Der Gefässlaser, auch vaskulärer Laser genannt, behandelt sichtbare kleine Blutgefässe und Rötungen der Haut. Das Laserlicht wird vom roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin, aufgenommen und in Wärme umgewandelt, die das Gefäss von innen verschliesst. Der Körper baut das verschlossene Gefäss anschliessend über Wochen ab, sodass es verblasst oder verschwindet. Typische Anwendungen sind feine Äderchen im Gesicht, die sogenannte Couperose, die Rötungen der Rosazea, Besenreiser an den Beinen, kleine rote Gefässknötchen wie Rubinpunkte und Spinnennävi, Feuermale und bestimmte Blutschwämme. Die Behandlung ist meist gut verträglich und erfordert wenig Ausfallzeit, oft aber mehrere Sitzungen. Medespoir organisiert Behandlungen mit Gefässlasern für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in Partnerkliniken in Tunesien, meist im Rahmen eines Aufenthalts für andere Behandlungen.
Diese Seite erklärt, welche Gefässveränderungen sich mit dem Laser behandeln lassen, welche Geräte eingesetzt werden, wann eine andere Behandlung wie die Verödung oder eine venenärztliche Abklärung sinnvoller ist, wie eine Behandlung abläuft und welche Risiken bestehen. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

Das Wichtigste in Kürze
Der Gefässlaser verschliesst kleine sichtbare Gefässe, indem das Licht vom Blutfarbstoff aufgenommen wird. Er eignet sich für Couperose, Rosazea-Rötungen, Besenreiser, Rubinpunkte, Spinnennävi und Feuermale.
Meist sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen nötig. Grössere Krampfadern werden nicht mit dem Oberflächenlaser behandelt, sondern erfordern eine venenärztliche Abklärung.
Häufige Nebenwirkungen sind Rötung, Schwellung und bei manchen Lasern vorübergehende blau-violette Verfärbungen. Selten sind Blasen, Pigmentstörungen und Narben. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Ästhetische Behandlungen werden von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Bestimmte Gefässfehlbildungen können in der Schweiz übernommen werden. Kostenangaben sind indikativ und nicht vertraglich.
Der Gefässlaser beruht, wie andere medizinische Laser, auf dem Prinzip der selektiven Photothermolyse. Die Wellenlänge des Lasers wird so gewählt, dass sie bevorzugt vom Hämoglobin in den roten Blutkörperchen aufgenommen wird. Das Hämoglobin erwärmt sich, und die Wärme überträgt sich auf die Wand des Gefässes, die dadurch geschädigt wird und verklebt. Das Gefäss verschliesst sich, und der Körper baut es über einige Wochen ab. Die Dauer des Lichtimpulses wird an die Grösse des Gefässes angepasst: Feine Gefässe geben die Wärme schnell ab und erfordern kurze Impulse, dickere Gefässe längere. Gleichzeitig wird die Hautoberfläche gekühlt, damit sie nicht überhitzt. Da auch das Melanin in der Haut Licht aufnimmt, ist bei dunkler oder gebräunter Haut Vorsicht nötig.
Die Couperose, fachlich Teleangiektasien, sind feine, erweiterte Äderchen, die als rote Linien oder Netze vor allem an Wangen, Nase und Kinn sichtbar sind. Sie entstehen durch eine angeborene Neigung, Sonne, Alterung der Haut, Temperaturwechsel, Alkohol oder im Rahmen einer Rosazea. Sie sprechen meist gut auf Gefässlaser oder IPL an, oft sind zwei bis vier Sitzungen nötig.
Die Rosazea ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung mit Rötungen im Gesicht, Hitzewallungen, erweiterten Äderchen und bei manchen Menschen Knötchen und Pusteln. Die entzündlichen Anteile werden zunächst medizinisch mit Cremes oder Tabletten behandelt. Die anhaltende Rötung und die Äderchen lassen sich mit Gefässlaser oder IPL deutlich verbessern. Da die Rosazea chronisch ist, können Auffrischungen nötig sein, und das Meiden von Auslösern wie Sonne, Hitze, Alkohol und scharfen Speisen bleibt wichtig.
Besenreiser sind feine, rote bis blau-violette Venen unmittelbar unter der Haut an den Beinen, die wie ein Besen oder Netz aussehen. Sie sind meist harmlos, können aber ein Hinweis auf eine Schwäche der tieferen Venen sein. Kleine Besenreiser lassen sich mit dem Laser behandeln, doch an den Beinen ist die Verödung, die sogenannte Sklerotherapie, oft wirksamer. Vor jeder Behandlung von Besenreisern sollte geprüft werden, ob eine Venenschwäche vorliegt.
Rubinpunkte, auch Blutschwämmchen genannt, sind kleine, hellrote, meist harmlose Gefässknötchen, die mit dem Alter häufiger werden. Spinnennävi sind kleine rote Punkte mit strahlenförmig abgehenden Äderchen, die oft im Gesicht, am Hals oder am Oberkörper auftreten, etwa in der Schwangerschaft oder bei Kindern. Beide sprechen meist sehr gut auf den Gefässlaser an, oft in ein bis zwei Sitzungen. Bei zahlreichen neu auftretenden Spinnennävi sollte eine Lebererkrankung ärztlich ausgeschlossen werden.
Feuermale, fachlich Naevus flammeus, sind angeborene Gefässfehlbildungen, die als rosa bis dunkelrote Flecken sichtbar sind und mit der Zeit dunkler und dicker werden können. Sie werden vor allem mit dem Farbstofflaser behandelt, idealerweise früh, oft in vielen Sitzungen. Die Behandlung von Feuermalen erfordert besondere Erfahrung, ist bei Kindern sinnvoll und kann in der Schweiz von der Krankenkasse übernommen werden. Medespoir vermittelt keine Behandlungen an Minderjährige, weshalb Kinder in der Schweiz behandelt werden.
Blutschwämme bei Säuglingen, die sogenannten Hämangiome, bilden sich oft von selbst zurück und werden heute häufig medikamentös behandelt. Weitere Gefässveränderungen wie venöse Seen an den Lippen, Gefässneubildungen nach Verletzungen oder Rötungen in Narben lassen sich ebenfalls mit Gefässlasern behandeln. Jede unklare Gefässveränderung, die wächst, blutet oder sich verändert, sollte vorher dermatologisch abgeklärt werden.
Die Haut wird von einem dichten Netz feiner Blutgefässe versorgt. In der Lederhaut verlaufen zwei Geflechte, ein tiefes und ein oberflächliches, die durch senkrechte Gefässe verbunden sind. Aus dem oberflächlichen Geflecht steigen feinste Kapillarschlingen bis knapp unter die Oberhaut auf. Diese Gefässe versorgen die Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen und regulieren die Körpertemperatur, indem sie sich bei Wärme erweitern und bei Kälte verengen. Wenn sich die Gefässe dauerhaft erweitern, werden sie als rote Linien, Netze oder Flecken sichtbar. Ursachen sind eine erbliche Veranlagung, eine Schwäche des Bindegewebes, Sonnenschäden, die die Gefässwände und das umgebende Gewebe schwächen, hormonelle Einflüsse etwa in der Schwangerschaft oder durch die Pille, häufige Temperaturwechsel, Alkohol, bestimmte Medikamente wie Kortisoncremes bei langer Anwendung und Erkrankungen wie die Rosazea oder Lebererkrankungen. Mit dem Alter wird die Haut dünner, wodurch Gefässe leichter durchscheinen.
Nicht alle sichtbaren Gefässe lassen sich verhindern, doch einige Massnahmen können ihrer Entstehung vorbeugen oder ihr Fortschreiten verlangsamen. Ein konsequenter täglicher Sonnenschutz schützt die Gefässe und das Bindegewebe vor Sonnenschäden. Bei empfindlicher Haut und Neigung zu Rötungen helfen eine milde, reizarme Pflege ohne Alkohol und Duftstoffe, das Meiden sehr heisser oder sehr kalter Temperaturen, heisser Duschen und Saunen und ein zurückhaltender Umgang mit Alkohol und scharfen Speisen. Kortisonhaltige Cremes sollten im Gesicht nur kurz und nach ärztlicher Anweisung verwendet werden, weil sie bei längerer Anwendung die Haut verdünnen und Äderchen verursachen können. An den Beinen helfen Bewegung, besonders Gehen und Schwimmen, das Hochlegen der Beine, das Vermeiden von langem Stehen oder Sitzen, ein normales Körpergewicht und bei Veranlagung das Tragen von Kompressionsstrümpfen, die Venen zu entlasten.
In der Schwangerschaft treten häufig neue Gefässveränderungen auf, etwa Spinnennävi im Gesicht und am Oberkörper, Besenreiser und Krampfadern an den Beinen und Rötungen der Handflächen. Ursache sind die hormonellen Veränderungen, das erhöhte Blutvolumen und der Druck der Gebärmutter auf die Beckenvenen. Viele dieser Veränderungen bilden sich einige Monate nach der Geburt von selbst zurück. Eine Laserbehandlung wird in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht durchgeführt. Es ist sinnvoll, einige Monate nach der Geburt abzuwarten und dann zu beurteilen, welche Veränderungen bestehen bleiben. Bei Beschwerden durch Krampfadern in der Schwangerschaft helfen Kompressionsstrümpfe und Bewegung.
Die Rosazea ist eine der häufigsten Ursachen für Rötungen im Gesicht und betrifft vor allem Menschen mit heller Haut ab dem mittleren Lebensalter. Sie verläuft in Schüben und kann verschiedene Formen annehmen. Bei der gefässbetonten Form stehen anhaltende Rötungen im Mittelgesicht, Hitzewallungen und erweiterte Äderchen im Vordergrund. Bei der entzündlichen Form kommen Knötchen und Pusteln hinzu, die an Akne erinnern, aber ohne Mitesser. Bei der verdickenden Form verdickt sich die Haut, besonders an der Nase. Bei manchen Menschen sind auch die Augen betroffen, mit Brennen, Trockenheit und Rötung der Lidränder. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt. Eine Rolle spielen eine Neigung der Gefässe zur Erweiterung, eine Überreaktion des Immunsystems, winzige Milben in der Haut und Auslöser wie Sonne, Hitze, Kälte, Wind, Alkohol, scharfe Speisen, heisse Getränke, Stress und bestimmte Kosmetika. Die Behandlung richtet sich nach der Form. Entzündliche Knötchen und Pusteln werden mit Cremes oder Tabletten behandelt. Die anhaltende Rötung kann mit einer speziellen Creme vorübergehend gemildert werden, die die Gefässe verengt. Die erweiterten Äderchen und die dauerhafte Rötung sprechen am besten auf Gefässlaser und IPL an. Da die Rosazea chronisch ist, bleiben die Pflege, der Sonnenschutz und das Meiden von Auslösern dauerhaft wichtig. Ein Tagebuch kann helfen, persönliche Auslöser zu erkennen.
Die Couperose unterscheidet sich von der Rosazea dadurch, dass sie keine Entzündungen und meist keine Hitzewallungen verursacht, sondern vor allem aus sichtbaren feinen Äderchen besteht. Sie ist häufig erblich, tritt bei heller, dünner Haut häufiger auf und wird durch Sonne, Kälte, Wind und häufige Temperaturwechsel verstärkt, weshalb sie etwa bei Menschen, die viel im Freien arbeiten oder Sport treiben, häufiger ist. Die Äderchen verschwinden nicht von selbst, lassen sich aber gut mit dem Gefässlaser behandeln. Nach der Behandlung können sich mit der Zeit neue Äderchen bilden, weshalb Sonnenschutz und Schutz vor Kälte und Wind wichtig bleiben.
Nicht jede Rötung im Gesicht ist eine Couperose oder eine Rosazea. Rötungen können auch durch ein seborrhoisches Ekzem entstehen, das sich mit Schuppung an den Nasenflügeln, den Augenbrauen und am Haaransatz zeigt, durch Kontaktallergien auf Kosmetika, durch eine periorale Dermatitis mit kleinen Knötchen um den Mund, oft nach Kortisoncremes, durch Lichtempfindlichkeit, durch Autoimmunerkrankungen wie den Lupus erythematodes, der eine schmetterlingsförmige Rötung über Wangen und Nase verursachen kann, und durch hormonelle Veränderungen wie Hitzewallungen in den Wechseljahren. Auch Medikamente wie bestimmte Blutdruckmittel oder Niacin können ein Erröten verursachen. Da diese Erkrankungen unterschiedlich behandelt werden und manche durch einen Laser nicht verbessert oder sogar verschlechtert werden können, ist vor einer Laserbehandlung eine dermatologische Diagnose wichtig. Bei einer Rötung, die mit Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Fieber oder anderen Allgemeinbeschwerden einhergeht, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Menschen mit Couperose oder Rosazea haben oft empfindliche Haut, die auf viele Produkte mit Brennen oder Rötung reagiert. Eine gute Pflege verwendet wenige, milde Produkte ohne Alkohol, Duftstoffe, Menthol, Kampfer und aggressive Peelings. Die Reinigung erfolgt mit lauwarmem Wasser und einem milden Reinigungsprodukt, ohne zu reiben. Eine feuchtigkeitsspendende Pflege stärkt die Hautbarriere. Ein täglicher Sonnenschutz, am besten mit mineralischen Filtern, die oft besser vertragen werden, schützt vor dem wichtigsten Auslöser. Grüntönende Make-up-Produkte können Rötungen optisch abdecken. Neue Produkte sollten zuerst an einer kleinen Stelle getestet werden.
Rubinpunkte, auch senile Angiome oder Kirschangiome genannt, sind kleine, runde, hellrote bis dunkelrote Knötchen aus erweiterten Kapillaren. Sie treten meist ab dem dreissigsten Lebensjahr auf, werden mit dem Alter zahlreicher und finden sich vor allem am Rumpf und an den Armen. Sie sind gutartig und haben keinen Krankheitswert, werden aber oft als störend empfunden. Mit dem Gefässlaser lassen sie sich meist in einer bis zwei Sitzungen entfernen, grössere Rubinpunkte können auch mit einem elektrischen Gerät verödet werden. Spinnennävi bestehen aus einer kleinen zentralen Arterie, von der feine Äderchen strahlenförmig abgehen. Drückt man auf den Mittelpunkt, verschwinden sie kurzzeitig. Sie treten häufig bei Kindern, in der Schwangerschaft und unter hormonellen Einflüssen auf. Bei Kindern und nach der Schwangerschaft bilden sie sich oft von selbst zurück. Bei Erwachsenen lassen sie sich gut mit dem Gefässlaser behandeln, wobei der zentrale Punkt gezielt behandelt wird. Zahlreiche Spinnennävi bei Erwachsenen, besonders zusammen mit Rötungen der Handflächen, können auf eine Lebererkrankung hinweisen und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Venöse Seen sind kleine, weiche, dunkelblaue bis violette Gefässerweiterungen, die vor allem bei älteren Menschen an den Lippen, den Ohren und im Gesicht auftreten, oft durch jahrelange Sonnenexposition. Drückt man darauf, entleeren sie sich und werden blasser. Sie sind harmlos, können aber an den Lippen stören oder bei Verletzungen bluten. Sie lassen sich gut mit dem Nd:YAG-Laser oder dem Farbstofflaser behandeln, meist in einer bis zwei Sitzungen. Da dunkle Knötchen an den Lippen auch andere Ursachen haben können, etwa ein Melanom, sollte eine unklare Veränderung vorher dermatologisch untersucht werden.
| Gefässveränderung | Typische Lage | Geeignete Verfahren | Typische Sitzungen |
|---|---|---|---|
| Couperose | Wangen, Nase, Kinn | Gefässlaser, IPL | Zwei bis vier |
| Rosazea-Rötung | Mittelgesicht | Gefässlaser, IPL, Medikamente | Mehrere, Auffrischungen |
| Besenreiser | Beine | Verödung, Nd:YAG-Laser | Mehrere |
| Rubinpunkte | Rumpf, Arme | Gefässlaser | Eine bis zwei |
| Spinnennävi | Gesicht, Hals, Oberkörper | Gefässlaser | Eine bis zwei |
| Feuermal | Gesicht, Körper | Farbstofflaser | Viele |
| Venöser See | Lippen, Ohren | Gefässlaser | Eine bis zwei |
Der gepulste Farbstofflaser arbeitet mit einer Wellenlänge um 585 bis 595 Nanometer, die sehr stark vom Hämoglobin aufgenommen wird. Er gilt als Goldstandard für Feuermale, eignet sich sehr gut für Couperose, Rosazea-Rötungen, Spinnennävi und rote Narben und ist vor allem bei heller Haut wirksam. Bei höheren Energien kann er vorübergehend blau-violette Verfärbungen verursachen, die sogenannte Purpura, die einige Tage bis zwei Wochen anhält. Mit angepassten Einstellungen lässt sich die Purpura oft vermeiden, allerdings mit etwas geringerer Wirkung pro Sitzung.
Der KTP-Laser, ein frequenzverdoppelter Nd:YAG-Laser mit 532 Nanometern, eignet sich für feine, oberflächliche Äderchen im Gesicht. Er verursacht selten Purpura, kann aber bei dunkler Haut Pigmentstörungen verursachen.
Der Nd:YAG-Laser mit 1064 Nanometern dringt tiefer in die Haut ein und wird weniger vom Melanin aufgenommen. Er eignet sich für dickere, tiefer liegende und bläuliche Gefässe, etwa Besenreiser an den Beinen und bläuliche Äderchen im Gesicht, sowie für dunklere Hauttypen. Die Behandlung kann schmerzhafter sein, und es ist eine sorgfältige Einstellung nötig, weil das Risiko für Narben bei zu hoher Energie steigt.
IPL-Geräte erzeugen ein breites Lichtspektrum, das mit Filtern angepasst wird. Sie eignen sich für flächige Rötungen, Couperose und Rosazea, und gleichzeitig für Pigmentflecken, was bei sonnengeschädigter Haut vorteilhaft ist. IPL ist weniger gezielt als ein Laser und bei dunkler Haut riskanter.
| Gerät | Wellenlänge | Geeignet für | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Farbstofflaser | Etwa 585 bis 595 Nanometer | Feuermale, Couperose, Rosazea, rote Narben | Mögliche Purpura, beste Wirkung bei heller Haut |
| KTP-Laser | 532 Nanometer | Feine Äderchen im Gesicht | Wenig Purpura, Vorsicht bei dunkler Haut |
| Nd:YAG-Laser | 1064 Nanometer | Tiefere, bläuliche Gefässe, Besenreiser | Tiefere Wirkung, schmerzhafter |
| IPL | Breites Spektrum | Flächige Rötungen, Pigment | Weniger gezielt |
An den Beinen ist eine sorgfältige Unterscheidung wichtig. Besenreiser sind feine, oberflächliche Venen mit einem Durchmesser von meist unter einem Millimeter. Retikuläre Venen sind etwas dickere, bläuliche Venen, die oft die Besenreiser speisen. Krampfadern, fachlich Varizen, sind erweiterte, oft geschlängelte und hervortretende Venen mit einem Durchmesser von mehreren Millimetern, die durch eine Schwäche der Venenklappen entstehen, bei der das Blut in den Venen zurückfliesst. Krampfadern können Beschwerden wie schwere, geschwollene Beine, Juckreiz und nächtliche Wadenkrämpfe verursachen und unbehandelt zu Hautveränderungen und offenen Beinen führen. Sie werden nicht mit dem Oberflächenlaser behandelt, sondern nach einer Ultraschalluntersuchung durch einen Venenarzt mit Verfahren wie der Katheterbehandlung von innen, der Verödung mit Schaum oder einer Operation. Wenn Besenreiser durch eine Venenschwäche gespeist werden, kehren sie nach einer Laserbehandlung rasch zurück, wenn die Ursache nicht behandelt wird. Deshalb sollte bei ausgedehnten Besenreisern, Beschwerden oder sichtbaren Krampfadern vorher eine Ultraschalluntersuchung der Venen in der Schweiz erfolgen. Diese Abklärung und die Behandlung von Krampfadern mit Beschwerden können von der Grundversicherung übernommen werden.
Bei Besenreisern an den Beinen ist die Verödung, die Sklerotherapie, oft die wirksamste Behandlung. Dabei wird mit einer sehr feinen Nadel ein Verödungsmittel in die Vene gespritzt, das die Venenwand reizt, sodass sie verklebt und abgebaut wird. Sie eignet sich besonders für Besenreiser und retikuläre Venen, die sich mit der Nadel erreichen lassen. Der Laser wird oft für sehr feine Besenreiser eingesetzt, die für die Nadel zu klein sind, oder bei Menschen, die keine Injektionen wünschen. Häufig werden beide Verfahren kombiniert. Nach einer Verödung werden meist für einige Tage Kompressionsstrümpfe getragen. Mögliche Nebenwirkungen der Verödung sind bräunliche Verfärbungen entlang der Vene, kleine Blutergüsse und selten neue feine Äderchen in der Umgebung.
Die Verödung, fachlich Sklerotherapie, ist bei Besenreisern und retikulären Venen an den Beinen oft die Behandlung der ersten Wahl. Dabei wird mit einer sehr feinen Nadel ein Verödungsmittel in die Vene gespritzt. Das Mittel reizt die Innenwand der Vene, die daraufhin anschwillt, verklebt und vom Körper über einige Wochen abgebaut wird. Für kleine Besenreiser wird eine flüssige Lösung verwendet, für grössere Venen oft ein aufgeschäumtes Mittel, der sogenannte Schaum, der die Venenwand besser erreicht. Die Behandlung ist meist wenig schmerzhaft und dauert je nach Ausdehnung etwa zwanzig bis dreissig Minuten. Direkt danach werden die behandelten Stellen oft mit Tupfern abgedeckt, und Kompressionsstrümpfe werden angezogen. In den ersten Tagen sollten Sie sich viel bewegen, besonders gehen, und langes Sitzen, Stehen, Hitze, Sauna und intensiven Sport meiden. Die Besenreiser verblassen über einige Wochen, oft sind mehrere Sitzungen nötig. Mögliche Nebenwirkungen sind kleine Blutergüsse, bräunliche Verfärbungen entlang der Vene, die sich über Monate zurückbilden, eine vorübergehende Entzündung der behandelten Vene, neue feinste Äderchen in der Umgebung und sehr selten Hautschäden oder Thrombosen. Bei einer Allergie gegen das Verödungsmittel, einer akuten Thrombose, schweren Durchblutungsstörungen und in der Schwangerschaft wird nicht verödet.
Bei ausgedehnten Besenreisern an den Beinen werden Verödung und Laser oft kombiniert. Die Verödung behandelt die grösseren Besenreiser und die speisenden retikulären Venen, der Laser die feinsten Äderchen, die für die Nadel zu klein sind, und die Äderchen, die nach einer Verödung neu auftreten. Meist wird zuerst verödet und einige Wochen später der Laser eingesetzt. Diese Kombination ergibt oft die besten Ergebnisse, erfordert aber eine sorgfältige Planung und Geduld.
Damit der Laser ein Gefäss verschliesst, ohne die umgebende Haut zu schädigen, müssen Wellenlänge, Energie, Impulsdauer, Lichtfleckgrösse und Kühlung aufeinander abgestimmt sein. Das Hämoglobin nimmt Licht bei bestimmten Wellenlängen besonders stark auf, etwa im gelben Bereich um 577 bis 595 Nanometer, weshalb der Farbstofflaser so wirksam ist. Im infraroten Bereich um 1064 Nanometer ist die Aufnahme geringer, dafür dringt das Licht tiefer ein und wird weniger vom Melanin aufgenommen, was den Nd:YAG-Laser für tiefere Gefässe und dunklere Haut geeignet macht. Die Impulsdauer richtet sich nach dem Durchmesser des Gefässes: Dünne Gefässe kühlen schnell ab und brauchen kurze Impulse, dickere Gefässe langsamer und brauchen längere Impulse, damit die Wärme die ganze Gefässwand erreicht. Ein grösserer Lichtfleck dringt tiefer ein. Die Kühlung der Hautoberfläche vor, während und nach dem Impuls schützt die Oberhaut und verringert Schmerzen. Moderne Geräte kombinieren manchmal mehrere Wellenlängen, um verschiedene Gefässe in einer Sitzung zu behandeln.
Bei einer Behandlung mit dem Gefässlaser im Ausland ist wichtig, dass die Diagnose der Gefässveränderung klar ist, dass ein geeignetes Gerät für Ihre Gefässe und Ihren Hauttyp vorhanden ist und dass qualifiziertes Personal unter ärztlicher Verantwortung behandelt. Besenreiser sollten nur behandelt werden, wenn eine Venenschwäche ausgeschlossen oder behandelt ist, idealerweise nach einer Ultraschalluntersuchung in der Schweiz. Lassen Sie sich Gerät, Wellenlänge und Einstellungen aufschreiben. Schützen Sie die behandelte Haut während des Aufenthalts in Tunesien konsequent vor Sonne und Hitze. Bei einer Behandlung an den Beinen sollten Sie auf dem Rückflug Kompressionsstrümpfe tragen, sich bewegen und ausreichend trinken, um Thrombosen vorzubeugen. Wir prüfen die Rahmenbedingungen unserer Partnerkliniken und stellen Angaben zu Geräten auf Anfrage zur Verfügung.
Nach der Rückkehr pflegen Sie die behandelte Haut mild weiter und schützen sie vor Sonne. Beurteilen Sie das Ergebnis nach einigen Wochen und setzen Sie eine allfällige Serie in der Schweiz fort. Bringen Sie die Angaben zu Gerät, Wellenlänge, Einstellungen und Fotos mit. Bei anhaltenden Flecken, Narben oder Anzeichen einer Venenentzündung wenden Sie sich an eine Dermatologin, einen Angiologen oder Ihren Hausarzt.
Die Venen der Beine transportieren das Blut entgegen der Schwerkraft zurück zum Herzen. Dabei helfen die Wadenmuskeln, die beim Gehen die Venen zusammendrücken, und die Venenklappen, die wie Ventile verhindern, dass das Blut zurückfliesst. Man unterscheidet die tiefen Venen, die zwischen den Muskeln liegen und den grössten Teil des Blutes transportieren, die oberflächlichen Venen unter der Haut, wie die grosse und die kleine Rosenvene, und die Verbindungsvenen zwischen beiden Systemen. Wenn die Venenklappen der oberflächlichen Venen nicht mehr richtig schliessen, fliesst das Blut zurück, die Venen erweitern sich, und es entstehen Krampfadern. Der erhöhte Druck kann sich bis in die feinsten Venen fortsetzen und Besenreiser verursachen. Risikofaktoren sind eine familiäre Veranlagung, das weibliche Geschlecht, Schwangerschaften, langes Stehen oder Sitzen, Übergewicht und das Alter. Die Ultraschalluntersuchung zeigt, ob die Venenklappen funktionieren und wo das Blut zurückfliesst. Auf dieser Grundlage wird entschieden, ob eine Behandlung der Venen nötig ist, bevor die Besenreiser behandelt werden. Eine Behandlung der Besenreiser ohne Behandlung einer bestehenden Venenschwäche führt oft zu raschen Rückfällen.
Kompressionsstrümpfe üben einen abgestuften Druck auf die Beine aus, der am Knöchel am stärksten ist und nach oben abnimmt. Sie unterstützen den Rückfluss des Blutes, verringern Schwellungen und Beschwerden und werden bei Venenschwäche, nach Venenbehandlungen und in der Schwangerschaft eingesetzt. Nach einer Verödung von Besenreisern werden sie oft für einige Tage bis Wochen empfohlen, damit die Venen zusammengedrückt bleiben und besser verkleben. Nach einer Laserbehandlung an den Beinen sind sie manchmal ebenfalls sinnvoll. Kompressionsstrümpfe gibt es in verschiedenen Druckklassen und Längen. Sie sollten angepasst werden und am Morgen angezogen werden, wenn die Beine noch nicht geschwollen sind. Bei Durchblutungsstörungen der Arterien dürfen sie nur nach ärztlicher Rücksprache getragen werden. Medizinisch verordnete Kompressionsstrümpfe können in der Schweiz teilweise von der Krankenkasse übernommen werden.
Frauen lassen Gefässveränderungen häufiger behandeln als Männer, besonders Besenreiser an den Beinen, die bei Frauen wegen hormoneller Einflüsse und Schwangerschaften häufiger sind. Männer lassen häufiger Couperose und Rosazea im Gesicht und Rubinpunkte am Oberkörper behandeln. Bei Männern mit Rosazea ist die Knollennase häufiger. Die Behandlung unterscheidet sich technisch nicht grundsätzlich, doch bei Männern kann der Bartwuchs im Gesicht berücksichtigt werden, weil manche Laser die Barthaare beeinträchtigen können.
Bei vielen Menschen mit jahrelanger Sonnenexposition entsteht am Hals und im Dekolleté eine fleckige Rötung mit bräunlichen Pigmentflecken und dünner Haut, die sogenannte Poikilodermie. Die Zone unter dem Kinn, die im Schatten liegt, bleibt meist hell. Diese Veränderung spricht gut auf IPL an, das gleichzeitig Rötung und Pigment behandelt, erfordert aber mehrere Sitzungen und besondere Vorsicht, weil die Haut am Hals dünn ist.
Bei einer fortgeschrittenen Rosazea kann sich die Nase durch Wucherung von Bindegewebe und Talgdrüsen verdicken, was als Knollennase oder Rhinophym bezeichnet wird. Sie tritt vor allem bei Männern auf. Die Rötung lässt sich mit dem Gefässlaser behandeln, die Verdickung selbst erfordert jedoch eine Abtragung mit einem ablativen Laser, einem elektrischen Gerät oder chirurgisch.
Ein Granuloma pyogenicum ist eine rasch wachsende, rote, leicht blutende Gefässwucherung, oft nach kleinen Verletzungen oder in der Schwangerschaft. Es ist gutartig, sollte aber dermatologisch untersucht und meist chirurgisch entfernt und feingeweblich beurteilt werden, weil es andere Hautveränderungen nachahmen kann.
Frische Narben und frische Dehnungsstreifen sind oft rot oder violett, weil in ihnen vermehrt Gefässe vorhanden sind. Der Farbstofflaser kann die Rötung verringern und bei verdickten Narben auch die Struktur verbessern. Ältere, weisse Dehnungsstreifen sprechen dagegen nicht auf den Gefässlaser an. Informationen finden Sie auf der Seite Narbenbehandlung.
Neben Feuermalen gibt es weitere angeborene Gefässfehlbildungen, etwa venöse, lymphatische oder gemischte Fehlbildungen und arteriovenöse Fehlbildungen, bei denen Arterien und Venen direkt verbunden sind. Diese erfordern eine Abklärung mit bildgebenden Verfahren und eine Behandlung in spezialisierten Zentren, oft interdisziplinär. Sie gehören nicht in den Rahmen einer ästhetischen Behandlung im Ausland.
Die Behandlung sichtbarer Gefässe war lange schwierig. Früher wurden Feuermale mit Röntgenstrahlen, Vereisung, Tätowieren mit hautfarbener Farbe oder chirurgisch behandelt, oft mit Narben. Mit den ersten Argon-Lasern in den 1970er-Jahren gelang es, Gefässe mit Licht zu verschliessen, doch die langen Impulse erwärmten auch die umgebende Haut und verursachten häufig Narben. In den 1980er-Jahren wurde das Prinzip der selektiven Photothermolyse beschrieben und der gepulste Farbstofflaser entwickelt, der erstmals eine gezielte Behandlung von Feuermalen, besonders bei Kindern, mit geringem Narbenrisiko ermöglichte. Seither sind KTP-, Nd:YAG- und IPL-Geräte hinzugekommen, und Kühlsysteme haben die Behandlung sicherer und angenehmer gemacht.
Feuermale werden idealerweise in der Kindheit behandelt, doch viele Erwachsene haben ein unbehandeltes oder nur teilweise behandeltes Feuermal. Mit den Jahren kann ein Feuermal dunkler, violetter und dicker werden, und es können sich kleine Knötchen bilden, die leicht bluten. Auch bei Erwachsenen lässt sich ein Feuermal mit dem Farbstofflaser oft deutlich aufhellen, doch die Behandlung erfordert meist viele Sitzungen, und dunkle, verdickte Anteile sprechen schlechter an. Für diese Anteile können der Nd:YAG-Laser oder andere Laser ergänzend eingesetzt werden. Knötchen können chirurgisch oder mit Laser entfernt werden. Feuermale im Gesicht, besonders im Bereich der Stirn und der Augen, können mit anderen Erkrankungen verbunden sein, etwa einer Beteiligung des Auges oder des Gehirns, und sollten ärztlich abgeklärt werden. Die Behandlung von Feuermalen gehört in die Hände erfahrener Fachärzte in der Schweiz, wo sie bei entsprechender Indikation von der Krankenkasse übernommen werden kann.
Der Gefässlaser wird auch eingesetzt, um Rötungen nach anderen Behandlungen zu verbessern. Nach einem Facelifting, einer Nasenkorrektur oder einer anderen Operation können rote Narben entstehen, die mit dem Farbstofflaser rascher verblassen. Nach einer Rhinoplastik können feine Äderchen auf der Nase auftreten, die ebenfalls gut ansprechen. Nach einer Verödung an den Beinen können sich neue feinste Äderchen bilden, die mit dem Laser behandelt werden. Der Zeitpunkt der Behandlung wird mit dem Chirurgen abgestimmt, meist frühestens einige Wochen nach der Operation.
Bei Behandlungen mit dem Gefässlaser sind Augenschutz, Hygiene und die richtige Gerätewartung wichtig. Der Behandlungsraum sollte gegen austretendes Laserlicht gesichert sein, und alle Anwesenden tragen passende Schutzbrillen, bei Behandlungen im Augenbereich die Patientin oder der Patient spezielle Augenschalen. Die Kühlflächen und Behandlungsköpfe werden zwischen den Patienten gereinigt, und die Haut wird vor der Behandlung gereinigt. Das Gerät sollte regelmässig gewartet werden, damit die abgegebene Energie den Einstellungen entspricht.
Gute Voraussetzungen bestehen bei sichtbaren feinen Gefässen und Rötungen auf heller bis mitteldunkler Haut ohne frische Bräune und bei realistischen Erwartungen. Bei dunkler Haut ist der Nd:YAG-Laser mit angepassten Einstellungen möglich, das Risiko für Pigmentstörungen ist aber höher. Nicht behandelt werden sollte gebräunte Haut, Haut mit aktiven Entzündungen oder Infektionen und in Schwangerschaft und Stillzeit. Bei lichtempfindlich machenden Medikamenten, Blutverdünnern, einer Neigung zu Keloiden oder Herpes im Behandlungsbereich ist Vorsicht geboten. Besenreiser und Krampfadern an den Beinen sollten vorher auf eine Venenschwäche untersucht werden. Unklare Gefässveränderungen müssen dermatologisch abgeklärt werden. Medespoir vermittelt Behandlungen ausschliesslich an volljährige Patientinnen und Patienten.
Vermeiden Sie in den Wochen vor der Behandlung Sonne, Solarium und Selbstbräuner auf der Behandlungszone. Tragen Sie am Behandlungstag kein Make-up und keine Cremes auf. Informieren Sie die Ärztin über Medikamente, besonders Blutverdünner und lichtempfindlich machende Mittel, und setzen Sie keine Medikamente eigenmächtig ab. Bei Rosazea sollte die entzündliche Komponente vorher behandelt sein. Bei einer Neigung zu Lippenherpes kann vor einer Behandlung im Mundbereich eine vorbeugende Behandlung sinnvoll sein. Bei Besenreisern an den Beinen sollte vorher eine Ultraschalluntersuchung der Venen erfolgen.
Die Ärztin oder der Arzt beurteilt die Gefässe, den Hauttyp und die Zone, wählt das Gerät und die Einstellungen und führt bei Bedarf eine Testbehandlung durch. Die Haut wird gereinigt und fotografiert. Sie erhalten eine Schutzbrille, bei Behandlungen im Augenbereich spezielle Augenschalen. Je nach Gerät wird ein kühlendes Gel aufgetragen oder die Haut mit einem Kontaktkühler oder kalter Luft gekühlt. Der Laser wird über die Gefässe oder die gerötete Fläche geführt. Die Impulse fühlen sich wie das Schnalzen eines Gummibands an, begleitet von einem Wärmegefühl. Direkt nach dem Impuls können die Gefässe verschwinden, sich dunkler verfärben oder eine leichte Schwellung zeigen. Die Behandlung dauert je nach Zone wenige Minuten bis etwa eine halbe Stunde. Danach wird die Haut gekühlt und mit einer beruhigenden Pflege und einem Sonnenschutz versorgt.
Nach der Behandlung ist die Haut oft gerötet und leicht geschwollen, im Gesicht besonders um die Augen am nächsten Morgen. Die Rötung klingt meist innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen ab. Nach dem Farbstofflaser mit höherer Energie können blau-violette Verfärbungen entstehen, die ein bis zwei Wochen sichtbar bleiben. Behandelte Gefässe können direkt danach dunkler wirken und verblassen in den folgenden Wochen. Kühlen, eine erhöhte Kopflage in der ersten Nacht und das Meiden von Hitze, Sauna, intensivem Sport und Alkohol in den ersten Tagen helfen. Die Haut sollte mild gepflegt und konsequent vor der Sonne geschützt werden. Nach einer Behandlung an den Beinen kann das Tragen von Kompressionsstrümpfen empfohlen werden. Das Ergebnis wird nach einigen Wochen beurteilt, bevor die nächste Sitzung geplant wird.
| Zeitpunkt | Was geschieht | Empfehlungen |
|---|---|---|
| Direkt danach | Rötung, Schwellung, dunklere Gefässe | Kühlen, Sonnenschutz |
| Tag 1 bis 3 | Schwellung klingt ab | Kopf hoch lagern, keine Hitze |
| Tag 3 bis 14 | Mögliche Purpura verblasst | Milde Pflege, kein Reiben |
| Woche 4 bis 8 | Gefässe verblassen | Beurteilung, nächste Sitzung |
Wenden Sie sich an die behandelnde Ärztin oder eine Ärztin in der Schweiz bei ausgedehnten Blasen, starken oder zunehmenden Schmerzen, Anzeichen einer Infektion, anhaltenden Flecken oder Sehstörungen nach einer Behandlung nahe den Augen. Bei einer schmerzhaften, geröteten, verhärteten Vene am Bein, bei einer einseitigen Schwellung des Beins oder bei Atemnot suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, weil eine Venenentzündung oder Thrombose vorliegen kann.
Am Tag der Behandlung erscheinen Sie ohne Make-up und ohne Cremes auf der Behandlungszone. Bei einer Behandlung an den Beinen tragen Sie am besten lockere Kleidung und bringen, falls verordnet, Kompressionsstrümpfe mit. Die Ärztin bespricht mit Ihnen den Ablauf, fotografiert die Gefässe und legt die Einstellungen fest. Sie erhalten eine Schutzbrille oder Augenschalen. Die Haut wird gekühlt, und der Laser wird über die Gefässe geführt. Nach der Behandlung wird die Haut gekühlt und mit Sonnenschutz versorgt. Sie können direkt danach Ihren Tag fortsetzen. Nach einer Behandlung im Gesicht kann die Schwellung am nächsten Morgen am stärksten sein, weshalb wichtige Termine nicht direkt am folgenden Tag geplant werden sollten.
Nach einer Behandlung mit dem Gefässlaser ist die Haut empfindlich. Kühlen Sie die behandelte Zone in den ersten Stunden mit einer kühlen Kompresse, ohne Eis direkt auf die Haut zu legen. Schlafen Sie in der ersten Nacht nach einer Behandlung im Gesicht mit erhöhtem Kopf. Waschen Sie die Haut sanft mit lauwarmem Wasser und einer milden Reinigung, ohne zu reiben. Verwenden Sie eine beruhigende, reizarme Pflege und in den ersten Tagen keine Peelings, Retinoide, Fruchtsäuren oder alkoholhaltigen Produkte. Schützen Sie die Haut konsequent mit einem hohen Sonnenschutz. Meiden Sie in den ersten Tagen heisse Duschen, Sauna, Dampfbad, intensiven Sport und Alkohol, weil sie die Gefässe erweitern und die Schwellung verstärken. Bei Krusten oder Blasen lassen Sie diese abheilen, ohne sie abzukratzen oder aufzustechen.
Sichtbare Äderchen, Rötungen und Besenreiser sind medizinisch meist harmlos, können aber das Wohlbefinden beeinträchtigen. Menschen mit Couperose oder Rosazea werden oft auf ihre Rötung angesprochen oder fühlen sich zu Unrecht mit Alkoholkonsum in Verbindung gebracht. Hitzewallungen und plötzliches Erröten bei Rosazea können in sozialen und beruflichen Situationen belastend sein. Besenreiser an den Beinen führen bei manchen dazu, kurze Röcke, Hosen oder Badekleidung zu meiden. Ein Feuermal im Gesicht kann schon in der Kindheit eine grosse Belastung sein. Eine erfolgreiche Behandlung kann das Selbstbewusstsein deutlich stärken. Bei der Rosazea ist es zudem hilfreich zu wissen, dass es sich um eine Erkrankung handelt, die gut behandelt werden kann, und dass das Meiden von Auslösern die Beschwerden verringert.
Vor einer Behandlung mit dem Gefässlaser sollten Erkrankungen und Medikamente besprochen werden. Blutverdünner erhöhen das Risiko für Blutergüsse und Purpura, dürfen aber nicht eigenmächtig abgesetzt werden. Medikamente, die die Haut lichtempfindlich machen, wie bestimmte Antibiotika, Entwässerungsmittel oder Johanniskraut, erhöhen das Risiko für Verbrennungen. Nach einer Behandlung mit Isotretinoin gegen Akne wird oft ein Abstand von einigen Monaten empfohlen. Bei Rosazea sollte die entzündliche Komponente medizinisch behandelt sein. Lebererkrankungen können zahlreiche Spinnennävi und Rötungen der Handflächen verursachen und sollten abgeklärt werden. Bei Gerinnungsstörungen, einer Neigung zu Thrombosen oder einer früheren Venenthrombose ist vor einer Behandlung der Beinvenen eine ärztliche Abklärung nötig. Bei Diabetes oder Durchblutungsstörungen der Arterien kann die Heilung an den Beinen verzögert sein. Informieren Sie die Ärztin über alle Erkrankungen, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel.
In der Schweiz sind Dermatologinnen und Dermatologen die wichtigsten Ansprechpartner für sichtbare Gefässe und Rötungen im Gesicht. Sie diagnostizieren Couperose, Rosazea und andere Hauterkrankungen, behandeln die entzündlichen Anteile der Rosazea medizinisch und führen oft auch Laserbehandlungen durch. Für die Beine sind Fachärzte für Gefässmedizin, die Angiologinnen und Angiologen, und Venenspezialisten zuständig. Sie untersuchen die Venen mit Ultraschall, stellen fest, ob eine Venenschwäche vorliegt, und behandeln Krampfadern mit Katheterverfahren, Verödung oder Operation. Die Behandlung von Besenreisern ist sinnvoller, wenn eine allfällige Venenschwäche vorher behandelt wurde. Feuermale und komplexe Gefässfehlbildungen werden in spezialisierten Zentren betreut.
Eine gute Planung einer Gefässbehandlung beginnt mit einer genauen Diagnose der Gefässveränderung und ihrer Ursache. Die Ärztin unterscheidet Couperose, Rosazea, Besenreiser, Krampfadern und andere Veränderungen, veranlasst bei Beinvenen eine Ultraschalluntersuchung, behandelt entzündliche Erkrankungen vorher, beurteilt den Hauttyp, wählt das passende Gerät oder Verfahren und erklärt die Zahl der Sitzungen, die Nebenwirkungen und die Kosten. Sie dokumentiert Fotos und Einstellungen. Vorsicht ist angebracht, wenn Krampfadern mit einem Oberflächenlaser behandelt werden sollen, wenn keine Venenuntersuchung bei ausgedehnten Besenreisern erfolgt oder wenn Rötungen ohne Diagnose behandelt werden.
Eine offene Kommunikation hilft, die Behandlung sicher und wirksam zu gestalten. In Tunesien wird häufig Französisch gesprochen, und unser Team unterstützt deutschsprachige Patientinnen und Patienten bei der Verständigung. Beschreiben Sie, seit wann die Gefässe oder Rötungen bestehen, was sie verstärkt, ob Sie Beschwerden an den Beinen haben, ob in der Familie Krampfadern vorkommen und welche Behandlungen Sie bereits erhalten haben. Teilen Sie Medikamente, Erkrankungen und frühere Thrombosen mit. Sagen Sie, wenn die Behandlung zu schmerzhaft ist, damit Kühlung oder Einstellungen angepasst werden.
Da die behandelte Haut nach einer Laserbehandlung vor Sonne geschützt werden muss und gebräunte Haut ein höheres Risiko für Nebenwirkungen hat, eignen sich Herbst und Winter besonders für Behandlungen mit dem Gefässlaser. Auch die Verödung an den Beinen wird oft in der kühleren Jahreszeit durchgeführt, weil Kompressionsstrümpfe bei Hitze unangenehm sind, Hitze die Venen erweitert und bräunliche Verfärbungen durch Sonne verstärkt werden können. Bei Rosazea können Behandlungen im Frühling sinnvoll sein, um die Haut vor dem Sommer zu beruhigen, sofern Sonnenschutz konsequent angewendet wird. In Tunesien ist wegen der starken Sonne besonders auf Schutz zu achten.
Bei feinen Äderchen im Gesicht und Rubinpunkten sind die Ergebnisse oft sehr gut, und viele Gefässe verschwinden nach wenigen Sitzungen weitgehend. Bei Rosazea-Rötungen ist eine deutliche Verbesserung erreichbar, doch die Erkrankung bleibt bestehen, und Auffrischungen sind nötig. Bei Besenreisern an den Beinen sind die Ergebnisse oft gut, wenn keine Venenschwäche vorliegt, neue Besenreiser können aber mit der Zeit entstehen. Feuermale hellen sich meist deutlich auf, verschwinden aber selten vollständig. Eine vollständige, dauerhafte Beseitigung kann nicht zugesichert werden.
Die folgenden Beispiele sind vereinfachte, typische Konstellationen und keine Erfahrungsberichte realer Personen.
Eine Frau Mitte vierzig mit heller Haut hat feine rote Äderchen an Wangen und Nase. Nach drei Sitzungen mit einem Farbstofflaser sind die Äderchen deutlich verblasst.
Ein Mann Anfang fünfzig hat eine Rosazea mit Hitzewallungen und anhaltender Rötung. Nach der medizinischen Behandlung der Entzündung verbessert eine Serie mit IPL die Rötung. Er meidet Auslöser und plant Auffrischungen.
Eine Frau Ende dreissig hat Besenreiser an den Oberschenkeln. Die Ultraschalluntersuchung zeigt keine Venenschwäche. Die grösseren Besenreiser werden verödet, die feinsten mit dem Laser behandelt.
Eine Frau Mitte fünfzig hat Besenreiser und schwere Beine. Die Ultraschalluntersuchung zeigt eine Venenschwäche. Zuerst werden die Krampfadern in der Schweiz behandelt, danach die Besenreiser.
Ein Mann Anfang sechzig hat zahlreiche Rubinpunkte am Rumpf. Sie werden in einer bis zwei Sitzungen mit dem Gefässlaser entfernt.
Oberflächenlaser eignen sich nicht für Krampfadern. Diese erfordern eine venenärztliche Abklärung und Behandlung.
Behandelte Gefässe bleiben meist verschlossen, doch neue können sich bilden, besonders bei Rosazea oder Venenschwäche.
Kleine Rubinpunkte verschwinden oft nach einer Sitzung, Couperose und Rosazea erfordern meist mehrere.
Bei dunkler Haut sind angepasste Laser und Einstellungen nötig.
Bei Kindern stehen angeborene Gefässveränderungen wie Feuermale und Blutschwämme im Vordergrund. Feuermale werden idealerweise früh mit dem Farbstofflaser behandelt, weil sie in der Kindheit dünner sind und besser ansprechen, und Blutschwämme bilden sich oft von selbst zurück oder werden medikamentös behandelt. Kinder werden in der Schweiz in spezialisierten Zentren betreut. Bei jungen Erwachsenen treten häufig erste Äderchen im Gesicht oder Besenreiser an den Beinen auf, besonders bei Veranlagung, in der Schwangerschaft oder bei Einnahme der Pille. Im mittleren Lebensalter nehmen Couperose, Rosazea, Rubinpunkte und Besenreiser zu, oft verstärkt durch Sonnenschäden. Im höheren Alter werden die Haut dünner und die Gefässe sichtbarer, Rubinpunkte und venöse Seen sind häufiger, und Krampfadern können Beschwerden verursachen. In jedem Alter gilt: Neue, wachsende oder blutende Gefässveränderungen sollten dermatologisch abgeklärt werden.
Die Behandlung sichtbarer Gefässe erfordert oft mehrere Sitzungen, und bei chronischen Erkrankungen wie der Rosazea oder bei einer Veranlagung zu Besenreisern können Auffrischungen nötig sein. Kleine Veränderungen wie Rubinpunkte oder Spinnennävi lassen sich dagegen oft in einer bis zwei Sitzungen behandeln. Bei einer Behandlung im Ausland kommen Reisekosten hinzu, weshalb eine ganze Serie in Tunesien meist nicht wirtschaftlich ist. Wenn eine Venenschwäche vorliegt, kann die Behandlung der Venen in der Schweiz von der Krankenkasse übernommen werden, was bei der Planung berücksichtigt werden sollte. Kostenvergleiche sind dabei stets indikativ und nicht vertraglich.
Ein häufiges Missverständnis ist, dass der Laser alle sichtbaren Venen an den Beinen behandeln kann. Krampfadern und durch Venenschwäche gespeiste Besenreiser erfordern eine venenärztliche Behandlung. Ein zweites Missverständnis ist, dass behandelte Gefässe nie wiederkommen. Neue Gefässe können sich bilden, besonders bei Veranlagung oder Rosazea. Ein drittes Missverständnis ist, dass Rötungen immer Couperose sind. Sie können auch durch Rosazea, Ekzeme, Allergien oder andere Hauterkrankungen entstehen, die zuerst behandelt werden müssen. Und schliesslich wird die Bedeutung des Sonnenschutzes vor und nach der Behandlung oft unterschätzt.
Einige Fragen helfen, die eigene Situation einzuordnen. Welche Art von Gefässen oder Rötungen stören Sie, und wo liegen sie? Handelt es sich um feine Äderchen im Gesicht, um Rötungen einer Rosazea, um Besenreiser oder um Krampfadern? Haben Sie Beschwerden an den Beinen, die auf eine Venenschwäche hinweisen? Welchen Hauttyp haben Sie, und sind Sie gebräunt? Sind Sie bereit, mehrere Sitzungen einzuplanen? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie gezielt in die Beratung gehen.
Unser Team begleitet Sie von der ersten Anfrage bis zur Nachsorge. Wir besprechen offen, ob eine Behandlung mit dem Gefässlaser in Tunesien für Sie sinnvoll ist, meist als Ergänzung im Rahmen eines Aufenthalts für andere Behandlungen, erstellen eine transparente Offerte und bleiben erreichbar.
Der Gefässlaser ist eine wirksame Methode, um feine sichtbare Gefässe und Rötungen im Gesicht und am Körper zu behandeln. Couperose, Rosazea-Rötungen, Rubinpunkte und Spinnennävi sprechen meist gut an, Besenreiser an den Beinen oft besser auf eine Verödung. Krampfadern und Venenschwäche erfordern eine venenärztliche Behandlung in der Schweiz. Mehrere Sitzungen, ein konsequenter Sonnenschutz und bei chronischen Erkrankungen Auffrischungen gehören dazu.
Behandlungen mit dem Gefässlaser erfordern oft mehrere Sitzungen im Abstand von vier bis acht Wochen. Eine vollständige Serie in Tunesien ist deshalb nur mit mehreren Aufenthalten möglich. Eine Reise allein für eine einzelne Sitzung ist meist nicht sinnvoll. Sinnvoll kann eine Sitzung im Rahmen eines Aufenthalts für andere Behandlungen sein, besonders bei Veränderungen, die in einer bis zwei Sitzungen behandelt werden können, wie Rubinpunkte oder Spinnennävi. Die Abklärung von Besenreisern mit Venenschwäche und die Behandlung von Feuermalen sollten in der Schweiz erfolgen. Nach der Behandlung ist ein konsequenter Sonnenschutz nötig, was in Tunesien besondere Aufmerksamkeit erfordert.
| Kriterium | Behandlung in der Schweiz | Behandlung in Tunesien über Medespoir |
|---|---|---|
| Kosten | Höheres Kostenniveau | Etwa 60 % günstiger, indikativ und nicht vertraglich |
| Serie von Sitzungen | Am Wohnort gut planbar | Nur mit mehreren Aufenthalten |
| Rubinpunkte, Spinnennävi | Möglich | Als Ergänzung im Rahmen eines Aufenthalts |
| Venenabklärung, Feuermale | In der Schweiz | Nicht geeignet |
| Sonnenschutz | Einfacher | Besonders wichtig |
Medespoir ist eine Vermittlungs- und Organisationsagentur für Patientinnen und Patienten aus der Schweiz. Wir arbeiten mit Partnerkliniken in Tunesien zusammen, deren Rahmenbedingungen wir vor einer Zusammenarbeit prüfen. Angaben zu den Geräten und zum Personal stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Mehr dazu auf der Seite Unsere Kliniken. Die medizinische Verantwortung liegt beim behandelnden Arzt und der Klinik. Wenn eine Behandlung in der Schweiz für Sie praktischer oder medizinisch sinnvoller ist, sagen wir Ihnen das offen.
Die Kosten hängen von der Art und Ausdehnung der Gefässveränderung, der Zone, der Zahl der Sitzungen, dem Gerät und der Klinik ab. Wir veröffentlichen keine Festpreise.
| Land | Relatives Kostenniveau | Hinweis |
|---|---|---|
| Schweiz | Referenz (100 %) | Behandlung in einer Praxis, ohne Reise |
| Tunesien | etwa 60 % günstiger als in der Schweiz | Serie nur mit mehreren Aufenthalten |
| Türkei | etwa 30 % günstiger als in Tunesien | Je nach Klinik und Leistungsumfang |
Diese Werte sind indikativ und nicht vertraglich. Verbindlich ist allein die schriftliche Offerte.
Die Behandlung von Couperose, Besenreisern und anderen Gefässveränderungen aus ästhetischen Gründen wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG nicht übernommen. Bestimmte Gefässfehlbildungen, insbesondere Feuermale, können bei entsprechender Indikation in der Schweiz übernommen werden, meist nach Kostengutsprache. Auch die Abklärung und Behandlung von Krampfadern mit Beschwerden kann eine Pflichtleistung sein. Geplante Behandlungen im Ausland werden von der Grundversicherung nicht vergütet, weil das KVG dem Territorialitätsprinzip folgt. Für Leistungen der Grundversicherung gelten Franchise und Selbstbehalt.
Wichtige medizinische Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Laserbehandlungen sollten von qualifiziertem Personal unter ärztlicher Verantwortung durchgeführt werden.
Krampfadern und ausgedehnte Besenreiser erfordern eine venenärztliche Abklärung. Eine schmerzhafte, verhärtete Vene oder eine einseitige Beinschwellung erfordern sofortige Hilfe. Ergebnisse können nicht garantiert werden.
Ästhetische Behandlungen werden von der Grundversicherung nach KVG nicht übernommen. Geplante Behandlungen im Ausland werden nicht vergütet.
Kosten- und Preisvergleiche sind indikativ und nicht vertraglich. Massgebend ist allein die schriftliche Offerte. Weitere Informationen finden Sie in den rechtlichen Hinweisen.
Ein Laser, dessen Licht vom roten Blutfarbstoff aufgenommen wird und kleine sichtbare Gefässe von innen verschliesst.
Das Hämoglobin erwärmt sich, die Wärme schädigt die Gefässwand, die verklebt, und der Körper baut das Gefäss über Wochen ab.
Der rote Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen, der das Licht des Gefässlasers aufnimmt.
Weil feine Gefässe die Wärme schnell abgeben und kurze Impulse brauchen, dickere Gefässe längere.
Couperose, Rosazea-Rötungen, Besenreiser, Rubinpunkte, Spinnennävi, Feuermale, venöse Seen und rote Narben.
Ein feines, erweitertes Äderchen unmittelbar unter der Haut.
Sichtbare feine Äderchen im Gesicht, vor allem an Wangen, Nase und Kinn.
Durch eine angeborene Neigung, Sonne, Hautalterung, Temperaturwechsel, Alkohol oder eine Rosazea.
Meist zwei bis vier Sitzungen.
Kleine, hellrote, meist harmlose Gefässknötchen, die mit dem Alter häufiger werden.
Kleine rote Punkte mit strahlenförmig abgehenden Äderchen, oft im Gesicht, am Hals oder am Oberkörper.
Wenn zahlreiche neue Spinnennävi auftreten.
Eine angeborene Gefässfehlbildung als rosa bis dunkelroter Fleck, der mit der Zeit dunkler und dicker werden kann.
Vor allem mit dem Farbstofflaser, idealerweise früh und oft in vielen Sitzungen.
Eine kleine, dunkelblaue, weiche Gefässerweiterung, oft an den Lippen oder Ohren bei älteren Menschen.
Ja, die Rötung in frischen oder verdickten Narben lässt sich mit dem Farbstofflaser oft verbessern.
Ein gepulster Laser mit etwa 585 bis 595 Nanometern, der sehr stark vom Hämoglobin aufgenommen wird und als Goldstandard für Feuermale gilt.
Blau-violette Verfärbungen nach dem Farbstofflaser mit höherer Energie, die einige Tage bis zwei Wochen anhalten.
Mit angepassten Einstellungen oft ja, allerdings mit etwas geringerer Wirkung pro Sitzung.
Für feine, oberflächliche Äderchen im Gesicht, mit wenig Purpura.
Für dickere, tiefer liegende und bläuliche Gefässe sowie für dunklere Hauttypen.
Ja, IPL eignet sich für flächige Rötungen, Couperose und Rosazea und behandelt gleichzeitig Pigmentflecken.
Feine, rote bis blau-violette Venen unmittelbar unter der Haut an den Beinen, die wie ein Besen oder Netz aussehen.
Meist nicht, sie können aber ein Hinweis auf eine Schwäche der tieferen Venen sein.
Etwas dickere, bläuliche Venen, die oft Besenreiser speisen.
Erweiterte, oft geschlängelte und hervortretende Venen durch eine Schwäche der Venenklappen.
Nein, Krampfadern erfordern eine venenärztliche Abklärung und Behandlung.
Schwere, geschwollene Beine, Juckreiz, nächtliche Wadenkrämpfe und unbehandelt Hautveränderungen und offene Beine.
Nach einer Ultraschalluntersuchung mit Katheterbehandlung, Schaumverödung oder Operation.
Weil sie durch eine Venenschwäche gespeist werden, die ohne Behandlung weiter besteht.
Ja, bei ausgedehnten Besenreisern, Beschwerden oder sichtbaren Krampfadern, meist mit Ultraschall.
Die Abklärung und Behandlung von Krampfadern mit Beschwerden kann eine Pflichtleistung sein.
Eine Verödung, bei der ein Mittel in die Vene gespritzt wird, das die Venenwand verklebt.
Die Verödung ist oft wirksamer. Der Laser eignet sich für sehr feine Besenreiser, und beide werden oft kombiniert.
Damit die Vene zusammengedrückt bleibt und besser verklebt.
Bräunliche Verfärbungen entlang der Vene, kleine Blutergüsse und selten neue feine Äderchen.
Für sichtbare feine Gefässe und Rötungen auf heller bis mitteldunkler Haut ohne frische Bräune.
Ja, mit dem Nd:YAG-Laser und angepassten Einstellungen, mit höherem Risiko für Pigmentstörungen.
Menschen mit gebräunter Haut, aktiven Entzündungen oder Infektionen und in Schwangerschaft und Stillzeit.
Ja, die entzündliche Komponente sollte vorher medizinisch behandelt sein.
Die Haut wird gereinigt, fotografiert und gekühlt, Sie tragen Schutzbrillen, und der Laser wird über die Gefässe oder die gerötete Fläche geführt.
Die Impulse fühlen sich wie das Schnalzen eines Gummibands mit Wärmegefühl an. Die Kühlung macht sie gut erträglich.
Die Gefässe können verschwinden, sich dunkler verfärben oder leicht anschwellen.
Durch die Wärme im Gewebe, besonders um die Augen am nächsten Morgen. Die Schwellung klingt nach wenigen Tagen ab.
In den Wochen nach der Behandlung, wenn der Körper die verschlossenen Gefässe abbaut.
Nach einigen Wochen, wenn das Ergebnis der vorherigen Sitzung beurteilt werden kann.
Meist ab dem nächsten Tag, wenn keine Krusten oder Blasen bestehen.
Häufig Rötung, Schwellung und Purpura, seltener Krusten, Blasen, Pigmentstörungen und sehr selten Narben.
Selten, eher nach Blasen, Infektionen oder bei zu hoher Energie, besonders mit dem Nd:YAG-Laser.
Ja, besonders bei Rosazea oder Venenschwäche. Auffrischungen können dann nötig sein.
Weil das Laserlicht die Augen schädigen kann, besonders bei Behandlungen nahe am Auge.
Ein Blutgerinnsel in einer Vene, das eine einseitige Beinschwellung und Schmerzen verursachen kann und sofort behandelt werden muss.
Sonne, Hitze, Alkohol, scharfe Speisen, heisse Getränke und Stress.
Nein, er verbessert die Rötung und die Äderchen, doch die Rosazea bleibt eine chronische Erkrankung.
Weil sich neue Äderchen und Rötungen bilden können.
Eine sanfte, reizarme Pflege ohne Alkohol und Duftstoffe und ein täglicher Sonnenschutz.
Veränderungen, die in einer bis zwei Sitzungen behandelt werden können, wie Rubinpunkte oder Spinnennävi.
Die Abklärung von Besenreisern mit Venenschwäche, die Behandlung von Krampfadern und die Behandlung von Feuermalen.
Ästhetische Behandlungen nicht. Feuermale können bei entsprechender Indikation in der Schweiz übernommen werden.
Fotos der betroffenen Zone bei gleichmässigem Tageslicht ohne Make-up, aus der Nähe und aus etwas Entfernung.
Wenn sie sich dauerhaft erweitern, etwa durch Veranlagung, Sonnenschäden, Hormone, Temperaturwechsel, Alkohol oder Erkrankungen.
Ja, bei längerer Anwendung im Gesicht können sie die Haut verdünnen und Äderchen verursachen.
Weil die Haut dünner wird und Gefässe leichter sichtbar werden.
Mit Sonnenschutz, milder Pflege, dem Meiden extremer Temperaturen und einem zurückhaltenden Umgang mit Alkohol.
Mit Bewegung, Hochlegen der Beine, Vermeiden von langem Stehen oder Sitzen, normalem Gewicht und bei Veranlagung Kompressionsstrümpfen.
Wegen hormoneller Veränderungen, des erhöhten Blutvolumens und des Drucks auf die Beckenvenen.
Viele bilden sich einige Monate nach der Geburt von selbst zurück.
Nach der Stillzeit und einigen Monaten Abwarten, wenn beurteilt werden kann, welche Veränderungen bleiben.
Eine fleckige Rötung mit bräunlichen Pigmentflecken und dünner Haut am Hals und Dekolleté durch jahrelange Sonnenexposition.
Meist mit IPL, das gleichzeitig Rötung und Pigment behandelt, in mehreren Sitzungen.
Eine Verdickung der Nase durch Wucherung von Bindegewebe und Talgdrüsen bei fortgeschrittener Rosazea, vor allem bei Männern.
Die Rötung mit Gefässlaser, die Verdickung mit einem ablativen Laser, einem elektrischen Gerät oder chirurgisch.
Eine rasch wachsende, rote, leicht blutende Gefässwucherung, die dermatologisch untersucht und meist chirurgisch entfernt wird.
Die Rötung frischer, roter Dehnungsstreifen kann verringert werden. Weisse, alte Streifen sprechen nicht an.
In spezialisierten Zentren nach bildgebender Abklärung, oft interdisziplinär.
Mit Röntgenstrahlen, Vereisung, Tätowieren mit hautfarbener Farbe oder chirurgisch, oft mit Narben.
Seit den 1980er-Jahren. Er ermöglichte erstmals eine gezielte Behandlung von Feuermalen mit geringem Narbenrisiko.
Mit Hilfe der Wadenmuskeln, die die Venen zusammendrücken, und der Venenklappen, die ein Zurückfliessen verhindern.
Die grosse und die kleine Rosenvene sind die wichtigsten oberflächlichen Venen der Beine.
Wenn die Venenklappen nicht mehr richtig schliessen, das Blut zurückfliesst und sich die Venen erweitern.
Familiäre Veranlagung, weibliches Geschlecht, Schwangerschaften, langes Stehen oder Sitzen, Übergewicht und Alter.
Ob die Venenklappen funktionieren und wo das Blut zurückfliesst.
Sie üben einen abgestuften Druck aus, der den Rückfluss des Blutes unterstützt und Schwellungen verringert.
Am Morgen, wenn die Beine noch nicht geschwollen sind.
Bei Durchblutungsstörungen der Arterien nur nach ärztlicher Rücksprache.
Medizinisch verordnete Kompressionsstrümpfe können in der Schweiz teilweise übernommen werden.
Wegen hormoneller Einflüsse und Schwangerschaften.
Lockere Kleidung und, falls verordnet, Kompressionsstrümpfe.
Oft am nächsten Morgen, weshalb wichtige Termine nicht direkt am folgenden Tag geplant werden sollten.
Sanft mit lauwarmem Wasser und einer milden Reinigung, ohne zu reiben.
Peelings, Retinoide, Fruchtsäuren und alkoholhaltige Produkte in den ersten Tagen.
Weil Hitze die Gefässe erweitert und die Schwellung verstärkt.
Ja, Betroffene fühlen sich oft zu Unrecht damit in Verbindung gebracht, obwohl viele andere Ursachen möglich sind.
Ja, viele fühlen sich nach einer erfolgreichen Behandlung in sozialen und beruflichen Situationen sicherer.
Weil sie in der Kindheit dünner sind und besser auf den Farbstofflaser ansprechen.
Oft ja, von selbst oder unter medikamentöser Behandlung.
Hormonelle Einflüsse, auch durch die Pille, können die Entstehung von Äderchen und Besenreisern begünstigen.
Nein, sie können auch durch Rosazea, Ekzeme, Allergien oder andere Hauterkrankungen entstehen.
Welche Gefässe stören, wo sie liegen, ob Beinbeschwerden bestehen, welcher Hauttyp vorliegt und ob mehrere Sitzungen möglich sind.
Meist nicht wegen der Reisekosten. Eine Behandlung kleiner Veränderungen im Rahmen eines Aufenthalts kann sinnvoll sein.
Blutverdünner erhöhen Blutergüsse, lichtempfindlich machende Medikamente das Risiko für Verbrennungen.
Eine ärztliche Abklärung ist nötig, weil das Risiko für eine erneute Thrombose erhöht sein kann.
Dermatologinnen und Dermatologen, die auch die Rosazea medizinisch behandeln.
Angiologinnen und Angiologen und Venenspezialisten, die die Venen mit Ultraschall untersuchen und Krampfadern behandeln.
Eine Fachärztin für Gefässmedizin, die Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefässe behandelt.
Eine genaue Diagnose, bei Beinvenen eine Ultraschalluntersuchung, die Behandlung von Entzündungen und die Wahl des passenden Verfahrens.
Behandlung von Krampfadern mit einem Oberflächenlaser, fehlende Venenuntersuchung bei ausgedehnten Besenreisern und Behandlung von Rötungen ohne Diagnose.
Eine gefässbetonte Form mit Rötung, eine entzündliche mit Knötchen und Pusteln, eine verdickende und eine Form mit Augenbeteiligung.
Ja, mit Brennen, Trockenheit und Rötung der Lidränder. Eine augenärztliche Abklärung ist dann sinnvoll.
Cremes oder Tabletten, die von Ärzten verschrieben werden.
Ja, eine spezielle Creme kann die Gefässe vorübergehend verengen und die Rötung mildern.
Ein Tagebuch über Beschwerden, Nahrung, Wetter und Aktivitäten kann helfen.
Die Couperose besteht vor allem aus sichtbaren Äderchen ohne Entzündung, die Rosazea ist eine entzündliche Erkrankung mit Rötungen und Hitzewallungen.
Weil Sonne, Kälte, Wind und Temperaturwechsel die Gefässe belasten.
Weil seine Wellenlänge im gelben Bereich liegt, in dem das Hämoglobin Licht besonders stark aufnimmt.
Weil sie langsamer abkühlen und die Wärme die ganze Gefässwand erreichen muss.
Um Thrombosen vorzubeugen, zusammen mit Bewegung und ausreichendem Trinken.
Seborrhoisches Ekzem, Kontaktallergien, periorale Dermatitis, Lichtempfindlichkeit, Autoimmunerkrankungen, Hormone und Medikamente.
Weil manche Rötungen anders behandelt werden müssen und durch einen Laser nicht verbessert oder sogar verschlechtert werden können.
Eine Hauterkrankung mit kleinen roten Knötchen um den Mund, oft nach der Anwendung von Kortisoncremes.
Oft Produkte mit mineralischen Filtern, die besser vertragen werden.
Ja, grüntönende Produkte können Rötungen optisch neutralisieren.
Eine Verödung mit einem aufgeschäumten Mittel, das die Venenwand grösserer Venen besser erreicht.
Viel gehen, Kompressionsstrümpfe tragen und langes Sitzen, Stehen, Hitze und intensiven Sport meiden.
Bei einer Allergie gegen das Mittel, einer akuten Thrombose, schweren Durchblutungsstörungen und in der Schwangerschaft.
Meist zuerst die Verödung und einige Wochen später der Laser für die feinsten Äderchen.
Seit wann die Gefässe bestehen, was sie verstärkt, ob Beinbeschwerden oder Krampfadern in der Familie vorkommen, Medikamente und frühere Thrombosen.
Oft die kühlere Jahreszeit, weil Kompressionsstrümpfe bei Hitze unangenehm sind und Sonne Verfärbungen verstärken kann.
Selten. Sie hellen sich meist deutlich auf.
Nein, gute Verbesserungen sind häufig, eine vollständige und dauerhafte Beseitigung kann aber nicht zugesichert werden.
Eine andere Bezeichnung für Rubinpunkte, kleine gutartige Knötchen aus erweiterten Kapillaren.
Meist ab dem dreissigsten Lebensjahr, mit zunehmendem Alter häufiger.
An einem zentralen roten Punkt mit strahlenförmigen Äderchen, der beim Draufdrücken kurzzeitig verschwindet.
Oft ja, von selbst.
An einem weichen, dunkelblauen Knötchen, das sich beim Draufdrücken entleert und blasser wird.
Ja, weil es auch andere Ursachen wie ein Melanom haben kann.
Ja, es kann dunkler, violetter und dicker werden, und es können sich blutende Knötchen bilden.
Ja, es lässt sich oft deutlich aufhellen, erfordert aber viele Sitzungen.
Weil es im Bereich von Stirn und Augen mit einer Beteiligung des Auges oder des Gehirns verbunden sein kann.
Ja, der Farbstofflaser kann rote Narben rascher verblassen lassen, frühestens einige Wochen nach der Operation.
Manche Laser können Barthaare beeinträchtigen, weshalb der Bartbereich bei Männern berücksichtigt wird.
Ja, Gehen ist nach einer Behandlung an den Beinen sogar erwünscht, besonders nach einer Verödung.
Wenn die Rötung durch erweiterte Äderchen bedingt ist, kann er sie verbessern. Schutz vor Kälte und Wind bleibt wichtig.
Ja, wenn die Rötung durch Äderchen oder Rosazea bedingt ist. Eine Verdickung der Nase erfordert andere Verfahren.
Ja, doch Besenreiser am Knöchel sind oft ein Hinweis auf eine Venenschwäche, die vorher abgeklärt werden sollte.
Ja, nach Behandlungen im Gesicht meist sofort, sofern sie nicht auf gerötete Stellen drückt.
Oft viele in einer Sitzung, je nach Zahl und Grösse, was die Behandlungsdauer beeinflusst.
Meist nicht. Bei fachgerechter Behandlung bleibt die Haut in der Regel unverändert.
Bewegung stärkt die Wadenmuskeln und unterstützt den Rückfluss des Blutes, was der Entstehung neuer Besenreiser vorbeugen kann.
Meist nach einigen Tagen, wenn Rötung und Schwellung abgeklungen sind und keine Krusten bestehen.
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