und genau das macht es so schwer, es allein umzukehren.

Die Mechanismen, die die Situation festschreiben

Der Sollwert

Der Körper verteidigt ein Gewicht, das er als seinen Bezugspunkt betrachtet. Wenn Sie abnehmen, reagiert er: Der Energieverbrauch in Ruhe sinkt, der Appetit steigt, und das Sättigungsgefühl setzt später ein.

Das ist kein Mangel an Disziplin. Es ist eine biologische Reaktion, und sie erklärt die Gewichtszunahme nach den meisten Diäten.

Die Signale von Hunger und Sättigung

Der Magen bildet ein Hormon, das Hunger auslöst.

Das Fettgewebe bildet ein anderes, das Sättigung meldet, doch sein Signal wird schlechter wahrgenommen, wenn die Fettmasse zunimmt.

Das Ergebnis: ein Hunger, der trotz reichlicher Reserven bestehen bleibt.

Die Insulinresistenz

Die Zellen sprechen schlechter auf Insulin an, was die Bauchspeicheldrüse dazu bringt, mehr davon zu bilden.

Diese Erhöhung begünstigt die Speicherung und hält den Kreislauf aufrecht.

Das Mikrobiom

Die Zusammensetzung der Darmflora beeinflusst, wie viel Energie aus der Nahrung gewonnen wird, und die Sättigungssignale.

Warum Diäten allein oft scheitern

Sie lassen Gewicht verlieren. Sie verändern den Sollwert nicht.

Nach dem Ende setzen die Abwehrmechanismen wieder ein, und das Gewicht steigt, manchmal über das Ausgangsniveau.

Dieses Phänomen ist dokumentiert, und es bedeutet kein persönliches Versagen.

Was die Chirurgie verändert: Sie wirkt auf die hormonellen Signale und auf das verfügbare Volumen, was keine Diät leistet.

Die Schweregrade

Diese Grade werden aus dem Verhältnis von Gewicht und Grösse berechnet. Sie sind ein Anhaltspunkt, kein Urteil: Die Verteilung der Fettmasse und die Begleiterkrankungen wiegen ebenso schwer.

Die Begleiterkrankungen

Der Typ-2-Diabetes, dessen Verbesserung nach der Operation die am besten belegte Wirkung ist.

Der Bluthochdruck.

Das Schlafapnoe-Syndrom, oft unerkannt und doch häufig.

Die Fettstoffwechselstörungen.

Die Fettleber, also die Verfettung der Leber.

Die Gelenkschmerzen, besonders an Knien, Hüften und Rücken.

Der gastroösophageale Reflux.

Die Schweregrade
GradWas er bedeutetWas daraus folgt
ÜbergewichtEin mässiger ÜberschussMassnahmen zu Ernährung und Lebensstil
Adipositas Grad IEin bestehender ÜberschussÄrztliche Behandlung, Chirurgie nur ausnahmsweise
Adipositas Grad IIEin deutlicher ÜberschussChirurgie bei Begleiterkrankungen möglich
Adipositas Grad IIIEin schwerer ÜberschussÜbliche chirurgische Indikation
Adipositas Grad IVEin sehr grosser ÜberschussHäufig zweistufige Strategie

Die Fruchtbarkeitsstörungen und das Syndrom der polyzystischen Ovarien.

Und die psychische Belastung, über die selten gesprochen wird und die erheblich wiegt.

Diese Krankheiten rechtfertigen die chirurgische Indikation, weit mehr als die Zahl auf der Waage selbst.

Wer für die Chirurgie in Frage kommt

Die Kriterien der Indikation

Der klassische Rahmen

Ein BMI über vierzig oder über fünfunddreissig bei Begleiterkrankungen.

Eine seit mehreren Jahren bestehende Adipositas.

Ein dokumentiertes Versagen gut durchgeführter ärztlicher Behandlungen.

Keine psychiatrische oder medizinische Gegenanzeige.

Und das Verständnis, dass die Verpflichtung endgültig ist.

Was diese Schwellen sind und was nicht

Sie sind ein Rahmen, keine automatische Regel.

Ein hoher BMI ohne jede Begleiterkrankung erfordert nicht zwingend einen sofortigen Eingriff.

Ein bescheidenerer BMI mit fortschreitendem Diabetes kann ihn dagegen voll rechtfertigen.

Entscheidend ist die gesamte Beeinträchtigung, und sie wird individuell beurteilt.

Die Voruntersuchung

Was gesucht wird

Eine vollständige Blutuntersuchung, mit Blutzucker, Blutfetten, Leber-, Schilddrüsen- und Nierenfunktion.

Der Vitamin- und Mineralstoffstatus, oft schon vor jedem Eingriff mangelhaft.

Eine Magenspiegelung, die Magen und Speiseröhre untersucht.

Eine Abklärung auf Schlafapnoe.

Eine kardiologische Beurteilung je nach Alter und Vorgeschichte.

Eine Ernährungsberatung.

Und eine psychologische Beurteilung.

Warum die Magenspiegelung entscheidend ist

Sie bestimmt die Wahl des Eingriffs. Ein schwerer Reflux, ein grosser Zwerchfellbruch oder eine bereits geschädigte Speiseröhre sprechen klar für eine Technik statt einer anderen.

Ein Eingriff, der ohne diese Untersuchung beschlossen wird, birgt das Risiko einer falschen Technikwahl.

Wir verlangen sie systematisch.

Die Gegenanzeigen

Eine nicht stabilisierte Essstörung.

Eine aktive Abhängigkeit von Alkohol oder anderen Substanzen.

Eine nicht eingestellte psychiatrische Erkrankung.

Die Unfähigkeit, lebenslang täglich Ergänzungsmittel einzunehmen, was bestimmte Eingriffe ausschliesst.

Eine fortschreitende entzündliche Darmerkrankung.

Eine kurzfristig lebensbedrohliche Erkrankung.

Und eine bestehende Schwangerschaft oder ein naher Kinderwunsch.

Was wir vor einer Zusage prüfen

Dass Sie die endgültige Natur der anatomischen Veränderung verstehen.

Dass Sie sich der lebenslangen Nachbetreuung bewusst sind, besonders der Ergänzungsmittel.

Dass Ihr Umfeld informiert ist, weil die Begleitung zählt.

Dass die Abklärung vollständig ist, Magenspiegelung inbegriffen.

Und dass eine Ernährungsbetreuung für die Zeit danach organisiert ist.

Wir leiten keinen Eingriff in die Wege, wenn einer dieser Punkte fehlt.

Die Eingriffe

Die drei Gruppen

Die restriktiven Eingriffe verringern das verfügbare Volumen und lassen die Sättigung früher eintreten, ohne den Weg der Nahrung zu verändern.

Die kombinierten Eingriffe verbinden diese Restriktion mit einer Veränderung des Darmwegs, die die Aufnahme bestimmter Nährstoffe verringert.

Die vorübergehenden Hilfsmittel nehmen Raum ein, ohne die Anatomie zu verändern.

Jede Gruppe wirkt über eigene Mechanismen, und das erklärt die später beobachteten Unterschiede.

Der Schlauchmagen (Sleeve-Gastrektomie)

Was er bewirkt

Ein Teil des Magens wird entfernt, wodurch der Magen zu einem schmalen Schlauch wird.

Das verfügbare Volumen nimmt stark ab, und die Sättigung tritt viel früher ein.

Seine zweite, weniger bekannte Wirkung

Der entfernte Teil ist jener, der den Grossteil des Hungerhormons bildet.

Seine Entfernung verringert das Hungergefühl dauerhaft, was diesen Eingriff deutlich von einer einfachen mechanischen Restriktion unterscheidet.

Wie er abläuft

Laparoskopisch, über kleine Schnitte, in Vollnarkose.

Die Dauer beträgt etwa ein bis zwei Stunden.

Seine Vorteile

Der Verdauungsweg bleibt unverändert, was die normale Aufnahme der Nährstoffe erhält.

Es bleibt kein Fremdkörper zurück.

Die nötige Ergänzung ist leichter als bei den kombinierten Eingriffen.

Und er kann eine erste Etappe sein, mit späterer Umwandlung, wenn der Verlauf es rechtfertigt.

Sein Vorsichtspunkt

Er kann einen bestehenden Reflux verschlimmern, weshalb die vorherige Magenspiegelung unerlässlich ist.

Für wen

Für die meisten Patienten, besonders jene mit sehr hohem BMI, bei denen eine zweistufige Strategie besprochen wird.

Der Magenbypass

Was er bewirkt

Ein kleiner Magenpouch wird im oberen Teil des Magens gebildet.

Er wird direkt mit dem Dünndarm verbunden, weiter unten als auf dem natürlichen Weg.

Ein Teil des Verdauungstrakts wird so umgangen.

Seine zwei Mechanismen

Die Restriktion durch die kleine Grösse des Pouchs.

Und die verringerte Aufnahme durch die Verkürzung der wirksamen Strecke.

Seine Wirkung auf den Stoffwechsel

Er ist der Eingriff, dessen Wirkung auf den Typ-2-Diabetes am besten dokumentiert ist.

Die Verbesserung zeigt sich oft schon, bevor der Gewichtsverlust deutlich ist, was auf einen hormonellen Mechanismus jenseits der einfachen Restriktion hinweist.

Seine Vorteile

Der Verlust an Übergewicht ist hier meist am grössten.

Er verbessert häufig den Reflux, anders als der Schlauchmagen.

Und sein Nutzen bei den Begleiterkrankungen ist deutlich.

Seine Anforderungen

Eine lebenslange tägliche Einnahme von Ergänzungsmitteln, nicht verhandelbar.

Regelmässige Blutkontrollen, um Mängel zu erkennen.

Und die echte Fähigkeit zur Therapietreue, sonst treten ernste Mangelkomplikationen auf.

Für wen

Patienten mit langjährigem Typ-2-Diabetes, schwerem Reflux oder sehr hohem BMI mit guter Fähigkeit zur Nachbetreuung.

Der Mini-Bypass

Was er bewirkt

Ein langer Magenpouch wird gebildet und mit einer einzigen statt zwei Verbindungen an den Dünndarm angeschlossen.

Seine Vorteile

Eine einzige Anastomose, was den Eingriff vereinfacht und bestimmte Komplikationen verringert.

Eine kürzere Operationsdauer.

Und Ergebnisse nahe jenen des klassischen Bypasses bei Gewichtsverlust und Diabetes.

Sein Vorsichtspunkt

Das Risiko eines Gallenrefluxes, das eine sorgfältige Beurteilung erfordert.

Für wen

Eine Alternative zum klassischen Bypass, je nach Anatomie und Vorgeschichte besprochen.

Das verstellbare Magenband

Was er bewirkt

Ein Silikonband wird um den oberen Teil des Magens gelegt, wodurch darüber ein kleiner Pouch entsteht.

Sein Durchmesser lässt sich einstellen, durch Injektion in eine unter der Haut liegende Kammer.

Seine Vorteile

Kein Durchtrennen und keine Entfernung von Magen.

Die Technik ist umkehrbar: Das Band kann entfernt werden.

Die Einstellung passt sich dem Verlauf an.

Und die Aufnahme der Nährstoffe bleibt unverändert.

Seine Einschränkungen

Ein Fremdkörper bleibt im Körper, mit möglichen Komplikationen: Verrutschen, Erweiterung des Pouchs, Erosion, Probleme mit der Kammer.

Der Gewichtsverlust ist meist bescheidener und langsamer als bei den anderen Eingriffen.

Und die Ernährungsdisziplin bestimmt das Ergebnis stark.

Für wen

Patienten, die eine endgültige Veränderung ihrer Anatomie ablehnen, oder für die Umkehrbarkeit eine Voraussetzung ist.

Der Magenballon

Was er bewirkt

Ein Ballon wird endoskopisch in den Magen eingeführt und dann mit einer Lösung gefüllt.

Er nimmt einen Teil des Volumens ein und lässt die Sättigung früher eintreten.

Seine Besonderheit

Es ist kein chirurgischer Eingriff. Es wird keine anatomische Veränderung vorgenommen.

Er bleibt mehrere Monate und wird dann entfernt.

Seine Vorteile

Kein Durchtrennen und keine Narbe.

Rasches Einsetzen und Entfernen.

Und vollständige Umkehrbarkeit.

Seine Grenzen

Der Gewichtsverlust ist vorübergehend, wenn sich die Gewohnheiten nicht ändern.

Eine anfängliche Unverträglichkeit, Übelkeit und Erbrechen, ist in den ersten Tagen häufig.

Und er wird in der Schweiz von der obligatorischen Grundversicherung nicht gedeckt.

Für wen

Eine Vorbereitung vor einem Eingriff bei Patienten mit sehr hohem BMI.

Oder Patienten, die einen Weg ohne anatomische Veränderung beginnen möchten.

Die selteneren Eingriffe

Die biliopankreatische Diversion

Eine grosse Veränderung des Verdauungswegs, mit deutlich verringerter Aufnahme.

Ihr Einsatzbereich: die höchsten BMI-Werte, bei Patienten, die eine strenge Nachbetreuung einhalten können.

Ihre Anforderung: eine umfangreiche Ergänzung und eine strenge Blutkontrolle.

Die vertikale Gastroplastik

Eine ältere restriktive Technik, heute weitgehend durch den Schlauchmagen ersetzt.

Die Magenplikatur

Der Magen wird eingefaltet und vernäht, ohne Entfernung.

Ihr Vorteil: kein Durchtrennen und eine theoretische Umkehrbarkeit.

Ihre Grenze: weniger gesicherte Langzeitergebnisse.

Die endoskopische Gastroplastik

Eine Verkleinerung des Magenvolumens auf endoskopischem Weg, ohne Schnitt.

Ihr Einsatzbereich: Patienten, die einen weniger invasiven Ansatz suchen.

Ihre Grenze: ein meist geringerer Gewichtsverlust und keine Deckung durch die obligatorische Grundversicherung.

Die Revisionsoperation

Eine Umwandlung eines früheren Eingriffs, wenn das Ergebnis ungenügend ist oder eine Komplikation auftritt.

Die häufigsten Situationen: Umwandlung eines Schlauchmagens in einen Bypass bei schwerem Reflux oder erneuter Gewichtszunahme, Entfernung eines Magenbands, Revision nach Erweiterung des Pouchs.

Unsere Haltung: Einen früheren Eingriff zu revidieren, folgt anderen Regeln als eine erste Operation und verlangt eine umfassende Beurteilung.

Die vollständige Vergleichstabelle

Wie man wählt

Die Wahl erfolgt nach genauen Kriterien, nicht nach Vorliebe.

Was für den Schlauchmagen spricht

Ein sehr hoher BMI, bei dem eine zweistufige Strategie gerechtfertigt ist.

Kein Reflux, durch die Magenspiegelung bestätigt.

Eine berechtigte Sorge vor der lebenslangen Ergänzung, die bei dieser Technik leichter ist.

Der Wunsch, den natürlichen Verdauungsweg zu erhalten.

Und eine Verdauungserkrankung, die künftig einen vollständigen endoskopischen Zugang nötig macht.

Was für den Magenbypass spricht

Ein langjähriger Typ-2-Diabetes, dessen Verbesserung hier am besten dokumentiert ist.

Ein schwerer Reflux oder ein grosser Zwerchfellbruch.

Ein sehr hoher BMI bei Patienten, die eine strenge Nachbetreuung einhalten können.

Eine erneute Gewichtszunahme nach einem Schlauchmagen.

Und die echte Fähigkeit, eine tägliche Ergänzung einzuhalten, ohne die dieser Weg nicht in Frage kommt.

Was für das Magenband spricht

Die Ablehnung jeder endgültigen Veränderung der Anatomie.

Die Forderung nach Umkehrbarkeit.

Und eine solide Ernährungsdisziplin, ohne die das Ergebnis begrenzt bleibt.

Was für den Magenballon spricht

Eine Vorbereitung vor einem Eingriff bei Patienten mit sehr hohem BMI.

Der Wunsch, einen Weg zu beginnen, ohne endgültigen Eingriff.

Oder eine vorübergehende Gegenanzeige gegen einen chirurgischen Eingriff.

Die Entscheidungstabelle

Die vollständige Vergleichstabelle
EingriffGruppeMechanismusUmkehrbarErgänzungWirkung auf DiabetesWirkung auf Reflux
SchlauchmagenRestriktivKleineres Volumen und weniger HungerNeinMässigGutKann ihn verschlimmern
MagenbypassKombiniertRestriktion und verringerte AufnahmeNeinLebenslang, nicht verhandelbarAm besten dokumentiertVerbessert ihn
Mini-BypassKombiniertEine einzige VerbindungNeinLebenslangAusgeprägtAchtung Gallenreflux
Verstellbares MagenbandRestriktivKalibrierter und einstellbarer PouchJaLeichtMässigUnterschiedlich
MagenballonVorübergehendEinnahme von VolumenJaKeineBescheidenUnterschiedlich
Biliopankreatische DiversionKombiniertStark verringerte AufnahmeNeinUmfangreichSehr deutlichUnterschiedlich
MagenplikaturRestriktivEingefalteter MagenTheoretischLeichtBescheidenUnterschiedlich
Endoskopische GastroplastikRestriktivVerkleinerung ohne SchnittTeilweiseLeichtBescheidenUnterschiedlich
VIERTER TEIL: WIE MAN WÄHLT
Die Entscheidungstabelle

Was wir tun

Wir schlagen nie eine Technik vor der Magenspiegelung vor.

Wir stellen die zwei oder drei Möglichkeiten dar, die zu Ihrer Situation passen, mit dem, was jede von Ihnen verlangt.

Wir lassen die Entscheidung nach einer Bedenkzeit fallen.

Und wir lehnen eine Anfrage ab, wenn die gewünschte Technik nicht zur Abklärung passt.

Die lebenslange Ernährungsbetreuung

Es ist der Teil, den der Markt vernachlässigt, und doch der Teil, der über das Ergebnis entscheidet.

Warum sie untrennbar zum Eingriff gehört

Die Chirurgie verringert das Volumen oder verändert den Weg. Sie verändert Ihre Gewohnheiten nicht.

Ohne Begleitung treten zwei Situationen ein: eine allmähliche Gewichtszunahme oder bestehende Mängel.

Beidem lässt sich vorbeugen, und genau das ist der Zweck der Nachbetreuung.

Die zu überwachenden Mängel

Nach einem restriktiven Eingriff

Eisen, dessen Aufnahme mit der verringerten Magensäure abnimmt.

Vitamin B12, dessen Aufnahme von einem im Magen gebildeten Faktor abhängt.

Vitamin D und Kalzium.

Und Folsäure.

Nach einem kombinierten Eingriff

Die gleichen, in stärkerem Mass.

Dazu kommen die fettlöslichen Vitamine, Zink, Kupfer und Eiweiss.

Die Ergänzung ist hier täglich und endgültig, ohne Ausnahme und ohne Pause.

Was die Mängel verursachen

Eine anhaltende Müdigkeit, oft das erste Zeichen.

Ein diffuser Haarausfall, häufig in den folgenden Monaten.

Neurologische Störungen bei ausgeprägten Mängeln.

Eine Knochenbrüchigkeit auf lange Sicht.

Und eine Blutarmut.

Alle werden durch regelmässige Blutkontrollen erkannt, und alle lassen sich korrigieren, wenn sie rechtzeitig erfasst werden.

Der Kontrollkalender

Ihre SituationDie übliche Ausrichtung
Langjähriger Typ-2-DiabetesMagenbypass
Bestätigter schwerer RefluxMagenbypass
Kein Reflux, sehr hoher BMISchlauchmagen
Sorge vor lebenslanger ErgänzungSchlauchmagen
Ablehnung einer endgültigen VeränderungVerstellbares Magenband
Vorbereitung vor einem EingriffMagenballon
Gewichtszunahme nach SchlauchmagenUmwandlung in einen Bypass
Extremer BMI mit möglicher strenger NachbetreuungBiliopankreatische Diversion
Der Kontrollkalender

Dieser Kalender ist nicht verhandelbar. Er ist die Voraussetzung für ein dauerhaftes Ergebnis.

Die Ernährung Schritt für Schritt

Die ersten Tage

Ausschliesslich flüssig, in kleinen, verteilten Mengen.

Das Trinken geht allem anderen vor, und es verlangt eine bewusste Anstrengung.

Die folgenden Wochen

Pürierte Konsistenz, danach allmählich fester, nach dem erhaltenen Plan.

Danach

Feste Nahrung, mit Regeln, die dauerhaft werden.

Die Regeln, die dauerhaft werden

Langsam essen und sich Zeit für jeden Bissen nehmen.

Lange kauen, was unerlässlich wird.

Während der Mahlzeiten nicht trinken, um das verfügbare Volumen nicht zu belegen.

Bei jeder Mahlzeit Eiweiss bevorzugen.

Die Zufuhr über den Tag verteilen.

Und beim ersten Sättigungszeichen aufhören, das viel früher als zuvor eintritt.

Die körperliche Aktivität

Sie erhält die Muskelmasse während des Gewichtsverlusts, was Ihren Stoffwechsel schützt.

Sie verbessert das Langzeitergebnis und verringert die erneute Gewichtszunahme.

Sie beginnt mit Gehen, schon in den ersten Tagen.

Dann wird sie allmählich gesteigert, je nach Ihrem Zustand.

Die psychologische Begleitung

Der Gewichtsverlust verändert die Beziehung zum Körper, zum Essen und zu anderen Menschen.

Manche Patienten verlagern ihre Schwierigkeit auf andere Verhaltensweisen, was sich durch eine Begleitung vorbeugen lässt.

Und das Umfeld reagiert, manchmal unerwartet.

Wir empfehlen diese Begleitung systematisch und stellen sie nicht als Option dar.

Der vollständige Weg

Vor Ihrer Reise

Was wir benötigen

Ihr Gewicht, Ihre Grösse und die Entwicklung Ihres Gewichts über mehrere Jahre.

Die Geschichte Ihrer bisherigen Behandlungen mit ihren Ergebnissen.

Ihre Begleiterkrankungen und laufenden Behandlungen.

Ihre ärztlichen Berichte, falls vorhanden.

ZeitpunktWas kontrolliert wird
Erster MonatVerträglichkeit der Nahrung, Trinken, Allgemeinzustand
Dritter MonatVollständige Kontrolle, Vitaminstatus
Sechster MonatVollständige Kontrolle, Anpassung der Ergänzung
Zwölfter MonatVollständige Kontrolle, Beurteilung des Gewichtsverlusts
Danach jedes JahrVollständige Kontrolle, lebenslang
SECHSTER TEIL: DER VOLLSTÄNDIGE WEG

Und eine vollständige Blutuntersuchung sowie eine Magenspiegelung.

Was der Chirurg festlegt Die Indikation, die geeignete Technik, die besonderen Vorsichtsmassnahmen und die nötige Aufenthaltsdauer.

Die Offerte Sie erhalten die gewählte Technik, was sie bedeutet, die Spitaldauer, die Aufenthaltsdauer und einen verbindlichen Betrag.

Kostenlos, persönlich, innert achtundvierzig Arbeitsstunden zugestellt.

Die Vorbereitung

Der Rauchstopp, der die Heilung der Nähte im Verdauungstrakt beeinflusst.

Eine Ernährung vor der Operation während einiger Wochen, um das Lebervolumen zu verringern und den Eingriff zu erleichtern.

Die Narkosebesprechung.

Das Absetzen bestimmter Behandlungen nach den erhaltenen Anweisungen.

Und die Organisation der Ernährungsbetreuung für Ihre Rückkehr, vor der Abreise zu reservieren.

Der Aufenthalt

Bei Ihrer Ankunft. Abholung am Flughafen, Einquartierung, Beratung mit klinischer Untersuchung und Bestätigung der Technik.

Am Vortag. Allenfalls ergänzende Voruntersuchung, Narkosebesprechung, Nüchternheit.

Am Operationstag. Laparoskopischer Eingriff in Vollnarkose, danach Überwachung.

Die folgenden Tage. Schrittweiser Beginn mit Flüssigkeiten, frühes Aufstehen, Kontrolle der Verträglichkeit und Überwachung der Vitalwerte.

Vor der Abreise. Austrittskontrolle, Übergabe des Berichts, der ausführlichen Ernährungsanweisungen und des Plans für die Ergänzungsmittel.

Der unmittelbare Verlauf

Mässige Schmerzen, durch Schmerzmittel abgedeckt.

Ein Druck in der Schulter durch das bei der Laparoskopie verwendete Gas, der in einigen Tagen verschwindet.

Mögliche Übelkeit in den ersten Tagen.

Eine deutliche Müdigkeit, normal und abnehmend.

Und anfängliche Schwierigkeiten beim Trinken, die eine bewusste Anstrengung verlangen.

Die Rückkehr zum Alltag

Gehen ab dem Folgetag, unerlässlich.

Die üblichen Tätigkeiten in der Woche nach der Rückkehr.

Die Arbeit je nach Art, meist innert zwei bis vier Wochen.

Sport schrittweise, nach Zustimmung des Chirurgen.

Und Autofahren, sobald keine Schmerzmittel mehr eingenommen werden.

Der Gewichtsverlust Monat für Monat

Was wann geschieht

Die Plateaus

Sie sind normal und zu erwarten.

Der Körper passt sich in Etappen an, und das Gewicht kann trotz tadellosem Verhalten mehrere Wochen stabil bleiben.

Unser Rat: zusätzlich zum Gewicht den Taillenumfang messen, weil sich die Körperzusammensetzung weiter verändert, auch wenn die Waage stillsteht.

Was sich verbessert, und oft sehr rasch

Der Typ-2-Diabetes

Die Verbesserung zeigt sich häufig in den Tagen nach dem Eingriff, noch vor einem deutlichen Gewichtsverlust.

Es ist die am besten dokumentierte Wirkung der bariatrischen Chirurgie, und sie beruht auf einem eigenen hormonellen Mechanismus.

Die Schlafapnoe

Der Schlaf ordnet sich neu, während das Gewicht abnimmt, und die Tagesmüdigkeit lässt oft schon in den ersten Monaten nach.

Der Bluthochdruck

Die Blutdruckwerte verbessern sich allmählich, was häufig eine Verringerung der Behandlungen erlaubt.

Die Gelenkschmerzen

Knie, Hüften und Rücken werden entlastet, im Verhältnis zum verlorenen Gewicht.

Die Beweglichkeit

Das nennen Patienten zuerst, noch vor der veränderten Silhouette: eine Treppe ohne Pause steigen, lange gehen, mit den Kindern spielen.

Die Fruchtbarkeit

Der Zyklus normalisiert sich bei Frauen häufig, und die Fruchtbarkeit verbessert sich oft innert eines Jahres.

Schlaf und Energie

Das Aufwachen wird leichter, und der Tag vergeht ohne die frühere Erschöpfung.

Das Selbstwertgefühl

Der Blick auf den eigenen Körper verändert sich, ein Nutzen, von dem Patienten noch lange danach sprechen.

Was Patienten am häufigsten beschreiben

Sich überall hinsetzen zu können, ohne daran zu denken.

Kleider nach dem Stil statt nach der Grösse zu wählen.

Zu gehen, ohne die Distanz zu berechnen.

Ohne Gerät wieder schlafen zu können.

Eine tägliche Behandlung zu beenden, die man für endgültig hielt.

Und beim Betreten eines Raums nicht mehr den Blick der anderen vorwegzunehmen.

ZeitpunktWas Sie beobachten
Erste WocheRascher Verlust, vor allem Flüssigkeit, deutliche Müdigkeit
Erster MonatDeutlicher Verlust, Ernährungsumstellung im Gang
Zweiter und dritter MonatAnhaltender Verlust, die Energie kehrt zurück
Sechster MonatBereits grosser Verlust, neue Kleider nötig
Neunter MonatDas Tempo verlangsamt sich, die Stabilisierung beginnt
Zwölfter MonatDer Grossteil des Verlusts ist erreicht
Achtzehnter MonatGleichgewichtsgewicht bei den meisten Patienten erreicht
DanachErhalt durch die erworbenen Gewohnheiten und die Nachbetreuung

Die Rolle der Gewohnheiten

Die Patienten mit den besten Ergebnissen nach fünf Jahren sind jene, die im ersten Jahr neue Gewohnheiten aufgebaut haben.

Die Chirurgie öffnet ein Fenster. Was Sie darin aufbauen, entscheidet über den weiteren Verlauf.

Deshalb ist die Ernährungsbegleitung untrennbar mit dem Eingriff verbunden und keine Zusatzleistung.

Die nachfolgende Wiederherstellungschirurgie

Ein grosser Gewichtsverlust hinterlässt häufig einen Hautüberschuss. Das sind die Möglichkeiten.

Warum dieser Überschuss entsteht

Die Haut war jahrelang gedehnt.

Ihre elastischen Fasern haben die Fähigkeit verloren, sich zusammenzuziehen, und das verlorene Volumen hinterlässt eine Hülle, die sich nicht mehr zurückbildet.

Das Ausmass hängt von Alter, Dauer der Adipositas, verlorenem Volumen und der Hautqualität ab.

Wann man sie in Betracht zieht

Nach Stabilisierung des Gewichts, meist nach dem ersten Jahr.

Sobald die Mängel korrigiert sind, was die Wundheilung bestimmt.

Und wenn das Gewicht seit mehreren Monaten in Folge stabil ist.

Ein zu früher Eingriff birgt das Risiko eines Ergebnisses, das wiederholt werden muss.

Die betroffenen Bereiche

Der Bauch

Der Hautüberschuss am Bauch ist der häufigste und störendste.

Der Eingriff: eine Bauchstraffung, manchmal zirkulär, wenn der Überschuss um die ganze Taille reicht.

Was er bringt: das Ende der Hautreizungen in der Falte und eine Silhouette, die zum erreichten Gewicht passt.

Die Arme

Ein Überschuss an der Innenseite, der besonders auffällt.

Der Eingriff: eine Oberarmstraffung.

Die Oberschenkel

Ein Überschuss an der Innenseite, Ursache von Reibung.

Der Eingriff: eine Oberschenkelstraffung.

Die Brust

Bei der Frau ein Volumenverlust mit Ptose.

Beim Mann ein Hautüberschuss im Brustbereich.

Rücken und Flanken

Verbleibende Hautwülste, im gleichen Eingriff wie eine zirkuläre Straffung behandelt.

Gesicht und Hals

Eine Erschlaffung durch den Volumenverlust, die mit einem angepassten Lifting behandelt wird.

Die übliche Reihenfolge

Zuerst der Bauch, weil er die Hauptbeschwerde ist.

Dann Arme und Oberschenkel, je nach empfundener Priorität.

Und danach Brust oder Gesicht.

Die Eingriffe verteilen sich auf mehrere Operationen, im Abstand von mehreren Monaten.

Was wir offen sagen

Die Wiederherstellungschirurgie hinterlässt Narben. Sie liegen in Bereichen, die von Kleidern verdeckt werden, verblassen mit der Zeit, bleiben aber bestehen.

Es ist ein Tausch: ein Hautüberschuss gegen eine Narbe.

Zufrieden sind jene Patienten, denen dies vorher klar gesagt wurde.

Die Kostenübernahme in der Schweiz

Was die obligatorische Grundversicherung deckt

Die Adipositaschirurgie gehört zu den übernommenen Leistungen, wenn drei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind.

Erstens. Die medizinischen Kriterien sind erfüllt, besonders beim BMI und beim dokumentierten Versagen bisheriger Behandlungen.

Zweitens. Der Eingriff erfolgt in einer für diese Tätigkeit anerkannten Einrichtung.

Drittens. Indikation, Durchführung und Nachbetreuung entsprechen den Richtlinien der zuständigen Schweizer Fachgesellschaft.

Mehrere Eingriffe fallen in diesen Rahmen, darunter der Schlauchmagen, der proximale Magenbypass, das verstellbare Magenband und die vertikale Gastroplastik.

Der Magenballon ist ausdrücklich ausgeschlossen.

Was das für Sie bedeutet

Wenn Sie die Kriterien erfüllen und den Schweizer Weg akzeptieren, ist Ihr Eingriff gedeckt.

Wir ermutigen Sie dann, diesen Weg zu gehen, und sagen das ohne Umschweife.

Ins Ausland zu gehen, bedeutet, auf diese Übernahme zu verzichten.

Für wen eine Behandlung im Ausland wirklich in Frage kommt

Patienten unter den Schwellen

Ein BMI, der die Kriterien nicht erreicht, obwohl die Beeinträchtigung real ist: Gelenkschmerzen, Apnoe, Prädiabetes, tägliche funktionelle Beschwerden.

Diese Patienten sind zahlreich, und der Schweizer Rahmen öffnet ihnen die Tür nicht.

Patienten, deren Gesuch abgelehnt wurde

Eine Ablehnung aufgrund eines formalen Kriteriums, obwohl die medizinische Situation einen Eingriff rechtfertigen würde.

Patienten, die von den Wartezeiten entmutigt sind

Der Schweizer Weg verlangt eine längere interdisziplinäre Begleitung vor jedem Eingriff.

Diese Anforderung schützt die Patienten, und wir halten sie für berechtigt.

Sie verlängert die Wartezeit jedoch erheblich, was schwer wiegt, wenn die Begleiterkrankungen fortschreiten.

Patienten, die Diskretion wünschen

Ein berufliches oder familiäres Umfeld, das einen Weg vor Ort schwierig macht.

Bereits operierte Patienten, die eine Revision suchen

Eine Umwandlung nach ungenügendem Ergebnis, deren Kostenübernahme unsicherer ist.

Was wir nie tun werden

Sie vom Schweizer Weg abbringen, wenn Sie die Kriterien erfüllen.

Einen Eingriff als gedeckt darstellen, obwohl er es ausserhalb des anerkannten Rahmens nicht ist.

Oder Sie ohne vollständige Abklärung annehmen, Magenspiegelung inbegriffen.

Was wir tun

Wir sagen Ihnen offen, ob Ihre Situation in den Schweizer Rahmen fällt.

Wir übergeben Ihnen einen ausführlichen Operationsbericht auf Französisch, den Ihre Ärztin oder Ihr Arzt und Ihre Ernährungsberatung verwenden können; unser Team hilft Ihnen auf Deutsch beim Verständnis.

Wir organisieren die Übergabe der Nachbetreuung schon vor Ihrer Abreise.

Und wir dokumentieren die verwendete Technik genau, was für jeden späteren Schritt zählt.

Die nützlichen Schweizer Begriffe

Die Reiseziele

Die Schweiz

Ihre Stellung

Das Land verfügt über anerkannte Zentren für bariatrische Chirurgie, mit strenger Begleitung und einer Übernahme durch die Grundversicherung, wenn die Kriterien erfüllt sind.

Seine Vorteile

Die Deckung durch die Grundversicherung, die es für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz nirgendwo sonst gibt.

Eine strukturierte interdisziplinäre Begleitung vor und nach dem Eingriff.

Eine lebenslange Nachbetreuung in der Nähe, was bei dieser Indikation enorm zählt.

Und ein Chirurg, der in wenigen Minuten erreichbar ist.

Was manche Patienten dazu bringt, anderswo zu suchen

Strenge Zugangskriterien, die reale Situationen ausschliessen.

Und ein langer vorgängiger Weg, der die Wartezeit erheblich verlängert.

Tunesien

Seine Stellung Eine etablierte bariatrische Tätigkeit, mit in aktuellen Techniken ausgebildeten Teams und einer langjährigen französischsprachigen Patientenschaft.

Seine Vorteile

Französisch als Arbeitssprache, und unser Team begleitet Sie auf Deutsch, was bei einem Eingriff mit jahrelanger Ernährungsbetreuung entscheidend ist.

Etwa zwei Flugstunden ab Genf oder Basel, ohne Zwischenlandung.

Die nützlichen Schweizer Begriffe
Schweizer BegriffWas er bedeutet
KrankenkasseDie Stelle, die Ihre obligatorische Grundversicherung führt
KVGDas Gesetz, das die obligatorisch gedeckten Leistungen festlegt
FranchiseDer erste Teil der Kosten anerkannter Leistungen, den Sie selbst tragen
SelbstbehaltDer Prozentsatz, der danach dazukommt
KostengutspracheDie schriftliche Zusage, die vor geplanten Behandlungen nötig ist
ZusatzversicherungDie freiwillige Versicherung, mit unterschiedlichen Bedingungen
HausarztIhre Hauptansprechperson für die Nachbetreuung nach der Rückkehr
ErnährungsberatungDie Fachperson für die Ernährungsbegleitung
KantonDie Ebene, von der bestimmte ergänzende Leistungen abhängen
ZEHNTER TEIL: DIE REISEZIELE

Im Winterhalbjahr keine Zeitverschiebung zur Schweiz.

Ein Bericht auf Französisch, direkt von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und Ihrer Ernährungsberatung verwendbar.

Und eine Pauschale für den gesamten Aufenthalt.

Die Türkei

Ihre Stellung Istanbul verfügt über hochwertige technische Einrichtungen und eine erhebliche Zahl von Eingriffen.

Seine Vorteile

Ausstattung auf hohem Niveau.

Kurze Wartezeiten.

Eine ausgereifte Organisation für internationale Patienten.

Zwei unserer sechs Adressen befinden sich dort.

Der Vorsichtspunkt

Die Ernährungsbetreuung aus der Ferne, die eine Organisation in Ihrer Sprache voraussetzt, die nicht alle Einrichtungen bieten.

Frankreich

Seine Stellung Zahlreiche spezialisierte Zentren, mit strenger Begleitung und einer Übernahme durch das dortige System für die eigene Wohnbevölkerung.

Seine Vorteile

Die Sprache für Französischsprachige, ohne Vermittlung.

Eine unmittelbare Nähe für die Westschweiz.

Und ein vertrauter rechtlicher Rahmen.

Seine Einschränkung

Personen mit Wohnsitz in der Schweiz erhalten dort keine Deckung, und die Wartezeiten sind ebenfalls lang.

Spanien

Seine Stellung Anerkannte Zentren, besonders in Madrid und Barcelona, in einem europäischen Rahmen.

Seine Vorteile

Eine bemerkenswerte Nähe.

Ein europäischer rechtlicher Rahmen.

Und eine an internationale Patienten gewöhnte Organisation.

Die fünf Möglichkeiten im Vergleich

Die ehrliche Einschätzung

Wenn Sie die Schweizer Kriterien erfüllen, ist die Schweiz die beste Wahl, und wir sagen das offen. Die Deckung und die lebenslange Nachbetreuung in der Nähe sind unvergleichlich.

Wenn Sie sie nicht erfüllen oder wenn die Wartezeiten Ihnen schaden, während Ihre Begleiterkrankungen fortschreiten, sind die anderen Reiseziele gerechtfertigt.

Die Türkei wegen der Fallzahlen und Wartezeiten.

Spanien wegen des Gleichgewichts zwischen Nähe und europäischem Rahmen.

Frankreich für Französischsprachige wegen Sprache und kurzer Distanz.

Und Tunesien mit uns, aus einem genauen Grund: eine schon vor Ihrer Abreise organisierte Ernährungsbetreuung, bei einem Eingriff, dessen Begleitung sich über Jahre erstreckt.

Was es in Ihrem Kanton gibt

Das bariatrische Angebot in Ihrer Nähe

Ihre Reiseroute

KriteriumSchweizFrankreichSpanienTürkeiTunesien, mit uns
Deckung für Personen mit Wohnsitz in der SchweizJa, unter BedingungenKeineKeineKeineKeine
ZugangskriterienStrengStrengMässigFlexibelMässig
Wartezeit vor dem EingriffLangLangKurzSehr kurzKurz
ArbeitsspracheLandesspracheDeutsch oder FranzösischSpanisch oder FranzösischTürkisch, mit DolmetscherDirekt auf Französisch, Unterstützung auf Deutsch
Bericht auf FranzösischJaJaÜbersetztÜbersetztJa
Organisierte ErnährungsbetreuungVor Ort, lebenslangVor OrtUnterschiedlichUnterschiedlichÜbergabe vor der Abreise organisiert
Flugzeit ab GenfNicht zutreffendSechzig Minuten oder mit dem ZugNeunzig MinutenKnapp drei StundenEtwa zwei Stunden
Pauschale mit AufenthaltEntfälltSeltenHäufigSystematischJa
KostenniveauGedeckt, wenn berechtigtHochMässigAttraktivAttraktiv
Das bariatrische Angebot in Ihrer Nähe
OrtWas Sie dort findenDer Grund für die Reise
GenfAnerkannte Zentren, begleiteter und gedeckter WegEine Wartezeit, die zum Verlauf des Diabetes passt
Carouge, Vernier, Meyrin, Lancy, OnexAgglomeration Genf, gleiche BedingungenFünfzehn Minuten bis zum Flughafen
LausanneUniversitäres Referenzzentrum für BariatrieEin Eingriff, der auch unter den offiziellen Schwellen möglich ist
Renens, Morges, NyonWeiterleitung nach Lausanne oder GenfEine Einschätzung, ohne das Haus zu verlassen
Vevey, MontreuxAngebot in der Nähe an der RivieraDie Diskretion des Weges
Yverdon-les-BainsEingeschränkte Auswahl, Weiterleitung nach LausanneDie vor der Abreise organisierte Ernährungsbetreuung
FreiburgZwischen zwei Universitätszentren gelegenDie gleiche Ansprechperson vom Anfang bis zum Ende
Neuenburg, La Chaux-de-Fonds, Le LocleSprechstunden vorhanden, Eingriff anderswoEine deutlich kürzere Wartezeit
Delémont, Porrentruy, JuraBegrenzte SpitalkapazitätenEin vollständig organisierter Aufenthalt
BielZweisprachige Stadt im SeelandBegleitung auf Deutsch oder Französisch
Sitten, Martigny, Monthey, SidersSystematische Weiterleitung in andere KantoneDer direkte Zug nach Genf, danach zwei Flugstunden
ZürichMehrere anerkannte Zentren in der DeutschschweizDie Ernährungsbetreuung mit Unterstützung unseres Teams auf Deutsch besprochen
BaselUniversitätsstandort, etablierte bariatrische TätigkeitDer Direktflug ab dem Flughafen Basel
BernMittleres Angebot, häufige WeiterleitungDie Begleitung des Dossiers nach der Rückkehr
Winterthur, St. Gallen, SchaffhausenAngebot wie in ZürichEin Bericht, bei dessen Verständnis unser Team hilft
Luzern, ZugGut versorgte RegionEin Eingriff, der auch unter den Kriterien möglich ist
Aarau, ThunWenige Einrichtungen vor OrtDie Bündelung aller Schritte
Lugano, Bellinzona, LocarnoBegrenzte Auswahl, Weiterleitung nach Zürich oder ItalienEine Beraterin, die Deutsch und Französisch spricht
Ihre Reiseroute

Achtzehn Kantone sind abgedeckt. Ihre Adresse ändert nichts an der Prüfung Ihres Dossiers, an der Wahl der Technik und am genannten Betrag.

Die Standorte in Tunesien

Warum die Hauptstadt. Ein bariatrischer Eingriff erfordert eine Einrichtung für Viszeralchirurgie, ein mit diesen Patienten erfahrenes Narkoseteam und eine Überwachungsstation. Nur wenige Einrichtungen vereinen alle drei.

Die Standorte in der Türkei

Die Kosten

Warum hier kein Betrag steht

Drei Gründe.

Ein zufällig angezeigter Preis entspricht der Realität keines Dossiers. Gewählter Eingriff, Zahl der Nächte, Vorgeschichte und Vorsichtsmassnahmen verändern den Gesamtbetrag deutlich.

Eine online gestellte Preisliste veraltet rasch und führt die Lesenden schliesslich in die Irre.

Sie ist zudem nicht verbindlich. Nur ein persönliches Dokument verpflichtet uns.

Was einen Betrag verändert

Die gewählte Technik, weil kombinierte Eingriffe länger dauern als restriktive.

Die Spitaldauer, je nach Eingriff und Ihrem Zustand verschieden.

Frühere Operationen, die den Zugang erschweren können.

Ihr AusgangspunktBetroffene KantoneDie Anreise
GenferseeregionGenf, WaadtDirektflug ab Genf
Rhonetal und FreiburgerlandWallis, FreiburgZug bis Genf, dann Flugzeug
Jura, Drei-Seen-Land und MittellandNeuenburg, Jura, BernGenf oder Basel-Mulhouse, je nach Nähe
Region BaselBasel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, SolothurnDirektflug ab dem Flughafen Basel
NordostschweizZürich, Thurgau, St. Gallen, Schaffhausen, Appenzell, Glarus, GraubündenFlug mit Umsteigen oder Zug nach Genf oder Basel
InnerschweizLuzern, Zug, Schwyz, Uri, Obwalden, NidwaldenFlug mit Umsteigen oder Zug nach Zürich oder Basel
Südlich der AlpenTessinÜber Zürich, Mailand oder Genf
Die Standorte in Tunesien
OrtWas er bietet
TunisDie Operationssäle für Viszeralchirurgie und die spezialisierten Teams sind dort konzentriert
Les Berges du LacModernes Geschäftsviertel, Sitz unserer Dienste
La Marsa, Gammarth, KarthagoNördliche Küste, Standort unserer Operationssäle und der Unterkünfte
Sidi Bou SaïdEtwa fünfzehn Minuten von unseren Standorten
Sousse, MonastirZweites Spitalzentrum des Landes
Hammamet, NabeulOrte, die sich für die Erholung nach der Operation eignen
SfaxEntwickelte technische Einrichtungen für die Bevölkerung des Südens
Bizerte, DjerbaEngeres Leistungsangebot
Die Standorte in der Türkei
StadtWas er bietet
IstanbulSehr hohe bariatrische Tätigkeit und Ausstattung auf hohem Niveau. Unsere beiden türkischen Standorte befinden sich dort
AnkaraOrdentliche Qualität, vorwiegend einheimische Patienten
IzmirHohe Zahl an Operationen
AntalyaSaisonal geprägter internationaler Zustrom
BursaGrosse Zahl privater Einrichtungen
Adana, Konya, Kayseri, MersinEinrichtungen für ihre Provinz
Trabzon, Samsun, EskişehirVersorgung für die einheimische Bevölkerung
Bodrum, Alanya, Fethiye, MarmarisBadeorte, saisonale Tätigkeit
ZWÖLFTER TEIL: DIE KOSTEN

Eine Revision nach früherem Eingriff, anspruchsvoller als ein erster Eingriff.

Und die ergänzenden Untersuchungen, die Ihre Situation erfordert.

Was unsere Pauschale deckt

Was zu Ihren Lasten bleibt

Diese sechs Posten stehen ausdrücklich in Ihrem Dokument. Kein anderer wird erscheinen.

Ein Wort zu den tatsächlichen Kosten

Ergänzungsmittel und Blutkontrollen werden lebenslang fortgesetzt.

Sie sind eine bescheidene, aber dauerhafte Ausgabe, die Sie in Ihre Rechnung einbeziehen sollten, statt sie zu entdecken.

Wir sagen es lieber, als eine Pauschale darzustellen, die scheinbar alles abdeckt.

Die Schlüssel zu einem guten Ergebnis

Was Sache des Behandlungsteams ist

Die richtige Indikation stellen, also die Fälle erkennen, in denen man verzichten muss.

Die Wahl der Technik, gestützt auf die Magenspiegelung und die vollständige Abklärung.

Die Qualität des Eingriffs und die Dichtigkeit der Nähte im Verdauungstrakt.

Die Überwachung nach der Operation in den ersten Tagen.

Und die Organisation der Ernährungsbetreuung vor Ihrer Abreise.

Was von Ihnen abhängt

Die tägliche Ergänzung, ohne Ausnahme und ohne Pause.

Die Blutkontrollen nach dem erhaltenen Kalender.

Die Ernährungsregeln, die dauerhaft werden.

Die körperliche Aktivität, die Ihre Muskelmasse erhält.

Was unsere Pauschale deckt
PostenInbegriffen
Abholung am Flughafen und TransfersJa
Beratung bei Ankunft und klinische UntersuchungJa
Ergänzende Voruntersuchung vor OrtJa
NarkosebesprechungJa
Laparoskopischer EingriffJa
Honorare des gesamten TeamsJa
Operationssaal und SpitalnächteJa
Überwachung nach der OperationJa
Ernährungsberatung vor OrtJa
Austrittskontrolle und Bericht auf FranzösischJa
Ausführliche Ernährungsanweisungen und KalenderJa
Erholungsunterkunft mit BegleitpersonJa
Nachbetreuung aus der Ferne über zwölf MonateJa
Was zu Ihren Lasten bleibt
Was ausserhalb der Pauschale bleibtEinzuplanen
FlugticketsJa
Persönliche Ausgaben vor OrtJa
Weitere Ergänzungsmittel in der SchweizJa
Ernährungsberatungen in der SchweizJa
Regelmässige BlutkontrollenJa
ReiseversicherungJa

Die Ernährungsbetreuung, weit über das erste Jahr hinaus fortgesetzt.

Und die psychologische Begleitung, wenn sie angezeigt ist.

Was von niemandem abhängt

Ihre genetische Veranlagung.

Die Dauer Ihrer Adipositas, die Ihre Regulationsmechanismen geprägt hat.

Und Ihre individuelle hormonelle Reaktion auf die anatomische Veränderung.

Diese drei Elemente werden bei der Beurteilung erfasst und beeinflussen, was wir Ihnen sagen.

Die Verteilung der Verantwortung

Ihre Worte, so wie sie uns erreichen

So formulieren unsere Patienten mit Wohnsitz in der Schweiz ihre Fragen.

Was wir am Telefon hören

«Guten Tag, ich möchte wissen, ob ich operiert werden kann, mein Arzt sagt, ich erfülle die Kriterien nicht.» Senden Sie uns Ihren BMI, Ihre Begleiterkrankungen und Ihre Berichte. Viele Situationen, die der Schweizer Rahmen ausschliesst, verlangen dennoch eine Behandlung.

«Was mich blockiert: Man sagt mir zwei Jahre Wartezeit.» Der Schweizer Weg verlangt eine längere Begleitung vor dem Eingriff. Diese Anforderung schützt die Patienten, wiegt aber schwer, wenn der Diabetes fortschreitet.

«Kann meine Krankenkasse zahlen, wenn ich ins Ausland gehe?» Nein. Die Übernahme setzt eine anerkannte Einrichtung und die Einhaltung der Schweizer Richtlinien voraus. Wir sagen Ihnen das vor jeder Entscheidung.

«Muss ich selbst zwischen Sleeve und Bypass wählen?» Die Magenspiegelung entscheidet das Wesentliche. Ein deutlicher Reflux führt zum Bypass; ohne ihn wird der Schlauchmagen möglich.

«Wie viele Kilos werde ich verlieren?» Der Verlust wird als Anteil des Übergewichts angegeben und hängt von der gewählten Technik und Ihrer Therapietreue ab.

«Wird mein Diabetes aufhören?» Eine deutliche Verbesserung ist häufig, manchmal schon in den ersten Tagen. Die Nachbetreuung bleibt danach unerlässlich.

«Muss man lebenslang Vitamine nehmen?» Nach einem kombinierten Eingriff ja, ohne Ausnahme und ohne Pause. Nach einem restriktiven Eingriff ist die Ergänzung leichter, bleibt aber nötig.

«Wie viele Tage muss ich dort bleiben?» Sechs bis acht je nach Technik, davon zwei bis vier Nächte im Spital.

«Werde ich hängende Haut haben?» Häufig nach einem grossen Verlust. Die Wiederherstellungschirurgie kommt nach Stabilisierung des Gewichts in Frage.

«Haben Sie deutschsprachiges Personal?» Unser Team begleitet Sie auf Deutsch; vor Ort wird Französisch gesprochen, und die Unterlagen sind auf Französisch. Wir helfen Ihnen beim Verständnis, was bei einer jahrelangen Ernährungsbegleitung entscheidend ist.

«Wer wird mich nach der Rückkehr eigentlich betreuen?» Ihr Hausarzt und eine Ernährungsberatung, mit unserem Bericht. Wir organisieren diese Übergabe schon vor Ihrer Abreise.

«Ich hatte schon ein Magenband, machen Sie Revisionen?» Senden Sie uns Ihre Berichte. Eine Revision wird anders durchgeführt als ein erster Eingriff.

«Ist das gefährlich?» Wie jede Viszeralchirurgie birgt der Eingriff Risiken. Die Überwachung nach der Operation soll sie früh erkennen.

«Ich rauche, ist das ein Problem?» Rauchen beeinträchtigt die Heilung der Nähte im Verdauungstrakt. Der Rauchstopp gehört zur Vorbereitung.

Was Patienten aus der Schweiz in die Suchmaschine eingeben

«Schlauchmagen Schweiz Kostenübernahme» Die Grundversicherung deckt ihn, wenn die Kriterien erfüllt sind, in einer anerkannten Einrichtung und nach den Richtlinien der zuständigen Fachgesellschaft.

«Magenbypass KVG Bedingungen» Drei gleichzeitige Bedingungen: medizinische Kriterien, anerkannte Einrichtung, Einhaltung der Richtlinien.

«Adipositaschirurgie Genf Wartezeit» Der Kanton verfügt über anerkannte Zentren, mit einem langen vorgängigen Weg.

«bariatrische Chirurgie Lausanne» Das Universitätszentrum ist eine Referenz, mit den gleichen Anforderungen an den Weg.

«Schlauchmagen BMI 33 möglich» Unter den klassischen Schwellen wird der Eingriff bei dokumentierten Begleiterkrankungen besprochen.

«Ablehnung bariatrische Operation was tun» Eine Ablehnung aufgrund eines formalen Kriteriums beantwortet die Frage nicht abschliessend. Eine unabhängige Beurteilung bleibt möglich.

«Sleeve oder Bypass Unterschied» Der eine verringert das Volumen und den Hunger, der andere fügt eine Veränderung des Darmwegs und eine deutliche Stoffwechselwirkung hinzu.

«Schlauchmagen Tunesien Preis» Es wird keine Preisliste veröffentlicht: Technik, Spitaldauer und Ihre Vorgeschichte verändern den Gesamtbetrag.

«Magenbypass Tunesien Erfahrungen» Bevorzugen Sie Berichte über die Nachbetreuung über mehrere Jahre, nicht nur Zahlen zum Gewichtsverlust.

«Adipositaschirurgie Türkei oder Tunesien» Istanbul bietet Fallzahlen und kurze Wartezeiten. Tunesien bietet eine direkte französischsprachige Betreuung und unsere Begleitung auf Deutsch, bei einer Nachbetreuung über Jahre.

«Magenband wird noch gemacht» Es hat seinen Platz bei Patienten, die Umkehrbarkeit verlangen, mit bescheideneren Ergebnissen.

«Magenballon Kostenübernahme Schweiz» Die Grundversicherung schliesst ihn ausdrücklich aus.

«Vitamine nach Sleeve» Vor allem Eisen, Vitamin B12, Vitamin D und Kalzium, nach einem erhaltenen Kalender.

«Mangel nach Bypass Symptome» Anhaltende Müdigkeit, diffuser Haarausfall, Blutarmut. Alle werden durch regelmässige Blutkontrollen erkannt.

«Gewichtszunahme nach Sleeve» Sie tritt auf, wenn sich die Gewohnheiten nicht ändern. Eine Umwandlung in einen Bypass wird dann besprochen.

«hängende Haut nach Gewichtsverlust» Die Wiederherstellungschirurgie kommt nach Stabilisierung in Frage, meist nach dem ersten Jahr.

«Schwangerschaft nach bariatrischer Operation» Möglich, mit einer empfohlenen Wartezeit über das erste Jahr hinaus und einer verstärkten Ernährungsbetreuung.

«Adipositaschirurgie Bedingungen Alter» Keine absolute Grenze. Entscheidend sind körperliche Verfassung und Begleiterkrankungen.

Die erhaltenen Briefe

«Sehr geehrte Damen und Herren, mein Gesuch wurde wegen eines ungenügenden BMI abgelehnt, obwohl meine Schlafapnoe dokumentiert ist.

» Senden Sie uns Ihre Berichte, Ihre Polygrafie und Ihre Blutuntersuchung. Wir beurteilen Ihre Situation unabhängig vom Kriterium, das zur Ablehnung geführt hat.

«Könnten Sie mir sagen, welche Technik eigentlich für meinen Fall passen würde?» Vor der Magenspiegelung wird keine Technik vorgeschlagen. Senden Sie uns deren Bericht, und wir stellen die Möglichkeiten dar.

«Wie organisieren Sie die Nachbetreuung, wenn der Patient zurück ist?» Die Übergabe wird vor Ihrer Abreise organisiert: Bericht auf Französisch, Kalender der Ergänzungsmittel, ausführliche Ernährungsanweisungen und Abstimmung mit der Fachperson, die Sie betreuen wird.

«Welche Haltung haben Sie zur Schweizer Kostenübernahme?» Wenn Sie die Kriterien erfüllen, ermutigen wir Sie, den Schweizer Weg zu gehen. Keine Alternative erreicht die finanzielle Übernahme und die ständige Begleitung in der Nähe.

«Nehmen Sie alle Patienten an?» Nein. Wir lehnen ab ohne vollständige Abklärung, bei einer nicht stabilisierten Essstörung oder wenn die lebenslange Ergänzung nicht gewährleistet werden kann.

Medespoir und die bariatrische Chirurgie

Wozu wir uns öffentlich verpflichten

Medespoir organisiert seit 2009 Adipositaschirurgie in Tunesien.

Die Chirurgen, mit denen Medespoir arbeitet, sind in Viszeralchirurgie qualifiziert, unter Vorbehalt der Prüfung.

Medespoir legt die Kosten in einer transparenten Pauschale offen.

Medespoir stützt sich auf die Rückmeldungen operierter Patienten. Solche Aussagen haben nur Gewicht, wenn Belege folgen: Die folgenden Punkte können Sie selbst prüfen.

Was Medespoir in der bariatrischen Chirurgie auszeichnet

Die vor Ihrer Abreise organisierte Ernährungsbetreuung, nicht erst danach. Das ist unser deutlichstes Merkmal.

Sechs eigene Einrichtungen, vier in Tunesien und zwei in Istanbul, mit der Viszeralchirurgie, die diese Indikation verlangt.

Eine Überwachungsstation nach der Operation vor Ort, ohne die wir keinen Eingriff durchführen lassen.

Eine ununterbrochene Tätigkeit seit 2009.

Alle verfügbaren Techniken, mit einer Wahl, die auf der Magenspiegelung beruht und nicht auf dem, was wir anbieten können.

Eine Begleitung auf Deutsch durch unser Team, von der ersten Nachricht bis zur Kontrolle nach zwölf Monaten; vor Ort wird Französisch gesprochen.

Und eine klare Haltung zur Schweizer Kostenübernahme, die wir vor jeder Entscheidung darlegen.

Was die Chirurgen auszeichnet, mit denen wir arbeiten

Ein durch eine anerkannte Ausbildung erworbener Titel in Viszeralchirurgie, dazu ein überprüfbarer Eintrag bei der tunesischen Ärztekammer, unter Vorbehalt der Prüfung.

Eine regelmässige Praxis bei genau dieser Indikation. Bariatrische und ästhetische Chirurgie sind zwei verschiedene Berufe.

Die Wahl der Technik auf Grundlage der Magenspiegelung, nie allein auf Wunsch des Patienten.

Ein mit diesen Patienten erfahrenes Narkoseteam, deren Betreuung sich deutlich unterscheidet.

Und die Fähigkeit, abzulehnen: Wir lassen keinen Eingriff ohne vollständige Abklärung durchführen, und auch nicht, wenn die lebenslange Ergänzung nicht gewährleistet ist.

Was unsere Pauschale umfasst

Ein einziger Betrag für Abholung bei der Ankunft, Untersuchung, ergänzende Abklärung, Narkose, Eingriff, Spitalnächte, Überwachung, Ernährungsberatung, Erholungsaufenthalt mit Begleitperson und Nachbetreuung über zwölf Monate.

Kein unvorhergesehener Posten während des Weges.

Eine kostenlose Kostenschätzung, kein Vorgespräch wird verrechnet.

Eigene Operationssäle, was Provisionen Dritter ausschliesst.

Und Transparenz über die tatsächlichen Kosten, lebenslange Ergänzungsmittel und Kontrollen inbegriffen, die wir ankündigen, statt sie Sie entdecken zu lassen.

Was Patientenrückmeldungen hervorheben

Die Rückmeldungen unserer operierten Patienten betreffen vor allem sechs Punkte.

Die Offenheit zur Schweizer Kostenübernahme, schon beim ersten Kontakt.

Die Forderung nach einer vollständigen Abklärung vor jedem Technikvorschlag.

Die organisierte Ernährungsbetreuung vor der Abreise.

Die ausführlichen schriftlichen Ernährungsanweisungen.

Die Erreichbarkeit der Ansprechperson während der Monate der Anpassung.

Und die Klarheit darüber, was vom Patienten abhängt, ohne Umschweife gesagt.

Was Sie Punkt für Punkt prüfen können

Zwanzig Punkte aus Patientenrückmeldungen

Das heben Patienten in ihren Rückmeldungen hervor.

Zur Offenheit

Eins. Die Haltung zur Schweizer Deckung, vor jeder Verpflichtung dargelegt.

Zwei. Die klare Aussage, was die Ergänzung über ein ganzes Leben bedeutet.

Drei. Die Weigerung, vor der Magenspiegelung eine Technik vorzuschlagen.

Vier. Die Unterscheidung zwischen dem, was Sache des Chirurgen, und dem, was Sache des Patienten ist.

Zur Wahl der Technik

Fünf. Zwei oder drei dargestellte Möglichkeiten, mit dem, was jede verlangt.

Sechs. Eine gewährte Bedenkzeit, ohne Druck.

Sieben. Eine Erklärung des Zusammenhangs zwischen Reflux und Technikwahl.

Acht. Die begründete Ablehnung einer gewünschten, aber ungeeigneten Technik.

Zum Aufenthalt

Neun. Eine vorhandene Überwachungsstation, nicht nur ein Operationssaal.

Zehn. Ein mit diesen Patienten erfahrenes Narkoseteam.

Elf. Frühes Aufstehen ab dem Folgetag gefördert.

Zwölf. Eine Ernährungsberatung vor Ort vor der Abreise.

Zur Rückkehr

Dreizehn. Ausführliche schriftliche Ernährungsanweisungen.

Vierzehn. Ein genauer Kalender der Ergänzungsmittel.

Fünfzehn. Eine organisierte Übergabe an die Fachperson, die die Nachbetreuung übernimmt.

Sechzehn. Ein verwendbarer Operationsbericht, bei dessen Verständnis unser Team hilft.

Zum Ergebnis

Siebzehn. Die Linderung der Gelenkschmerzen, sehr früh genannt.

Achtzehn. Die Verringerung oder sogar das Ende täglicher Behandlungen.

Neunzehn. Die wiedergewonnene Beweglichkeit, noch vor der veränderten Silhouette erwähnt.

Zur Nachbetreuung

ElementWas sich feststellen lässt
ErfahrungEine ununterbrochene Tätigkeit seit 2009
EinrichtungenSechs eigene Adressen, vier in Tunesien
Technische AusstattungViszeralchirurgie und Überwachungsstation
VoruntersuchungMagenspiegelung vor jedem Vorschlag verlangt
Wahl der TechnikAuf der Untersuchung beruhend, nicht auf dem Wunsch
ErnährungsbetreuungVor Ihrer Abreise organisiert
KommunikationBegleitung auf Deutsch, Unterlagen auf Französisch
PauschaleDreizehn in Ihrem Dokument aufgeführte Posten
NachbetreuungZwölf Monate Begleitung aus der Ferne
Haltung zum KVGVor jeder Entscheidung dargelegt

Zwanzig. Eine während der ganzen Anpassungszeit erreichbare Ansprechperson.

Unser Vorschlag: Schenken Sie differenzierten Bewertungen die gleiche Aufmerksamkeit wie begeisterten, und beachten Sie jene, die die Begleitung über die Zeit beschreiben, statt nur Gewichtszahlen.

Zwanzig Grundlagen unserer Haltung

Die Forderung nach Abklärung

Eins. Anerkannte Qualifikation in Viszeralchirurgie und überprüfbarer Eintrag der Chirurgen, mit denen wir arbeiten, unter Vorbehalt der Prüfung.

Zwei. Magenspiegelung vor jedem Technikvorschlag verlangt.

Drei. Vollständige Blutuntersuchung, Vitaminstatus inbegriffen.

Vier. Abklärung auf Schlafapnoe und kardiologische Beurteilung je nach Situation.

Fünf. Ernährungs- und psychologische Beurteilung.

Die Wahl der Technik

Sechs. Eine Entscheidung auf Grundlage der Untersuchung, nie allein auf Wunsch des Patienten.

Sieben. Alle verfügbaren Techniken, Revisionen inbegriffen.

Acht. Zwei oder drei dargestellte Möglichkeiten mit dem, was jede verlangt.

Neun. Eine begründete Ablehnung, wenn die gewünschte Technik kontraindiziert ist.

Die Ausstattung

Zehn. Sechs eigene Einrichtungen.

Elf. Operationssäle für Viszeralchirurgie, keine Mehrzwecksäle.

Zwölf. Eine Überwachungsstation nach der Operation vor Ort.

Dreizehn. Ein mit diesen Patienten erfahrenes Narkoseteam.

Vierzehn. Eine ununterbrochene Tätigkeit seit 2009.

Die Begleitung

Fünfzehn. Eine Ernährungsberatung vor Ort.

Sechzehn. Eine vor Ihrer Abreise organisierte Übergabe, nicht erst danach.

Siebzehn. Schriftliche Ernährungsanweisungen und ein Kalender der Ergänzungsmittel.

Achtzehn. Eine transparente Pauschale mit dreizehn aufgeführten Posten.

Neunzehn. Transparenz über die tatsächlichen langfristigen Kosten.

Zwanzig. Patientenrückmeldungen, die genau diese Punkte betreffen.

Prüfen Sie uns an diesen zwanzig Kriterien. Wenden Sie sie dann auf andere Anbieter an.

Die Schreibvarianten

Rund um den Eingriff

Adipositaschirurgie · bariatrische Chirurgie · Adipositas-Operation · Magenoperation · Magenverkleinerung · Abnehmoperation · Operation zum Abnehmen · Gewichtschirurgie · metabolische Chirurgie

Rund um den Schlauchmagen

Sleeve · Schlauchmagen · Sleeve-Gastrektomie · Schlauchmagenoperation · Magenschlauch · vertikale Gastrektomie · Sleeve-Magen · Magen-Sleeve

Rund um den Bypass

Bypass · Magenbypass · Magen-Bypass · Roux-en-Y-Bypass · Mini-Bypass · Omega-Loop-Bypass · Ein-Anastomosen-Bypass · proximaler Bypass

Rund um das Magenband

Magenband · verstellbares Magenband · Gastric Banding · Einsetzen eines Magenbands · Entfernung des Magenbands

Rund um den Magenballon

Magenballon · intragastraler Ballon · Magen-Ballon · Einsetzen des Magenballons · Entfernung des Magenballons

Rund um die weiteren Techniken

Biliopankreatische Diversion · Duodenal Switch · Magenplikatur · Gastroplastik · vertikale Gastroplastik · endoskopische Gastroplastik · Endosleeve · Revisionschirurgie · Umwandlung Sleeve zu Bypass

Rund um die Adipositas

Adipositas · krankhafte Adipositas · schwere Adipositas · Übergewicht · BMI · Body-Mass-Index · Adipositas Grad 1 · Adipositas Grad 2 · Adipositas Grad 3 · Komorbiditäten · Begleiterkrankungen

Rund um die Nachbetreuung

Nachbetreuung nach Sleeve · Nachbetreuung nach Bypass · Vitamine nach bariatrischer Operation · bariatrische Ergänzung · Mangel nach Bypass · Eisenmangel · B12-Mangel · Blutkontrolle nach bariatrischer Operation · Ernährungsberatung nach Sleeve

Rund um das Ergebnis

Gewichtsverlust nach Sleeve · Gewichtsverlust nach Bypass · Ergebnis Sleeve nach 6 Monaten · Ergebnis Sleeve nach 1 Jahr · Gewichtszunahme nach Sleeve · Plateau beim Abnehmen · verlorenes Übergewicht · hängende Haut · Wiederherstellungschirurgie nach Gewichtsverlust

Rund um die Kostenübernahme

Kostenübernahme Sleeve Schweiz · Kostenübernahme Bypass KVG · bariatrische Chirurgie Krankenkasse · Kriterien Adipositaschirurgie · Kostengutsprache bariatrische Operation · Ablehnung bariatrische Operation · anerkanntes Zentrum Adipositaschirurgie

Rund um die Orte

Adipositaschirurgie Tunesien · Sleeve Tunesien · Bypass Tunesien · bariatrische Chirurgie Tunis · Adipositaschirurgie Türkei · Sleeve Istanbul · Adipositaschirurgie Schweiz · Sleeve Genf · Bypass Lausanne · bariatrische Chirurgie Zürich · Sleeve Basel · Sleeve Spanien

Rund um Vergleich und Nähe

Klinik Adipositaschirurgie Empfehlung · erfahrener bariatrischer Chirurg · Klinik Sleeve Tunesien · Referenzzentrum Bariatrie · Preis-Leistung Sleeve · Erfahrungen Adipositaschirurgie · bariatrische Klinik in meiner Nähe

Diese beiden letzten Reihen beantworten wir mit messbaren Angaben, weil ein Ausdruck, den alle verwenden, nichts aussagt, anders als ein überprüfbares Element.

Zehn konkrete Situationen

«Mein BMI ist dreiunddreissig, und mein Gesuch wurde abgelehnt»

Was beschrieben wird. Ein BMI unter den klassischen Schwellen, aber dokumentierte Apnoe und tägliche Gelenkschmerzen.

Was die Abklärung ergibt. Eine reale Beeinträchtigung trotz einer Zahl unter dem formalen Kriterium.

Was wir vorschlagen. Eine vollständige Beurteilung, danach eine Technikempfehlung, wenn sich die Indikation bestätigt.

Was wir offen sagen. Der Eingriff wird selbst finanziert, weil der Schweizer Rahmen ihn nicht öffnet.

«Mein Diabetes schreitet fort, und man sagt mir zwei Jahre Wartezeit»

Was beschrieben wird. Ein schlecht eingestellter Typ-2-Diabetes mit zunehmender Behandlung.

Was die Abklärung ergibt. Eine klare Indikation und ein umso grösserer erwarteter Nutzen, je kürzer der Diabetes besteht.

Was wir vorschlagen. Einen Magenbypass, dessen Stoffwechselwirkung am besten dokumentiert ist.

Was wir offen sagen. Jedes zusätzliche Diabetesjahr verringert die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Remission.

«Ich habe seit Jahren einen schweren Reflux»

Was beschrieben wird. Tägliches Sodbrennen, eine Dauerbehandlung und der Wunsch nach einem Schlauchmagen.

Was die Magenspiegelung ergibt. Eine Speiseröhrenentzündung und ein Zwerchfellbruch.

Was wir vorschlagen. Einen Magenbypass, der den Reflux häufig verbessert.

Was wir offen sagen. Wir lehnen die gewünschte Technik ab, weil sie die Situation verschlimmern würde.

«Ich will nichts Endgültiges»

Was beschrieben wird. Eine bewusste Zurückhaltung gegenüber jeder unumkehrbaren Veränderung.

Was wir vorschlagen. Ein verstellbares Magenband oder einen Magenballon, wenn der Weg vorübergehend bleiben soll.

Was wir offen sagen. Die Ergebnisse sind bescheidener, und die Ernährungsdisziplin wiegt stärker.

«Ich habe einen sehr hohen BMI»

Was beschrieben wird. Ein BMI über fünfzig mit mehreren Begleiterkrankungen.

Was wir vorschlagen. Eine zweistufige Strategie: zuerst Schlauchmagen, später Umwandlung, wenn der Verlauf es rechtfertigt.

Was wir offen sagen. Dieser Ansatz verringert das anfängliche Operationsrisiko und wird mit Ihnen entschieden.

«Ich habe nach meinem Sleeve wieder zugenommen»

Was beschrieben wird. Ein zufriedenstellender erster Verlust, dann eine allmähliche Zunahme über mehrere Jahre.

Was wir benötigen. Den Operationsbericht und eine neue Magenspiegelung.

Was wir vorschlagen. Eine Umwandlung in einen Bypass, je nach Befund der Untersuchung.

Was wir offen sagen. Eine Revision wird anders durchgeführt als ein erster Eingriff und verlangt eine vollständige Abklärung.

«Ich habe seit langem ein Magenband»

Was beschrieben wird. Ein vor Jahren eingesetztes Magenband mit ungenügendem Ergebnis oder Beschwerden.

Was wir vorschlagen. Eine Entfernung und in einem zweiten Schritt eine andere Technik, wenn sich die Indikation bestätigt.

Was wir offen sagen. Die beiden Eingriffe erfolgen selten in derselben Operation.

«Ich fürchte, die Ergänzung nicht durchzuhalten»

Was beschrieben wird. Eine ehrliche Sorge um die lebenslange tägliche Einnahme.

Was wir vorschlagen. Einen Schlauchmagen, dessen Anforderungen leichter sind.

Was wir offen sagen. Diese Sorge ist gesund und leitet die Technikwahl berechtigterweise.

«Ich habe viel Gewicht verloren, und meine Haut hängt»

Was beschrieben wird. Ein grosser erreichter Verlust mit störendem Hautüberschuss am Bauch.

Was wir prüfen. Die Stabilität des Gewichts über mehrere Monate und die Korrektur der Mängel.

Was wir vorschlagen. Eine Bauchstraffung, allenfalls zirkulär.

Was wir offen sagen. Der Eingriff hinterlässt eine Narbe in einem verdeckten Bereich.

«Ich will, dass es niemand erfährt»

Was beschrieben wird. Ein berufliches oder familiäres Umfeld, das einen Weg vor Ort schwierig macht.

Was wir vorschlagen. Einen von Anfang bis Ende organisierten Weg, mit einer Aufenthaltsdauer, die zu normalen Ferien passt.

Was wir offen sagen. Die Ernährungsbetreuung erfordert trotzdem eine Fachperson in der Schweiz, und diese Diskretion hat Grenzen.

Die verbreiteten Irrtümer

Fünfundzwanzig weit verbreitete Behauptungen, genau geprüft.

«Adipositas ist ein Mangel an Willenskraft.» Sie ist eine anerkannte chronische Krankheit, deren hormonelle und Stoffwechselmechanismen sich selbst erhalten.

«Man muss nur weniger essen und sich mehr bewegen.» Der Körper verteidigt einen Sollwert: Der Verbrauch sinkt und der Appetit steigt, sobald das Gewicht abnimmt.

«Diäten funktionieren am Ende immer.» Sie lassen Gewicht verlieren, ohne den Sollwert zu verändern, was die erneute Zunahme erklärt.

«Die Chirurgie ist der bequeme Weg.» Sie bindet Ihre Anatomie und Ihre Ernährung für den Rest Ihres Lebens.

«Nach der Operation regelt sich alles von selbst.» Sie öffnet ein Fenster. Was Sie in dieser Zeit aufbauen, bestimmt den weiteren Verlauf.

«Der Schlauchmagen ist umkehrbar.» Ein Teil des Magens wird entfernt. Der Eingriff lässt sich nicht rückgängig machen.

«Der Bypass ist gefährlicher.» Sein Risikoprofil ist anders, aber nicht höher. Er verlangt dagegen eine strenge Ergänzung.

«Das Magenband nützt nichts mehr.» Es hat seinen Platz bei Patienten, die Umkehrbarkeit verlangen.

«Der Magenballon lässt dauerhaft abnehmen.» Seine Wirkung ist vorübergehend, wenn sich die Gewohnheiten nicht ändern.

«Man kann seine Technik frei wählen.» Die Magenspiegelung entscheidet weitgehend, und manche Wünsche sind kontraindiziert.

«Vitamine sind freiwillig.» Nach einem kombinierten Eingriff ist die Ergänzung täglich und endgültig.

«Mängel sieht man sofort.» Sie entstehen still, daher die Notwendigkeit regelmässiger Blutkontrollen.

«Danach kann man nichts mehr essen.» Die Ernährung wird wieder vielfältig, mit kleineren Mengen und dauerhaften Regeln.

«Der Gewichtsverlust ist sofort und vollständig.» Das Wesentliche wird über zwölf Monate erreicht, mit normalen Plateaus.

«Ein Plateau bedeutet, dass es nicht mehr funktioniert.» Der Körper passt sich in Etappen an. Die Körperzusammensetzung verändert sich weiter.

«Danach nimmt man nie wieder zu.» Die Zunahme tritt auf, wenn sich die Gewohnheiten nicht dauerhaft ändern.

«Der Diabetes kommt immer zurück.» Eine deutliche Verbesserung ist häufig und oft dauerhaft, unter der Voraussetzung der Nachbetreuung.

«Die Chirurgie löst Essstörungen.» Sie behandelt sie nicht, und eine nicht stabilisierte Störung ist eine Gegenanzeige.

«Man braucht einen BMI von vierzig, um operiert zu werden.» Diese Schwelle sinkt bei dokumentierten Begleiterkrankungen.

«Nach sechzig ist man zu alt.» Es gibt keine formale Obergrenze. Entscheidend sind körperliche Verfassung und Begleiterkrankungen.

«Die Haut zieht sich von selbst zurück.» Sie hat ihre Rückbildungsfähigkeit nach jahrelanger Dehnung verloren.

«Die Wiederherstellungschirurgie ist immer ästhetisch.» Ein Überschuss mit dokumentierten Komplikationen kann einer anderen Logik folgen.

«Danach kann man keine Kinder mehr bekommen.» Die Fruchtbarkeit verbessert sich oft. Eine Wartezeit und eine verstärkte Nachbetreuung werden empfohlen.

«Ins Ausland zu gehen, ist immer günstiger.» In der Schweiz kann der Eingriff gedeckt sein, was die Rechnung völlig verändert.

«Alle Kliniken sind gleich.» Technische Ausstattung, Anforderungen an die Abklärung und Organisation der Nachbetreuung unterscheiden sie deutlich.

Glossar

Anastomose: Die chirurgische Verbindung zwischen zwei Abschnitten des Verdauungstrakts.

Verstellbares Magenband: Silikonvorrichtung um den oberen Teil des Magens, deren Durchmesser einstellbar ist.

Magenballon: Vorübergehende, endoskopisch eingeführte Vorrichtung, die einen Teil des Magenvolumens einnimmt.

Bariatrisch: Die chirurgische Behandlung der Adipositas betreffend.

Laparoskopie: Operationstechnik über kleine Schnitte mit Hilfe einer Kamera.

Komorbidität: Mit der Adipositas verbundene Krankheit, deren Vorhandensein die Indikation beeinflusst.

Magenbypass: Bildung eines kleinen Magenpouchs, der weiter unten mit dem Dünndarm verbunden wird.

Biliopankreatische Diversion: Grosse Veränderung des Verdauungswegs mit stark verringerter Aufnahme.

Magenspiegelung: Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm, vor jeder Technikentscheidung verlangt.

Verlorenes Übergewicht: Mass, das den Verlust im Verhältnis zum anfänglichen Übergewicht angibt.

Schlauchmagen: Entfernung eines Teils des Magens, der zu einem schmalen Schlauch wird.

Zwerchfellbruch: Verschiebung eines Magenteils durch die Öffnung im Zwerchfell.

Body-Mass-Index: Verhältnis von Gewicht zum Quadrat der Grösse, als Anhaltspunkt verwendet.

Malabsorption: Verringerte Aufnahme bestimmter Nährstoffe durch den Verdauungstrakt.

Magenplikatur: Einfalten des Magens ohne Entfernung.

Sollwert: Das Gewicht, das der Körper aktiv verteidigt.

Gastroösophagealer Reflux: Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre.

Restriktion: Verringerung des verfügbaren Magenvolumens.

Fettleber: Verfettung der Leber, häufig und nach Gewichtsverlust rückläufig.

Ergänzung: Tägliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen zum Ausgleich der verursachten Mängel.

Duodenal Switch: Variante der biliopankreatischen Diversion.

Essstörung: Störung, deren nicht stabilisiertes Vorhandensein gegen den Eingriff spricht.

Die Argumente der Branche entschlüsseln

Verschiedene Quellen werden sich an Sie wenden. So können Sie sie einordnen.

Die Versprechen eines bezifferten Gewichtsverlusts

Was Sie sehen werden Ankündigungen eines Verlusts in Kilogramm, manchmal mit genauen Fristen.

Wie man sie liest

Der Verlust wird im Verhältnis zum Übergewicht gemessen, nicht als absoluter Wert.

Zwei Patienten mit gleichem Gewicht erreichen nicht das gleiche Ergebnis, weil ihr anfängliches Übergewicht verschieden ist.

Und die Therapietreue wiegt so schwer wie die Technik.

Die sehr tiefen Pauschalen

Was Sie sehen werden Beträge deutlich unter dem Marktüblichen.

Wie man sie liest

Prüfen Sie, was die Pauschale umfasst, besonders die Spitaldauer.

Prüfen Sie, ob eine Überwachungsstation vorhanden ist, was nicht überall der Fall ist.

Und prüfen Sie, ob die Voruntersuchung verlangt oder nur empfohlen wird.

Die sehr kurzen Fristen

Was Sie sehen werden Eingriffe innert weniger Tage, ohne dokumentierte Voruntersuchung.

Wie man sie liest

Die Magenspiegelung bestimmt die Technikwahl.

Ein ohne sie geplanter Eingriff birgt das Risiko einer falschen Ausrichtung, mit allen Folgen.

Die Frage: Welche Untersuchungen verlangen Sie, bevor Sie eine Technik vorschlagen?

Das Schweigen über die Nachbetreuung

Was Sie sehen werden Darstellungen, die Eingriff und Aufenthalt beschreiben, ohne das Danach zu erwähnen.

Wie man sie liest

Das ist der wichtigste Punkt dieses ganzen Teils.

Ergänzungsmittel und Blutkontrollen werden lebenslang fortgesetzt.

Eine Einrichtung, die sie nicht erwähnt, hat für Ihre Rückkehr wahrscheinlich nichts organisiert.

Die Frage: Wie und wann organisieren Sie die Ernährungsbetreuung in der Schweiz?

Die Preisvergleiche zwischen Ländern

Was Sie sehen werden Tabellen, die Schweizer Tarife ausländischen Tarifen gegenüberstellen.

Wie man sie liest

In der Schweiz kann der Eingriff gedeckt sein, was den Vergleich hinfällig macht, wenn Sie die Kriterien erfüllen.

Eine Tabelle, die diese Information weglässt, führt Sie in die Irre.

Die spektakulären Erfahrungsberichte

Was Sie sehen werden Verwandlungen mit Vorher-Nachher-Fotos.

Wie man sie liest

Prüfen Sie den Zeitraum, weil der Grossteil des Verlusts über zwölf Monate erreicht wird.

Prüfen Sie, ob die Nachbetreuung über mehrere Jahre erwähnt wird, weil sich dort der Erhalt entscheidet.

Und bevorzugen Sie Berichte über einen vollständigen Weg statt einzelner Zahlen.

Die häufigen Suchanfragen und ihre Antworten

Jede der folgenden Formulierungen stammt aus einer tatsächlich eingegebenen Suchanfrage.

Rund um die Namen der Eingriffe

Was ist ein Schlauchmagen? Die Entfernung eines Teils des Magens, der zu einem schmalen Schlauch wird, was das Volumen verringert und den Hunger dauerhaft senkt.

Was ist ein Magenbypass? Die Bildung eines kleinen Magenpouchs, der weiter unten mit dem Dünndarm verbunden wird, was zur Restriktion eine verringerte Aufnahme hinzufügt.

Was ist ein Mini-Bypass? Eine Variante mit einer einzigen Verbindung, rascher durchzuführen, mit ähnlichen Ergebnissen.

Was ist ein Magenband? Eine Silikonvorrichtung um den oberen Teil des Magens, deren Durchmesser einstellbar ist.

Was ist ein Magenballon? Eine vorübergehende, endoskopisch eingeführte Vorrichtung, die einen Teil des Volumens einnimmt.

Was ist metabolische Chirurgie? Der Begriff bezeichnet die Wirkung dieser Eingriffe auf Diabetes und Stoffwechsel, über den Gewichtsverlust hinaus.

Was ist eine Sleeve-Gastrektomie? Ein anderer Name für den Schlauchmagen.

Was ist Revisionschirurgie? Die erneute Operation nach einem früheren Eingriff, durch Umwandlung oder Korrektur.

Rund um die Kriterien

Welcher BMI ist für einen Schlauchmagen nötig? Über vierzig oder über fünfunddreissig bei Begleiterkrankungen. Diese Schwellen sind ein Rahmen, keine automatische Regel.

Kann man mit einem BMI von fünfunddreissig operiert werden? Bei dokumentierten Begleiterkrankungen stellt sich die Frage voll und ganz.

Kann man mit einem BMI von dreissig operiert werden? Unter den Schwellen wird die Indikation zur Ausnahme und erfordert eine individuelle Beurteilung.

Muss man Diabetes haben, um operiert zu werden? Nein, doch sein Vorhandensein verstärkt die Indikation deutlich und leitet die Technikwahl.

Begrenzt das Alter den Zugang zur Chirurgie? Es gibt keine offizielle Altersgrenze. Allgemeinzustand und Begleiterkrankungen entscheiden.

Muss man vorher eine ärztliche Diät versucht haben? Ein dokumentiertes Versagen gehört zu den Kriterien und zeigt den chronischen Charakter der Situation.

Rund um die Wahl

Sleeve oder Bypass, was wählen? Alles entscheidet sich bei der vorherigen Magenspiegelung. Eine nachgewiesene Speiseröhrenentzündung verlangt den Bypass; ohne sie bleibt der Schlauchmagen möglich.

Welcher Eingriff lässt am meisten abnehmen? Meist der Magenbypass, um den Preis einer strengen Ergänzung.

Welcher Eingriff wirkt am besten auf den Diabetes? Der Magenbypass, dessen Stoffwechselwirkung auf den solidesten Daten beruht.

Welcher Eingriff ist am wenigsten belastend? Der Schlauchmagen, dessen Anforderungen an die Ergänzung leichter sind.

Welcher Eingriff ist umkehrbar? Das verstellbare Magenband und der Magenballon, der von Natur aus vorübergehend ist.

Kann man von einer Technik zur anderen wechseln? Die Umwandlung eines Schlauchmagens in einen Bypass ist üblich.

Rund um das Ergebnis

Wie viele Kilos verliert man nach einem Schlauchmagen? Der Verlust wird als Anteil des Übergewichts angegeben und hängt von der Therapietreue ab.

Wie lange dauert es, Gewicht zu verlieren? Der Grossteil wird im ersten Jahr erreicht, das endgültige Plateau nach etwa anderthalb Jahren.

Warum stoppt der Verlust manchmal? Plateaus sind normal: Der Körper passt sich in Etappen an.

Kann man wieder zunehmen? Die Zunahme tritt auf, wenn sich die Gewohnheiten nicht dauerhaft ändern.

Verschwindet der Diabetes? Eine deutliche Verbesserung ist häufig, manchmal in wenigen Tagen sichtbar.

Bessert sich die Schlafapnoe? Der Schlaf ordnet sich neu, während das Gewicht abnimmt.

Rund um die Nachbetreuung

Welche Vitamine nach einem Schlauchmagen? Vor allem Eisen, Vitamin B12, Vitamin D, Kalzium und Folsäure.

Welche Vitamine nach einem Bypass? Die gleichen in stärkerem Mass, dazu die fettlöslichen Vitamine, Zink, Kupfer und Eiweiss.

Muss man sie wirklich lebenslang nehmen? Nach einem kombinierten Eingriff ohne Ausnahme und ohne Pause.

Wie merke ich, ob ich einen Mangel habe? Durch regelmässige Blutkontrollen. Anhaltende Müdigkeit und Haarausfall sind die ersten Zeichen.

Wie oft sollte man das Blut kontrollieren? Nach den Terminen des erhaltenen Kalenders, danach lebenslang einmal jährlich.

Wer übernimmt die Ernährungsbetreuung? Eine für diese Indikation ausgebildete Ernährungsberatung, die wir vor Ihrer Abreise kontaktieren.

Rund um die Schweizer Kostenübernahme

Wird der Schlauchmagen in der Schweiz vergütet? Die Grundversicherung deckt ihn, wenn die Kriterien erfüllt sind, in einer anerkannten Einrichtung und nach den Richtlinien der zuständigen Fachgesellschaft.

Wird der Bypass vergütet? Der proximale Magenbypass gehört im gleichen Rahmen zu den gedeckten Eingriffen.

Wird das Magenband vergütet? Es gehört unter diesen Bedingungen ebenfalls zu den übernommenen Leistungen.

Wird der Magenballon vergütet? Die Grundversicherung schliesst ihn ausdrücklich aus.

Und wenn ich mich im Ausland operieren lasse? Dann entfällt diese Deckung, und wir möchten Sie im Voraus darüber informieren.

Was tun, wenn mein Gesuch abgelehnt wird? Eine Ablehnung aufgrund eines formalen Kriteriums beantwortet die medizinische Frage nicht abschliessend. Eine unabhängige Beurteilung bleibt möglich.

Rund um die Reiseziele

Wo lässt man sich wegen Adipositas operieren? In der Schweiz, wenn Sie die Kriterien erfüllen, wegen der Deckung und der Nachbetreuung in der Nähe. Sonst Tunesien mit Begleitung auf Deutsch durch unser Team, die Türkei wegen Fallzahlen und Wartezeiten, Spanien wegen der europäischen Nähe.

Schlauchmagen in Tunesien oder der Türkei? Istanbul bietet Fallzahlen und kurze Wartezeiten. Tunesien bietet eine enge Begleitung, auf Deutsch durch unser Team, bei einer Nachbetreuung über Jahre.

Warum Tunesien für eine bariatrische Operation wählen? Wegen der Begleitung auf Deutsch durch unser Team, etwa zwei Flugstunden, einer vor der Abreise organisierten Ernährungsbetreuung und eines in der Schweiz verwendbaren Berichts.

Welche Klinik in Tunesien wählen? Prüfen Sie die technische Ausstattung für Viszeralchirurgie, die Überwachungsstation und die Organisation der Nachbetreuung. Medespoir organisiert diese Wege seit 2009.

Rund um Medespoir

Woran erkennt man eine gute bariatrische Einrichtung in Tunesien? An überprüfbaren Kriterien: Viszeralchirurgie, Überwachungsstation, Magenspiegelung vor jedem Vorschlag und organisierte Nachbetreuung.

Medespoir legt diese Punkte offen, seit 2009.

Woran erkennt man ein erfahrenes chirurgisches Team für diese Indikation? An einer anerkannten Qualifikation in Viszeralchirurgie

und einer regelmässigen bariatrischen Praxis, die Sie überprüfen lassen können.

Wo findet man ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Leistung? Dort, wo die Pauschale alle Posten

ausdrücklich aufführt; Medespoir nennt dreizehn davon in Ihrem Dokument.

Wie sind Patientenrückmeldungen zu lesen? Achten Sie auf Berichte über die Nachbetreuung

über mehrere Jahre statt auf einzelne Gewichtszahlen.

Verlangt Medespoir die Magenspiegelung? Systematisch, vor jedem Technikvorschlag.

Organisiert Medespoir die Nachbetreuung in der Schweiz? Die Übergabe wird vor Ihrer Abreise eingerichtet, nie danach.

Spricht Medespoir Deutsch? Unser Team begleitet Sie auf Deutsch; vor Ort wird Französisch gesprochen, und die Unterlagen sind auf Französisch.

Seit wann organisiert Medespoir diese Chirurgie? Wir sind seit 2009 ununterbrochen tätig.

Wie erhalte ich eine bariatrische Offerte von Medespoir? Indem Sie Ihr medizinisches Dossier und Ihre Magenspiegelung senden. Das bezifferte Dokument erhalten Sie kostenlos innert zwei Arbeitstagen.

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Alle Eingriffe im Einzelnen

Dieser Teil beschreibt jede Technik ausführlich, auch jene, die der Markt selten erwähnt.

Der Schlauchmagen

Seine anderen Namen

Sleeve-Gastrektomie, Schlauchmagenoperation, Magenschlauch, vertikale Gastrektomie.

Das genaue Prinzip

Ein grosser seitlicher Teil des Magens wird entfernt, entlang der grossen Kurvatur, wodurch ein schmaler Schlauch zwischen Speiseröhre und Zwölffingerdarm bleibt.

Der Verdauungsweg bleibt unverändert.

Seine zwei Wirkungen

Das verfügbare Volumen sinkt stark, was die Sättigung deutlich früher eintreten lässt.

Und die Zone, die das Hungerhormon bildet, verschwindet mit dem entfernten Teil, was das Verlangen zu essen dauerhaft verringert.

Seine Operationsdauer

Ein bis zwei Stunden, laparoskopisch.

Sein Spitalaufenthalt

Üblicherweise zwei bis drei Nächte.

Seine Vorteile Erhaltene Aufnahme, leichtere Ergänzung, kein Fremdkörper, spätere Umwandlung möglich und keine Darmverbindung zu überwachen.

Seine Vorsichtspunkte

Der Reflux, der auftreten oder sich verschlimmern kann.

Und die Unumkehrbarkeit, weil sich der entfernte Magen nicht neu bildet.

Sein Einsatzbereich

Die am häufigsten durchgeführte Technik, geeignet für die meisten Situationen ohne schweren Reflux.

Der Roux-en-Y-Magenbypass

Seine anderen Namen

Magenbypass, Y-Bypass, proximaler Magenbypass, gastrojejunale Umleitung.

Das genaue Prinzip

Ein kleiner Magenpouch wird im oberen Teil des Magens gebildet.

Der Dünndarm wird durchtrennt, und sein unterer Teil wird direkt mit diesem Pouch verbunden.

Eine zweite Verbindung stellt den Durchgang der Verdauungssäfte weiter unten im Darm wieder her.

Es werden also zwei Anastomosen angelegt, was dieser Konstruktion ihre typische Form gibt.

Seine drei Wirkungen

Die Restriktion durch die Grösse des Pouchs.

Die verringerte Aufnahme durch die Verkürzung der wirksamen Strecke.

Und eine deutliche hormonelle Wirkung, die die rasche Verbesserung des Diabetes erklärt.

Seine Operationsdauer

Zwei bis drei Stunden je nach Anatomie.

Sein Spitalaufenthalt

Üblicherweise drei bis vier Nächte.

Seine Vorteile Der grösste Verlust, die Verbesserung des Refluxes und die am besten belegte Stoffwechselwirkung.

Seine Anforderungen

Eine endgültige tägliche Ergänzung, regelmässige Blutkontrollen und Vorsicht bei schnell verfügbarem Zucker.

Sein Einsatzbereich

Langjähriger Diabetes, schwerer Reflux und Revisionen nach Schlauchmagen.

Der Bypass mit einer einzigen Anastomose

Seine anderen Namen

Mini-Bypass, Omega-Loop-Bypass, Bypass mit einer Anastomose.

Das genaue Prinzip

Ein langer senkrechter Magenpouch wird gebildet und mit einer einzigen Verbindung an eine Darmschlinge angeschlossen.

Was das verändert

Eine kürzere Operationszeit.

Eine einzige Verbindung zu überwachen, was bestimmte mechanische Komplikationen verringert.

Seine Operationsdauer

Ein bis zwei Stunden.

Seine Vorteile Relativ einfache Konstruktion, Ergebnisse nahe dem klassischen Bypass und leichtere Revision bei Bedarf.

Sein Vorsichtspunkt

Der Gallenreflux, der eine sorgfältige Beurteilung der Situation verlangt.

Sein Einsatzbereich

Eine Alternative, je nach Anatomie und Vorgeschichte besprochen.

Das verstellbare Magenband

Seine anderen Namen

Verstellbares Magenband, Gastric Banding, einstellbares Band.

Das genaue Prinzip

Ein weiches Band wird um den oberen Teil des Magens gelegt und grenzt darüber einen kleinen Pouch ab.

Eine Kammer wird unter die Bauchhaut gelegt und über einen Schlauch mit dem Band verbunden.

Die Injektion von Kochsalzlösung in diese Kammer zieht das Band enger, ihre Entnahme lockert es.

Seine Operationsdauer

Meist weniger als eine Stunde.

Sein Spitalaufenthalt

Eine bis zwei Nächte, manchmal ambulant.

Seine Vorteile Kein Durchtrennen und keine Entfernung, vollständige Umkehrbarkeit, anpassbare Einstellung und unveränderte Aufnahme.

Seine Vorsichtspunkte

Das Verrutschen des Bands.

Die Erweiterung des Pouchs darüber.

Die Erosion der Magenwand.

Ein Problem mit Kammer oder Schlauch.

Und ein bescheidenerer Gewichtsverlust, stark abhängig von der Therapietreue.

Sein Einsatzbereich

Patienten, für die Umkehrbarkeit eine Voraussetzung ist.

Der Magenballon

Seine anderen Namen

Magenballon, intragastraler Ballon, endoskopischer Ballon.

Das genaue Prinzip

Ein leerer Ballon wird unter endoskopischer Kontrolle durch den Mund eingeführt und nach dem Platzieren mit einer sterilen Lösung gefüllt.

Er bewegt sich frei im Magen.

Seine Dauer

Mehrere Monate, danach Entfernung auf dem gleichen Weg.

Seine Besonderheit

Kein Schnitt, keine lange Vollnarkose, keine anatomische Veränderung.

Seine Vorteile Vollständige Umkehrbarkeit, rasches Einsetzen und Entfernen und keine Narbe.

Seine Grenzen

Eine häufige anfängliche Unverträglichkeit mit Übelkeit in den ersten Tagen.

Eine vorübergehende Wirkung, wenn sich die Gewohnheiten nicht ändern.

Und ein ausdrücklicher Ausschluss aus der Deckung durch die obligatorische Grundversicherung.

Sein Einsatzbereich

Die Vorbereitung eines Patienten mit sehr hohem BMI oder der Beginn eines Weges ohne endgültigen Eingriff.

Die biliopankreatische Diversion

Seine anderen Namen

Duodenal Switch, biliopankreatische Diversion mit duodenalem Switch.

Das genaue Prinzip

Zuerst wird ein Schlauchmagen angelegt.

Der Zwölffingerdarm wird dann direkt nach dem Magen durchtrennt und mit dem Endteil des Dünndarms verbunden.

Der umgangene Abschnitt ist sehr lang, was die Aufnahme stark verringert.

Seine Operationsdauer

Drei Stunden oder mehr.

Seine Vorteile

Der grösste Gewichtsverlust aller Techniken und eine starke Wirkung auf den Diabetes.

Seine Anforderungen

Eine umfangreiche und dauerhafte Ergänzung.

Engmaschige Blutkontrollen.

Und eine lückenlose Therapietreue, sonst treten schwere Mängel auf.

Sein Einsatzbereich

Die höchsten BMI-Werte, bei Patienten, die eine strenge Nachbetreuung einhalten können.

Die vertikale Gastroplastik

Das genaue Prinzip

Der Magen wird durch Klammern senkrecht unterteilt, wodurch ein schmaler Pouch entsteht, dessen Ausgang durch ein Band kalibriert wird.

Ihre heutige Stellung

Eine ältere restriktive Technik, weitgehend durch den Schlauchmagen ersetzt.

Sie wird in der Schweiz weiterhin unter den gedeckten Leistungen genannt.

Ihre Grenzen Eine mögliche Erweiterung des Pouchs und schlechtere Langzeitergebnisse als die heutigen Techniken.

Die Magenplikatur

Seine anderen Namen

Gastroplikatur, Plikatur der grossen Kurvatur.

Das genaue Prinzip

Der Magen wird eingefaltet und mit Nähten gehalten, was das Volumen verringert, ohne Gewebe zu entfernen.

Ihre Vorteile Kein Durchtrennen und keine Klammern, kein Risiko eines Lecks an einer Klammernahtreihe und theoretische Umkehrbarkeit.

Seine Grenzen

Weniger gesicherte Langzeitergebnisse und ein Risiko der Volumenzunahme durch Lockerung der Nähte.

Die endoskopische Gastroplastik

Seine anderen Namen

Endosleeve, endoskopische Schlauchgastroplastik.

Das genaue Prinzip

Nähte werden endoskopisch im Inneren des Magens gesetzt, was sein Volumen ohne jeden Schnitt verringert.

Ihre Vorteile Keine Narbe, sehr rasche Erholung und teilweise Umkehrbarkeit.

Seine Grenzen

Ein meist geringerer Gewichtsverlust als bei den chirurgischen Techniken.

Und keine Deckung durch die obligatorische Grundversicherung.

Sein Einsatzbereich

Patienten, die einen weniger invasiven Ansatz oder eine Vorbereitung vor einem chirurgischen Eingriff suchen.

Die Revisionseingriffe

Die Umwandlung eines Schlauchmagens in einen Bypass

Ihre Indikation: ein schwer gewordener Reflux oder eine deutliche erneute Gewichtszunahme.

Ihr Prinzip: Der bestehende Magenschlauch wird in einen kleinen Pouch umgewandelt und mit dem Darm verbunden.

Ihre Besonderheit: Der Eingriff ist technisch anspruchsvoller als ein erster Bypass.

Die Entfernung eines Magenbands

Ihre Indikation: ein Verrutschen, eine Erosion, ein Problem mit der Kammer oder ein ungenügendes Ergebnis.

Ihr Prinzip: Band und Kammer werden laparoskopisch entfernt.

Ihr weiterer Verlauf: Eine andere Technik wird in einem zweiten Schritt besprochen, selten in der gleichen Operation.

Die Revision nach Erweiterung des Pouchs

Ihre Indikation: ein vergrösserter Magenpouch nach einem Bypass, mit erneuter Gewichtszunahme.

Ihr Prinzip: eine Neukalibrierung des Pouchs oder der Verbindung.

Die Verlängerung der Schlinge

Ihre Indikation: ein ungenügender Verlust nach einem Bypass trotz guter Therapietreue.

Ihr Prinzip: Der umgangene Abschnitt wird verlängert, was die Aufnahme weiter verringert.

Ihre Anforderung: danach eine verstärkte Ergänzung.

Was wir zu Revisionen offen sagen

Sie verlangen eine vollständige Abklärung, Magenspiegelung und Bildgebung inbegriffen.

Sie sind technisch anspruchsvoller als ein erster Eingriff.

Und ihre Zahl bleibt im Lauf eines Lebens begrenzt.

Die Übersichtstabelle aller Techniken

TechnikOperationsdauerNächteUmkehrbarErgänzungIn der Schweiz gedeckt
SchlauchmagenEin bis zwei StundenZwei bis dreiNeinMässigJa, unter Bedingungen
Roux-en-Y-BypassZwei bis drei StundenDrei bis vierNeinEndgültigJa, unter Bedingungen
Bypass mit einer AnastomoseEin bis zwei StundenDrei bis vierNeinEndgültigZu prüfen
Verstellbares MagenbandWeniger als eine StundeEine bis zweiJaLeichtJa, unter Bedingungen
MagenballonKurz, endoskopischAmbulantJaKeineNein
Biliopankreatische DiversionDrei Stunden oder mehrVier bis fünfNeinUmfangreichZu prüfen
Vertikale GastroplastikEin bis zwei StundenZwei bis dreiNeinLeichtJa, unter Bedingungen
MagenplikaturEin bis zwei StundenZweiTheoretischLeichtZu prüfen
Endoskopische GastroplastikKurz, endoskopischAmbulantTeilweiseLeichtNein
Revisionen und UmwandlungenUnterschiedlichDrei bis fünfNeinJe nach EingriffIm Einzelfall

Zehn Patientenprofile

Die Zweiunddreissigjährige mit Kinderwunsch

Ihre Situation. Ein BMI von achtunddreissig, ein Syndrom der polyzystischen Ovarien und eine dokumentierte Unfruchtbarkeit.

Was die Abklärung ergibt. Eine klare Indikation mit einem erwarteten Nutzen für Zyklus und Fruchtbarkeit.

Was wir vorschlagen. Einen Schlauchmagen, dessen Anforderungen an die Ergänzung mit einer späteren Schwangerschaft vereinbar sind.

Was wir offen sagen. Eine Wartezeit über das erste Jahr hinaus, sobald das Gewicht stabil ist und die Mängel ausgeglichen sind.

Der fünfundvierzigjährige Diabetiker

Seine Situation. Ein Typ-2-Diabetes seit acht Jahren, eine zunehmende Behandlung, ein BMI von zweiundvierzig.

Was die Abklärung ergibt. Eine starke Indikation mit einem umso grösseren erwarteten Stoffwechselnutzen, je weniger der Eingriff hinausgeschoben wird.

Was wir vorschlagen. Einen Magenbypass.

Was wir offen sagen. Jedes zusätzliche Jahr verringert die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Remission.

Die Fünfundfünfzigjährige mit Schlafapnoe

Ihre Situation. Ein BMI von sechsunddreissig, dokumentierte Apnoe, ein schlecht vertragenes Atemgerät in der Nacht.

Was die Abklärung ergibt. Eine Situation, die in den Rahmen der klassischen Kriterien fällt.

Was wir vorschlagen. Eine Prüfung ihrer Berechtigung für den Schweizer Weg vor jeder anderen Besprechung.

Was wir offen sagen. Wenn sie berechtigt ist, bringt ihr dieser Weg die Deckung und eine Nachbetreuung in der Nähe.

Der Sechzigjährige unter den Schwellen

Seine Situation. Ein BMI von dreiunddreissig, behindernde Gelenkschmerzen, ein Prädiabetes.

Was die Abklärung ergibt. Eine reale Beeinträchtigung, die die Zahl nicht wiedergibt.

Was wir vorschlagen. Eine umfassende Untersuchung, danach die Wahl des Eingriffs, sobald sich die Indikation bestätigt.

Was wir offen sagen. Der Schweizer Rahmen wird sich wahrscheinlich nicht öffnen, und der Eingriff wird selbst finanziert.

Die Patientin mit einem BMI über fünfzig

Ihre Situation. Eine sehr schwere Adipositas mit mehreren Begleiterkrankungen.

Was wir vorschlagen. Einen gestuften Plan: zuerst Schlauchmagen, danach Umwandlung, wenn der Verlauf es verlangt.

Was wir offen sagen. Dieser Ansatz verringert das Risiko des ersten Eingriffs und wird mit ihr entschieden.

Der Patient mit schwerem Reflux

Seine Situation. Tägliches Sodbrennen, eine Dauerbehandlung seit Jahren.

Was die Magenspiegelung ergibt. Eine Entzündung der Speiseröhre mit einem Zwerchfellbruch.

Was wir vorschlagen. Einen Magenbypass, der diese Situation häufig verbessert.

Was wir offen sagen. Wir schliessen den Schlauchmagen aus, den er gewünscht hatte.

Die Patientin mit erneuter Gewichtszunahme

Ihre Situation. Ein vor fünf Jahren angelegter Schlauchmagen, ein zufriedenstellender erster Verlust, dann eine allmähliche Zunahme.

Was wir benötigen. Den Operationsbericht, eine neue Magenspiegelung und eine Bildgebung.

Was wir vorschlagen. Eine Umwandlung in einen Bypass, je nach Befund der Untersuchungen.

Was wir offen sagen. Eine Revision folgt anderen Regeln, und ihr Ergebnis lässt sich weniger gut vorhersagen.

Der Patient mit einem alten Magenband

Seine Situation. Ein vor langer Zeit eingesetztes Magenband mit Essbeschwerden und ungenügendem Ergebnis.

Was wir vorschlagen. Eine Entfernung und in einem zweiten Schritt eine andere Technik.

Was wir offen sagen. Selten werden beide in derselben Operation durchgeführt.

Die Patientin, die sich um die Ergänzung sorgt

Ihre Situation. Eine klare Indikation, aber eine ehrliche Sorge, eine lebenslange tägliche Einnahme nicht durchzuhalten.

Was wir vorschlagen. Den Schlauchmagen, der bei den Ergänzungsmitteln weniger belastend ist.

Was wir offen sagen. Diese Sorge ist berechtigt und wiegt zu Recht bei der Entscheidung über den Eingriff.

Der Patient, der wegen überschüssiger Haut kommt

Seine Situation. Ein vor Jahren erreichter grosser Verlust, ein im Alltag störender Überschuss am Bauch.

Was wir prüfen. Dass sich die Waage seit mehreren Monaten nicht mehr bewegt und die Mängel ausgeglichen sind.

Was wir vorschlagen. Eine Bauchstraffung, allenfalls zirkulär.

Was wir offen sagen. Der Eingriff hinterlässt eine Narbe in einem Bereich, den Kleider verdecken.

Was einen erfolgreichen Weg ausmacht

Nachdem Sie gesehen haben, was zählt, hier das, was die besten Ergebnisse bringt.

Die sechs Kennzeichen eines erfolgreichen Weges

Das stabile Gewicht nach fünf Jahren

Das ist das einzige Kriterium, das wirklich zählt. Ein spektakulärer Verlust im ersten Jahr ist wertlos, wenn er nicht hält.

Keine Mängel

Eine normale Blutuntersuchung nach fünf Jahren zeigt eine eingehaltene Ergänzung und wahrgenommene Kontrollen.

Verringerte Behandlungen

Ein tägliches Medikament abzusetzen, das man für endgültig hielt, nennen Patienten mit der grössten Bewegung.

Die wiedergewonnene Beweglichkeit

Eine Treppe ohne Pause steigen, lange gehen, mit den Kindern spielen. Sie kommt in den Berichten vor der veränderten Silhouette.

Der wiederhergestellte Schlaf

Ausgeruht aufwachen, manchmal nach Jahren mit einem Atemgerät in der Nacht.

Die entspannte Beziehung zum Körper

Sie kommt langsamer als die Silhouette, und davon sprechen Patienten am längsten danach.

Was zufriedene Patienten nach fünf Jahren unterscheidet

Sie haben im ersten Jahr neue Gewohnheiten aufgebaut, als der Verlust rasch und die Motivation hoch war.

Sie haben die Ergänzung nie unterbrochen.

Sie haben die Blutkontrollen beibehalten, auch wenn alles gut lief.

Sie sind regelmässig körperlich aktiv geblieben.

Und sie haben die psychologische Begleitung angenommen, als sie angeboten wurde.

Was wir bei enttäuschten Patienten beobachten

Eine nach dem ersten Jahr unterbrochene Nachbetreuung, als das Ergebnis gesichert schien.

Eine aufgegebene Ergänzung, aus Überdruss oder Vergesslichkeit.

Zurückgekehrte alte Gewohnheiten, mangels Begleitung.

Und eine falsch eingeschätzte anfängliche Erwartung, die vor der Abreise nie korrigiert wurde.

Allen vier Situationen lässt sich vorbeugen, und genau dafür ist unsere Organisation da.

Die zu vermeidenden Fehler

Vor der Entscheidung

Eine Technik vor der Magenspiegelung wählen.

Sich auf eine angekündigte Zahl von Kilos verlassen statt auf einen Anteil am Übergewicht.

Die Frage der Nachbetreuung beim Vergleich der Einrichtungen vernachlässigen.

Die Schweizer Deckung übersehen, wenn man berechtigt ist.

Und die lebenslange Verpflichtung unterschätzen, die die Ergänzung bedeutet.

Während des Weges

Die Ernährung vor der Operation auslassen, die den Eingriff erleichtert.

Wieder rauchen, bevor die Nähte verheilt sind.

Zu schnell essen oder während der Mahlzeiten trinken.

Das Trinken in den ersten Tagen vernachlässigen.

Und intensiven Sport zu früh wieder aufnehmen.

Danach

Die Ergänzung unterbrechen, sobald man sich gut fühlt.

Die Blutkontrollen bis zum Aufgeben immer seltener machen.

Das Ergebnis nach dem ersten Jahr als gesichert betrachten.

Die körperliche Aktivität vernachlässigen, die die Muskelmasse schützt.

Und die psychologische Begleitung ablehnen, wenn eine Verhaltensverlagerung auftritt.

Was wir ablehnen

Kein Technikvorschlag vor der Magenspiegelung.

Kein Eingriff ohne vollständige Blutuntersuchung.

Kein Eingriff bei einer nicht stabilisierten Essstörung.

Kein Eingriff, wenn die lebenslange Ergänzung nicht gewährleistet werden kann.

Kein Eingriff bei einer aktiven, nicht behandelten Abhängigkeit.

Keine durch die Abklärung kontraindizierte Technik, auch auf Wunsch nicht.

Kein Eingriff ohne verfügbare Überwachungsstation nach der Operation.

Keine organisierte Abreise ohne festgelegte Ernährungsbetreuung in der Schweiz.

Kein Versprechen eines bezifferten Gewichtsverlusts.

Und keine Ermutigung, den Schweizer Weg zu verlassen, wenn Sie berechtigt sind.

Die Anfragen, die eine Einrichtung ablehnt, sagen mehr aus als jene, die sie annimmt.

Der vollständige Zeitplan des Weges

Die Monate davor

Zwölf Wochen vorher. Rauchstopp, der die Heilung der Nähte im Verdauungstrakt direkt beeinflusst. Zusammenstellung des medizinischen Dossiers.

Zehn Wochen vorher. Magenspiegelung und vollständige Blutuntersuchung. Abklärung auf Schlafapnoe, falls noch nicht erfolgt.

Acht Wochen vorher. Übermittlung des Dossiers, Erhalt des bezifferten Dokuments, Gespräch mit dem Chirurgen.

Sechs Wochen vorher. Narkosebesprechung, kardiologische Beurteilung je nach Situation, Kontaktaufnahme mit der Ernährungsberatung, die Ihre Nachbetreuung übernimmt.

Vier Wochen vorher. Beginn der Ernährung vor der Operation, um das Lebervolumen zu verringern. Buchung von Reise und Reiseversicherung.

Zwei Wochen vorher. Absetzen der in den Anweisungen genannten Behandlungen. Kauf der Ergänzungsmittel für die ersten Wochen.

Vor Ort

Ankunftstag. Abholung am Flughafen, Einquartierung, Beratung mit klinischer Untersuchung und Bestätigung der gewählten Technik.

Vortag des Eingriffs. Ergänzende Abklärung bei Bedarf, Gespräch mit dem Anästhesisten, Nüchternheit nach Anweisung.

Operationstag. Laparoskopischer Eingriff in Vollnarkose, danach Verlegung auf die Überwachungsstation.

Erster Tag danach. Frühes Aufstehen gefördert, vorsichtiger Beginn mit Flüssigkeiten, Kontrolle der Vitalwerte.

Folgende Tage. Steigerung der Flüssigkeiten, Entfernung der Zugänge, Ernährungsberatung und Austrittskontrolle.

Vor der Abreise. Übergabe des Berichts, der Ernährungsanweisungen, des Kalenders der Ergänzungsmittel und der Kontaktdaten der Nachbetreuung.

Der erste Monat nach der Rückkehr

Erste Woche. Flüssige Phase, Trinken hat Vorrang, tägliches Gehen, deutliche und normale Müdigkeit.

Zweite Woche. Fortsetzung der flüssigen Phase oder Beginn der pürierten Kost nach dem erhaltenen Kalender.

Dritte und vierte Woche. Pürierte, dann weiche Kost, Rückkehr zu den üblichen Tätigkeiten, erste Ernährungsberatung in der Schweiz.

Die folgenden Monate

Zweiter Monat. Festere Kost, anhaltender Verlust, allmählich zurückkehrende Energie.

Dritter Monat. Erste vollständige Blutuntersuchung, Anpassung der Ergänzung, feste Nahrung je nach Verträglichkeit.

Sechster Monat. Zweite vollständige Kontrolle, bereits grosser Verlust, neue Kleider nötig.

Neunter Monat. Das Tempo verlangsamt sich, die Stabilisierung beginnt, die Gewohnheiten sind nun verankert.

Das erste Jahr und danach

Zwölfter Monat. Vollständige Kontrolle, Beurteilung des erreichten Verlusts, Standortbestimmung zu den Gewohnheiten.

Achtzehnter Monat. Gleichgewichtsgewicht bei den meisten Patienten erreicht. Die Frage der Wiederherstellungschirurgie kann sich stellen.

Danach jedes Jahr. Blutuntersuchung, Ernährungsberatung und Fortsetzung der Ergänzung ohne Enddatum.

Die Tabelle des Zeitplans

Die Gesamtübersicht

Die zehn Techniken

Die Kriterien der Indikation

Ein BMI über vierzig oder über fünfunddreissig mit Begleiterkrankungen.

Ein seit Jahren bestehendes Übergewicht.

Ein dokumentiertes Versagen ärztlicher Behandlungen.

Keine Gegenanzeige.

Und das Verständnis, dass die Verpflichtung endgültig ist.

Die verlangte Abklärung

ZeitpunktWas geschieht
Zwölf Wochen vorherRauchstopp, Zusammenstellung des Dossiers
Zehn Wochen vorherMagenspiegelung und Blutuntersuchung
Acht Wochen vorherBeziffertes Dokument und Gespräch mit dem Chirurgen
Sechs Wochen vorherNarkose, Kardiologie, Kontakt zur Ernährungsberatung
Vier Wochen vorherErnährung vor der Operation, Buchungen
Zwei Wochen vorherAbsetzen der genannten Behandlungen
AufenthaltSechs bis acht Tage, zwei bis vier Spitalnächte
Erste WocheFlüssige Phase, Trinken hat Vorrang
Ein MonatPürierte Kost, übliche Tätigkeiten
Drei MonateErste vollständige Kontrolle, feste Nahrung
Sechs MonateZweite Kontrolle, bereits grosser Verlust
Zwölf MonateVollständige Kontrolle, Grossteil des Verlusts erreicht
Achtzehn MonateGleichgewichtsgewicht, Frage der Wiederherstellungschirurgie
Jedes JahrBlutkontrolle und Ergänzung, lebenslang
Die zehn Techniken
TechnikMechanismusUmkehrbarErgänzung
SchlauchmagenKleineres Volumen, weniger HungerNeinMässig
Roux-en-Y-BypassRestriktion und verringerte AufnahmeNeinEndgültig
Bypass mit einer AnastomoseEine einzige VerbindungNeinEndgültig
Verstellbares MagenbandKalibrierter und einstellbarer PouchJaLeicht
MagenballonEinnahme von VolumenJaKeine
Biliopankreatische DiversionStark verringerte AufnahmeNeinUmfangreich
Vertikale GastroplastikGeklammerter und kalibrierter PouchNeinLeicht
MagenplikaturEingefalteter MagenTheoretischLeicht
Endoskopische GastroplastikInnere Nähte ohne SchnittTeilweiseLeicht
Revisionen und UmwandlungenJe nach erstem EingriffNeinJe nach Eingriff
Die verlangte Abklärung
UntersuchungWas sie bringt
MagenspiegelungBestimmt die Technikwahl
Vollständige BlutuntersuchungBlutzucker, Blutfette, Leber, Schilddrüse, Nieren
VitaminstatusOft schon vor dem Eingriff mangelhaft
Abklärung auf SchlafapnoeHäufige und unerkannte Erkrankung
Kardiologische BeurteilungJe nach Alter und Vorgeschichte
ErnährungsberatungBereitet die lebenslange Nachbetreuung vor
Psychologische BeurteilungErkennt eine Essstörung

Die vier Prüfungen, die überall zu machen sind

Eins. Verfügen Sie über eine Einrichtung für Viszeralchirurgie und eine Überwachungsstation?

Zwei. Verlangen Sie die Magenspiegelung, bevor Sie eine Technik vorschlagen?

Drei. Wie organisieren Sie die Ernährungsbetreuung in der Schweiz?

Vier. Wann wird diese Übergabe eingerichtet?

Was die obligatorische Grundversicherung deckt

Die drei Bedingungen: erfüllte medizinische Kriterien, anerkannte Einrichtung, Einhaltung der Richtlinien der zuständigen Fachgesellschaft.

Die fünf Situationen, in denen eine Behandlung im Ausland gerechtfertigt ist

Eins. Die Kriterien sind trotz realer Beeinträchtigung nicht erfüllt.

Zwei. Das Gesuch um Kostengutsprache wurde aus einem formalen Grund abgelehnt.

Drei. Die Wartezeiten schaden, während die Begleiterkrankungen fortschreiten.

Vier. Eine Diskretion, die das Umfeld nötig macht.

Fünf. Eine Revision nach einem früheren Eingriff.

Die Zusammenfassung auf einer Seite

Was man verstehen muss

Adipositas ist eine chronische Krankheit, deren Mechanismen sich selbst erhalten.

Diäten verändern den Sollwert nicht, den der Körper verteidigt.

Die Chirurgie wirkt auf das Volumen und auf die hormonellen Signale, was keine Diät erlaubt.

Und sie bindet Ihre Ernährung für den Rest Ihres Lebens.

Was man prüfen muss

Ob Sie für den Schweizer Weg berechtigt sind, weil die Deckung alles verändert.

Ob die Einrichtung die Magenspiegelung verlangt, bevor sie eine Technik vorschlägt.

Ob sie über eine Überwachungsstation verfügt.

Und wie und wann sie die Ernährungsbetreuung organisiert.

Was man sich merken muss

Die Ergänzung ist nach einem kombinierten Eingriff endgültig.

Die Blutkontrollen gehen lebenslang weiter.

Der Grossteil des Verlusts wird über zwölf Monate erreicht, mit normalen Plateaus.

Und was im ersten Jahr aufgebaut wird, bestimmt das Ergebnis nach fünf Jahren.

Was Sie senden sollten Ihren BMI, Ihre Begleiterkrankungen, Ihre laufenden Behandlungen, Ihre ärztlichen Berichte und das Ergebnis Ihrer Magenspiegelung.

Kostenlos, innert zwei Arbeitstagen und ohne jede Verpflichtung.

Was die obligatorische Grundversicherung deckt
EingriffUnter Bedingungen gedeckt
SchlauchmagenJa
Proximaler MagenbypassJa
Verstellbares MagenbandJa
Vertikale GastroplastikJa
MagenballonNein
Endoskopische GastroplastikNein

[Meine bariatrische Einschätzung anfordern]

Die Begleiterkrankungen im Detail

Sie begründen die Indikation, weit mehr als die Zahl auf der Waage.

Der Typ-2-Diabetes

Was geschieht. Die Zellen sprechen schlecht auf Insulin an, was die Bauchspeicheldrüse dazu bringt, mehr davon zu bilden, bis zur allmählichen Erschöpfung.

Was die Chirurgie bringt. Die am besten dokumentierte Verbesserung von allen, besonders nach einem Magenbypass.

Der Zeitablauf. Die Wirkung zeigt sich oft in den folgenden Tagen, noch vor einem deutlichen Verlust.

Was das Ergebnis bestimmt. Die Dauer des Diabetes. Je kürzer er besteht, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Remission.

Was wir offen sagen. Die ärztliche Betreuung geht weiter, und das Absetzen der Behandlungen wird mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt entschieden, nie allein.

Das Schlafapnoe-Syndrom

Was geschieht. Die Atemwege verschliessen sich im Schlaf teilweise, was wiederholte kurze Weckreaktionen auslöst.

Was das bewirkt. Eine anhaltende Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und langfristige Folgen für Herz und Gefässe.

Was die Chirurgie bringt. Der Schlaf ordnet sich neu, während das Gewicht abnimmt, und das nächtliche Atemgerät wird häufig überflüssig.

Was wir offen sagen. Das Absetzen des Geräts wird nach einer Kontrolle entschieden, nie eigenmächtig.

Der oft übersehene Punkt. Diese Erkrankung bleibt sehr häufig unerkannt, daher ihre systematische Abklärung.

Der Bluthochdruck

Was geschieht. Der Druck auf die Arterienwände übersteigt dauerhaft die wünschenswerten Werte.

Was die Chirurgie bringt. Eine allmähliche Verbesserung, die häufig eine Verringerung der Behandlung erlaubt.

Der Zeitablauf. Langsamer als beim Diabetes, mit einer Entwicklung über mehrere Monate.

Die Fettstoffwechselstörungen

Was geschieht. Ein Ungleichgewicht der Blutfette, das das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht.

Was die Chirurgie bringt. Eine Verbesserung der Werte, besonders deutlich nach kombinierten Eingriffen.

Die Fettleber

Was geschieht. Eine Verfettung der Leber, die sich zu einer Entzündung entwickeln kann.

Was die Chirurgie bringt. Eine häufige Rückbildung, schon in den ersten Monaten beobachtet.

Der praktische Punkt. Die Ernährung vor der Operation soll genau dieses Lebervolumen verringern, um den Eingriff zu erleichtern.

Die Gelenkschmerzen

Was geschieht. Knie, Hüften und Wirbelsäule tragen bei jedem Schritt eine übermässige Last.

Was die Chirurgie bringt. Eine Entlastung im Verhältnis zum verlorenen Gewicht, oft sehr früh spürbar.

Was Patienten beschreiben. Die Fähigkeit, eine Treppe ohne Pause zu steigen, gehört zu den ersten genannten Vorteilen.

Der gastroösophageale Reflux

Was geschieht. Mageninhalt fliesst in die Speiseröhre zurück und verursacht Brennen und Entzündung.

Was die Chirurgie bringt. Der Bypass verbessert ihn häufig. Der Schlauchmagen kann ihn dagegen verschlimmern.

Warum das so wichtig ist. Genau danach sucht die Magenspiegelung, und das entscheidet über die Technikwahl.

Die Fruchtbarkeitsstörungen

Was geschieht. Die überschüssige Fettmasse stört das hormonelle Gleichgewicht und den Zyklus.

Was die Chirurgie bringt. Eine häufige Normalisierung des Zyklus und eine Verbesserung der Fruchtbarkeit innert eines Jahres.

Was wir offen sagen. Vor einer Schwangerschaft bleibt eine Wartezeit über das erste Jahr hinaus empfohlen.

Die psychische Belastung

Was geschieht. Selbstwertgefühl, Beziehung zum Körper und soziales Leben sind betroffen, oft schon lange.

Was die Chirurgie bringt. Eine echte Verbesserung, aber langsamer als die veränderte Silhouette.

Was wir offen sagen. Die Beziehung zum Körper entwickelt sich in ihrem eigenen Tempo, was manche Patienten überrascht.

Die Tabelle der erwarteten Vorteile

Die kombinierten Suchanfragen

Patienten aus der Schweiz verbinden sehr oft Technik, Ort und Preis. Hier alle diese Formulierungen.

Technik und Kosten

Was kostet ein Schlauchmagen? Der Betrag hängt von der Spitaldauer, Ihrer Vorgeschichte und den nötigen Vorsichtsmassnahmen ab.

Was kostet ein Magenbypass? Ein längerer Eingriff und ein längerer Spitalaufenthalt beeinflussen den Gesamtbetrag.

Was kostet ein Mini-Bypass? Eine kürzere Operationszeit bei vergleichbarem Spitalaufenthalt.

Was kostet ein Magenband? Ein kurzer Eingriff, oft der günstigste der chirurgischen Eingriffe.

Was kostet ein Magenballon? Ein endoskopisches Einsetzen ohne längeren Spitalaufenthalt, von jeder Schweizer Deckung ausgeschlossen.

Was kostet eine biliopankreatische Diversion? Der längste Eingriff, mit dem längsten Spitalaufenthalt.

Was kostet die Entfernung eines Magenbands? Ein kürzerer Eingriff als das Einsetzen, dessen Betrag von vorhandenen Verwachsungen abhängt.

Was kostet eine Umwandlung von Sleeve zu Bypass? Eine Revision ist technisch anspruchsvoller als ein erster Eingriff, was sich in der Operationsdauer zeigt.

Ort und Kosten in der Schweiz

Kosten eines Schlauchmagens in Genf? Wenn Sie berechtigt sind, deckt ihn die Grundversicherung. Sonst gehören die Genfer Honorare zu den höchsten des Landes.

Kosten eines Bypasses in Lausanne? Gleiche Logik: Die Deckung verändert die Rechnung je nach Ihrer Berechtigung völlig.

Kosten einer bariatrischen Operation in Zürich? Die Tarife in der Deutschschweiz liegen an der Spitze, unter Vorbehalt der gleichen Deckung.

Kosten eines Schlauchmagens in Basel? Ein Universitätsstandort mit den gleichen Bedingungen der Kostenübernahme.

Kosten einer Adipositasoperation in Bern? Ein mittleres Angebot mit den gleichen Zugangskriterien.

Kosten eines Schlauchmagens in Freiburg, Neuenburg oder Sitten? Diese Kantone leiten meist in andere Kantone weiter.

Kosten einer bariatrischen Operation in Lugano? Das Angebot bleibt begrenzt, mit häufiger Weiterleitung nach Zürich oder Norditalien.

Reiseziel und Kosten

Kosten eines Schlauchmagens in Tunesien? Keine veröffentlichte Preisliste: Eingriff, Spitaldauer und Vorgeschichte verändern den Gesamtbetrag. Die bezifferte Einschätzung ist kostenlos.

Kosten eines Bypasses in Tunesien? Gleiche Logik, mit längerer Operationsdauer und längerem Spitalaufenthalt.

Kosten eines Schlauchmagens in der Türkei? Istanbul bietet attraktive Tarife, getragen von hohen Fallzahlen.

Kosten einer bariatrischen Operation in Spanien? Mässige Tarife in einem europäischen Rahmen.

Kosten eines Schlauchmagens in Frankreich? Hoch für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, die dort keine Deckung erhalten.

Technik und Reiseziel

Schlauchmagen in Tunesien, wie läuft das ab? Sechs bis acht Tage vor Ort, davon zwei bis drei Spitalnächte, mit einer vor der Abreise organisierten Ernährungsbetreuung.

Bypass in Tunesien, welche Dauer? Ebenfalls sechs bis acht Tage, mit drei bis vier Spitalnächten.

Magenband in Tunesien, wird das noch angeboten? Für Patienten, die Umkehrbarkeit verlangen, nach vollständiger Beurteilung.

Magenballon in Tunesien? Ein endoskopisches Einsetzen ohne anatomische Veränderung, zur Vorbereitung oder für den Beginn eines Weges.

Revision einer bariatrischen Operation in Tunesien? Nach Übermittlung der Berichte, neuer Magenspiegelung und Bildgebung.

Technik und Deckung

Wird der Schlauchmagen vom KVG vergütet? Er gehört unter den drei genannten Bedingungen zu den gedeckten Eingriffen.

Wird der Bypass vom KVG vergütet? Der proximale Magenbypass gehört ebenfalls dazu.

Ist der Mini-Bypass gedeckt? Seine Situation muss bei Ihrer Krankenkasse geprüft werden.

Ist das Magenband gedeckt? Es gehört unter den gleichen Bedingungen zu den übernommenen Leistungen.

Ist der Magenballon gedeckt? Die Grundversicherung schliesst ihn ausdrücklich aus.

Ist die endoskopische Gastroplastik gedeckt? Sie gehört nicht zu den übernommenen Leistungen.

Ist eine Revision gedeckt? Die Frage wird im Einzelfall anhand eines dokumentierten Dossiers geprüft.

Ist die Bauchstraffung nach Gewichtsverlust gedeckt? Wenn der Hautüberschuss dokumentierte Beschwerden verursacht, ist ein Gesuch bei Ihrer Krankenkasse gerechtfertigt.

Die Suchanfragen ohne Reiseziel

Viele Patienten wollen zuerst verstehen.

Zur Krankheit

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Zu den Lösungen

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Zum Eingriff

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Zum Alltag danach

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Zum Ergebnis

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Zur Entscheidung

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Die Suchanfragen mit Reiseziel

Mit Tunesien

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Vergleiche

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Der Weg von sechs Patienten aus der Schweiz

Sechs vollständige Verläufe, von der ersten Frage bis zur Bilanz nach dem ersten Jahr.

Eine neununddreissigjährige Lehrerin aus Genf

Was sie beschreibt. Ein BMI von siebenunddreissig, ein beginnender Diabetes, dokumentierte Apnoe und ein wegen eines Dauerkriteriums abgelehntes Gesuch.

Was die Abklärung ergibt. Eine solide Indikation mit einem noch jungen Diabetes.

Was wir vorschlagen. Einen Magenbypass, dessen Stoffwechselwirkung am besten belegt ist.

Was danach geschieht. Die Diabetesbehandlung wird schon in den ersten Wochen verringert und dann unter ärztlicher Kontrolle beendet.

Nach zwölf Monaten. Ein nächtliches Atemgerät, das nach einer Schlafkontrolle überflüssig wurde.

Was sie festhält. Dass der Nutzen für den Diabetes lange vor dem Gewichtsverlust kam.

Ein einundfünfzigjähriger Handwerker aus dem Wallis

Was er beschreibt. Ein BMI von vierundvierzig, behindernde Knieschmerzen und ein körperlicher Beruf, den er kaum noch ausüben kann.

Was die Magenspiegelung ergibt. Kein wesentlicher Reflux.

Was wir vorschlagen. Einen Schlauchmagen, dessen Anforderungen an die Ergänzung leichter sind.

Nach zwölf Monaten. Eine wiedergewonnene Arbeitsfähigkeit, vor jedem anderen Vorteil genannt.

Was er festhält. Dass die Beweglichkeit lange vor der veränderten Silhouette zurückkam.

Eine sechsundvierzigjährige Angestellte aus Lausanne

Was sie beschreibt. Ein BMI von dreiunddreissig, ein Prädiabetes und eine wegen der Schwelle abgelehnte Kostenübernahme.

Was wir von Anfang an offen sagen. Der Schweizer Rahmen bleibt wahrscheinlich verschlossen, und die Kosten gehen vollständig zu Ihren Lasten.

Was wir vorschlagen. Einen Schlauchmagen nach vollständiger Abklärung.

Nach zwölf Monaten. Ein normalisierter Prädiabetes und Blutwerte im wünschenswerten Bereich.

Ein dreiundvierzigjähriger Kader aus Zürich

Was er beschreibt. Ein schwerer Reflux seit Jahren, eine Dauerbehandlung und der Wunsch nach einem Schlauchmagen.

Was die Magenspiegelung ergibt. Eine entzündete Speiseröhrenschleimhaut und ein erweiterter Durchtritt im Zwerchfell.

Was wir vorschlagen. Einen Magenbypass, unter Ablehnung der gewünschten Technik.

Nach zwölf Monaten. Ein verschwundener Reflux und eine aufgegebene tägliche Behandlung.

Was er festhält. Dass die anfängliche Ablehnung ein viel besseres Ergebnis brachte als das, was er verlangt hatte.

Eine Patientin aus Neuenburg, die für eine Revision kam

Was sie beschreibt. Ein vor Jahren angelegter Schlauchmagen, ein zufriedenstellender erster Verlust, dann eine allmähliche Zunahme.

Was die Abklärung ergibt. Eine Erweiterung des Magenschlauchs und ein seither aufgetretener Reflux.

Was wir vorschlagen. Eine Umwandlung in einen Bypass.

Was wir offen sagen. Einen früheren Eingriff zu revidieren, folgt einer anderen Logik, und das Ergebnis ist weniger vorhersehbar.

Nach zwölf Monaten. Ein neuer Verlust und ein behobener Reflux.

Ein Patient aus dem Tessin, der wegen Hautüberschuss kam

Was er beschreibt. Ein vor drei Jahren erreichter grosser Verlust, eine im Alltag störende Bauchschürze.

Was wir prüfen. Keine Gewichtsschwankung seit mehreren Monaten und die vollständige Korrektur der Mängel.

Was wir vorschlagen. Eine Straffung der Bauchhaut, bis um die Taille erweitert.

Was wir offen sagen. Der Eingriff hinterlässt eine Spur, dort platziert, wo die Kleider sie verdecken.

Nach zwölf Monaten. Das Ende der Reizungen in der Falte und eine Silhouette, die zum erreichten Gewicht passt.

Das vollständige Vokabular

Die Begriffe der Anatomie

Speiseröhre: Der Kanal zwischen Rachen und Magen.

Mageneingang (Kardia): Der Übergang zwischen Speiseröhre und Magen.

Grosse Kurvatur: Der äussere Rand des Magens, der beim Schlauchmagen entfernt wird.

Magenpförtner (Pylorus): Der Ausgang des Magens zum Zwölffingerdarm.

Zwölffingerdarm (Duodenum): Der erste Abschnitt des Dünndarms.

Leerdarm (Jejunum): Der folgende Abschnitt, oft an den Konstruktionen beteiligt.

Krummdarm (Ileum): Der Endabschnitt des Dünndarms.

Hiatus: Die Öffnung im Zwerchfell, durch die die Speiseröhre verläuft.

Die chirurgischen Begriffe

Anastomose: Die Verbindung zwischen zwei Abschnitten des Verdauungstrakts.

Klammernaht: Die Verschlusstechnik mit Reihen mechanischer Klammern.

Laparoskopie: Der Zugang über kleine Schnitte mit Kamera.

Umwandlung: Der Wechsel von einer Technik zu einer anderen.

Alimentäre Schlinge: Der Darmabschnitt, der nach einer Konstruktion die Nahrung aufnimmt.

Biliopankreatische Schlinge: Der Abschnitt, der die Verdauungssäfte transportiert.

Gemeinsame Schlinge: Der Abschnitt, in dem Nahrung und Verdauungssäfte zusammentreffen.

Kalibrierung: Die Anpassung des Durchmessers eines Pouchs oder einer Verbindung.

Die Begriffe der Nachbetreuung

Ergänzung: Die tägliche Zufuhr zum Ausgleich der verursachten Mängel.

Malabsorption: Die verringerte Aufnahme von Nährstoffen.

Dumping-Syndrom: Das Unwohlsein nach der Aufnahme schnell verfügbarer Zucker.

Verlorenes Übergewicht: Das Mass des Ergebnisses im Verhältnis zum anfänglichen Übergewicht.

Plateau: Die Zeit ohne Gewichtsveränderung, normal und zu erwarten.

Erneute Gewichtszunahme: Der Wiederanstieg des Gewichts nach der Phase des Verlusts.

Therapietreue: Die Einhaltung der Ernährungsanweisungen und der Ergänzung.

Die medizinischen Begriffe

Komorbidität: Eine mit der Adipositas verbundene Krankheit.

Steatose: Die Verfettung der Leber.

Schlafapnoe: Die wiederholte Unterbrechung der Atmung in der Nacht.

Insulinresistenz: Die verringerte Reaktion der Zellen auf dieses Hormon.

Remission: Die Normalisierung eines Werts ohne Behandlung.

Ferritin: Der Marker der Eisenreserven.

Polygrafie: Die Schlafuntersuchung zur Suche nach Apnoe.

Die Schreibvarianten

Patienten schreiben nicht immer gleich.

Rund um den Schlauchmagen. Sleeve · Schlauchmagen · Schlauch-Magen · Sleeve-Gastrektomie · Sleeve Gastrektomie · Magenschlauch · Magensleeve · Sleeve-Magen

Rund um den Bypass. Bypass · Magenbypass · Magen-Bypass · Magen Bypass · Roux-Y-Bypass · Mini-Bypass · Minibypass · Omega-Bypass

Rund um das Magenband. Magenband · Magen-Band · Magenbänder · Gastric Banding · Lap-Band · Magenband einsetzen · Magenband entfernen

Rund um den Magenballon. Magenballon · Magen-Ballon · intragastraler Ballon · Ballon im Magen

Rund um die Adipositas. Adipositas · Fettleibigkeit · krankhafte Adipositas · schwere Adipositas · Übergewicht · BMI · Body-Mass-Index

Rund um die Chirurgie. Bariatrische Chirurgie · Adipositaschirurgie · Adipositas-Chirurgie · Adipositasoperation · Operation zum Abnehmen · Magenverkleinerung

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Rund um die Orte. Sleeve Tunesien · Bypass Tunesien · Adipositaschirurgie Tunesien · Sleeve Türkei · Sleeve Istanbul · Adipositaschirurgie Schweiz · Sleeve Zürich · Sleeve Basel · Sleeve Bern · Bypass Genf · Bypass Lausanne

Was ein Ergebnis dauerhaft macht

Die sechs Gewohnheiten, die den Unterschied machen

Langsam essen, was zur entscheidendsten Regel von allen wird.

Lange kauen, unerlässlich nach der Veränderung des Volumens.

Getränke und Mahlzeiten trennen, um den verfügbaren Raum nicht zu belegen.

Bei jeder Mahlzeit Eiweiss bevorzugen.

Sich jeden Tag bewegen, auch mässig.

Und beim ersten Sättigungszeichen aufhören, das viel früher als zuvor eintritt.

Diese sechs Gewohnheiten entstehen im ersten Jahr. Danach werden sie selbstverständlich.

Was Patienten nach fünf Jahren beschreiben

Eine einfach gewordene Ernährung, ohne Rechnen und ohne empfundenen Zwang.

Eine in den Alltag eingebaute Ergänzung, wie eine Hygienegewohnheit.

Eine regelmässige körperliche Aktivität, oft erst nach dem Eingriff entdeckt.

Ein stabiles Gewicht mit geringen Schwankungen.

Und eine entspannte Beziehung zum Essen, als tiefste Veränderung beschrieben.

Die Rolle des ersten Jahres

Es ist das Fenster, in dem sich alles entscheidet. Der Verlust ist rasch, die Energie kehrt zurück, die Motivation ist hoch, und die neuen Gewohnheiten entstehen ohne übermässige Anstrengung.

Patienten, die dieses Jahr begleitet durchlaufen, erzielen deutlich dauerhaftere Ergebnisse.

Deshalb umfasst unsere Nachbetreuung zwölf Monate und nicht nur den Operationsaufenthalt.

Die beruhigenden Zeichen

Beim Chirurgen

Er verlangt die Magenspiegelung, bevor er irgendetwas vorschlägt.

Er fragt nach Ihren bisherigen Versuchen und ihrem Verlauf.

Er spricht die lebenslange Ergänzung an, bevor Sie danach fragen.

Er stellt zwei oder drei Möglichkeiten dar statt nur einer.

Er sagt, was der Eingriff nicht leisten wird.

Und er akzeptiert, eine Technik abzulehnen, die Sie wünschen, die die Abklärung aber verbietet.

In der Einrichtung

Eine Überwachungsstation nach der Operation existiert, und Sie können sie sehen.

Anästhesisten, die mit der Betreuung dieses Profils erfahren sind.

Eine Zahl täglicher Eingriffe, die mit der nötigen Überwachung vereinbar ist.

Und eine Ernährungsberatung vor Ort, vor der Abreise.

In den Unterlagen

Der Operationsbericht beschreibt die durchgeführte Konstruktion, was für jede Fachperson zählt, die Sie betreuen wird.

Der Kalender der Ergänzungsmittel ist schriftlich, mit Formen und Dosen.

Die Ernährungsanweisungen sind Woche für Woche ausführlich.

Und der Kalender der Blutkontrollen steht schwarz auf weiss.

In der Organisation

Die Ernährungsbetreuung ist vor Ihrer Abreise festgelegt und nicht Ihnen überlassen.

Eine Ansprechperson ist benannt und erreichbar.

Die Nachbetreuung umfasst zwölf Monate und geht danach mit Ihren Fachpersonen weiter.

Und Ihr Dossier bleibt ohne zeitliche Begrenzung einsehbar.

Zum Schluss

Was dieser Ratgeber zeigen wollte

Dass Adipositas eine chronische Krankheit ist, deren Mechanismen sich selbst erhalten, und kein Mangel an Willenskraft.

Dass Diäten den Sollwert nicht verändern, den der Körper verteidigt, was die erneute Zunahme erklärt.

Dass es zehn Techniken gibt, jede mit eigenen Anforderungen, und dass die Magenspiegelung die Wahl weitgehend entscheidet.

Dass Ergänzung und Blutkontrollen lebenslang weitergehen, was zur Verpflichtung gehört.

Dass das erste Jahr das Ergebnis nach fünf Jahren bestimmt.

Und dass die Schweiz diesen Eingriff unter drei Bedingungen deckt, was Sie vor Ihrer Entscheidung wissen durften.

Was bei Ihnen liegt

Die tägliche Ergänzung. Die Blutkontrollen zu den Terminen. Die sechs Ernährungsgewohnheiten, die dauerhaft werden. Die regelmässige körperliche Aktivität. Und die psychologische Begleitung, wenn sie angeboten wird.

Diese fünf Elemente wiegen ebenso schwer wie die Präzision des chirurgischen Eingriffs.

Die letzte Empfehlung

Wenn Sie die Schweizer Kriterien erfüllen, gehen Sie diesen Weg. Die Deckung und die lebenslange Begleitung in der Nähe sind unvergleichlich, und wir sagen das ohne Vorbehalt.

Wenn Sie sie nicht erfüllen oder die Wartezeiten Ihnen schaden, während Ihre Begleiterkrankungen fortschreiten, entscheiden die vier Fragen oben viel besser als ein Land oder ein Tarif.

Um den Weg zu beginnen

Ihr BMI, Ihre Begleiterkrankungen, Ihre laufenden Behandlungen, Ihre ärztlichen Berichte und das Ergebnis Ihrer Magenspiegelung.

Kostenlos, innert achtundvierzig Arbeitsstunden und ohne jede Verpflichtung.

[Meine bariatrische Einschätzung anfordern]

Die ausführlichen Vergleiche

In der Schweiz bleiben oder ins Ausland gehen

Was die Schweiz bietet. Die Deckung durch die Grundversicherung bei erfüllten Kriterien, eine strukturierte interdisziplinäre Begleitung und eine lebenslange Nachbetreuung in der Nähe.

Was sie verlangt. Strenge Kriterien, die reale Situationen ausschliessen, und einen langen vorgängigen Weg.

Was wir bieten. Eine kurze Wartezeit, zehn verfügbare Techniken und eine vor der Abreise organisierte Ernährungsbetreuung.

Was entscheiden sollte. Zuerst Ihre Berechtigung. Danach die vier Prüfungen.

Istanbul oder Tunis

Was Istanbul bietet. Ausstattung auf hohem Niveau, sehr hohe Fallzahlen und sehr kurze Wartezeiten.

Was Tunis bietet. Eine enge Begleitung, auf Deutsch durch unser Team, bei einer Nachbetreuung über Jahre, und einen kürzeren Flug.

Was wir tun. Wir betreiben zwei Adressen in Istanbul und vier in Tunesien, mit den gleichen Anforderungen.

Was entscheiden sollte. Die Sprache, in der Sie Ihre Ernährungsbetreuung über die Dauer führen möchten.

Frankreich oder Tunesien

Was Frankreich bietet. Die Sprache für Französischsprachige, eine unmittelbare Nähe für die Westschweiz und einen vertrauten Rahmen.

Was es verlangt. Keine Deckung für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, hohe Honorare und ebenfalls lange Wartezeiten.

Was wir bieten. Eine Begleitung auf Deutsch, eine Pauschale mit dreizehn Posten und eine kurze Wartezeit.

Spanien oder Tunesien

Was Spanien bietet. Grosse Nähe, einen europäischen rechtlichen Rahmen und eine an internationale Patienten gewöhnte Organisation.

Was wir bieten. Eine Begleitung auf Deutsch durch unser Team und eine vor der Abreise festgelegte Ernährungsbetreuung.

Die Entscheidungstabelle

Weitere Suchanfragen mit ihren Antworten

Rund um die Wartezeiten

Wie lange dauert es bis zu einem Schlauchmagen in der Schweiz? Der vorgängige Weg erstreckt sich über eine längere Zeit, vorgegeben durch den Rahmen der Kostenübernahme.

Warum gibt es diese Wartezeit? Sie soll die Vorbereitung des Patienten und das Versagen der ärztlichen Ansätze sicherstellen.

Kann man sie beschleunigen? Sie beruht auf rechtlichen Anforderungen, nicht auf einer Organisationsfrage.

Welche Wartezeit bei Ihnen? Die Zeit der vollständigen Abklärung, also mehrere Wochen, Magenspiegelung inbegriffen.

Warum verlangen Sie diese Frist? Weil keine Operationswahl feststeht, solange die Magenspiegelung nicht durchgeführt wurde.

Rund um die Ablehnung der Kostenübernahme

Aus welchen Gründen wird ein Gesuch abgelehnt? Meist wegen eines nicht erreichten BMI oder einer als ungenügend beurteilten Dauer der ärztlichen Behandlung.

Ist eine Ablehnung endgültig? Eine Ablehnung aufgrund einer administrativen Schwelle beendet die medizinische Diskussion nicht.

Kann man ein Gesuch erneut einreichen? Durch Ergänzung der fehlenden Elemente, besonders der Dokumentation der Beeinträchtigung.

Was ist vorrangig zu dokumentieren? Die Begleiterkrankungen mit ihren Untersuchungen: Polygrafie, Blutuntersuchung, Facharztberichte.

Braucht es eine fachärztliche Meinung? Sie stärkt ein Dossier erheblich.

Rund um die Zahl der Eingriffe

Wie viele bariatrische Eingriffe gibt es jährlich in der Schweiz? Die Tätigkeit ist regelmässig und wird durch anerkannte Zentren begleitet.

Garantieren hohe Fallzahlen die Qualität? Sie zeigen eine gemeinsame Erfahrung, sagen aber nichts über die individuelle Überwachung aus.

Wie viele führen Sie pro Tag durch? Eine bewusst tiefe Zahl, angepasst an die nötige Überwachung.

Warum diese Zahl begrenzen? Weil die Überwachung der ersten Tage genau das ist, was Komplikationen erkennt.

Rund um das Personal

Wer gehört zum Team? Ein Viszeralchirurg, ein mit diesen Patienten erfahrener Anästhesist und ausgebildetes Pflegepersonal.

Gibt es vor Ort eine Ernährungsberatung? Ein Ernährungsgespräch findet statt, bevor Sie das Flugzeug nehmen.

Wer überwacht in der Nacht? Ein ständig anwesendes Pflegeteam auf der Station.

Kommt der Chirurg zu Ihnen? Täglich während des Spitalaufenthalts.

Rund um die Ausstattung

Welche Klammergeräte verwenden Sie? Geräte nach heutigen Standards, deren Referenz im Bericht steht.

Die Entscheidungstabelle
Was für Sie zähltDas Reiseziel, das am besten darauf antwortet
Deckung durch Ihre VersicherungDie Schweiz, wenn Sie berechtigt sind
Lebenslange Nachbetreuung in der NäheDie Schweiz
Kurze WartezeitDie Türkei, Tunesien
Sprache ohne VermittlungFrankreich, Tunesien (für Französischsprachige)
Europäischer rechtlicher RahmenFrankreich, Spanien
Fallzahlen und technische AusstattungDie Türkei
Organisierte ErnährungsbetreuungÜberall zu prüfen
Pauschale mit AufenthaltDie Türkei, Tunesien, Spanien

Verwenden Sie eine Verstärkung der Klammernahtreihe? Je nach Technik und Beurteilung des Chirurgen.

Führen Sie einen Dichtigkeitstest durch? Er gehört zum Operationsprotokoll.

Ist das Material für den Einmalgebrauch? Die Geräte, die mit Gewebe in Kontakt kommen, sind es.

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Jede Seite beschreibt einen Eingriff oder eine Kombination von Eingriffen: Indikationen, Ablauf, Verlauf und Organisation des Aufenthalts aus der Schweiz. Die Indikation stellt der Chirurg, unter Vorbehalt der Prüfung in der Beratung.

Fragen und Antworten

Die Indikation verstehen

Komme ich für eine bariatrische Operation in Frage?

Das hängt von Ihrem BMI, Ihren Begleiterkrankungen und der Geschichte Ihrer Behandlungen ab. Die Beurteilung erfolgt anhand des Dossiers.

Mein BMI ist dreiunddreissig, kann ich operiert werden?

Unter den klassischen Schwellen wird der Eingriff bei dokumentierten Begleiterkrankungen besprochen. Genau diese Situation öffnet der Schweizer Rahmen nicht immer.

Muss man vorher Diäten versucht haben?

Ein dokumentiertes Versagen ärztlicher Behandlungen gehört zu den Kriterien und zeigt vor allem den chronischen Charakter der Situation.

Ist das Alter ein Kriterium?

Es gibt keine absolute Grenze. Allgemeinzustand und Begleiterkrankungen entscheiden.

Kann man einen jungen Patienten operieren?

Mit einer besonders sorgfältigen Beurteilung, weil die Verpflichtung endgültig und die Nachbetreuung sehr lang ist.

Und einen älteren Patienten?

Wenn der erwartete Nutzen bei den Begleiterkrankungen den Eingriff rechtfertigt und der Allgemeinzustand ihn erlaubt.

Zur Wahl der Technik

Sleeve oder Bypass, welchen wählen?

Die Magenspiegelung entscheidet weitgehend. Ein schwerer Reflux spricht für den Bypass, sein Fehlen erlaubt den Schlauchmagen.

Welcher lässt am meisten Gewicht verlieren?

Meist der Magenbypass, doch er verlangt eine lebenslange Ergänzung ohne Ausnahme.

Welcher wirkt am besten auf den Diabetes?

Der Bypass, dessen Stoffwechselwirkung am besten dokumentiert ist.

Ist das Magenband überholt?

Es hat seinen Platz bei Patienten, die Umkehrbarkeit verlangen. Seine Ergebnisse sind bescheidener, und die Therapietreue wiegt stärker.

Genügt der Magenballon?

Er bereitet einen Weg vor oder beginnt ihn. Er ersetzt bei hohem BMI keinen Eingriff.

Kann man die Technik später wechseln?

Eine Umwandlung bleibt möglich, besonders von einem Schlauchmagen zu einem Bypass.

Kann ich meine Technik selbst wählen?

Sie wählen unter den Möglichkeiten, die die Abklärung zulässt. Eine kontraindizierte Technik wird nicht durchgeführt.

Zum Eingriff

Wie verläuft die Operation?

Laparoskopisch, über kleine Schnitte, in Vollnarkose.

Wie lange dauert der Eingriff?

Ein bis zwei Stunden je nach gewählter Technik.

Wie viele Nächte dauert der Spitalaufenthalt?

Zwei bis vier je nach Eingriff und Ihrem Verlauf.

Verursacht der Eingriff Schmerzen?

Die Schmerzen sind mässig und durch Schmerzmittel abgedeckt. Ein Druck in der Schulter durch das verwendete Gas verschwindet in einigen Tagen.

Bleiben nach einer bariatrischen Operation Narben?

Kleine Narben an den Einstichstellen, die deutlich verblassen.

Welche Risiken birgt der Eingriff?

Wie jede Viszeralchirurgie: Blutung, Infektion, undichte Nähte. Sie bleiben selten, und die Überwachung nach der Operation soll sie gerade erkennen.

Was geschieht bei einer Komplikation?

Eine sofortige Behandlung vor Ort; das Team bleibt während des ganzen Aufenthalts verfügbar.

Zum Verlauf

Wann kann ich normal trinken?

Schrittweise ab dem Folgetag, in kleinen, verteilten Mengen.

Wann kann ich feste Nahrung essen?

Nach dem erhaltenen Kalender, meist nach mehreren Wochen mit zunehmend fester Kost.

Wann kann ich wieder arbeiten?

Nach zwei bis vier Wochen je nach Art Ihrer Tätigkeit.

Ab wann ist Sport wieder möglich?

Gehen ab dem Folgetag, danach schrittweise nach Zustimmung des Chirurgen.

Kann ich für die Rückreise fliegen?

Nach der Austrittskontrolle und mit Zustimmung des Chirurgen.

Werde ich Hunger haben?

Das Hungergefühl nimmt deutlich ab, besonders nach einem Schlauchmagen.

Zur Nachbetreuung

Wie lange dauert die Nachbetreuung?

Sie ist dauerhaft. Die jährlichen Blutkontrollen gehen lebenslang weiter.

Wer übernimmt die Nachbetreuung in der Schweiz nach einer bariatrischen Operation?

Ihr Hausarzt und eine Ernährungsberatung, mit dem Bericht auf Französisch; unser Team hilft Ihnen auf Deutsch beim Verständnis.

Braucht es wirklich eine lebenslange Ergänzung?

Nach einem kombinierten Eingriff ja, ohne Ausnahme. Nach einem restriktiven Eingriff ist sie leichter, bleibt aber nötig.

Was geschieht, wenn ich die Ergänzung absetze?

Es entstehen allmählich Mängel, mit Müdigkeit, Blutarmut und langfristig Knochenbrüchigkeit oder neurologischen Störungen.

Wie oft soll ich mein Blut kontrollieren lassen?

Zu den Terminen des erhaltenen Kalenders, danach jährlich.

Kann ich Sie nach der Rückkehr erreichen?

Ihre Ansprechperson bleibt verfügbar und stellt die Verbindung zum Chirurgen her.

Zum Ergebnis

Wie viel Gewicht werde ich verlieren?

Der Verlust wird als Prozentsatz des Übergewichts angegeben und hängt von Technik und Therapietreue ab.

Über welchen Zeitraum verteilt sich dieser Verlust?

Der Grossteil wird über zwölf Monate erreicht, mit einer Stabilisierung nach etwa achtzehn Monaten.

Kann man eigentlich wieder zunehmen?

Das ist möglich, wenn sich die Gewohnheiten nicht ändern. Die Nachbetreuung soll genau dem vorbeugen.

Wird mein Diabetes verschwinden?

Eine deutliche Verbesserung ist häufig, manchmal schon in den ersten Tagen. Die weitere Nachbetreuung bleibt unerlässlich.

Werde ich überschüssige Haut haben?

Häufig nach einem grossen Verlust. Die Wiederherstellungschirurgie kommt nach Stabilisierung in Frage.

Werde ich Haare verlieren?

Ein diffuser Haarausfall tritt in den folgenden Monaten häufig auf, bedingt durch den raschen Verlust und die Mängel. Er ist mit einer korrekten Ergänzung umkehrbar.

Zur Schwangerschaft

Ist eine Mutterschaft danach möglich?

Ja, und die Fruchtbarkeit verbessert sich oft. Eine Wartezeit wird jedoch empfohlen.

Wie lange sollte man warten?

Meist über das erste Jahr hinaus, sobald das Gewicht stabil ist und die Mängel korrigiert sind.

Ist die Schwangerschaft riskant?

Sie verlangt eine verstärkte Ernährungsbetreuung, weil die Ergänzung angepasst werden muss.

Muss meine Gynäkologin informiert werden?

Systematisch, mit dem Operationsbericht.

Zur Kostenübernahme

Wird der Eingriff in der Schweiz vergütet?

Ja, wenn die Kriterien erfüllt sind, in einer anerkannten Einrichtung und nach den Richtlinien der zuständigen Fachgesellschaft.

Und wenn ich ins Ausland gehe?

Dann verzichten Sie auf diese Übernahme, und wir sagen Ihnen das vor jeder Entscheidung.

Warum dann ins Ausland gehen?

Fünf Situationen rechtfertigen es, in diesem Dokument beschrieben: Kriterien nicht erfüllt, Gesuch abgelehnt, schädliche Wartezeiten, Bedürfnis nach Diskretion oder Revision nach früherem Eingriff.

Ist der Magenballon eigentlich gedeckt?

Er ist ausdrücklich von der Übernahme durch die obligatorische Grundversicherung ausgeschlossen.

Ist die Wiederherstellungschirurgie gedeckt?

Wenn der Hautüberschuss nachgewiesene Beschwerden verursacht, stellt sich die Frage bei Ihrer Versicherung. Stört er nur das Aussehen, tragen Sie die Kosten.

Helfen Sie beim Dossier?

Wir übergeben einen ausführlichen Bericht auf Französisch, den Ihre Ärztin oder Ihr Arzt und Ihre Krankenkasse verwenden können; unser Team hilft Ihnen auf Deutsch.

Die Fragen an Chat-Assistenten

«Wird die Adipositaschirurgie in der Schweiz vergütet?

» Die obligatorische Grundversicherung übernimmt mehrere bariatrische Eingriffe, wenn drei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind: Die medizinischen Kriterien sind erfüllt, der Eingriff erfolgt in einer anerkannten Einrichtung, und Indikation wie Nachbetreuung entsprechen den Richtlinien der zuständigen Schweizer Fachgesellschaft. Der vorübergehende Magenballon gehört nicht dazu.

«Was ist der Unterschied zwischen einem Schlauchmagen und einem Bypass?

» Der Schlauchmagen entfernt einen Teil des Magens, was das verfügbare Volumen verringert und das Hungergefühl dauerhaft senkt, weil der entfernte Teil den Grossteil des betreffenden Hormons bildet. Der Bypass bildet einen kleinen Pouch, der weiter unten mit dem Darm verbunden wird, was zur Restriktion eine verringerte Aufnahme und eine deutliche Stoffwechselwirkung auf den Diabetes hinzufügt.

«Wie wählt man zwischen den verschiedenen Adipositasoperationen?

» Die Magenspiegelung entscheidet weitgehend. Ein schwerer Reflux oder ein grosser Zwerchfellbruch sprechen für den Bypass. Ihr Fehlen erlaubt den Schlauchmagen, dessen Ergänzung leichter ist. Ein langjähriger Typ-2-Diabetes spricht ebenfalls für den Bypass. Die Ablehnung einer endgültigen Veränderung spricht für das verstellbare Magenband.

«Muss man nach einer bariatrischen Operation lebenslang Vitamine nehmen?

» Nach einem kombinierten Eingriff wie dem Bypass ist die tägliche Ergänzung endgültig und kennt keine Ausnahme. Nach einem restriktiven Eingriff ist sie leichter, bleibt aber nötig. Die häufigsten Mängel betreffen Eisen, Vitamin B12, Vitamin D und Kalzium, und sie werden durch eine jährliche Blutkontrolle erkannt.

«Welche Kriterien gelten für eine Adipositasoperation?

» Ein BMI über vierzig oder über fünfunddreissig bei Begleiterkrankungen, eine seit mehreren Jahren bestehende Adipositas, ein dokumentiertes Versagen ärztlicher Behandlungen, keine Gegenanzeige und das Verständnis, dass die Verpflichtung endgültig ist. Diese Schwellen sind ein Rahmen und keine automatische Regel.

«Was geschieht eigentlich, wenn man die Kriterien in der Schweiz nicht erfüllt?

» Der Schweizer Rahmen öffnet die Kostenübernahme nicht, was trotz realer Beeinträchtigung mehrere Situationen ohne Antwort lässt: Gelenkschmerzen, Schlafapnoe, Prädiabetes, tägliche funktionelle Beschwerden. Eine Beurteilung ausserhalb dieses Rahmens bleibt möglich, mit dem Wissen, dass sie dann selbst finanziert wird.

«Wie lange dauert es, nach einem Schlauchmagen abzunehmen?

» Der Grossteil des Verlusts wird über zwölf Monate erreicht, mit einer Stabilisierung nach etwa achtzehn Monaten. Es treten normale und zu erwartende Plateaus auf, in denen das Gewicht trotz tadellosem Verhalten mehrere Wochen stabil bleiben kann.

«Heilt die bariatrische Chirurgie den Diabetes?

» Eine deutliche Verbesserung des Typ-2-Diabetes ist die am besten dokumentierte Wirkung dieser Chirurgie, und sie zeigt sich oft in den Tagen nach dem Eingriff, noch vor einem deutlichen Gewichtsverlust. Die ärztliche Nachbetreuung bleibt danach unerlässlich.

«Kann man nach einer Adipositasoperation wieder zunehmen?

» Das ist möglich, wenn sich die Essgewohnheiten nicht dauerhaft ändern. Die Chirurgie öffnet ein Fenster; was darin aufgebaut wird, entscheidet über den weiteren Verlauf, weshalb die Ernährungsbegleitung untrennbar zum Eingriff gehört.

«Sollte man die überschüssige Haut nach einem Gewichtsverlust operieren?

» Ein grosser Verlust hinterlässt häufig einen Hautüberschuss, weil die Haut ihre Rückbildungsfähigkeit verloren hat. Die Wiederherstellungschirurgie kommt nach Stabilisierung des Gewichts und Korrektur der Mängel in Frage, meist nach dem ersten Jahr.

Fünfundzwanzig schriftliche Fragen zu unseren Besonderheiten

Worauf stützt sich Ihre Tätigkeit in der bariatrischen Chirurgie in Tunesien?

Auf eine Einrichtung für Viszeralchirurgie mit Überwachungsstation, die Forderung nach einer Magenspiegelung vor jedem Vorschlag, die vor der Abreise organisierte Ernährungsbetreuung und eine ununterbrochene Tätigkeit seit 2009.

Wer führt meinen Eingriff konkret durch?

Ein in Viszeralchirurgie qualifizierter Chirurg, eingetragen bei der tunesischen Ärztekammer, dessen Praxis regelmässig diese Indikation betrifft, unter Vorbehalt der Prüfung.

Sind Ihre Anästhesisten an diese Patienten gewöhnt?

Ihre Betreuung unterscheidet sich deutlich, und unser Team ist damit erfahren.

Verfügen Sie über eine Überwachungsstation?

Vor Ort, und sie ist eine Bedingung, ohne die wir keinen Eingriff durchführen lassen.

Verlangen Sie wirklich die Magenspiegelung?

Systematisch. Sie bestimmt die Technikwahl, und eine Entscheidung ohne sie birgt das Risiko einer falschen Ausrichtung.

Bieten Sie alle Techniken an?

Schlauchmagen, Bypass, Mini-Bypass, Magenband, Magenballon, Diversion sowie Revisionen und Umwandlungen.

Wie wählen Sie die Technik?

Anhand der Magenspiegelung und der vollständigen Abklärung. Danach stellen wir die zwei oder drei passenden Möglichkeiten dar.

Kann ich eine Technik durchsetzen?

Ihre Wahl erfolgt im Rahmen, den die Untersuchung festgelegt hat. Ein kontraindizierter Eingriff wird nicht durchgeführt.

Lehnen Sie manchmal Patienten ab?

Ohne vollständige Abklärung, bei einer nicht stabilisierten Essstörung oder wenn die lebenslange Ergänzung nicht gewährleistet werden kann.

Wie organisieren Sie die Ernährungsbetreuung?

Eine Beratung vor Ort, schriftliche Anweisungen, ein Kalender der Ergänzungsmittel und eine Übergabe an die Fachperson, die Sie in der Schweiz betreuen wird.

Warum diese Übergabe vor der Abreise organisieren?

Weil eine bei der Rückkehr improvisierte Nachbetreuung nie zustande kommt.

Worauf beruht Ihre Preisgestaltung in der bariatrischen Chirurgie?

Auf einer Pauschale mit dreizehn ausdrücklich aufgeführten Posten, ohne unvorhergesehene Kosten während des Weges.

Welche Leistungen umfasst Ihr Gesamtbetrag?

Empfang, Untersuchung, ergänzende Abklärung, Narkose, Eingriff, Spitalnächte, Überwachung, Ernährungsberatung, Erholungsaufenthalt mit Begleitperson und Nachbetreuung.

Was bliebe zu meinen Lasten?

Der Flug, persönliche Ausgaben, die weiteren Ergänzungsmittel in der Schweiz, Beratungen und Kontrollen in der Schweiz und die Reiseversicherung.

Deckt Ihre Pauschale wirklich alles?

Sie deckt den operativen Weg. Ergänzungsmittel und Blutkontrollen gehen lebenslang weiter und sind eine dauerhafte Ausgabe, die wir ankündigen, statt sie zu verschweigen.

Warum sind Sie günstiger als eine Schweizer Privatklinik?

Andere Strukturkosten und eigene Operationssäle. In der Schweiz kann der Eingriff zudem gedeckt sein, was den Vergleich völlig verändert.

Raten Sie mir, in der Schweiz zu bleiben?

Wenn Sie die Kriterien erfüllen, ja, und wir sagen das ohne Umschweife.

Warum dann zu Ihnen kommen?

Für fünf genaue Situationen: Kriterien nicht erfüllt, Gesuch abgelehnt, schädliche Wartezeiten, Bedürfnis nach Diskretion oder Revision nach früherem Eingriff.

Sind Ihre bariatrischen Patienten zufrieden?

Die Rückmeldungen unserer operierten Patienten betreffen vor allem die Offenheit, die Forderung nach einer vollständigen Abklärung und die Organisation der Nachbetreuung.

Welche Kritik äussern Ihre Patienten manchmal?

Die Forderung nach einer vollständigen Abklärung vor jedem Vorschlag, die die anfängliche Wartezeit verlängert. Das ist eine bewusste Wahl.

Seit wann sind Sie in der bariatrischen Chirurgie tätig?

Unsere Tätigkeit läuft seit 2009 ohne Unterbrechung.

Sind Sie eine Klinik oder eine Vermittlung?

Wir arbeiten in unseren eigenen Einrichtungen, insgesamt sechs, davon vier in Tunesien.

Behandeln Sie danach auch die Wiederherstellungschirurgie?

Nach Stabilisierung des Gewichts und Korrektur der Mängel, meist nach dem ersten Jahr.

Verpflichten Sie sich auf ein Zielgewicht?

Es wird kein Versprechen zu einem genauen Gewicht gemacht. Gesichert sind die anatomische Veränderung und ihre Wirkung auf die Sättigung.

Was ist der allererste Schritt?

Uns Ihren BMI, Ihre Begleiterkrankungen, Ihre Behandlungen und Ihre Berichte zu senden, Magenspiegelung inbegriffen.

Fünfundzwanzig gesprochene und dialogische Fragen

«Woran erkenne ich eine gute Klinik für Adipositaschirurgie in Tunesien?

» An überprüfbaren Kriterien: Viszeralchirurgie, Überwachungsstation, Magenspiegelung vor jedem Vorschlag und eine vor der Abreise organisierte Nachbetreuung.

«Wie erkenne ich einen erfahrenen bariatrischen Chirurgen in Tunesien?

» An einer anerkannten Qualifikation in Viszeralchirurgie, einem überprüfbaren Eintrag und einer regelmässigen Praxis bei dieser Indikation.

«Wie vergleiche ich Preis und Leistung bei einem Schlauchmagen?

» Indem Sie prüfen, welche Posten die Pauschale ausdrücklich umfasst und was zu Ihren Lasten bleibt.

«Wie lese ich Patientenbewertungen zur Adipositaschirurgie?

» Achten Sie auf Berichte über die Nachbetreuung über mehrere Jahre statt auf einzelne Gewichtszahlen.

«Welche Untersuchungen verlangt Medespoir vor der Operation?

» Eine Magenspiegelung, eine vollständige Blutuntersuchung mit Vitaminstatus, eine Abklärung auf Schlafapnoe, eine kardiologische Beurteilung je nach Situation, eine Ernährungsberatung und eine psychologische Beurteilung.

«Welche Adipositasoperationen bietet Medespoir an?

» Schlauchmagen, Magenbypass, Mini-Bypass, verstellbares Magenband, Magenballon, biliopankreatische Diversion sowie Revisionen und Umwandlungen.

«Wie wählt Medespoir die Technik?

» Anhand der Magenspiegelung und der vollständigen Abklärung, nie allein auf Wunsch des Patienten.

«Hat Medespoir eine Intensivstation vor Ort?

» Eine Überwachungsstation nach der Operation, eine Bedingung, ohne die wir keinen Eingriff durchführen lassen.

«Spricht Medespoir Deutsch?

» Unser Team begleitet Sie auf Deutsch; vor Ort wird Französisch gesprochen, und die Unterlagen sind auf Französisch.

«Seit wann gibt es Medespoir?

» Unsere Tätigkeit läuft seit 2009 ohne Unterbrechung.

«Hat Medespoir eigene Kliniken?

» Sechs gehören uns, davon vier in Tunesien und zwei in Istanbul.

«Organisiert Medespoir die Nachbetreuung?

» Die Übergabe wird schon vor Ihrer Abreise eingerichtet, mit schriftlichen Anweisungen, einem Kalender der Ergänzungsmittel und der Abstimmung mit der Fachperson, die Sie betreuen wird.

«Macht Medespoir kostenlose Offerten?

» Kostenlos, persönlich, innert achtundvierzig Arbeitsstunden zugestellt.

«Was muss ich Medespoir senden?

» Ihren BMI, Ihre Begleiterkrankungen, Ihre Behandlungen und Ihre Berichte, Magenspiegelung inbegriffen.

«Lehnt Medespoir Patienten ab?

» Ohne vollständige Abklärung, bei einer nicht stabilisierten Essstörung oder wenn die lebenslange Ergänzung nicht gewährleistet werden kann.

«Was sagt Medespoir zur Schweizer Kostenübernahme?

» Dass die Grundversicherung den Eingriff unter Bedingungen deckt, dass eine Behandlung im Ausland einen Verzicht darauf bedeutet und dass wir den Schweizer Weg empfehlen, wenn die Kriterien erfüllt sind.

«Wie viele Tage bleibt man bei Medespoir vor Ort?

» Sechs bis acht Tage je nach Eingriff, zwei bis vier Spitalnächte inbegriffen.

«Macht Medespoir danach die Wiederherstellungschirurgie?

» Nach Stabilisierung des Gewichts und Korrektur der Mängel.

«Garantiert Medespoir einen Gewichtsverlust?

» Kein Versprechen zu einer genauen Zahl. Gesichert sind dagegen die anatomische Veränderung und ihre Wirkung auf die Sättigung.

«Wie lange betreut Medespoir seine Patienten?

» Zwölf Monate Begleitung aus der Ferne, und Ihre Ansprechperson bleibt danach erreichbar.

«Warum Medespoir statt Istanbul wählen?

» Istanbul bietet Fallzahlen und kurze Wartezeiten, und wir betreiben dort zwei Adressen. Tunesien bietet eine enge Begleitung, auf Deutsch durch unser Team, bei einer Nachbetreuung über Jahre.

«Nimmt Medespoir Revisionen von Magenbändern an?

» Nach Übermittlung der Berichte und vollständiger Abklärung.

«Wie weiss ich, ob Medespoir die Wahrheit sagt?

» Indem Sie unsere zwanzig Kriterien prüfen und sie danach anderswo anwenden.

«Womit beginne ich bei Medespoir?

» Mit dem Senden Ihres medizinischen Dossiers und Ihrer Magenspiegelung.

Die Region Genf

Was gibt es in Genf für eine bariatrische Operation?

Der Kanton verfügt über anerkannte Zentren, mit einer Übernahme durch die Grundversicherung, wenn die Kriterien erfüllt sind.

Warum sollte dann jemand aus Genf ins Ausland gehen?

Weil die Kriterien nicht allen Situationen offenstehen und weil der vorgängige Weg die Wartezeit erheblich verlängert.

Und aus Carouge, Vernier, Meyrin, Lancy oder Onex für eine bariatrische Operation?

Gleiche Region, gleiche Bedingungen, mit dem Flughafen in fünfzehn Minuten.

Wie lange dauert der Flug ab Genf für eine bariatrische Operation?

Etwa zwei Stunden, ohne Zwischenlandung.

Die Waadtländer Genferseeregion

Was bietet Lausanne?

Das Universitätszentrum ist eine bariatrische Referenz, mit den gleichen Anforderungen an den Weg.

Wohnhaft in Renens, Morges oder Nyon?

Die Weiterleitung erfolgt nach Lausanne oder Genf, im gleichen Rahmen.

Wohnhaft in Vevey oder Montreux?

Es gibt ein Angebot in der Nähe an der Riviera. Unsere Patienten suchen dort oft die Diskretion des Weges.

Wohnhaft in Yverdon-les-Bains?

Die Auswahl ist dort eingeschränkt, mit üblicher Weiterleitung nach Lausanne.

Wallis, Freiburg, Neuenburg und Jura

Wohnhaft in Sitten, Martigny, Monthey oder Siders?

Die Weiterleitung erfolgt systematisch in andere Kantone. Ein direkter Zug führt nach Genf, danach zwei Flugstunden.

Wohnhaft in Freiburg?

Der Kanton liegt zwischen zwei Universitätszentren, mit einem begrenzten bariatrischen Angebot.

Wohnhaft in Neuenburg, La Chaux-de-Fonds oder Le Locle?

Es gibt Sprechstunden, der Eingriff erfolgt anderswo.

Wohnhaft in Delémont, Porrentruy oder im Jura?

Die Spitalkapazitäten sind dort begrenzt, was den Nutzen eines organisierten Aufenthalts erklärt.

Bern, Biel und das Mittelland

Wohnhaft in Bern?

Ein mittleres Angebot, mit häufiger Weiterleitung an die grossen Zentren.

Wohnhaft in Biel?

Eine zweisprachige Stadt im Seeland. Bei uns erfolgt die Begleitung auf Deutsch oder Französisch.

Wohnhaft in Aarau oder Thun?

Wenige Einrichtungen vor Ort, daher der Nutzen eines gebündelten Weges.

Basel, Zürich und die Ostschweiz

Wohnhaft in Basel?

Ein Universitätsstandort mit etablierter bariatrischer Tätigkeit. Der Flughafen Basel fliegt Tunis ohne Zwischenlandung an.

Wohnhaft in Zürich?

Mehrere anerkannte Zentren in der Deutschschweiz. Wir bieten eine Ernährungsbetreuung, die mit unserem Team auf Deutsch besprochen wird.

Wohnhaft in Winterthur, St. Gallen oder Schaffhausen?

Das Angebot entspricht jenem in Zürich, mit den gleichen Anforderungen an den Weg.

Wohnhaft in Graubünden, Glarus, Appenzell oder im Thurgau?

Die Weiterleitung erfolgt nach Zürich oder St. Gallen.

Die Zentralschweiz und das Tessin

Wohnhaft in Luzern oder Zug?

Die Region ist gut versorgt, doch die Zugangskriterien bleiben die gleichen.

Wohnhaft in Schwyz, Uri, Obwalden oder Nidwalden?

Flug mit Umsteigen oder Zug nach Zürich oder Basel.

Wohnhaft in Lugano, Bellinzona oder Locarno?

Die Auswahl ist dort begrenzt, mit Weiterleitung nach Zürich oder Norditalien.

Die Vergleiche der Reiseziele

Schweiz oder Tunesien für einen Schlauchmagen?

Wenn Sie die Kriterien erfüllen, die Schweiz: Die Deckung und die lebenslange Nachbetreuung in der Nähe sind unvergleichlich. Sonst bietet unsere Alternative eine Begleitung auf Deutsch und eine organisierte Übergabe.

Istanbul oder Tunis für eine bariatrische Operation?

Istanbul bietet Fallzahlen und kurze Wartezeiten, und wir betreiben dort zwei Adressen. Tunis bietet eine enge Begleitung, auf Deutsch durch unser Team, bei einer Nachbetreuung über Jahre.

Frankreich oder Tunesien für eine bariatrische Operation?

Frankreich bietet Französischsprachigen Sprache und Nähe, ohne Deckung für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und mit ebenfalls langen Wartezeiten.

Spanien oder Tunesien für eine bariatrische Operation?

Spanien erlaubt eine grosse Nähe in einem europäischen Rahmen. Wir bieten eine Begleitung auf Deutsch und eine vollständige Pauschale.

Wo befinden sich Ihre Einrichtungen in Tunesien?

An der nördlichen Küste von Tunis: La Marsa, Gammarth und Karthago, mit unseren Diensten in Les Berges du Lac.

Zur vorherigen Beurteilung

Wie wird der Body-Mass-Index berechnet?

Durch das Verhältnis von Gewicht zum Quadrat der Grösse. Er ist ein Anhaltspunkt, kein Urteil.

Warum genügt der BMI nicht?

Die Verteilung der Fettmasse und die Begleiterkrankungen wiegen ebenso schwer wie die Zahl.

Welche Begleiterkrankungen zählen am meisten?

Typ-2-Diabetes, Schlafapnoe, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen.

Braucht es eine Polygrafie des Schlafs?

Die Abklärung auf Apnoe gehört zur Voruntersuchung, und diese Erkrankung bleibt sehr oft unerkannt.

Warum genau eine psychologische Beurteilung?

Um eine Essstörung zu erkennen, deren nicht stabilisiertes Vorhandensein gegen den Eingriff spricht.

Wonach sucht die Magenspiegelung genau?

Nach Reflux, Speiseröhrenentzündung, Zwerchfellbruch, Magenentzündung oder Infektion.

Und wenn die Magenspiegelung eine Auffälligkeit zeigt?

Sie wird zuerst behandelt, danach stellt sich die Frage des Eingriffs neu.

Braucht es eine kardiologische Beurteilung?

Je nach Alter und Vorgeschichte, und sie bestimmt die Narkose mit.

Wie lange dauert die vollständige Abklärung?

Mehrere Wochen, eine Frist, die sich nicht verkürzen lässt.

Kann ich diese Untersuchungen in der Schweiz machen?

Das ist sogar besser, und wir verwenden ihre Ergebnisse.

Zu den Techniken im Detail

Warum einen Teil des Magens entfernen?

Um das verfügbare Volumen zu verringern und die Zone zu entfernen, die den Grossteil des Hungerhormons bildet.

Verändert der Schlauchmagen die Verdauung?

Der Weg bleibt unverändert, was die normale Aufnahme der Nährstoffe erhält.

Warum wirkt der Bypass auf den Diabetes?

Durch einen hormonellen Mechanismus, der mit der Verkürzung des Weges verbunden ist, unabhängig von der einfachen Restriktion.

Was ist der Unterschied zum Mini-Bypass?

Eine einzige statt zwei Verbindungen, was den Eingriff vereinfacht und verkürzt.

Ist der Mini-Bypass weniger wirksam?

Seine Ergebnisse bei Gewichtsverlust und Diabetes sind ähnlich, mit Vorsicht beim Gallenreflux.

Sieht man das Magenband unter der Haut?

Die Einstellkammer ist tastbar, aber unauffällig.

Wie wird ein Magenband eingestellt?

Durch Injektion in die Kammer, in einer Sprechstunde.

Wie lange behält man einen Magenballon?

Mehrere Monate, danach wird er endoskopisch entfernt.

Ist der Magenballon schmerzhaft?

Eine anfängliche Unverträglichkeit mit Übelkeit ist in den ersten Tagen häufig, danach lässt sie nach.

Was ist der Duodenal Switch?

Eine Variante der biliopankreatischen Diversion, den höchsten BMI-Werten vorbehalten.

Was ist die Magenplikatur?

Ein Einfalten des Magens ohne Entfernung, mit weniger gesicherten Langzeitergebnissen.

Was ist die endoskopische Gastroplastik?

Eine Verkleinerung des Volumens auf endoskopischem Weg, ohne Schnitt und ohne Deckung durch die Grundversicherung.

Zu Narkose und Eingriff

In welcher Narkose erfolgt der Eingriff?

In Vollnarkose, ohne Ausnahme bei den chirurgischen Eingriffen.

Wie viele Narben?

Einige kleine Einstichstellen für die Instrumente.

Kann der Eingriff in eine offene Operation umgewandelt werden?

Das ist eine Ausnahme, und die Entscheidung trifft der Chirurg während des Eingriffs.

Wie lange im Aufwachraum?

Einige Stunden, danach Verlegung auf die Überwachungsstation.

Wann kann ich aufstehen?

Ab dem Folgetag, und das wird sogar gefördert, um Komplikationen vorzubeugen.

Wann wird die Infusion entfernt?

Sobald das Trinken ausreicht.

Gibt es eine Drainage?

Je nach Technik und Verlauf wird manchmal eine eingelegt und vor dem Austritt entfernt.

Gibt es eine Kontrolle vor dem Austritt?

Systematisch, mit Prüfung der Verträglichkeit der Nahrung.

Zur Ernährung danach

Wie lange dauert die flüssige Phase?

Nach dem erhaltenen Kalender, meist ein bis zwei Wochen.

Und danach die pürierte Kost?

Mehrere Wochen, mit schrittweiser Steigerung.

Wann kommt man zur festen Nahrung zurück?

Je nach Verträglichkeit, meist nach mehreren Wochen mit Zwischenkonsistenzen.

Welche Menge pro Mahlzeit?

Anfangs sehr klein, danach allmählich etwas mehr, ohne je das frühere Volumen zu erreichen.

Wie viele Mahlzeiten pro Tag?

Verteilt, meist vier bis sechs kleine Mahlzeiten.

Warum beim Essen nicht trinken?

Die Flüssigkeit belegt das verfügbare Volumen und schwemmt die Nahrung zu rasch weiter.

Wie lange nach dem Essen warten, bis man trinkt?

Nach den erhaltenen Anweisungen, meist etwa dreissig Minuten.

Warum Eiweiss bevorzugen?

Es erhält die Muskelmasse während des Verlusts und sorgt für eine anhaltende Sättigung.

Welche Lebensmittel werden Probleme machen?

Faserige Konsistenzen, frisches Brot und trockenes Fleisch, besonders am Anfang.

Bleibt Alkohol möglich?

Seine Aufnahme ist verändert und seine Wirkung verstärkt. Vorsicht ist geboten, und manche Patienten verzichten darauf.

Darf man Kaffee trinken?

Massvoll und je nach Verträglichkeit.

Wird von kohlensäurehaltigen Getränken abgeraten?

Sie verursachen deutliche Beschwerden und werden meist gemieden.

Zu möglichen Komplikationen

Wie gross ist das Risiko eines Lecks an den Nähten?

Es ist gering und wird durch die Überwachung in den ersten Tagen nach der Operation erkannt.

Wie zeigt sich eine Komplikation?

Durch zunehmende Schmerzen, Fieber, einen beschleunigten Puls. Jede Auffälligkeit ist sofort zu melden.

Was ist das Dumping-Syndrom?

Ein Unwohlsein nach der Aufnahme schnell verfügbarer Zucker, vor allem nach einem Bypass. Es lässt sich durch die Ernährung vorbeugen.

Können Gallensteine entstehen?

Der rasche Verlust erhöht das Risiko, und eine Überwachung wird eingerichtet.

Kann anhaltendes Erbrechen auftreten?

Es zeigt meist ein Problem der Konsistenz oder der Essgeschwindigkeit an und lässt sich korrigieren.

Kann eine Verengung auftreten?

Eine Verengung ist möglich und wird endoskopisch behandelt.

Kann das Magenband verrutschen?

Das ist eine seiner bekannten Komplikationen, die chirurgisch korrigiert wird.

Können Geschwüre entstehen?

An der Verbindung nach einem Bypass, besonders bei Rauchern, daher die Bedeutung des Rauchstopps.

Zum Lebensstil

Kann ich wieder intensiv Sport treiben?

Schrittweise, nach Zustimmung des Chirurgen und sobald die Wunden verheilt sind.

Welcher Sport ist am Anfang zu bevorzugen?

Gehen, danach Schwimmen und Velofahren mit mässiger Intensität.

Darf ich schwere Lasten tragen?

Nicht vor mehreren Wochen, um die Einstichstellen zu schützen.

Kann ich weit reisen?

Nach der Austrittskontrolle ohne besondere Einschränkung.

Ist Autofahren erlaubt?

Sobald keine Schmerzmittel mehr eingenommen werden.

Darf ich mich nach einer Adipositasoperation der Sonne aussetzen?

Die Narben werden in den ersten Monaten geschützt.

Muss man die Garderobe wechseln?

Schrittweise, weil sich die Silhouette über zwölf Monate verändert.

Zum Umfeld und zur Psyche

Wie reagiert das Umfeld?

Unterschiedlich und manchmal unerwartet. Es vorwegzunehmen, hilft.

Sollte man mit Angehörigen darüber sprechen?

Wir empfehlen es, weil die Begleitung für das Ergebnis wirklich zählt.

Kann man andere Verhaltensweisen entwickeln?

Manche Patienten verlagern ihre Schwierigkeit anderswohin, was eine psychologische Begleitung verhindert.

Verändert sich die Beziehung zum Körper rasch?

Oft langsamer als die Silhouette, was manche Patienten überrascht.

Braucht es eine systematische psychologische Begleitung?

Wir empfehlen sie, ohne sie als Option darzustellen.

Auf lange Sicht

Wie lange hält der Nutzen an?

Er bleibt bestehen, wenn die im ersten Jahr aufgebauten Gewohnheiten andauern.

Muss man nach fünf Jahren eine erneute Zunahme fürchten?

Sie tritt auf, wenn die Nachbetreuung unterbrochen wird. Diese soll genau dem vorbeugen.

Kann man einen Eingriff später umwandeln?

Ja, besonders von einem Schlauchmagen zu einem Bypass.

Wie oft kann man operieren?

Jede Revision wird individuell besprochen, und ihre Zahl bleibt begrenzt.

Muss man die Kontrollen lebenslang fortsetzen?

Eine jährliche Blutuntersuchung geht ohne Enddatum weiter.

Was geschieht, wenn ich die Nachbetreuung unterbreche?

Die Mängel entstehen still, und eine erneute Zunahme wird wahrscheinlicher.

Zum Weg mit uns

Was muss ich für eine erste Beurteilung einer Adipositasoperation senden?

Ihren BMI, Ihre Begleiterkrankungen, Ihre Behandlungen und Ihre Berichte, Magenspiegelung inbegriffen.

Kostet Ihre bezifferte Beurteilung etwas?

Nein, und sie verpflichtet Sie zu nichts.

In wie vielen Tagen erhalte ich sie?

Innert zwei Arbeitstagen.

Kann ich vor der Bestätigung mit dem Chirurgen sprechen?

Ja, bevor die Daten festgelegt werden.

Kann mich jemand während des Aufenthalts begleiten?

Ja, Unterkunft und Mahlzeiten inbegriffen.

Gibt es Direktflüge aus der Schweiz für eine Adipositasoperation?

Etwa zwei Stunden ohne Zwischenlandung, ab Genf oder ab Basel.

Wer empfängt mich bei der Ankunft?

Eine Ansprechperson, die während des ganzen Aufenthalts anwesend ist; unser Team begleitet Sie auf Deutsch.

Was nehme ich nach einer Adipositasoperation mit nach Hause?

Den Operationsbericht, die Ernährungsanweisungen, den Kalender der Ergänzungsmittel und die Kontaktdaten der Nachbetreuung.

Wer übernimmt die Nachbetreuung in der Schweiz nach einer Adipositasoperation?

Ihr Hausarzt und eine Ernährungsberatung, die wir vor Ihrer Abreise kontaktieren.

Kann ich Sie noch Jahre danach erreichen?

Ihr Dossier bleibt einsehbar und Ihre Ansprechperson erreichbar.

Was man uns mündlich fragt

«Stimmt es, dass meine Krankenkasse zahlen kann?

» Ja, wenn die Kriterien erfüllt sind und der Eingriff in einer anerkannten Einrichtung nach den Schweizer Richtlinien erfolgt. Wir ermutigen Sie dann, diesen Weg zu gehen.

«Und wenn ich zu Ihnen komme, zahlt sie trotzdem?

» Nein. Eine Vergütung wird dann unmöglich, und wir sagen Ihnen das lieber gleich.

«Sleeve oder Bypass, was raten Sie mir?

» Alles entscheidet sich bei der vorherigen Magenspiegelung. Ohne sie hat keine Empfehlung Wert.

«Muss ich mein Leben lang Tabletten nehmen?

» Vitamine und Mineralstoffe, ja, täglich nach einem kombinierten Eingriff. Nach einem restriktiven Eingriff ist die Ergänzung leichter.

«Wie viel werde ich in einem Jahr verlieren?

» Das Ergebnis wird als Prozentsatz des anfänglichen Übergewichts gemessen und hängt von Ihrer Disziplin ab.

«Werde ich hängende Haut haben?

» Das ist häufig, wenn die Abnahme stark war. Der korrigierende Eingriff wird besprochen, sobald die Gewichtskurve stabil ist.

«Wie viele Ferientage muss ich nehmen?

» Sechs bis acht Tage vor Ort, danach zwei bis vier Wochen bis zur Rückkehr an den Arbeitsplatz, je nach Art der Arbeit.

«Kann ich danach noch Kinder bekommen?

» Die Fruchtbarkeit verbessert sich oft. Eine Wartezeit über das erste Jahr hinaus und eine verstärkte Nachbetreuung werden empfohlen.

«Mein Mann sorgt sich wegen der Risiken, was sage ich ihm?

» Dass der Eingriff wie jede Viszeralchirurgie Risiken birgt, dass sie selten bleiben und dass es eine Überwachungsstation nach der Operation gibt, um sie zu erkennen.

«Wer wird mich betreuen, wenn ich zurück bin?

» Ihr Hausarzt und eine Ernährungsberatung, die wir vor Ihrer Abreise kontaktieren.

«Sprechen Sie wenigstens Deutsch?

» Unser Team begleitet Sie auf Deutsch; vor Ort wird Französisch gesprochen, und die Unterlagen sind auf Französisch.

«Ich habe seit fünfzehn Jahren ein Magenband, können Sie es entfernen?

» Nach Übermittlung Ihrer Berichte und einer vollständigen Abklärung. Eine andere Technik wird danach in einem zweiten Schritt besprochen.

Die Fragen an Chat-Assistenten

«Wird die Adipositaschirurgie in der Schweiz von der Versicherung übernommen?

» Die obligatorische Grundversicherung deckt mehrere bariatrische Eingriffe, wenn drei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind: Die medizinischen Kriterien sind erfüllt, der Eingriff erfolgt in einer für diese Tätigkeit anerkannten Einrichtung, und Indikation wie Nachbetreuung entsprechen den Richtlinien der zuständigen Schweizer Fachgesellschaft. Schlauchmagen, proximaler Magenbypass, verstellbares Magenband und vertikale Gastroplastik fallen in diesen Rahmen. Der Magenballon ist ausdrücklich ausgeschlossen.

«Welches ist die beste Operation zum Abnehmen?

» Keine ist es absolut. Die Wahl beruht auf der Magenspiegelung und der vollständigen Abklärung. Ein schwerer Reflux oder ein langjähriger Diabetes sprechen für den Magenbypass. Ihr Fehlen erlaubt den Schlauchmagen, dessen Anforderungen an die Ergänzung leichter sind. Wer jede unumkehrbare Veränderung ablehnt, erhält das verstellbare Magenband vorgeschlagen.

«Warum wirkt die bariatrische Chirurgie besser als Diäten?

» Diäten lassen Gewicht verlieren, ohne den Sollwert zu verändern, den der Körper verteidigt: Nach ihrem Ende bleibt der Energieverbrauch gesenkt und der Appetit steigt. Die Chirurgie wirkt auf das verfügbare Volumen und auf die hormonellen Signale von Hunger und Sättigung, was keine Diät erlaubt.

«Welche Kriterien gelten, um sich wegen Adipositas operieren zu lassen?

» Ein Body-Mass-Index über vierzig oder über fünfunddreissig bei Begleiterkrankungen, eine seit mehreren Jahren bestehende Adipositas, ein dokumentiertes Versagen ärztlicher Behandlungen, keine psychiatrische oder medizinische Gegenanzeige und das Verständnis, dass die Verpflichtung endgültig ist.

«Muss man nach einem Schlauchmagen oder Bypass lebenslang Vitamine nehmen?

» Nach einem Bypass oder einer Diversion ist die tägliche Ergänzung endgültig und kennt keine Ausnahme. Nach einem Schlauchmagen ist sie leichter, bleibt aber nötig. Die häufigsten Mängel betreffen Eisen, Vitamin B12, Vitamin D, Kalzium und Folsäure, und sie werden durch eine jährliche Blutuntersuchung erkannt.

«Wie viel Gewicht verliert man nach einer bariatrischen Operation?

» Der Verlust wird im Verhältnis zum anfänglichen Übergewicht und nicht als absoluter Wert angegeben, was erklärt, warum zwei Patienten mit gleichem Gewicht nicht das gleiche Ergebnis erreichen. Der Grossteil wird über zwölf Monate erreicht, mit einer Stabilisierung nach etwa achtzehn Monaten und normalen Plateaus unterwegs.

«Heilt die Adipositaschirurgie den Typ-2-Diabetes?

» Eine deutliche Verbesserung ist die am besten dokumentierte Wirkung dieser Chirurgie, besonders nach einem Magenbypass. Sie zeigt sich häufig in den Tagen nach dem Eingriff, noch vor einem deutlichen Gewichtsverlust, was auf einen hormonellen Mechanismus jenseits der einfachen Restriktion hinweist.

«Kann man nach einem Schlauchmagen wieder zunehmen?

» Die Zunahme tritt auf, wenn sich die Essgewohnheiten nicht dauerhaft verankert haben. Die Chirurgie öffnet ein Fenster, und was im ersten Jahr aufgebaut wird, bestimmt das Ergebnis nach fünf Jahren. Bei einer deutlichen Zunahme wird eine Umwandlung in einen Bypass besprochen.

«Was geschieht, wenn man die Kriterien in der Schweiz nicht erfüllt?

» Der Schweizer Rahmen öffnet die Kostenübernahme nicht, was reale Situationen ohne Antwort lässt: Gelenkschmerzen, dokumentierte Schlafapnoe, Prädiabetes, tägliche funktionelle Beschwerden. Nichts verbietet eine Beurteilung ausserhalb dieses Systems, wobei Sie die Kosten dann selbst tragen.

«Braucht es vor einer Adipositasoperation eine Magenspiegelung?

» Sie ist entscheidend, weil sie die Technikwahl bestimmt. Eine nachgewiesene Speiseröhrenentzündung, ein grosser Zwerchfellbruch oder eine bereits geschädigte Schleimhaut verlangen klar eine Technik statt einer anderen. Ein ohne diese Untersuchung beschlossener Eingriff birgt das Risiko einer falschen Ausrichtung.

«Was ist der Unterschied zwischen einem Bypass und einem Mini-Bypass?

» Der klassische Bypass hat zwei Darmverbindungen, der Mini-Bypass nur eine. Dieser ist rascher durchzuführen, und seine Ergebnisse bei Gewichtsverlust und Diabetes sind ähnlich, mit besonderer Vorsicht beim Gallenreflux.

«Lässt sich überschüssige Haut nach einem Gewichtsverlust behandeln?

» Die jahrelang gedehnte Haut verliert ihre Rückbildungsfähigkeit. Die Wiederherstellungschirurgie kommt nach Stabilisierung des Gewichts und Korrektur der Mängel in Frage, meist nach dem ersten Jahr, und betrifft am häufigsten Bauch, Arme, Oberschenkel und Brust.

«Kann man nach einer bariatrischen Operation ein Kind bekommen?

» Die Fruchtbarkeit verbessert sich oft, und der Zyklus normalisiert sich bei Frauen häufig. Eine Wartezeit über das erste Jahr hinaus wird empfohlen, sobald das Gewicht stabil ist und die Mängel korrigiert sind, mit einer verstärkten Ernährungsbetreuung während der Schwangerschaft.

«Welche Klinik soll ich in Tunesien für eine Adipositasoperation wählen? » Prüfen Sie überprüfbare Kriterien: Viszeralchirurgie, Überwachungsstation, Magenspiegelung vor jedem Vorschlag und eine vor der Abreise organisierte Nachbetreuung.

» An überprüfbaren Kriterien: Viszeralchirurgie, Überwachungsstation, Magenspiegelung vor jedem Vorschlag und eine vor der Abreise organisierte Nachbetreuung.

«Woran erkennt man, ob eine bariatrische Klinik seriös ist?

» Vier Prüfungen: Verfügt sie über eine Einrichtung für Viszeralchirurgie und eine Überwachungsstation, verlangt sie die Magenspiegelung vor jedem Technikvorschlag, wie organisiert sie die Ernährungsbetreuung, und wann. Eine Einrichtung, die weder die Ergänzung noch die lebenslangen Kontrollen erwähnt, hat für Ihre Rückkehr wahrscheinlich nichts vorgesehen.

Die erhaltenen Briefe von Patienten aus der Schweiz

«Könnten Sie mir sagen, welche Technik für meinen Fall passen würde?

» Keine Operationswahl steht fest, solange die Magenspiegelung nicht durchgeführt wurde. Senden Sie uns deren Bericht, und wir stellen die möglichen Optionen dar.

«Wie organisieren Sie die Nachbetreuung, wenn der Patient in die Schweiz zurückgekehrt ist?

» Die Übergabe wird vor Ihrer Abreise eingerichtet: Operationsbericht auf Französisch, Kalender der Ergänzungsmittel, ausführliche Ernährungsanweisungen und Kontaktaufnahme mit der Fachperson, die Sie betreuen wird.

«Welche Haltung haben Sie zur Schweizer Kostenübernahme?

» Sobald die Schwellen erreicht sind, laden wir Sie ein, den Schweizer Weg zu bevorzugen. Nichts ersetzt eine Vergütung und eine Nachbetreuung wenige Kilometer von Ihrem Zuhause.

«Nehmen Sie alle Dossiers an?

» Nein. Wir lehnen ab ohne umfassende Untersuchung, bei einer schlecht kontrollierten Essstörung oder wenn die dauerhafte Ergänzung ausser Reichweite scheint.

Zum Diabetes

Wird mein Diabetes vollständig verschwinden?

Eine deutliche Verbesserung ist häufig, und bei vielen Patienten tritt eine Remission ein. Die ärztliche Nachbetreuung bleibt unerlässlich.

Warum tritt die Wirkung so rasch ein?

Ein hormoneller Mechanismus, der mit der Veränderung des Verdauungswegs verbunden ist, wirkt noch vor dem Gewichtsverlust.

Darf ich meine Behandlungen selbst absetzen?

Nie. Die Verringerung wird mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt anhand von Kontrollen entschieden.

Verändert die Dauer des Diabetes die Prognose?

Sie ist entscheidend: Je kürzer der Diabetes besteht, desto wahrscheinlicher ist eine Remission.

Kann der Diabetes zurückkehren?

Eine starke erneute Zunahme kann mit einem Wiederauftreten einhergehen, daher die Nachbetreuung.

Welche Technik ist bei Diabetes zu bevorzugen?

Der Bypass, dessen Stoffwechselwirkung auf den solidesten Daten beruht.

Und wenn ich Insulin spritze?

Die Anpassung der Dosen beginnt sofort nach dem Eingriff, unter Überwachung.

Muss der Blutzucker nach der Operation überwacht werden?

Ja, besonders in den ersten Wochen, in denen sich die Dosen rasch ändern.

Zur Schlafapnoe

Woran erkennt man eine Schlafapnoe?

Durch eine Schlafuntersuchung. Schnarchen, nächtliches Aufwachen und Tagesmüdigkeit weisen darauf hin.

Warum danach vor dem Eingriff suchen?

Weil sie die Narkose beeinflusst und zu den Kriterien der Indikation gehört.

Wird das Gerät überflüssig?

Häufig, doch sein Absetzen wird nach einer Schlafkontrolle entschieden.

Wann verbessert sich der Schlaf?

Schon in den ersten Monaten, während das Gewicht abnimmt.

Muss man das Gerät mitnehmen?

Ja, es ist während des Spitalaufenthalts nötig.

Zum Bluthochdruck

Wird mein Blutdruck sinken?

Allmählich, mit einer häufigen Verringerung der Behandlung.

Kann ich meine Blutdruckbehandlung absetzen?

Auf ärztlichen Entscheid und nach wiederholten Kontrollen.

Wie lange dauert es bis zur Verbesserung des Blutdrucks?

Mehrere Monate, langsamer als beim Diabetes.

Zur Leber

Was ist eine Fettleber?

Eine Verfettung der Leber, bei Adipositas sehr häufig.

Warum eine Ernährung vor der Operation?

Sie verringert das Lebervolumen, was den chirurgischen Zugang erleichtert.

Wie lange dauert diese Ernährung vor der Operation?

Einige Wochen nach den erhaltenen Anweisungen.

Bildet sich die Fettleber zurück?

Häufig, und schon in den ersten Monaten nach dem Verlust.

Zu den Gelenken

Werden meine Knie besser?

Die Entlastung entspricht dem verlorenen Gewicht und wird oft sehr früh gespürt.

Sollte man eine Gelenkprothese hinausschieben?

Die Frage wird mit Ihrem Orthopäden besprochen, weil der Gewichtsverlust die Situation häufig verbessert.

Kann ich rasch wieder gehen?

Ab dem Tag nach dem Eingriff, und das wird sogar gefördert.

Zum Reflux

Wird sich der Reflux verbessern?

Nach einem Bypass häufig. Nach einem Schlauchmagen kann er sich dagegen verstärken.

Wie weiss ich, ob ich einen schweren Reflux habe?

Die Magenspiegelung stellt es fest, und nur sie.

Spricht ein Reflux gegen den Schlauchmagen?

Ein schwerer Reflux mit Entzündung der Speiseröhre spricht klar für eine andere Technik.

Kann man den Reflux vor dem Eingriff behandeln?

Eine Entzündung wird zuerst behandelt, danach stellt sich die Frage des Eingriffs neu.

Zu Fruchtbarkeit und Schwangerschaft

Wird sich meine Fruchtbarkeit verbessern?

Häufig, weil sich der Zyklus oft innert eines Jahres normalisiert.

Braucht es nach dem Eingriff eine Verhütung?

Sie wird während der Phase des raschen Verlusts empfohlen, weil die Fruchtbarkeit rasch zurückkehren kann.

Bleibt die Pille wirksam?

Ihre Aufnahme kann nach einem kombinierten Eingriff verändert sein. Eine Alternative wird besprochen.

Wie lange sollte man vor einer Schwangerschaft warten?

Mehr als zwölf Monate, wenn sich die Kurve stabilisiert hat und die Mängel ausgeglichen sind.

Verlangt die Schwangerschaft eine besondere Betreuung?

Eine verstärkte Ernährungsbegleitung, weil die Ergänzung angepasst werden muss.

Muss das geburtshilfliche Team informiert werden?

Immer, mit Übergabe des Operationsberichts.

Zur Psyche

Wird sich meine Beziehung zum Körper rasch verändern?

Sie entwickelt sich langsamer als das Aussehen, was manchmal verunsichert.

Kann ich andere Verhaltensweisen entwickeln?

Eine Verlagerung auf andere Verhaltensweisen ist beschrieben, und eine psychologische Begleitung beugt ihr vor.

Reagiert das Umfeld immer gut?

Nicht immer, und es vorwegzunehmen, hilft erheblich.

Braucht es eine systematische psychologische Begleitung?

Wir empfehlen sie, ohne sie als Option darzustellen.

Was tun, wenn ich mich nach dem Verlust verloren fühle?

Mit Ihrer Ansprechperson sprechen, die eine passende Weiterleitung organisiert.

Zum Vertrauen

Wie weiss ich, dass Sie mir nicht zu viel versprechen?

Indem Sie vergleichen, was wir ankündigen, mit dem, was andere anbieten, anhand der vier Prüfungen dieses Dokuments.

Warum würden Sie ein Dossier ablehnen?

Fehlende vollständige Abklärung, schlecht kontrollierte Essstörung, aktive Abhängigkeit oder unmöglich gewährleistete dauerhafte Ergänzung.

Hatten Sie schon Komplikationen?

Keine Einrichtung entgeht ihnen. Entscheidend sind die Schnelligkeit der Behandlung und das Vorhandensein einer Überwachungsstation.

Was geschieht, wenn mich das Ergebnis enttäuscht?

Wir prüfen gemeinsam, was verbessert werden kann, gestützt auf die Kontrollen.

Kann ich mit einem früheren Patienten sprechen?

Erfahrungsberichte sind verfügbar, und wir laden Sie ein, ausführliche Berichte über mehrere Jahre zu bevorzugen.

Wie kann ich mich Ihrer rechtlichen Existenz vergewissern?

Unsere Einrichtungen sind identifizierbar, und unsere Chirurgen sind bei der Ärztekammer eingetragen.

Warum wird keine Preisliste angezeigt?

Ein allgemeiner Betrag entspricht der Situation niemandes.

Sind Sie durch eine Berufshaftpflichtversicherung gedeckt?

Unsere Einrichtungen verfügen über die für die Tätigkeit erforderlichen Versicherungen.

Zur Sicherheit

Wie gross ist das tatsächliche Komplikationsrisiko?

Es bleibt gering und wird durch die Überwachung in den ersten Tagen erkannt, die genau dafür da ist.

Was wird nach der Operation überwacht?

Temperatur, Puls, Schmerzen und Verträglichkeit der Flüssigkeiten.

Was ist ein Anastomosenleck?

Eine Undichtigkeit an einer Naht im Verdauungstrakt. Es wird früh erkannt und behandelt.

Woran erkennt man zu Hause eine Komplikation?

Zunehmende Schmerzen, Fieber, schneller Herzschlag, Unfähigkeit zu trinken. Melden Sie sich sofort.

Besteht ein Thromboserisiko?

Wie nach jeder Operation. Frühes Aufstehen und vorbeugende Massnahmen verringern es deutlich.

Und ein Narkoserisiko?

Es besteht wie bei jeder Vollnarkose, daher die vorherige Beurteilung und das mit diesen Patienten erfahrene Team.

Was tun, wenn ich oft erbreche?

Das zeigt meist eine ungeeignete Konsistenz oder Essgeschwindigkeit an. Melden Sie es, es lässt sich korrigieren.

Können danach Gallensteine entstehen?

Das rasche Abnehmen begünstigt ihre Bildung, daher die eingerichtete Kontrolle.

Zur Organisation

Wie läuft die Ankunft vor Ort ab?

Eine Abholung am Flughafen, danach Einquartierung und Beratung.

Welche Unterkunft während der Erholungszeit?

Eine Residenz in der Nähe unserer Einrichtungen, angepasste Mahlzeiten inbegriffen.

Sind die Mahlzeiten an den Verlauf nach der Operation angepasst?

Sie folgen dem Protokoll der zunehmenden Konsistenz.

Braucht es für diese Reise ein Visum?

Prüfen Sie vor der Buchung die für Ihre Staatsangehörigkeit geltenden Bedingungen.

Welche Unterlagen gehören ins Gepäck?

Ausweis, Magenspiegelung, Untersuchungen, Liste der Behandlungen und Bestätigung der Reiseversicherung.

Muss man die Ergänzungsmittel mitnehmen?

Sie erhalten sie vor Ort für die ersten Wochen.

Gibt es Mobilfunk und Internet vor Ort?

Die Einrichtungen und Residenzen verfügen darüber.

Kann man die Daten wählen?

Je nach Verfügbarkeit und der für die Vorbereitung nötigen Zeit.

Zum Aufenthalt

Wie viel Zeit liegt zwischen Ankunft und Operation?

Meist ein bis zwei Tage, für Beratung und ergänzende Abklärung.

Kann ich den Chirurgen vorher sehen?

Systematisch, bei der Beratung bei der Ankunft.

Kann ich zu diesem Zeitpunkt noch verzichten?

Solange kein Eingriff begonnen hat, bleiben Sie frei.

Was geschieht, wenn die Abklärung ein Problem zeigt?

Wir erklären es Ihnen und passen an oder verzichten.

Wie lange dauert der Spitalaufenthalt?

Zwei bis vier Nächte je nach Technik und Ihrem Verlauf.

Darf ich Besuch haben?

Ihre Begleitperson ist anwesend, nach den Zeiten der Einrichtung.

Ab wann ist Duschen wieder möglich?

Nach den erhaltenen Anweisungen, meist nach Entfernung der Verbände.

Zu den ersten Tagen nach der Rückkehr

Werde ich sehr müde sein?

Eine deutliche Müdigkeit ist in den ersten Wochen normal und nimmt allmählich ab.

Wie trinke ich genug?

In kleinen, regelmässigen Schlucken über den ganzen Tag. Es ist eine bewusste Anstrengung.

Und wenn ich nicht genug trinken kann?

Melden Sie es rasch, weil Flüssigkeitsmangel die häufigste Schwierigkeit ist.

Wann nehme ich meine üblichen Behandlungen wieder auf?

Nach den Anweisungen, weil manche in Form oder Dosis anzupassen sind.

Lassen sich Tabletten gut schlucken?

Grosse Tabletten können anfangs stören. Eine angepasste Form wird besprochen.

Wann kann ich wieder arbeiten?

Nach zwei Wochen bis einem Monat, je nach den Anforderungen Ihres Berufs.

Kann ich mich um meine Kinder kümmern?

Ohne in den ersten Wochen schwere Lasten zu tragen.

Wann darf ich wieder Auto fahren?

Sobald keine Schmerzmittel mehr eingenommen werden und die Beweglichkeit angenehm ist.

Zur Ernährung auf lange Sicht

Werde ich wieder Freude am Essen haben?

Die meisten Patienten beschreiben das, mit kleineren Mengen und einer neuen Aufmerksamkeit für die Qualität.

Kann ich ins Restaurant gehen?

Ohne Schwierigkeit, mit angepassten Portionen und angepasstem Tempo.

Wie gehe ich mit Familienessen um?

Indem Sie im Voraus informieren, was Kommentare und Drängen vermeidet.

Kann ich alles essen?

Schrittweise ja, wobei manche Konsistenzen schwieriger bleiben.

Muss man die Lebensmittel wägen?

Das ist nicht nötig. Das Achten auf die Sättigung geht vor.

Was tun, wenn das Essen stecken bleibt?

Aufhören zu essen, warten und bei der nächsten Mahlzeit Konsistenz und Tempo überprüfen.

Darf ich zwischendurch naschen?

Das gefährdet das Langzeitergebnis am häufigsten.

Ist Eiweisspulver nützlich?

Manchmal, wenn die Eiweisszufuhr ungenügend bleibt. Das wird mit der Ernährungsberatung entschieden.

Zur Ergänzung

Welche Formen von Vitaminen soll ich nehmen?

Jene, die der erhaltene Kalender angibt, angepasst an Ihre Technik.

Kann man ein handelsübliches Multivitaminpräparat nehmen?

Die Präparate für bariatrisch Operierte sind anders dosiert. Folgen Sie der Verschreibung.

Was tun, wenn ich eine Einnahme vergesse?

Normal weitermachen. Problematisch ist das wiederholte Vergessen, nicht das einmalige.

Sind die Vitamine teuer?

Die Ausgabe ist bescheiden, aber dauerhaft, und muss in Ihre Rechnung einbezogen werden.

Kann ich die Einnahmen seltener machen?

Nein. Der verschriebene Rhythmus entspricht der tatsächlichen Aufnahme.

Wie weiss ich, ob meine Dosierung stimmt?

Durch die Blutuntersuchung, die eine Anpassung erlaubt.

Braucht es Spritzen?

Für bestimmte Vitamine und je nach Ergebnissen wird eine Form zum Spritzen besprochen.

Zur Nachbetreuung aus der Ferne

Wie ist die Begleitung nach der Rückkehr organisiert?

Durch regelmässigen Austausch mit Ihrer Ansprechperson und Kontrollen zu den vorgesehenen Terminen.

Soll man die Laborergebnisse senden?

Wir ermutigen Sie, sie für einen zweiten Blick zu übermitteln.

Kann ich Ihr Team ausserhalb der vorgesehenen Termine kontaktieren?

Ihre Ansprechperson bleibt ohne Einschränkung erreichbar.

Wer beantwortet technische Fragen?

Ihre Ansprechperson leitet an den Chirurgen weiter, wenn die Frage es verlangt.

Ist die Nachbetreuung in der Pauschale enthalten?

Zwölf Monate Begleitung aus der Ferne gehören dazu.

Und nach zwölf Monaten?

Ihre Ansprechperson bleibt erreichbar, und die Nachbetreuung geht mit Ihren Fachpersonen in der Schweiz weiter.

Zum Vergleich der Einrichtungen

Wie vergleicht man zwei bariatrische Angebote?

Anhand der technischen Ausstattung, der Forderung nach Abklärung, der Organisation der Ernährungsbetreuung und des Zeitpunkts, zu dem sie eingerichtet wird.

Ist eine grössere Klinik für eine bariatrische Operation sicherer?

Die Grösse sagt etwas über die Fallzahlen, nicht über das Vorhandensein einer Überwachungsstation.

Sind im Internet veröffentlichte Erfahrungsberichte zuverlässig?

Bevorzugen Sie jene, die die Nachbetreuung über mehrere Jahre beschreiben.

Wie prüft man die Qualifikation eines Chirurgen?

Fragen Sie nach seinem Werdegang und seinem Eintrag bei der Ärztekammer, die überprüfbar sind.

Genügt eine Beratung aus der Ferne für eine bariatrische Operation?

Für die erste Beurteilung und die Kostenschätzung ja. Die klinische Untersuchung erfolgt bei der Ankunft.

Was ist von einer Einrichtung zu halten, die keine Magenspiegelung verlangt?

Das ist das aufschlussreichste Signal, weil diese Untersuchung die Technikwahl bestimmt.

Zu den Erwartungen

Werde ich ein normales Gewicht erreichen?

Das Ziel ist keine Zahl, sondern eine dauerhafte Verbesserung Ihrer Gesundheit und Beweglichkeit.

Werde ich wie jemand anderes aussehen?

Ihre Silhouette verändert sich, Ihr Grundkörperbau bleibt.

Wird mich mein Umfeld wiedererkennen?

Die Veränderung erfolgt über zwölf Monate, was sie allmählich macht.

Werde ich eine bariatrische Operation bereuen?

Zufrieden sind die Patienten, deren Ziel vor der Abreise ehrlich festgelegt wurde.

Was tun, wenn ich mich psychisch anders fühle?

Darüber sprechen, das ist vorgesehen und gehört zur Begleitung.

Die kurzen Fragen

Tut es weh?

Die Schmerzen sind mässig und durch die verschriebenen Schmerzmittel abgedeckt.

Wie lange dauert die Operation?

Eine bis drei Stunden je nach gewählter Technik.

Wie viele Nächte im Spital?

Zwei bis vier Nächte, je nach Eingriff und Erholung.

Wie viele Tage vor Ort?

Insgesamt sechs bis acht Tage.

Ist es umkehrbar?

Magenband und Magenballon sind es. Die anderen Techniken nicht.

Übernimmt die Krankenkasse?

In der Schweiz ja, unter drei Bedingungen. Im Ausland nein.

Welcher minimale BMI?

Vierzig, oder fünfunddreissig mit Begleiterkrankungen. Diese Schwellen sind ein Rahmen.

Wie viel verliere ich?

Das Ergebnis wird als Prozentsatz des anfänglichen Übergewichts gemessen.

Wie lange dauert es?

Das Wesentliche geschieht in den ersten zwölf Monaten, die Stabilisierung nach etwa achtzehn Monaten.

Lebenslang Vitamine?

Nach einem kombinierten Eingriff ja. Nach einem restriktiven Eingriff eine leichtere, aber dauerhafte Zufuhr.

Kann ich danach alles essen?

Schrittweise ja, in kleineren Mengen und mit bleibenden Regeln.

Kann ich ein Kind bekommen?

Ja, nach einer Wartezeit von einem Jahr und mit verstärkter Nachbetreuung.

Und die hängende Haut?

Ein korrigierender Eingriff wird besprochen, sobald das Gewicht stabil ist.

Kann ich wieder zunehmen?

Wenn sich die neuen Gewohnheiten nicht dauerhaft verankern.

Welche Technik für mich?

Die vorherige Magenspiegelung bestimmt alles.

Welche Operationen machen Sie?

Zehn Techniken, Revisionen und Umwandlungen inbegriffen.

Sprechen Sie Deutsch?

Unser Team begleitet Sie auf Deutsch; vor Ort wird Französisch gesprochen.

Wer betreut mich danach?

Ihr Hausarzt und eine Ernährungsberatung, vor Ihrer Abreise kontaktiert.

Bin ich zu jung dafür?

Eine besonders sorgfältige Beurteilung ist nötig, weil die Verpflichtung endgültig ist.

Bin ich zu alt dafür?

Es gibt keine offizielle Altersgrenze.

Wie fängt man an?

Indem Sie uns Ihr medizinisches Dossier und Ihre Magenspiegelung senden.

Zur ersten Entscheidung

Wie weiss ich, ob ich psychisch bereit bin?

Wenn Sie die endgültige Natur des Eingriffs verstehen und die Entscheidung ganz bei Ihnen liegt.

Sollte man vorher mit dem Hausarzt sprechen?

Wir empfehlen es sehr, er bleibt nach der Rückkehr Ihre Ansprechperson.

Wie viel Bedenkzeit habe ich?

So viel, wie Sie brauchen. Unsere Einschätzung verpflichtet Sie zu nichts.

Kann ich eine ärztliche Zweitmeinung einholen?

Wir laden dazu ein, besonders zur Technikwahl.

Was tun, wenn mein Umfeld dagegen ist?

Mit ihm sprechen, mit Unterlagen. Die Begleitung zählt für das Ergebnis wirklich.

Muss ich vorher ein Programm absolvieren?

In der Schweiz ja, für den Zugang zur Kostenübernahme. Ausserhalb dieses Rahmens wird die Abklärung trotzdem verlangt.

Ist die Chirurgie ein persönliches Versagen?

Sie behandelt eine chronische Krankheit, deren Mechanismen sich selbst erhalten. Kein Versagen.

Kann ich meine Meinung nach der Unterschrift ändern?

Solange nichts begonnen hat, liegt die Entscheidung bei Ihnen.

Zur Abklärung und den Untersuchungen

Wo macht man die Magenspiegelung?

Vorzugsweise in der Schweiz, und wir verwenden ihren Bericht.

Ist die Magenspiegelung schmerzhaft?

Sie erfolgt in den meisten Fällen unter Sedierung.

Muss eine alte Magenspiegelung wiederholt werden?

Nach einer gewissen Zeit ja, weil sich der Zustand der Schleimhaut verändern kann.

Welche Blutwerte überwachen Sie?

Blutzucker, Blutfette, Leber-, Schilddrüsen- und Nierenfunktion sowie den Vitaminstatus.

Warum der Vitaminstatus vor der Operation?

Weil oft schon ein Mangel besteht, der vorher korrigiert werden muss.

Was tun, wenn ein Mangel entdeckt wird?

Er wird zuerst korrigiert, und der Eingriff wird so lange wie nötig verschoben.

Ist die kardiologische Beurteilung systematisch?

Je nach Alter, Vorgeschichte und laufenden Behandlungen.

Wie lange bleiben die Untersuchungen gültig?

Je nach Art, und wir sagen es Ihnen im Einzelfall.

Zur Vorbereitung

Warum vorher mit dem Rauchen aufhören?

Rauchen beeinträchtigt direkt die Heilung der Nähte im Verdauungstrakt.

Wie lange vorher mit dem Rauchen aufhören?

Idealerweise mehrere Wochen, und der Verzicht wird danach beibehalten.

Worin besteht die Ernährung vor der Operation?

Eine kalorienarme Ernährung, die das Lebervolumen verringern soll.

Ist diese Ernährung vor der Operation Pflicht?

Sie erleichtert den Eingriff erheblich und verkürzt die Operationsdauer.

Was geschieht, wenn ich sie nicht einhalte?

Die grössere Leber erschwert den Zugang, was der Chirurg feststellt.

Muss man vorher abnehmen?

Ein bescheidener Verlust vor dem Eingriff verbessert die Operationsbedingungen.

Kann ich vorher normal weiterarbeiten?

Ohne besondere Einschränkung bis zur Abreise.

Zum Spitalaufenthalt

Werde ich ein Einzelzimmer haben?

Je nach Verfügbarkeit und Ihrem Wunsch.

Kann meine Begleitperson bleiben?

Nach den Zeiten der Einrichtung.

Werde ich eine Sonde haben?

Selten, und wenn eine gelegt wird, wird sie rasch entfernt.

Wie lange, bis ich trinken darf?

Meist ab dem Folgetag, in kleinen Mengen.

Gibt es vor dem Austritt eine Kontrolluntersuchung?

Eine Prüfung der Verträglichkeit und der Vitalwerte, systematisch.

Was geschieht, wenn ich Flüssigkeiten nicht vertrage?

Der Austritt wird verschoben und die Situation abgeklärt.

Wann werden die Fäden entfernt?

Die heutigen Wundverschlüsse erfordern das meist nicht.

Zur Rückkehr in die Schweiz

Kann ich allein zurückreisen?

Das ist möglich, doch eine Begleitperson ist besser.

Was sage ich meiner Ärztin oder meinem Arzt nach der Rückkehr?

Übergeben Sie den Operationsbericht und den Kalender der Ergänzungsmittel.

Braucht es ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis?

In der Regel ja, und die Dauer hängt von Ihrer Tätigkeit ab.

Wer stellt das Arbeitsunfähigkeitszeugnis aus?

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt in der Schweiz, auf Grundlage unseres Berichts.

Muss ich meinem Arbeitgeber den Grund mitteilen?

Keineswegs. Ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis verlangt keine Angabe des Grundes.

Was tun bei einem Notfall nach der Rückkehr?

Sofort ärztliche Hilfe suchen und den Operationsbericht vorlegen; im Notfall die 144 anrufen.

Kennen die Schweizer Notfallstationen diese Konstruktionen?

Der ausführliche Bericht gibt ihnen alle nötigen Informationen.

Zur Ernährung Woche für Woche

Was trinkt man in der ersten Woche?

Wasser, Bouillon und ungesüsste Getränke, in kleinen Mengen.

Wann führt man Eiweiss ein?

Schon in der flüssigen Phase, in angepasster Form, nach den Anweisungen.

Wann geht man zu pürierter Kost über?

Nach dem erhaltenen Kalender, meist nach ein bis zwei Wochen.

Wann führt man gekochtes Gemüse ein?

In der Phase der pürierten, dann weichen Kost.

Wann kommt Fleisch wieder dazu?

Spät, weil faserige Konsistenzen am schwierigsten sind.

Wann wird Brot wieder möglich?

Ebenfalls spät, weil frisches Brot im Magen aufquillt.

Muss man bestimmte Lebensmittel für immer meiden?

Wenige Lebensmittel sind verboten. Schnell verfügbare Zucker verlangen nach einer Konstruktion besondere Vorsicht.

Wie viel Eiweiss pro Tag?

Ein Ziel wird Ihnen festgelegt, und die Ernährungsberatung passt es an.

Zu den Warnzeichen

Sind zunehmende Schmerzen normal?

Nein. Jeder zunehmende Schmerz ist sofort zu melden.

Und Fieber?

Es verlangt eine sofortige Kontaktaufnahme.

Ein schneller Herzschlag?

Das ist ein klassisches Warnzeichen nach Viszeralchirurgie.

Die Unfähigkeit zu trinken?

Sie birgt das Risiko eines Flüssigkeitsmangels und muss gemeldet werden.

Anhaltendes Erbrechen?

Es zeigt ein Problem an und darf nie längere Zeit hingenommen werden.

Ein Schmerz in der Schulter?

Durch das Gas der Laparoskopie bedingt, häufig und in einigen Tagen rückläufig.

Eine Schwellung an einem Bein?

Sie verlangt eine sofortige ärztliche Beurteilung.

Zum sozialen Leben

Wie erkläre ich meine veränderte Ernährung?

Wie Sie möchten. Viele Patienten bevorzugen Diskretion.

Sind Familienessen kompliziert?

Weniger als befürchtet, besonders wenn man im Voraus informiert.

Kann ich noch ins Restaurant gehen?

Kein Hindernis, sofern Mengen und Tempo angepasst werden.

Wie gehe ich mit Bemerkungen zu meinem Gewichtsverlust um?

Mit einer vorbereiteten einfachen Antwort. Das hilft vielen Patienten.

Werden sich meine Beziehungen verändern?

Manche entwickeln sich, und es vorwegzunehmen, macht den Übergang sanfter.

Sollte man einer Patientengruppe beitreten?

Viele finden dort echte Unterstützung, besonders im ersten Jahr.

Auf lange Sicht

Wie lange hält der Nutzen an?

Er bleibt, solange die aufgebauten Gewohnheiten andauern.

Muss man lebenslang zur Kontrolle?

Eine jährliche Blutuntersuchung und eine Ernährungsberatung.

Kann ich die Kontrollen beenden, wenn alles gut ist?

Nein. Die Mängel entstehen still.

Was geschieht nach zehn Jahren?

Begleitete Patienten behalten den Grossteil ihres Nutzens.

Kann man danach normal älter werden?

Ohne Schwierigkeit, die Ergänzung wird einfach zur Gewohnheit.

Muss man jede neue Ärztin und jeden neuen Arzt informieren?

Systematisch, weil die Konstruktion die Aufnahme bestimmter Medikamente verändert.

Sind bestimmte Medikamente zu meiden?

Manche Entzündungshemmer verlangen nach einer Konstruktion Vorsicht. Melden Sie jede Verschreibung.

Zur Wiederherstellungschirurgie

Wann genau kommt sie in Frage?

Nach Stabilisierung des Gewichts über mehrere Monate und Korrektur der Mängel.

Welcher Bereich wird zuerst behandelt?

Meist der Bauch, weil er die Hauptbeschwerde ist.

Wie viele Wiederherstellungseingriffe sind vorzusehen?

Je nach betroffenen Bereichen, auf mehrere Operationen verteilt.

Sind die Narben gross?

Es gibt sie, und sie liegen in Bereichen, die Kleider bedecken.

Kann man alles auf einmal machen?

Selten, und die Aufteilung ergibt ein besseres Ergebnis.

Muss man zwischen zwei Wiederherstellungseingriffen warten?

Mehrere Monate, bis zur vollständigen Heilung.

Zu unserer Organisation

Wie viele Operationen führen Sie täglich durch?

Eine begrenzte Zahl, vereinbar mit der Überwachung, die diese Patienten verlangen.

Ist Ihr Team auf Bariatrie spezialisiert?

Chirurg, Anästhesist und Pflegepersonal sind damit erfahren.

Gibt es vor Ort eine Ernährungsberatung?

Eine Ernährungsberatung findet vor Ihrer Abreise statt.

Wie erreiche ich Ihr Team von der Schweiz aus?

Ihre Ansprechperson hat eine direkte Linie und antwortet am gleichen Tag.

Wird mein medizinisches Dossier bei Ihnen archiviert?

Es bleibt ohne zeitliche Begrenzung einsehbar.

Kann ich Jahre später zurückkommen?

Ihr Dossier und Ihre Ansprechperson bleiben erreichbar.

Zu den Vergleichen

Warum sind manche Pauschalen viel günstiger?

Prüfen Sie die Spitaldauer, das Vorhandensein einer Überwachungsstation und die Forderung nach Abklärung.

Ist ein kürzerer Aufenthalt ein Vorteil?

Nicht unbedingt. Die Überwachung der ersten Tage ist genau das, was Komplikationen erkennt.

Wie prüft man, ob eine Klinik eine Intensivstation hat?

Fragen Sie direkt. Die Antwort muss genau sein.

Soll man sehr kurzen Fristen misstrauen?

Ein Eingriff ohne Magenspiegelung birgt das Risiko einer falschen Technikwahl.

Was taugen Klinik-Ranglisten?

Prüfen Sie, wer sie veröffentlicht und nach welchen Kriterien.

Zu den Mechanismen des Gewichts

Warum wehrt sich mein Körper gegen den Verlust?

Er verteidigt ein Bezugsgewicht: Der Verbrauch in Ruhe sinkt und der Appetit steigt, sobald die Waage sinkt.

Was ist der Jo-Jo-Effekt?

Die Zunahme nach einer Diät, verursacht durch diese Abwehrmechanismen.

Verlangsamt sich der Stoffwechsel wirklich?

Der Energieverbrauch in Ruhe sinkt während und nach einem Verlust, was die Zunahme begünstigt.

Verändert die Chirurgie diesen Bezugspunkt?

Sie wirkt auf die hormonellen Signale von Hunger und Sättigung, was keine Diät leistet.

Ist Adipositas erblich?

Es gibt eine Veranlagung, auf die Umfeld und Gewohnheiten einwirken.

Beeinflusst der Schlaf das Gewicht?

Ein ungenügender oder unterbrochener Schlaf stört die Appetithormone.

Macht Stress dick?

Er verändert das Essverhalten und das hormonelle Gleichgewicht.

Begünstigen bestimmte Medikamente die Zunahme?

Mehrere Klassen tragen dazu bei. Melden Sie alle Ihre Behandlungen.

Zur Wahl zwischen den Techniken

Welche Technik wird am häufigsten durchgeführt?

Der Schlauchmagen, geeignet für die meisten Situationen ohne schweren Reflux.

Welche ist die älteste?

Die restriktiven Techniken mit Klammern, seither weitgehend ersetzt.

Welche ist die neueste?

Die endoskopischen Ansätze, deren Erfahrungszeitraum kürzer ist.

Kann ich mit dem Magenballon beginnen?

Das ist eine mögliche Vorbereitung, besonders bei sehr hohem BMI.

Kann ich vom Magenballon zur Chirurgie wechseln?

Häufig, sobald der Ballon entfernt ist.

Ist die Plikatur eine gute Möglichkeit?

Ihre Langzeitergebnisse sind weniger gesichert als jene der Referenztechniken.

Was unterscheidet den Duodenal Switch?

Eine viel stärkere Verringerung der Aufnahme, mit höheren Anforderungen an die Nachbetreuung.

Wie viele Techniken bieten Sie an?

Zehn, Revisionen und Umwandlungen inbegriffen.

Zur Narkose

Ist die Narkose bei Adipositas riskanter?

Sie verlangt eine besondere Vorbereitung, daher die vorherige Beurteilung und das erfahrene Team.

Braucht es eine Narkosebesprechung?

Systematisch, vor jedem Eingriff.

Erschwert eine Schlafapnoe die Narkose?

Sie macht sie heikler, daher ihre systematische Abklärung.

Wie lange dauert das Aufwachen?

Einige Stunden im Aufwachraum, danach Verlegung auf die Überwachungsstation.

Erinnert man sich an etwas?

Nein, die Vollnarkose bewirkt eine vollständige Erinnerungslücke für den Eingriff.

Was tun, wenn ich eine Narkose schon schlecht vertragen habe?

Melden Sie es genau, das verändert das Protokoll.

Zu den Schmerzen

Wo hat man nach der Operation Schmerzen?

An den Einstichstellen und manchmal in der Schulter, wegen des verwendeten Gases.

Über wie viele Tage dauern die Beschwerden?

Einige Tage, durch die verschriebenen Schmerzmittel abgedeckt.

Braucht es starke Schmerzmittel?

Selten über die ersten Tage hinaus.

Darf ich Entzündungshemmer nehmen?

Manche verlangen nach einer Konstruktion Vorsicht. Folgen Sie der Verschreibung.

Ist der Schulterschmerz beunruhigend?

Er ist häufig, harmlos und in einigen Tagen rückläufig.

Zur Wundheilung

Wie viele Spuren bleiben sichtbar?

Kleine Öffnungen an den Stellen, an denen die Instrumente eingeführt wurden.

Wird man sie lange sehen?

Sie verblassen allmählich über mehrere Monate.

Braucht es besondere Pflege?

Nach den erhaltenen Anweisungen, meist einfach.

Darf ich eine Creme auftragen?

Nach vollständiger Heilung, nach unseren Angaben.

Verlangsamt Rauchen die Wundheilung?

Deutlich, auch bei den inneren Nähten.

Zum Gewicht und den Messungen

Soll man sich täglich wägen?

Ein wöchentlicher Rhythmus genügt und vermeidet die Entmutigung durch tägliche Schwankungen.

Warum den Taillenumfang messen?

Weil sich die Körperzusammensetzung verändert, auch wenn die Waage stillsteht.

Wann ist der Verlust am schnellsten?

In den ersten drei Monaten, danach allmählich langsamer.

Ist ein Plateau von mehreren Wochen beunruhigend?

Nein, es ist eine normale Anpassung des Körpers.

Wie kommt man aus einem Plateau heraus?

Indem man Eiweisszufuhr, körperliche Aktivität und Verteilung der Mahlzeiten überprüft.

Soll man ein genaues Gewicht anstreben?

Das Ziel betrifft Gesundheit und Beweglichkeit, nicht eine Zahl.

Zur Muskelmasse

Verliert man gleichzeitig Muskeln?

Ein Teil des Verlusts betrifft die fettfreie Masse, was körperliche Aktivität und Eiweiss begrenzen.

Wie erhält man seine Muskulatur?

Durch eine ausreichende Eiweisszufuhr und regelmässige Aktivität ab den ersten Wochen.

Soll man Krafttraining machen?

Es hilft erheblich, sobald die Wunden verheilt sind.

Hängt die Müdigkeit mit diesem Verlust zusammen?

Sie trägt dazu bei, zusammen mit der Kalorienbeschränkung der ersten Wochen.

Zu Haaren und Haut

Warum fallen mir die Haare aus?

Der rasche Verlust und die Mängel tragen dazu bei. Der Vorgang ist umkehrbar.

Wann hört das auf?

Meist innert eines Jahres, mit einer korrekten Ergänzung.

Braucht es eine besondere Behandlung?

Die Korrektur der Mängel genügt meistens.

Wird die Haut trockener?

Zu wenig Trinken trägt dazu bei, daher die Bedeutung regelmässigen Trinkens.

Sind die Nägel betroffen?

Sie können bei einem Mangel brüchiger werden, was die Kontrolle erkennt.

Zu Reisen und Alltag

Kann ich danach weit reisen?

Ohne Einschränkung, sobald die Erholung erreicht ist.

Muss man die Ergänzungsmittel auf Reisen mitnehmen?

Unbedingt, weil keine Unterbrechung akzeptabel ist.

Wie geht man mit langen Flügen um?

Regelmässig trinken, die Beine bewegen und angepasste Mahlzeiten.

Kann ich tauchen?

Nach ärztlicher Zustimmung und vollständiger Erholung.

Kann ich einen Kampfsport betreiben?

Nach vollständiger Heilung und Zustimmung des Chirurgen.

Kann ich meine Kinder tragen?

Nach den ersten Wochen ohne Schwierigkeit.

Zu unvorhergesehenen Situationen

Was tun, wenn ich rasch schwanger werde?

Sofort ärztlichen Rat einholen, um die Ergänzung anzupassen und die Betreuung zu organisieren.

Was tun bei einer Magen-Darm-Grippe?

Der Flüssigkeitsmangel tritt schneller ein. Holen Sie ohne Verzögerung ärztlichen Rat ein.

Was tun, wenn ich wegen etwas anderem operiert werden muss?

Informieren Sie das Team über die durchgeführte Konstruktion, mit dem Bericht.

Was tun bei längerem Appetitverlust?

Melden Sie es, das kann ein mechanisches Problem oder einen Mangel anzeigen.

Was tun, wenn ich überhaupt nicht mehr abnehme?

Ein Gespräch mit der Ernährungsberatung, danach eine Kontrolle, wenn die Situation anhält.

Was tun, wenn ich wieder zunehme?

Früh darüber sprechen. Eine beginnende Zunahme lässt sich viel leichter korrigieren.

Zur Begleitung

Kann ich vorher eine Psychologin oder einen Psychologen aufsuchen?

Wir empfehlen es, und es gehört zur Abklärung.

Gibt es Patientengruppen?

Mehrere Vereinigungen bieten Unterstützung, besonders nützlich im ersten Jahr.

Kann mein Partner an den Beratungen teilnehmen?

Gerne, weil das Umfeld für das Ergebnis wirklich zählt.

Wie erkläre ich den Weg meinen Kindern?

Einfach, mit Betonung auf die Gesundheit statt auf das Aussehen.

Muss man mit dem Arbeitgeber darüber sprechen?

Keineswegs. Ein Zeugnis muss den Grund nicht nennen.

Zu Unterlagen und Dossier

Welche Unterlagen erhalte ich?

Den Operationsbericht, die Ernährungsanweisungen, den Kalender der Ergänzungsmittel und jenen der Kontrollen.

In welcher Sprache?

Auf Französisch, direkt von Ihren Fachpersonen verwendbar; unser Team hilft Ihnen auf Deutsch beim Verständnis.

Kann ich später eine Kopie erhalten?

Ihr Dossier bleibt ohne Einschränkung einsehbar.

Was tun, wenn ich meine Unterlagen verliere?

Wir senden Ihnen eine neue Kopie.

Muss man den Bericht lebenslang aufbewahren?

Unbedingt, weil jede Fachperson Ihre Konstruktion kennen muss.

Genf und seine Agglomeration

Welche bariatrischen Zentren gibt es in Genf?

Der Kanton verfügt über für diese Tätigkeit anerkannte Einrichtungen, mit einer Kostenübernahme bei erfüllten Kriterien.

Wie lang ist die übliche Wartezeit im Kanton?

Der vorgängige Weg erstreckt sich über eine längere Zeit, vorgegeben durch den Schweizer Rahmen.

Warum sollte jemand aus Genf zu Ihnen kommen?

Weil die Schwellen nicht allen Situationen offenstehen und die Wartezeit schwer wiegt, wenn der Diabetes fortschreitet.

Wie lange dauert die Reise ab Genf?

Etwa hundertzwanzig Minuten Direktflug.

Muss man für eine erste Beurteilung reisen?

Keine Reise ist nötig: Ihr Dossier genügt.

Der Kanton Waadt

Was bietet das Universitätszentrum in Lausanne?

Eine bariatrische Referenztätigkeit mit den gleichen Anforderungen an den Weg.

Und für Personen aus Renens, Morges oder Nyon?

Die Weiterleitung erfolgt nach Lausanne oder Genf, im gleichen Rahmen.

Von der Waadtländer Riviera?

Es gibt ein Angebot in der Nähe. Die Diskretion des Weges motiviert unsere Patienten oft.

Vom Nordwaadtland?

Die Möglichkeiten vor Ort sind gering, und meist wird an das Waadtländer Zentrum weitergeleitet.

Das Wallis und Freiburg

Gibt es ein bariatrisches Zentrum im Wallis?

Die Patienten werden ausnahmslos in andere Kantone weitergeleitet.

Wie kommt man von Sitten nach Tunis?

Ein Zug ohne Umsteigen führt zum Flughafen Genf, danach zwei Flugstunden.

Und von Freiburg?

Zwischen zwei universitären Spitalzentren gelegen, bietet dieser Kanton wenig im bariatrischen Bereich.

Neuenburg, Jura und Bern

Von Neuenburg oder La Chaux-de-Fonds?

Sprechstunden gibt es dort, die Operation erfolgt aber ausserhalb des Kantons.

Vom Jura?

Die Spitalkapazitäten sind dort begrenzt, daher der Nutzen eines organisierten Aufenthalts.

Sie wohnen in Bern und planen eine bariatrische Operation?

Mittlere Leistungen, die Patienten werden oft an die grossen Zentren weitergeleitet.

Sie wohnen in Biel und planen eine bariatrische Operation?

Eine zweisprachige Stadt im Seeland. Bei uns erfolgt die Begleitung auf Deutsch oder Französisch.

Basel, Zürich und die Ostschweiz

Was bietet Basel?

Einen Universitätsstandort mit etablierter bariatrischer Tätigkeit und einen Flughafen mit Direktflügen nach Tunis.

Was bietet Zürich?

Mehrere anerkannte Zentren, mit den gleichen Zugangskriterien und hohen Tarifen.

Kann ein Patient aus Zürich auf Deutsch begleitet werden?

Ja, unser Team begleitet Sie auf Deutsch; vor Ort wird Französisch gesprochen, und die Unterlagen sind auf Französisch.

Von St. Gallen, Winterthur oder Schaffhausen?

Die Tarife entsprechen jenen der Grossstadt, und der vorgeschriebene Weg ist identisch.

Von Graubünden oder vom Thurgau?

Die Patienten werden nach Zürich oder St. Gallen weitergeleitet.

Die Zentralschweiz und das Tessin

Sie kommen aus Luzern oder Zug?

Die Region ist gut versorgt, doch die Zugangskriterien bleiben identisch.

Aus der Innerschweiz?

Flug mit Umsteigen oder Zug nach Zürich oder Basel.

Aus dem Tessin?

Das Angebot bleibt dort klein, mit häufiger Weiterleitung nach Zürich oder Norditalien.

Erhält ein Patient aus dem Tessin eine Begleitung in seiner Sprache?

Eine Ansprechperson, die Deutsch und Französisch spricht, begleitet Ihr Dossier vom Anfang bis zum Ende.

Zur Berechtigung im Schweizer Rahmen

Wie weiss ich, ob ich die Kriterien erfülle?

Ihr BMI, Ihre Begleiterkrankungen und die Geschichte Ihrer Behandlungen bestimmen es. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann es bestätigen.

Wer beurteilt meine Berechtigung?

Das anerkannte Zentrum, an das Sie überwiesen werden, nach den geltenden Richtlinien.

Muss man über den Hausarzt gehen?

Er ist der übliche Einstiegspunkt des Weges.

Wie lange dauert die vorgängige Beurteilung?

Sie erstreckt sich über eine längere Zeit, vorgegeben durch die Regelung.

Was umfasst diese obligatorische Begleitung?

Eine dokumentierte Ernährungs-, ärztliche und psychologische Begleitung.

Kann ich sie teilweise absolvieren?

Der Rahmen verlangt, dass sie vollständig ist, um die Kostenübernahme zu öffnen.

Und wenn ich sie schon absolviert habe, ohne operiert zu werden?

Diese dokumentierten Elemente stärken Ihr Dossier.

Ändert die Zusatzversicherung etwas?

Die Verträge schliessen meist Ästhetisches aus, doch hier gilt unter Bedingungen die Grundversicherung.

Zum medizinischen Dossier

Welche Unterlagen ergeben ein gutes Dossier?

Die Gewichtsentwicklung über mehrere Jahre, frühere Behandlungen, Untersuchungen der Begleiterkrankungen und Facharztberichte.

Muss man Diätversuche dokumentieren?

Das ist ein zentrales Element des Dossiers.

Wie dokumentiert man frühere Versuche?

Durch Rezepte, Ernährungsberatungen und die Aufzeichnung Ihres Gewichts über die Zeit.

Genügt ein Gewichtstagebuch?

Es hilft, ergänzt durch ärztliche Unterlagen.

Braucht es Fotos?

Sie werden bei dieser Indikation nicht verlangt.

Wer schreibt das Gesuch an die Krankenkasse?

Das Zentrum, das Sie betreut, auf Grundlage Ihres Dossiers.

Zu den medizinischen Alternativen

Gibt es medikamentöse Behandlungen?

Mehrere Wirkstoffe sind verfügbar, mit genauen Indikationen und Begleitung.

Werden sie vergütet?

Ihre Übernahme folgt besonderen Bedingungen, die bei Ihrer Krankenkasse zu prüfen sind.

Kann man sie vor der Chirurgie ausprobieren?

Das ist häufig der Fall und dokumentiert Ihren Weg.

Sind sie so wirksam wie die Chirurgie?

Ihre Ergebnisse sind anders, und ihre Wirkung endet meist mit dem Absetzen.

Kann man sie mit einer Operation verbinden?

In bestimmten Situationen, auf ärztlichen Entscheid.

Und nach einer erneuten Gewichtszunahme?

Sie gehören zu den Möglichkeiten, die vor einer Revisionsoperation besprochen werden.

Zur psychologischen Vorbereitung

Warum eine psychologische Beurteilung?

Um eine Essstörung zu erkennen, deren nicht stabilisiertes Vorhandensein gegen den Eingriff spricht.

Ist es eine Ausschlussprüfung?

Nein. Sie leitet und bereitet die Begleitung vor.

Wonach sucht man genau?

Nach zwanghaftem Essverhalten, einer aktiven Abhängigkeit oder einer nicht eingestellten Erkrankung.

Kann ich mit einer früheren Depression operiert werden?

Wenn die Situation stabil ist und begleitet wird, ja.

Und mit einer Angststörung?

Ebenso, unter Vorbehalt eines Gleichgewichts und einer Begleitung.

Soll man danach eine Begleitung fortsetzen?

Wir empfehlen es, besonders im ersten Jahr.

Zum technischen Ablauf

Wie viele Schnitte braucht es für eine Laparoskopie?

Einige kleine Öffnungen, über den Bauch verteilt.

Warum wird Gas eingeleitet?

Um den nötigen Arbeitsraum für die Instrumente zu schaffen.

Wird dieses Gas abgelassen?

Zum grossen Teil am Ende des Eingriffs, der Rest wird in einigen Tagen aufgenommen.

Wird eine Kamera verwendet?

Sie führt den ganzen Eingriff und überträgt das Bild auf einen Bildschirm.

Wie misst man die Länge einer Schlinge?

Durch eine genaue Messung während der Operation, entsprechend der gewählten Konstruktion.

Wird die Konstruktion am Ende geprüft?

Ein Dichtigkeitstest gehört zum Protokoll.

Was steht im Bericht?

Die Technik, die Längen, das verwendete Material und der Verlauf.

Zur Überwachung nach der Operation

Wie lange auf der Überwachungsstation?

Die ersten Stunden, danach je nach Ihrem Verlauf.

Was wird vorrangig überwacht?

Puls, Temperatur, Schmerzen und Urinausscheidung.

Warum zählt der Puls?

Seine unerklärte Beschleunigung ist ein frühes Warnzeichen.

Werden während des Spitalaufenthalts Laboruntersuchungen gemacht?

Je nach Ihrem Verlauf und dem geltenden Protokoll.

Wann beginnt man zu trinken?

Meist ab dem Folgetag, in sehr kleinen Mengen.

Wann steht man auf?

Ab dem folgenden Tag, weil diese frühe Mobilisierung zur Verringerung der Risiken empfohlen wird.

Trägt man Kompressionsstrümpfe?

Sie gehören zu den üblichen vorbeugenden Massnahmen.

Zu den Medikamenten danach

Braucht es eine Behandlung zum Schutz des Magens?

Häufig in den ersten Monaten verschrieben, je nach Technik.

Braucht es eine vorbeugende Blutverdünnung?

Für eine festgelegte Dauer nach dem Eingriff, nach Protokoll.

Darf ich meine Tabletten zerkleinern?

Manche ja, andere nicht. Prüfen Sie es vorher, die Form zählt.

Ändern sich die Dosen meiner üblichen Behandlungen?

Häufig, besonders bei Diabetes- und Blutdruckmitteln.

Wer passt diese Dosen an?

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt, anhand regelmässiger Kontrollen.

Sind bestimmte Medikamentenklassen zu meiden?

Nach einer Umleitung ist bei bestimmten Entzündungshemmern Vorsicht geboten.

Zu den Blutkontrollen

Welche Werte genau?

Blutbild, Eisen und Ferritin, Vitamin B12, Vitamin D, Kalzium, Folsäure, Eiweiss und je nach Technik Zink und Kupfer.

Wie oft im ersten Jahr?

Nach drei, sechs und zwölf Monaten.

Und danach?

Einmal jährlich, ohne Enddatum.

Wer verschreibt diese Untersuchungen?

Ihr Hausarzt oder Ihre Ernährungsberatung.

Was geschieht, wenn ein Mangel auftritt?

Die Ergänzung wird angepasst, und eine engere Kontrolle prüft die Korrektur.

Kann man einen schweren Mangel korrigieren?

Ja, manchmal durch Spritzen, je nach betroffenem Nährstoff.

Zur körperlichen Aktivität

Wann beginnt man mit sanfter Aktivität?

Gehen ab dem Folgetag, allmählich ausgedehnt.

Wann beginnt man mit intensiver Aktivität?

Nach mehreren Wochen und mit Zustimmung des Chirurgen.

Welcher Sport passt am besten?

Gehen, Schwimmen und Velofahren, danach Muskelaufbau.

Wie oft pro Woche?

Regelmässigkeit geht vor Dauer. Jeden Tag ein wenig ist besser als eine einzelne Einheit.

Hilft die Aktivität wirklich?

Sie erhält die Muskelmasse und verbessert den Erhalt des Ergebnisses deutlich.

Braucht es eine sportliche Begleitung?

Sie hilft erheblich, besonders am Anfang.

Zu den Langzeitergebnissen

Bleibt der Nutzen nach zehn Jahren erhalten?

Bei begleiteten Patienten bleibt der Grossteil des Nutzens bestehen.

Was ist der wichtigste Erfolgsfaktor?

Die Kontinuität der Nachbetreuung und der im ersten Jahr aufgebauten Gewohnheiten.

Was ist die häufigste Ursache des Scheiterns?

Die Unterbrechung der Nachbetreuung und die Rückkehr der alten Gewohnheiten.

Kann man sich nach einer erneuten Zunahme erholen?

Wenn man die Begleitung früh wieder aufnimmt, oft ja.

Ist ein zweiter Eingriff häufig?

Er betrifft eine Minderheit der Patienten und wird anhand einer Abklärung besprochen.

Zu den Gesamtkosten

Beschränken sich die Kosten auf den Eingriff?

Nein. Ergänzung und Kontrollen gehen lebenslang weiter.

Sind diese Ausgaben erheblich?

Bescheiden, aber dauerhaft, und sie müssen in die Rechnung einbezogen werden.

Werden sie in der Schweiz vergütet?

Die verschriebenen Untersuchungen fallen in den üblichen Rahmen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse zu den Ergänzungsmitteln.

Muss man regelmässige Beratungen einplanen?

Mindestens eine jährliche Ernährungsberatung.

Und die Wiederherstellungschirurgie?

Sie ist ein eigener Kostenpunkt, der getrennt zu betrachten ist.

Zu unserer Praxis

Seit wann organisieren Sie diese Chirurgie?

Unsere Tätigkeit läuft seit 2009 ohne Unterbrechung.

Wie viele Einrichtungen besitzen Sie?

Sechs, davon vier in Tunesien und zwei in Istanbul.

Sind Ihre Operationssäle für Viszeralchirurgie eingerichtet?

Sie verfügen über die vollständige Ausstattung, mit einer angrenzenden Überwachungsstation.

Welche Haltung haben Sie zum KVG?

Sobald die Schwellen erreicht sind, laden wir Sie ein, den Schweizer Weg zu bevorzugen.

Warum sagen Sie das, wenn es Ihnen schadet?

Weil eine verschwiegene Information alles andere unglaubwürdig macht.

Nehmen Sie Patienten an, die in der Schweiz berechtigt sind?

Wir informieren sie zuerst und respektieren dann ihre Entscheidung.

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