Die Lasik ist das bekannteste Verfahren der refraktiven Laserchirurgie, also der Korrektur von Fehlsichtigkeiten mit einem Laser. Dabei wird die Hornhaut, die klare, gewölbte Vorderfläche des Auges, mit einem Excimer-Laser so umgeformt, dass das einfallende Licht wieder genau auf der Netzhaut gebündelt wird. Ziel ist es, Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung so zu korrigieren, dass im Alltag keine oder kaum noch eine Brille oder Kontaktlinsen nötig sind. Die Behandlung dauert pro Auge nur wenige Minuten, erfolgt ambulant mit betäubenden Augentropfen, und viele Menschen sehen bereits am nächsten Tag deutlich besser. Die Lasik ist aber ein Eingriff am gesunden Auge, der nicht rückgängig gemacht werden kann, und nicht jedes Auge ist geeignet. Eine gründliche Voruntersuchung ist deshalb entscheidend. Medespoir organisiert Laserbehandlungen der Augen für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in Partnerkliniken in Tunesien.
Diese Seite erklärt, wie Fehlsichtigkeiten entstehen, wie die Lasik und die anderen Laserverfahren funktionieren, wer geeignet ist, welche Voruntersuchungen nötig sind, wie Behandlung und Heilung verlaufen, welche Risiken bestehen und welche Alternativen es gibt, etwa Linsenimplantate. Die Informationen ersetzen keine augenärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Bei der Lasik wird die Hornhaut mit einem Laser umgeformt, um Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung zu korrigieren. Der Eingriff dauert pro Auge nur wenige Minuten.
Nicht jedes Auge ist geeignet. Entscheidend sind eine ausreichend dicke, gesunde Hornhaut, eine stabile Sehstärke und das Fehlen bestimmter Augenerkrankungen. Eine gründliche Voruntersuchung ist unerlässlich.
Häufige Nebenwirkungen sind trockene Augen und Blendempfindlichkeit in der Nacht, meist vorübergehend. Seltene Komplikationen betreffen den Hornhautdeckel, Infektionen und eine Schwächung der Hornhaut. Die Alterssichtigkeit wird nicht verhindert. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Eine Lasik zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit wird von der Grundversicherung nach KVG in der Regel nicht übernommen. Kostenangaben sind indikativ und nicht vertraglich.
Damit wir scharf sehen, müssen die Hornhaut und die Augenlinse das einfallende Licht so brechen, dass es genau auf der Netzhaut, der lichtempfindlichen Schicht im Augenhintergrund, gebündelt wird. Die Hornhaut leistet dabei etwa zwei Drittel der Brechkraft. Bei einer Kurzsichtigkeit, der Myopie, ist das Auge meist etwas zu lang oder die Hornhaut zu stark gewölbt, sodass das Licht vor der Netzhaut gebündelt wird. In der Ferne wird unscharf gesehen, in der Nähe scharf. Bei einer Weitsichtigkeit, der Hyperopie, ist das Auge meist zu kurz, und das Licht wird hinter der Netzhaut gebündelt. Junge Menschen können dies oft durch Anspannung der Linse ausgleichen, mit dem Alter werden aber zuerst die Nähe und später auch die Ferne unscharf. Bei einer Hornhautverkrümmung, dem Astigmatismus, ist die Hornhaut nicht gleichmässig gewölbt, sondern in einer Richtung stärker gekrümmt, sodass Punkte als Striche gesehen werden und das Bild in allen Entfernungen verzerrt ist. Diese Fehlsichtigkeiten werden in Dioptrien angegeben, mit einem Minus für Kurzsichtigkeit und einem Plus für Weitsichtigkeit.
Die Alterssichtigkeit, die Presbyopie, ist dagegen keine Fehlsichtigkeit im engeren Sinn, sondern eine natürliche Veränderung ab etwa dem fünfundvierzigsten Lebensjahr, bei der die Augenlinse ihre Elastizität verliert und nicht mehr ausreichend auf die Nähe scharf stellen kann. Die Lasik korrigiert die Hornhaut, verändert aber die Linse nicht, weshalb sie die Alterssichtigkeit nicht verhindert. Auch nach einer erfolgreichen Lasik wird ab etwa fünfundvierzig Jahren meist eine Lesebrille nötig.
| Fehlsichtigkeit | Ursache | Unscharf | Zeichen |
|---|---|---|---|
| Kurzsichtigkeit | Auge zu lang oder Hornhaut zu stark gewölbt | Ferne | Minus-Dioptrien |
| Weitsichtigkeit | Auge zu kurz | Nähe, später auch Ferne | Plus-Dioptrien |
| Hornhautverkrümmung | Ungleichmässige Wölbung | Alle Entfernungen, verzerrt | Zylinder |
| Alterssichtigkeit | Linse verliert Elastizität | Nähe | Ab etwa fünfundvierzig Jahren |
Das Auge funktioniert ähnlich wie eine Kamera. Das Licht tritt durch die Hornhaut ein, die als feste Linse den grössten Teil der Brechkraft liefert. Dahinter liegt die mit Kammerwasser gefüllte vordere Augenkammer, dann die Regenbogenhaut, die Iris, deren Öffnung, die Pupille, die Lichtmenge regelt wie eine Blende. Hinter der Pupille liegt die Augenlinse, die ihre Brechkraft verändern kann, um nahe und ferne Gegenstände scharf zu stellen. Das Innere des Auges ist mit dem gelartigen Glaskörper gefüllt. An der Rückseite liegt die Netzhaut mit den Sinneszellen, die das Licht in Nervensignale umwandeln, die über den Sehnerv zum Gehirn geleitet werden. Die Stelle des schärfsten Sehens ist die Makula. Die Hornhaut selbst besteht aus mehreren Schichten: dem Epithel an der Oberfläche, das sich rasch erneuert, einer festen Schicht darunter, dem Stroma, das den grössten Teil der Dicke ausmacht und bei der Lasik umgeformt wird, und dem Endothel an der Innenseite, das die Hornhaut klar hält. Eine gesunde Hornhaut ist in der Mitte etwa einen halben Millimeter dick. Bei der Lasik wird ein Teil des Stromas abgetragen, weshalb ausreichend Dicke vorhanden sein muss.
Die Idee, Fehlsichtigkeiten durch einen Eingriff an der Hornhaut zu korrigieren, ist mehr als hundert Jahre alt. In der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelte ein spanischer Augenarzt in Kolumbien Verfahren, bei denen Hornhautgewebe entfernt und umgeformt wurde, die als Vorläufer der Lasik gelten. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde die radiale Keratotomie verbreitet, bei der die Hornhaut mit strahlenförmigen Schnitten abgeflacht wurde, die aber zu schwankenden Ergebnissen führte. In den 1980er-Jahren wurde der Excimer-Laser für die Augenheilkunde entdeckt, und die ersten PRK-Behandlungen wurden durchgeführt. Anfang der 1990er-Jahre wurde die Lasik entwickelt, die den Excimer-Laser mit einem Hornhautdeckel verband. Seit den 2000er-Jahren wird der Deckel zunehmend mit dem Femtosekundenlaser geschnitten, und die Lasersysteme wurden mit Nachführsystemen und individuellen Behandlungsprofilen verfeinert. Die SMILE-Methode kam in den 2010er-Jahren hinzu. Heute gehört die Laserkorrektur zu den am häufigsten durchgeführten Augenoperationen weltweit.
Bei der Lasik wird zunächst ein dünner Deckel, der sogenannte Flap, in die oberste Schicht der Hornhaut geschnitten und aufgeklappt. Früher wurde dieser Schnitt mit einem mechanischen Mikromesser durchgeführt, heute meist mit einem Femtosekundenlaser, weshalb man von Femto-Lasik spricht. Anschliessend trägt der Excimer-Laser unter dem Deckel eine genau berechnete Menge Hornhautgewebe ab, um die Wölbung zu verändern. Der Deckel wird zurückgeklappt und haftet ohne Naht von selbst. Da die Oberfläche der Hornhaut weitgehend intakt bleibt, sind die Schmerzen gering und die Sehschärfe erholt sich rasch, oft schon innerhalb eines Tages.
Bei der photorefraktiven Keratektomie, kurz PRK, und verwandten Oberflächenverfahren wie LASEK oder Trans-PRK wird kein Deckel geschnitten. Stattdessen wird die oberste Zellschicht der Hornhaut, das Epithel, entfernt, und der Excimer-Laser trägt das Gewebe direkt an der Oberfläche ab. Das Epithel wächst in einigen Tagen nach. In dieser Zeit sind die Augen schmerzhafter und lichtempfindlicher, und die Sehschärfe erholt sich langsamer, oft über einige Wochen. Dafür bleibt mehr Hornhautdicke erhalten, und es gibt keine Deckelkomplikationen. Oberflächenverfahren eignen sich deshalb besonders bei dünner Hornhaut, bei Menschen mit Kontaktsport oder Berufen mit Verletzungsrisiko für die Augen.
Bei der SMILE-Methode, der Abkürzung für Small Incision Lenticule Extraction, schneidet ein Femtosekundenlaser innerhalb der Hornhaut ein kleines, linsenförmiges Gewebestück aus, das über einen kleinen Schnitt von wenigen Millimetern entfernt wird. Es wird kein grosser Deckel gebildet. Die Methode eignet sich vor allem für Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Mögliche Vorteile sind eine geringere Beeinträchtigung der Hornhautnerven und dadurch weniger trockene Augen und eine grössere Stabilität der Hornhaut. Die Erholung der Sehschärfe kann etwas langsamer sein als bei der Femto-Lasik. Für Weitsichtigkeit ist die Methode weniger etabliert.
| Verfahren | Prinzip | Erholung | Besonders geeignet für |
|---|---|---|---|
| Femto-Lasik | Deckel mit Femtosekundenlaser, Abtragung darunter | Sehr rasch, wenig Schmerzen | Viele Kurz-, Weitsichtige und Astigmatismus |
| PRK, Oberflächenverfahren | Abtragung an der Oberfläche | Langsamer, mehr Schmerzen | Dünne Hornhaut, Kontaktsport |
| SMILE | Gewebe innerhalb der Hornhaut entfernt | Rasch | Kurzsichtigkeit, Astigmatismus |
Gute Voraussetzungen bestehen bei Menschen ab etwa achtzehn bis einundzwanzig Jahren mit einer Sehstärke, die sich seit mindestens ein bis zwei Jahren nicht wesentlich verändert hat, mit einer ausreichend dicken und regelmässig geformten Hornhaut, mit gesunden Augen und bei realistischen Erwartungen. Die Grenzen der Korrektur hängen von der Hornhautdicke und vom Verfahren ab. Kurzsichtigkeit lässt sich oft bis etwa minus acht bis zehn Dioptrien korrigieren, Weitsichtigkeit meist nur bis etwa plus drei bis vier Dioptrien und Hornhautverkrümmung bis etwa fünf bis sechs Dioptrien, je nach Situation. Bei höheren Werten sind Linsenimplantate oft besser geeignet. Nicht geeignet oder nur mit Vorsicht geeignet sind Menschen mit einer zu dünnen Hornhaut, einem Keratokonus, einer fortschreitenden Vorwölbung der Hornhaut, oder Hinweisen darauf, mit einem Grünen Star, einem Grauen Star, ausgeprägten trockenen Augen, bestimmten Autoimmunerkrankungen, einer schlecht eingestellten Diabeteserkrankung, in Schwangerschaft und Stillzeit, weil sich die Sehstärke hormonell verändern kann, und bei Menschen mit einer sehr grossen Pupille, bei denen Blendeffekte in der Nacht häufiger sind. Medespoir vermittelt Behandlungen ausschliesslich an volljährige Patientinnen und Patienten.
Eine Hornhautverkrümmung, der Astigmatismus, ist sehr häufig und tritt oft zusammen mit Kurz- oder Weitsichtigkeit auf. Bei einem regelmässigen Astigmatismus ist die Hornhaut wie ein Rugbyball in einer Richtung stärker gewölbt als in der anderen. Er lässt sich mit einer Laserkorrektur meist gut behandeln, indem der Laser die Hornhaut in der stärker gewölbten Richtung gezielt abflacht. Wichtig ist, dass die Achse des Astigmatismus genau bestimmt und bei der Behandlung berücksichtigt wird, weil sich das Auge im Liegen leicht drehen kann. Moderne Lasersysteme erkennen diese Drehung und gleichen sie aus. Ein unregelmässiger Astigmatismus, etwa bei einem Keratokonus, nach Verletzungen oder nach früheren Operationen, ist schwieriger zu behandeln und erfordert oft topografiegeführte Verfahren oder andere Lösungen. Bei einem hohen Astigmatismus können auch torische Linsenimplantate eine Alternative sein.
Die Kurzsichtigkeit nimmt weltweit zu, besonders bei Kindern und Jugendlichen, was mit viel Nahsehen und wenig Zeit im Freien in Verbindung gebracht wird. Kinder und Jugendliche werden nicht gelasert, weil sich ihre Augen noch verändern. Zur Verlangsamung der Kurzsichtigkeit bei Kindern werden in der Schweiz verschiedene Massnahmen eingesetzt, etwa viel Zeit im Freien, spezielle Brillengläser oder Kontaktlinsen und niedrig dosierte Augentropfen, nach Beratung durch eine Kinderaugenärztin. Eine spätere Laserkorrektur ist erst im Erwachsenenalter möglich, wenn die Sehstärke stabil ist.
Eine Laserkorrektur erfolgt in einem speziellen Raum mit kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit, weil diese die Wirkung des Lasers beeinflussen können. Das Lasersystem wird täglich überprüft und regelmässig gewartet. Die Instrumente und der Saugring sind steril, und die Haut um die Augen wird vor der Behandlung desinfiziert. Das Team trägt Schutzkleidung. Achten Sie darauf, dass die Klinik diese Standards erfüllt, und fragen Sie nach dem Lasersystem und seiner Wartung.
Die Hornhautdicke ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Planung einer Laserkorrektur. Bei jeder Behandlung wird Hornhautgewebe abgetragen, und die Menge hängt von der Höhe der Korrektur und dem Durchmesser der Behandlungszone ab. Je höher die Kurzsichtigkeit, desto mehr Gewebe muss entfernt werden. Nach der Behandlung muss eine ausreichende Restdicke der Hornhaut erhalten bleiben, damit sie stabil bleibt und sich nicht vorwölbt. Bei der Lasik wird die Dicke des Deckels von der verbleibenden Hornhaut abgezogen, weil der Deckel nur wenig zur Stabilität beiträgt, weshalb bei dünner Hornhaut Oberflächenverfahren oder SMILE bevorzugt werden können. Die Augenärztin berechnet vor der Behandlung, wie viel Gewebe abgetragen wird und wie viel übrig bleibt, und berücksichtigt dabei auch die Form der Hornhaut, weil eine unregelmässige Form auf eine Schwäche hinweisen kann. Wenn die Restdicke zu gering wäre, wird von einer Laserkorrektur abgeraten und eine Alternative wie eine phake Intraokularlinse besprochen.
Die Laserkorrektur gehört zu den am besten untersuchten Verfahren der Augenheilkunde. Studien aus vielen Ländern zeigen, dass bei gut ausgewählten Patientinnen und Patienten mit leichter bis mittlerer Kurzsichtigkeit die grosse Mehrheit nach der Behandlung ohne Brille eine Sehschärfe erreicht, die für den Alltag und das Autofahren ausreicht, und dass die Zufriedenheit hoch ist. Bei höheren Korrekturen, Weitsichtigkeit und unregelmässigen Hornhäuten sind die Ergebnisse weniger vorhersehbar. Schwere Komplikationen sind selten. Die Ergebnisse hängen von der Auswahl der Patienten, der Qualität der Voruntersuchung, der Erfahrung des Teams und den verwendeten Geräten ab. Ergebnisse aus Studien lassen sich nicht auf den Einzelfall übertragen, und Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Moderne Lasersysteme bieten verschiedene Behandlungsprofile, die über die reine Korrektur der Dioptrien hinausgehen. Bei der wellenfrontgeführten Behandlung werden neben der Kurz- oder Weitsichtigkeit und der Hornhautverkrümmung auch feinere Abbildungsfehler des gesamten Auges gemessen und in die Behandlung einbezogen. Bei der topografiegeführten Behandlung wird die genaue Form der Hornhaut berücksichtigt, was besonders bei unregelmässigen Hornhäuten oder nach früheren Eingriffen hilfreich sein kann. Bei asphärischen Profilen wird die natürliche Form der Hornhaut möglichst erhalten, um Blendeffekte in der Nacht zu verringern. Welches Profil geeignet ist, hängt von den Messwerten der Voruntersuchung ab. Nicht in jedem Fall ist ein aufwendigeres Profil besser, und die Erfahrung des Teams und die Qualität der Messungen sind oft wichtiger als der Name des Profils.
Wenn bei der Voruntersuchung ein Keratokonus festgestellt wird, ist eine Laserkorrektur zur Verbesserung des Sehens meist nicht möglich, weil sie die bereits geschwächte Hornhaut weiter schwächen würde. Um das Fortschreiten eines Keratokonus aufzuhalten, kann eine Hornhautvernetzung, das sogenannte Cross-Linking, durchgeführt werden. Dabei wird die Hornhaut mit Riboflavin-Tropfen, einem Vitamin, behandelt und mit ultraviolettem Licht bestrahlt, was die Fasern der Hornhaut fester miteinander verbindet und die Hornhaut stabilisiert. Das Verfahren wird vor allem bei jüngeren Menschen mit fortschreitendem Keratokonus eingesetzt. Nach einer Stabilisierung kann das Sehen mit speziellen Kontaktlinsen, manchmal mit Hornhautringen oder in ausgewählten Fällen mit anderen Verfahren verbessert werden. In der Schweiz kann die Hornhautvernetzung bei fortschreitendem Keratokonus unter bestimmten Voraussetzungen von der Grundversicherung übernommen werden. Die Behandlung eines Keratokonus sollte in einem spezialisierten Zentrum in der Schweiz erfolgen.
Trockene Augen sind die häufigste Nebenwirkung einer Laserkorrektur. Bei der Lasik werden beim Schnitt des Deckels Nervenfasern der Hornhaut durchtrennt, die den Lidschlag und die Tränenproduktion anregen. Bis diese Nerven nachgewachsen sind, oft über einige Monate, kann das Auge trocken, gereizt und müde wirken, und das Sehen kann schwanken, besonders bei Bildschirmarbeit. Menschen, die bereits vor der Behandlung trockene Augen haben, sind stärker gefährdet. Deshalb wird der Tränenfilm in der Voruntersuchung genau geprüft, und trockene Augen werden vor der Behandlung behandelt. Nach der Behandlung helfen befeuchtende Tropfen ohne Konservierungsstoffe, bewusstes Blinzeln, Pausen bei der Bildschirmarbeit, ausreichendes Trinken, das Meiden von trockener Luft und Zugluft und bei Bedarf eine Behandlung der Lidränder. Bei anhaltenden Beschwerden gibt es weitere Behandlungen, etwa kleine Stöpsel, die den Tränenabfluss verringern. SMILE und Oberflächenverfahren beeinträchtigen die Nerven möglicherweise weniger.
Die Voruntersuchung ist der wichtigste Schritt vor einer Laserkorrektur, weil sie entscheidet, ob und mit welchem Verfahren behandelt werden kann. Sie umfasst eine genaue Bestimmung der Sehstärke, auch mit weitgestellten Pupillen, eine Vermessung der Hornhaut mit einer Hornhauttopografie, die die Form und Wölbung zeigt und frühe Zeichen eines Keratokonus erkennt, eine Messung der Hornhautdicke, eine Messung der Pupillengrösse im Dunkeln, eine Untersuchung des Tränenfilms auf trockene Augen, eine Messung des Augeninnendrucks und eine Untersuchung der Linse und des Augenhintergrunds mit weitgestellten Pupillen. Weiche Kontaktlinsen sollten einige Tage, harte Kontaktlinsen einige Wochen vor der Voruntersuchung nicht mehr getragen werden, weil sie die Form der Hornhaut vorübergehend verändern und die Messungen verfälschen können. Die Voruntersuchung dauert oft ein bis zwei Stunden. Nach dem Weitstellen der Pupillen ist das Sehen einige Stunden verschwommen, und Sie sollten nicht selbst Auto fahren. Eine sorgfältige Voruntersuchung kann in der Schweiz bei einer Augenärztin erfolgen, und die Ergebnisse können dem behandelnden Team in Tunesien übermittelt werden. Eine abschliessende Untersuchung vor Ort vor der Behandlung ist trotzdem nötig.
Am Tag der Behandlung erhalten Sie betäubende Augentropfen, die das Auge schmerzfrei machen. Oft wird ein leichtes Beruhigungsmittel angeboten. Sie liegen auf dem Rücken unter dem Lasergerät. Ein Lidsperrer hält das Auge offen, damit Sie nicht blinzeln. Bei der Femto-Lasik wird zuerst mit dem Femtosekundenlaser der Deckel geschnitten, wobei ein Saugring auf das Auge aufgesetzt wird, was einen Druck erzeugt und das Sehen kurz verdunkeln kann. Dann wird der Deckel aufgeklappt, und Sie blicken auf ein blinkendes Licht, während der Excimer-Laser das Gewebe abträgt. Ein Nachführsystem folgt kleinen Augenbewegungen automatisch. Die eigentliche Laserbehandlung dauert pro Auge meist weniger als eine Minute. Danach wird der Deckel zurückgeklappt und geglättet. Meist werden beide Augen in einer Sitzung behandelt. Die gesamte Behandlung dauert etwa zwanzig bis dreissig Minuten. Nach einer kurzen Kontrolle können Sie die Klinik mit einer Begleitperson verlassen.
Nach einer Femto-Lasik brennen und tränen die Augen einige Stunden, und das Sehen ist verschwommen. Es wird empfohlen, die Augen geschlossen zu halten und zu schlafen. Am nächsten Tag sehen die meisten bereits deutlich besser. In den ersten Tagen und Wochen werden antibiotische und entzündungshemmende Tropfen sowie befeuchtende Tropfen verwendet. Die Augen sollten nicht gerieben werden, weil sich der Deckel sonst verschieben kann. Nachts wird oft ein Augenschutz getragen. In den ersten Wochen sollten Staub, Schwimmbad, Sauna, Augen-Make-up und Kontaktsport gemieden werden. Das Sehen kann in den ersten Wochen leicht schwanken, und in der Nacht können Blendungen und Lichthöfe um Lichtquellen auftreten, die meist allmählich abnehmen. Nach einer PRK sind die ersten Tage schmerzhafter, eine Verbandslinse schützt das Auge, und die Sehschärfe erholt sich über einige Wochen.
| Zeitpunkt | Was geschieht | Empfehlungen |
|---|---|---|
| Erste Stunden | Brennen, Tränen, verschwommenes Sehen | Augen schliessen, ruhen |
| Nächster Tag | Deutlich besseres Sehen, erste Kontrolle | Tropfen nach Plan |
| Erste Woche | Leichte Schwankungen, Trockenheit | Nicht reiben, Augenschutz nachts |
| Erste Monate | Stabilisierung, Blendung nimmt ab | Befeuchtende Tropfen, Kontrollen |
Am Tag der Laserkorrektur erscheinen Sie ohne Make-up, ohne Gesichtscreme und ohne Parfum, weil Partikel und Dämpfe die Laserbehandlung beeinträchtigen können. Tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie eine Sonnenbrille und eine Begleitperson mit. Nach einer letzten Kontrolle der Messwerte und einem Gespräch mit der Augenärztin erhalten Sie betäubende Augentropfen und gegebenenfalls ein leichtes Beruhigungsmittel. Die Haut um die Augen wird gereinigt, und ein steriles Tuch deckt das Gesicht ab. Während der Behandlung spricht die Ärztin mit Ihnen und erklärt jeden Schritt. Sie hören Geräusche des Lasers und riechen möglicherweise einen leichten Geruch, der durch das verdampfende Gewebe entsteht. Das ist normal. Nach der Behandlung ruhen Sie einige Minuten, und die Ärztin kontrolliert die Lage des Deckels. Dann erhalten Sie Ihre Tropfen, einen Augenschutz für die Nacht und genaue Anweisungen. Zu Hause oder im Hotel sollten Sie die Augen geschlossen halten und möglichst schlafen.
Am Tag nach der Behandlung erfolgt die wichtigste Kontrolle, bei der die Sehschärfe und die Lage des Deckels geprüft werden. In der ersten Woche kann das Sehen noch leicht schwanken, besonders am Abend und bei trockener Luft. Die Tropfen werden genau nach Plan verwendet. Das Auge sollte nicht gerieben werden, auch nicht im Schlaf, weshalb nachts ein Augenschutz getragen wird. Duschen ist erlaubt, doch Wasser, Seife und Shampoo sollten nicht in die Augen gelangen. Bildschirmarbeit ist oft nach ein bis zwei Tagen möglich, mit häufigen Pausen und befeuchtenden Tropfen. Schwimmbad, Sauna, Whirlpool, Augen-Make-up und staubige Umgebungen sollten in den ersten Wochen gemieden werden. Eine Sonnenbrille schützt vor Blendung und Wind. Weitere Kontrollen erfolgen nach etwa einer Woche, einem Monat und drei bis sechs Monaten, meist in der Schweiz.
Bei einer Laserkorrektur im Ausland ist es besonders wichtig, dass die Voruntersuchung gründlich und mit modernen Geräten erfolgt, dass das Team erfahren ist und moderne Lasersysteme verwendet, und dass die Kontrolle am Tag nach der Behandlung vor Ort stattfindet. Planen Sie genug Zeit ein, damit Voruntersuchung und Behandlung nicht übereilt am gleichen Tag erfolgen müssen. Lassen Sie sich einen vollständigen Bericht mit den Messwerten, dem Verfahren, dem Lasersystem und den Behandlungsdaten geben, der für spätere Kontrollen und eine mögliche Kataraktoperation wichtig ist. Vereinbaren Sie die weiteren Kontrollen vorab bei einer Augenärztin in der Schweiz. Wir prüfen die Rahmenbedingungen unserer Partnerkliniken.
Viele Menschen wünschen eine Laserkorrektur aus beruflichen oder sportlichen Gründen. Für Sportlerinnen und Sportler, die Kontaktsport, Kampfsport, Wassersport oder Ballsportarten betreiben, kann das Leben ohne Brille und Kontaktlinsen eine grosse Erleichterung sein. Bei Kontaktsport wird oft ein Oberflächenverfahren oder SMILE bevorzugt, weil kein grosser Deckel entsteht, der sich bei einem Schlag verschieben könnte. Für bestimmte Berufe gelten besondere Anforderungen an das Sehen und an frühere Augenoperationen, etwa für Pilotinnen und Piloten, bei der Polizei, beim Militär oder bei Berufsfahrern. Diese Anforderungen sollten vor einer Behandlung bei der zuständigen Stelle geklärt werden, weil manche Berufe bestimmte Verfahren, Wartezeiten oder Nachweise verlangen. Für den Führerausweis in der Schweiz gelten Mindestanforderungen an die Sehschärfe und das Gesichtsfeld. Wenn im Führerausweis eine Sehhilfe eingetragen ist, kann dieser Eintrag nach einer erfolgreichen Laserkorrektur und einer augenärztlichen Bestätigung angepasst werden. Informieren Sie sich beim Strassenverkehrsamt Ihres Kantons.
Eine häufige Sorge betrifft das Sehen in der Nacht. Nach einer Laserkorrektur können in den ersten Wochen und Monaten Blendungen, Lichthöfe und Strahlenkränze um Lichtquellen auftreten, etwa um Scheinwerfer beim Autofahren oder um Strassenlaternen. Diese Effekte entstehen, weil die Pupille im Dunkeln weiter ist und das Licht auch durch den Randbereich der behandelten Zone fällt. Bei den meisten Menschen nehmen die Effekte in den ersten Monaten deutlich ab, weil sich das Gehirn anpasst und die Hornhaut ausheilt. Bei einem kleinen Teil bleiben sie länger bestehen, besonders bei sehr grossen Pupillen, hohen Korrekturen oder kleinen Behandlungszonen. Moderne Lasersysteme mit grösseren Behandlungszonen und asphärischen Profilen haben diese Probleme verringert. Wer viel in der Nacht Auto fährt, sollte dies in der Beratung ansprechen.
Eine Laserkorrektur ist eine einmalige Investition, die über die Jahre die Kosten für Brillen, Kontaktlinsen und Pflegemittel verringern kann. Bei der Kalkulation sollten neben der Behandlung auch die Voruntersuchung, die Nachkontrollen, befeuchtende Tropfen in den ersten Monaten, eine mögliche Nachbehandlung und bei einer Behandlung im Ausland die Reisekosten berücksichtigt werden. Da mit der Alterssichtigkeit meist eine Lesebrille nötig wird, entfallen die Kosten für Sehhilfen nicht vollständig. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Ab etwa fünfundvierzig Jahren beginnt bei fast allen Menschen die Alterssichtigkeit, weil die Augenlinse an Elastizität verliert. Wer in diesem Alter eine Laserkorrektur erwägt, sollte wissen, dass eine Korrektur für die Ferne die Nähe nicht verbessert und eine Lesebrille meist nötig bleibt. Kurzsichtige Menschen, die ohne Brille gut in der Nähe lesen können, verlieren diese Fähigkeit nach einer vollständigen Korrektur der Kurzsichtigkeit, was manche als Nachteil empfinden. Eine Möglichkeit ist die Monovision, bei der das führende Auge für die Ferne und das andere Auge leicht kurzsichtig für die Nähe eingestellt wird. Das Gehirn lernt, je nach Entfernung das passende Auge zu nutzen. Nicht alle Menschen vertragen die Monovision, weshalb sie vorher mit Kontaktlinsen getestet werden sollte. Es gibt auch Laserprofile, die die Tiefenschärfe vergrössern sollen. Ab etwa fünfzig bis fünfundfünfzig Jahren oder bei beginnendem Grauem Star ist oft ein Linsenaustausch mit einer Kunstlinse sinnvoller, die gleichzeitig Ferne und Nähe korrigieren kann. Informationen finden Sie auf der Seite Intraokularlinse.
Bei jungen Erwachsenen unter etwa fünfundzwanzig Jahren kann sich die Kurzsichtigkeit noch verändern, weshalb die Stabilität der Sehstärke über mindestens ein bis zwei Jahre nachgewiesen sein sollte. Zwischen fünfundzwanzig und vierzig Jahren sind die Voraussetzungen oft am besten, weil die Sehstärke stabil und die Alterssichtigkeit noch nicht eingetreten ist. Zwischen vierzig und fünfzig Jahren spielt die beginnende Alterssichtigkeit eine wichtige Rolle bei der Planung. Ab etwa fünfzig Jahren wird ein Linsenaustausch häufiger, weil sich die Linse zu trüben beginnt und die Alterssichtigkeit ausgeprägter ist. In jedem Alter gilt: Eine gründliche Voruntersuchung und realistische Erwartungen sind entscheidend.
Für viele Menschen ist ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen ein lang gehegter Wunsch. Das Aufwachen und sofort scharf sehen, Sport ohne Sehhilfe, Schwimmen und Reisen ohne Kontaktlinsenpflege werden als grosse Befreiung erlebt. Gleichzeitig kann die Vorstellung eines Eingriffs am Auge Angst machen. Eine offene Beratung, die den Ablauf genau erklärt, die Risiken realistisch darstellt und Fragen beantwortet, hilft, diese Angst zu verringern. Wichtig sind realistische Erwartungen: Nicht alle erreichen eine perfekte Sehschärfe, Nebenwirkungen wie trockene Augen oder Blendungen sind möglich, und mit dem Alter wird meist eine Lesebrille nötig.
Viele Menschen, die eine Laserkorrektur erwägen, tragen seit Jahren Kontaktlinsen. Kontaktlinsen sind eine gute und sichere Lösung, haben aber Nachteile: Sie müssen täglich eingesetzt, gepflegt und entfernt werden, können trockene Augen und Reizungen verursachen, und bei unsachgemässer Pflege oder beim Schlafen mit Linsen besteht ein Risiko für Hornhautentzündungen, die in seltenen Fällen das Sehen dauerhaft beeinträchtigen. Manche Menschen entwickeln mit den Jahren eine Unverträglichkeit gegen Kontaktlinsen. Eine Laserkorrektur kann für diese Menschen eine Erleichterung sein. Sie ist aber ein einmaliger Eingriff mit eigenen Risiken, die bei Kontaktlinsen nicht bestehen, etwa dauerhaft trockene Augen oder Blendungen. Die Entscheidung sollte nach einer Abwägung der persönlichen Vor- und Nachteile getroffen werden. Wer mit Kontaktlinsen gut zurechtkommt und keine Beschwerden hat, braucht keine Laserkorrektur.
Das Ziel einer Laserkorrektur ist, dass im Alltag keine oder kaum noch eine Sehhilfe nötig ist. Die meisten Menschen mit mittlerer Kurzsichtigkeit erreichen eine Sehschärfe, die für den Alltag, das Autofahren und den Beruf ausreicht. Bei höheren Korrekturen und bei Weitsichtigkeit sind die Ergebnisse weniger vorhersehbar, und eine verbleibende leichte Fehlsichtigkeit oder eine Rückbildung ist häufiger. Eine perfekte Sehschärfe kann nicht zugesichert werden. Manche Menschen benötigen für bestimmte Tätigkeiten, etwa das Autofahren in der Nacht, weiterhin eine schwache Brille. Die Sehschärfe kann sich in den ersten Monaten noch leicht verändern, bevor sie stabil ist.
Eine offene Kommunikation über Ihre Erwartungen und Ihren Alltag hilft, die Behandlung passend zu planen. In Tunesien wird häufig Französisch gesprochen, und unser Team unterstützt deutschsprachige Patientinnen und Patienten bei der Verständigung. Beschreiben Sie, welche Tätigkeiten Ihnen wichtig sind, etwa Autofahren in der Nacht, Bildschirmarbeit, Sport oder Lesen, und ob Sie trockene Augen oder Probleme mit Kontaktlinsen haben. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen.
Für eine Laserkorrektur in Tunesien wird ein Aufenthalt von etwa fünf bis sieben Tagen empfohlen: ein Tag für die abschliessende Voruntersuchung, der Behandlungstag und einige Tage für die Kontrollen, besonders die wichtige Kontrolle am Tag nach der Behandlung. Nach einer PRK kann ein etwas längerer Aufenthalt sinnvoll sein, bis die Verbandslinse entfernt ist. Das Fliegen ist nach einer Lasik meist nach wenigen Tagen möglich. Schützen Sie die Augen in Tunesien mit einer Sonnenbrille vor Sonne, Wind und Staub. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zum Aufenthalt in Tunesien.
Wenden Sie sich sofort an die behandelnde Klinik oder eine Augenärztin bei zunehmenden Schmerzen, einer deutlichen Verschlechterung des Sehens, zunehmender Rötung, Eiter, starker Lichtempfindlichkeit oder nach einem Schlag oder einer Verletzung des Auges. Nach der Rückkehr in die Schweiz wenden Sie sich an eine Augenärztin oder eine Augenklinik und bringen den Behandlungsbericht mit.
Wenn eine Laserkorrektur nicht möglich oder nicht sinnvoll ist, gibt es andere Möglichkeiten. Eine Brille oder Kontaktlinsen bleiben die einfachsten und risikoärmsten Lösungen. Bei hoher Kurzsichtigkeit, dünner Hornhaut oder Keratokonus kann eine implantierbare Kontaktlinse, auch phake Intraokularlinse genannt, vor die eigene Linse gesetzt werden, ohne diese zu entfernen. Ab etwa fünfzig Jahren oder bei beginnendem Grauem Star kann ein refraktiver Linsenaustausch sinnvoll sein, bei dem die eigene Linse durch eine Kunstlinse ersetzt wird, die gleichzeitig die Fehlsichtigkeit und gegebenenfalls die Alterssichtigkeit korrigiert. Nachtlinsen, die die Hornhaut über Nacht vorübergehend umformen, sind eine nicht operative Möglichkeit bei leichter Kurzsichtigkeit. Informationen finden Sie auf den Seiten Intraokularlinse und Kataraktoperation.
| Möglichkeit | Geeignet für | Hinweise |
|---|---|---|
| Brille, Kontaktlinsen | Alle | Kein Eingriff |
| Lasik, PRK, SMILE | Mittlere Fehlsichtigkeit, gesunde Hornhaut | Gründliche Voruntersuchung |
| Phake Intraokularlinse | Hohe Kurzsichtigkeit, dünne Hornhaut | Eigene Linse bleibt erhalten |
| Refraktiver Linsenaustausch | Ab etwa fünfzig Jahren, Alterssichtigkeit | Kunstlinse ersetzt eigene Linse |
| Nachtlinsen | Leichte Kurzsichtigkeit | Vorübergehende Wirkung |
Eine Laserkorrektur verändert die Hornhaut dauerhaft, was bei späteren Untersuchungen und Behandlungen berücksichtigt werden muss. Die Messung des Augeninnendrucks, die zur Früherkennung des Grünen Stars wichtig ist, kann nach einer Laserkorrektur zu niedrig ausfallen, weil die Hornhaut dünner ist. Deshalb sollte die Augenärztin bei jeder Kontrolle wissen, dass eine Laserkorrektur durchgeführt wurde. Bei einer späteren Kataraktoperation ist die Berechnung der Kunstlinse schwieriger, weil die Standardformeln von einer unbehandelten Hornhaut ausgehen. Mit den ursprünglichen Messwerten vor der Laserkorrektur und speziellen Formeln lässt sich die Kunstlinse genauer berechnen. Bewahren Sie deshalb die Unterlagen der Voruntersuchung und der Behandlung dauerhaft auf. Kurzsichtige Menschen haben unabhängig von einer Laserkorrektur ein erhöhtes Risiko für bestimmte Netzhauterkrankungen wie Netzhautlöcher und Netzhautablösungen, weil das Auge länger ist. Dieses Risiko wird durch die Laserkorrektur nicht verändert. Regelmässige augenärztliche Kontrollen bleiben deshalb wichtig, und plötzliche Lichtblitze, ein Schatten oder zahlreiche neue schwarze Punkte im Gesichtsfeld erfordern sofortige Abklärung.
Wenn nach einer Laserkorrektur eine Fehlsichtigkeit bestehen bleibt oder sich über die Jahre zurückbildet, kann eine Nachbehandlung sinnvoll sein. Nach einer Lasik kann der Deckel oft wieder angehoben und eine zusätzliche Korrektur durchgeführt werden, oder es wird ein Oberflächenverfahren eingesetzt. Voraussetzung ist, dass die Hornhaut noch dick genug ist und die Sehstärke stabil ist. Eine Nachbehandlung wird meist frühestens einige Monate nach der ersten Behandlung durchgeführt, wenn sich das Ergebnis stabilisiert hat. Klären Sie vor der Behandlung, wie die Klinik mit Nachbehandlungen umgeht und welche Kosten dabei anfallen.
Eine gute Planung einer Laserkorrektur beginnt mit einer gründlichen Voruntersuchung mit Topografie, Dickenmessung, Pupillenmessung, Tränenfilmuntersuchung und einer Untersuchung mit weitgestellten Pupillen. Die Augenärztin erklärt, ob eine Behandlung möglich ist, welches Verfahren geeignet ist, welche Ergebnisse realistisch sind, welche Risiken bestehen und wie die Nachsorge organisiert wird. Sie rät von einer Behandlung ab, wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, und bespricht Alternativen. Vorsicht ist angebracht, wenn eine Behandlung ohne gründliche Voruntersuchung angeboten wird, wenn eine perfekte Sehschärfe versprochen wird, wenn die Alterssichtigkeit nicht angesprochen wird oder wenn am gleichen Tag untersucht und behandelt werden soll, ohne Zeit für Fragen.
Nach der Rückkehr setzen Sie die Tropfen nach Plan fort, reiben die Augen nicht und schützen sie vor Staub, Wind und Sonne. Vereinbaren Sie die weiteren Kontrollen bei einer Augenärztin in der Schweiz, idealerweise nach etwa einer Woche, einem Monat und drei bis sechs Monaten, und bringen Sie den Behandlungsbericht mit. Bei zunehmenden Schmerzen, einer Verschlechterung des Sehens, zunehmender Rötung oder einer Verletzung des Auges wenden Sie sich sofort an eine Augenärztin oder eine Augenklinik. Bewahren Sie alle Unterlagen dauerhaft auf, weil sie für spätere Untersuchungen und eine mögliche Kataraktoperation wichtig sind.
Die Augenärztin in der Schweiz ist vor und nach einer Laserkorrektur im Ausland eine wichtige Ansprechpartnerin. Sie kann vorab eine Untersuchung durchführen, die Stabilität der Sehstärke bestätigen, eine Hornhauttopografie anfertigen, Augenerkrankungen ausschliessen und die Ergebnisse dem behandelnden Team übermitteln. Nach der Rückkehr übernimmt sie die Kontrollen, behandelt trockene Augen und erkennt Komplikationen. Auch langfristig bleibt sie wichtig, etwa für die Messung des Augeninnendrucks und die Früherkennung von Netzhauterkrankungen, Grünem Star und Grauem Star. Informieren Sie sie vor der Reise über Ihre Pläne, damit die Nachsorge gut organisiert ist.
Ein häufiges Missverständnis ist, dass eine Laserkorrektur für jeden geeignet ist. Eine gründliche Voruntersuchung zeigt, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Ein zweites Missverständnis ist, dass nach einer Lasik keine Brille mehr nötig ist. Mit der Alterssichtigkeit wird meist eine Lesebrille nötig. Ein drittes Missverständnis ist, dass die Lasik die Augengesundheit verbessert. Sie korrigiert nur die Fehlsichtigkeit, und regelmässige Kontrollen bleiben wichtig. Ein viertes Missverständnis betrifft die Heilung: Auch nach einer Lasik brauchen die Augen einige Wochen bis Monate, bis sich das Sehen und die Trockenheit stabilisiert haben.
Eine Laserkorrektur lässt sich gut planen. Wählen Sie einen Zeitpunkt, an dem Sie einige Tage Ruhe haben und in den ersten Wochen keine wichtigen Termine wie Prüfungen, lange Autofahrten in der Nacht oder Badeferien anstehen. Da nach der Behandlung Schwimmbad, Meer und Staub gemieden werden sollten, eignen sich Badeferien in den ersten Wochen nicht. In Tunesien ist die Sonneneinstrahlung stark, weshalb eine gute Sonnenbrille wichtig ist. Kontaktlinsenträger müssen die Linsen einige Tage bis Wochen vor der Voruntersuchung weglassen und in dieser Zeit eine Brille tragen, was bei der Planung berücksichtigt werden sollte. Frauen sollten eine Behandlung nicht in der Schwangerschaft oder Stillzeit planen.
Viele Menschen erleben die Zeit nach einer erfolgreichen Laserkorrektur als grosse Befreiung. Morgens nach dem Aufwachen scharf sehen, beim Sport keine Brille oder Kontaktlinsen mehr brauchen, im Schwimmbad und am Strand alles erkennen und auf Reisen keine Linsenpflege mitnehmen müssen, wird als deutliche Verbesserung der Lebensqualität empfunden. Gleichzeitig gewöhnen sich viele an das neue Sehen erst allmählich, und die Augen können in den ersten Monaten schneller ermüden. Regelmässige augenärztliche Kontrollen bleiben wichtig, und mit dem Alter kommt die Alterssichtigkeit, die eine Lesebrille erfordert.
Menschen, die bereits früher am Auge operiert wurden, etwa mit einer radialen Keratotomie, einer früheren Laserkorrektur, einer Hornhauttransplantation oder einer Netzhautoperation, benötigen eine besonders sorgfältige Abklärung. Eine erneute Laserkorrektur ist manchmal möglich, oft mit topografiegeführten Verfahren oder Oberflächenverfahren, hängt aber von der Hornhautdicke, der Form und der Stabilität ab. Nach einer radialen Keratotomie kann die Hornhaut instabil sein, und die Ergebnisse sind weniger vorhersehbar. Bringen Sie alle Unterlagen früherer Operationen zur Voruntersuchung mit.
Vor einer Laserkorrektur werden neben den Augen auch die Allgemeingesundheit und die Medikamente berücksichtigt. Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Lupus oder das Sjögren-Syndrom können die Heilung der Hornhaut beeinträchtigen und trockene Augen verstärken. Ein schlecht eingestellter Diabetes kann die Sehstärke schwanken lassen und die Heilung verzögern. Bestimmte Medikamente, etwa Isotretinoin gegen Akne, manche Antidepressiva, Antihistaminika und Medikamente gegen Bluthochdruck, können die Augen trockener machen. Hormonelle Veränderungen in Schwangerschaft und Stillzeit beeinflussen die Sehstärke. Eine Neigung zu Herpesinfektionen am Auge ist wichtig, weil der Eingriff eine Infektion auslösen kann. Informieren Sie die Augenärztin über alle Erkrankungen und Medikamente.
Nach einer Laserkorrektur braucht das Auge in den ersten Wochen und Monaten eine besondere Pflege. Befeuchtende Tropfen ohne Konservierungsstoffe sollten regelmässig verwendet werden, auch wenn die Augen nicht trocken erscheinen. Die Tropfen werden mit sauberen Händen eingetropft, ohne dass die Flasche das Auge berührt. Eine Sonnenbrille schützt vor Sonne, Wind und Staub. Bei der Bildschirmarbeit helfen regelmässige Pausen, bewusstes Blinzeln und eine angepasste Luftfeuchtigkeit. Ausreichender Schlaf und ausreichendes Trinken unterstützen die Heilung. Warme Kompressen und eine sanfte Lidrandreinigung können bei gereizten Lidrändern helfen, nach Rücksprache mit der Augenärztin.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Wie hoch ist Ihre Fehlsichtigkeit, und ist sie seit mindestens ein bis zwei Jahren stabil? Wie alt sind Sie, und spielt die Alterssichtigkeit bereits eine Rolle? Haben Sie trockene Augen oder Probleme mit Kontaktlinsen? Gibt es in Ihrer Familie einen Keratokonus? Treiben Sie Kontaktsport oder haben Sie einen Beruf mit besonderen Anforderungen an das Sehen? Fahren Sie viel in der Nacht? Sind Sie bereit, eine gründliche Voruntersuchung abzuwarten und die Nachsorge wahrzunehmen? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie gezielt in die Beratung gehen.
Unser Team begleitet Sie von der ersten Anfrage bis zur Nachsorge. Wir leiten Ihre Brillenwerte und Befunde an das Team weiter, das eine erste Einschätzung gibt. Wir erstellen eine transparente Offerte, organisieren Flug, Transfers und Unterkunft, begleiten Sie während des Aufenthalts und bleiben nach der Rückkehr erreichbar.
Die Laserkorrektur ist ein bewährtes Verfahren, das vielen Menschen ein Leben weitgehend ohne Brille oder Kontaktlinsen ermöglicht. Entscheidend sind eine gründliche Voruntersuchung, die Wahl des passenden Verfahrens und realistische Erwartungen. Nicht jedes Auge ist geeignet, trockene Augen und Blendungen sind möglich, und die Alterssichtigkeit wird nicht verhindert. Bei hoher Fehlsichtigkeit oder ab etwa fünfzig Jahren können Linsenimplantate die bessere Wahl sein.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Eine Frau Ende zwanzig mit einer stabilen Kurzsichtigkeit von minus vier Dioptrien und einer normal dicken Hornhaut möchte ohne Kontaktlinsen leben. Nach einer gründlichen Voruntersuchung erhält sie eine Femto-Lasik und sieht am nächsten Tag ohne Brille scharf.
Ein Mann Anfang dreissig mit minus fünf Dioptrien hat eine eher dünne Hornhaut. Das Team empfiehlt eine PRK, um mehr Hornhautdicke zu erhalten. Die Heilung dauert einige Wochen länger.
Eine junge Frau möchte ihre Hornhautverkrümmung lasern lassen. Die Topografie zeigt Hinweise auf einen beginnenden Keratokonus. Von einer Laserkorrektur wird abgeraten, und eine Behandlung zur Stabilisierung der Hornhaut wird in der Schweiz empfohlen.
Ein Mann Mitte zwanzig hat minus zwölf Dioptrien. Die Hornhaut ist für eine Laserkorrektur zu dünn. Eine phake Intraokularlinse wird als Alternative besprochen.
Eine Frau Ende vierzig ist kurzsichtig und braucht zunehmend eine Lesebrille. Das Team erklärt, dass eine Lasik die Kurzsichtigkeit korrigieren kann, eine Lesebrille aber weiterhin nötig sein wird, und bespricht als Alternative eine Monovision oder später einen Linsenaustausch.
Viele Menschen kommen im Alltag ohne Brille aus, doch mit der Alterssichtigkeit wird meist eine Lesebrille nötig, und eine Rückbildung ist möglich.
Nein, eine zu dünne oder unregelmässige Hornhaut, bestimmte Augenerkrankungen und eine instabile Sehstärke sprechen dagegen.
Dank betäubender Tropfen ist die Behandlung meist schmerzfrei, danach brennen die Augen einige Stunden.
Nein, sie korrigiert nur die Fehlsichtigkeit. Regelmässige augenärztliche Kontrollen bleiben wichtig.
Eine spätere Kataraktoperation ist möglich, die Berechnung der Kunstlinse ist aber anspruchsvoller. Bewahren Sie die Unterlagen auf.
Eine Laserkorrektur ist ein kurzer, planbarer Eingriff mit einem Aufenthalt von einigen Tagen, weshalb eine Behandlung im Ausland für manche eine Option ist. Entscheidend sind eine gründliche Voruntersuchung mit modernen Geräten, ein erfahrenes Team, moderne Lasersysteme und eine gut organisierte Nachsorge. Die wichtigste Kontrolle am Tag nach der Behandlung erfolgt vor Ort, die weiteren Kontrollen in der Schweiz bei einer Augenärztin.
| Kriterium | Behandlung in der Schweiz | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Kosten | Höheres Kostenniveau | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Aufenthalt | Termine am Wohnort | Etwa fünf bis sieben Tage |
| Voruntersuchung | Am Wohnort | Vorab in der Schweiz möglich, abschliessend vor Ort |
| Nachkontrollen | Am Wohnort | Erste vor Ort, danach in der Schweiz |
| Nachbehandlung | Am Wohnort | Erneuter Aufenthalt oder in der Schweiz |
Medespoir ist eine Vermittlungs- und Organisationsagentur für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz. Wir arbeiten mit Partnerkliniken in Tunesien zusammen, deren Rahmenbedingungen wir vor einer Zusammenarbeit prüfen. Angaben zu den Augenärzten, den Lasersystemen und den Geräten zur Voruntersuchung stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Mehr dazu auf der Seite Unsere Kliniken. Die medizinische Verantwortung liegt beim behandelnden Arzt und der Klinik.
Die Kosten hängen vom Verfahren, der Zahl der behandelten Augen, der Voruntersuchung, den Kontrollen, der Klinik und dem Aufenthalt ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Behandlung in einer Augenklinik |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Pauschale je nach Offerte, Reisekosten separat |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Eine Laserkorrektur zur Behandlung einer Fehlsichtigkeit wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG in der Regel nicht übernommen, weil Brille und Kontaktlinsen als ausreichende Alternativen gelten. In seltenen Ausnahmefällen, etwa bei einem sehr grossen Unterschied der Sehstärke zwischen beiden Augen, der mit Brille oder Kontaktlinsen nicht ausgeglichen werden kann, kann eine Kostenübernahme nach vorgängiger Kostengutsprache geprüft werden. Manche Zusatzversicherungen beteiligen sich an den Kosten. Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet, weil das KVG dem Territorialitätsprinzip folgt. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt.
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine augenärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Eine Laserkorrektur erfordert eine gründliche Voruntersuchung.
Zunehmende Schmerzen, eine Verschlechterung des Sehens oder zunehmende Rötung nach der Behandlung erfordern sofortige Hilfe. Die Alterssichtigkeit wird nicht verhindert. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Eine Laserkorrektur wird von der Grundversicherung nach KVG in der Regel nicht übernommen. Geplante Behandlungen im Ausland werden nicht vergütet.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Ein Laserverfahren, bei dem die Hornhaut umgeformt wird, um Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung zu korrigieren.
Die klare, gewölbte Vorderfläche des Auges, die etwa zwei Drittel der Brechkraft leistet.
Eine Fehlsichtigkeit, bei der das Licht vor der Netzhaut gebündelt wird, sodass die Ferne unscharf ist.
Eine Fehlsichtigkeit, bei der das Licht hinter der Netzhaut gebündelt wird, sodass zuerst die Nähe und später auch die Ferne unscharf ist.
Eine ungleichmässige Wölbung der Hornhaut, die das Bild in allen Entfernungen verzerrt.
Eine natürliche Veränderung ab etwa fünfundvierzig Jahren, bei der die Linse nicht mehr ausreichend auf die Nähe scharf stellen kann.
Nein, weil sie die Hornhaut und nicht die Linse verändert. Eine Lesebrille wird meist trotzdem nötig.
Die Masseinheit der Fehlsichtigkeit, mit Minus für Kurzsichtigkeit und Plus für Weitsichtigkeit.
Nein, das abgetragene Hornhautgewebe wächst nicht nach.
Die Laserbehandlung dauert pro Auge meist weniger als eine Minute, die gesamte Behandlung etwa zwanzig bis dreissig Minuten.
Eine Lasik, bei der der Hornhautdeckel mit einem Femtosekundenlaser statt mit einem Mikromesser geschnitten wird.
Der dünne Hornhautdeckel, der bei der Lasik aufgeklappt wird, damit der Laser darunter Gewebe abtragen kann.
Der Laser, der das Hornhautgewebe genau berechnet abträgt, um die Wölbung zu verändern.
Ein Oberflächenverfahren, bei dem das Gewebe direkt an der Oberfläche abgetragen wird, ohne Deckel.
Bei dünner Hornhaut, bei Kontaktsport oder bei Berufen mit Verletzungsrisiko für die Augen.
Weil die oberste Zellschicht erst nachwachsen muss, was einige Tage dauert und schmerzhafter ist.
Ein Verfahren, bei dem ein linsenförmiges Gewebestück innerhalb der Hornhaut über einen kleinen Schnitt entfernt wird.
Möglicherweise weniger trockene Augen und eine grössere Stabilität der Hornhaut, weil kein grosser Deckel gebildet wird.
Für Weitsichtigkeit ist die Methode weniger etabliert als für Kurzsichtigkeit und Astigmatismus.
Meist ab etwa achtzehn bis einundzwanzig Jahren, wenn die Sehstärke stabil ist.
Weil sich eine noch verändernde Fehlsichtigkeit nach der Behandlung weiter verändern würde.
Oft bis etwa minus acht bis zehn Dioptrien, je nach Hornhautdicke und Verfahren.
Meist nur bis etwa plus drei bis vier Dioptrien.
Eine fortschreitende, kegelförmige Vorwölbung der Hornhaut, bei der eine Laserkorrektur nicht geeignet ist.
Weil nach der Abtragung genug Gewebe verbleiben muss, damit die Hornhaut stabil bleibt.
Bei ausgeprägt trockenen Augen nur mit Vorsicht, weil die Behandlung die Trockenheit verstärken kann.
Weil bei grossen Pupillen Blendeffekte in der Nacht häufiger sind.
Sehstärke, Hornhautform, Hornhautdicke, Pupillengrösse, Tränenfilm, Augeninnendruck, Linse und Augenhintergrund.
Eine Vermessung der Hornhautform, die auch frühe Zeichen eines Keratokonus erkennt.
Weil sie die Hornhautform vorübergehend verändern und die Messungen verfälschen können.
Weiche Linsen meist einige Tage, harte Linsen einige Wochen.
Nein, nach dem Weitstellen der Pupillen ist das Sehen einige Stunden verschwommen.
Ja, die Ergebnisse können übermittelt werden. Eine abschliessende Untersuchung vor Ort ist trotzdem nötig.
Dank betäubender Augentropfen ist die Behandlung meist schmerzfrei. Danach brennen die Augen einige Stunden.
Damit das Auge während der Behandlung offen bleibt und nicht geblinzelt wird.
Ein Nachführsystem folgt kleinen Augenbewegungen automatisch, und der Laser stoppt bei grösseren Bewegungen.
Meist ja, in einer Sitzung.
Die meisten sehen bereits am nächsten Tag deutlich besser.
Weil sich der Hornhautdeckel sonst verschieben kann.
Antibiotische, entzündungshemmende und befeuchtende Tropfen nach Plan.
Meist nach der Kontrolle am nächsten Tag, wenn die Sehschärfe ausreicht, nach Freigabe durch die Ärztin.
Bei Bürotätigkeit oft nach ein bis drei Tagen, nach einer PRK nach etwa einer Woche.
Meist nach etwa zwei Wochen, weil Wasser Keime ins Auge bringen kann.
Meist nach etwa einer Woche, um Infektionen zu vermeiden.
Leichter Sport nach einigen Tagen, Kontaktsport meist erst nach einigen Wochen mit Schutzbrille.
Etwa fünf bis sieben Tage, nach einer PRK etwas länger.
Meist nach wenigen Tagen, nach Freigabe durch die Ärztin.
Trockene Augen, Blendung, Unter- oder Überkorrektur, Rückbildung, Deckelprobleme, Infektionen und sehr selten eine Schwächung der Hornhaut.
Weil beim Schnitt Hornhautnerven durchtrennt werden, die den Tränenfluss steuern.
Meist bessern sie sich über Monate, bei manchen bleiben sie länger bestehen.
Ringe oder Strahlen um Lichtquellen, besonders in der Nacht, die meist allmählich abnehmen.
Eine sehr seltene Vorwölbung der geschwächten Hornhaut nach einer Laserbehandlung.
Ja, bei einer verbleibenden Fehlsichtigkeit oder Rückbildung, wenn die Hornhaut dick genug ist.
Eine Kunstlinse, die vor die eigene Linse gesetzt wird, ohne diese zu entfernen, geeignet bei hoher Kurzsichtigkeit oder dünner Hornhaut.
Ein Ersatz der eigenen Linse durch eine Kunstlinse, der die Fehlsichtigkeit und gegebenenfalls die Alterssichtigkeit korrigiert.
Harte Kontaktlinsen, die nachts getragen werden und die Hornhaut vorübergehend umformen, bei leichter Kurzsichtigkeit.
Eine Korrektur, bei der ein Auge für die Ferne und das andere für die Nähe eingestellt wird, um die Alterssichtigkeit auszugleichen.
Ja, die Berechnung der Kunstlinse ist aber anspruchsvoller, weshalb die Unterlagen aufbewahrt werden sollten.
In der Regel nicht, weil Brille und Kontaktlinsen als ausreichende Alternativen gelten.
Manche Zusatzversicherungen beteiligen sich an den Kosten. Fragen Sie bei Ihrer Versicherung nach.
Aus Hornhaut, vorderer Augenkammer, Iris mit Pupille, Linse, Glaskörper und Netzhaut mit Sehnerv.
Sie verändert ihre Brechkraft, um nahe und ferne Gegenstände scharf zu stellen.
Die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut.
Aus dem Epithel an der Oberfläche, dem Stroma in der Mitte und dem Endothel an der Innenseite.
Das Stroma, das den grössten Teil der Hornhautdicke ausmacht.
In der Mitte etwa einen halben Millimeter.
Ein älteres Verfahren, bei dem die Hornhaut mit strahlenförmigen Schnitten abgeflacht wurde, mit schwankenden Ergebnissen.
Seit den 2000er-Jahren zunehmend.
Eine Behandlung, die auch feinere Abbildungsfehler des gesamten Auges misst und einbezieht.
Eine Behandlung, die die genaue Form der Hornhaut berücksichtigt, hilfreich bei unregelmässigen Hornhäuten.
Ein Profil, das die natürliche Form der Hornhaut möglichst erhält, um Blendeffekte zu verringern.
Nicht immer. Die Erfahrung des Teams und die Qualität der Messungen sind oft wichtiger.
Eine Hornhautvernetzung mit Riboflavin-Tropfen und ultraviolettem Licht, die die Hornhaut bei Keratokonus stabilisiert.
Bei fortschreitendem Keratokonus unter bestimmten Voraussetzungen in der Schweiz.
Mit speziellen Kontaktlinsen, manchmal Hornhautringen oder in ausgewählten Fällen anderen Verfahren.
Oft einige Monate, bis die Hornhautnerven nachgewachsen sind.
Befeuchtende Tropfen ohne Konservierungsstoffe, bewusstes Blinzeln, Bildschirmpausen und das Meiden trockener Luft.
Kleine Stöpsel, die den Tränenabfluss verringern und bei anhaltend trockenen Augen helfen können.
Oft ein Oberflächenverfahren oder SMILE, weil kein grosser Deckel entsteht, der sich bei einem Schlag verschieben könnte.
Ja, für bestimmte Berufe gelten besondere Anforderungen, die vor der Behandlung geklärt werden sollten.
Nach einer erfolgreichen Korrektur und augenärztlicher Bestätigung oft ja. Informieren Sie sich beim Strassenverkehrsamt.
Weil die Pupille im Dunkeln weiter ist und Licht auch durch den Randbereich der behandelten Zone fällt.
Bei den meisten in den ersten Monaten deutlich, weil sich das Gehirn anpasst und die Hornhaut ausheilt.
Menschen mit sehr grossen Pupillen, hohen Korrekturen oder kleinen Behandlungszonen.
Sie kann die Kosten für Brillen und Kontaktlinsen verringern, eine Lesebrille wird aber mit dem Alter meist nötig.
Voruntersuchung, Nachkontrollen, befeuchtende Tropfen, eine mögliche Nachbehandlung und Reisekosten.
Kurzsichtige, die ohne Brille in der Nähe lesen konnten, verlieren diese Fähigkeit nach einer vollständigen Korrektur, besonders ab etwa fünfundvierzig Jahren.
Vorher mit Kontaktlinsen, weil nicht alle Menschen sie vertragen.
Oft ab etwa fünfzig bis fünfundfünfzig Jahren oder bei beginnendem Grauem Star.
Weil die Sehstärke meist stabil und die Alterssichtigkeit noch nicht eingetreten ist.
Nein, nicht alle erreichen eine perfekte Sehschärfe, auch wenn viele im Alltag ohne Brille auskommen.
Mit einer offenen Beratung, die Ablauf und Risiken genau erklärt, und gegebenenfalls einem leichten Beruhigungsmittel am Behandlungstag.
Ja, der Druck kann zu niedrig gemessen werden, weil die Hornhaut dünner ist.
Weil sie die Messung des Augeninnendrucks und eine spätere Linsenberechnung beeinflusst.
Weil die ursprünglichen Messwerte eine spätere Berechnung der Kunstlinse bei einer Kataraktoperation erleichtern.
Nein, kurzsichtige Menschen haben unabhängig von der Lasik ein erhöhtes Risiko, das unverändert bleibt.
Plötzliche Lichtblitze, ein Schatten oder zahlreiche neue schwarze Punkte im Gesichtsfeld.
Meist frühestens einige Monate nach der ersten Behandlung, wenn die Hornhaut dick genug und die Sehstärke stabil ist.
Eine gründliche Voruntersuchung, eine ehrliche Beurteilung der Eignung, eine Besprechung von Verfahren, Risiken und Alternativen und eine geregelte Nachsorge.
Fehlende Voruntersuchung, Versprechen perfekter Sehschärfe, fehlende Erwähnung der Alterssichtigkeit und Behandlung ohne Bedenkzeit.
Weil Partikel und Dämpfe von Make-up, Cremes oder Parfum die Laserbehandlung beeinträchtigen können.
Durch das verdampfende Hornhautgewebe. Das ist normal.
Am Tag nach der Behandlung, bei der Sehschärfe und Lage des Deckels geprüft werden.
Damit das Auge im Schlaf nicht gerieben wird und sich der Deckel nicht verschiebt.
Ja, doch Wasser, Seife und Shampoo sollten nicht in die Augen gelangen.
Oft nach ein bis zwei Tagen, mit häufigen Pausen und befeuchtenden Tropfen.
Nach etwa einer Woche, einem Monat und drei bis sechs Monaten, meist in der Schweiz.
Damit genug Zeit für die Auswertung, Fragen und eine überlegte Entscheidung bleibt.
Die Messwerte, das Verfahren, das Lasersystem und die Behandlungsdaten.
Tägliche Pflege, mögliche Reizungen und trockene Augen und ein Risiko für Hornhautentzündungen bei unsachgemässer Pflege.
Nicht unbedingt. Wer mit Kontaktlinsen gut zurechtkommt, braucht keine Laserkorrektur.
Manche benötigen für das nächtliche Autofahren weiterhin eine schwache Brille.
Meist weniger vorhersehbar, und eine Rückbildung ist häufiger.
Meist nach einigen Monaten.
Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Lupus oder das Sjögren-Syndrom und ein schlecht eingestellter Diabetes.
Etwa Isotretinoin, manche Antidepressiva, Antihistaminika und Blutdruckmedikamente.
Mit sauberen Händen, ohne dass die Flasche das Auge berührt.
Wie hoch und stabil die Fehlsichtigkeit ist, welches Alter, ob trockene Augen bestehen, ob ein Keratokonus in der Familie vorkommt und welche Anforderungen Beruf und Sport stellen.
Ein regelmässiger Astigmatismus meist gut, ein unregelmässiger Astigmatismus ist schwieriger zu behandeln.
Weil der Laser die Hornhaut genau in der stärker gewölbten Richtung abflachen muss.
Kunstlinsen, die eine Hornhautverkrümmung ausgleichen, eine Alternative bei hohem Astigmatismus.
Nein, weil sich ihre Augen noch verändern.
Mit viel Zeit im Freien, speziellen Gläsern oder Kontaktlinsen und niedrig dosierten Augentropfen nach Beratung.
Weil Temperatur und Luftfeuchtigkeit die Wirkung des Lasers beeinflussen können.
Sie kann die Stabilität der Sehstärke bestätigen, eine Topografie anfertigen und Augenerkrankungen ausschliessen.
Nein, sie korrigiert nur die Fehlsichtigkeit. Regelmässige Kontrollen bleiben wichtig.
Einige Wochen bis Monate, ebenso die Trockenheit der Augen.
Damit die Hornhaut stabil bleibt und sich nicht vorwölbt.
Das hängt von der Höhe der Korrektur und dem Durchmesser der Behandlungszone ab.
Weil er nur wenig zur Festigkeit der Hornhaut beiträgt, weshalb seine Dicke von der Restdicke abgezogen wird.
Studien zeigen bei gut ausgewählten Patienten eine hohe Zufriedenheit, doch Ergebnisse lassen sich nicht auf den Einzelfall übertragen.
Schwere Komplikationen sind selten, besonders nach einer gründlichen Voruntersuchung.
Wenn Sie einige Tage Ruhe haben und in den ersten Wochen keine Prüfungen, nächtlichen Fahrten oder Badeferien anstehen.
In den ersten Wochen besser nicht, weil Schwimmbad, Meer und Staub gemieden werden sollten.
In den ersten Monaten oft, besonders bei Bildschirmarbeit und trockener Luft.
Ja, sie schützt vor Blendung, Sonne, Wind und Staub, besonders in den ersten Wochen.
Meist ist das nicht nötig. Falls doch, ist das nach Rücksprache mit der Augenärztin oft möglich.
Nein, die Farbwahrnehmung bleibt unverändert.
Manche benötigen bei beginnender Alterssichtigkeit eine Brille für die Nähe oder den Bildschirm.
Meist nach einigen Wochen, nach Rücksprache mit der Augenärztin, mit einer gut sitzenden Tauchmaske.
Die familiäre Kurzsichtigkeit allein spricht nicht dagegen, doch das Risiko für Netzhauterkrankungen bleibt, und Kontrollen sind wichtig.
Nein, die Iris wird nicht behandelt.
Meist nach einigen Wochen, mit einer guten Skibrille zum Schutz vor Wind, Kälte und Sonne.
In den ersten Monaten kann das Sehen bei Müdigkeit und trockener Luft etwas schwanken.
Am Behandlungstag und in den ersten Tagen besser ja, weil Alkohol die Augen austrocknen kann.
Ja, mit einer guten Sonnenbrille, besonders in den ersten Wochen.
Manchmal, nach einer besonders sorgfältigen Abklärung, oft mit topografiegeführten oder Oberflächenverfahren.
Manchmal, doch die Hornhaut kann instabil und die Ergebnisse weniger vorhersehbar sein.
Die Korrektur ist meist dauerhaft, doch eine leichte Rückbildung und die Alterssichtigkeit können das Sehen mit den Jahren verändern.
Ja, nach wenigen Tagen, mit Pausen und befeuchtenden Tropfen in den ersten Wochen.
Nicht reiben, mit sauberem Wasser oder Tränenersatz spülen und bei anhaltenden Beschwerden die Augenärztin aufsuchen.
Sehr selten ja, weshalb bei Kontaktsport eine Schutzbrille oder ein Verfahren ohne grossen Deckel sinnvoll sein kann.
Meist ja, nach Abheilung. Die Regeln des Blutspendedienstes sind massgebend.
Nein, beim Grauen Star ist die Linse getrübt. Dann ist eine Kataraktoperation nötig.
Meist nach einigen Tagen, mit einer Sportbrille zum Schutz vor Wind, Insekten und Staub.
Nicht zwingend, doch ein sauberes Kissen und ein Augenschutz in der Nacht verringern das Risiko von Reizungen.
Oft zwei bis drei Tage, nach einer PRK etwa eine Woche.
Erst nach einigen Wochen, wenn die Augen vollständig abgeheilt sind, weil Farbstoffe ins Auge gelangen können.
Ja, doch die trockene Kabinenluft und trockenes Klima können die Augen reizen. Befeuchtende Tropfen helfen.
Meist nicht. Bei einer Monovision kann das räumliche Sehen leicht verändert sein.
Meist wird ein zeitlicher Abstand empfohlen, damit sich die Augenoberfläche erholen kann.
Meist sind normale Sonnenbrillen ohne Sehstärke ausreichend.
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